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Blogger Der Klappermax hat gesagt...

Ebenfalls ein frohes Neues!
Es ist doch erschreckend, wie sich die Geschichten von 12-15jährigen gleichen. Genau die gleichen Überlegungen, wieviele Böller zu welchem Preis mit welcher Effektivität man erhalten kann, dass Raketen aufgrund des Preises von vornherein ausscheiden und dass der Böller frühestens geworfen werden darf, wenn die Hand Amputation eigentlich schon beschlossene Sache ist. Bei uns in Kiel gab es noch die sportliche Variante, den Böller genau so zu werfen, dass er unter Wasser (meist die Kieler Förde) zur Explosion kam und eine kleine Wasserföntäne zum Vorschein brachte, die Charlie Bumm Bumm (Meister der grossartigen Spezialeffekte bei der Verfilmung von "Das Boot") sicherlich die Tränen in die Augen getrieben hätte.
Zudem hatten ich noch meinen speziellen Kumpel Bonzi, der es auch ohne ausreichenden Alkoholgenuss fertig brachte den Böller anzuzünden und dann das Feuerzeug wegzuwerfen, was weder dem Feuerzeug noch ihm sehr gut bekam. Dieses Highlight meiner Sozialkontakte war es auch, der sein von der Dauerbenutzung rotglühendes Feuerzeug mit seinem Kamille-Labello verwechselte. Diese Art des Versagens kann aber eigentlich nur genetisch geprägt sein. Ich durfte auch Zeuge werden, als seine Mutter einen Goldregen mit einem normalen Böller mit Reibefläche verwechselte und ca. eine zehntel Sekunde vor der Explosion noch bemerkte: "Och, das ist aber nicht doll!"
Ach, wieviel Spaß wir doch damals hatten (alle, ausser Bonzi und seiner Mutter). Ich verstehe auch gar nicht, warum das alles mit Abschluss des 16. Lebensjahres vorbei war. Seitdem habe ich keinen Böller mehr angefasst, ohne dass ich einen konkreten Grund, etwa in Form von fehlenden Gliedmassen hätte.

In diesem Sinne, ein fröhliches 2006!

11:39 AM

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