tag:blogger.com,1999:blog-91738725009402975352008-08-20T20:12:49.959+02:00CocktailweltenChristianPartyboy84@gmail.comBlogger245125tag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-38145568597124224562008-08-20T17:27:00.001+02:002008-08-20T17:29:23.612+02:00Blue vegetable?Wer diesen Blog regelmäßig besucht wird sich vielleicht noch an den zweiten <a href="http://cocktailwelt.blogspot.com/2007/11/noch-mehr-vergessenes.html">Artikel der Vergessenen Zutaten</a> erinnern. Hier fragte ich nach einer bisher für mich völlig unbekannten Zutat aus den Savoy Cocktail Book.<br />Damals hab ich zum Thema Blue Vegetable keinerlei Hinweise im Netz gefunden. Als ich heute Morgen nach meiner Nachtschicht die E-Mails der letzten Stunden durchstöberte fand ich diese Nachricht von „Floppi“ im Postfach.<br /><br /><em>Ist zwar schon ein wenig her, aber Du wolltest wissen, was "Blue Vegetable" ist. Das wird auch im Savoy Cocktail Book als "Blue vegetable extract" erwähnt (was ich leider nicht besitze). Hab dann aber mal gegooglt und bin auf folgendes gestoßen: </em><a href="http://forums.egullet.org/index.php?s=ddafcb43f81f8a43393880628aaf71d2&amp;showtopic=88883&amp;st=180&amp;p=1353952&amp;#entry1353952"><em>Link</em></a><em><br />Scheint also einfach blaue Lebensmittelfarbe zu sein. Woraus das ursprünglich hergestellt wurde: Gut Frage. Gibt nicht viele blaue Pflanzenfarbstoffe. Schalen von dunklen Trauben und Holunder dürft ggf. ein Blau-Violett geben. Indigo färbt richtig blau, aber ist fast wasserunlöslich. Wenn's gelöst ist, dann wird es erst durch Oxidation blau - also eher unwahrscheinlich.<br />Schöne Grüße, Florian</em><br /><br />Vielen Dank für diese aufschlussreiche Email. Den Link im egullet-Forum muss ich übersehen habe da ich dort auch fast täglich mitlese. Interessant ist nun wirklich noch der Ursprung der Farbe. Ich bin der Meinung das es sich nicht um einen natürlichen Farbstoff handeln muss aber der Namenszusatz „extract“ lässt doch stark darauf schließen. Noch ist das Rätsel im Savoy ungelöst. Da das Blau allerdings keinen Einfluss auf den Geschmack der Drinks hat kann auch getrost darauf verzichtet werden – zumindest bei moderner Lebensmittelfarbe.ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-77667015544048094682008-08-19T12:58:00.002+02:002008-08-19T13:04:06.359+02:00Neues aus MünchenWer hätte gedacht das wir dieses Jahr in Deutschland noch mit der ein oder anderen tolle Spirituose überrascht werden. Nebst <a href="http://drinkology.de/">Drinkology</a> sind ab sofort auch bei <a href="http://www.barfish.de/">Barfish</a> der legendäre St. Germain Holunderblütenlikör sowie Haymans Old Tom Gin erhältlich. Ein Lob an die Münchner Fachgeschäfte!ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-28707591577152331912008-08-18T09:47:00.003+02:002008-08-18T13:56:23.087+02:00Galliano Smooth Vanilla und L´Autentico<a href="http://1.bp.blogspot.com/_pmwJ1KaebHc/SKfffDY3IiI/AAAAAAAAAds/De24k0u_x9c/s1600-h/Galliano.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5235398816420012578" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_pmwJ1KaebHc/SKfffDY3IiI/AAAAAAAAAds/De24k0u_x9c/s400/Galliano.jpg" border="0" /></a><br /><div>Hier ist jetzt keinesfalls von dem Modeschöpfer die Rede sondern von dem italienischen Kräuterlikör, welchen es in kurzer Zeit auch in Deutschland in zwei Sorten erhältlich sein wird. Das Produkt besticht nicht nur durch seine extravagante Flaschenform sonder auch durch seinen Inhalt. Erfinder des Kräuterlikörs war der toskanische Weinbrenner Arturo Vaccari im Jahre 1896. Benannt wurde die Komposition nach einem gewissen Giuseppe Galliano – ein italienischer Kriegsheld welcher zehn Jahre davor im Abessinenkrieg der feindlichen Übermacht standhielt.<br />Galliano ist ein Gemisch aus bis zu 70 verschiedenen Kräutern. Diese Zutaten werden in fünf Gruppen destilliert und gelagert. Nach einer Reifezeit von drei Monaten werden die Einzeldestilate zusammen mit weiterem Alkohol und Zucker zum fertigen Likör gemischt. Die Farbe stammt einst von Safran welcher im Laufe der Zeit durch einen Farbstoff ersetzt wurde. Der „Standart“-Galliano besitzt einen Alkoholgehalt von lediglich 30 % und trägt den Namen „Smooth Vanilla“. Diese leichte Vanille ist bereits im Geruch zu erkennen nebst diversen Kräuternoten. Auf der Zunge ist die Vanille im Abgang sehr dominant. Davor erlebt man einen sehr leichten und ausgewogenen Kräutergeschmack – sehr lecker!<br />Das sich eine so alte Rezeptur wie die des Galliano sich dem Geschmack der Zeit anpasst ist ganz normal. In der alten Rezeptur war von einem Vanillearoma nichts zu merken. Hierauf beruht die Rezeptur des neuen Produktes namens Galliano L´Autentico. Es wird vermehrt auf die Kräuteraromen gesetzt und der Alkoholgehalt wurde ebenfalls auf stolze 42.3% erhöht! An dieser Stelle möchte ich mich bei Hobbymixerkollege Oliver bedanken, welcher mir ein Muster des L´Autentico zukommen lies.<br />Der Likör ist nach wie vor eine gelungne und im Geschmack sehr runde Sache. Die Kräuter sind im Vergleich zum Smooth Vanilla sehr stark ausgeprägt und meiner Meinung nach noch Aromastärker als beim französischen Chartreuse jaune. Im Abgang ist, im Gegensatz zum Vanilla, auch die deutliche Stärke des Alkohols zu spüren. Die gut abgestimmte Süße und der Anisgeschmack machen den neuen, alten Galliano zu einem absoluten Spitzenprodukt in der Bar! Er wird voraussichtlich in den nächsten Wochen bei uns erhältlich sein. Für mich eine klare Kaufempfehlung!<br />Für diejenigen die sich eine bessere Vorstellung darüber machen wollen hab ich ein wenig experimentiert. Wer 10 Teile Smooth Vanilla mit 4 Teilen des gelben Chartreuse mischt erhält einen dem L´Autentico nicht unähnlichen Likör. Der Geschmack weicht zwar aber es gibt einen kleinen Eindruck in die richtige Richtung.<br />Der wohl bekannteste Drink mit Galliano dürfte der Harvey Wallbanger sein. Er besteht zu einem Teil aus Galliano, zwei Teilen Wodka und acht Teilen Orangensaft. Getrunken wird der Longdrink auf Eis. Der Name ist angeblich auf einen Surfer zurückzuführen der bei einem Wettbewerb ausgeschlossen wurde. Aus Frust schlug der frustrierte Sportler seinen Kopf an die Wand nach mehreren des besagten Drinks. Wieder einmal ein Beweis das übermäßiger Alkoholkonsum einen dicken Kopf mit sich bringt…</div>ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-26548900764236185582008-08-17T10:17:00.003+02:002008-08-17T16:52:36.322+02:00Noilly Ambre<a href="http://2.bp.blogspot.com/_pmwJ1KaebHc/SKfe2RJ_eJI/AAAAAAAAAdk/YeS8sVb3L-w/s1600-h/Noilly+Ambre.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5235398115741104274" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_pmwJ1KaebHc/SKfe2RJ_eJI/AAAAAAAAAdk/YeS8sVb3L-w/s400/Noilly+Ambre.jpg" border="0" /></a><br /><div>Wenn der Postbote klingelt ist das meist ein Grund zur Freude. Besonders wenn er ein paar Flaschen Noilly Ambre bei sich hat. Dieser Vermouth, der eigentlich nur direkt in Marseillan bei Noilly Prat erhältlich ist hat nach langer Reise seinen weg in meine Regale gefunden. Hierbei handelt es sich um ein Zwischenprodukt aus einem roten und einem weißen Wein. Farblich entsteht daraus ein bernsteinton der an eine gereifte Spirituose erinnert. Ein wirklich ausgezeichneter Aperitif! Relativ süß und mit leicht kräutrigen Noten legt sich der Wein samtig um den Gaumen. Im Abgang sind Anklänge von Schokolade und floralen Aromen zu finden.<br />Dieser Vermouth ist fast zu Schade zum vermixen und sollte pur bei Raumtemperatur genossen werden. Zu beziehen ist der gute Tropfen ab und an bei <a href="http://www.thewhiskyexchange.com/C-365.aspx">thewhiskyexchange.com</a>. Leider habe ich momentan die letzen zwei Flaschen aufgekauft wie es den Anschein hat – sorry!</div>ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-16661493319429567452008-08-15T19:24:00.003+02:002008-08-15T19:28:18.773+02:00Ramos Gin FizzEs wird Zeit einen der populärsten klassischen Drinks der letzen Jahre auch in den Cocktailwelten vorzustellen den Ramos-, oder auch New Orleans Fizz. Auch dieser Drink stammt wie viele aus New Orleans.<br />Im dortigen Fairmont-Hotel, das heute zur Waldorf-Astoria-Gruppe gehört, liegen auch die Namensrechte des Cocktails. Die Geschichte dieses Drinks auf Ginbasis beginnt im Jahre 1888 als ein gewisser Henry C. Ramos von Los Angeles in die Südstaatenstadt zog, um dort ein Restaurant zu eröffnen. Hier wurde der Ramos Gin Fizz geboren. 1907 hatte Henry ein zweites Restaurant eröffnet in welchen es den mittlerweile bekannten Fizz ebenfalls gab. Die Mischung wurde derart populär das Gäste angeblich Stunden warten mussten bis sie an der Reihe waren.<br />Bereits 1915 benötigte man zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mardi_Gras">Mardi Gras</a> in den Restaurants 35 Bartender um die Nachfrage des Drinks zu decken. Nur auserwählte Arbeiter bekamen das Rezept, welches erst bei Beginn der Prohibition (1919) an die Öffentlichkeit weitergegeben wurde.<br />Eine weitere Geschichte dreht sich um den New Orleans Bürgermeister Huey Long, welcher einen Bartender auf einer seiner Reisen mit nach New York nahm um den dortigen Bartender zu zeigen wie man diese Drink richtig zubereitet. So sorgte der Politiker nicht nur dafür das r auch in New York seinen Cocktail bekam, sondern auch zur Ausbreitung der Rezeptur.<br />Der Ramos ist ein außergewöhnlicher Drink. Ein milder, ausgewogener Geschmack verbindet sich mit einer einzigartigen Textur und einer fast unzerstörbaren Schaumkrone. Locker cremig entfalten sich die Aromen mit den Teils ungewöhnlichen Zutaten. Selbst die Zubereitung ist eine Kunst für sich.<br /><br /><strong><span style="color:#ff6600;">Ramos Gin Fizz / New Orleans Fizz </span></strong><br /><strong><span style="color:#ff6600;"><br /></span></strong><a href="http://2.bp.blogspot.com/_pmwJ1KaebHc/SKW8NZudA0I/AAAAAAAAAdc/Y8yt19CIFSc/s1600-h/Ramos+Gin+Fizz.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5234797080318116674" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_pmwJ1KaebHc/SKW8NZudA0I/AAAAAAAAAdc/Y8yt19CIFSc/s400/Ramos+Gin+Fizz.jpg" border="0" /></a><br />6 cl Gin<br />3 cl Sahne<br />2 cl Zitronensaft<br />2 cl Limettensaft<br />0,5 cl Zuckersirup<br />1 Eisweiß<br />Orangenblütenwasser<br />Soda<br /><br />Alle Zutaten außer dem Orangenblütenwasser und dem Soda in ein mit reichlich (!) Eis gefülltes Mixingglas geben. Die Eiswürfel sollten dabei so kalt wie nur irgendwie möglich sein. Das Ganze wird nun lange und hart geshaked. Ein Minimum von 30 Sekunden ist hier einzuhalten. Empfohlen wird ein 60-Sekunden-Shake. Da das sehr kraftaufwändig ist entstand auch der „Ramos-Brauch“ den Shaker an eine oder mehrere Personen weiterzugeben. Nur so entsteht die typische Cremigkeit und der Schaum.<br />Der halbfertige Drink wird daraufhin in ein Glas abgeseiht. Das Glas sollte gut vorgekühlt sein da in den Ramos kein Eis zugegeben wird. Das würde den Cocktail definitiv zerstören! Zum Schluss wird mit Hilfe eines Barlöffels etwas Soda gefloatet. Hierbei ist darauf zu achten auf keinen Fall mehr als 3cl des Wassers in den Fizz zu geben. Ein verwässerter Ramos ist furchtbar langweilig! Auf den Schaum träufelt man schlussendlich noch einige Tropfen des Orangenblütenwassers.<br /><br /><em>Tipp 1</em>: Wenn das gewählte Glas die richtige Größe und der Schaum die passende Konsistenz kann man so aufgießen das der Schaum über den Glasrand wächst.<br /><em>Tipp 2</em>: Ohne Eis die Zutaten erst im Blender mixen und dann shaken erspart ein Teil der Arbeit.<br /><em>Tipp 3</em>: Auch einige Tropfen Orangenblütenwasser mit in den Shaker geben für ein stärkeres Aroma<br /><em>Tipp 4:</em> Den Zuckersirup durch Vanillesirup zu ersetzen ist eine schöne Modifikation.ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-31477387473558838522008-08-13T18:06:00.001+02:002008-08-13T18:06:30.484+02:00Cocktails @ iPhoneSeit vergangenem Montag gibt es für alle Besitzer eines iPhones eine Applikation für Cocktails. Das Programm hat einen direkten Zugriff auf die <a href="http://www.cocktaildreams.de/cooldrinks/allrecipes.php">Cocktails &amp; Dreams Rezepte Datenbank</a> via WebService API, die eigens dafür entwickelt wurde. Wie auch auf der Homepage ist es möglich die Drinks und Cocktails nach verschiedenen Kriterien zu sortieren und anzuzeigen.<br />Das Ganze befindet sich momentan noch in der Versionsnummer 1.0 und wird noch einige Verbesserungen benötigen. Dafür ist das ganze kostenlos und kann ab sofort <a href="http://www.swiss-development.ch/cocktails/">hier</a> heruntergeladen werden oder direkt über den Apple-Store.ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-14098012291918384222008-08-11T18:52:00.007+02:002008-08-11T18:55:50.971+02:00Mixology Monday: Local Flavor<a href="http://4.bp.blogspot.com/_pmwJ1KaebHc/SKBue1Ke7nI/AAAAAAAAAcw/rSalsLoqfOE/s1600-h/MXMO-Logo.gif"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233304242950696562" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_pmwJ1KaebHc/SKBue1Ke7nI/AAAAAAAAAcw/rSalsLoqfOE/s400/MXMO-Logo.gif" border="0" /></a> Durch das verschieben des letzten Termins kommt nun schon der MxMo für August. Kevin vom <a href="http://www.savethedrinkers.com/">Save-the-drinkers-Blog</a> hat diesen Monat ein sehr interessantes Thema gewählt: Local Flavor. Der Name ist Programm! Drinks und Cocktails mit einer lokalen Zutat.<br />Hier hab ich jedoch schon das erste Problem. Wenn ich jetzt einen Drink vorstelle mit wirklich lokalen Produkten kann die kein Mensch nachmixen. Oder wer kann von sich behaupten das er schon öfters mit <a href="http://www.hochprozentig.cc/gurktaler-alpenkraeuter_956_7.htm">Gurktaler Alpenkräuter</a> geshaked hat? Eigentlich schade da es sich hier um einen ganz exzellenten Kräuterlikör handelt. (Herr Adam das wäre doch mal etwas für einen GSA-Beitrag). Auf jeden Fall beschloss ich den anderen Weg zu gehen und nicht mit einem Lokalen Produkt zu mixen sondern mit etwas, was man mit meiner Heimat verbinden könnte. Nach kurzem Überlegen hab ich die flüssige Regionalprodukte gefunden, welche für das grüne Allgäu charakteristisch sind: Milch und Bier. Zwar nicht leicht zu verarbeiten für einen Mixology Monday aber ich hab da etwas. Biermischungen aus Bier und Zitronenlimo kennt jeder. Auch die Berliner Weiße in grün und roten sollten den meisten geläufig sein. Etwas schwieriger wird es bei den Getränken Namens (zumindest heißen sie hier so) Mohr, Ruß und Diesel. Bei den ersten beiden handelt es sich um eine Weißbiermischung mit Cola bzw. mit Zitronelimo. Beim letzteren handelt es sich um eine Pils-Cola-Mischung. Aber das Biergetränk das ich vorstellen will ist wohl noch unbekannter als die bisher genannten. Die Rede ist von der Gaiß!<br />Man nehme ein handelsübliches 0,5L-Bierglas und gebe dort 4-5 cl Kirschlikör (Eckes) hinein. Dazu kommen ca. 15cl Cola. Das Glas wird dann mit Bier aufgefüllt. Hört sich schräg an? Ist es auch aber schmeckt tatsächlich erstaunlich gut! Wer es nachmischen will muss gegebenenfalls etwas mit den Mengen spielen um den herb-fruchtigen Geschmack zu finden.<br />Um aber wieder auf das Cocktail-Thema zu kommen stelle ich euch passend eine Rezeptur vor mit (allgäuer) Milch. Allerdings ist die Rezeptur nicht von mir sondern von einem anderen sehr passionierten Connaisseur, welcher damit unter die Top 43 des vergangenen Licor43-Wettbewerbs gekommen ist. Diesen leckeren Drink sollte man wirklich einmal probiert haben.<br /><br /><a href="http://2.bp.blogspot.com/_pmwJ1KaebHc/SKBujGzXvKI/AAAAAAAAAc4/egcw3nDF818/s1600-h/Milk%26Spicy.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233304316405071010" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_pmwJ1KaebHc/SKBujGzXvKI/AAAAAAAAAc4/egcw3nDF818/s400/Milk%26Spicy.jpg" border="0" /></a><strong><span style="color:#ff6600;">Milk &amp; Spicy</span></strong><br /><br />3 cl Lico 43<br />3 cl Amarula<br />1 cl Mangalore<br />1,5 cl Syrup Mango<br />5 cl Milk (the local ingredient)<br /><br /><br /><br /><br /><br />Alle Zutaten im Shaker auf viel Eis kräftig schütteln. Dann in eine Vorgekühlte Cocktailschale abseihen.<br />Das Ergebnis dieser Mischung ist ein sehr cremiger und fruchtiger Drink, der durch die Mangalore-Zugabe eine gewisse Rahfinesse erhält. Ein sehr gelungener Dessert-Drink.ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-60937583298405673252008-08-08T10:15:00.001+02:002008-08-08T22:45:58.387+02:00Caipimax<a href="http://3.bp.blogspot.com/_pmwJ1KaebHc/SJywdLKEhII/AAAAAAAAAco/A5aZq8Yrjo8/s1600-h/Caipi.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5232250882355397762" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_pmwJ1KaebHc/SJywdLKEhII/AAAAAAAAAco/A5aZq8Yrjo8/s400/Caipi.jpg" border="0" /></a><br /><div>Liebe Bartender und Connaisseur des guten Geschmacks: Jeder kennt das Problem. Einer der Trendcocktails der letzten Jahre, der Caipirinha, verursacht wieder einmal arbeit ohne Ende. Limetten müssen zuerst gereinigt und geachtelt werden. Diese Achtel im Glas gestampft, werden schließlich noch gezuckert. Darauf kommt Cachaca und jede Menge Crushed Ice, welches auch noch aufwendig zubereitet werden muss. Dazu kommen noch die ganzen Zutaten die den Tresen verstopfen: Die Flasche, Gläser, Obstschalen, Schneidbretter, Zuckerdose, Strohalmbecher…<br />Hier kommt wirklich ein enormer Arbeitsaufwand zu Tage. Wir können uns glücklich schätzen das sich jemand ernsthaft Gedanken über all diese Probleme gemacht hat. Auf diese Erfindung habe ich schon lange gewartet. Hier ist der <a href="http://caipimax.com/pitu-turbo.html">Caipimax</a>! Zitat: „Eine Maschine für jedermann, die nur einem Zweck dienen soll: Viele Caipirinha´s, in kurzer Zeit, in immer derselben Qualität herzustellen.“<br />Ein Traum wird war und das für nur knappe 900€! Vier verschiedne Modelle sind momentan verfügbar – cool! Aber bevor ich mich noch mehr in Zynismus verliere kurz und knapp: Die Idee ist ok aber wer braucht das? Falls jetzt jemand Appetit auf den brasilianischen Nationaldrink bekommen hat und jetzt gar nicht weis wie das ohne einen Caipimax gehen soll kann ich noch diesen <a href="http://www.traveling-mixologists.net/2007/06/particular-findings-about-caipirinha-tm.html">Artikel der Traveling Mixologists</a> ans Herz legen. Salud!</div>ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-23469012006640491452008-08-06T09:47:00.001+02:002008-08-06T09:47:26.525+02:00K-CityEin witziger Comic-Blog zum Thema „Dating Stories from the nights lived in bars arround town, conveniently packaged in comic strip form” verbirgt sich hinter K-City. Bruno Pieroni zeigt in etlichen Strips was alles an einem Bartresen passieren kann. <a href="http://www.brunopieroni.com/kcity/">Link zum Blog</a>.ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-31967383006377891482008-08-03T12:21:00.000+02:002008-08-03T12:22:00.518+02:00FruchtpüreesNach wie vor erfreuen sich frische Zutaten größter Beliebtheit. Frisch gepresste Zitrussäfte sind der unterste Standart und sonstige Früchte findet man in jeglicher Variation. Zum vermixen in Drinks erleichtert es die Arbeit dabei ungemein wenn man Früchte schon fertig verarbeitet beziehen kann. Perfekt eignen sich dafür Fruchtpürees. Bekanntester Hersteller dürfte der französische Hersteller <a href="http://www.boironfreres.com/uk/uk_cocktails.htm">Boiron</a> sein. Die Früchte werden dabei direkt nach der Ernte verarbeitet, abgefüllt und eingefroren. Es werden keine weitern Stoffe zugegeben um die beste Qualität zu gewährleisten. Lediglich in einigen Pürees gibt es einen geringen Zusatz von Zucker um die Haltbarkeit zu erhöhen, welche im gefrorenen Zustand ewig ist.. Erhältlich sind die Produkte von Boiron bei <a href="https://www.bosfood.de/">Bosfood</a>. Lediglich die Entnahme aus der Schale gestaltet sich ein wenig kompliziert.<br />Auf der Suche nach Fruchtpürees stieß ich des Weitern auf Produkte einer Firma namens <a href="http://www.ponthiersa.com/de-DE/actualites.php">Ponthier</a>. Auch hier setzt man wie bei Boiron auf 100% frische Früchte ohne Zugabe von Aromen, Farbstoffen und Konservierungsstoffen. Ideal für den Cocktailbereich! Das besondere an Ponthier ist die Art der Verpackung. Nebst Tiefkühlware werden die Pürees auch in Beuteln mit Schraubverschluss angeboten. Das ermöglicht ein sehr sauberes Dosieren. Da das Ganze nicht gefroren ist, kann es direkt zum abmessen in einen Jigger gegeben werden. Ein Auftauen ist also nicht mehr notwendig. Diese Bequemlichkeit geht natürlich auf Kosten der Haltbarkeit die hier im geöffneten Zustand auf wenige Tage sinkt. Ponthier-Beute sind erhältlich im <a href="http://www.gourmet-versand.eu/">Gourmet-Versand</a>.<br />Im Preis unterschieden sich die beiden Hersteller kaum. Bei beiden erhält man absolute frische Ware in immer gleich bleibender Qualität. Fruchtpürees sind die beste Alternative zu Frischobst und eine Bereicherung für jede Bar. Probiert es aus!ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-36115176339614451342008-08-01T12:15:00.001+02:002008-08-01T12:17:14.607+02:00Murray McDavid Hampden-Rum<a href="http://bp1.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SJLiborr7II/AAAAAAAAAcQ/2ErB5YU5l4Q/s1600-h/Hampden92.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5229491081735564418" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SJLiborr7II/AAAAAAAAAcQ/2ErB5YU5l4Q/s400/Hampden92.jpg" border="0" /></a><br /><div>Heute nutze ich die Zeit einmal den verrücktesten Rum vorzustellen den ich kenne. Es handelt sich dabei um einen dreizehn Jahre alten Jamaikaner aus dem Hampden Estates. 1992 dort in einem Pot-Still destilliert wurden einige Fässer im Jahre 2005 in Bruichladdich abgefüllt unter dem Label „Murray McDavid“. Normalerweise als Abfüller für Whisky bekannt wurden auch einige limitierte Rumsorten hergestellt. Geblendet wurde dabei von niemand geringerem als Jim McEwan dem Master Distiller von Bruichladdich in Schottland.<br />Von den hier vorgestellten Tropfen wurden gerade einmal 1296 70cl-Flaschen erzeugt. Gereift in gebrauchten Bourbonfässern und veredelt mit einem Port-Finish besitzt das Endprodukt einen Alkoholgehalt von 46 %/Vol. Bernsteinfarben reflektiert der Rum das Licht im Glas. In der Nase entfaltet sich eine unglaubliche Fruchtigkeit. Orange und Orangeat dominieren. Holz- und Sherrynoten runden das Geruchsbild perfekt ab.<br />Interessant hingegen wird der Geschmackstest. Dieser macht diesen Rum so außergewöhnlich. Hier sind Aromen zu finden die ich bei keinem anderen Rum je gefunden habe. Da ich selbst fast nicht in der Lage war das zu bestimmen bin ich dankbar im Internet eine Quelle dazu gefunden zu haben in der die Einzelaromen perfekt beschrieben werden.<br />Zunächst verteilt sich der Rum ölig im ganzen Mundraum bis sich eine leichte Fruchtigkeit ausbreitet. Diese wird aber sofort überdeckt durch gedünstete Zwiebel, Vinyl, Käsearomen und viel Rauch. Leichte Anklänge von Eiche und Meersalz sind ebenfalls vorhanden. Darnach entwickelt sich ein Popcornaroma auf der Zunge sowie ein öliges Gefühl. Im extrem langen Abgang findet sich wieder die Rauch und Tabakaromen sowie Seegras. Selbst fünf Minuten nach dem letzten Schluck ist der Abgang noch bemerkbar.<br />Dieser Rum ist wirklich sehr kurios und ein irres Geschmackserlebnis. Leider trifft er meinen Geschmack nur sehr wenig da ich eher florale und fruchtige Rums bevorzuge. Wer aber einmal etwas ganz was anderes testen möchte kann ich diesen Brand ans Herz legen. So etwas findet man wahrlich nicht oft. Zu beziehen ist der Hampten derzeit nur noch bei <a href="http://www.maltsandmore.de/catalog/product_info.php?products_id=817">maltsanmore.de</a> zu bekommen.</div>ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-57306295254024956172008-07-30T13:22:00.002+02:002008-07-30T13:27:25.813+02:00Brilliant Cocktails Season 2Chris Doing legt wieder los! Man darf sich in der nächster Zeit wieder auf grandiose Cocktailvideos aus Kopenhagen freuen! Zehn neue Episoden des Videoblogs werden dazu in den nächsten Monaten veröffentlicht.<br /><br /><object height="344" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iPELoOAaRug&amp;hl=en&amp;fs=1"><param name="allowFullScreen" value="true"><embed src="http://www.youtube.com/v/iPELoOAaRug&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-24203552702432277042008-07-28T14:25:00.005+02:002008-07-28T14:29:59.937+02:00Mixology Monday: New Orleans<a href="http://bp0.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SI27muh_9yI/AAAAAAAAAcI/8FL7yjiy2GQ/s1600-h/MXMO-Logo.gif"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5228041016447072034" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SI27muh_9yI/AAAAAAAAAcI/8FL7yjiy2GQ/s400/MXMO-Logo.gif" border="0" /></a><br /><div><div>Mit einer Verspätung von einer Woche startet der Mixology Monday zum Thema New Orleans. Das Thema sollte bereits letzten Montag behandelt werden zu den „Tales of the Cocktail“, welche dort stattfanden. Verschoben wurde das Ganze um sieben Tage da sich die meisten der amerikanischen Blogger direkt nach den Tales noch nicht in der Lage sahen eine Tastatur zu bedienen. Die Veranstaltung scheint dem zufolge ein wahrer Erfolg gewesen zu sein…<br />New Orleans, 1718 gegründet, entwickelte sich bis heute zu einer Metropole mit knapp 250.000 Einwohnern. Vor der Hurricane-Katastrophe im August 2005 bewohnten fast doppelt so viele Menschen das sumpfige Gebiet am Lake Pontchartrain. Bekannt ist „The big easy“ vor allem durch seine <a href="http://cache.virtualtourist.com/685588-Travel_Picture-New_Orleans.jpg">Altstadt</a> im Kolonialstil, der Jazz-Music und nicht zuletzt auch für seine Cocktailkultur. Für einen kleinen Einblick empfehle ich dazu die Videos von <a href="http://youtube.com/profile_videos?user=keithmarszalek&amp;p=r">Chris McMillian auf Youtube</a> zu genießen! </div><div><br /><a href="http://bp3.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SI27XSh36tI/AAAAAAAAAcA/SSFUriuBER4/s1600-h/FrenchQuarter2.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5228040751232314066" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SI27XSh36tI/AAAAAAAAAcA/SSFUriuBER4/s400/FrenchQuarter2.jpg" border="0" /></a>Nun ist es aber Aufgabe des MxMo einen Drink vorzustellen der entweder New-Orlenas-Inspiriert ist oder eine Variation eine N.O.-Cocktails darstellt. Bei den Drinks fallen mir natürlich spontan der Ramos Gin Fizz ein sowie der Sazerac. Bei den Zutaten sind das Rye, Peychauds Bitters und Minze. Aufgrund dieser erster Gedanken viel die Entscheidung auf einen inspirierten Cocktail. Nach einigen (fehlgeschlagenen) Versuchen kam ich der Sache schon näher und kann heute einen einfachen Drink präsentieren dessen Zutaten an die Stadt am Mississippi angelehnt sind. </div><div><br /><strong><span style="color:#ff6600;">French Quarter</span></strong><br />2 cl Rye Whisky<br />2 cl Cream<br />1,5 cl Creme de Cacao white<br />0,5 cl Creme de Menthe white<br />2 dash Peychaud´s Bitters<br />Muskat (Nutmeg)<br /><br />Alle Zutaten kommen zusammen mit einer Prise geriebener Muskatnuss in ein mit Eis gefülltes Mixingglas und werden miteinander geshaked. Den Drink in ein Cocktailschale abseihen und noch ein wenig Muskat darüber reiben.</div></div>ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-26522217725907475222008-07-25T19:34:00.001+02:002008-07-25T19:35:17.248+02:00Party-Gadget Nr.1Galileo, die Pro Sieben Wissensschow, hat gerader seinen Beitrag zu den besten Party-Gadgets des Sommers gezeigt. Gewählt wurde die Hitliste Online durch die Zuschauer. Nebst aufblasbarem Whirlpool und Gläsern aus Eis war auf Platz 1 tatsächlich das bekannte Pülverchen-Set für Molekulare Cocktails!<br />Es scheint so als ob das Produkt in der breiten Maße bekannter ist als erwartet. Getestet wurde ein Tequila Sunrise in der Standart-Variante sowie in der gelierten matschigen Variante. Im unteren Teil des Glases schleimten Grenadine-Perlen vor sich hin, welche mit Tequila-Orangensaft-Schaum gefloated wurden. Geschmacklich hatten die Tester zwar keinen Favoriten aber der Preis sowie die lange Zubereitungszeit war dann doch zuviel des Guten! Klarer Sieg für den echten Cocktail!ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-79041449112844850172008-07-23T17:15:00.005+02:002008-07-23T17:23:23.470+02:00Zeichen setzenIn letzter Zeit könnten meine Tage auch 48 Stunden haben. Jeden Tag Überstunden und das auch noch am nächsten Samstag sowie Sonntag. Daneben gibt es noch einige Termine zu legen und am Bahnhof muss ich noch Karten Reservieren für meine fahrt nach Berlin im September (<a href="http://www.barconvent.de/">BCB</a> natürlich) und drei Tage später nach Hamburg zum <a href="http://www.cocktaildreams.de/forum/index.php?board=1;action=display;threadid=5478">Cocktailforum Community-Treffen</a>. Zu allem Überfluss entschied sich nun auch noch meine Digitalkamera den Geist aufzugeben so das ich momentan keine Bilder für den Blog einstellen kann bis der <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0015M01O2/100008256-21/?m=A3JWKAKR8XB7XF">Ersatz</a> ankommen wird. Aber viel Zeit hab ich wie schon erwähnt eh nicht obwohl ich hier viel mehr schreiben möchte wie ich es momentan mache.<br />Dafür konnte ich mich einer anderen Arbeit ein wenig widmen. Die Cocktailwelten bekommen ihr eigenes Logo und ein Entwurf ist mittlerweile fertig gestellt. Was denkt ihr?<br /><br /><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5226228871005587250" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SIdLd-stxzI/AAAAAAAAAbw/yXAue-WxY9U/s400/CW-Logo200.jpg" border="0" /> Die Idee ist Angelehnt an der „<a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/a/a8/Fleur-de-lis-outline.svg/347px-Fleur-de-lis-outline.svg.png">Fleur de Lis</a>“, als Zeichen der fränkischen Könige und der Königswürde. In Kombination mit dem <a href="http://www.karmenz.co.uk/images/drymartini_101_150.jpg">Cocktail-Symbol</a> schlechthin symbolisiert das Logo in diesem Sinne den „König Cocktail“.ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-80179875746585263672008-07-20T10:33:00.005+02:002008-07-20T14:08:58.045+02:00Best of the BestGanz kurz und schmerzlos um was es geht: <strong>Le Lion Bar de Paris, Hamburg</strong> wurde gestern auf den „Tales of the Cocktail“ bei den jährlichen Spirit Awards zur „<strong>Worlds best new Bar</strong>“ gekürt! Konkurrenten wie das PDT in New York wurden durch die enorme Kompetenz des Hamburger Teams auf die hinteren Plätze gedrängt. Weitere Nominierungen sind <a href="http://thespiritworld.net/2008/05/16/tales-of-the-cocktail-spirit-awards-nominees-for-2008/">hier</a> zu sehen.<br /><br /><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5225012459586680610" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SIL5JhCndyI/AAAAAAAAAbo/l-avmeDfeGY/s400/Lion+Backboard.jpg" border="0" /><br />Ich gratuliere dem Löwen-Team zu dieser großartigen Leistung! Mögen noch mehrere Preise den Weg in die beste neue Bar finden! Santé!ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-38632003750319862742008-07-17T09:26:00.001+02:002008-07-17T09:27:47.249+02:00Tabacco - München<a href="http://bp3.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SH70Zrn9vHI/AAAAAAAAAbg/bpQz4p6wWYw/s1600-h/Tabacco.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5223881339840609394" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SH70Zrn9vHI/AAAAAAAAAbg/bpQz4p6wWYw/s400/Tabacco.jpg" border="0" /></a><br /><div>Dies kleine und sehr unscheinbare Bar befindet sich in unmittelbarer Nähe der berühmten Frauenkirche. In einer kleinen Nebenstraße wird man fündig. Die kleine Bar ist ähnlich dem Schumanns sehr schlicht gehalten. Auch hier sind die Wände bis über die Hälfte mit dunklem Holz vertäfelt. Der Holztresen in der Mitte der kleinen Bar ist umgeben von einigen Tischen. Die Sitzbänke sind mit rotem Leder überzogen. Das alles wird gedämmt beleuchtet durch ein paar kleine Kronleuchter an der Decke. Lediglich den Fernseher am Ende der Bar empfinde ich als sehr störendes Objekt.<br />Zum mixen werden die normalen Zutaten benutzt. Mein Daiquiri bestand aus reichlich Havana Club, frischen Limettensaft und Zuckersirup. Auch der bestellte Singapore Sling wies keine Mängel auf. Die Drinks sind groß und die Preise dafür absolut fair. In dieser Bar empfiehlt es sich auch einen genaueren Blick in das sehr gut Ausgestatte Whiskey- und Cognac-Regal zu werfen. Hier steh so manche kostspielige oder seltene Flasche der edlen Tropfen. Das Personal ist nett und half mir kompetent bei der Auswahl eines Whiskys so das ich schlussendlich bei einem Glase Slyrs landete. (Das war eine Woche vor meinem Besuch in der Destillerien)<br />Es empfiehlt sich diese Bar einmal zu besuchen um einen (oder auch mehrere) Cocktails zu genießen. Des Weiteren ist das Tabacco auch bekannt für sein hervorragendes Filet-Steak. Ich hätte hier gerne mehr Zeit verbracht aber der Zug im Bahnhof wartet normalerweise nicht bis ich komme.</div>ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-79108795379678972782008-07-15T11:25:00.002+02:002008-07-15T11:35:37.735+02:00Von Oasen und Wüsten<a href="http://bp0.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SHxvSQcVnEI/AAAAAAAAAbY/WJVHdsNB5T8/s1600-h/Dry+Martini.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5223172027285085250" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SHxvSQcVnEI/AAAAAAAAAbY/WJVHdsNB5T8/s400/Dry+Martini.jpg" border="0" /></a><br /><div>Vergangenes Wochenende saß ich in meiner Stammbar, blätterte durch die Cocktailkarte und machte mir Gedanken dazu. Eine Standartkarte mit vielen Tropicals a la Pina Colada und den anderen Standards einer jeden Karte. Meine geschätzten Klassiker wie einen Sazerac oder Juleps vermiss ich hier sehnsüchtig. Ich wünschte hier würde man etwas mehr auf die Barkultur eingehen. Aber was beschwer ich mich denn? Es werden möglichst frische Zutaten verwendet und die Qualität der verwendeten Spirituosen ist auch akzeptabel.<br />Immerhin wohnen wir in einen der Gebiete in denen eine Barkultur vorhanden ist. So ist eine Barentwicklung in großen Teilen der Erde aus religiösen Gründen nie entstanden. In den Islamischen Büchern heißt es das Wein und Glücksspiel Werke von Satan sind um die Gläubigen vom Gebet abzuhalten – Grundlage für die am längsten anhaltende Alkohol-Prohibition So gibt es beispielsweise keine Bars in islamisch geprägten Ländern. Einzige Ausnahmen bieten hier Clubs und Touristenbunker an den Stränden und Städten dieser Länder um den Durst der Besucher auf eine gewohnte Art und Weise zu bedienen. Ob hier die Barkultur gepflegt ist sei auch dahingestellt aber zumindest gibt es Ansätze.<br />Vielleicht wäre auch alles ein wenig anders verlaufen, hätte es in der Vergangenheit nicht zwei Mordversuche auf die Bar gegeben. Die amerikanische Prohibition die eine Entwicklung fast zum stillstand gebracht hat und die rebellische Jugend der 60er und 70er welche die Cocktails natürlich boykottieren musste, da sie von den spießigen Eltern getrunken werden.<br />Auch in Afrika konnte sich bisher keine Barkultur entwickeln, sieht man von einigen Gebieten der ehemaligen Kolonien und Touristenhochburgen ab. Grundsätzlicher Wassermangel, viele Kriege und Armut lassen für Cocktails definitiv keinen Platz in der Gesellschaft. In asiatischen Gefilden konnte sich bis vor all zu langer Zeit auch noch keine Bar richtig etablieren. Hier wird aber stark (und erfolgreich) an einem flüssigen Lifestyle gearbeitet. In Japan entsteht sogar eine ganz neue Art von Barwesen durch neue Techniken und Anschauungen der Bartender.<br />Es wird hierzulande zwar oft kritisiert das man noch stark an der Entwicklung der Bar arbeiten müsse (und ich stimme dem zu), aber dennoch darf nicht vergessen werden das wir in einer der Oasen sitzen in einer weiten, trostlosen Wüste. Vielleicht sollte man nicht ganz so pingelig sein wenn die Früchte in der Oase nicht so groß sind wie man es gerne möchte. Aber sieht man was in den vergangen 50 Jahren passiert ist und was in Zukunft noch passieren wird sind wir wohl auf den richtigen Weg.</div>ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-20538341709150333062008-07-13T22:04:00.003+02:002008-07-13T22:09:29.529+02:00Licor 43 - Gewinner 2008<a href="http://bp3.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SHpgozQcqCI/AAAAAAAAAbQ/c1AP-LpqfbY/s1600-h/Licor43.gif"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5222592971959740450" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 153px; CURSOR: hand; HEIGHT: 137px" height="111" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SHpgozQcqCI/AAAAAAAAAbQ/c1AP-LpqfbY/s400/Licor43.gif" width="150" border="0" /></a><br /><div>Seit knapp zwei Wochen besuchte ich nun die Internetseite des spanischen Licor 43 um zu sehen ob die Ergebnisse der letzten Competition endlich online sind. Seit gestern Nachmittag ist die sehnsüchtig erwartete Liste nun endlich online! Wie schon vermutet wurde auch dieses Jahr sehr viel Wert gelegt auf frische und außergewöhnliche Zutaten. Mohn und Apfelmus, Bärlauch und Fenchel sind nur einige dieser raffinierten Ingredienzien. Viel Kreativität brachten diese besagte Drinks zu recht unter die besten 43, welche nun traditionell in einem Licor43-Buch veröffentlicht werden.<br />Ein besonderer Glückwunsch geht von mir an Hobby-Kollegen Achim, der in beiden Kategorien unter die besten Rezepte kam. Die komplette Liste ist <a href="http://www.licor43.de/uploads/tx_newsbilder/Licor43_43_Cocktails_2008.pdf">hier</a> zu finden.</div>ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-74748211810762654022008-07-11T14:35:00.002+02:002008-07-11T14:37:44.608+02:00Schumann´s - München<div> </div><div><a href="http://bp1.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SHdT0uNSmDI/AAAAAAAAAbA/mMFQP367-oc/s1600-h/Schumann+1.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5221734458181457970" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SHdT0uNSmDI/AAAAAAAAAbA/mMFQP367-oc/s400/Schumann+1.jpg" border="0" /></a> Innerhalb des letzten Jahres habe ich es etliche Mal geschafft Bars in Hamburg zu Besuchen. Ich war in Frankfurt, in Düsseldorf und in Köln. All diese Orte sind mindesten 500km von mir entfernt. Was ich bisher noch nicht geschafft habe ist das 120km entfernte München. Schlussendlich habe ich es doch geschafft die Landeshauptstadt zu Besuchen. Erste Station: <a href="http://www.schumanns.de/deutsch/frame/frame.html">Das Schumanns</a>.<br />Diese American Bar mit Tradition zählt zu den berühmtesten Bars Deutschlands mit einer über 25-jährigen Geschichte. Mitten im Herzen von München gelegen befindet sich die kleine unscheinbare Lokalität. Ich muss zugeben das ich selber fast daran vorbeigelaufen bin. In der Mitte des Raumes befindet sich der große Tresen aus dunklem Holz. Dahinter, an der Wand, eine eindrucksvolle Anzahl von Spirituosen. Likören und sonstigen Flüssigkeiten. Es dürfte kaum eine Zutat fehlen auf diesem großartigen Backboard. Im restlichen Raum befinden sich schlichte Tische und Stühle passend zum Design des Tresens. Die Wände sind ebenfalls bis zur decke mit Nussbaum vertäfelt. Hier wird kein Wert auf irgendeinen Schnickschnack gelegt. Das Schumanns ist eine Bar – und nichts anderes. Dennoch fühlt man sich Wohl zu den leichten Jazz-Klängen in einer entspannten Atmosphäre. Wer will kann sich auch vor die Bar setzten auf dem fast mediterran anmutenden Odenonssplatz.<br />Die Cocktailkarte ist bestens sortiert und bietet vor allem klassische Drinks an. Die Art der <a href="http://bp3.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SHdT41rLhpI/AAAAAAAAAbI/fPaDlxnYKEw/s1600-h/Schumann+2.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5221734528905348754" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SHdT41rLhpI/AAAAAAAAAbI/fPaDlxnYKEw/s400/Schumann+2.jpg" border="0" /></a>Drinks sollte geläufig sein wenn man <a href="http://www.buch.de/shop/home/typhoonartikel/ID1831497.html;jsessionid=fdc-vhcvtgy6712.tc4">das Buch zur Bar</a> kennt. Die Art der Zubereitung entspricht dabei natürlich allen Regeln. Liebe zum Detail und das genaue abstimmen des Drinks sind hier im Vordergrund. Bestellt wurde von mir und einem Freund ein Champagne Julep, Tom Collins, Ramos Gin Fizz, Mojito sowie ein (noch namenloser) Drink mit Sake. Es gab hier absolut nichts zum aussetzen. Wenn des doch nur immer so sein könnte…<br />Am Service gibt es ebenfalls keinen einzigen Makel. Kleine Unterhaltungen mit den Bartendern und Herrn Schumann persönlich ließen die Zeit wie im Fluge vergehen. Da mir diese leider nur sehr begrenzt zur Verfügung stand (der letzte Zug in meine Richtung fährt um 23:30 Uhr) musste ich früher gehen als es mir leib war.<br />Das Schumanns ist über jeden Zweifel erhaben und eine 1A Cocktailbar. Der internationale Erfolg gibt dem Recht und macht die Bar zu einer Institution für gutes Trinken und für die Stadt München. Ich habe mir fest vorgenommen hier des Öfteren einen Drink zu mir zu nehmen. Wenn ich bedenke das ein Zugticket nach München bei zwei Personen je 12€ kostet und ich dasselbe zahlen muss in einem Taxi von Kempten zu mir nach Hause (4 km) steht dem wohl nichts mehr im Wege.</div>ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-11061920732629987472008-07-10T13:28:00.000+02:002008-07-10T13:29:08.723+02:00Kurze ErinnerungIch wollte an dieser Stell nur noch einmal darauf aufmerksam machen das der <a href="http://www.mixology.eu/de/blog/fuetyueloes-summer-cocktail-contest">OCC Fütyülös Summer Contest</a> noch genau 10 Tage läuft. Die <a href="http://www.mixology.eu/de/forum/wettbewerbe/fuetyueloes-summer-cocktail-contest">bisher eingesendeten Rezepte</a> zeigen allesamt den aktuellen Trend frische Zutaten und Kräuter zu nutzen. Von Paprika, über Kürbis und Birnen Püree bis hin zu Basilikum und Rosmarin ist alles vorhanden. Ich hoffe das es in der Hauptstadt genug Gemüseläden und Wochenmärkte gibt, welche die Jury beim mixen der Drinks mit frischen Zutaten versorgen. (Ich habe gehört in Hamburg würde es notfalls noch Himbeeren geben…)ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-23199119611017682122008-07-07T13:02:00.000+02:002008-07-07T13:03:12.955+02:00Decanter Bitters - die ZweiteThe Bitter Truth´s „Jerry Thomas Own Decanter Bitter“ wurde in einer sehr begrenzten und limitierten Stückzahl hergestellt was dazu führte das dieses Produkt innerhalb kürzester Zeit in sämtlichen Shops ausverkauft war. Wer keine Flasche mehr bekommen hat muss sich darüber keine Gedanken machen. Man greife einfach auf die <a href="http://www.drinkology.de/webshop/bitters/the-bitter-truth-jerry-thomas-own-decanter.html">zweite Auflage</a> zurück! Drinkology ist doch immer wieder für eine Überraschung gut!ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-79154800112130949782008-07-06T12:25:00.005+02:002008-07-06T12:31:57.164+02:00Slyrs - Bavarian Single Malt WhiskyDie anderen Blogs haben es bereits erwähnt und auch mich hat das Sommerloch voll erwischt. Das Wetter ist einfach zu schön um länger am Computer zu sitzen. Da lieg ich lieber auf der Terrasse herum, trinke etwas viel zu kaltes und wärme mich hinterher wieder am Grill auf. Dennoch hab ich es geschafft mich letzten Sonntag von der Liege aufzuraffen und den weg ins Oberbayrische zu schaffen. Nördlich am Tegernsee vorbei zum Schliersee und immer gerade aus zu einer kleinen Ortschaft namens Neuhaus. Hier befindet sich die bayrische Single Malt Destillerien Slyrs.<br /><br /><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219845963886508658" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SHCeP4u2OnI/AAAAAAAAAao/GPJeKt09RvM/s400/Slyrs1.jpg" border="0" />Durch den seitlich gelegenen kleinen Eingang geht es direkt in den Laden. Hier werden neben dem 3-jährigen Slyrs und dem Slyrs-Likör auch diverse Brände von Lantenhammer, Gläser, Karaffen und Slyrs-Fanartikel verkauft. Nach dem entrichten des 5€-Eintrittgeldes wird man zunächst in den kleinen Videoraum im Ladenbereich geführt. Hier wird man in 10 Minuten kurz über die Idee und Geschichte der Brennerei eingeführt sowie über die Herstellung des Malts. Danach geht es weiter zu den Produktionsanlagen, welche sich im selben Gebäude befinden. Auf der linken Hallenseite befinden sich die Gärbehälter und alles was zum einmaischen des Gerstenmalzes notwendig ist. Die Gerste, ebenfalls aus Bayern stammend, wird bereits fertig gemälzt angeliefert. Dies ist der einzige Schritt den Slyrs in der Produktion nicht selbst unternimmt. Aus einem 30t-Silo wird das Getreide in die Halle befördert und zunächst geschrotet. Pro Vorgang werden hierzu 350kg Gerste benötigt. Mit Wasser aufgefüllt und kontrolliert erhitzt (im Maischegefäß) wird durch natürliche Enzyme der Zucker der Gerste freigesetzt. In den folgenden 5300-Liter-Gärtanks wird aus dem „Zuckerwasser“ in den nächsten sieben Tagen die fertige Maische mit ca. 6% Alkoholanteil gewonnen – beim Whisky bis hierhin eine Art „Bier“.<br />Mittels einer Rohrleitung wird der Grundstoff in die beiden gegenüberliegenden Rohbrandblasen im Pott-Still-Verfahren gepumpt. Die je 1500 Liter fassenden Destillen werden mittels Dampf beheizt. Diese sehr schonende Art und Weise den Alkohol zu destillieren sorgt für einen sehr hochwertigen Brand da die Maische relativ langsam erhitzt wird. Pro Brennblase werden in einem Durchgang (Dauer ca. 6 Stunden) ca. 350 Liter 30%iger Rohbrand erzeugt. Gesammelt im selben Behälter führt eine weitere Rohrleitung zur dritten Anlage. Diese ist identisch mit den anderen Beiden mit Ausnahme eines Plexiglaskastens und jede Menge Steuersiegeln an den Zählern – Papa Staat überwacht sehr genau! Hier entsteht der fertige Brand des späteren Whiskys. In einem 8 Stunden andauernden Brennvorgang werden ca. 500 Liter 70%iges Destillat erzeugt, nachdem der Vor- und Nachlauf abgetrennt wurden.<br /><br /><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219845967599547266" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SHCeQGkGs4I/AAAAAAAAAaw/V-fF3ghEGmU/s400/Slyrs2.jpg" border="0" />Sehr interessant ist auch die hierzu eingerichtete Ecke mit den Geruchsproben. Wann bekommt man schon einmal die Chance verschieden Stadien des Whiskys zu erschnuppern? Der Vorbrand ist noch sehr aromatisch und erinnert an ein frisch gebackenes Brot. Das Getreide kommt hier noch sehr stark zum Vorschein. Der Vorlauf hingegen riecht nach einer Mischung aus Lösungsmitteln und Farben. Der kurz darauf folgende Mittellauf ist wie zu erwarten fast neutral und unauffällig. Umso wichtiger ist es den Nachlauf rechtzeitig abzutrennen – eine übel riechende Flüssigkeit, welche man mit alten Turnschuhen und Räucherfleisch beschreiben könnte! Sehr angenehm in der Nase ist der fertige Whiskey auf Fassstärke bereits vor der Fassreifung.<br />Weiter geht es über einen Holzsteg in die zweite Halle der kleinen Brennerei. Hier werden die Fässer gelagert für den 3-järigen Slyrs mit einer Stärke von 55%. Ganz nach Vorbild des amerikanischen Bourbons werden neue 225l-Fässer aus amerikanischer Weiseiche verwendet. Für den kommenden 12-järigen Slyrs werden gebrauchte Fässer des Dreiers verwendet. Abgefüllt wird nach der Fassreife in bei Lantenhammer auf 43% Trinkstärke eher das Produkt in den Verkauf geht. In der Lagerhalle konnte ich vor allem ein Fass nicht übersehen. Unter einer Rampe befand sich ein größeres, schon sehr altes Fass, welches nicht zu den andern passte. Was verbirgt sich wohl in Fass-Nr. 45? Über besagte Rampe gelangt man auch in den Verkostungsbereich. Hier bekommt jeder Besucher eine Probe des Whiskys sowie des Likörs. Der Slyrs ist für sein noch sehr junges schon ungewöhnlich weit. Zwar noch etwas scharf aber dennoch schon viele verschiedene Aromen nach leichter Eiche, Karamell und Frucht im Abgang. Der Likör hingegen schmeckt sehr stark nach Karamell und Honig. Für meinen Geschmack ist er auch viel zu süß geraten. Der Whisky geht hier fast unter. Eine Mischung aus beiden Produkten könnte allerdings eine gute Lösung sein um den Likör aufzubessern.<br /><br /><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219845968033540642" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SHCeQILk6iI/AAAAAAAAAa4/_k2y3Euj7O0/s400/Slyrs3.jpg" border="0" />Wer die Chance hat die Brennerei zu besichten sollte sie auf jeden Fall nutzen. Alleine die Geruchsproben sind ein Besuch allesamt wert. Geschweige denn eine Singel-Malt-Produktion im eignen Land zu besichtigen. Da die Produktion nur sehr begrenzt ist und die Nachfrage nicht mehr gedeckt kann werden pro Besucher nur jeweils eine Flasche Slyrs (39€) und Slyrs-Likör (29€) verkauft. Es ist also von Vorteil wenn man wie ich ein paar Nicht-Whisky-Trinker mitnimmt.ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-13226610602530585732008-07-03T19:30:00.001+02:002008-07-03T19:30:46.274+02:00Top-10-SoftdrinksEs ist schön wenn man Arbeitskollegen hat, die Ihre Pause mit dem lesen einer Bild-Zeitung verbringen. Auf der heutigen Titelseite befand sich neben dem obligatorischen „Mädchen von Seite 1“ eine Liste mit den zehn beliebtesten Softdrinks der Deutschen. Ermittelt wurden diese mit der Verbraucher-Analyse 2007/2008.<br />An erster Stelle in den Top 10 (wie man sich denken kann) ist Coca-Cola. Gefolgt wird die braune Brause von Fanta, Sprite, Coka-Cola light und Punica Fruchtschorle. Den sechsten Platz teilt sich Pepsi-Cola mit Punica Tea &amp; Fruit. Auf den letzten drei Plätzen sind noch Mezzo-Mix, Red Bull und Nestea platziert.ChristianPartyboy84@gmail.comtag:blogger.com,1999:blog-9173872500940297535.post-15475376969544209492008-07-01T17:25:00.002+02:002008-07-01T17:28:52.842+02:00Jack Kearns Cocktail<a href="http://bp1.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SGpNF8Qyv4I/AAAAAAAAAag/8DlQw0PAKk0/s1600-h/Jack+Kearns.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5218067882733387650" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_pmwJ1KaebHc/SGpNF8Qyv4I/AAAAAAAAAag/8DlQw0PAKk0/s400/Jack+Kearns.jpg" border="0" /></a><br /><div>Der Sommer zeigt momentan mit voller Kraft was in ihm steckt. Das sind genau solche Tage die nach einem erfrischenden leichten Drink verlangen. Meist denkt man dabei an Mojitos, Caipis und Gin Tonics. Auf der Suche nach etwas Neuem wurde ich in einem alten Buch fündig.<br />Am Anfang der Seite 88 des Savoy Cocktail Books finden sich die Rezepte Jack Kearns Cocktail No.1 sowie Rezepte Jack Kerns Cocktail No.2. Erstaunlicherweise handelt es sich dabei um jeweils den gleichen Drink. Der einzige Unterschied besteht in der Reihenfolge in der die Zutaten im Buch stehen. Bei einer kurzen Suche im Netz konnte ich schlussendlich herausfinden das sich teilweise die Zugabe des Sirups unterscheidend zwischen ein bis drei Dashes. Ich halte mich bei der Angabe nach dem Savoy-Rezept da die Zuckermenge absolut ausreichend ist.<br /><br /><strong><span style="color:#ff6600;">Jack Kearns Cocktail</span></strong> (No.1)<br />3/4 Dry Gin<br />1/4 Bacardi Rum<br />1 Dash Zuckersirup<br />1 Dash Zitronensaft<br /><br />Auf viel Eis shaken und in eine Cocktailschaler abseihen.<br /><br />In meinem Cocktail (3 cl Gin / 1 cl Rum) nutze ich Beefeater Gin mit 40% sowie als Rum den herrlichen Appleton white. Der Saft wird natürlich frisch gepresst. Obwohl der Drink fast nur aus Spirituosen besteht ist er keineswegs stark. Erstaunlich leicht und frisch merkt man kaum Alkohol. Dieser wird vielleicht auch durch die nicht zu erwartende Fruchtigkeit überdeckt. Damit hätte ich bei diesem Drink defenitiv nicht gerechnet! Der Zucker rundet das Ganze noch geschickt ab. Trotz all diesen Eigenschaften bleibt die Mixtur aber „dry“ im Abgang Der Jack Kearns ist ein Drink ohne Ecken und Kanten und für mich ein absolutes Highlight! Ich empfehle jeden Cocktailinteressierten diesen farblosen Drink zumindest einmal testen! Über weitere Kommentare zum JK würde ich mich freuen – cheers!</div>ChristianPartyboy84@gmail.com