tag:blogger.com,1999:blog-82985406371326359052009-03-01T04:16:14.739-08:00laughing balllaughing.ball@web.deTommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.comBlogger53125tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-39548461243381030152008-11-10T12:28:00.000-08:002008-11-10T12:31:25.720-08:00Block E1 - Fortsetzung...<div style="text-align: justify;">Und dieser Artikel erklärt dann in aller Ausführlichkeit die ungeschminkte Geschichte, von dem was ich am Samstag nicht mehr mitbekommen habe...<br /><br /><a href="http://www.verbrochenes.net/2008/11/09/und-jetzt-alle/">http://www.verbrochenes.net/2008/11/09/und-jetzt-alle/</a><br /></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-3954846124338103015?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-12932528800930663642008-11-08T14:35:00.000-08:002008-11-08T14:48:30.986-08:00Block E1<div style="text-align: justify;">Nachfolgend habe ich mir jetzt mal die Mühe gemacht, einen subjektiven Erlebnisbericht zum Besuch des Spiels VfL Bochum gegen Werder Bremen von An- bis Abreise zu verfassen.<br /><br />Entgegen meiner ursprünglichen Planung weitete ich das Fussballwochenende aus und nahm einen Besuch der Partie zwischen dem VfL Bochum und unserem SV Werder in meine Wochenendplanung auf. Noch leicht gerührt von den überschäumenden Emotionen des Vorabendspiels zwischen dem großen FC Köln und dem HSV aus Hannover, der es nicht mal schaffte den Stehplatzblock zu füllen, begab ich mich auf die Reise in den Pott. Die Hinfahrt verlief unspektakulär im Privat-PKW bei einer Fahrtzeit von 1 ½-Stunden, so dass das Auswärtsspiel mal wieder zum Heimspiel wurde. Wenigstens halfen mir Autobahnschilder mein Allgemeinwissen zu erweitern. „RUHR.2010 – European Capital of Culture“ prangte es mir entgegen.<br /><br />Die sympathische Regelung des DFB, Schiedsrichtern ein Freikarten-Kontingent zur Verfügung zu stellen, hatte dann zur Folge, dass ich weder für meinen formidablen Sitzplatz in Müngersdorf am Freitag Abend, noch für die weniger komfortable Variante im Stehplatzblock E1 in Bochum blechen musste. Eine Tatsache, die mir in Bochum auch deshalb entschieden entgegenkam, da ich vergessen hatte vorher Geld zu ziehen. Fürs Stadionheft reichte es aber dennoch und so entging mir auch nicht der hervorragende Artikel von Kabarettist Frank Goosen, der auf der letzten Seite über den rauchenden Jörg Wontorra, Pommes Frittes und deren Wirkung auf den Geruch seiner Anziehsachen berichtete.<br /><br />Währenddessen wähnte ich mich kurz als Nebendarsteller in einem schlechten Reality-TV Format. K1 – Die Reportage „Wir fahren auswärts“ oder ähnlich hätte es lauten müssen dachte ich so bei mir, während sämtliche Menschen um mich herum damit begannen, sich wie Idioten aufzuführen. Den Anfang machte eine Gruppe Mit-Vierziger, die grölend an der Haupttribüne vorbeizog und gleichermaßen schlecht wie penetrant altbekannte Schlachtrufe skandierte, bis ein unscheinbarer Bochumer Spaßvogel, Balzverhalten an den Tag legte und einem Mitglied der Gruppe im Vorbeigehen einen Bierbecher aus der Hand schlug. Eine Szene, die der Betroffene aufgrund seines Promillepegels erst mit deutlichem Zeitverzug registrierte. Kurz darauf, während ich im Stadionheft etwas über Nesat Gülünoglu las, sah ich wie andere grün-weiße Idioten mehrfach eine Humba initiierten. Einer vergaß dabei einmal das A. Das war den anderen aber egal. Unter anderem auch der netten jungen Frau, die den Unsinn offensichtlich nur ihrem Mann zu liebe mitmachte, dann aber konsequent als Einzige sitzen blieb, als alle anderen anfingen rumzuspringen. Ob des umwerfenden Erfolges von einer Teilnehmerzahl von ca. 20 Personen, meinte ich Überschwang im Handeln erkennen zu können, denn die nächste Ufftata-Aktion wurde direkt vor einem Polizeibus durchgeführt. Ein unvergleichlich einfallsreiches Vorhaben, das sicherlich noch heute Abend an diversen Thresen besprochen werden wird. Nebenbei trompeteten zwei andere Werderaner bekannte Melodien, so dass ich ein wenig an die bevorstehenden Weihnachtsmärkte denken musste.<br /><br />Den „gemischten“ Block betrat ich durch den Schiedsrichter-Eingang, der „für Normalsterbliche“ nicht zugänglich war, wie ein findiger Beobachter treffend feststellte. Und abgetastet wurde ich hier auch nicht. Ich freute mich über die unkomplizierte Abfertigung, stellte dann aber fest, dass ich die Zeit, die für die Warteschlange und das Abtasten eingeplant war, nun übrig hatte. Da ich keine Ahnung hatte, was ich noch Sinnvolles hätte tun können, enterte ich den Block, um mir einen ersten Überblick zu verschaffen. Um mich herum standen fast ausnahmslos grün-weiße. Das fand ich schön. Dann schaute ich mir den „echten“ Gästeblock an und stellte fest, dass mir heute keine Fahnen den Blick aufs Spielfeld versperren werden. Da freute ich mich noch mehr. Mein schlechtes Gewissen, dass ich diesmal nicht würde ausgelassen singen und tanzen können, um unsere Mannschaft zu unterstützen, hielt sich auch in Grenzen.<br /><br />Der Gästeblock als Ganzes wirkte gut aufgeteilt. Im oberen Teil passierte gar nichts, mit Ausnahme der Lieder wo ein „schalala“ vorkam oder gehüpft werden sollte. Unten bemühten sich die Ultras um Support. Größtenteils mit Dauergesängen, die sich bleiernd über das November-Grau des Ruhrstadions legten. Von Bochumer Seite kam auch nicht viel und früh befand ich, dass diese Atmosphäre ein 0:0 als Endergebnis verdient hätte.<br /><br />Im Spiel tat sich auch nicht so viel. Bremen spielte überlegen, aber nicht unbedingt überzeugend. Die wenigen Chancen wurden zumeist kläglich vergeben. Dafür glänzten Frings und Pasanen mit kleineren Slapstick-Einlagen. Frings, indem er sich vor einem Schussversuch den Ball mit dem linken Fuß unfreiwillig vorlegte und dann ein Luftloch trat und Pasanen mit einem falschen Einwurf. Bravo!<br /><br />Während des Spiels versuchten sich dann noch drei Leute in unserem Block als Vorsänger, um das ermüdete Publikum zu wecken. Bei Zweien war dieser Aktionismus wohl auf den vorherigen übermäßigem Alkoholkonsum zurückzuführen. Einmal ist eher von jugendlichem Übereifer auszugehen. Immerhin erzielten die „Trinker“ einen Teilerfolg, denn es fanden sich ausreichend Leute, die zu einem „Werder-Bremen“-Wechselgesang animiert werden konnten. Das kann schließlich auch ein jeder.<br /><br />Özil bekam dann von Schiedsrichter Aytekin, den ich als gut empfand, die rote Karte, was zwangsläufig fünf Minuten vor Schluss zu ein wenig Hektik auf dem Platz und den Rängen führte, was aber nichts mehr am finalen Ergebnis änderte. Nach dem Abpfiff trabten wenige bremer Spieler in Richtung Fanblock und ich in Richtung Ausgang. Dabei wurde ich noch Ohrenzeuge eines netten Monologes eines erfahrenen Werder Fans (ich schätze mal 43), der es als leistungsfördernde Maßnahme erachtete, allen Spielern in der Kabine „mal richtig eins auf die Fresse zu schlagen“ respektive alle zu entlassen. Während ich ihm so lauschte und versuchte seinem Speichel auszuweichen, wunderte ich mich über die Pfiffe, die aus der Ecke unseres Fanblocks herüberschallten. Als sich diesen dann noch lautstarke „Nazis raus!“-Rufe in Richtung Sitzplatzbereich hinter dem Tor anschlossen, begriff ich, dass es Ärger geben könnte. Schließlich bestaunte ich noch kurz die Szenerie und sah Bierbecher fliegen und viele Menschen in hektischer Aktion, untermalt durch wütende Rufe aus dem Stehplatzbereich, über und zwischen den blauen Sitzschalen umherwuselten. Da ich zu weit weg war, um die Situation umfassend überblicken zu können, beschloss ich zu meinem Wagen zurückzukehren, womit der Ausflug nach Bochum dann endete.<br /><br />Die Rückfahrt verlief dann ähnlich ereignislos wie die Anreise. Einzig die ungeklärte Situation nach dem Schlusspfiff ließ einen nicht ganz los.</div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-1293252880093066364?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-82464147110831874342008-08-26T11:04:00.000-07:002008-08-26T11:25:51.275-07:00It wasn't me<div style="text-align: justify;">Bei der Suche durch das world wide web stieß ich unvermittelter Dinge auf einen neuerlichen Skandal im deutschen Fussball, der Alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt.<br /></div><br /><blockquote> Zülpich. An einem der Masten vor dem Neubau, wo vermutlich das Zülpicher Stadtwappen im Wind flattern soll, hatte am Donnerstag ein Witzbold eine Werder Bremen-Flagge gehisst. Irgendwie passte das ins Bild. Denn gut eine Woche vor der Eröffnung mutet es in den "Römerthermen Zülpich" doch noch recht chaotisch an. Handwerker beherrschen die Szenerie.</blockquote><br />Im Überschwang der Emotionen, die sich nacheinander in Empörung, blanker Wut und Histerie äußerten, stellten sich mir mehrere Fragen, deren Antworten inhaltlich von so hoher Komplexität sind, dass Mensch sie nicht in Worte fassen kann, ohne gleichzeitig zu bemerken, dass seine Gedanken mit 220 km/h auf eine Betonmauer zurasen. <br /><div style="text-align: justify;"><br />Der Versuch eine logische Antwort zu finden wird also nicht möglich sein, dennoch frage ich mich, warum jemand, der eine Werder Bremen Flagge hisst gleich ein Witzbold ist? Und warum ist ausgerechnet diese Flagge das Symbol für den chaotischen Zustand der Römerthermen? Haben die Handwerker womöglich selber die Flagge gehisst, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken? Und wo liegt eigentlich dieses Zülpich?<br /></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-8246414711083187434?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-49025098900239897842008-08-08T12:38:00.000-07:002008-08-08T12:41:02.486-07:00Es ist offen!<p style="text-align: justify;" class="MsoNormal">Kennen Sie eigentlich die Marshall Inseln? Falls ja, Respekt! Hätten Sie denn auch gewusst, dass diese pazifische Perle einmal eine deutsche Kolonie war? Erwischt! Insofern man nämlich nicht ein ganz großer Historiker ist oder sich bei Wikipedia bei der Suche nach der Discographie Tony Marschall’s verklickt hat, weiß man so was nicht.</p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal">Das ist aber auch nicht weiter schlimm. Denn derart unnütze Informationen erhält man kostenfrei wenn man bereit ist, seinem freien Freitagnachmittag mit einer 5-stündigen Live-Übertragung der olympischen Eröffnungsfeier zu füllen. Die pfiffigen öffentlich-rechtlichen Kommentargeber füttern den durchschnittlichen deutschen TV-Junkie dabei mit Daten, die ihnen im Vorfeld auf diversen Spickern sorgsam aufbereitet wurden. Das wiederum muss eine höllische Sortierarbeit gewesen sein, da der Einmarsch der Nationen diesmal nach dem chinesischen Alphabet erfolgte. Somit kamen die Deutschen bei dieser Eröffnungsfeier erst sehr spät anmarschiert, was in der (Olympia-)Historie ja eher selten vorkam. Um das Bild vom fröhlichen Deutschen, der sich gerne mal hinten anstellt, fertig zu zeichnen, war es auch kein Pistolero, der mit dem großen schwarz-rot-goldenen Fähnchen durch die Gegend wedeln durfte, sondern Deutschlands bester Basketballer Dirk Nowitzki, der, wie die ARD-Kommentatorin blitzschnell erkannte, noch kleiner ist, als Yao Ming, dem 2,34 m großen Baskteballer der Chinesen. Der pazifistische Nowitzki machte einen leicht angespannten Eindruck und so befürchte ich, dass 1/3 der verlorenen Körperflüssigkeit, die sein Jacket aufsaugte, nervositätsbedingt abfloss. Ich wette jetzt mal um eine Tafel Schokolade, dass sich meine Freunde von der Boulevard-Presse bereits die Knüller-Überschrift „Noschwitzki“ zu Recht gelegt haben.</p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal">Einen Sonderapplaus verdienen aber sowohl die Schützen, die Ralf Schumann unbedingt als verdienten Olympioniken in vorderster Front sehen wollten, als auch die Tante Käthe des Kanu-Fahrens, Birgit Fischer, die weder vom Schießeisen, noch vom Paddel gebraucht machten, um ihrem Recht nach nationaler Würdigung nachzukommen. </p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal">Mit der alphabetischen Reihenfolge wurde übrigens doch noch gebrochen, als die Koreaner ins Stadion eilten. Erst durfte Süd-, dann kamen Kamerun und ein paar Länder, die ich mir nicht gemerkt habe als Puffer, dann Nordkorea. Geradezu grotesk, wenn man bedenkt, dass die Sportler bei den letzten beiden olympischen Spielen gemeinsam einliefen. Ich meine was hat man beim IOC erwartet? Dass es auf der Laufbahn zu einer wilden Massenkeilerei kommt, wenn die beiden Nationen hintereinander laufen? Aber das ist Politik und davon verstehe ich nichts. Und damit das so bleibt, legt man beim IOC großen Wert darauf, dass während der Sportveranstaltungen keine politischen Äußerungen erfolgen. Die Stimmen aus der Flimmerkiste bemühten sich dementsprechend nach Kräften, jedes Mitbringsel der Sportler in politisch und unpolitisch zu kategorisieren. Etwas wirklich Anstößiges haben sie nicht gefunden. Dafür saß Willi Lemke auf der Tribüne.</p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal">Finde ich aber gut, dass die Politik da so draußen bleibt. Also aus den Olympischen Spielen. Das kann ja auch nicht sein, dass da ein Schwarzer irgendwie darauf aufmerksam machen möchte, dass er in seiner Heimat diskriminiert wird. Also schließlich bekommt der ja auch ne Medaille (wenn er gut ist) und da darf man nicht so undankbar sein. Und der Begriff Menschenrechte ist im Allgemeinen auch sehr dehnbar. Dass diese Vorgehensweise dem IOC unangenehme Stellungnahmen erspart, ist reiner Zufall. Aber die Jungs haben schon genug damit zu tun, täglich durchzuzählen, ob der Bestand im Geldspeicher stimmt.</p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal">In diesem Sinne „Let the games begin“. </p><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-4902509890023989784?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-54638359837293719782008-04-14T11:31:00.000-07:002008-04-16T09:07:09.470-07:00"Alles gelogen"<div style="text-align: justify;">Von Jean Löring behaupteten die Leute früher, dass er in keine Schublade passe. Der in 2005 verstorbene ehemalige Präsident von Fortuna Köln war ein Kölner Original und bei Zeiten ein nicht unbedingt einfaches Gemüt wie Torwartlegende Harald “Toni“ Schumacher erfahren musste. So wurde er als Trainer der Fortunen in der Halbzeitpause des Spiels gegen Waldhof Mannheim (1:5) vom Chef persönlich entlassen. Dem “Schäng“ war es Angst und Bange um sein “Vereinche“ geworden. Da beschloss er keinen Augenblick länger zu warten und teilte dem Vize-Weltmeister kurzerhand mit, dass er in den Arbeitslosen-Status übergegangen war.<br /><br />Löring hatte freie Hand und musste kein Possenspiel abziehen wenn ihm die Arbeit seiner Untertanen nicht mehr gefiel. „Ich als Verein musste reagieren“, soll seine Reaktion auf den Rauswurf gewesen sein. Angesichts der Scheinheiligkeit, die Schalkes Vorstandsmitglieder in den vergangenen Wochen an den Tag legten, eine geradezu menschliche Art einen Trainer vor die Tür zu setzen. Verhindern konnte der Patriarch des Südstadtvereins den Niedergang des Clubs mit dieser Maßnahme jedoch nicht mehr. In der gleichen Spielzeit, in der er Schumacher schasste, stieg man ab. Nachfolger Krankl schaffte es lediglich das stadtinterne Duell mit dem FC deutlich mit 4:1 für sich zu entscheiden.<br /><br />Danach wurde es still um die Person Löring. Finanzielle Probleme seiner Unternehmen und seine Krankheit standen plötzlich im Vordergrund. So kam es, dass dem Verein der Hauptgeldgeber wegbrach und eine sportliche Talfahrt begann, die ihr vorläufiges Ende in der Verbandsliga Mittelrhein fand. Und selbst hier sieht es derzeit eher so aus, als ob die Viktoria, welche am Höhenberg beheimatet ist, das Rennen um den Aufstieg für sich entscheidet. Geblieben ist den Fortuna-Anhängern die Erinnerung an eine sportlich bessere Zeit. Damals als man ein Jahr erstklassig kickte (1973/74) und im DFB-Pokalfinale beinahe den FC Köln in die Knie zwang (1983). Als moralischer Sieger gingen die Spieler des Underdogs vom Platz und vermochten somit wenigstens den Feierlichkeiten des Gegners einen faden Beigeschmack zu verleihen.<br /><br />Geblieben ist bei einer über 30-jährigen Amtszeit des Präsidenten natürlich auch die ein oder andere Episode. So heißt es, dass Löring ein Spiel als Weihnachtsmann verkleidet besuchte, um seine Platzsperre zu umgehen. „Alles gelogen“ hatte er nach einem vorherigen verlorenen Match auf den Spielberichtsbogen vermerkt. Mittlerweile hat diese Episode neben einigen anderen Erzählungen einen derartigen Kultcharakter erhalten, dass sich der wohl stärkste Supporter-Club der gegenwärtigen Fortuna den Namen “Schäng Gäng“ verlieh. Mit dem Zusatz „im Auftrag des Herrn“ und einem Logo, welches das Konterfei des Ex-Präsidenten ziert, klappern die verbliebenen Unverwüstlichen derzeit die Plätze der Verbandsliga Mittelrhein von Aachen bis Kall ab, um genauso wie ihr Idol alles für den Verein zu geben. Auf der Homepage der Anhänger heißt es „Während also anderswo Fanclubs entstehen, wenn der eigene Verein in die Bundesliga aufsteigt, den UEFA-Cup oder die Champions League erreicht, erblickte die Schäng Gäng das Licht der Welt zu einer Zeit, als in Köln zum wiederholten Male niemand mehr etwas auf die Fortuna gab.“<br /></div><br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_cOEqjlisFEg/SAOjU-YKn8I/AAAAAAAAAE0/eN54e5-DhF4/s1600-h/Schaeng.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_cOEqjlisFEg/SAOjU-YKn8I/AAAAAAAAAE0/eN54e5-DhF4/s320/Schaeng.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5189170776398012354" border="0" /></a><br /><div style="text-align: justify;">Dieses “Anderswo“ wird für viele Fußballbegeisterte mittlerweile durch die TSG Hoffenheim symbolisiert. Vergleicht man die Historie des Vereins mit der eines Exemplars wie der TSG Hoffenheim, dann spucken viele dieser Anhänger und im Speziellen die Aushängeschilder der Fanszenen, die Ultras, Gift und Galle. Die Tradition einer Fortuna und die damit verbundene Geschichte (und eben beschriebene Geschichtchen) sind mit dem Geld eines Dietmar Hopp nicht zu kaufen. “Tradition muss bleiben“ und Begriffe wie Ehre und Treue sind bekannte Schlagwörter. Ein User aus einem Bremer Fanforum schreibt mit etwas mehr Zurückhaltung „Ich persönlich mag Lautern auch nicht nur ist es einfach scheiße, dass Traditionsklubs am Abgrund sind (Lautern, Darmstadt, Uerdingen, Fortuna Köln, Lübeck) während Retortenklubs wie Hoffenheim aufsteigen....“ Den Blick in die Realität scheut er ebenso wie diverse andere Leute, die ihn in seiner Auffassung unterstützen.<br /><br />Tatsächlich könnte man Fortuna Köln rückblickend beinahe als das “Hoffenheim vergangener Tage“ bezeichnen. Denn ähnlich wie bei der TSG war mit Löring eine einzelne Person dafür verantwortlich, dass ein Durchmarsch von der Bezirksliga bis in die Beletage des deutschen Fußballs möglich war. Aufgeregt hat sich hierüber niemand. Im Vergleich zu anderen Großstädten mit zwei Proficlubs war die Fortuna vergleichsweise gut gelitten. Zeitweise amüsierte man sich in der Domstadt zwar darüber, dass die Südstädter regelmäßig auf den hinteren Plätzen der Zuschauertabelle der 2. Liga zu finden waren. Ging es jedoch um Auf- oder Abstieg kehrte auch mancher Geißbock-Anhänger im Südstadion ein, um das Schicksal des kleinen Nachbarn zu verfolgen.<br /><br />Schaut man sich an, welcher Hass der TSG Hoffenheim derzeit durch gegnerische Fans entgegenschlägt, kann man sich nur schwer vorstellen, dass dieser Verein auf die Schnelle eine ähnliche Anerkennung finden wird. Wie ein Geschwür im gesunden traditionellen Rundledertreten wird Hoffenheim angesehen. Ohne Daseinsberechtigung und mit erkauftem Erfolg. Die Ultras Ulm verliehen ihrem Unmut einst in einer Choreographie Ausdruck. Die TSG sei ein „seelenloses Marketingkonstrukt“ (siehe Fotos).<br /></div><br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cOEqjlisFEg/SAOjjuYKn9I/AAAAAAAAAE8/Fn0Ri3aNVTE/s1600-h/Ulm_Hoffenheim2.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cOEqjlisFEg/SAOjjuYKn9I/AAAAAAAAAE8/Fn0Ri3aNVTE/s320/Ulm_Hoffenheim2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5189171029801082834" border="0" /></a><br /><div style="text-align: justify;">Mit wieviel Herzblut Herr Hopp nun tatsächlich bei der Sache ist, kann kaum ein Außenstehender beurteilen. Wer der Wahrheit ins Auge blickt, kommt jedoch nicht umher zuzugeben, dass es sich immerhin um Hopp’s Heimatverein handelt, den er auch mit einer gewissen Ausdauer unterstützt und an dessen Fortbestehen er ein Interesse zeigt (auch im Hinblick auf die vorzügliche Jugendarbeit), so dass er plötzlich gar nicht mehr so weit von dem Engagement eines Jean Löring entfernt zu sein scheint. Und realistisch gesehen wird erst der Bau der Dietmar Hopp Arena in Sinsheim dazu beitragen, dass Hoffenheim auf Dauer neue Fans gewinnt, die früher zum Einzugsgebiet von z.B. Waldhof Mannheim zählten.<br /><br />Vielleicht wachsen hier die neuen Bayern heran und die Leute die dann (bei vorausgesetzter wirtschaftlicher Qualität) kommen werden, sehen vermutlich mehr Siege als Niederlagen ihres Vereins. Doch wer sagt, dass ein neues Bayern München kein erneutes Barcelona erleben kann. Vielleicht sind es sowieso gerade die Schmerzen, die jemand erleiden muss, um Anerkennung zu finden. Bayerns Fans haben ihr Barcelona. Bayer Leverkusen wurde wegen Unterhaching über Nacht zeitweise zum Liebling der Republik. Niemand mochte den verheulten Reiner Calmund verspotten. Ob Dietmar Hopp jemals eine Träne in der Öffentlichkeit vergießt, steht freilich in den Sternen. Aber warum soll bei Hoffenheim alles anders sein?<br /></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-5463835983729371978?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-14289343474208888602008-04-13T13:22:00.000-07:002008-04-13T13:32:40.331-07:00Feel the differencePlakat des DRK zur WM 2006<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_cOEqjlisFEg/SAJtC-YKn5I/AAAAAAAAAEY/gyxtpxZoXOM/s1600-h/DRK1.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_cOEqjlisFEg/SAJtC-YKn5I/AAAAAAAAAEY/gyxtpxZoXOM/s320/DRK1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5188829618555756434" border="0" /></a><br />Werder-Fans beim Nordderby gegen den HSV<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cOEqjlisFEg/SAJrxeYKn4I/AAAAAAAAAEQ/ekw2CCmwPWk/s1600-h/Blutspende.JPG"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cOEqjlisFEg/SAJrxeYKn4I/AAAAAAAAAEQ/ekw2CCmwPWk/s320/Blutspende.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5188828218396417922" border="0" /></a><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-1428934347420888860?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-41600697116229189502008-02-20T11:23:00.000-08:002008-02-20T11:31:30.857-08:00Wie nett!<span class="headline">Da soll noch einer was von herzlosem Marketingkonstrukt faseln. Die TSG "Hoppenheim" kümmert sich wenigstens noch um ihre (paar) Fans.<br /></span><blockquote><span class="headline"><br /></span><span class="headline">Auf nach Dortmund -<br /><span style="font-weight: bold;">Busfahrt, Karte und Schal ab 17 Euro</span>! </span><br /> <br />Ein Leckerbissen wartet auf alle Hoffenheimer Fußballfans am 26. Februar um 19.00 Uhr. 1899 Hoffenheim gastiert im DFB-Pokal-Viertelfinale im Dortmunder Signal Iduna Park und bietet seinen Fans ein tolles Paket an, dieses Spiel live vor Ort zu erleben.<br /><br />Achtung: Park und Zustiegsmöglichkeit vom Bahnhof Hoffenheim nach Sinsheim/Schwimmbad verlegt!!<br /><br />von tsg-hoffenheim.de</blockquote><br />Ich habe mir jetzt mal verkniffen, einen Kalauer bezüglich Abfahrtsort und dem möglichen Spielausgang rauszuhauen.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-4160069711622918950?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com3tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-20389038173022773742008-02-05T07:20:00.000-08:002008-02-05T07:29:51.088-08:00Wers glaubt...<div style="text-align: justify;">Den, ziemlich unwahrscheinlichen Sieg, in einem bedeutungslosen Testspiel, gegen eine ersatzgeschwächte deutsche Mannschaft vorausgesetzt, würde ich die fussballbegeisterten Österreicher nicht für so naiv halten, wie das offensichtlich bei deren Nationaltrainer der Fall ist.<br /></div><br /><blockquote>"Ein Sieg wäre schlecht für uns, weil ganz Österreich uns dann in den Kreis der Titelfavoriten erheben würde."<br /></blockquote><br />(Josef Hickersberger, Nationaltrainer Österreichs)<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-2038903817302277374?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-90483840316518865462008-01-24T07:42:00.000-08:002008-01-25T14:00:51.713-08:00Viva la revision<div style="text-align: justify;">Vor ewig langer Zeit berichteten die Regelpäpste von <a href="http://shanklyserben.wordpress.com/">Shanklys Erben</a> über einen äußerst kuriosen Fall, der sich im Niemansland der Oberliga Nordrhein zugetragen hat.<a href="http://shanklyserben.wordpress.com/2007/11/08/dattenfeld-ist-ueberall/"> Hier </a>kann man im Detail nachlesen, was sich zugetragen hat.<br /><br />Gelesen? Auf das Wesentliche reduziert und aus meiner subjektiven Sichtweise bewertet, würde ich sagen, dass Straelen aufgrund eines zu niedrigen Tores beim Spiel in Dattenfeld, verzweifelt versucht, drei Punkte am grünen Tisch zu ergattern, die ihnen im Kampf gegen den Abstieg sowieso nicht weiterhelfen werden.<br /><br />Nun hat das auch der DFB bzw. dessen höchste Sportgerichtsbarkeit <a href="http://www.dfb.de/index.php?id=500014&no_cache=1&tx_dfbnews_pi1%5BshowUid%5D=13181&cHash=565fc08272">ähnlich </a>gesehen. Das Spiel wird mit 4:0 für Dattenfeld gewertet. Noch enttäuschter als die Straelener ist hierüber vermutlich nur Erben-Autor Cagney, dessen Vorschlag das Spiel mit 4:4 zu werten, den verantwortlichen Richtern vermutlich zu demokratisch schien.<br /></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-9048384031651886546?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-43986166321769933512008-01-24T07:05:00.000-08:002008-02-05T07:30:00.577-08:00Torhüter II<div style="text-align: justify;">Hab ich es nicht gesagt?!<br /><br /><blockquote>"Normale Menschen gehen nach einer Schulter-OP nach drei Monaten wieder arbeiten. Aber ich bin kein normaler Mensch, sondern Torhüter."</blockquote><br />(Tomasz Bobel, Torhüter von Erzegbirge Aue)</div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-4398616632176993351?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-65397909986262964762008-01-12T08:48:00.000-08:002008-01-12T08:49:56.890-08:00Torhüter<p style="text-align: justify;" class="MsoNormal">“Torhüter und Linksaußen sind bekloppt.“ Diese Floskel ist unter Fussball-Begeisterten weit verbreitet und hat Udo Lattek schon mindestens 1032 Euro im sonntäglichen Literaturkreis für Sportjournalisten “Doppelpass“ gekostet.</p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"><o:p></o:p>Dass diese These wenigstens auf die Torhüter zutrifft, kann ich aus meiner äußerst erfolgreichen Vergangenheit als Ballfänger in der A-Jugend Bezirksliga bestätigen. Da aber zu vermuten ist, dass relativ viele Leute einen feuchten Kehricht um das geben, was ich zu sagen habe, sollen an dieser Stelle einige meiner Ex-Kollegen, belegen, was ich schon immer wusste. </p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"><o:p></o:p>Georg Koch (35), ehemaliger Torwart von Fortuna Düsseldorf, PSV Eindhoven, 1. FC Kaiserslautern, Arminia Bielefeld, Energie Cottbus und dem MSV Duisburg ist seit jeher ein Querdenker und deshalb als Schnapper in Deutschland nicht mehr wirklich gerne gesehen. Deshalb ging er vor dieser Saison zum kroatischen Traditionsclub Dinamo Zagreb, mit denen er zunächst in der Champions-League Qualifikation an Werder scheiterte und anschließend im UEFA-Cup, trotz erheblich leichterer Gegner wie dem HSV, die Gruppenphase nicht überstand. Dennoch schien ihn sein Arbeitsplatz zu faszinieren und dass hauptsächlich aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen. So äußerte er vor dem Spiel in der Hansestadt, dass man auf den Örtlichkeiten im Zagreber Stadion den Schweiß, Urin und Rauch von Generationen rieche. Das fällt selbst den Leuten schwer zu verstehen, die mit den Auswüchsen des modernen Fußballs nicht allzu viel anfangen können. Diese Aussage tätigte Koch im August 2007 und da die kroatische Liga nicht im Mittelpunkt des deutschen Medieninteresses steht, wurde es sehr schnell wieder ruhig um den ehemaligen Nationalmannschafts-Aspiranten. Nun kehrte sein Name zurück in den deutschen Blätterwald. Zwar eher als Randnotiz, aber immerhin hat Carl-Zeiss Jena derzeit offensichtlich Bedarf auf der Position der Nummer 1. Der Wechsel scheiterte letztendlich an der versagten Freigabe-Erklärung aus Zagreb. Trotzdem stellt sich die Frage, warum Georg Koch weg wollte. Etwa weil die Stadiontoiletten saniert werden sollen oder wollte er einfach nur den Rauch ostdeutscher Generationen inhalieren? Oder ist es am Ende so, dass Geld einfach nicht stinkt?</p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"><o:p></o:p>„Ich bin ein Star, holt mich hier raus“. Man hätte vielleicht ein gutes Buch lesen sollen, anstatt sich die Rückkehr des Dschungel-Duells anzutun. Andererseits gebe ich zu, dass ich es ganz lustig fand, DJ Tomekk dabei zuzusehen, wie er von Baby-Aligatoren gebissen wird und in einer Art Duschkabine, Sterne fürs Essen sammelt. Und dann läuft da noch Eike Immel durch die Gegend. 534 Bundesliga-Spiele hat der Mann für Dortmund und Stuttgart absolviert, anschließend als Torwart-Trainer auf verschiedenen Stationen sein Geld verdient. Von seiner aktiven Zeit ist hauptsächlich die EM 1988 in Erinnerung geblieben als er van Bastens Schuss im Spiel gegen Holland passieren ließ und somit das deutsche Halbfinal-Aus mit verschuldete. Als ich wenige Tage vor dem Start der Show die Liste der “RTL-Promis“ durchpflügte, fiel mir wieder Toni Schumachers legendärer Kommentar aus seinem Buch “Anpfiff“ ein, in dem er rund um die “Aktivitäten“ deutscher Nationalspieler beim WM-Trainingslager 1982 am “Schlucksee“ schreibt. „Eike Immel pokerte schon wie ein Süchtiger. Nicht selten sah man wie er sich völlig gerupft auf sein Bett warf“ heißt es da. Bei meiner morgendlichen Lektüre der Tageszeitung am Tag des Starts konnte ich nachlesen, dass es vermutlich tatsächlich Geldprobleme sind, die den Keeper dazu zwingen, gemeinsam mit Bata Ilic Kakerlaken zu grillen, während Marco van Basten irgendwo in Amsterdam Scampi frühstückt. </p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"><o:p></o:p>Der dritte “Bekloppte“ heißt Manuel Almunia und ist dafür verantwortlich, dass Jens Lehmann sich auf seine alten Tage noch mal einen neuen Verein suchen muss. Und nicht genug damit, dass Almunia dem Bundes-Jogi einiges an Kopfzerbrechen hinsichtlich der Besetzung für die Euro 08 bereitet, bietet er sich als Nationalkeeper der Three Lions an. Und spätestens hier hört der Spaß auf. Man kann sich doch nicht einfach für eine Nationalmannschaft ins Gespräch bringen, wo Gordon Banks und Peter Shilton das Trikot mit der 1 übergestreift haben. Es geht doch hier nicht um die Wahl zum Klassensprecher oder der Bestimmung eines Schriftführers für die Jahreshauptversammlung des Tauberzüchtervereins. Ist die englische Fussballseele dermaßen gezeichnet von den Aussetzern der Herren Seaman, James und Robinson, dass man sich fremder Hilfe nicht mehr erwehren kann? Glaubt man der englischen Boulevardpresse kann man diese Frage nur mit einem klaren „Yes“ beantworten.</p><div style="text-align: justify;"> </div><p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"><o:p></o:p>Drei Torhüter – drei eigene Geschichten. Teilweise belustigend, in anderen Fällen eher beängstigend. Aber wer jetzt voreilig den Stab über eine ganze Zunft brechen will, der sollte sich vor Augen führen, dass ein ehemaliger Mittelfeldspieler, ein Libero und ein Stürmer Jürgen Klinsmann als neuen Bayern-Trainer verpflichtet haben.</p><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-6539790998626296476?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-67072023946948351742008-01-08T09:12:00.000-08:002008-01-24T07:56:00.237-08:00Nürnberg oder Dortmund - Hauptsache Umbau<div style="text-align: justify;">Von Werder e-mails zu erhalten kann manchmal echt lustig sein. Ich habe heute vom Absender "<strong>Umbau</strong>" mit der Adresse "umbau (at) werder" und dem Verwendungszweck "<strong>Nürnberg</strong>" folgende mail bekommen:<br /></div><blockquote>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />liebe Werder-Fans,<br /><br />vielen Dank für<br />Ihr Interesse an dem Bundesligaspiel unserer Mannschaft gegen <strong>Borussia Dortmund</strong>.<br /><br />Leider konnte Ihre Bestellung nicht berücksichtigt<br />werden, da die von Ihnen gewünschte Kategorie bereits vergriffen war.<br /><br />...<br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br />Werder Bremen GmbH & Co KG aA<br /><br /><br />Ihr Ticket Team</blockquote><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-6707202394694835174?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-4808601591819671682008-01-06T08:51:00.000-08:002008-01-24T07:56:29.196-08:00On Tour<div style="text-align: justify;">Fettes Brot gehen 2008 auf <a href="http://www.fettesbrot.de/_fb/?p=209">Tour</a>. Das ist für mich ein Grund aus dem Song "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=PuU8SWsFJSg">Können diese Augen lügen</a>" zu zitieren.<br /></div><blockquote><br />"...man muss es lieben wie St.Pauli schlägt den HSV...."</blockquote><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-480860159181967168?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-62610149501596539102007-12-31T04:50:00.000-08:002007-12-31T04:51:58.314-08:00Eishockey<div align="justify">“Kommt gut nach Hause, rutscht gut rein.” Ich kann mich nicht erinnern, dass das mal jemand zu mir gesagt hat, als ich nach einem Werder-Auswärtsspiel den Gästeblock verlassen habe. Da war die Wortwahl der gegnerischen Fans, je nach Ausgang der Partie, auf Häme und Mitleid (bei Sieg) oder alternativ auf Beleidigungen und Verachtung beschränkt. Beim Eishockey scheint das ganz normal zu sein. Zumindest habe ich es beim Spiel der Kölner Haie gegen die Hamburg Freezers so erlebt. Und tatsächlich ist es ab und zu nicht verkehrt, den Pfad der Eingleisigkeit des Fussball-Supporters zu verlassen, um zu sehen wie es bei anderen Sportveranstaltung auch zugehen kann.</div><div align="justify"><br />Dass die DEL weitaus kommerzieller aufgezogen wird als beispielsweise die Bundesliga, ist vermutlich damit zu erklären, dass die Verantwortlichen immer mit einem Augen in Richtung NHL schielen und in den 90er Jahren mit plumpen Vorgehen einen Abklatsch der nordamerikanischen Variante hierzulande aus dem Boden stampften. Mittlerweile hat sich das Ganze etwas eingespielt, obwohl die Fans immer wieder mit neuen Unannehmlichkeiten konfrontiert werden. </div><div align="justify"><br />So fehlt es beispielsweise dem Eishockey-Pokal, der 2007 zum 5. Mal ausgespielt wurde an Akzeptanz. Zum Viertelfinalspiel zwischen den beiden DEL-Teams der Krefeld Pinguine und den Adlern aus Mannheim verloren sich gerade einmal 1.500 Zuschauer in der Halle. Ein vorsichtiger Vergleich zwischen diesem Wettbewerb und dem ungeliebten Ligapokal im Fussball sollte hier erlaubt sein.</div><div align="justify"><br />Aber mal abgesehen von dem verzweifelten Versuch neben den 52 Vorrundenspielen einen weiteren reizvollen Wettbewerb zu schaffen, wird die Reform der Liga hinsichtlich der teilnehmenden Mannschaften, mit Abschluss dieser Saison umgesetzt sein. Dann sind es zukünftig 16 anstatt 15 Mannschaften, die dem Puck hinterher jagen. Das führt allerdings dazu, dass es diese Saison keinen sportlichen Absteiger geben wird. </div><div align="justify"><br />Jubelstürme löst das beim derzeitigen Tabellenletzten Füchse Duisburg trotzdem nicht aus. Denn der Präsident äußerte bereits öffentlich, dass es sich wohl um einen letzten Versuch handelt, Eishockey in der Ruhr-Metropole zu etablieren. Und falls nicht noch ein Wunder nach dem Vorbild der Indianer von Cleveland passiert, wird die Lizenz einfach dazu genutzt, an einem anderen Ort der Republik ein ähnliches Projekt mit einem anderen künstlich geschaffenem Team zu starten.</div><div align="justify"><br />Die Hamburger bilden dabei das Paradebeispiel für den “seelenlosen” Handel mit Eishockey-Lizenzen. Den Verein gibt es nämlich erst seit 2002 und das auch nur, weil sich in München nicht genügend Sportbegeisterte fanden, die zu den “Barons” gepilgert sind. Und siehe da, nach 5 Jahren Existenz verirrte sich sogar eine Busladung Hansestädter in die Domstadt. </div><div align="justify"><br />Und da standen sie nun. Freitagabends, im Oberrang der Kölnarena und mit ihren Gedanken sicherlich weit entfernt von den vorab angesprochenen Problemen. Hellblaue Jerseys, zugepflastert mit Werbung und versehen mit dem Schriftzug ihres Lieblingsspielers, der zumeist der amerikanisch-kanadischen Ecke zuzuordnen ist. Das Durchschnittsalter der Mitgereisten dürfte irgendwo um die 35 liegen und auch die Frauenquote schien mir sehr beachtlich. Ein kompletter Gegensatz zu dem also, was sich an einem Fußball-Wochenende in schwarzen Kapuzenpullis auf die Reise begibt, um Kinder und alte Leute in fremden Bahnhöfen zu erschrecken. “Bewacht” wurde der Gästeblock übrigens von 2 Arena-Ordnern in gelben Sweatshirts. Erstaunlich ist dies für den erfahrenen Fussball-Stadion-Gänger umso mehr, da sich auf der gegenüberliegenden Seite des Oberranges die kölsche Jugend des “Inferno della nord” tummelt. Das Inferno ist eine Gruppe von etwa 30 jungen Erwachsenen, die irgendwann einmal die Stehplätze hinter den Toren verlassen hat,, um gegen irgendetwas zu protestieren und seitdem nicht mehr (vollständig) auf ihre ursprüngliche Plätze zurückgekehrt ist. Nun fallen sie vor dem Anpfiff der Partie dadurch auf, dass sie geschätzte 15 Doppelhalter in die Luft recken, eine Block- und Schwenkfahne einsetzen, was mich dann doch wieder darauf schließen lässt, dass hier jemand die Fussball-Ultra-Bewegung in eine Halle hineinkopiert möchte. Mein Bild konnte aber nicht durch Zusammenstöße mit den Hamburgern oder der Polizei abgerundet werden, was aber auch daran gelegen haben mag, dass ich den ganzen Abend über keinen einzigen Polizisten im näheren Umfeld der Arena zu Gesicht bekam. </div><div align="justify"><br />Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Noch bevor die ersten Wunderkerzen abgebrannt waren, ginge die Haie in Führung und konnten nach den letzten Misserfolgen am Ende durch ein 4:2 drei Punkte einfahren.</div><div align="justify"><br />Hätten sie verloren, hätte mich das vermutlich auch ziemlich kalt gelassen, so aber konnte man in der Menge von 14.000 Zuschauern, einmal den Erfolgsfan raushängen lassen und so tun als wäre man ein eingefleischter Haie-Fan. Fluchen, jubeln und klugscheissern. Das volle Programm eben, es weiß ja keiner, dass ich in den letzten beiden Spielzeiten ganze 3 Spiele besucht habe.</div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-6261014950159653910?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-3228242176037988032007-12-29T10:00:00.000-08:002008-01-18T11:13:46.754-08:00Das ist "ultra"<div align="justify">Der Versuch mit Kopfschmerzen etwas Sinnvolles anzustellen, ist ungefähr genauso erfolgsversprechend wie eine Wette zu Gunsten der Harlem Globetrotters.<br /><br /></div><div align="justify"></div><div align="justify"></div><div align="justify">Also habe ich vor lauter Langeweile den Begriff "ultra" bei wikipedia eingegeben. Und, oh Wunder, ich habe tatsächlich etwas Neues gelernt. </div><br /><div style="text-align: justify;"><blockquote> <p class="MsoNormal"><b>Ultra</b> (von lat.: jenseits; Schreibweise gelegentlich auch: <b>ULTRA</b>) war die Tarnbezeichnung für die nachrichtendienstlichen Informationen, die das britische Militär während des Zweiten Weltkriegs aus der Entzifferung und Auswertung des verschlüsselten geheimen deutschen Nachrichtenverkehrs gewinnen konnte. Der Ausdruck wurde auch vom amerikanischen Geheimdienst so übernommen. Der Name <i>Ultra</i> leitet sich aus der Überlegung ab, dass diese Informationen als <i>äußerst</i> wichtig einzuschätzen waren und unter allen Umständen geheim gehalten werden mussten und somit eine Geheimhaltungsstufe noch über der damals höchstverfügbaren <i>Most Secret</i> (deutsch: Streng Geheim!) geschaffen werden musste. Sie wurden deshalb als „Ultra-Geheim“ klassifiziert.</p> </blockquote></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-322824217603798803?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-48483627475100226002007-12-09T06:37:00.000-08:002007-12-09T06:39:40.179-08:00Lokalpatriotismus<div align="justify">Das T-Mobile Radteam ist Geschichte. Bonns bekanntestes Unternehmen hat sich erklärt und möchte zukünftig nicht mehr mit den unsauberen Doping-Machenschaften in Verbindung gebracht werden. Das klingt soweit vernünftig, es bleibt jedoch die Frage, wie das frei gewordene Kapital im Werbebudget zukünftig ausgegeben wird. Die jüngsten Presse-mitteilungen lauten, man habe “ein starkes Standbein im Fußball”. Aber mal ehrlich, wie kann man diese Aussage tätigen und dann tatenlos dabei zusehen, wie der Verein am Firmenhauptsitz in den Niederungen der Oberliga Nordrhein vor sich hin dümpelt? Und wie verhält es sich mit der sozialen Kompetenz? Ein Sponsoring beim BSC wäre das “Weihnachtslicht” für Bonns Fußball-Fans und für die Leidgeplagten weitaus bedeutender als ein neuer Meistertitel der Telekom-Günstlinge aus München. Übrigens hätte meine fixe Idee noch einen angenehmen Nebeneffekt für den “rosa Riesen”. Denn wer den Bonner SC in den letzten Jahren hat spielen sehen, der würde die Kicker bei Leibe nicht mit Doping in Verbindung bringen.</div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-4848362747510022600?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-82906185850538146622007-11-25T05:19:00.000-08:002007-11-25T05:21:56.195-08:00Lieblingszitate II.<a href="http://1.bp.blogspot.com/_cOEqjlisFEg/R0l24YTIWVI/AAAAAAAAADE/7jLJI5ioXx0/s1600-h/georgebest.jpg"><img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_cOEqjlisFEg/R0l24YTIWVI/AAAAAAAAADE/7jLJI5ioXx0/s320/georgebest.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5136767560960203090" /></a><br /><blockquote>Den größten Teil meines Geldes habe ich für schöne Frauen, schnelle Autos und Alkohol ausgegeben. Den Rest habe ich sinnlos verprasst.</blockquote><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-8290618585053814662?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-78677057688234255472007-11-24T05:18:00.000-08:002007-11-24T05:34:15.751-08:00Fucking österreichisch Eishockey<div align="justify">Dass man sich über Schiedsrichterentscheidungen trefflich streiten kann, weiß eigentlich ein Jeder. <br /><br />Für den neutralen Betrachter wird es aber erst dann so richtig schön, wenn wütende Trainer von ihren Emotionen überwältigt werden. <br /><br />So geschah es dann auch am Rande eines Eishockey-Spiels in Villach, wo Adler-Trainer Greg Holst den Regelverstoß des Unparteiischen wie folgt kommentiert:<br /><br /><a href="http://youtube.com/watch?v=TJrWbJ4Rhd8">http://youtube.com/watch?v=TJrWbJ4Rhd8</a><br /><br /><br />Mit bestem Dank an Michael V.</div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-7867705768823425547?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-35217008360007375092007-11-14T10:14:00.000-08:002007-11-14T10:37:14.540-08:00Von Tiefgaragen und Stadionmieten<div align="justify">Was waren das noch für Zeiten als es bei Mitgliederversammlungen so richtig schepperte. In Frankfurt, beim FC Schalke 04 und Dynamo Dresden rechnete man regelmäßig damit, dass Leute am Rednerpult verbal austeilen und später von giftigen Oppositionellen weggeprügelt werden.<br /><br /></div><div align="justify"> </div><div align="justify">Dass, was sich beim FC Bayern abspielte war aber vielleicht deshalb ein Novum, da es nicht um "Sonnenkönige" ging, die aus Sicht der Fans den Verein finanziell zu Grunde richten. Und wenn sich der Rekordmeister derzeit in einer kleinen Krise befindet, so ist man doch auf dem besten Wege an die sportlichen Erfolge vorheriger Jahre anzuknüpfen. Zum ersten Mal erlebte die Bundesliga eine Hauptversammlung, deren Rahmen genutzt wurde, um eine öffentliche Diskussion um den "modernen Fussball" und dessen Auswirkungen auf die Fankultur anzustoßen.<br /><br /></div><div align="justify"> </div><div align="justify">Dabei sollte den Fans die Wutrede des Herrn Hoeness Mut machen. Denn offensichtlich ist es ihm als einer der drei wichtigsten Repräsentanten des Vereins nicht vollkommen egal, was die Leute in der Südkurve denken. Oder wäre es nicht ein einfaches für ihn gewesen, die Protestredner mit einer sachlich, kühlen Aussage abzuspeisen?!Die Medien hätten wohl kaum Notiz von den vereinzelten "Störenfrieden" genommen. <br /><br /></div><div align="justify"> </div><div align="justify"><a href="http://www.wdr.de/radio/wdr2/rhein_und_weser/427484.phtml">Hier </a>gibt es die Wutrede von Uli Hoeness als Audio-Version. Wer die angeschwollene Halsschlagader des Würstchen-Fabrikanten dazu haben möchte, kann in der Video-Bar nachschauen.</div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-3521700836000737509?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-40544506322176739602007-11-13T11:53:00.000-08:002007-11-13T11:55:32.354-08:00Kinder, Kinder<a href="http://2.bp.blogspot.com/_cOEqjlisFEg/RzoAw6hGy9I/AAAAAAAAAC8/znUtY9RxJFI/s1600-h/green.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5132415565683936210" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_cOEqjlisFEg/RzoAw6hGy9I/AAAAAAAAAC8/znUtY9RxJFI/s320/green.jpg" border="0" /></a><br /><a href="http://shanklyserben.wordpress.com/2007/11/05/kinder-konigsblau/">Teil 2</a> ist hier zu finden.<br /><div></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-4054450632217673960?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-58769164447757164932007-11-08T13:35:00.001-08:002007-11-08T13:43:10.368-08:00Entspannte Polizei<div align="left">Das habe ich gerade beim sinnlosen surfen durchs world wide web gefunden,<br /><br /><a href="http://supportertour.wordpress.com/2007/08/28/bieroffner/">http://supportertour.wordpress.com/2007/08/28/bieroffner/</a><br /><br /></div><div align="justify">Dass der Betreiber des Blogs verdammt recht hat und das Vorgehen der Polizei in osteuropäischen Ländern nicht mit dem der hiesigen Ordnungskräfte zu vergleichen ist, kann man nachfolgend sehen,<br /><br /></div><div align="justify"></div><div align="left"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ul9U6ae5meQ&eurl=http://www.ultrafans.de/">http://www.youtube.com/watch?v=Ul9U6ae5meQ&eurl=http://www.ultrafans.de/</a></div><div align="justify"></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-5876916444775716493?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-30248754684237754192007-11-07T12:22:00.000-08:002007-11-08T13:55:10.576-08:00Top ten der WocheWer, um Himmels Willen kommt auf die Idee solche Gruppen im studivz zu gründen?<br /><br /><span style="color:#ff0000;"><span style="color:#66ffff;">1. Werder und der VfL</span><br /></span><br />60 Mitglieder<br /><br /><em>Beschreibung:</em> Eine Fanfreundschaft, die längst überfällig ist! Für Bremer, Gladbacher und Sympathisanten aller Art.<br /><br /><br /><span style="color:#33ffff;">2. 1. FC Werder Hennes<br /></span><br />4 Mitglieder<br /><br /><em>Beschreibung:</em> Fanclub zwischen dem 1.FC Köln und des SV Werder Bremen.<br /><br /><br /><span style="color:#33ffff;">3. 1. Offizieller FC Köln-Werder Bremen Fanverbindungsclub 06 e.V.</span><br /><br />47 Mitglieder<br /><br /><em>Beschreibung:</em> keine<br /><br /><br /><span style="color:#ff0000;"><span style="color:#33ffff;">4. Elko Werder Security</span><br /></span><br />1 Mitglied<br /><em><br />Beschreibung:</em> Für alle die bei Elko arbeiten!<br /><br /><br /><span style="color:#33ffff;">5. KSC und SV-Werder..eine geheime Freundschaft</span><br /><br />30 Mitglieder<br /><br /><em>Beschreibung:</em> Herbstmeister....in Liga 1 und 2. Ähnliche Fussballphilosophie....Ovales Stadion....Es ist alles gesagt!!!!!<br /><br /><br /><span style="color:#33ffff;">6. Für Fanfreundschaft Werder- Bochum, Wer braucht schon den RWE?? </span><br /><br />4 Mitglieder<br /><br /><em>Beschreibung:</em> Tief im Westen en en doch lieber nicht in Essen en en<br /><br /><br /><span style="color:#33ffff;">7. Fanfreundschaft Mainz 05 und SV Werder Bremen</span><br /><br />4 Mitglieder<br /><br /><em>Beschreibung:</em> Offensivfußball und moderne Fußballphilosophie wird bei diesen Vereinen noch Großgeschrieben. Auf gute Zusammenarbeit<br /><br /><br /><span style="color:#33ffff;">8. Wir sind ein VfB und ein Werder Fan und trotzdem beste Freunde !</span><br /><br />2 Mitglieder<br /><br /><em>Beschreibung:</em> "Wie jetzt ? Du bist VfB Fan und du...?"<br />"Ja genau, ich bin Werder-Fan!"<br />"Und beste Freunde sind wir..."<br />"Wie, DAS geht ?"<br />"Ja"<br /><br /><br /><span style="color:#33ffff;">9. WERDER & die EINTRACHT, Leidensgenossen.<br /></span><br />2 Mitglieder<br /><br /><em>Beschreibung:</em> Wer die Bremenspiele verfolgt wird schon die eine oder andere Parallele feststellen ;o).<br /><br /><br />Und das Beste zum Schluss:<br /><br /><span style="color:#33ffff;">10. Norddeutscher Bund!!!! -HSV+Werder+H96-<br /></span><br />12 Mitglieder<br /><br /><em>Beschreibung:</em> Für alle Leute, die der Meinung sind die Nordclubs sollten die Bundesliga dominieren!!!!!Also Bremer, Hamburger, Paulianer, 96er vereinigt euch!!!!Traditionslose Wolfsburger sind unerwünscht!!!<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-3024875468423775419?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-54431385333786014052007-11-07T11:32:00.000-08:002007-11-07T11:35:49.014-08:00Stinksauer<div align="justify">Es gibt bestimmt tausende schlechter Analysen über die typischen Verhaltensweisen von Fussball-Fans. Da bin ich wirklich froh, dass ich ein dermaßen einfach gestrickter Fan bin. Nach normalen Niederlagen, die nicht unmittelbar ein Ausscheiden aus einem Pokal oder verpatzte Meisterschaften zur Folge haben, braucht es eine Nacht, bis ich wieder lächelnd durch die Welt laufe. Kommt dann allerdings <a href="http://www.werder.de/aktuelles/news/meldung.php?id=11904">ein Resultat wie gestern </a>dazwischen, äußert sich das meist darin, dass ich schon übelst gelaunt aufwache und einen weiteren Tag ungenießbar bin.<br /><br />Und das aus gutem Grund. Denn als wäre es nicht schon schlimm genug, dass wir gegen die <a href="http://www.verbrochenes.net/2007/10/24/irriducibili-lazio/">Unsympathen von Lazio</a> verloren haben, konnte ich mich aus beruflichen Gründen nicht live vor Ort aufregen, habe ich bei betandwin mein letztes Guthaben in einer 10 Euro-Systemwette mit Werder verprasst und fliege zum Spiel um die „goldene Ananas“ nach Piräus.<br /><br />Glaubt mir, ich bin wirklich stinksauer. Aber bis zum Spiel am Samstag ist das wieder weg, versprochen!</div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-5443138533378601405?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-90165770225096118942007-11-02T11:47:00.000-07:002007-11-02T11:53:38.553-07:00Sonderzug<div align="justify">Manchmal verlasse ich das gewohnte grün-weiße Terrain und widme mich auch anderen Vereinen. Dies tue ich, da sich einige meiner Freunde bei Zeiten aufopfern und mit mir zu Werder fahren.<br /><br />Auf diese Art und Weise kann ich dann ab und zu etwas zurückgeben und begleite die Jungs wiederum zu den Spielen ihrer Vereine. Ich würde das bei so ziemlich jedem Club mitmachen, um mal einen Einblick von deren Fankultur und –struktur zu erhalten. Manchmal aber auch, um einfach Spaß zu haben.<br /><br />Dieses Mal führte mich mein Weg mit dem FC Köln nach Osnabrück. Bei zweieinhalb Stunden Sonderzugtour für 23,- Euro inklusive Eintrittskarte schien mir das die geeignete Feiertagbeschäftigung zu sein. Begleitet von einer privaten Security-Staffel und einer überschaubaren Anzahl an Polizisten ging es um 16.15 in Köln Hauptbahnhof los. Gekonnter Ellenbogen-Einsatz beim Einsteigen verhalf uns zu einem schmucken Vierer in einem der Wagons, die den deftigen Geruch der 80er Jahre mit sich trugen und dazu einluden, die nächsten zweieinhalb Stunden mit Dosenbier und Zigaretten in der Anonymität eines Sonderzuges zu verbringen.<br /><br />So war es beschlossen und eigentlich auch vorhersehbar, dass der Promillespiegel aller Mitfahrer, sofern nicht eh schon vorhanden, unverzüglich in die Höhe schnellte. Gesanglich wurde in unserem Abschnitt nicht viel geboten, was aber von Wagen zu Wagen und unter Berücksichtigung der Zusammensetzung der Mitreisenden variierte. Seine Mitfahrer lernte man vor allem beim Toilettenbesuch kennen. Auf den Fluren vor den Klos staute sich vermutlich von Leverkusen an eine Masse von Fans, was schlichtweg auf die zu geringe Anzahl an Örtlichkeiten zurückgeführt werden konnte.<br /><br />Und da es sich um keine angenehme Angelegenheit handelt, wenn man nicht darf, wenn man muss, wurde das Kreativzentrum der Fans bezüglich einer Notfallplanung aktiv. Zunächst konnte man sich noch einigen, zu zweit das „Häuschen“ aufzusuchen, wo dann einer die Toilette und der andere das Waschbecken nutzte. Später dann wurden die leeren Kölschdosen wieder aufgefüllt und verschwanden anschließend durch gezielte Würfe in der nächtlichen Landschaft neben den Gleisen. Da dies jedoch einigermaßen umständlich erschien, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Zwischenräume so sehr mit Urin versehen waren, dass sich kleine Flüsse langsam ihren Weg in Richtung der Sitzplätze bahnten. In dieser Situation hatte dann auch der verwahrloste “Express“ noch eine sinnvolle Aufgabe beim Aufsaugen zu erledigen. Dass darauf geachtet wurde, dass das Mädchen von Seite 1 zu erkennen war, zeugt ganz nebenbei von einem Mangel an attraktiven Frauen im Zug. Was man in diesem Zusammenhang nur als sadistisch bezeichnen kann, ist die Tatsache, dass ein Sicherheitsmensch einen “Eckenpinkler“ dazu verdonnerte „seinen Anteil“ an den 58 Sorten Urin mit einem Taschentuch aufzuwischen. Ein Vorgang, bei dem mancher wohl lieber die Strafe gezahlt hätte.<br /><br />Irgendwann kam man, nach einer Masse “guter Gespräche“ über die Tabellensituation des FC, das nervige Rumgezicke von Freundinnen und Geschichten über vergangene Tage, in Osnabrück an. Das Spiel an sich ist da eigentlich gar nicht der Erwähnung wert, da relativ schnell (genau genommen nach 8 Minuten) klar war, dass Köln nichts reißt. Bemerkenswert war schon eher, dass 90 Minuten dauerhaft und laut supportet wurde. Die beiden (!) Vorsänger machten dabei eine gute Figur und auch der Trommler verstand was von seinem Handwerk. Erst dem Abpfiff des Schiedsrichters ließ der rot-weiße Block ein eigenes Pfeifkonzert folgen und entließ die Versager mit Schmähungen in Richtung Kabinengang.<br /><br />So stand die Rückfahrt an und es zeigte sich am Bahnhof, dass auch in Köln noch einiges an rechtem Potential herumläuft oder sich zumindest gut bemerkbar machen kann. So vertrieben sich Einige die Zeit mit „Juden, Juden Osnabrück“-Rufen. Das führte dazu, dass eben jene Leute wenig später zu Hauptdarstellern eines Polizeivideos avancierten. Die weitere Fahrt zurück in die Domstadt verlief dann doch recht unspektakulär, da alle ziemlich enttäuscht vom Auftritt des FC waren und lieber tranken oder Bifis in sich reinstopften als ein konstruktives Gespräch zu suchen.<br /><br />Und wie Menschen das so gerne tun, kann man sich an dieser Stelle die Sinnfrage stellen. Was also kann man von solch einer Fahrt an Erkenntnissen mitnehmen? Vielleicht, dass Sonderzüge eine preiswerte und gemütliche Möglichkeit darstellen, um zum Fussball zu fahren? Richtig! Vielleicht, dass sich gerade auf solchen Touren immer wieder zeigt, dass Rechtsradikalismus im Fussball keine Randnotiz ist? Richtig! Vielleicht, dass ich meine freien Tage sinnvoller nutzen sollte? Ich weiß es nicht! Was ich aber weiß, ist dass drei Toiletten in einem Sonderzug eine logistische Fehlleistung darstellen. </div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-9016577022509611894?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-8298540637132635905.post-51101737981981572602007-11-02T06:47:00.001-07:002007-11-02T10:08:46.400-07:00Lieblingszitate<div align="justify">Irgend so ein Typ hat mir mal eine geniale Fussball-CD zusammengestellt. Track 25 ist ein Auszug aus dem Hörbuch zu Nick Hornbys "Feverpitch".</div><div align="justify"></div><div align="justify"></div><div align="justify"><br /><em>"Fussball hat zuviel für mich bedeutet und ich habe zuviele Sachen damit in Verbindung gebracht. Nach einer Weile geht das in deinem Kopf alles durcheinander. Es ist dir nicht klar, ob das Leben scheiße ist, weil Arsenal scheiße ist, oder andersrum."</em></div><div align="justify"></div><div align="justify"></div><div align="justify"><br />Ich finde, das triffts irgendwie ganz gut!</div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8298540637132635905-5110173798198157260?l=laughingball.blogspot.com'/></div>Tommy Johnsonhttp://www.blogger.com/profile/14107943035084626408noreply@blogger.com0