tag:blogger.com,1999:blog-82254058303482992852008-07-19T00:09:33.356+02:00Wirres und WahresGofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comBlogger45125tag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-13674151275041069942008-07-19T00:08:00.000+02:002008-07-19T00:09:33.370+02:00Herr Mobs und die Angst vor den Linken - Teil 2<p class="MsoNormal"><span style="font-family: courier new;">Der Palästinenser an sich, denkt Mobs, als er eines Abends von der Arbeit nach Hause fährt, der Palästinenser an sich weiß ja gar nicht, wofür er eigentlich da ist. Da muss er dem evangelikalen Journalisten Gerloff völlig recht geben. Mobs war mal dort, im heiligen Land, das war in den Siebzigern. Schon ein Weilchen her, aber immerhin. Er erinnert sich an das blühende Galiläa – es war Frühling –, die ockernen, sanft geschwungenen Hügel, das versprengte Grün in weiter, sandiger Landschaft, an das mediterrane Haifa und die verstörende Mischung aus säkularer Gleichgültigkeit und hitziger Religiosität in Jerusalem. Und er erinnert sich an die Menschen: die Schönheit der Israelischen Frauen, die verschlagenen Blicke der arabischen Händler und ihr aufdringliches Gequake, dumpf vor sich hinbrütende Beduinen am Straßenrand. Und am eindrücklichsten: der Schmutz und die Unordnung in den Siedlungen der Palästinenser. Ja, haben diese Menschen überhaupt einen Sinn für Ordnung und Sauberkeit? Offensichtlich nicht. Kein Wunder, dass sie ihren eigenen Staat nicht auf die Reihe bringen. Wie soll das überhaupt gehen? Wie soll ein Volk etwas auf die Beine stellen können, das seine nationale Identität vor allem aus seinem eingebildeten Dasein als Flüchtlinge bezieht? Mobs ist in seine Straße eingebogen und parkt den Wagen so vor seinem Haus, dass der Bordstein genau 3 cm von den Reifen entfernt ist. Drüben, vor dem Haus Nummer 24, weht die palästinensische Flagge. Darunter wartet ein Haufen Gerümpel darauf, sich in Luft aufzulösen oder von der Müllabfuhr abgeholt zu werden. Na bitte, denkt Mobs erbost, als er die Handbremse anzieht und aus dem Auto steigt. Da haben wir es.</span> </p>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-61663291068082989712008-07-16T20:20:00.001+02:002008-07-16T20:22:23.170+02:00Herr Mobs und die Angst vor den Linken - Teil 1<p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Argwöhnisch betrachtet Herr Mobs den Umzugswagen, der auf der anderen Straßenseite vor dem Haus Nummer 24 steht. Was er dort zu sehen bekommt, gefällt ihm gar nicht. Offensichtlich können sich diese Menschen noch nicht einmal eine anständige Sitzgarnitur leisten. In diesem Augenblick tragen ein paar langhaarige Halbstarke ein zerschlissenes gelbliches Sofa aus den fünfziger Jahren ins Haus. Ein paar Korbstühle folgen, dann ein alter Tisch, der auch schon bessere Zeiten gesehen hat. Schließlich verschwindet eine barfüßige junge Frau mit einem eingerahmten Che-Guevara-Bild unterm Arm in der Eingangstür. Herrn Mobs durchfährt es heiß. Ach du Schande: Linke!</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Als Mobs am nächsten Morgen einen prüfenden Blick durchs Fenster nach drüben wirft, weiß er, dass sein Albtraum Wirklichkeit geworden ist. Die Nachbarn haben die palästinensische Flagge gehißt. Herr Jesus, hilf mir, seufzt er. Und segne dein Volk Israel. Ein wenig zu schwungvoll schüttet er den letzten Schluck Kaffee in den Mund, verschluckt sich und greift hustend nach den Autoschlüsseln. Er wird auf dem Weg zur Arbeit für diese Gaunerbande beten. Schaden kann es nicht. Aber wahrscheinlich auch nichts nützen.</p>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-89424538064470250822008-07-05T10:13:00.002+02:002008-07-05T10:15:51.283+02:00Schon wieder: Profi-Christ<span style="font-family: courier new;">Liebe Mitmenschen, kurz bevor ich in den Urlaub abhaue, habe ich euch noch eine neue Folge von Profi-Christ ins Netz gestellt. <a href="http://www.bumerang-tv.blogspot.com/">Hier </a>und <a href="http://de.sevenload.com/sendungen/Profi-Christ">hier</a>. Tschüß.</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-12590027078904771382008-07-03T14:28:00.003+02:002008-07-03T14:39:20.917+02:00Back to the Roots<span style="font-family: courier new;">Ich bin ein wenig sprachlos, weil ich nicht weiß, worüber es sich lohnen würde, zu reden oder zu schreiben. Vielleicht hängt es mit dem Gefühl zusammen, dass alles im Fluss ist. Wir professionellen Redner und Schreiber hauen unsere Lebensweisheiten am Fließband heraus. Und irgendwie ist alles so wichtig, so bedenkenswert, so zentral, so ... viel! Zu viel für meinen kleinen Kopf. Ich habe Sehnsucht nach den wenigen wirklich basalen Dingen des Lebens. Aber wem ginge das nicht so? Diese Sehnsucht nach dem wirklich Grundlegenden im Leben ist keine Auszeichnung. Sie ist eine völlig normale Reaktion auf das ideologische Überangebot unserer Tage. Sie ist der Nährboden für Fanatismus und Extremismus. Und gleichzeitig total menschlich und deshalb richtig. </span><br /><br /><span style="font-family: courier new;">Ich lese zur Zeit das Lukas-Evangelium. Ich versuche mich von dem kulturellen und theologischen Ballast zu befreien, den ich mit mir herumschleppe, und so unvoreingenommen zu sein, wie es nur geht. Das klappt natürlich nicht. Natürlich bin ich voreingenommen. Trotzdem kommt es mir so vor, als würde ich den Text zum ersten Mal lesen. Jesus kommt mir so bedrohlich anders vor als alles, was ich bisher über ihn gedacht oder gelernt habe. Es ist beängstigend und befreiend gleichzeitig. </span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-50085120478392096452008-06-18T22:29:00.002+02:002008-06-18T22:32:30.402+02:00P-C<span style="font-family: courier new;">Liebe Konsultantinnen und Konsultanten, aus lauter Blogging-Müdigkeit hier nur der freundliche Hinweis, dass es eine neue schöne Folge von Profi-Christ gibt. <a href="http://de.sevenload.com/sendungen/Profi-Christ/">Hier </a>und <a href="http://www.bumerang-tv.blogspot.com/">hier</a>. Danke.</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-87474831398599764152008-05-28T11:59:00.002+02:002008-05-28T12:10:40.826+02:00In the mighty name of BAM!<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.freshfire.ca/UserFiles/Image/Podcasts/FFM_Podcast.jpg"><img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://www.freshfire.ca/UserFiles/Image/Podcasts/FFM_Podcast.jpg" alt="" border="0" /></a><br /><o:p style="font-family: courier new;"></o:p><span style="font-family:courier new;">In Lakeland, Florida geht die Post ab. Todd Bentley und seine Crew von <a href="http://www.freshfire.ca/">Freshfire</a> aus Kanada rocken die Hütte. Oder ist es der Heilige Geist? Das ist für einige zur Zeit die Frage. </span> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Es sieht aus wie die Revivals in Toronto und Pensecola: Menschen geraten in Ekstase (oder im Bibeldeutsch ‚Verzückung’). Sie hampeln und zappeln, sie torkeln und lachen. Und immer wieder fallen sie um. Und dann kommen viele von ihnen nach vorne auf die Bühne und berichten von Heilungen. Manche tun das ganz abgeklärt. Andere weinen, jubeln, können ihr Glück kaum fassen. Sie erzählen die unglaublichsten Dinge: Athritis verschwindet, taube Ohren können plötzlich hören, steife Gelenke lassen sich bewegen, Tumore sind weg, Blinde können sehen, man berichtet von Totenauferweckungen. Es geht weiter und weiter. </p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Todd Bentley ist nicht gerade das, was man einen Vorzeige-Evangelisten nennen würde. Er ist über und über tätowiert und sieht so aus, als würde er sich auf einer Harley Davidson wohlfühlen. Seine Performance ist erfrischend, wenn man auf martialische Rauhbeinigkeit steht, und befremdend, wenn man es seelsorgerlich mag. „In the mighty name of Jesus!“ ruft er ins Mikro, und dann: „Bam!“ Er klatscht die flache Hand auf den Kopf einer Person, die sofort konvulsivisch zuckt und zu Boden fällt. Hin und wieder kommt es vor, dass er das Knie in den Magen des anderen rammt („Bam!“) oder seinem gegenüber in die Hüfte tritt („God told me to kick your hip. Is that ok? – BAM!“). Doch wenn alles treten und Bammen nichts hilft, kennt er auch die säuselnde Benny-Hinn-Variante mit anschließendem Puster: „In the name of Jeeesusssssss …“</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Ganz in der Tradition John Wimbers sagt Bentley Words of knowledge von der Bühne: „Im linken Bereich des Saales wird gerade ein Auge geheilt. Gott heilt gerade dein linkes Auge. Wer ist das?“ Der Aufschrei einer Frau ist zu hören. „Was ist los?“ fragt Bentley. „Was geht hier ab? Bist du das? Wurdest du gerade geheilt? Komm nach vorne! Lasst sie durch, lasst die Frau auf die Bühne. Erzähl, was gerade passiert.“ Eine fast schon hysterische Frau in den Vierzigern steht vor ihm, atemlos, fassungslos. Seit frühester Kindheit ist ihr linkes Auge fast blind und ließ sich nicht richtig bewegen. In dem Moment, in dem Bentley die Heilung ansagte (in manchen Kreisen sagt man ‚proklamierte’), veränderte sich das Auge, sagt sie, sie sah scharf und konnte den Blick focussieren. Tatsächlich sieht das linke Auge merkwürdig aus, so als gehörte nicht richtig zum Gesicht. Aber noch während des Gesprächs mit Bentley scheint sich das leicht zu ändern, jedenfalls blickt sie den Prediger klar an.</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Neu an dieser Art von Revival ist, dass sie per Medien live in die ganze Welt übertragen wird. <a href="http://www.god.tv/">God.tv</a> überträgt jeden Abend, jetzt bereits seit Anfang April. Außerdem kann man sich allabendlich per <a href="http://www.ustream.tv/channel/great-florida-healing-revival">livestream </a>im Internet einklinken. Während die Veranstaltung weitergeht, läuft am unteren Bildrand eine Art Newsticker: Zuschauer aus der ganzen Welt berichten via E-Mail von Heilungen, die sie vor ihrem Fernseher oder Computer sitzend erlebt haben. Die Meldungen kommen aus Asien, Europa, Australien, Afrika und der arabischen Welt. </p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Auch hier in Deutschland ist es mittlerweile leicht, Menschen zu treffen, die von Lakeland gehört haben. Manche sind begeistert. Andere regelrecht angepisst. Die Befürworter wähnen hier eine bzw. DIE endzeitliche Erweckung, die vor allem aus charismatischen Kreisen seit den siebziger Jahren angekündigt wird. Die Kritiker sehen in Lakeland bestenfalls Abzocke und geistlichen Missbrauch, schlimmstenfalls eine dämonische Verschwörung. </p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Tatsächlich ist das theologische Fundament, das Bentley zieht, dünn. Der Name Jesus verkommt hin und wieder zur Heilungsfloskel. So kommt es schon mal zu aussagekräftigen Versprechern wie „In the mighty name of BAM!“ Bentley lehrt es nicht explizit, aber es drängt sich der Eindruck auf, dass eben doch entweder Dämonen oder eine Sünde an Krankheiten schuld sind. Der Prediger hält sich, was Aussagen in diese Richtung angeht, wohlweislich zurück. Aber doch rutscht ihm im Getümmel die eine oder andere Aussage heraus. („Don’t tell me it’s not a spirit!“) Immer wieder kommt die Sprache auf Engel. Ich sehe einen Engel hier, ich sehe einen da. Herr, schick deine Engel, dass sie die Kranken berühren etc. </p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Man mag es ihm vielleicht nachsehen, wenn man erstens bedenkt, dass niemand von uns eine lupenreine Theologie vertritt und wir alle eine gewisse Schieflage haben, und wenn man zweitens bedenkt, dass die Heilungen, die in Lakeland passieren, echt sind. Selbst ein Skeptiker wird nicht abstreiten können, dass mindestens die Hälfte aller so bezeichneten Heilungen tatsächlich stattgefunden haben. Ganz offensichtlich lässt Gott sich auch von mangelhafter Theologie nicht davon abhalten, Menschen zu heilen (genauso wenig, wie er sich seit 2000 Jahren trotz unserer stellenweise grottenschlechten Theologie davon abhalten läßt, Menschen zu retten und seine Gemeinde zu bauen).</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">An dieser Stelle ist wohl der Punkt gekommen, an der ich die Hosen runterlasse und meine persönliche Meinung zu den Geschehnissen in Lakeland sage: Ich bin ehrlich begeistert! Lakeland begeistert mich, trotz meiner Einwände gegen die dort vertretene Lehre oder die Art, wie Todd Bentley sich stellenweise verhält und wie er mit Menschen auf der Bühne umgeht („Wo ist die Niere hin? Sag der Niere, sie soll noch mal herkommen!“) Es geht nicht um Todd Bentley. Es geht auch nicht um ein weltweites Heilungsspektakel. Es geht um die Tatsache, dass Gott einzelne Menschen berührt, die schon alle Hoffnung auf Besserung aufgegeben hatten, und sich ihnen konkret zuwendet. Und es geht um den Glauben an Gottes Möglichkeiten, der nicht als eine Vorleistung verlangt wird, sondern der durch das, was dort (und an vielen anderen Stellen der Welt) passiert, geweckt wird. Und es geht darum, dass Gott immer noch derselbe Gott ist und tun kann, was er tun will, selbst wenn er es innerhalb der westlichen Kultur macht.<br /></p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Ich zappe seit Wochen immer wieder rein. Und es erfrischt mich. Es stärkt meinen Glauben. Mein Vertrauen in die Möglichkeiten, die Jesus hat, wächst. Und, ja, das hat unmittelbare Auswirkungen auf die Art wie ich predige, bete und mit Leuten rede. Todd Bentley ist einer von uns, nicht mehr und nicht weniger. Aber Jesus ist und bleibt die Nummer eins! Und ich träume davon, dass einiges von dem, was dort in Lakeland passiert, auch bei uns wieder geschieht. </p>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-31514761781398086462008-05-27T21:07:00.002+02:002008-05-27T21:13:40.950+02:00Profi-Christ auf sevenload<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://data23.sevenload.com/eb/de/qnfcbcc/dhk.JPG"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://data23.sevenload.com/eb/de/qnfcbcc/dhk.JPG" alt="" border="0" /></a><span style="font-family: courier new;">Kurze Ansage: Profi-Christ ist jetzt eine Sendung von im Moment etwa 300 Sendungen auf </span><a style="font-family: courier new;" href="http://de.sevenload.com/">sevenload</a><span style="font-family: courier new;">. Zum Anschauen bitte mal </span><a style="font-family: courier new;" href="http://de.sevenload.com/sendungen/Profi-Christ/">hier </a><span style="font-family: courier new;">klicken.</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-47690803811834666742008-05-22T11:34:00.001+02:002008-05-22T11:35:44.572+02:00Der Profi-Christ in AidlingenEine weitere Folge von Profi-Christ ist wegen upload-Problemen bei Blogger diesmal <a href="http://de.sevenload.com/videos/GdbboNR-Profi-Christ-Unter-Schwestern">hier</a> (und demnächst dann natürlich auch bei Bumerang TV) online. Diesmal war ich beim Pfingstjugendtreffen in Aidlingen. Ein ungewöhnlich kraftvolles, ein regelrechtes Pfingst-Wochenende. Das kommt in der Folge nicht so rüber, dafür ist das Format nicht geeignet. Trotzdem viel Spaß beim Gucken.Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-66077623254941576942008-05-08T08:53:00.001+02:002008-05-08T08:56:40.107+02:00StraßenFestival - Bericht von Marcus<pre wrap=""><span style="font-size:100%;">Ich war beim Straßenfestival bei einem der Gebetsstände dabei. Die Seelsorger und auch die anderen Teammitglieder waren echt der Hammer und haben selbst Einiges zu berichten. Es war so ermutigend,wie positiv, provokant und herausfordernd die Möglichkeit war, mit Gott in Kontakt zu treten. Anfangs war ich mir unsicher, ob es was bringen würde, ... doch nach einigen Gesprächen war klar: Die Leute sehnen sich nach Gott und wollen ihn erfahren, wir müssen ihnen nur zeigen wir es geht!<br /><br />Ein Mädchen (ca.19), Christivalerin, gestand ein Essproblem und brachte all ihre Ängste ans Kreuz. Sie wollte sich zu Hause professionelle Hilfe suchen und das Problem angehen. Ein Mann, Bremer,Nichtchrist, (ca. 50) wollte Gott kennen lernen. Er hatte viele Fragen und hat Gott echt gesucht. Zwei Bremerinnen (ca. 40) wollten erst gar nichts mit dem Kreuz zu tun haben und standen dem ganzen Unterfangen kritisch gegenüber. Nachdem sie weggegangen sind, kamen sie nach ca. 40 min zurück und wollten dann doch einen Zettel ans Kreuz hämmern.<br /><br />Einige türkische Jugendliche wollten das ebenso und wir hatten coole Gespräche mit ihnen. Viele Bremer Nichtchristen haben die Chance wahrgenommen Gott zu suchen. Wir hatten coole und tiefe Gespräche. Ich habe nicht viel vom Christival mitbekommen, aber das Straßenfestival mit allen seinen fleißigen Mitarbeitern von Seelsorgern bis zum Moderator war ein Segen für die Stadt, da bin ich mir sicher.<br /><br />Euer Marcus</span></pre>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-64576791785541339842008-05-07T10:59:00.003+02:002008-05-07T11:05:35.344+02:00Jesus bewegt<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.radieschenfieber.de/bilder/christival08_m.jpg"><img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://www.radieschenfieber.de/bilder/christival08_m.jpg" alt="" border="0" /></a> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Das Christival ist vorbei, das Leben normalisiert sich wieder. Gott sei Dank. Aber andererseits: Was war das für ein geiler Trip, den wir mit Jesus erlebt haben! </p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Ich war der Leiter des evangelistischen Festivals auf dem Bremer Marktplatz. Über Monate haben wir diese Veranstaltung vorbereitet. Wir wählten eine sehr offene Konzeption, weil wir wollten, dass möglichst viele Passanten die Chance erhalten sollten, aktiv Schritte auf Gott zuzumachen. Über den Platz verstreut gab es sieben Pavillons, an denen Menschen auf unterschiedliche Weise beten und sich Gott nähern konnten. Unser gesamtes Team war etwa 50 Leute stark!<br /></p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Die Phase der Vorbereitung war extrem hart und nervenaufreibend. In den Wochen direkt vor dem Christival wachte ich jeden Morgen sehr früh auf, weil mein Rücken derartig verspannt war, dass ich vor lauter Schmerzen nicht mehr liegen konnte. Diese Verspannungen hatten psychosomatische Ursachen. Jetzt, nachdem alles vorbei ist, werden sie rapide besser. Die Prognosen für unser Vorhaben waren auch nicht die besten: Proteste und schlechtes Wetter waren angekündigt. Unsere Open Air Veranstaltung wäre beidem schutzlos ausgeliefert gewesen. Ich habe in den Wochen vor dem Christival immer wieder vorgezogene Beileidsbekundungen gehört, die den nervlichen Stress nicht unbedingt gemindert haben, auch wenn die, die sie aussprachen, es gut mit uns meinten und uns eigentlich Mut machen wollten. Doch keine der Befürchtungen ist eingetroffen. Und wir schreiben das ganz allein Jesus zu, denn er war der einzige, der es in der Hand hatte.</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Wir haben erlebt, wie 4 Kilometer von unserem Platz entfernt ein Unwetter über Bremen niederging, während bei uns die Sonne schien. Es war deutlich zu spüren, dass Gott uns schützte und uns und den Besuchern Freiraum gab, um ihm zu begegnen. Es gab tatsächlich keine nennenswerte Störung, trotz einiger Regentropfen und einiger Demonstranten. Und das, obwohl wir vor dem Christival als die ungeschützteste Veranstaltung des Christival galten!</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Unser Ziel war es, im Namen von Jesus den Bremern Gutes zu tun. Die Botschaft scheint angekommen zu sein. Jeden Abend war die Atmosphäre auf dem Marktplatz fröhlich und entspannt. Wir haben von einer Familie gehört, die vom Christival nichts wusste und von unserem Festival so berührt war, dass sie sich alle als Christival-Teilnehmer angemeldet haben! Wir haben von Leuten gehört, die einen Bibelvers zogen, um herauszufinden, ob Gott zu ihnen spricht, und die vom Bibelwort so angesprochen waren, dass sie beim Segensstand für sich beten ließen. Wir haben gehört, dass Menschen ihre Sorgen und Ängste auf Zettel schrieben und sie an das Kreuz schlugen und anschließend mit Mitarbeitern darüber sprachen. Andere schrieben die Namen ihrer Sünden auf Steine und warfen sie in eine Tonne, um zu signalisieren, dass sie davon lassen wollten. (Ich spreche hier von Bremer Passanten, nicht nur von Christivalern!) Während ich über den Platz ging, hielt mich ein Stadtstreicher auf. „Ihr macht hier ein geiles Programm“, sagte er. Er war an jedem Abend bei uns.</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Von anderen Christen, die mehr oder weniger am Festival beteiligt waren, kamen folgende Rückmeldungen:</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">„Besonders bewegt hat mich eine Begegnung nach 1 Uhr Samstagnacht auf dem Weg zu unserer Wohnung. Ein kräftiger Mann mit Glatze sprach uns an und wollte ein Handy von uns nutzen. Nach dem Telefonat fragte er, ob wir auch zu den Christen gehören, was wir bestätigten. Daraufhin erzählte er uns, dass Gott noch nie etwas für ihn getan hat und dass Jesus Menschen wie ihn hasst. Er berichtete von dem vielen Leid und dem harten Leben, dass er und vor allem viele seiner Freunde leben müssen. Er sprach über eine halbe Stunde mit uns und wir beteten nachher noch für ihn …“ (Hufi)</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">„Ich habe ein Gespräch übernommen, mit einem jungen Mann (23 Jahre), selbstmordgefährdet, Satanist, drogen- und alkoholabhängig Borderlinesyndrom … Er hatte am Morgen unter Tränen Jesus gebeten, dass er ihm helfen möge. Dann kam er abends ‚zufällig’ bei uns am Markt vorbei, wurde angesprochen, fühlte sich angesprochen und hat auch schon viel Hilfe erfahren. Ich bin jetzt mit ihm in Kontakt und hoffe, dass Jesus ihn ganz frei macht. Er ist sehr offen und hat für sich auch schon Jesus sein Leben gegeben.“ (Frank)</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">„Als Ansprechpartnerin gab es für mich mit den jungen Leuten – besonders mit drei Jugendlichen – tiefe Gespräche über ein Leben als Christ und warum ich überhaupt so lebe. Meine Zeit vor der Lebensübergabe vor vielen Jahren hat Gott genutzt und ich war<br />mehr als überrascht, dass er mich damit gebraucht hat. Ein Mädchen hat sich segnen lassen. Sie besucht bereits einen Bibelkreis und ist kurz vor ihrem Glück mit Jesus. Am letzten Abend kamen ganz berührt Mutter und Tochter und löcherten mich, ihnen unbedingt mitzuteilen wie man nun auch diesen Weg gehen kann und welche Gemeinde ich kennen<br />würde …“ (Irmy)</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Wir haben nur eine Ahnung, was Gott an diesen drei Tagen alles in Bewegung gebracht hat. Aber schon diese drei Berichte lassen vermuten, dass es einiges war. </p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Danke, Jesus!</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Übrigens: Wir haben auch karacho tv beim Festival eingesetzt. Zwei Folgen, die wir exklusiv in Bremen gedreht haben, könnt ihr <a href="http://www.karachotv.blogspot.com">hier </a>sehen. Viel Spaß!</p>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-47907069099748720962008-04-22T18:27:00.002+02:002008-04-22T18:34:24.593+02:00Bis bald in Bremen<span style="font-family: courier new;">Der letzte Eintrag ist echt schon lang her. Das Christival saugt alles auf: Zeit, Energie, Finanzen - Im Moment lese ich schon keine Sachbücher mehr, sondern nur noch Krimis. Um wenigstens ab und an so eine Art geistigen Urlaub nehmen zu können. </span><br /><br /><span style="font-family: courier new;">Ich freue mich auf Bremen. Auch wenn das Tamtam drumherum allmählich hysterische Ausmaße annimmt. Irgendwie habe ich das Bedürfnis, mich mit andersdenkenden Menschen an einen Tisch zu setzen und bei einem Bier unsre diversen Ansichten zu diskutieren. Aber dazu wird es wohl nicht kommen. </span><br /><br /><span style="font-family: courier new;">Noch was anderes: Ich bin heute mit Jesus.de einig geworden: Wir werden ab der zweiten Jahreshälfte karacho tv in Zukunft exklusiv für sie produzieren. Als eigenes kleines Format allein auf weiter Flur wird karacho nicht so wahrgenommen, wie ich mir das wünsche. In Verbindung mit einer starken Plattform ändert sich das vielleicht.</span><br /><br /><span style="font-family: courier new;">Oh, der Lüttsche weint. Ich hör mal auf. Sehen wir uns in Bremen?</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-75798862053935693002008-03-21T15:10:00.003+01:002008-03-21T15:14:58.583+01:00Profi-Christ - die dritte<span style="font-family: courier new;">Eine weitere Folge von 'Profi-Christ' ist </span><a style="font-family: courier new;" href="http://www.bumerang-tv.blogspot.com">online</a><span style="font-family: courier new;">: 'Im Land der Frühaufsteher'. Von Sachsen-Anhalt habe ich noch einiges zu berichten. Aber dazu später. Zieht euch erstmal die neue Folge rein. Special Guest ist diesmal Matthias 'Radieschenfieber' Jungermann. Viel Spaß.</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-77752681048399511772008-03-08T13:01:00.002+01:002008-03-08T13:09:58.480+01:00Beneidenswert<span style="font-family: courier new;">Ich ertappe mich in letzter Zeit hin und wieder dabei, dass ich Gott dafür aufrichtig dankbar bin, dass es uns nach menschlichem Ermessen nicht gut geht. Das klingt hirnverbrannt. Ich meine das auch weder heroisch noch masochistisch, noch glaube ich, dass ein gläubiger Mensch durch Leid auf eine höhere Stufe gelangt oder so etwas. </span><br /><br /><span style="font-family: courier new;">Aber Julians (und vielleicht auch Samuels) Behinderung machen uns so verletzlich und so von Gott abhängig. Nichts ist normal. Das Leben ist ein einziger Ausnahmezustand (wenn man jetzt mal Leid als Ausnahmeerfahrung betrachtet, eigentlich ist es für fast alle Menschen der Normalzustand). Und das ist gut. Denn wir sind dicht bei Jesus, können gar nicht anders, und erleben kleine und große Wunder am laufenden Band. Es macht plötzlich Spaß, die Bergpredigt zu lesen, weil sie von uns handelt. </span><br /><br /><span style="font-family: courier new;">Menschen, denen es schlecht geht, sind wirklich zu beneiden.</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-55830120645596055632008-02-28T18:33:00.003+01:002008-02-28T18:35:22.192+01:00karacho tv - neue Folge<span style="font-family: courier new;">Noch ne kurze Ansage in eigener Sache: karacho tv seine neue Folge ist online: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=T8vuLcJNJMQ">hier </a>oder <a href="http://www.karachotv.blogspot.com">hier</a>.<br /><br />Viel Spaß.<br /></span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-51963802266428983132008-02-20T14:46:00.002+01:002008-02-20T15:14:22.261+01:00Zweite Folge von 'Profi-Christ' online<span style="font-family:courier new;">Die zweite Folge meiner Doku-Soap 'Profi-Christ' ist </span><a style="font-family: courier new;" href="http://www.bumerang-tv.blogspot.com/">online</a><span style="font-family:courier new;">. Der Profi-Christ erlebt ein spannendes Wochenende, trifft Musiker und Comedians und predigt in einer Disco. Viel Spaß.</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-65238258595965927382008-02-13T08:55:00.003+01:002008-02-13T09:09:04.872+01:00Was ich an Volker Beck mag<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.abgeordnetenwatch.de/images/abgeordnete/big/5916/volker_beck.jpg"><img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://www.abgeordnetenwatch.de/images/abgeordnete/big/5916/volker_beck.jpg" alt="" border="0" /></a><br /><span style="font-family:courier new;">Was ich an Volker Beck mag, ist, dass er ein aufrechter Radikaler ist. In Zeiten, in denen alles diffamiert wird, was als radikal bezeichnet werden kann, – nicht aufgrund der jeweilig vertretenen Meinung, sondern allein aus dem Grund, DASS jemand radikal ist – finde ich das erfrischend. Beck ist tatsächlich ein hingegebener Radikaler. Die Art, wie er agitiert, wie er keine Kosten und Mühen scheut, wie er auch vor taktischen Fouls nicht zurückschreckt, ist vorbildlich. Jeder Evangelikale kann sich an ihm ein Beispiel nehmen (und viele von uns haben ja bereits in ganz ähnlicher Weise agitiert).</span> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Was mich allerdings befremdet, ist Becks Misstrauen in unser demokratisches System. Man kann mir natürlich nachsagen, ich sei naiv und mir fehle einfach das Hintergrundwissen des Bundestagsabgeordneten. Aber ich habe immer geglaubt, in unserem Staats- und Rechtssystem könne jede/r sagen, was sie/er denke und für die Wahrheit halte, und dann könne darüber öffentlich gestritten und diskutiert werden. Dieser Ansicht ist Beck offensichtlich nicht. Ihm ist es lieber, wenn bestimmte Positionen gar nicht erst zur Sprache kommen. Und darin stimmt er zu meinem Bedauern mit den politischen Machern in Berlin überein, die Ansichten, die nicht zum gesellschaftlichen Mainstream gehören, lieber unter den Tisch fallen lassen möchten, weil sie die Bürger intellektuell für überfordert halten, sich alles anzuhören und sich dann selbst eine Meinung zu bilden. Selbst die Liberalen sind in dieser Hinsicht gar nicht so liberal, wie sie selbst gerne glauben möchten. </p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Das ist, wie gesagt, bedauerlich. Denn die irrationale Angst vor radikalen Ansichten wird irgendwann dazu führen, dass Frau und Mann nur das finden/glauben/meinen dürfen, was der Mehrheit gefällt und was für die politische Kaste opportun ist. In dieser Hinsicht wiederum leistet uns Volker Beck gerade mit seiner radikalen Agitation einen wertvollen Dienst. Mir wäre nur lieb, er wäre in der Lage, andere Positionen neben seiner stehen zu lassen.<br /></p>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-22589467718341523542008-02-11T16:31:00.000+01:002008-02-11T16:51:20.216+01:00diesmal: Prediger<span style="font-family:courier new;">Vielen Dank für die freundlichen Kommentare zum vorigen Eintrag! Ich hatte es nicht auf eure Lorbeeren abgesehen. Aber jetzt, wo ihr sie mir schenkt - vielen Dank. Gut, dass ihr nicht sehen könnt, wie ich rot werde.</span><br /><br /><span style="font-family:courier new;">Am vergangenen Wochenende war ich tatsächlich Prediger. Samstagabend sprach ich bei einem Jugendgottesdienst in Schwaikheim (Großraum Stuttgart). Dann übernachtete ich bei alten Freunden aus Bielefelder Tagen. Olaf ist der Pastor einer Gemeinde in Stuttgarts Innenstadt (Olga-Straße). Dort durfte ich am Sonntagmorgen reden. Und dann ging es am Abend weiter in den Stuttgarter Norden zum Jesustreff, der sich in der Martinskirche trifft. Hui, sind die groß geworden! Da durfte ich das dritte Mal ans Pult. </span><br /><br /><span style="font-family:courier new;">Ein tolles Wochenende mit tollen Begegnungen: mit Gerrit zB, meinem filmbegeisterten und leicht durchgeknallten Neffen (stimmt doch, Gerrit?), oder mit Olaf und Michelle und Janek, mit Stefan oder auch den feundlichen jungen Frauen, die unter anderem deshalb zum Gottesdienst kamen, um ihr Exemplar von meinem Buch signieren zu lassen (vielleicht bin Popstar?). Nicht zu vergessen die ganzen Jesustreffler.</span><br /><br /><span style="font-family:courier new;">Und dann war dieses Wochenende noch aus zwei weiteren Gründen bemerkenswert: Jari-Matti Latvala gewinnt mit 22 Jahren die Rallye Schweden und ist damit in der Geschichte des WRC der jüngste Fahrer, der jemals eine Weltmeisterschaftsrallye gewonnen hat. Und Werder Bremen trotzt den Bayern ein 1:1 ab, worüber sich die VfB-Fans, die gestern um mich herum standen, nicht so freuen konnten, wie ich. Warum eigentlich?</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-88245483205218537782008-02-07T21:55:00.000+01:002008-02-07T22:14:16.062+01:00Wie nennt man das?<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.microcharge.de/Neue_Dateien/haeh.gif"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://www.microcharge.de/Neue_Dateien/haeh.gif" alt="" border="0" /></a><br /><span style="font-family:courier new;">Zur Zeit versuche ich eine Berufsbezeichnung zu finden für das, was ich mache. Was bin ich eigentlich - beruflich, meine ich?<br /><br />Prediger trifft es nicht so richtig. Ich predige zwar, aber doch nicht nur. Jugendreferent? Bin ich doch gar nicht. Ich leite keine Jugendgruppe oder so was. Noch nicht einmal regional. Jugendevangelist? Ja, schon. Aber ich evangelisiere ja gar nicht nur. Und überhaupt: Je länger ich daran beteiligt bin, desto öfter frage ich mich, was das überhaupt sein soll - evangelisieren. </span> <span style="font-family:courier new;"><br /><br />Was habe ich heute eigentlich gemacht? Also, nachdem die Jungs abgeschoben waren (Kindergarten bzw.Schwiegermutter) habe ich Sport gemacht und dabei eine Predigt entworfen (geht mit Diktiergerät ganz gut, je nachdem, welchen Sport man so treibt). Danach geduscht, Jules vom Kiga geholt und ein neues Arbeitsgerät besorgt (mein Notebook hatte einen fatal breakdown). Danach E-Mails geschrieben: Organisatorisches. Verschiedene Telefonate und E-Mails wegen des Festivals beim Christival. Dann noch ein Drehbuch geschrieben für einen VideoClip. Dann noch eine Referenz für einen Mentee, der ein Praktikum machen will. Dann waren auch schon die Jungs von der Logopädie zurück und wir mussten grünen Ford gucken (Markus Grönholm im Ford Focus Rs </span><a style="font-family: courier new;" href="http://www.wrc.com/">WRC</a><span style="font-family:courier new;"> auf Youtube). </span> <span style="font-family:courier new;"><br /><br />Ich entwerfe Programme für Events, schreibe Artikel, Bücher, entwerfe und drehe Clips, predige ... Wie nennt man das? Vielleicht passt der Begriff Agitator am besten. Oder was? Wieso habe ich nichts Ordentliches gelernt?</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-69309666308929676212008-01-28T15:15:00.000+01:002008-01-28T15:17:34.948+01:00Christenverfolgung<span style="font-family: courier new;">Ich habe Angst vor Christenverfolgung. Deshalb habe ich gestern nicht die Linke gewählt. Denn wenn ich es getan hätte, dann hätten die Christen mich sicher verfolgt. Dann lieber doch SPD.</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-81397199393285989172008-01-27T11:00:00.000+01:002008-01-27T11:02:51.517+01:00Profi-Christ - Die erste Folge<span style="font-family: courier new;">Die erste Folge von </span><a style="font-family: courier new;" href="http://www.bumerang-tv.blogspot.com">Profi-Chist</a><span style="font-family: courier new;"> ist online. Beim Upload hat es noch ein paar Problemchen gegeben. Aber die Qualität wird von Folge zu Folge steigen. Viel Spaß.</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-5697920714779498322008-01-16T23:16:00.000+01:002008-01-16T23:52:27.472+01:00Coming soon<object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-f906b84687089efa" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="movie" value="http://www.blogger.com/img/videoplayer.swf?videoUrl=http%3A%2F%2Fvp.video.google.com%2Fvideodownload%3Fversion%3D0%26secureurl%3DqgAAADjB7cieHmVEItu-JNF4-KJRlLxn-5z59Py3kG2B5z7R-ly3fhfoSRHHIe1cRbZNHOOaZoIyyKCxVkfut4blLPV4O4Pn_Lbjnv2qZ0LcW2nykY_9xRLGmGvZK59IR3cmD42AjLd5fH2RBjU9sm_zO_U7X37zfDzDMNAUNE0kuOx67LvJu_Rqc56eYqlO2T1ohU6EmJkFZHYcQSemXYePVIEi5nHELHacKtN316oOOAbz%26sigh%3DfGta-NhJkusVBNo41kLdXSRZXZA%26begin%3D0%26len%3D86400000%26docid%3D0&amp;nogvlm=1&amp;thumbnailUrl=http%3A%2F%2Fvideo.google.com%2FThumbnailServer2%3Fapp%3Dblogger%26contentid%3Df906b84687089efa%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw320%26sigh%3D7lHrLoAZjF9ZmE7mZAQQE-GKuD4&amp;messagesUrl=video.google.com%2FFlashUiStrings.xlb%3Fframe%3Dflashstrings%26hl%3Den"> <param name="bgcolor" value="#FFFFFF"> <embed width="320" height="266" src="http://www.blogger.com/img/videoplayer.swf?videoUrl=http%3A%2F%2Fvp.video.google.com%2Fvideodownload%3Fversion%3D0%26secureurl%3DqgAAADjB7cieHmVEItu-JNF4-KJRlLxn-5z59Py3kG2B5z7R-ly3fhfoSRHHIe1cRbZNHOOaZoIyyKCxVkfut4blLPV4O4Pn_Lbjnv2qZ0LcW2nykY_9xRLGmGvZK59IR3cmD42AjLd5fH2RBjU9sm_zO_U7X37zfDzDMNAUNE0kuOx67LvJu_Rqc56eYqlO2T1ohU6EmJkFZHYcQSemXYePVIEi5nHELHacKtN316oOOAbz%26sigh%3DfGta-NhJkusVBNo41kLdXSRZXZA%26begin%3D0%26len%3D86400000%26docid%3D0&amp;nogvlm=1&amp;thumbnailUrl=http%3A%2F%2Fvideo.google.com%2FThumbnailServer2%3Fapp%3Dblogger%26contentid%3Df906b84687089efa%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw320%26sigh%3D7lHrLoAZjF9ZmE7mZAQQE-GKuD4&amp;messagesUrl=video.google.com%2FFlashUiStrings.xlb%3Fframe%3Dflashstrings%26hl%3Den" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object> Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-39426812039469432582008-01-11T10:12:00.000+01:002008-01-11T10:29:07.948+01:00Christival und Homosexualität<span style="font-family: courier new;">Das Christival hat nach massiven Protesten der Grünen ein Seminar über Homosexualität abgesagt. Volker Beck hatte Ministerin van der Leyen aufgefordert, ihre Schirmherrschaft für das Christival abzugeben, weil dort 'gefährliche Psychokurse' angeboten würden. </span><br /><br /><span style="font-family: courier new;">Das Christival hat darauf mit einer Absage des Seminars reagiert, weil man nicht wolle, dass ein Seminar unter 225 anderen die gesamte Veranstaltung in ein schlechtes Licht rücke. </span><br /><br /><span style="font-family: courier new;">Die Reaktionen vieler Evangelikaler auf die Absage ist erwartungsgemäß ähnlich heftig, wie vorher die Angriffe der Grünen. Der Christival-Leitung wird vorgeworfen, eingeknickt zu sein und keinen Mut zum Bekenntnis bewiesen zu haben.</span><br /><br /><span style="font-family: courier new;">Ich persönlich halte die Entscheidung, das Seminar abzusagen, dagegen für die einzig mögliche und richtige. Die Botschaft, die Christen an Noch-Nicht-Christen weiterzugeben haben, ist nicht vor allem die, dass Homosexualität Sünde ist. Wenn Menschen um uns herum Christen allein mit dieser Aussage in Verbindung bringen, dann haben wir einfach alles falsch gemacht. </span><br /><br /><span style="font-family: courier new;">Ethische Fragen haben im innergemeindlichen Dialog eine sehr hohe Priorität. Im Dialog mit Menschen, die keine Christen sind, spielen sie eine untergeordnete Rolle. Das sollten alle jene Evangelikalen verstehen, die in diesen Stunden und Tagen Angriffe gegen das Christival reiten.</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-16678603486100718202008-01-02T11:51:00.000+01:002008-01-02T11:52:07.028+01:00Prost Neujahr<p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen war ich schon recht früh am Morgen in meinem Büro in den Geschäftsräumen des Christus-Treff. Weil ich Vater zweier nicht ganz unanstrengender infantiler Jungs bin (2 und 5), habe ich festgestellt, dass es mir leichter fällt, in meinem Büro zu beten als zu Hause. Ich hab es mir also zur Angewohnheit gemacht, meinen Arbeitstag im Büro mit Gebet und Bibellektüre zu starten. Ich hab mir für diesen Fall extra ein ‚Bitte-nicht-stören-Schild’ für meine Bürotür gebastelt (mit Laminat und allem Schnickschnack).</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Dieses Schild verhindert es natürlich nicht, dass das Telefon klingelt. So war es diesmal. Gerade als ich versuchte, meine Gedanken vor Jesus in Ordnung zu bringen, klingelte mein Handy. Leicht verärgert nahm ich den Anruf an. Es war ein Freund, der mich zu seinem Geburtstag einladen wollte. Da so eine Einladung recht schnell ausgesprochen ist, er aber in Plauderstimmung war, ging das Gespräch noch ein wenig weiter. Mein Freund erzählte mir die unglaubliche Geschichte, wie ihn sein christlicher Arbeitgeber deutlich und ziemlich ultimativ dazu aufgefordert hatte, weniger zu arbeiten, früher Schluss zu machen und gefälligst seine Verantwortung als Ehemann und Vater ernst zu nehmen.</p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Das brachte mich dazu, ihm zu schildern, dass ich ein schlechtes Gewissen hatte. Ich hatte nämlich über Weihnachten und Neujahr unerwarteterweise überhaupt keinen Termin: keine Freizeit, keine Retraite, kein Mentoring, kein Garnix. Und deshalb fühlte ich mich schlecht. Ich hatte ein schlechtes Gewissen allen denen gegenüber, die zwischen den Jahren arbeiten mussten (oder damit nicht aufhören konnten). Mein Freund meinte, dass ich bescheuert sei (das muss DER gerade sagen) und dass es meine Aufgabe sei, mich zusammen mit meiner Familie auszuruhen. Basta. </p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Als ich den Hörer auflegte, hatte ich den starken Eindruck, dass sein Anruf mich gar nicht beim Beten gestört hatte, sondern dass es quasi ein Anruf von Jesus war. Mit einer deutlichen Aufforderung: Lass die Arbeit ruhen, genieß die Feiertage, vergiss dein schlechtes Gewissen. Das habe ich auch getan. Ich habe konsequent die Finger von der Arbeit gelassen und noch nicht einmal meine Emails gecheckt. Und wenn mein schlechtes Gewissen hochkam, hab ich gedacht: Jesus will das so. Es hat funktioniert. </p> <p style="font-family: courier new;" class="MsoNormal">Jetzt kommt das neue Jahr mit neuen und alten Herausforderungen und neuen und alten Ängsten. Aber na ja – wenn Jesus mit mir feiern kann, dann kann er auch mit mir arbeiten. Los geht’s.</p>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-22419798092869299262007-12-27T11:10:00.000+01:002007-12-27T11:14:03.454+01:00Horst und wie es weiterging<span style="font-family: courier new;">Einige Leserinnen und Leser wollten gerne wissen, wie es mit unserem geschrotteten Ex-Auto Horst weiterging. Es ging </span><span style="font-weight: bold; font-family: courier new;">so</span><span style="font-family: courier new;"> weiter: Insgesamt erreichten uns Spenden bzw. Spendenzusagen in Höhe von </span><span style="font-weight: bold; font-family: courier new;">6000 Euro</span><span style="font-family: courier new;">! </span><br /><br /><span style="font-family: courier new;">Wir sind absolut sprachlos und dankbar. Vielen Dank, wenn du an uns gedacht, für uns gebetet oder uns etwas überwiesen hast. Oder alles zusammen. Das ist echt nett! God bless.</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-8225405830348299285.post-15300555565045254032007-12-17T11:11:00.000+01:002007-12-17T11:24:38.624+01:00An C. B.<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.info-polen.com/img/kunst.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://www.info-polen.com/img/kunst.jpg" alt="" border="0" /></a><br />I<span style="font-family:courier new;">n Zeiten des Umbruchs sind es nicht die Theoretiker, Systematiker und Analysten, die das Gegebene und Herannahende beschreiben. Sie können es nicht, weil ihre Sprache die Instrumente des Vergangenen sind. Ihr sprachliches Werkzeug muss sich erst noch entwickeln. Bis es soweit ist, erklären uns die Künstler, Dichter und Propheten die Welt. Ihre Erklärungsmodelle halten einer systematischen und rationalen Überprüfung selten stand. Sie bewegen sich auf einer anderen Ebene, einer Ebene, die die Systematiker nicht verstehen können, solange sie nur bei dem bleiben, was sie kennen. </span> <span style="font-family:courier new;">Während also die Systematiker Scheiterhaufen errichten, auf denen sie die Künstler verbrennen wollen, sind es gerade Letztere, die unsere einzige Hoffnung sind, wenn wir das Neue verstehen wollen.</span>Gofi Müllerhttp://www.blogger.com/profile/03398216778980168177noreply@blogger.com