tag:blogger.com,1999:blog-73433528790435695042008-07-25T18:39:41.595+02:00Bewegtes und BewegendesAnskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comBlogger621125tag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-28501073681239787812008-07-24T17:15:00.004+02:002008-07-24T17:23:42.175+02:00Hacker-JoggerVorhin grad mit der allerliebsten Freundin (die morgen in die Dominikanische Republik fliegt - Un.ver.schömt.heit!!!) im Park gesessen und da kam ein etwas älterer Jogger mit einem doch <del>über</del>deutlichem Bauchansatz und einem <a href="http://www.hacker-pschorr.de/">Hac.ker P.scho.rr</a>-T-Shirt vorbei.<br /><br />Freundin: "Da weiss man wenigstens, wo's herkommt." :DAnskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-89783252357324679182008-07-24T08:23:00.005+02:002008-07-24T08:45:55.214+02:00Auf TauchgangEiner meiner grossen Träume ist es, zu tauchen. Heute nacht habe ich geträumt, dass wir mit Family (und Freunden?) irgendwo in Urlaub waren. Es war sehr warm, sehr südseefeelinglike, irgendein See umgeben von Urwald. Frau Ansku war wie üblich die meiste Zeit im Wasser zu finden, während der Rest der Family sich am Ufer in der Sonne geaalt und dem Nichtstun verschrieben hat. Während ich so im Wasser plantsche, entdecke ich auf der anderen Seite des Sees einen Tretbootverleih mit ganz vielen kleinen bunten süssen Tretbooten. Rosa, gelb, grün und blau. Ich schwimme hin und - sorry, ich bin schon aus dem Alter raus, wo man über Tretboot in Entzückungsschreie verfällt - da entdecke ich noch etwas viel viel Tolleres. Vor mir taucht plötzlich ein Taucher auf, der gerade sich vom Tretbootsteg ins Wasser herablässt und abtaucht. Das will ich auch! Also versuche ich die Preise herauszufinden und ob es irgendwelche Vorraussetzungen gibt, dass man da Tauchzeug ausleihen darf. Das dauert ziemlich lange, aber schliesslich halte ich einen kleinen gelben Zettel in der Hand, auf dem ein Taucher abgebildet ist. Ich schwimme wieder zurück zu meinen Eltern und halte ihnen den Zettel hin. Meine Mutter gibt mir netterweise schon mal 100 €, und wir suchen nach den Preisen, das Ganze ist sehr klein gedruckt. Schliesslich endlich finden wir das Gesuchte: rechts unten neben der Zeichnung ganz klein sind die Preise hingeschmiert. 9.35 €, das geht doch. Ich gebe meiner Mutter 50 € zurück und fange an, mich auf dieses einmalige Ivänt zu freuen Auf dem Zettel steht ausserdem, dass man irgendeine Impfung braucht, von der ich noch nie gehört habe, deren Namen ich jetzt vergessen habe und die es wahrscheinlich sowieso nicht gibt. :) Also beschliessen wir, dass das nicht so schlimm sein kann, wenn ich nicht gegen xyz geimpft bin. Schnell schwimme ich wieder durch den See zurück, während ich versuche, dass das Geld in der Hand nicht nass wird...<br /><br />Und in dem Moment, als ich den Tretbootsteg erreiche, wache ich auf. Das ist ja wöklisch ma wieder typisch. Soviel Mühen, soviel Hin- und Her und Vorgedöns und dann krieg ich noch nicht mal das eigentliche Ivänt, den Hauptakt mit! ;)Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-33729900566841595942008-07-23T17:21:00.003+02:002008-07-23T17:32:50.825+02:00Für Frau AmiGestern abend beim spazierengehen das hier gesehen<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/__XDMFQ8wLCg/SIdNVK6rreI/AAAAAAAAAaA/btwOBSWQHQY/s1600-h/23.7.08_web.jpg"><img style="cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/__XDMFQ8wLCg/SIdNVK6rreI/AAAAAAAAAaA/btwOBSWQHQY/s320/23.7.08_web.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5226230918689828322" border="0" /></a><br /><br />und dabei musst isch dann gleich mal spontan an <a href="http://amidelanuit.wordpress.com/2008/07/22/huch-2/">Frau Ami</a> denken. ;)Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-63346773922870940672008-07-23T11:01:00.003+02:002008-07-23T11:16:37.031+02:00Im Zahnarzt-SpasstempelHeute gab es die <a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/07/ham-ses-gehrt.html">Fortsetzung</a> und diesesmal enthielt das Wundertüten-Servicepacket folgende <del>tolle</del> Überraschungen für mich:<br /><br />* Service in English beim zugegebenermassen sehr netten neuen Zahnarzt aus North America.<br /><br />"Was studieren Sie denn?"<br />"Sprachwissenschaft, also Linguistik."<br />"Oh, dann sprechen Sie sicherlich auch gut Englisch."<br />"Janaja, ich kann mich verständigen."<br />"Dann sprechen wir ab jetzt nur noch Englisch..."<br />"Okay. Wow, that's exciting."<br />"That's part of the service."<br />"Oooh, that's amazing! I've never been to the dentist to speak English. It's thrilling."<br />"Jaja, so sind die Nordamerikaner. Alles ist immer <span style="font-style: italic;">amazing</span> usw."<br />"I love it!" :)<br /><br />* Eine kleine <del>versehentliche</del> Morgengesichtsdusche<br /><br />"That's part of the service..."<br />"Oh, I love it." :D<br /><br />* Am Ende nach einer Stunde Mundoffenhalten und drei Löchern an den unmöglichsten Stellen ein <del>ausgerenktes</del> doch extrem strapaziertes Kiefergelenk, ouch!<br /><br />"Oh, I really loved it. You see, I ordered three at a time."<br />"Yes, you did. And next time we'll do another three...."<br />"Yeah, great." ;)<br /><br />Und ich krieche jetzt <del>mit meinem dicken, schmerzenden Mund</del> zurück ins Bett. You see, I loved it so much, it really made my day... :(Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-28211818311553521772008-07-22T23:05:00.003+02:002008-07-22T23:10:57.266+02:00Beispielsatz des TagesAus der <a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/07/ein-wort-ein-satz.html">Reihe</a> 'Zitierte Zitate aus der Magisterarbeit der Frau Ansku.'<br />Heute: Hindi, übersetzt in etwa:<br /><br /><span style="font-style: italic;">'I shall continue to work as long as I have strength in me.' </span>Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-41693284616803756092008-07-21T23:25:00.005+02:002008-07-21T23:51:33.196+02:00MAHeute auf der Magister-Zeugnisverleihungsfeier der liebsten Freundinnen gewesen, ein Ivänt, welches mir auch in einem halben Jahr bevorsteht <del>("Waahaas? In einem halben Jahr schon? Niemals nicht nie, bis dahin passieren noch 10.000 Katastrophen, ich brech mir noch 385 Mal das Bein und mein Rechner inkl. externer Festplatte haucht mindestens dreimal sein Leben aus... Isch doch nisch! Oh mein gottohgott") </del><br /><br />Also wir waren da, haben 279 Absolvinnen (90%) und Absolventen (10%) beklatscht, haben gar wunderbares hören dürfen über unsere Fakultät, dass sie die grösste und beste in Deutschland sei, über unsere Elite-Uni, dass wir so stolz sein können auf so einer Uni Abschluss zu machen, über Geisteswissenschaftler, dass sie so wichtig im Berufsleben sind, haben uns dabei gewundert, wer solche aufmunternden, motivierenden Worte wohl eher braucht, die Absolventen oder der Dekan ;)) , und haben schliesslich einen Ausblick in die Zukunft gewagt: Da kam - man ahnt es - die Standardformulierung, ich weiss ja nicht, wie das bei Ihnen war, aber ich kenne die schon von meiner Abiturfeier: Die Absolventen, die jetzt "<span style="font-style: italic;">ins Leben hinausgehen</span>"<br /><br />Ich habe bei dieser Formulierung schmunzeln müssen. Und einmal kurz schlucken. Ich habe eigentlich mein gesamtes Unileben lang immer gedacht, wenn ich fertig bin mit Studieren, dann "gehe ich <span style="font-style: italic;">aus dem Leben heraus</span> in den Alltag, die Routine, die Pflicht." <del></del><br /><br /><span style="font-style: italic;">(Das klingt sehr pessimistisch, ich weiss. Bitte bemühen Sie Sich jetzt nicht, mich mit schönen Worten davon zu überzeugen, dass auch das Berufsleben seine schönen Seiten hat, dass halt irgendwann mal im Leben die Pflicht ruft oder ähnliches. Das oben ist nicht so pessimistisch gemeint, wie es klingt, es gibt sicher auch Dinge in diesem neuen Lebensabschnitt, auf die ich sehr neugierig bin. Sehen Sie dies als Zeichen, wie sehr ich mein Studium, die Uni, das Klima an der Uni, die Wissenschaft liebe, wie sehr ich es liebe, mich mit Wissen, mit "schönen Künsten", mit neuen Gedanken zu umgeben und wie sehr mir diese wissenschaftliche, spannende und vielfältige Umgebung fehlen wird, sollte ich nicht an der Uni bleiben. Es ist einfach nur so, nicht mehr und nicht weniger.)</span><br /><br />Das waren dann auch die Worte des Dekans. Wir sollten doch bitte bedenken, dass (auch) in der Uni das Leben tobt, dass die Uni das Zentrum oder eines der Zentren und Ausgangspunkte des gesellschaftlichen Denkens und gesellschaftlicher Ströme ist.<br /><br />Habe ich noch nie anders gesehen, sprach Frau Ansku und klopfte sachte nickend mit dem Fingerknöchel auf die Bank. :)Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-81650391788752900402008-07-21T19:47:00.004+02:002008-07-21T20:13:07.766+02:00Die Wiederentdeckung des freien WillensIch WILL diese Woche <a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/07/ganz-still-heimlich-und-leise.html">weitere</a> 10 Seiten schaffen.<br /><br />Ich WILL bis zum Ende des Monats meine <a href="http://bp3.blogger.com/__XDMFQ8wLCg/SD7swqIN0gI/AAAAAAAAAWA/aQqz7CCF5Gw/s1600-h/MA.jpg">Materialsammlung</a> fertig verwurschtet haben.<br /><br />Ich WILL mich im August an/ über/ auf die Theorie machen.<br /><br />Ich WILL keinen Stress am Ende, ich WILL ganz in Ruhe immer jeden Tag Stück für Stück weitermachen.<br /><br /><del>Ich will raus, den schönen Abend geniessen.</del><br /><br /><br /><br />Ich MUSS. Kommt auch mal vor. :)Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-56297796058854174072008-07-21T19:07:00.005+02:002008-07-21T19:14:59.503+02:00MarkeIch hab soeben die <a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/07/ganz-still-heimlich-und-leise.html">nächste</a> Marke geknackt: Ganz genau exakt gerade 6.000 Wörter. Interessant eigentlich hauptsächlich deswegen, weil ich mir gerade überlegt habe, was mein Word angesichts solcher <del>verwörrender und kryptischer</del> Passagen<br /><br />Beispiel Lingala<span style=""> </span>(Mufwene & Bokamba: 1979<span style="font-style: italic;">)<br /></span><span style="font-size:100%;"><i style="">Kázi a-tik-i kalási na yé.<span style=""><o:p></o:p></span></i><span lang="EN-US" style="font-size:10;"></span></span><span style="font-size:100%;"><span lang="EN-US" style="font-size:10;"><br />Kázi he-abandon–<span style="font-variant: small-caps;">Perf</span> school <span style="font-variant: small-caps;">Com</span> him.<br />'Kazi has left/ quit school'<br /><br />als Wort zählt ;)</span></span>Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-66822318555493824072008-07-21T00:30:00.005+02:002008-07-21T00:45:49.069+02:00KinowerbungHeute den <a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/82893-Sex-And-The-City.html">Film aller Filme</a> gesehen mit der liebsten Freundin und dabei, nein davor zwei sehr interessante Kinowerbungen gesehen.<br /><br />Schlecht nacherzählt, es ging um folgendes: Die erste war Trickfilm, animiert. Man sieht ein Dorf mit Afrikanern, ziemlich klischeehaft, die <del>Schwarzen</del> sind in ihrem Dorf, mit runden Hütten, etc. Irgendwo dazwischen steht - typisch für afrikanische Dörfer - ein bayrischer Maibaum und die <del>Schwarzen</del> lesen fröhlich eine Münchner Lokalzeitung. Kommentar dazu: "Ja, es stimmt, dass viele Schwarze den <span style="font-style: italic;">Münch.ner Me.rk.ur</span> lesen". Dann Bildwechsel, ein Indianerdorf mit Marterpfahl, Maibaum und Rothäuten, die ebenfalls Zeitung lesen und dabei ein <del>Schwarzer</del>, der mit einem Indianer spricht.<br /><span style="font-style: italic;">"Aber viele Rote fragen sich inzwischen, warum."</span><br /><br />Dat muss ick jetz' nich' verstehen, den Sinn von dieser Werbung, oder???<br /><br />Die zweite war eher lustig, obwohl ich nicht so drauf geachtet habe, was da passiert, aber es ging darum, dass ein *ohichfallgleichumwiesexy* gutaussehender junger Mann mit deutlichem Sixpack, permanent, ständig und zu jeder Gelegenheit irgendwelche neuen Mini-Eiskugeln/ Eiskonfekt aus der Dose geg<del>fr</del>essen hat.<br /><br />Kommentar der liebsten Freundin: "Das ist doch gelogen! Wenn der wirklich ständig dieses Schokozeugs futtern würde, dann hätte der nie und nimmer so einen Sixpack."<br /><br />Ich: "Ja, stimmt. Werbung ist wirklich nur Lug und Trug."<br /><br />Freundin: "Ja, man sollte stattdessen, damit das authentischer und realistischer wirkt, so eine fette, frustrierte Frau dahinsetzen..."<br /><br />:D<br />Okay, wenn ich mal einen Werbespot produzieren sollte, dann mach ich das auf die authentische Art und Weise.Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-65853783095075186342008-07-19T18:45:00.003+02:002008-07-19T18:58:37.987+02:00ganz still heimlich und leisedie 20-Seiten-Marke geknackt. Viel <del>sehr viel</del> davon sind - neben Beispielen - Notizen und Stichpunkte, aber ich hab mich trotzdem gefreut, als der Seitenzählen gerade eben endlich umsprang. :)<br /><br />Netterweise muss ich gerade sehr viele Beispiele aus gefühlten 2.489 verschiedenen Sprachen zitieren, die formatiert werden wollen und dadurch sehr viel Platz einnehmen, da füllen sich die Seiten <del>sehr</del> schnell. Das ist wirklich sehr motivierend, aber bis in alle Ewigkeit wird das aber leider nicht so weitergehen.<br /><br />Spätestens ab ca. August dann, wenn es um die Theorie geht, können Sie Sich schon mal auf ein paar Jammerposts gefasst machen. ;)<br /><br />Heute abend: Belohnungsprogramm, erst kurz beim Sprachwissenschaftlerstammtisch vorbeischauen, dann Stadtfest mit dem liebsten kleinen Bruder und Bruderfreundin. Kleine Brüder sind nämlich immer verdammt busy, da muss man die Gelegenheit <del>wenn sie sich alle paar Monate denn mal bietet</del>, etwas zusammen zu unternehmen, schnell beim Schopfe packen! ;)Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-10112326003173987552008-07-19T16:30:00.003+02:002008-07-19T16:41:19.756+02:00Ich auch!Nachdem <del>nun ganz Klein-Bloggersdorf das hat,</del> ich wochenlang im Buchladen vor dem Regal herumgetigert bin, 19.000 mal überlegt habe, ich will, ich will wieder nicht, zwischenzeitlich dann kamen andere Zwänge <del><a href="http://bp2.blogger.com/__XDMFQ8wLCg/SGVYRmaNQSI/AAAAAAAAAYg/EL6cP6APLqc/s1600-h/Helsinki2008_web16.jpg">die Kreditkarten-Abrechnung vom Urlaub</a></del> dazwischen, aber schliesslich und endlich und heute könnte ich <a href="http://www.amazon.de/Cynthia-Barcomis-Backbuch-Barcomi/dp/3442391180">nicht länger widerstehen</a>.<br /><br />* Meine Mutter, als ich ihr von dem Buch erzählt habe: "Aber wozu brauchst Du das denn? Wir haben doch schon ein Muffin-Backbuch..."<br /><br />Meine Mutter, als sie das Buch sah: "Oooh, aaah, ooh, was für ein tolles Buch... Weisst Du was, Ansku, wir küren jetzt jeden Monat einen Kuchen des Monats und dann wird einmal im Monat für die ganze Familie gebacken."<br /><br />Ja, das machen wir, liebste Mama. :) Mmmh, ich freu mich schon.Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-4201360603444825582008-07-18T19:48:00.003+02:002008-07-18T19:56:10.337+02:00Kind, was hast Du heute in der Schule Uni gelernt?Es gibt Sprachwissenschaftler, die behaupten folgendes:<br />Sprecher von Sprachen, die keine grammatikalisierte Ausdrucksform für Zeitverhältnisse und Zeiten haben, haben auch kein Zeitgefühl <span style="font-style: italic;">(Sapir-Wharf-Theorie)</span>.<br /><br />Ich sach ma' dazu:<br /><span style="font-style: italic;">Es gibt auch Sprecher von Sprachen, die sehr wohl eine Ausdrucksform für Zeitverhältnisse haben und die trotzdem kein Zeitgefühl haben.</span><br /><br /><span style="font-size:85%;">Ich brauche jetzt nicht zu sagen, dass die obige Theorie auch aus anderen Gründen totaler Schmarrn ist, oder? Wer sich nur sowas immer ausdenkt - und dann damit auch noch berühmt wird, ich staune immer wieder.</span>Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-30263230853938461252008-07-18T15:39:00.003+02:002008-07-18T15:44:59.525+02:00Zum letzten MalBye bye, <a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/07/wenn-sprachwissenschaftler-feiern.html">geliebte Institutsbibliothek</a>, die Du Heim geboten hast für (fast) mein gesamtes Studentenleben!<br />Fühlt sich saukomisch an, so zum letzten Mal da aus der Tür zu gehen. Und traurig.<br /><br />Und in drei Wochen heisst es dann: Finde die (neue) Institutsbibliothek! ;)Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-42807280622561797632008-07-18T15:37:00.004+02:002008-07-18T15:39:04.919+02:00Spocht im AlltagWenn man kein Fahrrad hat, um zur Uni zu kommen <del>weil der Papa es kaputtgemacht hat</del>, bleibt einem immer noch ersatzweise der Sprint zur Bushaltestelle.Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-5530749014821775282008-07-17T21:52:00.002+02:002008-07-17T21:59:01.747+02:00E-Mail für DichWenn ich jemandem eine E-Mail schreiben will und es kommt jedes Mal, wenn ich die Mail versenden will - egal ob über Outlook Express oder über meinen E-Mail-Account - diese Fehlermeldung:<br /><blockquote><span style="font-style: italic;">Die Nachricht konnte nicht gesendet werden, da der Empfänger vom Server nicht akzeptiert wurde. Die nicht akzeptierte E-Mail-Adresse ist</span> (...) <span style="font-style: italic;">Benutzer hat das Speichervolumen ueberschritten. / User has exhausted allowed storage space.', </span>(...) <span style="font-style: italic;">Nein, Serverfehler: 451, Fehlernummer: 0x800CCC79</span></blockquote>dann bedeutet das, dass der Empfänger keinen Speicherplatz mehr auf seinem E-Mail-Konto hat, ergo die Mail nicht empfangen kann und das ist dann nicht meine Schuld (im Sinne von an mir bzw. meinem PC liegt's nicht). Versteh ich das richtig oder versteh ich das falsch?<br /><br />(Ich versuche schon den ganzen Tag, die <a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/07/meins-deins-unseres.html">"meins-deins"-Mail</a> auch endlich mal zu verschicken, aber ich bekomme sie jedes Mal zurück.)Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-10333504481187438912008-07-17T18:43:00.004+02:002008-07-17T18:54:20.265+02:00Post aus Finnland!Heute bekam ich gar luschtige Post aus Finnland:<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/__XDMFQ8wLCg/SH946gIi2_I/AAAAAAAAAZ4/kTX3b_zfZdU/s1600-h/kunnallisvaalit_web.jpg"><img style="cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/__XDMFQ8wLCg/SH946gIi2_I/AAAAAAAAAZ4/kTX3b_zfZdU/s200/kunnallisvaalit_web.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5224027039226584050" border="0" /></a><br /><br /><span style="font-style: italic;">(klick macht's gross)</span><br /><br />Wahlbenachrichtigung zu den Kommunalwahlen 2008, die im Herbst stattfinden. Hat mir meine Vermieterin nachgeschickt.<br /><br />ich sollte wohl dringend mal eine E-Mail nach Helsinki schreiben und denen erzählen, dass ich bereits seit eineinhalb Jahren nicht mehr in Helsinki wohne... ;)Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-91689899786341663532008-07-17T11:56:00.004+02:002008-07-17T14:17:27.534+02:00meins - deins - unseresWie <a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/06/ich-bin-dann-mal-weg.html">bereits erwähnt</a>, ab Sonntag wird eine Studentin aus unserem Institut für einen Monat bei meiner Vermieterin in Helsinki wohnen.<br /><br />Gerade, als ich ihr eine E-Mail mit letzten Instruktionen schreiben wollte, musste ich ernsthaft überlegen, ob ich "in meinem Zimmer" "in Deinem Zimmer" oder "in unserem Zimmer" schreibe.<br /><br />(Ich hab mich dann für "damals in meinem Zimmer" entschieden. Ein bisschen Besitzansprüche müssen doch sein. ;) )Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-66794809496644810222008-07-16T22:38:00.004+02:002008-07-16T23:11:41.165+02:00SchmeissfliegeHeute morgen in der Arbeit habe ich so ein Exemplar delücks kennengelernt.<br /><br />Die liebste Kollegin, die auch gleichzeitig eine gute Freundin ist und ich haben uns etliche Wochen nicht gesehen, weil sie in Urlaub war. Also gab es heute morgen erstmal ein grosses Hallo und als erste Amtshandlung des Tages den Beschluss, <del>die Arbeit Arbeit sein zu lassen</del> einen Kaffee trinken zu gehen. Wir gehen also in die Teeküche, wo ein ganz ganz wunderbar Kaffeeautomat steht, der allerleckersten Cappucino produziert und meine Freundin fängt an, von ihrem Urlaub (Wanderung auf dem Jakobsweg) zu erzählen. Gerade als sie mir erzählt, wie sie in Frankreich gestartet sind und dann "quer durch Spanien" gelaufen sind, da kommt Kollege X (ein mir allerdings bis dato unbekanntes Gesicht) mit quietschknalllachsrosafarbenem Hemd in die Teeküche.Nicht ohne gleich als nette Begrüssung einen Kommentar vom Stapel lassen<br /><br />"Das ist ja nicht quer durch Span ien, das ist ja da im Norden quer zur Küste."<br />Wir stimmen also zu, die Kollegin tadelt ihn scherzhaft, dass wenn er den gesamten Kontext mitbekommen hätte, er wüsste was gemeint ist und wir lachen ein bisschen. Daraufhin sucht Kollege X nach etwas Essbarem und wird auch tatsächlich fündig, im Kühlschrank steht noch Nachtisch vom Mittagessen gestern. Nachdem er den Nachtisch halb <del>verschlungen</del> gegessen hat - das Gespräch zwischen mir und der liebsten Freundin können wir natürlich inzwischen vergessen - fällt ihm ein, dass man den Nachtisch vielleicht hätte in der Mikrowelle erwärmen können (es war wohl irgendein Teiggericht, Mini-Pfannkuchen oder so). Derweil macht die liebste Freundin unseren Kaffee und bietet Kollegen X auch einen Kaffee an. Der hat inzwischen aufgegessen und es macht sich eine leise Hoffnung breit, dass wir demnächst uns in Ruhe weiter unterhalten können<br /><br />Die liebste Freundin versucht, mir weiter von ihrem Urlaub zu erzählen, aber der nette Kollege unterbricht sie und stellt fest, dass wir immer noch keine Lösung für das "quer durch Spanien"-Problem gefunden haben. Ich versuche vermittelnd und in der Hoffnung auf baldige Ruhe eine Lösung anzubeiten und sage so etwas ähnliches wie "Dann heisst es halt 'quer durch den Norden Spaniens'. Aber auch diese Lösung kann Kollegen X nicht versöhnen und was als kleine Schäkerei begann, wird langsam zur nervigen und peinlichen, sich wie Kaugummi ziehenden Komödie. Anscheinend hat die liebste Freundin die Hoffnung auf ein gemütliches Pläuschchen in der Teeküche inzwischen aufgegeben, denn sie fragt den Kollegen nun, wer denn eigentlich dieses sagenhafte Hemd gekauft hat. Das war ein Fehler: Wie kann sie ihm nur so wenig Geschmack unterstellen, er ist schliesslich ein erwachsener Mann und das Hemd hat er vor Jahren in Hamburch gekauft, weil eine Verkäuferin es ihm aufgeschwatzt hat und dazu hat er noch eine Krawatte....<br /><br />Es wird immer deutlicher, dass eine Person hier stört, aber leider merkt diese Person, während sie eifrig vom Hemdenkauf erzählt, das nicht so recht und somit bittet die liebste Freundin ihn ganz direkt, uns jetzt in Ruhe reden zu lassen.<br /><br />Auch das fruchtet nicht.<br />Wir, die liebste Kollegin nd ich, schauen uns an, nehmen beide unsere Kaffees und wissen, wir werden jetzt gehen, doch auch das gefällt dem netten, gesprächigen Kollegen nicht.<br /><br />"Ja, aber soll ich dann alleine hier meinen Kaffee trinken?"<br />"Nein nicht hier, den können Sie in Ihrem Zimmer trinken."<br />So ganz überzeugt der Vorschlag ihn nicht, er scheint ein wirklich grosses Bedürfnis nach Gesellschaft zu haben, aber bevor er sich noch überlegen kann, mit in unser Zimmer zu kommen, weil dort der Honig steht (wir nehmen Honig in den Kaffee, das ist sehr lecker!) sagt meine Kollegin zu mir: "Komm, wir gehen jetzt in unser Zimmer." Und weg sind wir zu einem wunderbaren gemütlichen Kaffeepläuschchen - ohne Kollege X.<br /><br />Eine schwere Geburt... Aber er schien nicht sauer auf uns zu sein ob des rüden Tones, denn nachmittags stand er plötzlich - mein persönliches Highlight der ganzen Geschichte - bei uns im Zimmer und präsentierte uns stolz seine rosa Krawatte zu dem quietschknalllachsrosa Hemd. Eine wirklich gelungene und so unaufdringliche Kombination... <del>und ich hab auch erst gelacht, als er wieder weg war.</del> ;)Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-19286953221793788752008-07-15T15:48:00.003+02:002008-07-15T15:58:46.864+02:00Ham se's gehört?Haben sie meinen <a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/07/zahnarzt.html">Schrei </a><del><a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/07/zahnarzt.html">mein Gebrüll</a></del> gehört??<br /><br />Drei auf einen Streich, das darf doch nicht wahr sein!!! Eine alte Füllung, die angeblich undicht ist und zwei neue Löcher, nicht gross, aber doch Loch. Und das nach all dem Geputze und Gepopele.<br /><br />Ice blended moccha macchiato mit Schoko-Kaffetschko gab es dann doch, zum Trost. Ich hab der Zahnärztin, die die Reinigung gemacht hat, von meinem <a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/07/zahnarzt.html">Versprechen</a> erzählt und sie hat gemeint, ich soll mir den Kaffee trotzdem kaufen. Das war nett, ich muss wohl sehr frustriert ausgesehen haben. Meinen Vorschlag sämtliche <del>blöde, faulige, unnütze</del> Zähne rauszureissen, weil ich brauch ja für die Magisterarbeit eh nur Kaffee als Nahrung, fand sie aber dann doch nicht so gut.<br /><br />Meine Fresse (im wortwörtlichen Sinne) wat ist das <del>das ist</del> frustrierend!!! Ich geh jetzt <del>schreien</del> weinen und nächste Woche Mittwoch früh geht es weiter im Zahnarztpraxis-Spasstempel. Stay tuned <del>wer weiss, was noch passiert?</del>!Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-82101113355312114152008-07-15T10:23:00.004+02:002008-07-15T10:33:04.645+02:00ZahnarztZahnärzte sind etwas ganz ganz Grausames, das sind sicherlich verkappte Sadisten, die sich hinter dem weissen Kittel verstecken und heute ereilt auch mich diese halbjährliche Qual, Kontrolle. An sich nichts schlimmes, das Schlimme kommt meistens als delikater Nachschlag, weil die bei mir IMMER was finden.<br /><br />Ich hab daher das letzte halbe <del>dreiviertel</del> Jahr Zähne geputzt wie einer Besessene, ich habe - weil ich früher immer wieder Predigten zu hören bekam, ich müsste doch für besseres Zahnfleisch und so. JEDEN Tag Zahnseide benutzen - ich habe also brav jeden Abend vor dem Spiegel gestanden und mit der Zahnseide da rumgefuchtelt <del>ausser höchstens, wenn ich mal nachts um drei völlig rotz.beso.ffen nach Hause gekommen bin</del>. Wenn die heute noch was finden, dann schrei ich, dass man es bis Hamburch hört, dat schwör' ick!!!<br /><br />Wenn die allerdings nichts finden, gibt's danach <del>Kiepschn und</del> irgend so einen wunderbar sündigen Doublecaramelespressowhitechoclatecreammacchiato von meinem <a href="http://www.sfcc.de/">Lieblings-Kaffeeröster</a>.Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-50269909105223198392008-07-14T21:15:00.006+02:002008-07-14T21:40:29.900+02:00Der Herr Gugel<span style="color:blue;"><span style="color: rgb(0, 0, 0);">Der Herr Gugel erfreut mich gerade mal wieder mit überschwenglichen, wunderbaren amüsanten Suchbegriffen. Ich hoffe, allen Suchenden konnte in diesem Blog irgendwie weitergeholfen werden. Wenn nicht, versuche ich das jetzt mal.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">riesensperma: </span>Oh, ich bekomme pro Tag sicherlich 20 SpamMails, da ist sowas sicherlich auch dabei. Wenn also jemand was braucht, bitte Mail an mich, dann leite ich das gerne weiter.<br /><span style="font-weight: bold;">"gefahr am arbeitsplatz"</span> An meinem Arbeitsplatz herrscht momentan Gefahr der Verfettung. Ansonsten ist der Job hier ziemlich sicher. ;)<br /><span style="font-weight: bold;">"ich bin ein drachenläufer"</span> ich leider nicht, ich habe nur das Buch gelesen.<br /><span style="font-weight: bold;">10 grad was zieh ich an?</span> Das frage ich mich beim Blick aus dem Fenster gerade selber.<br /><span style="font-weight: bold;">bis morgen will ich locken</span> wen denn? Und wohin? Und warum? :D<br /><span style="font-weight: bold;">cider der sommertrend</span> Aber ja doch. :)<br /><span style="font-weight: bold;">entwicklung des kasussystems im deutschen:</span> das ehrt mich wirklich, aber so kompetent bin ich in deutscher Sprachgeschichte leider nicht.Vielleicht fragen Sie mal einen Germanisten<br /><span style="font-weight: bold;">geschäftsideen ums pferd</span>: Entschuldigung, da fällt mir momentan nichts wirklich Gutes ein, aber wir können uns gerne mal darüber unterhalten.<br /><span style="font-weight: bold;">gzsz verena:</span> Sorry, mit der hab ich nichts zu tun.<br /><span style="font-weight: bold;">lustig status updates:</span> <a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/05/status-update.html">meistens</a> sind die nicht so lustig, oder irre ich mich?<br />menge dreck bevor einem die ohren abfallen. stelle ich mir wirklich schlimm vor, soviel Dreck in den Ohren, das die abfallen...?<br /><span style="font-weight: bold;">referat die u-bahn schlägereien:</span> Moment mal?? Damit hab ich ja wohl ma gar nichts zu tun!<br /><span style="font-weight: bold;">sarah connor zickig:</span> Das scheint mir inzwischen auch wissenschaftlich erwiesen.<br /><span style="font-weight: bold;">sch ei schnitt:</span> bitte, wie meinen????<br /><span style="font-weight: bold;">unnützes wissen ehe:</span> Der war gut, danke! :))<br /><span style="font-weight: bold;">wie gehts uns denn</span> gut, danke und selbst?<br /><span style="font-weight: bold;">zocken bei regenwetter:</span> tja, leider doch ein <a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/07/summer-in-town.html">aktuelles Thema</a> hier.</span></span>Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-22653079733140859682008-07-14T17:22:00.004+02:002008-07-14T17:29:16.647+02:00Ein Wort ein SatzGerade über dieses wunderbare Beispiel gestolpert:<br /><br /><span style="font-style: italic;">Wararrwararrpa-jarri-nja-rra-ya-ni-lki</span><br />Das ist Warlpiri, eine australische Aborgine-Sprache und bedeutet: 'Es wurde locker und runzelig.' :DAnskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-29062139635113313342008-07-14T11:08:00.003+02:002008-07-14T11:13:42.262+02:00summer in town ;)* Gerade beim Schminken: Ich trage vorm Spiegel Mascara auf, habe dabei den Mund offen - wie so viele andere Frauen auch - da beschlägt der Spiegel.<br /><br />* Ich würde gerne mit dem Fahrrad zum Arzt und zum Einkaufen fahren wie meistens im Sommer, dafür musste ich aber ersteinmal meinen Regenmantel und einen Schal herauskramen.<br /><br />* <del>Das alles ist aber eigentlich gar nicht so schlimm, immerhin habe ich heute schon eine knappe Seite geschrieben und bin dabei nicht zerlaufen wie letzte Woche</del>.Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-66504033185861068572008-07-13T21:51:00.006+02:002008-07-13T21:56:14.758+02:00An manchen TagenAn manchen Tagen ist es einfach zuviel. Es ist zuviel und es ist überall und es macht mich einfach nur traurig.<br /><br />Zuviel Egoismus, zuviel Intoleranz, zu viel Rechthaberei, zuviel Engstirnigkeit und zuviel Beharren auf der eigenen Meinung, zuviel Verletzung.<br /><br />Zuwenig Toleranz gegenüber anderen Menschen und anderen Meinungen, zuwenig Offenheit, zuwenig Aufgeschlossenheit, zuwenig Einfühlungsvermögen, zu wenig Rücksichtnahme.<br /><br />In was für einer Welt leben wir hier, wo keine zwei Meinungen nebeneinander existieren können???Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-7343352879043569504.post-71094875244094264772008-07-13T11:56:00.013+02:002008-07-14T18:22:46.735+02:00Wunderbares und Kurioses aus der Welt der Sprache V - beinaheDas, was mich immer wieder an meinem <del>Job</del> Studium fasziniert ist, wie unterschiedlich Sprachen Dinge ausdrücken. Und weil ich gestern ein Kapitelchen über ganz viele Arten, "beinahe ist xy passiert, (aber es ist dann doch nicht eingetreten)" auszudrücken geschrieben habe und ein paar Artikelchen dazu gelesen habe, hier eine kurze Zusammenfassung:<br /><br />Jedem von uns ist schon mal "beinahe" etwas runtergefallen, jeder hat schon mal "fast" einen Unfall gebaut etc. etc. Die meisten europäischen Sprachen drücken dieses "beinahe" ja mit einem Partikel aus: Auf deutsch: 'beinahe' oder 'fast', englisch 'almost', dänisch 'neer' etc. etc. Geht man jedoch weiter, findet man ganz erstaunliche andere Möglichkeiten, denselben Sachverhalt auszudrücken. Je nachdem wie weit die Sprache diesen Modus grammatikalisch ausgebaut bzw. fachsprachlich ausgedrückt grammatikalisiert hat, verwenden die dafür eine Partikel, ein Verb oder - selten - eine eigene Endung. Eine eigene Endung, die an das Verb direkt angehängt wird, für so eine 'beinahe eingetretene Handlung' hat z.B. die Papua-Sprache Yimas. Nebenbei bemerkt: Hier geht es nur um Handlungen, die in der Vergangenheit hätten passieren können, aber doch nicht eingetreten sind.<br />Ich habe mich in erster Linie mit diesen Konstruktionen mit Verb und "Hilfsverb" beschäftigt und war ziemlich erstaunt, was da so alles geht. Ein paar Sprachen nehmen das<span style="font-style: italic;"> sein</span>-Verb dafür, z.B. die Finnen:<br /><br /><span style="font-style: italic;">Olin / kadota / kadulla. </span>wortwörtlich: <span style="font-weight: bold;">Ich war</span> / zu fallen / auf der Strasse. = Ich war am Fallen, (aber ich bin dann doch nicht hingefallen). = Ich wäre beinahe auf der Strasse hingefallen, (bin es aber dann doch nicht).<br /><br />In anderen Sprachen kann das auch mit <span style="font-style: italic;">'wollen'</span> ausgedrückt werden, obwohl hier von einer bewussten Willensentscheidung wohl wirklich nicht die Rede sein kann. :D So z.B. im Bulgarischen: <span style="font-style: italic;">Pomnis li, ce lani stjax da si izkartja edin zab ot toja proklet oriz.</span> <span style="font-size:78%;">(hier fehlen einige Sonderzeichen, entschuldigung! Ich war zu faul, das noch einzubauen.)</span><br />Wortwörtlich: Du erinnerst Dich, letztes Jahr <span style="font-weight: bold;">wollte</span> sich brechen ein Zahn von diesem verdammten Reis.<br />= 'Du erinnerst Dich, letztes Jahr wäre mir<span style="font-weight: bold;"> beinahe </span>von diesem verdammten Reis ein Zahn abgebrochen.'<br /><br />Wieder anderen Sprachen, wie z.B. Französisch verwenden dafür das Verb für <span style="font-style: italic;">'fehlen, irren'.</span><br /><span style="font-style: italic;">La route est glissante et j'ai failli tomber. </span>Wortwörtlich: Die Strasse ist rutschig und ich habe <span style="font-weight: bold;">gefehlt</span>, zu fallen.' = Die Strasse war rutschig und ich wäre <span style="font-weight: bold;">beinahe</span> gefallen.<br /><br />Und die Galizier (Spanien) machen es nochmal anders, die nehmen dafür das Verb für<span style="font-style: italic;"> 'haben'</span>, sehr lustig auch, weil <span style="font-style: italic;">haben</span> ja oft was ganz anderes bedeuten kann, z.B. englisch <span style="font-style: italic;">'have to do</span>'. ;) Aber hier jetzt als 'beinahe ist XY passiert', wenn sie so wollen, bittesehr:<br /><span style="font-style: italic;">Houbemos de caer por aquel burato.</span> Wortwörtlich: Wir <span style="font-weight: bold;">hatten</span> (zu) fallen durch das Loch. = 'Wir wären beinahe in das Loch gefallen.'<br /><br />Interessant ist auch, dass vorzugsweise in europäischen Sprache bzw. in Sprachen die diese Partikel verwenden, ganz oft ein Sachverhalt der "beinahe" eingetreten wäre, nur durch einen kontrastiven Nebensatz bzw. eine Abgrenzung vom tatsächlichen Hergang ausgedrückt wird. Z.B. <span style="font-style: italic;">Ich wollte eigentlich lernen, </span><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">aber </span><span style="font-style: italic;">dann habe ich doch das Wohnzimmer aufgeräumt.</span> ;)<br />Die Russen z.B. verwenden ebenso wie die Finnen das sein-Verb, kommen aber dennoch nicht ohne einen Nebensatz mit<span style="font-weight: bold;"> no = 'aber' </span>aus.<br /><span style="font-style: italic;">Ja bylo psel <span style="font-weight: bold;">no</span>... ostanovilsja.</span><br />wortwörtlich: Ich <span style="font-weight: bold;">war</span> abzufahren, <span style="font-weight: bold;">aber</span> stoppte. = 'Ich wollte (schon) abfahren, <span style="font-weight: bold;">aber</span> (dann...) stoppte ich.<br /><br />War das jetzt informativ oder zu hochgestochen-wissenschaftlich geschrieben??? Ich find' sowas immer wieder so spannend, ich hätte beinahe stundenlang erzählen können, aber.... :D<br /><br /><span style="font-size:100%;"><a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/06/wunderbares-und-kurioses-aus-der-welt_25.html">Wunderbares und Kurioses aus der Welt der Sprache VI - Frustrativ</a></span><br /><a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/06/wunderbares-und-kurioses-aus-der-welt.html"><span style="font-weight: normal;font-size:100%;" >Wunderbares und Kurioses aus der Welt der Sprache III</span></a><br /><a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/05/wunderbares-und-kurioses-aus-der-welt.html"><span style="font-weight: normal;">Wunderbares und Kurioses aus der Welt der Sprache II</span></a><br /><a href="http://rouvaratsu.blogspot.com/2008/05/wunerbares-und-kurioses-aus-der-welt.html"><span style="font-weight: normal;">Wunderbares und Kurioses aus der Welt der Sprache I</span></a>Anskuhttp://www.blogger.com/profile/05517059108694457133noreply@blogger.com