tag:blogger.com,1999:blog-69812022276450654922008-05-11T11:56:52.930+02:00Die Flache ErdeCalamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comBlogger100125tag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-60151646568120094582008-05-11T11:37:00.004+02:002008-05-11T11:56:52.993+02:00Sie haben sich nicht gewehrt<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SCbCi3U1VLI/AAAAAAAAAMs/ajZnAxLgIXg/s1600-h/milcem.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 5px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp0.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SCbCi3U1VLI/AAAAAAAAAMs/ajZnAxLgIXg/s400/milcem.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5199056724068488370" /></a>Arutz7 <a href="http://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/146303">meldet</a>, dass das Israelische "Immigrant Absorption Ministry" heute eine offizielle Parade plant, um die israelischen Bürger zu würdigen, viele von ihnen Immigranten aus der früheren Sowjetunion, die im Zweiten Weltkrieg gegen die Naziarmee gekämpft haben.<br /><br />Etwa 1,5 Millionen Juden haben gegen Nazideutschland als Teil der vielen Armeen weltweit gekämpft, zehntausende mehr in Untergrundgruppen. Man schätzt, dass 250.000 Juden im Krieg gefallen sind. Etwa 30.000 Veteranen leben heute noch in Israel.<br /><br />Herzlichen Glückwunsch, Israel, and Many Happy Returns.Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-1129508102489190792008-05-11T10:50:00.003+02:002008-05-11T11:36:31.731+02:00Ansichtssache! Ansichtssache?Max Mosley, der Sohn der zwei wohl fiesesten Engländer des vergangenen Jahrhunderts (wofür er nichts kann) verschwindet immer noch nicht aus den <a href="http://news.google.de/news?hl=de&safe=off&client=firefox-a&rls=org.mozilla:en-US:official&hs=376&q=max%20mosley&um=1&ie=UTF-8&sa=N&tab=wn">Schlagzeilen</a>.<br /><br />Um ehrlich zu sein, wir finden Max' Methode, mit der Nazivergangenheit seines Vaters umzugehen, bedeutend sympathischer als die, Bush mit Hitler zu <a href="http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_2002/40/26a.htm">vergleichen</a>, damit <a href="http://tuelpds.twoday.net/stories/695817/">Vati</a> ein bisschen weniger schuldig wird, zumal man wegen des einen, je nach Temperament des Publikums, entweder zum Abschaum oder zur Lachnummer der Welt wird und für das andere Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages.<br /><br />Das Leben ist selten gerecht.Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-12285948600453819072008-05-10T11:16:00.014+02:002008-05-10T20:07:47.824+02:00CoprophilieStefan Niggemeier, der selbsternannte Blogwart der Nation, durfte neulich mal wieder so richtig <a href="http://www.zeit.de/2008/20/II-Oeffentlichkeit_-Medien_Blogs?page=all">die Sau rauslassen</a>, diesmal in der Zeit:<blockquote>Eines der drastischsten Beispiele dafür ist die islamfeindliche Seite Politically Incorrect (PI), die es geschafft hat, mit einer üblen Mischung aus Ressentiments, Unwahrheiten und tatsächlich besorgniserregenden Nachrichten über im Namen des Islams begangene Untaten zu einem der größten deutschen Blogs zu werden. Beunruhigend ist die Wirkung von PI in zweierlei Richtungen: Die Halbwahrheiten verbreiten sich von hier in vermeintlich seriöse Medien. Und andererseits eskaliert die Diskussion in den Kommentaren von PI in atemberaubender Weise. Angespornt von den mit Schimpfwörtern durchsetzten Meldungen, entwickelt sich unter den Autoren ein Wettbewerb um die drastischste Meinungsäußerung, der gelegentlich in Mordfantasien mündet.<br /><br />Seit einiger Zeit werden die meisten Artikel von PI anonym verfasst, ein Impressum gibt es nicht, die Seite ist ins ferne Ausland gerückt, wo sie für keine Lüge und keine Persönlichkeitsrechtsverletzung belangt werden kann. Dank der hyperaktiven und in alle Richtungen ausschwärmenden Kommentatoren von PI scheint an vielen Orten im Internet eine sachliche Diskussion über Themen wie den Islam, Ausländerfeindlichkeit oder Ausländerkriminalität kaum noch möglich.</blockquote>Tja, um es auf Neudeutsch zu sagen: PI-bashing ist eben in und auch Henryk M. Broder hat es, allerdings aus ganz, ganz großer Höhe, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Bwl5ALK2kTY">getan</a>, auch wenn er Stefan Niggemeier (genial: "Die Laus, die brüllte"!) eigentlich nicht mag.<br /><br />Auf die Idee, dass die Leute hinter PI sich umorganisiert und eine, verspätete und partielle, Anonymität gesucht haben, eben weil Niggemeier und Co. das Pflaster für sie hier bis zur Gefährdungsgrenze angeheizt haben, kommt Niggemeier - wundert's uns? - nicht. <br /><br />Niggemeier, dessen Projektionsvermögen groß genug wäre, um im Maracana Stadion in Rio die Ergebnisse anzuzeigen, macht genau das, was er PI vorwirft, nämlich Unbeteiligte zu emotionalisieren, weil er glaubt, auf der richtigen Seite zu sein, nur dass, wenn das bei Niggemeier <a href="http://goa2003.onlinejournalismus.de/webwatch/bildblog2.php">schiefgeht</a>, sich kaum jemand darüber aufregt.<br /><br />Aber was kann man von jemandem erwarten, der freiwillig die Sauberkeit fremder Klos abschnüffelt, um wie ein aufgeregtes Huhn, das ein Ei gelegt hat, zu gackern, sobald er - ach wer hätte das gedacht? - etwas gefunden hat. Alles, was Niggemeier tut, aber das kann er als studierter Journalist (was immer das ist) vermutlich nicht wissen, ist, seinem Faszinosum durch seine Aktivitäten noch mehr Publizität zu verleihen, als es ohnehin leider schon hat.<br /><br />Solchen Leuten geht es nicht um die Aufklärung von Sachverhalten (denn dann würden sie einsehen müssen, dass PI viel öfter als nicht recht hat), sondern um ihr eigenes Überleben in der klinisch sauberen höheren Welt der guten Seite, in der man sich um die Wirklichkeit nicht mehr zu scheren braucht.<br /><br />Interessant ist auch, dass diejenigen, die sich wegen PI einen Knoten in den Schlüpfer machen, sei es Niggemeier, die brüllende Laus, sei es Broder, der brilliante Polemiker, oder sei es Heribert Seifert, ein an sich kluger Mann, der - wie könnte man es anders erklären? - einen <a href="http://www.eussner.net/artikel_2007-05-04_19-14-12.html">Arschtritt</a> ab und zu als Lustgewinn zu empfinden scheint, sich weit weniger, falls überhaupt, über <a href="http://www.google.de/search?q=kewil+%22j%C3%BCdische+lobby%22&hl=de&safe=off&client=firefox-a&rls=org.mozilla:en-US:official&filter=0">Kewil</a> aufregen, obgleich der in seinen Fakten Fiktionen immer ungenierter die antisemitische Sau rauslässt. Zu unwichtig? Immerhin steht Kewil in der Blogcounter-Hitliste für deutsche Blogs mit dem geschmackvollen Namen <a href="http://schwanzvergleich.blogcounter.de/schwanzvergleich.html">"Schwanzvergleich"</a>, und die übrigens von PI angeführt wird, auf Platz 20.Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-81847954429259936952008-05-09T14:37:00.006+02:002008-05-09T23:13:33.621+02:00Über Vergangenheitsbewältigung, Leistung und HaltungEs gibt jetzt, wie uns taz-Verschnitt Welt <a href="http://www.welt.de/berlin/article1966582/Die_Mitglieder_der_Hall_of_Fame.html">informiert</a>, die "erste deutsche Ruhmeshalle für Sportler in Berlin". Und nun - wer hätte das gedacht - gibt es ein Problem. Viele der Kandidaten für ein Plätzchen dort waren - wer hätte das gedacht - Mitglieder in, wie es die Welt so putzig formuliert, "Hitlers Partei".<br /><br />Nun hätte es mehrere Möglichkeiten gegeben. Eine, und sicher die beste, wäre gewesen, ein solches Unternehmen erst überhaupt nicht zu beginnen. Eine weitere wäre gewesen, Naziparteimitglieder stillschweigend auszuschließen, aber dann hätte man sich fragen lassen müssen, ob die Mitgliedschaft das einzige Kriterium sein kann. Schließlich gab es so etwas wie Mitläufer einerseits und Nazis und andere Charakterschweine andererseits, die nicht unbedingt Parteimitglieder waren. Außerdem: Wäre eine "Ruhmeshalle" des Sports wirklich sinnvoll, die z.B. einen Sepp Herberger ausschließen würde? Man hätte auch nach 1945 beginnen können aber - ein fauler Kompromiss.<br /><br />Schließlich hat man sich - wer hätte das gedacht - für die schlechteste aller Möglichkeiten entschieden, nämlich niemanden auszuschließen und das Ganze dann endlos zu diskutieren, um zu zeigen, wie toll man aus seiner Vergangenheit gelernt hat. Dazu gehört auch die Einbeziehung eines Sportlers, der als Kommunist von den Nazis ermordet wurde, aber, rein sportlich gesehen, dort nichts zu suchen hat. Wie wäre es mit dem Hitler-Attentäter Graf Stauffenberg? Schließlich war er Kavallerist und also auch irgendsoetwas, wie ein Sportler, und irgendwie wird man sich doch das andere bessere Deutschland, das es nie gab, zusammenlügen können.<br /><br />Eindeutig in die Ruhmeshalle jedoch gehört Hans Günter Winkler, der größte Springreiter aller Zeiten, dem die Olympia-Funktionäre 1952 aus ganz großer Höhe die Teilnahme an den Spielen verwehrten, weil er, um etwas zum Fressen und Rauchen zu haben, für die Engländer Pferde geputzt hatte. Das hat ihn nicht gehindert, dann noch fünfmal Deutscher Meister, einmal Europa- und zweimal Weltmeister zu werden, an sechs Olympischen Spielen teilzunehmen und dabei 5 mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze zu gewinnen.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SCRDux4rd9I/AAAAAAAAAL8/LPv7_1lvpZU/s1600-h/halla1.jpg"><img style="cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SCRDux4rd9I/AAAAAAAAAL8/LPv7_1lvpZU/s400/halla1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198354340836505554" border="0" /></a><br /><br />Bemerkenswert ist Winkler auch deswegen, weil er 1956 bei den Olympischen Reiterspielen vor Schmerzen schreiend in den zweiten Umlauf ging - er hatte sich im ersten einen Muskelriss zugezogen - was seiner Mannschaft das Gold und ihm das Einzelgold sicherte. 32 Jahre später erklärte Modellathlet Jürgen Hingsen dann der Welt, dass er versagt hatte, weil er eine schwere Tasche tragen musste und tat sich auch noch leid, als er daraufhin zum Deppen der Nation erklärt wurde.<br /><br />Oder so ahnlich.<br /><br />Da wir nun schon einmal über Sport reden: Die Olympischen Reiterspiele in Stockholm 1956 sind in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert, vor allem auch deswegen, weil dort eine Dänin namens Lis Hartel ihre zweite Silbermedaille im Dressurreiten errang. Die erste hatte sie 1952 in Helsinki, wo zum ersten Mal Frauen in einer Reiterdisziplin zugelassen waren, gewonnen. Lis Hartel war nach einer Polio-Erkrankung gelähmt. Sie ging an Stöcken und musste aufs und vom Pferd gehoben werden. Heute dürfte sie aus Gründen politischer Korrektheit nur noch auf Freakshows konkurrieren. Gerechtigkeit muss sein, und wir haben es weit gebracht.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SCRDvB4rd-I/AAAAAAAAAME/k0GykFszGnE/s1600-h/lis_hartel.jpg"><img style="cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SCRDvB4rd-I/AAAAAAAAAME/k0GykFszGnE/s400/lis_hartel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198354345131472866" border="0" /></a><br /><br />Lis Hartel (Silber), Henry St. Cyr (Gold) und Liselott Linsenhoff (Bronze).Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-19616849020726430232008-05-09T11:11:00.008+02:002008-05-09T15:04:57.769+02:00Die hinterste Karte der RezensentenkarteiGudrun Eussner und wir loben uns gegenseitig hoch. Nicht nur deswegen ist ihr <a href="http://www.eussner.net/artikel_2008-05-09_01-25-52.html">Artikel</a> über das islamkritische Buch von Sylvain Gouguenheim <span style="font-style: italic;">Aristote au Saint Michel. Les racines grecques de l´Europe chrétienne</span> und seine Rezeption durch unterschiedliche Rezensenten lesenswert.<blockquote>Es ist sicherlich kein Zufall, daß die Welt immer dann, wenn es sich um Bücher mit islamkritischem Inhalt handelt, in eine Rezensentenkartei greift, in der durch ihre Ideologie beschränkte Autoren gebunkert sind; mit Hilfe dieses Personals werden unliebsame Erkenntnisse, die sich aus der Lektüre der Bücher ergeben könnten, verhindert oder zumindest gemildert.</blockquote>Das ist schön gesagt und es freut uns auch, dass wir - verdientermaßen - erwähnt werden.<br /><br />Verfolgenswert sind auch die Fußnoten, vor allem die zum Brüllen komische Charakterisierung <a href="http://calamitas-bystander.blogspot.com/2008/04/rebell-im-kostmchen-und-depp-im.html">des Pimpelchens</a> in Bahamas. Übrigens: Stein ist sicher nicht nur die Wiedergeburt von Eike Geisel, sondern auch der Messias, und vielleicht sollte ihm das mal jemand sagen, dann muss er nicht länger im New Yorker <a href="http://calamitas-bystander.blogspot.com/2008/03/nebbich.html">"Caféhaus"</a> auf ihn warten.Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-2946184044184615262008-05-08T23:35:00.002+02:002008-05-08T23:48:14.742+02:00Asperius nihil est humili, cum surgit in altumOder, wie die Österreicher so nett sagen: <a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1822697">"Wenn der Bettelmann aufs Roß kommt, kann ihn kein Deifi mehr derreiten."</a>Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-17056766246749917202008-05-03T08:43:00.013+02:002008-05-03T10:42:09.057+02:00Das selektive Anstoßnehmen der DeutschenIn Bremen läuft zur Zeit ein christlicher Jugendkongress mit gewaltigen 20.000 Teilnehmern. Das lässt natürlich Schlimmstes befürchten. Um zu verhindern, dass unsere Kinder dem ekelerregenden Anblick von schamlosen Menschen, die sich durch das Absingen christlicher Lieder hemmungslos zur Schau stellen, ausgesetzt werden, fanden einige aufrechte Bürger den Mut, dagegen zu <a href="http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews[tt_news]=64234&tx_ttnews[backPid]=18&cHash=ac74a284eb">protestieren</a>, und die Feier in Bremer Straßenbahnen, bei denen Jugendliche zu Live-Musik tanzten, wurde nach Androhung von juristischen Schritten von Fahrgästen auf Sonderzüge beschränkt.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SBwOezX1jyI/AAAAAAAAAL0/Ff6vc_Bcurw/s1600-h/aucheinfestival.jpg"><img style="cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp2.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SBwOezX1jyI/AAAAAAAAAL0/Ff6vc_Bcurw/s400/aucheinfestival.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5196043992427761442" /></a><br /><br />Nun stelle ich mir den Gutmenschenaufschrei vor, hätten Fahrgäste gegen die Darbietungen einer Djembe-Gruppe aus dem Senegal protestiert, aber das ist ja, wie man weiß, etwas ganz Anderes, und wenn man andere Festivals lieber sieht, dann <a href="http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews%5Btt_news%5D=64222&tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&cHash=9a577279f6">ist das eben so</a>.<blockquote>So sind nach Angaben der Veranstalter Teilnehmer vereinzelt angepöbelt und beim Straßenbahn-Festival von Autonomen mit Bierflaschen beworfen worden. Eine Preisverleihung, bei der Amateurfilme verschiedener kirchlicher Jugendgruppen prämiert werden sollten, wurde durch Zwischenrufe und Störaktionen behindert. Außerdem legten Hacker die Internetseite des Christivals (www.christival.de) am Abend des 1. Mai vorübergehend lahm. Wer von der Startseite etwa zum Programm wollte, konnte unter anderem lesen: „Hallo du. Christival.de ist vorübergehend geschlossen. Wir wissen, dass Gottesglaube heilbar ist. Früher waren wir stockreligiös. Jetzt ist es weg.“ ... Irritiert zeigten sich die Christival-Verantwortlichen allerdings, dass das Ordnungsamt der Stadt Bremen nach diesen Vorfällen eine gegen das Christival gerichtete Demonstration am 3. Mai auf dem Marktplatz genehmigt hat, wo abends ein öffentliches Christival-Festival stattfinden wird.</blockquote>Die öffentliche Verwaltung weiß eben immer, worauf es wirklich ankommt.<br /><br />Nun ist es nicht etwa so, als ob mir, als Katholik, Evangelikale Christen <u>nicht</u> ganz gewaltig auf die Nerven gehen würden. Sie tun es. Wenn aber tatsächlich verhindert werden kann (und wird), dass auf einer privaten Veranstaltung über die Therapierbarkeit von Homosexualität auch nur diskutiert, und wenn nicht nur die Stellungnahme gegen Abtreibung, sondern die Demonstration christlichen Glaubens generell, ebenfalls als massiv anstößig empfunden wird, dann kann man nur hoffen, dass der sich jetzt abzeichnende Prozess möglichst schnell voranschreitet, weil am Ende zwar wieder, wie wir das schon zweimal hatten, Namenaufschreiber vor den Kirchentüren stehen, aber Autonome dann, und das ist das Gute daran, in FDJ-Uniform gesteckt werden und ihre Schnauze halten müssen. <br /><br />Und nix mehr "Gay Pride" Parades.Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-91895104924448445202008-05-02T17:10:00.009+02:002008-05-02T19:52:02.447+02:00Bock, Gärtner und hinterher war's wieder niemandDie Österreicher legten schon immer mehr Wert auf Vereinendes, als auf Trennendes und niemand wird sie anklagen, den Konflikt zu suchen.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SBswkTX1jsI/AAAAAAAAALE/vh18udGXzpE/s1600-h/anschluss.jpg"><img style="cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SBswkTX1jsI/AAAAAAAAALE/vh18udGXzpE/s400/anschluss.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5195799995335675586" border="0" /></a><br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SBs9OzX1jxI/AAAAAAAAALs/MLFLC-ynnOk/s1600-h/anschluss2.jpg"><img style="cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SBs9OzX1jxI/AAAAAAAAALs/MLFLC-ynnOk/s400/anschluss2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5195813919619649298" border="0" /></a><br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SBs6wTX1jwI/AAAAAAAAALk/kk_vzm3KsTE/s1600-h/anschluss5.jpg"><img style="cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SBs6wTX1jwI/AAAAAAAAALk/kk_vzm3KsTE/s400/anschluss5.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5195811196610383618" border="0" /></a><br /><br />Wie auch schon vor 70 Jahren öffnen sie begeistert ihre Grenzen, es ist ja zu Zwecken der Kulturbereicherung und eines größeren Ganzen. So berichtet <span style="font-style: italic;"><a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/380918/print.do">Die Presse</a></span> heute dass<blockquote>An manchen Einrückungsterminen bis zu 50 Prozent der Soldaten einen Migrationshintergrund auf(weisen). Gröbere Probleme, außer anfänglichen Sprachschwierigkeiten würden sich dadurch aber keine ergeben, heißt es im Heer.</blockquote>Das ist schön, wenn auch die Einschränkung gleich auf dem Fuße folgt:<blockquote>Allerdings: Als auch Bekannte von <a href="http://www.kurier.at/nachrichten/136494.php">Mohamed ["Ich unterstelle dem BVT, dass sie Marionetten der Amerikaner sind"] M., dem mutmaßlichen Terroristen aus Wien</a>, in der Garde gedient haben sollen, schrillten beim Heeresabwehramt die Alarmglocken. Daher mussten während des Papstbesuches im September alle Ehren-Gardisten mit schießuntauglichen Waffen ausrücken.</blockquote>Das ist gut, denn wir wollen doch nicht, dass Kamerad Schnürschuh, wie vor 70 Jahren, schon wieder das erste Opfer seiner eigenen freundlichen Öffnungsbereitschaft wird, wobei ich davon ausgehe, dass "Als auch Bekannte von Mohamed M. ... in der Garde gedient haben sollen, schrillten beim Heeresabwehramt die Alarmglocken" Ostmärkisch ist.<br /><br />Und wetten wir, dass diejenigen, die beim tapferen Bundesheer jetzt die Schlagbolzen abfeilen ließen, auch diejenigen sind, die ihr Maul am weitesten darüber aufreißen, dass in der IDF keine Araber dienen?<br /><br /><span style="font-size:85%;">Hat-tip: Eurient!</span>Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-11071320340386470702008-04-24T19:46:00.003+02:002008-04-24T19:29:14.350+02:00Nobelpreis für Eva HermanEin Symptom dafür, dass die katholische Kirche verzweifelt ist, ist die Tatsache, dass sie einer viermal verheirateten, schwer berufstätigen Frau mit einem späten Kind den Rang einer Expertin für Familienwerte verliehen hat, weil diese etwas Nettes über die traditionelle Rolle von Frau und Mutter geschrieben hat, etwas, wozu sie weder formal qualifiziert, noch persönlich geeignet ist.<br /><br />Lange haben wir darauf gewartet, dass Günter Grass, der seinen Ruf als kritischer Intellektueller und moralische Instanz ebenfalls einer Reihe schlechter Bücher verdankt und der Tatsache, dass ihn persönlich nichts - aber auch GARnichts - dazu geeignet sein lässt, vom Heiligen Stuhl ebenfalls entsprechend gewürdigt wird - ist die Reihe seiner Qualifikationen doch lang.<br /><br />Der Mann ist z.B. so lernunfähig, dass gegen ihn, um die wunderbare <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Fisch_namens_Wanda">Wanda</a> sinngemäß zu zitieren, ein Schafswollpullover noch wie ein Intellektueller erscheint. Wer <a href="http://www.lizaswelt.net/search?q=G%C3%BCnter+Grass">sagt</a>, dass es <blockquote>ein Freundschaftsbeweis Israel gegenüber (ist), dass ich es mir erlaube, das Land zu kritisieren – weil ich ihm helfen will</blockquote>und so Wolfgang Pohrt bestätigt, der (ich zitiere aus dem Gedächtnis) sagte, daß die Deutschen mit ihrem Verantwortungsfimmel einem strafrechtlich verurteilten Kinderschänder glichen, der sich als besonders qualifiziert für einen Job als Kindergärtner empfinde, verdient einfach nur noch... tja was? Vermutlich dass man ihm den Nobelpreis verleiht.<blockquote>Wir hatten Adenauer, grauenhaft, mit all den Lügen, mit dem ganzen katholischen Mief. Die damals propagierte Gesellschaft war durch eine Art von Spießigkeit geprägt, die es nicht einmal bei den Nazis gegeben hatte</blockquote>meinte der Nobelpreisträger in einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Grass">FAZ-Interview</a> vom August 2006 und blieb sich damit selber treu, war es doch insbesondere das "Antibürgerliche", das ihn an den Nazis eingestandenermaßen so angezogen hatte und was ihn zu einem ganz dicken Erfolg im Nachkriegsdeutschland werden ließ.<br /><br />Doch zurück zur verzeifelten Katholischen Kirche und ihren Experten für Tradition und Werte. <a href="http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=201136">Radio Vatikan</a>, das offenbar jedem Deppen ein Interview nachwirft, ließ schließlich auch<blockquote>Grass, ein(en) bekannt kritische(n) Kopf</blockquote>nicht ungewürdigt davonkommen. Und in der Tat, es war fürchterlich. Da die Familienwerte schon mit Eva Herman besetzt waren, musste man sich für Grass etwas anderes einfallen lassen, und zwar etwas, wovon er ganz sicher nichts versteht. Da fiel die Wahl nicht schwer:<blockquote>Wenn jetzt der Papst - um ein Beispiel zu nennen, mit den Schwierigkeiten in Amerika - und das gibt es ja nicht nur in Amerika - Übergriffe auf Kinder von Priestern verurteilt und dankenswerter Weise dieses Problem angeht, sich entschuldigt und auch die Opfer besucht, ist das ein erster Schritt. Der zweite Schritt wäre natürlich zu fragen: Wie kommt es dazu? Ist das Zölibat noch aufrecht zu erhalten? Da fehlt die offene Diskussion, die Infragestellung von Postulaten, die aus dem Mittelalter herrühren und nicht mehr zeitgemäß sind</blockquote>meinte Grass, der offenbar nicht nur nichts von Sexualpsychologie versteht, sondern auch von Geschichte, denn, so ließ er Radio Vatikan wissen:<blockquote>Da fehlt mir ein radikaler Reformwille und die Rückbesinnung auf das, was am Christentum so umwerfend revolutionär ist, dass es aus diesem Palästinastreifen heraus sich zu einer Weltreligion hat entwickeln können.</blockquote>Was unserem moralischen Urgestein also vorschwebt, ist, wenn ich das richtig sehe, irgendeine umwerfend revolutionäre Sache, "antibürgerlich" sozusagen, die mit all den Lügen, mit dem ganzen katholischen Mief und einer Art von Spießigkeit Schluss macht und zwar aus dem "Palästinastreifen" heraus.<br /><br />Warum wird mir Eva Herman auf einmal sympathisch?Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-13132521506730147372008-04-24T00:35:00.017+02:002008-05-02T18:40:14.677+02:00Rebell im Kostümchen und Depp im Feuilleton<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SA-arzX1jrI/AAAAAAAAAK8/Ki9So12V8Oo/s1600-h/Neues+Bild.jpg"><img style="cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SA-arzX1jrI/AAAAAAAAAK8/Ki9So12V8Oo/s400/Neues+Bild.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192538972696710834" border="0" /></a><br /><br />Ich SCHWÖRE, ich habe mich nicht auf den Kerl eingeschossen. Ich bin kein Masochist, ich ärgere mich nicht gerne. Ich habe lediglich nach der kanadischen <s>Nervensäge</s> Islamkritikerin Irshad Manji gegoogelt und bei meinem Fund (s.o.) gedacht: <a href="http://www.welt.de/kultur/article1848043/Warum_nur_die_USA_den_Islam_retten_koennen.html">"WAS FÜR EIN SCHEISS"</a>, noch bevor ich wusste, wer der Autor war.<br /><br />Wie gesagt: Ich schwöre!<blockquote>Irshad Manji ist schmal. Die Kanadierin sieht in ihrem schwarzen Kostüm bezaubernd aus. Ihre kurz geschnittenen Haare stehen ihr kunstvoll zu Berge, diese Frisur ist mittlerweile ein Markenzeichen geworden. Sie ist hochprofessionell, spricht frei – in ein Mikrofon, das irgendwo an ihrem Körper verborgen ist – und legt eine Punktlandung hin: Exakt um viertel nach 7 fängt sie an zu sprechen, Schlag acht Uhr ist sie mit ihrem Vortrag zu Ende.</blockquote>Toll!<br /><br />Und ich nehme an, wir können froh sein, dass er nicht "Kostümchen" gesagt hat.<blockquote>Irshad Manjis Rede ist ganz unakademisch, sie spielt nicht den Professor, sie gibt den „stand-up comedian“: Nur keine Pointe auslassen!</blockquote> Ja, sind sie denn nicht auch zum totlachen, diese Steinigungen? Zum Abrollen, die öffentlichen Auspeitschungen? Zum Piepen, diese Amputationen? Und selbst wer sonst zum Lachen in den Keller geht, dem MUSS doch einfach angesichts der an Kränen Aufgehängten im Iran noch ein Schmunzeln zu entlocken sein.<br /><br />Weiß dieses unfassbare Untalent eigentlich, wovon es redet?<blockquote>Später wird sie von der Madrassah erzählen, der islamischen Religionsschule in Vancouver, in der sie beigebracht bekam, Frauen seien „minderwertig“ und könnten deshalb nicht vorbeten: „Mensch, ich dachte, ich bin katholisch!“</blockquote>Tja, wenn es um diese mittelalterlichen Deppen geht, ist ja kein Heuler zu billig. Die Katholiken, nicht die Muslime, denn die mögen keine Witze über sich und werden dann böse. Ich bin ganz sicher, Manji kennt den Unterschied der Stellung der Frau in der christlich-katholischen Gesellschaft einerseits, und der islamischen andererseits, sehr wohl, was ihren pointegeilen Vergleich nur noch peinlicher und geschmackloser macht. Ob Stein ihn kennt? Vermutlich nicht, sonst hätte er ihr, statt zu widersprechen, nicht noch ein sycophantisches<blockquote>Vielleicht ist Irshad Manji deshalb an der New York University gerade eben Direktorin von etwas geworden, das sich „Moral Courage Project“ nennt. Es soll dabei darum gehen, die Stimmen jener Einzelgänger zu stärken, die als Nestbeschmutzer ihre eigene Gruppe kritisieren und deswegen heftig angefeindet werden.</blockquote>nachgeworfen, oder? ODER? <a href="http://calamitas-bystander.blogspot.com/2007/06/das-kommt-davon.html">Uta Ranke-Heinemann</a> lässt grüßen, schließlich teilen beide Damen ja auch eine Vorliebe für schicke Kostümchen.<br /><br />Ich habe Manjis "The Trouble with Islam" 2003 gekauft, pflichtschuldigst gelesen und beides bereut. Genauso oberflächlich, eitel und unernst, wie Stein sie - "natürlich" ohne sich dessen bewusst zu sein - in seinem Welt-Artikel vom 2. April beschreibt, kommt sie auch in ihrem Buch 'rüber. Nur muss man das - Stein würde jetzt sagen "natürlich" - nicht gut finden.<blockquote>As I view it, the trouble with Islam is that lives are small and lies are big. Totalitarian impulses lurk in mainstream Islam.</blockquote>Ach wer hätte das gedacht.<blockquote>That's one hell of a charge, I know. Please hear me out. I'll show you what I mean, as calmly as I possibly can.</blockquote>Und so weiter.<br /><br />Aber nicht jeder reagiert auf diese Mischung von Truismen und Pennälerhumor irritiert.<blockquote>Irshad Manji ... ist bis in die letzte Faser ihres Wesens ein amerikanisches Produkt: eine religiöse Frau, die tiefen Glauben an den Gott Mohammeds mit Liberalität verknüpft.</blockquote>Diese Logik aus dem Irrenhaus muss man sich ganz, ganz langsam reinziehen: Um Manjis friedlichen Islam zu verwirklichen, müsste der existierende Islam, der sich über die Sharia definiert, demontiert werden. Kann sich jemand vorstellen, dass Muslime, RICHTIGE Muslime, deren Familien seit weit über 1000 Jahren dem Islam anhängen, jetzt auf einmal einer Lesbe mit Igelfrisur, die in ihrem schwarzen Kostümchen bezaubernd aussieht, folgen, weil sie den Islam zu etwas "reformieren" möchte, was er niemals war?<br /><br />Den Islam zu kritisieren ist eine richtige und ehrenwerte Sache und auch Paradiesvögel haben hier ihren Platz. Dass eine Frau jedoch, die an dieser Religion vor allem stört, dass sie sie daran hindert, ihren homosexuellen Lebensstil auszuleben, messianisch überhöht wird<blockquote>Den USA ist es gelungen, verängstigte [jüdische] Einwanderer aus Galizien und Russland in selbstbewusste und erfolgreiche amerikanische Staatsbürger zu verwandeln...<br /><br />Etwas Vergleichbares vollzieht sich – Allah und Irshad Manji sei Dank – zurzeit mit den amerikanischen Muslimen. Zweifellos wird das Wirkungen nach sich ziehen.</blockquote>erfolgt, ebenso zweifellos, wie "natürlich", nur dann, wenn man Pimpelchen aufs Feuilleton loslässt.Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-45877175658993904002008-04-23T12:16:00.016+02:002008-05-09T11:37:08.053+02:00Märchenstunde<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SA8NyTX1jqI/AAAAAAAAAK0/Se9YrJIgk6w/s1600-h/himpundpimp.bmp"><img style="margin: 0pt 10px 5px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SA8NyTX1jqI/AAAAAAAAAK0/Se9YrJIgk6w/s200/himpundpimp.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192384053226344098" border="0" /></a>Alan Posener und Hannes Stein, Himpelchen und Pimpelchen der Unterhaltungsseiten der Welt (und nein, nicht der <u>ganzen</u> Welt, das hätten sie gerne, nur der des papiernen taz-Verschnitts), loben sich wieder einmal gegenseitig hoch.<br /><br />Der <a href="http://debatte.welt.de/weblogs/148/apocalypso/69670/was+kommt+nach+dem+islamismus?page=2">eine</a> meint, nach dem Islam (den Posener gewissenhaftest "Islamismus" nennt, damit die friedliebenden Muslime nicht böse werden) komme der Faschismus, der <a href="http://www.welt.de/meinung/article1908583/Der_gefaehrliche_Wiederaufstieg_einer_Ideologie.html">andere</a>, der Sozialismus. Dabei herausgekommen ist ein derart absurder Mix von Behauptungen, Halb- und Unwahrheiten dass man es an sich mit dem Satz: "Nach dem Islam wird garnichts mehr kommen, Jungs", bewenden lassen sollte, aber ich hasse Gemütsblähungen.<br /> <br />Posener, zu einem anderen Schluss kann man nicht kommen, hält Putin, Hu Jintao, Flaams Belang, Geert Wilders, Ralph Giordano, fundamentalistische Christen aller Konfessionen (was immer das sein mag), israelische Lobbygruppen zur Abwehr der islamischen Gefahr für das Heilige Land und Kardinal Schönborn für Teilnehmer einer faschistischen Verschwörung, letzteren, weil der sich, und das auch noch "öffentlich", zur antidarwinistischen Theorie des "Intelligent Design" bekennt. "Faschistisch" ist also alles, was Alan Posener, warum auch immer, missbilligt. Weiter in dieser eigenwilligen Faschismustheorie:<blockquote>Der Vatikan ist natürlich [sic!] nicht faschistisch; aber der vom Vatikan forcierte Kampf gegen den "Relativismus" - die ideelle Grundlage der offenen Gesellschaft - leistet autoritären Denkrichtungen Vorschub;und der Widerstand reaktionärer Christen gegen "Neodarwinismus" und "Neoliberalismus" delegitimert die Naturwissenschaften und den Kapitalismus, die materiellen Grundlagen der offenen Gesellschaft.</blockquote>Sollte hier jemand etwa nicht Ursache und Wirkung unterscheiden können? Naturwissenschaften und Kapitalismus sind nicht die Grundlagen unserer offenen Gesellschaft, sondern deren Folgen. Grundlage sind vielmehr die sehr unrelativen Wahrheiten auf denen unsere Westliche Zivilisation basiert und die Herrn Posener so gegen den Strich gehen, z.B. die von der Freiheit, derentsprechend jeder, auch der Kommentarchef der WamS, dummes Zeug labern darf, solange er nicht andere mit Gewalt von dessen Richtigkeit zu überzeugen versucht. Leuten, die mit religiöser Hartnäckigkeit von "Islamismus" reden, wenn es um das Gewaltpotential des Islam geht, sollte man übrigens immer misstrauen. <br /><br />Aber es ist wohl nicht genug dummes Zeug zu schreiben, man muss auch<blockquote>- Hannes hat natürlich [sic!] völlig Recht -</blockquote>zeigen, dass man dabei nicht alleine ist. Wir haben als Schüler in solchen Fällen immer gesagt: "Der muss doch noch einen Bruder haben, einer alleine kann garnicht so doof sein."<br /><br />Hannes Stein, der Mann, der onomatopoetische Interjektionen, wie "Hä?" Welt-fähig gemacht hat, informiert uns nämlich, dass man sich in 50 Jahren nicht<blockquote>an radikalen Islamismus (erinnern)...</blockquote>wird, was vermutlich stimmt, zumal man es dann nicht mehr mit diesem neckischen Pleonasmus, sondern als "Alltag" bezeichnen wird.<blockquote>Wenn ich meinen letzten Silberdollar [Nicht vergessen: ER ER ER ist in Amerika! Toll!] wetten sollte, was der Menschheit in 50 Jahren – wenn der „Krieg gegen den Terror" natürlich [sic!] längst der Geschichte angehört und im ganzen Nahen Osten Demokratien aufgeblüht sind – erhebliches Kopfzerbrechen bereiten wird, dann würde ich sagen: der Wiederaufstieg des Sozialismus.</blockquote>Diese gequirlte Mäusekacke findet der Chefkommentator "brillant geschrieben", ein aufgeklärter Rationalist, die mit dem Tunnelblick des religiösen Eiferers nicht sehen will, was jenseits seines <a href="http://debatte.welt.de/mitglieder/148/Alan%2BPosener">"sehr schönen Reihenhauses"</a> vorgeht. Jeden Tag, ganz real, ganz nah. Ein Freund der offenen Gesellschaft, der "Gruppierungen und Personen, die gegen den Bau von Moscheen und das Tragen von Kopftüchern agitieren" weil sie eben diese offene Gesellschaft gefährdet sehen, in die Nähe von Faschisten rückt, ein Akademiker und Journalist, der dem Wort und der Wahrheit gegenüber in der Verantwortung steht und der sich nicht scheut, einen simplizistischen und demagogischen Faschismusbegriff zu verwenden, wenn es ihm in den Kram passt. <br /><br />Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-44012413699440664212008-04-15T21:09:00.008+02:002008-04-16T12:46:41.504+02:00Das Bundes-Dekolleté<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SAUbdSTGzdI/AAAAAAAAAKs/2uTG2uZy74Q/s1600-h/merkel.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 5px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp2.blogger.com/_mP42yQpbnvI/SAUbdSTGzdI/AAAAAAAAAKs/2uTG2uZy74Q/s320/merkel.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5189584335556496850" /></a>Kann mir jemand erklären, was Angela Merkel sich dabei gedacht hat? Ich mag die Frau, so weit ich sozialistische Bundeskanzler halt mag. Die promovierte Physikerin ist immer mit betonter Würde aufgetreten, keine Aura von Eitelkeit und "Schaut her ich bin toll", nix Röckchen lüpfen, wörtlich, wie metaphorisch, und wem ihre schrecklichen Hosenanzüge nicht gefallen - Pech gehabt! Insgesamt ist Merkel ein Labsal in einer Welt voll mit Latex-und-Lederhose-Landrätinnen, <a href="http://static.flickr.com/29/245189594_703d1e4459.jpg?v=0">Dirndl-Deppinnen</a> und Claudia Roth.<br /><br />Bezeichnenderweise hat Merkel es auch nicht nötig, des Teufels Hofschranze zu spielen und <a href="http://calamitas-bystander.blogspot.com/2008/03/zu-viel-der-ehre.html">biedert sich nicht</a> jedem gewaltbereiten islamischen Potentaten ebenso vorauseilend gehorsam, wie sich-toll-findend, im Kopftuch an.<br /><br />Was um aller Welt hat diese Frau, die unlängst noch zu den Bayreuther Festspielen Altrosa und Schweißflecken trug, geritten, sich in blauschwarzem Samt zu entblößen? Es wird viel spekuliert. Ein Plädoyer für Natürlichkeit angesichts der inflationären Schönheitsoperationen in Brasilien? Ein Signal gegen den EU-Beitritt der Türkei? Vor allem für letzteres wäre Schocktherapie absolut das Mittel der Wahl, aber ich glaube nicht daran.<br /><br />Ich meine, dahinter kann nur eine private Wette stecken, zumal Merkel auf all' den einschlägigen Fotos neben der Beinahe-Totalentblößung einen ihr sonst völlig fremden spitzbübischen Gesichtsausdruck zur Schau trägt.<br /><br />So MUSS es einfach sein!Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-15336157844758902902008-04-14T15:51:00.000+02:002008-04-14T15:52:05.914+02:00Bärbel Schäfer erwartet ihr zweites Kind<a href="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R29WwltGHvI/AAAAAAAAADM/wwUOUyZKhDU/s1600-h/g%C3%A4%C3%A4hn.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R29WwltGHvI/AAAAAAAAADM/wwUOUyZKhDU/s400/g%C3%A4%C3%A4hn.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5147428291862732530" /></a>Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-54074289412212842082008-04-10T13:43:00.004+02:002008-04-10T13:48:58.029+02:00Die Toleranz des interkulturellen Dialogs<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R_3-PU67a0I/AAAAAAAAAKU/hMLOonQnOaA/s1600-h/indonesia.jpg"><img style="cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R_3-PU67a0I/AAAAAAAAAKU/hMLOonQnOaA/s400/indonesia.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5187581885068045122" /></a><br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R_3-Pk67a1I/AAAAAAAAAKc/EHXqXDv3GKM/s1600-h/fitna2.jpg"><img style="cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp0.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R_3-Pk67a1I/AAAAAAAAAKc/EHXqXDv3GKM/s400/fitna2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5187581889363012434" /></a><br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R_3-Pk67a2I/AAAAAAAAAKk/mhfuG7n8bCE/s1600-h/fitna1.jpg"><img style="cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp0.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R_3-Pk67a2I/AAAAAAAAAKk/mhfuG7n8bCE/s400/fitna1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5187581889363012450" /></a><br /><br />Was wir hier sehen? Aufrechte Liberale protestieren gegen Rechtspopulisten.<br /><br />Was sonst?Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-53567379136135152772008-04-09T10:14:00.008+02:002008-04-09T15:18:02.752+02:00Der Papst, Eisbären und der IslamWas haben <a href="http://calamitas-bystander.blogspot.com/2008/01/schmuddel-knut-und-die-unertrgliche.html">Eisbären</a>, der Papst und der Islam gemeinsam? Sie besitzen offenbar die merkwürdige Eigenschaft, die Gehirne der deutschen Gutmenschen in Millisekunden mit Scheiße zuzuschütten. Ja, das ist möglich. Dort ist immer noch etwas mehr Platz.<br /><br />Die <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,545690,00.html">Deutsche Gruppenseele</a> ist von Knut enttäuscht! Wer hätte das von Knut gedacht? Knut hat sich nämlich wie ein Eisbär verhalten und den Schwarm Karpfen, der seinen Wassergraben von Algen reinigen sollte, nach Eisbärenart behandelt.<blockquote>"Er hat den Fisch an Land gezogen, ihn mit den Vorderpfoten festgehalten und mit der Tatze durch die Luft geschleudert. Der Fisch hat gezappelt und ist über Land gehüpft", wird eine Augenzeugin in der "Berliner Morgenpost" zitiert. Wenn sich die Karpfen aufgehört hätten zu bewegen, habe Knut sie liegen gelassen.</blockquote>Hätte Knut eine menschliche Putzkolonne gemeuchelt, wäre (wetten wir?) die Empörung nichtexistent und die Aufmerksamkeit nur halb so groß gewesen.<br /><br />Wie konnte es dazu kommen?<blockquote>Mit dem Trieb des arktischen Raubtieres hatte der Zoo nicht gerechnet</blockquote>der vermutlich von Horst-Eberhard Richter und nicht mehr von einem - nun ja - Zoologen geleitet wird.<br /><br />Ich möchte an dieser Stelle auch noch einmal dringend darauf hinweisen, dass der Papst entgegen anderslautenden Gerüchten doch <a href="http://www.focus.de/politik/ausland/papst/karfreitagsfuerbitte_aid_266377.html">katholisch</a> und der Islam keine Religion des Friedens ist, sonst könnte Geert Wilders nämlich zuhause schlafen, egal wie gut oder wie schlecht sein Filmchen nun sein mag.Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-6012055818252386212008-04-07T16:18:00.010+02:002008-04-07T21:15:42.668+02:00Hol' Eimer und Schrubber, BITCH!<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R_pt1AHfGvI/AAAAAAAAAKM/XhfATLvHqi8/s1600-h/ichwerdfromm.jpg"><img style="cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R_pt1AHfGvI/AAAAAAAAAKM/XhfATLvHqi8/s400/ichwerdfromm.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5186578678202440434" border="0" /></a><br /><br /><a href="http://calamitas-bystander.blogspot.com/2008/04/die-definition-des-neuen-rechten.html">Daniel Bax</a>, einer der vielen Linken, die auch einen Todeskult mit Welteroberungsambitionen gut finden, solange dieser nur verspricht, dass vor allem die Juden ordentlich was auf die Zwölf bekommen, hat mich aus meinem Blogging-Stupor aufgerüttelt.<br /><br />Seit über Eva Herman, an der alles, vom Lächeln über den Namen bis hin zur Haarfarbe, unecht ist und die weder durch ihre Vorbildung, noch durch ihre Lebenserfahrung qualifiziert ist, Bücher über IRGENDETWAS, geschweige denn über Familienwerte, zu schreiben, berichtet wurde, dass sie für Alice Schwarzer betet UND NIEMAND LACHTE, leide ich an Depressionen. Absurderweise beweist allein der Erfolg dieser Frau, dass sie einen Punkt hat. Der Umgang dieses "Medienprofis" mit ihrem Ausflug in die Welt der Bücher, beweist, dass Frauen wirklich nur Kindern den Hintern abwischen und selbst das Ablesen von Neuigkeiten vom Blatt besser Männern überlassen sollten.<br /><br />Und katholische Bischöfe geben vermutlich bei Antritt der Apostolischen Sukzession ihre Eier in Kombipackung mit ihrem Gehirn an der Domtür ab oder sie hätten diese Knallcharge allenfalls zum Putzen ihrer Residenzen bemüht.<br /><br />Ich fühl' mich jetzt besser.<br /><br /><span style="font-size:85%;">Bild geklaut bei <a href="http://www.diebrain.de/ma-neu.html">"Farbmaus Info"</a>.</span>Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-72677380246744307092008-04-07T14:53:00.004+02:002008-04-07T20:42:50.804+02:00Die Definition des "Neuen Rechten"In einem <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/hassprediger-des-westens/?src=MC&cHash=e3afa8eac0">Kommentar</a> in der taz, "Hassprediger des Westens", erläutert Daniel Bax, warum er Geert Wilders nicht mag, Wilders, der Werte vertritt, gegen die auch Bax eigentlich nix haben könnte, wie z.B. Toleranz gegenüber anderen Religionen (einschließlich Atheismus), gegenüber Homosexuellen, Gleichberechtigung der Frau oder Achtung vor dem menschlichen Leben. Bax findet:<blockquote>Die alte Rechte hegte ihre Ressentiments noch gegen alle Minderheiten gleichermaßen, ob Schwule, Juden oder Muslime. Die neue Rechte, deren Konturen sich heute in fast allen westlichen Ländern abzeichnen, richtet ihre Abneigung exklusiv gegen Muslime...</blockquote>und vergisst dabei völlig, dass Juden oder Schwule uns bisher wenig oder keinen Anlass geboten haben, um unser Leben fürchten zu müssen, wenn ihnen irgendetwas nicht passt.<br /><br />Ich warte übrigens immer noch auf den Tag, an dem jemand sagt: "Man darf ja in Deutschland Homosexuelle nicht mehr kritisieren...", obwohl die Schwulen-Lobby mindestens so nervig, wie der ZdJ und erheblich einflussreicher ist, aber ich schweife ab.<br /><br />Was also lässt einen Linken wie Bax diejenigen Leute verteidigen, die alles gefährden, für das er eigentlich stehen sollte, und denjenigen als "Rechten" denunzieren (in Deutschland ein schlimmer Vorwurf), der seine besten Interessen vertritt?<blockquote>Geert Wilders ist ein Prototyp dieser neuen Rechten:</blockquote>Der da wäre: <blockquote>ein extremer Israel-Fan...</blockquote>Alles klar?Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-5508610785206893982008-03-30T20:52:00.003+02:002008-04-01T23:49:30.042+02:00Nichts hinzuzufügen<span style="font-weight: bold;">Ein Populist einer, der sagt, was die Leute hören wollen. Geert Wilders sagt das, was die Leute nicht hören wollen.</span><br /><br />Ein Kommentator auf Politically Incorrect, <a href="http://www.pi-news.net/2008/03/geert-wilders-ein-rechtspopul%20ist/">hier</a>. Gefunden bei Gudrun Eussner, <a href="http://www.eussner.net/schaf_2005-08-31_14-41-03.html">hier</a>.Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-42264311762402706182008-03-29T11:09:00.006+01:002008-03-29T12:42:38.989+01:00Die Quadratur des KreisesDie Nürnberger Nachrichten berichten aus der Stadt der Reichsparteitage, und wenn <a href="http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=707446&kat=48">das Zeug</a> auch fast ein halbes Jahr alt ist, das ist so komisch, dass es weitere Verbreitung verdient.<blockquote>Nürnberg soll zum Standort des ersten Museums für Arabische Kultur in Deutschland werden. Das Haus sei als lebendiges Forum für einen konstruktiven, interkulturellen Austausch geplant, sagte Horst Kopp, Professor für Kulturgeografie und Orientforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg, der den Vorsitz des neu gegründeten Vereins Arabisches Museum Nürnberg e.V. übernommen hat.<br /><br />Nicht die klassisch-museale Präsentation soll laut Kopp im Vordergrund stehen, sondern die Wissensvermittlung. Über die arabische Kultur sei in Deutschland sehr wenig bekannt, ebenso über die Einflüsse der arabischen Welt auf die europäische Zivilisation. Themenausstellungen etwa über arabische Architektur, Kunsthandwerk und Alltagsleben sollen dazu beitragen, das von Gewalt geprägte Bild von der arabischen Welt zu korrigieren.<br /><br /><span style="font-style: italic;">[schnapp]</span><br /><br />Die Eröffnung des Museums ist für 2009 geplant. Als Stadt der Menschenrechte, betont Kopp, sei Nürnberg in jedem Fall für den Dialog mit den arabischen Ländern prädestiniert.</blockquote>Und wenn man dann Bildschirm und Tastatur von den Prust-Kaffespuren gereinigt hat, bleibt einem nur festzustellen, dass der Herr Professor irgendwie recht hat. Als Stadt der Menschenrechte ist Nürnberg ganz sicher eminent geeignet, das von Gewalt geprägte Bild von der arabischen Welt zu korrigieren.<br /><br />Wenn das der Führer wüsste!<br /><br /><span style="font-size:85%;">Dankeschön an Eurient und <a href="http://www.lizaswelt.net/">Liza</a>.</span>Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-50165743789090482912008-03-28T22:28:00.000+01:002008-03-29T12:37:41.779+01:00Und nun?LiveLeak hat das Video aufgrund von Drohungen bereits nach wenigen Stunden entfernt und damit Wilders bestätigt.Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-10614735191865889832008-03-28T14:04:00.004+01:002008-03-28T21:19:25.206+01:00Was von Fitna übrigbliebNun habe ich den Film gesehen und bin vollkommen unterwältigt.<br /><br />Fitna fasst in einer Viertelstunde die Kernaussage des Islams über den Umgang mit Nicht-Muslimen zusammen: Der heilige Ruf, den Ungläubigen zu töten, und zwar nicht nur in diesem Leben, sondern ihn auch im nächsten mit immer neuen Foltern und Qualen zu überziehen. Wilders kurzer Film zeigt plakativ anhand von jedermann zugänglichem Material die Verbindung zwischen dem Koran und tatsächlicher muslimischer Gewalt auf. <br /><br />Und dafür hatte der Mann, der seinen Frisör verklagen sollte, Probleme, jemanden zu finden, der es auch, wie es auf Neudeutsch heißt, hostet, deswegen muss er sich mit Leibwächtern umgeben, deswegen überschlägt sich jetzt das Feuilleton.<br /><br />Fitna zeigte nichts, aber auch garnichts, Neues, und was man Wilders vor allem übel nimmt ist die Tatsache, dass er diejenigen, die aus ganz großer Höhe über das Leben derjenigen schreiben, die den täglichen Euroislam genießen dürfen, an unangenehme Wahrheiten erinnert hat. Was z.B. Spiegel Online auch ganz offen <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,543855,00.html">sagt</a>:<blockquote>Gesteinigte Frauen, Enthauptete – die wüste Collage von Horrorbildern aus arabischen Ländern soll Alarmstimmung unter seinen Landsleute erzeugen.</blockquote>Sicher, und das wird auch höchste Zeit. Derselbe Spiegel Online findet auch die Kritik des Sprechers einer Muslimorganisation in den Niederlanden berechtigt, der nämlich<blockquote>rang sichtlich mit den Worten. Dann sagte er: "Ich finde viele Bilder nicht wirklich originell. Die sind doch einfach aus dem Internet zusammengeklickt."</blockquote>In der Tat, das sind sie. Und?<br /><br />Warum der Sprecher mit Worten rang, wäre übrigens interessant zu erfahren. Vielleicht, weil er Wilders eigentlich gerne geraten hätte, sich, statt derart derivativen Kram in seinem Film unterzubringen, die wirklich originellen Bilder von Enthauptungen oder Steinigungen doch besser vor Ort anzusehen?<br /> <br />Im Prinzip geht es den Kritikern um zwei Punkte. Der erste betrifft die Millionen von Muslimen die friedlich und gesetzestreu unter uns leben, was deren Religion aber gemeinerweise von den Kritikern nicht kreditiert werde, der zweite meint, dass Wilders Hass säe.<br /><br />Diese Logik aus dem Kindergarten übersieht, dass erstens Millionen Muslime friedlich und gesetzestreu hier leben, eben weil sie NICHT den Gesetzen ihrer Religion folgen, sondern denen ihrer aufgeklärten, westlichen Gastländer, und zweitens, dass es schon seit einiger Zeit aus der Mode gekommen ist, den Überbringer einer schlechten Nachricht zu erschlagen.<br /><br />Wenn es jetzt Proteste regnet, dann zeigt das nur, wie kaltherzig eine Welt ist, die die Schreie der zum Tode verurteilten Menschen, seien es die, die am 11. September 2001 langsam verschmorten, seien es die, denen vor laufender Kamera der Kopf abgeschnitten wurde, nie beeindruckt haben. Und wenn der Film sonst nichts bewirken sollte, allein deswegen, dieser Menschen wegen, war es richtig, ihn zu machen und die Reaktionen darauf sind der beste Beweis, dass Wilders recht hat.Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-47739132925752674062008-03-27T21:50:00.003+01:002008-03-27T23:54:26.244+01:00Geert Wilders: FitnaIch weiß, dass er schon bald überall online stehen wird. Nur einfach so, aus Solidarität:<br /><embed src="http://www.liveleak.com/e/7d9_1206624103" width="350" height="290" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" scale="showall" name="index"></embed>Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-53604006643165434002008-03-26T18:25:00.004+01:002008-03-26T18:51:29.455+01:00Ein Lob auf den schlechten Geschmack<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-qHqQHfGsI/AAAAAAAAAJ0/fdsPdJ8jfc0/s1600-h/liebermann.bmp"><img style="cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-qHqQHfGsI/AAAAAAAAAJ0/fdsPdJ8jfc0/s400/liebermann.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5182103481193798338" border="0" /></a><br /><br />Manchmal gibt es auch Grund zur <u>Freude</u>, wenn Leute doof sind. Vor einigen Tagen konnte ich auf Ebay bei einem Originaldruck von 1901 von Max Liebermann, "Reiter am Strand", bei EINEM Euro zuschlagen.<br /><br />Diese Darstellung ist einfach nur großartig in ihrer Schlichtheit. Man sieht nicht viele geschmackvolle und anatomisch richtige Pferdebilder. Sehr viele Künstler mogeln durch hohes Gras, wehende Mähne und flatternden Schweif, der bevorzugt über die Sprunggelenke weht. Liebermann hatte so etwas, wie man sieht, nicht nötig.<br /><br />Auch die Haltung der beiden Reiter ist vollkommen authentisch. Der Maler hatte entweder ein fotografisches Gedächtnis oder er war Reiter. Genauso reagiert man, wenn sich, wie es dem hinteren der beiden Reiter passiert, das Pferd "heraushebt".Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-6566522798083935742008-03-25T07:25:00.008+01:002008-03-25T11:21:36.046+01:00Der alte Ziegenbock und das verwöhnte Kind<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-flBwHfGrI/AAAAAAAAAJs/6ZkOjYbL7Kw/s1600-h/falacci_khomeini.jpg"><img style="cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-flBwHfGrI/AAAAAAAAAJs/6ZkOjYbL7Kw/s400/falacci_khomeini.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181361714571975346" /></a><br /><br />Ohne Zweifel wäre es unberechtigt, Oriana Falacci, die ebenfalls in Daniel Pipes' Blogeintrag erwähnt wird, in die <a href="http://calamitas-bystander.blogspot.com/2008/03/zu-viel-der-ehre.html">Dummtussen-Kategorie</a> einzuordnen, deswegen bekommt sie ihren eigenen Eintrag hier.<br /><br />Sie geriet die Pipes-Post, weil auch sie einmal einmal meinte, nicht ohne das muslimische Kopftuch, oder besser: die Iran-übliche Ganzkörperverhüllung, auskommen zu können. Das war 1979, als sie bei dem alten Ziegenbock Khomeini zum Interview antreten durfte. Und Fallaci wäre nicht Fallaci, würde man <a href="http://www.newyorker.com/archive/2006/06/05/060605fa_fact?printable=true">am Ende</a> nicht noch mehr über Fallaci, als über Khomeini erfahren.<blockquote>Fallaci erinnerte sich, dass sie Khomeini intelligent fand und "den bestaussehenden alten Mann, den ich jemals in meinem Leben gesehen hatte. Er sah wie die 'Moses'-Skulptur von Michelangelo aus. Und, so sagte sie, Khomeini war "keine Marionette, wie Arafat oder Ghadafi oder die vielen anderen Diktatoren, die ich in der islamischen Welt getroffen habe. Er war eine Art Papst, eine Art König - Ein wirklicher Führer."</blockquote>Und niemand (es erschien 2006 in The New Yorker) fand das peinlich - schließlich war es ja von "La Fallaci".<br /><br />Doch es kam noch schlimmer. Sie erzählt:<blockquote>Als Khomeini sie wiederkommen ließ [nachdem sie das erste Interview "geschmissen" hatte], gab sein Sohn Ahmed Fallaci einige Ratschläge: Sein Vater war immer noch sehr wütend, also wäre es besser, nicht das Wort "Tschador" zu erwähnen. Fallaci ließ das Tonbandgerät zurücklaufen und kam sofort wieder auf das Thema zurück. "Zuerst sah er mich erstaunt an", sagte sie. "Totales Erstaunen. Dann bewegten sich seine Lippen hin zu dem Schatten eines Lächelns. Dann wurde aus dem Schatten eines Lächelns ein richtiges Lächeln. Er lachte, ja. Und als das Interview vorbei war, wisperte Ahmed mir zu: "Glaube mir, ich habe meinen Vater noch nie lachen sehen. Ich denke, sie sind die einzige Person auf der Welt, die ihn zum Lachen gebracht hat."</blockquote>Toll.<br /><br />Und niemand hat (sie selbst schweigt sich darüber aus) je gefragt, ob Fallaci bei dem zweiten Interview nicht doch wieder eine Ganzkörperverhüllung angelegt hat, noch, ob wir es hier nicht vielleicht doch mit einem ungesunden Interesse an dem Objekt des Interviews zu tun haben, noch, ob die ganze Geschichte, für die es als Zeugin nur Fallaci selbst gibt, wirklich auch so ganz wahr ist.<br /><br />Khomeini überhaupt Publizität zu geben, war eine zweifelhafte Angelegenheit, aber da Fallaci nicht Informationen, sondern Skalps, sammelte, konnte sie wohl nicht widerstehen. <br /><br />Was ist von einer Frau zu halten, die eine, wie eine unkritisch anbetende Weltpresse es nannte, stürmische (tempestuous) Beziehung zu einem zehn Jahre jüngeren Mann unterhielt, einem Mann, der ihr ihr (und sein) ungeborenes Kind aus dem Leib trat, einer Frau, die diesen Mann trotzdem nicht verlassen hat, sondern stattdessen zwei Bücher darüber schrieb? Der Begriff "Aufmerksamkeitshure" wäre weit überzogen, aber eines war sie sicher: eine Nervensäge. Und so klingt auch ihre Islamkritik, so berechtigt sie im Kern ist, immer entweder prämenstruell-hysterisch oder wie der Wutausbruch eines verzogenen Kindes. Fallaci stampft mit dem Fuß auf und schreibt nicht darüber, wie der Islam IST, sondern wie Fallaci ihn FINDET.<br /><br />Eine mutige Frau? Sicher! Die Frage ist nur, ob eine Frau, die eine Ehe mit einem langweiligen, gutbürgerlichen Mann durch die Zeitläufte führt, Kinder und Enkel großzieht und als anständige Menschen in die Welt entlässt, nicht unendlich viel mehr Mut braucht.<br /><br />Fallacis Oeuvre trägt schwer an einem Hautgout, den man, wäre sie ein Mann, "schwanzgesteuert" nennen würde. Bezeichnenderweise gibt es für die weibliche Variante nicht einmal ein Wort.Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-6981202227645065492.post-85977647754274456522008-03-24T13:58:00.049+01:002008-03-25T10:53:59.500+01:00Virtuelle Geisterbahnfahrt<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-ersQHfGnI/AAAAAAAAAJM/-q3u2zEwOss/s1600-h/kopftuch_rey.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 5px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-ersQHfGnI/AAAAAAAAAJM/-q3u2zEwOss/s200/kopftuch_rey.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181298673042004594" /></a>Daniel Pipes' neuester <a href="http://www.danielpipes.org/blog/833">Weblogeintrag</a> ist eine virtuelle Geisterbahnfahrt. Gezeigt werden die Fotos von Politikerinnen und anderen irgendwie prominenten Frauen, die bei dem Besuch in einem islamischen Land ein Kopftuch trugen. Es wird auf Pipes' Blog ausführlich diskutiert, ob diese Frauen Erwartungen bedienen, die seitens der Gastgeber eventuell nicht einmal vorhanden waren und ob sie ihr westliches Selbstverständnis von Religion und Staat zugunsten von vorauseilendem Gehorsam und politischer Korrektheit gegenüber dem Islam aufgegeben haben.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-epVgHfGmI/AAAAAAAAAJE/1bPYzW5t6SY/s1600-h/kopftuch_vollmer.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 5px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp2.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-epVgHfGmI/AAAAAAAAAJE/1bPYzW5t6SY/s200/kopftuch_vollmer.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181296083176725090" /></a>Unter ihnen war die Schweizer Bundesrätin Micheline Calmy-Rey (siehe oben), der offenbar niemand gesagt hatte, dass man sich am besten überhaupt nicht fotografieren lässt, wenn man wie die ältere Schwester von Gisela Uhlen aussieht.<br /><br />Auch unsere Antje Vollmer ist ein Fall, bei dem man aus rein ästhetischen Gründen gegen eine Totalverhüllung kaum was haben könnte. So viel Selbstkritik konnte die Ex-Pfarrerin und promovierte evangelische Theologin aber dann doch nicht aufbringen: Während eines Staatsbesuchs in Saudi-Arabien zeigte die Grünen-Politikerin den unterdrückten Frauen dort mutig ihre Solidarität durch Tragen eines Kopftuchs und einer selbstgefälligen Miene, letzteres vermutlich weil eine Gelegenheit, sich dem Mann - wenn auch nur dem Mann als solchem - zu unterwerfen, eine lange nicht mehr, falls überhaupt je, gemachte Erfahrung für Antje war.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-epVQHfGlI/AAAAAAAAAI8/UUkrIplUymA/s1600-h/kopftuch_clinton.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 5px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-epVQHfGlI/AAAAAAAAAI8/UUkrIplUymA/s200/kopftuch_clinton.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181296078881757778" /></a>Weitere Beispiele von Pipes' Blog sind Hillary Clinton mit Tochter Chelsea und Nancy Pelosi, die Sprecherin des Amerikanischen Repräsentantenhauses (unten).<br /><br />Anders als Daniel Pipes und die Mehrzahl seiner Kommentatoren, bin ich nicht der Ansicht, dass es sich hier um Fälle des Einknickens vor dem Islam handelt oder zumindest nur zum weitaus kleineren Teil darum.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-epVAHfGkI/AAAAAAAAAI0/5VPjU2HF31A/s1600-h/kopftuch_pelosi.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 5px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp0.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-epVAHfGkI/AAAAAAAAAI0/5VPjU2HF31A/s200/kopftuch_pelosi.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181296074586790466" /></a>Diese geballte Ladung Hohlheit scheint das Kopftuch zu tragen, weil es "schick" ist und tatsächlich kann ein Kopftuch oder Schal, so wie diese Frauen es tragen, sehr kleidsam sein. Es überspielt einen "bad hair day", bei einer schönen Frau lenkt es die Aufmerksamkeit auf das Gesicht und fort von weniger ansehnlichen Körperpartien, und einer hässlichen Frau vermag es, gesichtumspielend, eine Weichheit zu verleihen, die ihre Züge ohne Kopftuch nicht hätten. Um das zu wissen, brauchen wir allerdings nicht den Islam.<br /><br />Man muss sich doch nur die selbstzufriedenen Mienen dieser Frauen anschauen, die förmlich ausschwitzen, wie "toll" sie sich finden. Sie tun was für die armen edlen Wilden und optisch schmeicheln tut es auch noch. Was will frau mehr? Ich halte es für möglich, dass denen der Unterwerfungsaspekt nicht einmal bewusst ist. (Nicht, dass das die Sache irgendwie weniger schlimm machen würde!)<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-eoZQHfGiI/AAAAAAAAAIk/cR6nO4o_TYI/s1600-h/kopftuch_osthoff.jpeg"><img style="float:left; margin:0 10px 5px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-eoZQHfGiI/AAAAAAAAAIk/cR6nO4o_TYI/s200/kopftuch_osthoff.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181295048089606690" /></a>Ist es Zufall, dass einige der größten Aufmerksamkeitshuren der jüngeren Mediengeschichte, hier Susanne Osthoff, Angelina Jolie und Prinzessin Diana, dem Kopftuch nicht widerstehen konnten? Susanne Osthoff, Musel-Susel, die Knallcharge, die für kurze Zeit zum Liebling der deutschen Hausfrauen aufsteigen konnte, weil sie ein Leben als Kara Ben Nemsi mit Brüsten der öden Pflicht vorzog, sich um ihr Kind zu kümmern und die sich so gerne in der Gesellschaft schwitzender, sand- und sonnengegerbter Männlichkeit abgebildet sah.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-eoYwHfGhI/AAAAAAAAAIc/OgKebQymJWc/s1600-h/kopftuch_jolie.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 5px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp3.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-eoYwHfGhI/AAAAAAAAAIc/OgKebQymJWc/s200/kopftuch_jolie.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181295039499672082" /></a>Jolie weckt bei mir immer den abartigen Wunsch, einmal nur und für kurze Zeit, ein Mann zu sein. Nein, nicht was Sie denken, sondern um ihr zumindest einmal sagen zu können: "Halt den Mund über Politik, geh in die Küche und hol mir ein kaltes Bier - BITCH!"<br /><br />So wie es ist, bleibt mir als Frau nichts als Fremdscham.<br /><br />Nicht zu vergessen die Mutter des zukünftigen Königs von England, die Attitüde, Stil und Geschmack einer ganzen Generation von Frauen und Mädchen noch mehr versaut hat, als das sowieso schon der Fall war, was der Königin <s>der unteren Mittelschicht</s> der Herzen, langfristig und auch post hum, einen Platz auf den Titelseiten der Illustrierten sichern wird, denn auf nichts kann man mehr bauen, als auf schlechten Geschmack.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-eoYQHfGgI/AAAAAAAAAIU/ZVbPTVSwxsI/s1600-h/kopftuch_diana2.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 5px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-eoYQHfGgI/AAAAAAAAAIU/ZVbPTVSwxsI/s200/kopftuch_diana2.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181295030909737474" /></a>Tatsächlich kann man es schon fast wieder bewundern, wie gerissen sie, der oft und völlig zu Unrecht Dummheit unterstellt wurde, ihren beinharten Egotismus als rehäugigen Altruismus an den Mann (oder besser: an die Frau) zu bringen vermochte, sodass am Ende der Eindruck entstand, dass sie - irgendwie - für unsere Sünden gestorben sei. Eins kann man aber mit Sicherheit annehmen, nämlich dass ihr, im Gegensatz zu ihrem ebenso vertrottelten, wie wohlmeinenden Ex-Ehemann, der Islam scheißegal war.<br /><br />Man sollte diese Frauen nicht ernster nehmen, als sie es verdienen, aber man sollte auch nicht vergessen, welch' übles Vorbild sie abgeben und zwar nicht nur in politischen Dingen, sondern ganz einfach auch als Repräsentanten ihres Geschlechts. Ich weiß nicht, wo Dummtussen überhaupt etwas zu suchen haben, aber zu allerletzt in der Politik. <br /><br />Ich habe nicht viel übrig für sozialdemokratische Politiker, aber man kann nicht deutlich genug darauf hinweisen, dass Angela Merkel, eine Frau, der jede Eitelkeit und jede großartige emanzipatorische Geste fremd ist, bei ihrem Staatsbesuch in mehreren islamischen Ländern 2007 kein Kopftuch trug, und das war kein Zufall.<br /><br />Quod erat demonstrandum.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-fSlQHfGqI/AAAAAAAAAJk/-a7bFoIjpOE/s1600-h/kopftuch_merkel.jpg"><img style="cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp1.blogger.com/_mP42yQpbnvI/R-fSlQHfGqI/AAAAAAAAAJk/-a7bFoIjpOE/s400/kopftuch_merkel.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5181341433736403618" /></a><br /><br /><span style="font-size:85%;">Großes Dankeschön an <a href="http://www.eussner.net/">Gudrun Eussner</a>!</span>Calamitashttp://www.blogger.com/profile/05365740256911526589noreply@blogger.com