tag:blogger.com,1999:blog-43468628611529822512009-07-11T11:48:48.286+02:00Montafoner Geschichte - Montafon HistoryInformationen zu Geschichte und Gegenwartmontihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.comBlogger133125tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-74896015022480208702009-07-11T11:45:00.002+02:002009-07-11T11:48:48.296+02:00Museum Online 09<span style="font-weight: bold;">Museum Online 09 – Auszeichnung für Montafoner Schülerprojekt </span><br /><br /><span style="font-style: italic;">Sich sammeln. So der Titel eines spannenden, neuerdings auch prämierten Projektes. Und wieder einmal konnte das Montafoner Heimatmuseum wesentliche Impulse liefern. Drei Schülergruppen aus dem Montafon waren eingeladen, sich im Rahmen eines österreichweiten Bildungsprojektes mit Alltagskultur auseinander zu setzen. Lust auf ein solches Projekt zeigten Gruppen der Hauptschule Schruns Dorf und der Polytechnischen Schule. Das von einer Fachjury in Wien nun ausgezeichnete Ergebnis dieses Projekts ist eine erstaunliche Homepage zum Thema „Sammeln.“ Entwickelt und betreut wurde das Projekt von Helmut Schlatter und Bruno Winkler. </span><br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Slhf4dDswbI/AAAAAAAAAOc/WHRfWe-KGoQ/s1600-h/MuseumOnline.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Slhf4dDswbI/AAAAAAAAAOc/WHRfWe-KGoQ/s320/MuseumOnline.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5357137180234662322" border="0" /></a><br />Zuerst haben die Schülergruppen vergangene Alltagskultur, wie sie auch in den Montafoner Museen ausgestellt ist, mit der eigenen Alltagskultur verglichen. Möglich war das im Heimatmuseum Schruns, in der Wintersportsammlung Tschagguns, im Talschaftsarchiv, in Gesprächen mit Zeitzeugen – und nicht zuletzt am Bildschirm. Neben Einblicken in die Montafoner Museumslandschaft sollten die Schüler wesentliche Aufgaben eines Museums (forschen, sammeln, vermitteln) kennen lernen, und eine eigenen Homepage dazu entwickeln. <br /><br />Vor einigen Tagen erst konnte eine kleine Montafoner Delegation (Schüler, Lehrer und Projektleitung) ihre Website in Wien präsentieren. Von 9 eingeladenen Projektgruppen aus allen Bundesländern wurde die Montafoner Website vom Bildungsministerium als die zweitbeste des Jahres 2009 prämiert. Es ist eine hoch verdiente Auszeichnung für ein höchst erfreuliches Produkt. Unverzichtbare Hilfe leisteten dabei Zeitzeugen und private Sammler ebenso, wie die sehr hilfsbereiten Mitarbeiter/innen der Museen und des Archivs. <br /><br />Was von dieser lustvollen und bunten Sammlung bleibt: Eine Homepage im Internet, die jederzeit erreichbar und einsehbar ist. Das Projekt ermöglichte wertvolle Erfahrungen und verdiente Anerkennung. Und was noch kommt, ist eine kleine Ausstellung im Herbst des heurigen Jahres im Heimatmuseum. Die Projektgruppe der Ski-Hauptschule Schruns-Dorf stellt gemeinsam mit ihrem Lehrer Alexander Sturn eine Auswahl der Projektsammlung aus. Denn diese gibt es nicht nur digital, sondern auch im Original: Objekte des Alltags, von früher und heute, geliehene und eigene. <br /><br />Die sehenswerte Homepage: <a href="http://vbg.mo09.museumonline.at/">http://vbg.mo09.museumonline.at/</a><br /><br /><span style=";font-family:Verdana;font-size:13;" ></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-7489601502248020870?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-90576984239360937532009-06-30T09:22:00.002+02:002009-06-30T09:25:03.663+02:00Tag der offenen Grabung<span style=";font-family:Arial;font-size:10;color:black;" ><strong></strong></span>Freitag, 10. Juli 2009, 10-16 Uhr<br />Galtür: Jamtal, Scheibenalpe/Gliger – Rossboden <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Archäologie in der Silvretta – Tag der offenen Grabung </span><br /><br />Auch im diesjährigen Sommer sind die Forscherinnen und Forscher der Universitäten Zürich und Innsbruck wieder für vier Wochen im Hochgebirge unterwegs. Knapp vor Ende der heurigen Untersuchungen laden wir Sie ein, den Archäologen bei der Arbeit zuzusehen und in längst vergangene Zeiten einzutauchen. Besichtigungsmöglichkeiten bestehen im Jamtal bei Galtür im Bereich der Scheibenalpe beziehungsweise auf dem gegenüber liegenden Rossboden und Gliger. Genaue Angaben über den Standort erhalten Sie am 10. Juli ab 10 Uhr beim Alpinarium Galtür beziehungsweise beim Parkplatz gegenüber der Mentenalpe im Jamtal. <br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Skm9tQqR0kI/AAAAAAAAAOU/bDoOcArIY00/s1600-h/Silvretta_1.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Skm9tQqR0kI/AAAAAAAAAOU/bDoOcArIY00/s320/Silvretta_1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353018217370604098" border="0" /></a><br />Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung (außer Schneefall) statt, den hochalpinen Bedingungen entsprechendes Schuhwerk und Kleidung setzen wir voraus. <br /><br />Ein Taxidienst vom Alpinarium ist eingerichtet.<br /><br /><span style=";font-family:Arial;font-size:10;color:black;" ></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-9057698423936093753?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-91265675088075664412009-06-30T09:21:00.000+02:002009-06-30T09:22:20.551+02:00Ötzi war nicht allein<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><strong></strong></span></p>Dienstag, 7. Juli 2009, 19.30 Uhr<br />Vandans, Galerie ad fontanas (Tourismus Vandans) <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Ötzi war nicht allein – Archäologie in der Silvretta </span><br />(Vortrag von Dr. Thomas Reitmaier, Universität Zürich) <br /><br />Seit 2007 untersucht ein neues archäologisches Projekt der Universität Zürich gemeinsam mit Partnern aus der Schweiz und Österreich die bislang unerforschte Silvrettagruppe zwischen dem Unterengadin, dem Paznaun und dem Montafon. Der Vortrag gibt Einblick in die spannenden Arbeiten im Hochgebirge und zeigt die zum Teil sensationellen Ergebnisse der letzten drei Jahre: von 9000 Jahre alten steinzeitlichen Jagdlagern über Spuren von Ötzis Zeitgenossen bis zur Entdeckung eisenzeitlicher Alphütten und Siedlungsspuren der Walser. <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><br /><br /></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-9126567508807566441?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-65594415811848871392009-06-22T11:31:00.002+02:002009-06-22T11:34:05.652+02:00Buchpräsentation: Mensch & Berg im Montafon<span style=";font-family:Arial;font-size:10;" ><strong><em></em></strong></span>Donnerstag, 2. Juli 2009, 19.15 Uhr<br />Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Mensch & Berg im Montafon. Eine faszinierende Welt zwischen Lust und Last </span><br />(Präsentation des Begleitbandes zu den gleichnamigen Ausstellungen in den Montafoner Museen)<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Sj9P5bZiUkI/AAAAAAAAAOM/S_wghD5zSRA/s1600-h/mensch_berg.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 205px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Sj9P5bZiUkI/AAAAAAAAAOM/S_wghD5zSRA/s320/mensch_berg.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350082730365440578" border="0" /></a>Das Jahr 2009 steht im Zeichen des 125jährigen Bestandsjubiläums des Alpenvereins Bezirk Montafon. Ebenso jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag von Karl Blodig, dem das Montafon unzählige Schilderungen von seinen Bergerlebnissen verdankt. Grund genug, die wechselvolle Beziehungsgeschichte zwischen Mensch und Berg zu erzählen. Dieser Band versucht es entlang zentraler Fragestellungen: Wie haben Bergbewohner diesen kargen Lebensraum kultiviert? Wie haben Städter die Berge entdeckt und bestiegen? Welche Eindrücke, Erinnerungen und Bilder von damaligen Bergabenteuern brachten sie zurück ins Tal? Es sind Texte von Kunst und Kultur, von Ideal und Ideologie, von Schaulust und Lebenslast, von Entsagung und Erfüllung. Immer jedoch sind es Geschichten von der Beziehung zwischen Mensch & Berg.<br /><br /><span style=";font-family:Arial;font-size:10;" ><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-weight: normal;font-size:12;" ><span style="font-family:Times New Roman;"></span></span></p></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-6559441581184887139?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-62155855359391194762009-06-22T11:28:00.002+02:002009-06-22T11:30:52.140+02:00Buchpräsentation: Röbi und Rongg<span style=";font-family:Arial;font-size:10;" ><strong><em></em></strong></span>Mittwoch, 1. Juli 2009, 19.30 Uhr<br />Gargellen, Hotel Madrisa <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Röbi und Rongg. Beiträge zum Maisäß- und Alpwesen in Gargellen </span><br />(Buchpräsentation mit MMag. Michael Kasper)<br /><br />Die Maisäß- und Alpkultur prägte das Montafon über viele Jahrhunderte und vermittelt noch heute eindrucksvoll die hohe Entwicklungsstufe der ehemaligen bäuerlichen Lebensweise in dieser Region. Der vorliegende 22. Band zur Montafoner Schriftenreihe setzt sich integrativ und interdisziplinär aus verschiedenen Perspektiven beispielhaft mit einem Maisäß- und Alpensemble in Gargellen auseinander.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Sj9PLP-BHVI/AAAAAAAAAOE/3aXos4DOwYU/s1600-h/R%C3%B6bi1.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Sj9PLP-BHVI/AAAAAAAAAOE/3aXos4DOwYU/s320/R%C3%B6bi1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350081937023245650" border="0" /></a>Fünf Autorinnen und Autoren beleuchten das Areal von Röbi und Rongg aus geografischer, historischer, baugeschichtlicher, volkskundlicher sowie kultur(landschafts)geschichtlicher Sicht und vermitteln damit einen umfassenden Eindruck der Wandlungsprozesse, die sich in diesem Grenzbereich am Rande des Dauersiedlungsraumes bin in die Gegenwart vollziehen. <br /><br />Zur Präsentation spricht Landesrat Erich Schwärzler.<br /><br /><span style=";font-family:Arial;font-size:10;" ></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-6215585535939119476?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-23464667623763343902009-06-15T11:16:00.001+02:002009-06-15T11:17:51.327+02:00Montafon. Ein kleiner Kulturgeschichtlicher Führer<h1></h1>Dienstag, 23. Juni 2009, 16.45 Uhr <br />Gemeindesaal St. Gallenkirch <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Montafon. Ein kleiner Kulturgeschichtlicher Führer (Buchpräsentation) </span><br /><br />Das Montafon verfügt wie kaum eine andere vergleichbare Region in den Alpen über eine derart breite und zum Teil schon tief erforschte Kulturgeschichte, die von der Steinzeit bis in die Gegenwart reicht. Die Montafoner Museen präsentieren nun in Kooperation mit der Raiffeisenbank Montafon erstmals einen kleinen handlichen Führer, der auf die wichtigsten kulturgeschichtlichen Themen aufmerksam macht. Der Band erscheint als siebenter Sonderband der Montafoner Schriftenreihe und soll - gerade aufgrund der Fülle der laufenden Projekte - in den nächsten Jahren ausgebaut werden, damit der kulturgeschichtliche Anspruch unserer Region weiter vertieft werden kann. <br /><br />Die Präsentation findet im Rahmen des Montafoner Tourismustages statt, der um 14 Uhr beginnt.<br /><br /><div class="text"><p></p></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-2346466762376334390?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-17249535482449437352009-06-11T08:31:00.002+02:002009-06-11T08:33:45.117+02:00Ausstellungseröffnung IV<strong><em></em></strong>Sonntag, 14. Juni 2009, 11 Uhr<br />(bis 16 Uhr findet ein Tag der offenen Tür statt!)<br />Gaschurn, Montafoner Tourismusmuseum <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Ausstellungseröffnung: </span> <span style="font-weight: bold;">Zwischen Valleu und Vallüla. Ein Leben für den Berg, die Musik und das Seelenheil </span><br /><br />Franz Josef Battlogg – ein Geistlicher als Berg- und unangepasster Kulturpionier in Gaschurn.<br />Seine Geschichte ist geprägt von Bergleidenschaft und Musikbegeisterung. Das historische Frühmesshaus im Dorfzentrum bietet Gelegenheit, diese schillernde Persönlichkeit im Hause seines Wirkens (als Pfarrer) lebendig zu erzählen. Dem Valleu (ob Bartholomäberg) galt sein Heimweh, der Vallüla (ob Gaschurn) galt seine Liebe. Die Bergleidenschaft führte den Seelsorger auf unzählige Gipfel, während sein musikalisches Schaffen die Aufführung sakraler Werke von herausragender Qualität ermöglicht hat. Die schillernde Figur dieses lange in Vergessenheit gebliebenen Dorfgeistlichen findet mit dieser Ausstellung eine späte Würdigung – im Haus seines damaligen Wirkens. <br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SjClLfL_ewI/AAAAAAAAAN8/SKCEfuyJD6U/s1600-h/Franz+Josef+Battlogg+%281836-1900%29.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 278px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SjClLfL_ewI/AAAAAAAAAN8/SKCEfuyJD6U/s320/Franz+Josef+Battlogg+%281836-1900%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5345954374457719554" border="0" /></a><br />Im Rahmen dieser heurigen Ausstellung soll das Frühmesshaus – deutlicher als bisher – auch seine traditionelle Wohnarchitektur in beeindruckender Authentizität wieder zeigen. Für das Frühmesshaus in Gaschurn bietet also diese Ausstellung eine einmalige Chance, das außerordentlich atmosphärische Objekt für die Zukunft neu zu definieren, zu erproben und zu nutzen. <br /><br />Öffnungszeiten: 14. Juni bis 31. Oktober 2009: Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr<br /><br /><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style=";font-family:Arial;font-size:10;" lang="DE-AT" ></span></p><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-1724953548244943735?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-14745146512639768202009-06-04T16:19:00.002+02:002009-06-04T16:22:40.627+02:00Ausstellungseröffnung III<span style="font-weight: bold;">Mittwoch, 10. Juni 2009, 19.30 Uhr </span> <span style="font-weight: bold;">Montafoner Bergbaumuseum Silbertal </span> <span style="font-weight: bold;">Kind und Kuh. Kleine Zeugnisse der kargen Kultur des Berglebens, aus der Sammlung Eugenie Goldstern </span><br /><br />Zur Ausstellung sprechen Bruno Winkler (Kurator) und Bürgermeister Willi Säly. Die Ausstellung eröffnet Dr. Hanno Loewy (Jüdisches Museum Hohenems). <br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SifYcrAmP_I/AAAAAAAAAN0/xXo4oQlpWYY/s1600-h/Silbertal_Goldstern.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SifYcrAmP_I/AAAAAAAAAN0/xXo4oQlpWYY/s320/Silbertal_Goldstern.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5343477469991550962" border="0" /></a><br />Anreise mit Bahn/Bus: ab Bregenz Bahnhof 17.10 Uhr, Bludenz Bahnhof 18.04 Uhr, Bus ab Schruns Bahnhof 18.35 Uhr Rückreise ab Schruns Bahnhof 22.03 Uhr (hier bitte voranmelden, damit wir ihnen um 21.45 Uhr die Fahrt von Silbertal nach Schruns organisieren können) <br /><br />Eugenie Goldstern warf einen wissenschaftlichen Blick in die Bergwelt. Sie lebte und forschte als Ethnologin in hochalpin gelegenen Kleinstsiedlungen. Dort wohnte sie jahrelang mit bäuerlichen Familien zusammen. Ausgewählte Objekte aus ihrer persönlichen Sammlung gewähren Einblick in eine archaisch-karge Hochgebirgswelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig legt die kleine Schau Zeugnis ab von einem tief verwurzelten Kulturbewusstsein dieser Menschen am Berg. <br /><br />Getragen von höchstem Respekt, lebte Eugenie Goldstern inmitten dieser Bergmilieus. Dabei sammelte sie Einsichten und Erfahrungen zu dieser exponierten Lebensform, sammelte aber auch materielle Zeugnisse davon. Die kleine Schau in Silbertal zeigt einfachstes Spielzeug, das in den bäuerlichen Familien für die eigenen Kinder hergestellt worden ist. In deren Schlichtheit ist eine ganze Lebenswelt eingeschrieben, und diese wurde dank Eugenie Goldsterns Wirken auch für uns „Heutige“ lesbar. <br /><br />Die eigentliche und letztlich tragische Lebensgeschichte Eugenie Goldsterns ist unmittelbarer Anlass, für diese Ausstellung. Als Forscherin, als Frau und ihrer jüdischen Herkunft wegen, war Eugenie Goldstern zeitlebens Ausgrenzungen und Anfeindungen ausgesetzt. Die Geschichtswerkstatt Silbertal hat dieser Frau in Sobibor, am Ort ihrer Ermordung, ein bleibendes Gedenken gewidmet. Ergänzend dazu mag die kleine Schau das Lebenswerk Eugenie Goldsterns in bescheidenem Rahmen würdigen. Gleichwohl vermag das Kinderspielzeug dieser Ausstellung ein kleines Fenster zu öffnen, in die Kargheit des kulturellen Reichtums am Berg. <br /><br />Öffnungszeiten: 10. Juni bis 31. Oktober 2009: Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr<br /><br /><span style=";font-family:Arial;font-size:10;" ><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style=";font-family:Arial;font-size:10;" lang="DE-AT"></span></p></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-1474514651263976820?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-57624021932984250242009-06-04T16:12:00.006+02:002009-06-04T16:23:34.207+02:00Ausstellungseröffnung II<span style="font-weight: bold;">Sonntag, 7. Juni 2009, 11.30 Uhr</span><br /><span style="font-weight: bold;">Altes Frühmesshaus Bartholomäberg </span><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Welche Aussicht! Bergpanorama und Hausgeschichte als Schauerlebnis </span><br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SifXQAQZkPI/AAAAAAAAANs/QTc6Wkv5Aw8/s1600-h/Bartholom%C3%A4berg_M%C3%BCller-Wegmann.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 118px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SifXQAQZkPI/AAAAAAAAANs/QTc6Wkv5Aw8/s320/Bartholom%C3%A4berg_M%C3%BCller-Wegmann.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5343476152845046002" border="0" /></a><br />Es spielt das Jugendorchester der Blasmusik Bartholomäberg. Zum neuen Museum und zur Ausstellung sprechen Bruno Winkler (Kurator) und Bürgermeister Martin Vallaster. Das Museum und die Ausstellung eröffnet Landestatthalter Mag. Markus Wallner. Anschließend findet bis 16 Uhr ein Tag der offenen Tür statt.<br /><br />Anreise mit Bahn/Bus: ab Bregenz Bahnhof 9.42 Uhr, Bludenz Bahnhof 10.37 Uhr, Bus ab Schruns Bahnhof 11.05 Uhr Rückreise ab Bartholomäberg Kirche 14.42 Uhr, Schruns Bahnhof 15.05 Uhr (bis Bregenz möglich)<br /><br />Das Frühmesshaus auf Bartholomäberg bietet sich an, von hier aus den Blick über die Montafoner Bergwelt schweifen zu lassen. Dieser authentische Blick, von Vallüla bis Zimba, wird in Beziehung zu einem historischen Gebirgspanorama gesetzt. Ein solches hat der populäre Schweizer Panoramenmaler Johann Müller-Wegmann im Jahr 1878 bei einem Gasthausbesuch auf Bartholomäberg gezeichnet. Der Ausstellungsort für diese kleine aber feine Gebirgszeichnung bietet eine einmalige Chance, dieses wertvolle Baudenkmal für zukünftige Projekte zu adaptieren und für eine Thematisierung der Montafoner Kulturgeschichte zu etablieren. Zuvor jedoch ist das Haus im heurigen Sommer sozusagen im „Rohzustand“ begehbar und anhand seiner architektonischen Details auch baugeschichtlich lesbar.<br /><br />Öffnungszeiten: 7. Juni bis 31. Oktober 2009: Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-5762402193298425024?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-37334531677558232302009-05-27T14:40:00.004+02:002009-06-04T16:25:26.250+02:00Ausstellungseröffnung IDonnerstag, 4. Juni 2009, 19.15 Uhr<br />Montafoner Heimatmuseum Schruns<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Sh01auDN2OI/AAAAAAAAANU/bRK6fFpJOE0/s1600-h/Piz+Buin_unbekannt.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 237px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Sh01auDN2OI/AAAAAAAAANU/bRK6fFpJOE0/s320/Piz+Buin_unbekannt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5340483466285668578" border="0" /></a><br />Bergbilder.<br />Malerei, Fotografie, Literatur und Erinnerung Konzert (in Kooperation mit dem Kulturverein illlitz) "Land der Berge" - Musik von der menschlichen Saite der Berge.<br />Es spielen: Evelyn Fink (Geige, Maultrommel, Gesang), Yenisey Rodriguez (Violoncello, Gesang), Irma-Maria Troy (Geige, Gesang)<br /><br />Zur Austellung sprechen Dr. Andreas Rudigier (Montafoner Museen) und Franz Haag (Alpenverein)<br /><br />Die Ausstellung eröffnet Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Sh01xaaRECI/AAAAAAAAANc/ZFEqq8JysY4/s1600-h/Madrisa_Hermine+Flaig.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 234px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Sh01xaaRECI/AAAAAAAAANc/ZFEqq8JysY4/s320/Madrisa_Hermine+Flaig.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5340483856150630434" border="0" /></a><br />Anreise mit der Bahn: ab Bregenz Bahnhof 17.42 Uhr, Bludenz Bahnhof 18.37 Uhr Rückreise ab Schruns Bahnhof 22.03 Uhr (bis Bregenz möglich)<br /><br />Ausstellungskuratoren: MMag.a Edith Hessenberger, MMag. Dr. Andreas Rudigier, MMag. Dr. Peter Strasser, Bruno Winkler<br />Projektpartner: Alpenvereinsbezirk Montafon<br />Dank an die Leihgeber: Alpenverein-Museum Innsbruck, Schattenburgmuseum Feldkirch, Zeitzeug/inn/en<br /><br />***<br /><br />Der Ausstellungsort Schruns gewährt Einblick in unterschiedliche Rezeptionsformen von Bergerfahrung und Bergbegeisterung. Welche Bilder brachten Maler, Literaten, Fotografen und passionierte Bergsteiger zurück von ihren überwältigenden Eindrücken am Berg? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung im Heimatmuseum in Schruns.<br /><br />Der wohl populärste Bergmaler des Alpenraums, Edward Theodore Compton, veranschaulicht mit ausgewählten Bildern (von Montafoner Bergen natürlich) den künstlerisch anspruchsvollen Blick ins Gebirge. Ein Direktvergleich mit dem ein halbes Jahrhundert früher hier wirkenden Münchner Malerprofessor Mathias Schmid bietet reizvolle Vergleichsmöglichkeiten. Die Gegenüberstellung vermittelt vor allem eine sich rasch wandelnde Sicht- und Darstellungsweise in der Frühzeit des Alpinismus.<br /><br />Karl Blodig wiederum, dessen Geburtstag sich im Oktober zum 150. Mal feiern lässt, ist mit seinen episch-dramatischen Schilderungen zu Montafoner Bergerlebnissen vertreten. Den sprachlich üppigen Werken Blodigs wiederum werden frühe Gebirgsfotografien aus dem Montafon – teils ergänzend, teils kontrastierend – gegenüber gestellt.<br /><br />Komplettiert werden die bildhaften und sprachlichen Bergimpressionen durch heute lebende Montafonerinnen und Montafoner mit ihren bergsteigerischen Erfahrungsschätzen. Diese Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen an Hörstationen von persönlichen Erinnerungen an ihre markantesten Gebirgserlebnisse.<br /><br />Öffnungszeiten (Schruns): 4. Juni bis 31. Oktober 2009: Dienstag bis Samstag, 10-18 Uhr<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style=";font-family:Arial;font-size:10;" lang="DE-AT"><br /></span></p><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-3733453167755823230?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-78461470269509546202009-05-15T15:43:00.002+02:002009-05-15T15:46:27.974+02:00Buchpräsentation und LesungMontag, 18. Mai 2009, 19.15 Uhr<br /><br />Schruns, Montafoner Heimatmuseum<br /><br /><span style="font-weight: bold;">„Ein besessener Vorarlberger – Elmar Grabherr und die Ablehnung der Aufklärung“ von Leo Haffner (Buchpräsentation und Lesung mit verteilten Rollen)</span><br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Sg1yHjanyhI/AAAAAAAAANM/4Ns2i4hG7L0/s1600-h/Buch_Elmar+Grabherr.JPG"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 224px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Sg1yHjanyhI/AAAAAAAAANM/4Ns2i4hG7L0/s320/Buch_Elmar+Grabherr.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5336046607595457042" border="0" /></a><br />Das Buch macht Zeitgeschichte nicht nur aus der Sicht des „spätgeborenen“ Forschers erlebbar. Der Autor lässt auch Akteure und Zeitzeugen ausführlich selbst zu Wort kommen. Brisantes Material enthalten die Tagebücher des ÖVP-Politikers und Nazi-Gegners Karl Tizian sowie Privatbriefe des ehemaligen NS-Mitglieds Elmar Grabherr. Die Ursachen der verhinderten Aufklärung liegen laut Haffner in der Radikalisierung der politischen Lager nach der Entstehung des politischen Katholizismus im 19. Jahrhundert. Das Buch gibt Einblick in die inneren Machverhältnisse Vorarlbergs nach 1945 und zeigt die Spätfolgen der NS-Ideologie auf. Grabherr, ehemals loyaler Gefolgsmann von Gauleiter Franz Hofer, wurde als Landesamtsdirektor (1955-1976) zum Wortführer der völkischen Alemannenideologie. Landtagspräsident Tizian setzte auf kulturelle Offenheit. Bereits als Student erkannte er klar den wahren Charakter des nationalsozialistischen Regimes. Als vehementer Gegner Grabherrs konnte er dessen Macht in der Ära Ulrich Ilg (1945-1969) allerdings nicht eindämmen. Im Süden Vorarlbergs wurden nicht alle Maßnahmen Grabherrs vorbehaltlos akzeptiert. Seine Anweisung, die Schreibweise des Namens „Montafon“ in „Montavon“ abzuändern, wurde in der Talschaft energisch boykottiert – letztlich erfolgreich. Landesrat Dr. Guntram Lins aus Bludenz lehnte den „Kantönligeist“ der Alemannenideologie Grabherrs ab, da sie nicht vereinbar sei mit der Auffassung, dass Vorarlberg einer „offenen Gesellschaft“ zusteuern sollte.<br /><br />Die Mitwirkenden der „Lesung mit verteilten Rollen“: Brigitte Walk, Feldkirch, sowie Hans Peter Link, Roland Poiger und Leo Haffner (alle ehem. ORF).<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-7846147026950954620?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-66553146768126547602009-05-05T14:41:00.002+02:002009-05-05T14:44:47.806+02:00Vorarlberg 1809<!--[if !mso]> <style> v\:* {behavior:url(#default#VML);} o\:* {behavior:url(#default#VML);} w\:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);} </style> <![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:worddocument> <w:view>Normal</w:View> <w:zoom>0</w:Zoom> <w:trackmoves>false</w:TrackMoves> <w:trackformatting/> <w:hyphenationzone>21</w:HyphenationZone> <w:punctuationkerning/> <w:validateagainstschemas/> <w:saveifxmlinvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:ignoremixedcontent>false</w:IgnoreMixedContent> 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src="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SgA0jqHabfI/AAAAAAAAAMk/uwG4U65i7Ao/s320/GetMmo.asp.jpeg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5332319746012114418" border="0" /></a><br /><span style="font-style: italic;">Vortrag von Univ. Prof. Dr. Thomas Albrich, Universität Innsbruck </span><br /><br /><span style="font-style: italic;">Dienstag, 12. Mai 2009, 19.30 Uhr, Rathaus Rankweil </span><br /><br />Der damals 22-jährige Christoph Anton Kayser schrieb zwischen Ende April und Ende August 1809 ein Tagebuch, das die größte geschlossene Vorarlberger Quelle zum Jahre 1809 ist, die 200 Jahre ein geruhsames Dasein führte. Der Vortrag beschäftigt sich, zum Teil basierend auf dem nunmehr edierten Tagebuch, mit dem Leben im Krieg in Vorarlberg und Tirol, sowie auch mit den Gefechten der Vorarlberger im Bodenseeraum im Sommer 1809 bis zum Ende des Aufstands im Spätherbst im Klostertal und am Arlberg. <br /><br />Eintritt frei!<p class="MsoNormal"><span style=";font-family:";" ><o:p></o:p></span></p><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-6655314676812654760?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-36515758884690314302009-05-05T14:35:00.001+02:002009-05-05T14:37:42.118+02:00Dialektverfall oder Mundartrenaissance<em></em><span style="font-style: italic;">Mittwoch, 13. Mai 2009,</span><br /><span style="font-style: italic;">19.15 Uhr Schruns, </span><br /><span style="font-style: italic;">Montafoner Heimatmuseum </span><br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SgAyylNYTaI/AAAAAAAAAMU/_wXbArY5oUI/s1600-h/mundarten.bmp"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 227px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SgAyylNYTaI/AAAAAAAAAMU/_wXbArY5oUI/s320/mundarten.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5332317803369745826" border="0" /></a><span style="font-weight: bold;">Dialektverfall oder Mundartrenaissance.</span><br /><span style="font-weight: bold;">Versuch einer Bestandsaufnahme: Das Vorarlberger Mundartwörterbuch</span><br /><span style="font-weight: bold;">(Buchpräsentation und Vortrag von Prof. Hubert Allgäuer) </span><br /><br />In zwölfjähriger Sammlertätigkeit hat der Verfasser für das Mundartlexikon all das zusammengetragen und aufgearbeitet, was 427 Gewährsleute aus allen Regionen Vorarlbergs als „bekannt“ eingestuft haben. Der gesamte Fragenkatalog (aufgeteilt auf 14 Regionen) hatte einen Umfang von 1.091 Seiten (32 Stichwörter pro Seite).<br />Die Summe aller Rückantworten der Gewährsleute belief sich auf über 35.000 Seiten. Außerdem wurden 44 unveröffentlichte private Mundart-Sammlungen mit einem Gesamtumfang von 1.054 Seiten einbezogen. <br /><br />Besondere Aufmerksamkeit widmete Hubert Allgäuer geläufigen Redewendungen und sprichwörtlichen Redensarten, aber auch auf Erklärungen auf Etymologie und den sprach- und kulturgeschichtlichen Hintergründen legte er großen Wert. Mehr als 16.500 Fußnoten mögen dieses Anliegen verdeutlichen. Am Ende entstand ein umfassendes, zweibändiges Nachschlagewerk mit 1.820 Seiten.<br /><br /><em><span><strong><em><span style="font-family:Arial;font-size:85%;"><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style=";font-family:Arial;font-size:10;" ></span></p></span></em></strong></span></em><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-3651575888469031430?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-54211327732064106972009-05-05T14:29:00.003+02:002009-05-05T14:33:51.467+02:00Terra Grischuna 2/2009<span style="font-weight: bold;">Terra Grischuna 2/2009: Rund um den Rätikon</span><br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SgAyHG5K9YI/AAAAAAAAAMM/ijTCPuuCjCk/s1600-h/Terra+Grischuna_2_2009.bmp"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 221px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SgAyHG5K9YI/AAAAAAAAAMM/ijTCPuuCjCk/s320/Terra+Grischuna_2_2009.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5332317056497546626" border="0" /></a><br />Grenze und Grenzgänger im Rätikon<br />Text: Edith Hessenberger<br /><br />Schroff ragt der Rätikon östlich des Rheintals auf und verstärkt den Eindruck einer natürlichen Grenze, die das Prättigau und das Montafon – und damit die Schweiz und Österreich – voneinander trennt. Über die Jahrhunderte hinweg halndete es sich bei den steil aufragenden Gipfeln allerdings nur um eine scheinbare Grenze, denn die Pässe und Joche zwischen den Gipfeln waren sehr frequentiert.<br /><br />Ein Blick auf den verbindenden Grenzberg<br />Text und Fotos: Paul Meinherz<br /><br />Naafkopf – Scheetälispitz – Dreiländerspitz. Gemeint ist derselbe Berg, Namen geben die, die zu den Bergen aufschauen. Den Hirten war er der Felskopf über ihrer Alp im Naaftal, Bergsteiger nannten ihn nach dem Täli unter dem Gipfel, in dem der Schnee der heissesten Sommersonne trotzt, ein Intelektueller fand: Auf dem Spitz berühren einander Liechtenstein, Österreich und die Schweiz.<br /><br />Über das Joch und durch die Berge<br />Text: Peter Strasser und Andreas Rudigier<br /><br />Der Gang über die Joche ist uns im Rätikon stets präsent – die Idee, die Landesgrenzen via Tunnel durch den Berg zu überschreiten, würde uns nicht im Traum einfallen. Unsere Vorfahren hatten derartige Träume und Ideen: Eingedenk der jahrhundertealten Beziehungen sollte ein Tunnel die Distanz zwischen den Tälern drastisch verkürzen. Die Route durch den Berg blieb aber, wie manch andere hochtrabende Pläne, Utopie.<br /><br />Die Wiederentdeckung einer Nachbarschaft<br />Text und Fotos: Bernhard Maier<br /><br />Die Montafoner heissten die Prättigauer im Rahmen des Erfahrungsaustausches zur Vermarktung von regionalen Produkten willkommen.<br /><br />Der Höhlenbär im tropischen Meer<br />Text: Georg Friebe<br /><br />Ob auch eine Insel vorhanden war? Wir wissen es nicht, denn in den Gesteinen der Sulzfluh ist diese Information nicht gespeichert. Doch ihr unmittelbarer Ablagerungsraum lässt sich rekonstruieren. Und der passt überhaupt nicht zu den schroffen Gipfeln im heutigen Rätikon und deren eiszeitlichen Bewohnern.<br /><br />Das «Ländle»: Arbeitsplatz und Kulturerlebnis auch für Bündner<br />Text: Bartholomé Hunger Fotos: Yannick Andrea<br /><br />Das Fürstentum Liechtenstein entwickelte sich seit Anfang der 50er-Jahre zu einem der attraktivsten und erfolgreichsten Wirtschafts- und Kulturstandorte Europas. Als moderner Wirtschaftsplatz steht Liechtenstein für Innovation, Entwicklung und Stabilität. Davon haben auch zahlreiche Bünderinnen und Bündner profitiert.<br /><br />Während Jahrhunderten das nördliche Grenztor zu Rätien<br />Text: Fritz Meisser Fotos: Hans Stäbler<br /><br />Die Luzisteig hat eine bedeutende und spannende Geschichte, die geprägt ist von der Lage als Sperrstellung in der Nähe der Landesgrenze. Dieser Übergang (713 m ü.M.) war seit der Zeit der alten Römer der Schlüssel zu den Bündner Pässen und somit über Jahrhunderte das eigentliche Nordtor zu Rätien.<br /><br />Die Letzten wohnten ganz hinten<br />Text: Maya Höneisen<br /><br />Die Walser spielten im Rätikon eine nicht unbedeutende Rolle. Die Einwanderer aus dem Wallis besiedelten im späten Mittelalter die kargen Täler in der Region um Sulz- und Drusenfluh.<br /><br />Seewis: ein Sonderfall<br />Text: Edy Walser<br /><br />Die Gemeinde Seewis im Prättigau – zusammen mit den Fraktionen Pardisla und Schmitten zählt sie heute rund 1400 Einwohnter – hat unter den Prättigauer Gemeinden seit jeher eine Sonderstellung eingenommen. Sprachlich und auf konfessionell. Böse Zungen behaupten, „d Seewiser chönt nit tue wie anderi.“.<br /><br />Mitteilungen Pro Rätia:<br /><br />Strom aus Graubünden – Markt oder Politik?<br />Die Pro-Raetia-Jubiläumsreise<br />60 Jahre Pro Raetia<br />Graubünden 1949 – ein Sonderfall?<br /><br />MAGAZIN<br /><br />Ruhe, Fresken und eine wunderschöne Aussicht<br />Text. Jakob Lieberherr Fotos: Yannick Andrea<br /><br />Winterwanderung: Bergün – Latsch – Stuls – Bergün<br />Wenn Spukgeister über die Landesgrenzen schweben<br />Text und Fotos: Hans Domenig<br /><br />Kultur – Viele Sagengestalten sind rund um den Rätikon bekannt<br /><br />Der Dichter als General<br />Text: Johann Ulrich Schlegel<br /><br />Geschichte – die Lebensumstände von Johann Gaudenz von Salis-Seewis<br /><br />Mit einer Prise Leichtigkeit<br />Text: Maya Höneisen Fotos: Andrea Yannick<br /><br />Begegnung – mit Kararina Schwitter-Fedier, Musik-Clownin, Tschappina<br /><br />Nahrung aus dem Kreislauf der Natur<br />Text: Elisabeth Bardill<br /><br />Landwirtschaft – die Produzentengenossenschaft Prättigau<br /><br />Wenn der Gletscher seine Tore öffnet<br />Text und Fotos: Christoph Benz<br /><br />Natur – Begehbare Gletschergrotten im Morteratschgletscher<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-5421132773206410697?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-13322151604236159682009-04-15T07:55:00.001+02:002009-04-15T07:55:26.694+02:00Jahreshauptversammlung des Geschichtsvereins Region BludenzJahreshauptversammlung des Geschichtsvereins Region Bludenz mit anschließender Buchpräsentation und Vortrag von Mag. Christoph Walser zur archäologischen Untersuchung im Kloster St. Peter<br /><br />Mittwoch, 15. April 2009, 19 Uhr<br />Bludenz, Kloster St. Peter (Dominikussaal)<br /><br />Tagesordnung<br /><br /> * Begrüßung<br /> * Verlesung und Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung vom 13. April 2008<br /> * Bericht des Obmanns<br /> * Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses<br /> * Entlastung des Vorstandes<br /> * Beschlussfassung über den Voranschlag 2009<br /> * Festsetzung des Mitgliedsbeitrages für 2010<br /> * Allfälliges<br /><br />Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung laden wir alle Interessierten zur öffentlichen Präsentation des Heftes Nr. 92 der Bludenzer Geschichtsblätter ein, das dem Thema "Neue archäologische und kunsthistorische Forschungen zum Kloster St. Peter" gewidmet ist.<br /><br />Den Fachvortrag hält der Archäologe und Mitautor Mag. Christoph Walser zum Thema "Unter Dielen verborgen … Archäologische Untersuchungen im Refektorium des Dominikanerinnenklosters St. Peter". Der Referent beleuchtet die im Jahr 2006 durchgeführten archäologischen Untersuchungen, die eine Vielzahl an Funden und Befunde ans Tageslicht beförderten, welche wichtige Rückschlüsse auf die historische Entwicklung des Klosters zulassen. Von besonderer Bedeutung sind vor allem die Forschungen im Bereich des Refektoriums, wo auch die umfangreichsten archäologischen Grabungen durchgeführt werden konnten. Die dabei zu Tage getretene Fehlboden- beziehungsweise Gewölbezwickelverfüllung mit den darin enthaltenen Fundobjekten ermöglicht einen tiefen Einblick in die spätmittelalterliche bis frühneuzeitliche Sachkultur des Konvents. Darüber hinaus konnten zahlreiche bauliche Details dokumentiert werden, die ein neues Bild der bauhistorischen Entwicklung der Anlage liefern.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-1332215160423615968?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-58672595700705577262009-04-15T07:23:00.002+02:002009-04-15T07:28:28.124+02:00Ordentliche GeneralversammlungDienstag, 21. April 2009, 19.15 Uhr<br />Schruns, Montafoner Heimatmuseum<br /><br />Der Heimatschutzverein Montafon lädt alle Mitglieder und Interessierten zur Generalversammlung ein. Wie jedes Jahr steht an diesem Tag der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr auf dem Programm (der interne Jahresbericht umfasst mehr als 2300 Seiten, der gedruckte Jahresbericht kommt auf 173 Seiten). Alle drei Jahre muss neu gewählt werden, und so stellen sich bis auf Gerda Bitschnau und Norbert Flatz alle Ausschussmitglieder der Wiederwahl. Als neue Ausschussmitglieder werden an diesem Abend MMag. Michael Kasper, Mag. Christoph Walser und Marianne Werle vorgestellt.<br /><br />Alter Vorstand und Ausschuss<br /><br />Dr. Andreas Rudigier (Obmann)<br />Mag. Wilfried Dür (Stv. Obmann)<br />Judith Ganahl (Kassierin)<br />Mag. Andreas Brugger (Schriftführer)<br /><br />DDr. Heiner Bertle (Schruns)<br />Gerda Bitschnau (Tschagguns)<br />Mag. Norbert Flatz (St. Anton)<br />Klaus Fussenegger (Schruns)<br />Friedrich Juen (St. Gallenkirch-Gargellen)<br />Mag. Bernhard Maier (Stand Montafon)<br />Ing. Horst Millinger (Gaschurn)<br />Hans Netzer (Silbertal)<br />Mag. Beatrice Pfeifer (Vandans)<br />Dr. Leo Walser (Lorüns)<br /><br />Tagesordnung<br /><br />1 Begrüßung<br />2 Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung (das Protokoll liegt bei der Versammlung auf)<br />3 Bericht des Obmanns zum Vereinsjahr 2008<br />4 Bericht der Kassierin zum Vereinsjahr 2008<br />5 Stellungnahme der Kassaprüfer und Entlastung der Kassierin<br />6 Entlastung des Vorstands<br />7 Neuwahl des Obmanns, des Ausschusses und Bestellung der Rechnungsprüfer<br />8 Vorschau auf das Vereinsjahr 2009 und Genehmigung des Voranschlags<br />9 Festsetzung des Mitgliedsbeitrags für 2010<br />10 Allfälliges<br /><br />Anträge an die Ordentliche Generalversammlung bitten wir, bis Freitag, 17. April 2009 (12 Uhr), schriftlich beim Montafoner Heimatmuseum einzubringen.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SeVwXqjfuxI/AAAAAAAAAME/q6imqib5V1Y/s1600-h/jb09.jpg"><img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 219px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SeVwXqjfuxI/AAAAAAAAAME/q6imqib5V1Y/s320/jb09.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5324785686297950994" /></a><br /><br />Im Rahmen der Generalversammlung wird der gedruckte Jahresbericht 2008 präsentiert. 22 Autorinnen und Autoren berichten in mehr als 40 Beiträgen über umfangreiche Tätigkeiten des Vereins. Die Generalversammlung gibt auch letztmals Gelegenheit, die Ausstellung zu Richard Beitl anzusehen.<br /><br />Öffentliche Anbindung: Zug von Bludenz nach Schruns ab 18.37 Uhr, Rückreise ab 21.03 oder 22.03 Uhr; Bus von Partenen nach Schruns ab 18.17 Uhr (Rückreise nur mehr mit dem Taxi möglich)<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-5867259570070557726?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-37272550597179823712009-04-15T07:18:00.003+02:002009-04-15T07:22:36.166+02:00Vorarlberger Historiker referierten bei Kongress in den USA<meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"><meta name="ProgId" content="Word.Document"><meta name="Generator" content="Microsoft Word 10"><meta name="Originator" content="Microsoft Word 10"><link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CMichael%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:worddocument> <w:view>Normal</w:View> <w:zoom>0</w:Zoom> <w:hyphenationzone>21</w:HyphenationZone> <w:compatibility> <w:breakwrappedtables/> <w:snaptogridincell/> <w:wraptextwithpunct/> <w:useasianbreakrules/> </w:Compatibility> <w:browserlevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><style> <!-- /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-parent:""; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 {size:595.3pt 841.9pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:35.4pt; mso-footer-margin:35.4pt; mso-paper-source:0;} div.Section1 {page:Section1;} --> </style><!--[if gte mso 10]> <style> /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";} </style> <![endif]--> <p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><i style="">Skigeschichtekongress in Mammoth Lakes in Kalifornien war international besetzt<o:p></o:p></i></p> <p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><o:p> </o:p></p> <p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Vom 29. März bis zum 3. April fand in der kalifornischen Sierra Nevada der heurige Internationale Skigeschichtekongress statt. Der renommierte amerikanische Skihistoriker John Allen hatte dazu über 60 Experten aus der ganzen Welt nach Mammoth Lakes eingeladen, die über eine Vielzahl skihistorisch sehr interessanter Themen referierten. Erstmals war Vorarlberg dabei gleich durch zwei Historiker vertreten, Andreas Brugger aus dem Montafon und Christof Thöny aus dem Kostertal. Beide hielten inhaltlich interessante und gut illustrierte Vorträge.</p><p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Bei Andreas Brugger stand der weltbekannte amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway im Mittelpunkt, der in den 1920er Jahren mehrere Monate zum Skilaufen im Montafon weilte<i style="">. </i>Sein Roman <i style="">Paris. Ein Fest fürs Leben</i>, die Kurzgeschichte „Schnee auf dem Kilimandscharo“ sowie einige Briefe lieferten dabei anschauliche Darstellungen aus dem abenteuerlichen Leben des Nobelpreisgewinners sowie zum Skilauf im Montafon der Zwischenkriegszeit.<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SeVuxqtN9YI/AAAAAAAAAL8/BdM_5VLrY_M/s1600-h/Th%C3%B6ny+%28li.%29+%2B+Brugger+%28re.%29.JPG"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SeVuxqtN9YI/AAAAAAAAAL8/BdM_5VLrY_M/s320/Th%C3%B6ny+%28li.%29+%2B+Brugger+%28re.%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5324783933992072578" border="0" /></a></p> <p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Christof Thöny referierte über das Arlberg-Kandahar-Rennen, dessen erstmalige Durchführung sich im letzten Jahr zum bereits 80. Mal gejährt hat. Neben einem Abriss der geschichtlichen Entwicklung des Rennens stellte er dabei die beiden Hauptinitiatoren des Rennens im Portrait dar. Dabei handelt es sich um den britischen Skipionier Sir Arnold Lunn, der als Erfinder des modernen Torlaufs gilt, und Hannes Schneider, der mit der Entwicklung der Arlbergtechnik der Arlbergregion zu weltweiter Bekanntheit verhalf.</p> <p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Der Kongress wurde durch diverse Veranstaltungen, wie Filmabende und Nostalgieskirennen abgerundet. Die allesamt auf Englisch gehaltenen Vorträge werden bis Jahresende in einem Sammelband publiziert werden.</p> <p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><o:p> </o:p></p> <div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-3727255059717982371?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-65841818517330211142009-04-12T07:37:00.002+02:002009-04-12T07:40:33.879+02:00Heimatschutzverein Montafon: Ordentliche GeneralversammlungDi 21.4.2009 um 19:15 Uhr im Montafoner Heimatmuseum, Schruns<br /> <p>Der Heimatschutzverein Montafon lädt alle Mitglieder und Interessierten zur Generalversammlung ein. Wie jedes Jahr steht an diesem Tag (ein letztes Mal) der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr auf dem Programm. Alle drei Jahre muss neu gewählt werden, und so stellen sich bis auf Gerda Bitschnau und Norbert Flatz alle Ausschussmitglieder der Wiederwahl. Neue Ausschussmitglieder werden an diesem Abend ebenfalls vorgestellt.</p><p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.stand-montafon.at/kultur/museen/Veranstaltungen/21april/image_big"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 333px; height: 250px;" src="http://www.stand-montafon.at/kultur/museen/Veranstaltungen/21april/image_big" alt="" border="0" /></a></p><p>Vorstand</p> <p>Dr. Andreas Rudigier (Obmann)<br />Mag. Wilfried Dür (Stv. Obmann)<br />Judith Ganahl (Kassierin)<br />Mag. Andreas Brugger (Schriftführer)</p> <p>Beiräte im Ausschuss</p> <p>DDr. Heiner Bertle (Schruns)<br />Gerda Bitschnau (Tschagguns)<br />Mag. Norbert Flatz (St. Anton)<br />Klaus Fussenegger (Schruns)<br />Friedrich Juen (St. Gallenkirch-Gargellen)<br />Mag. Bernhard Maier (Stand Montafon)<br />Ing. Horst Millinger (Gaschurn)<br />Hans Netzer (Silbertal)<br />Mag. Beatrice Pfeifer (Vandans)<br />Dr. Leo Walser (Lorüns)</p> <p><br />Tagesordnung</p> <p>1 Begrüßung<br />2 Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung (das Protokoll liegt bei der Versammlung auf und kann auf Wunsch auch vorher zugesandt beziehungsweise eingesehen werden)<br />3 Bericht des Obmanns zum Vereinsjahr 2008<br />4 Bericht der Kassierin zum Vereinsjahr 2008<br />5 Stellungnahme der Kassaprüfer und Entlastung der Kassierin<br />6 Entlastung des Vorstands<br />7 Neuwahl des Obmanns, des Ausschusses und Bestellung der Rechnungsprüfer<br />8 Vorschau auf das Vereinsjahr 2009 und Genehmigung des Voranschlags<br />9 Festsetzung des Mitgliedsbeitrags für 2010<br />10 Allfälliges</p> <p>Anträge an die Ordentliche Generalversammlung bitten wir, bis Freitag, 17. April 2009 (12 Uhr), schriftlich beim Montafoner Heimatmuseum einzubringen.</p> Im Rahmen der Generalversammlung wird der gedruckte Jahresbericht 2008 präsentiert. 22 Autorinnen und Autoren berichten in mehr als 40 Beiträgen über umfangreiche Tätigkeiten des Vereins. Die Generalversammlung gibt auch letztmals Gelegenheit, die Ausstellung zu Richard Beitl anzusehen.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-6584181851733021114?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-1504092183964836242009-03-28T09:14:00.002+01:002009-03-28T09:29:20.240+01:00Online-Beiträge zur Geschichte des MontafonsIn der jungen Online-Reihe des Vorarlberger Landesarchivs (Verba volant) erschienen in letzter Zeit wiederum einige Beiträge zur Geschichte des Montafons:<br /><br /><a href="http://www.vorarlberg.at/pdf/vv65mtbludenz.pdf">VV 65: Manfred Tschaikner - Herrschaft, Gericht, Steuergenossenschaft, Kirchspiel und Gemeinde. Zur Verwaltungsgeschichte des Großraums Bludenz in der Frühen Neuzeit</a><br /><br /><a href="http://www.vorarlberg.at/pdf/vv61pbmontafon.pdf">VV 61: Peter Bußjäger - Der Stand Montafon. Wissenswertes zur Vergangenheit und Zukunft eines eigentümlichen Gebildes</a><br /><br /><a href="http://www.vorarlberg.at/pdf/vv56arhonold.pdf">VV 56: Andreas Rudigier - Die "Heimatkunst" Konrad Honolds in Bezug auf die Montafoner Gemeindewappen</a><br /><br /><a href="http://www.vorarlberg.at/pdf/vv52ungemeindewappenmonta.pdf">VV 52: Ulrich Nachbaur - "Soll diese Symbolhäufung Montafoner Gepflogenheit werden?". Zur Entstehung der Montafoner GEmeindewappen 1927 bis 1967</a><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-150409218396483624?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-24995452709489967392009-03-28T09:09:00.002+01:002009-03-28T09:11:39.698+01:00Buchpräsentation: Richard Beitl (1900-1982)Donnerstag, 2. April 2009, 19.15 Uhr Montafoner Heimatmuseum Schruns <br /><br />Richard Beitl (1900-1982). Wissenschaft – Dichtung – Wirken für die Heimat<br />(Buchpräsentation mit Dr. Klaus Beitl und Dr. Peter Strasser) <br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.stand-montafon.at/kultur/museen/Veranstaltungen/2april/image_big"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 170px; height: 250px;" src="http://www.stand-montafon.at/kultur/museen/Veranstaltungen/2april/image_big" alt="" border="0" /></a><br />Die Montafoner Schriftenreihe beschreitet neue Wege. Das gilt nicht nur für das neue Lay-Out, sondern auch für den Umstand, dass die nunmehr 27. Ausgabe – hier sind die sechs Sonderbände miteingerechnet – erstmals eine Person der Montafoner Geschichte in den Mittelpunkt von unterschiedlichen Betrachtungen stellt. Dass die Wahl auf Richard Beitl fiel, mag nicht ganz zufällig sein, auch wenn nicht ein Jubiläum oder hierarchische Gründe im Hinblick auf die Wichtigkeit seiner Person für die Geschichte des 20. Jahrhunderts im Montafon ausschlaggebend waren. Richard Beitl repräsentiert eine Gruppe von Menschen, die den Blick nach Außen nie aus den Augen verloren und dabei dennoch oder vielleicht gerade trotzdem wesentliche Themen des Heimatschutzes vertraten. Sein Leben und Denken war mit Widersprüchen behaftet und ist wohl gerade deshalb ein idealer Vertreter dieser Bewegung, die neben der Hochhaltung konservativer Werte eigentlich ein sehr modernes Leben führten.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-2499545270948996739?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-65126672176265626452009-03-18T17:16:00.002+01:002009-03-18T17:19:01.781+01:00Die Zukunft der Vergangenheit<div class="image"> <span> <img src="http://www.stand-montafon.at/aktuelles/presse/Tagung/image_big" /> </span> </div> <div class="description">Internationale Experten bei einer Fachtagung über die Zukunft der Museen im Montafon.<br /><br /></div> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size:100%;"><b style=""><span style="font-family:'Times New Roman','serif';"></span></b><span style="font-family:'Times New Roman','serif';">Die Montafoner Museen genießen bis weit über die Vorarlberger Landesgrenzen hinweg einen mehr als guten Ruf. Seit der Kunsthistoriker Andreas Rudigier die Geschicke der Museen in Schruns (Heimatmuseum), Gaschurn (Tourismusmuseum) und in Silbertal (Bergbaumuseum) leitet, haben sich die Museen in ein attraktives Kulturunternehmen gewandelt. „Wir bewegen pro Jahr etwa 18.000 Personen“, zeigt sich Rudigier erfreut. Rund 270 Führungen, Veranstaltungen in Häusern und in freier Kulturlandschaft – beispielsweise bei der Via Valtellina oder bei den Ausgrabungen am Bartholomäberg – wurden alleine im Vorjahr angeboten. „Das zeigt schon, wie aktiv der Heimatschutzverein ist.“ An die 50 freiwillige Helfer sind unermüdlich für die Museen im Montafon im Einsatz. Mit Pfingsten 2009 kommt mit dem Museum „Frühmesshaus“ in Bartholomäberg sogar noch ein viertes Museum dazu. <o:p></o:p></span></span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><b style=""><i style=""><span style="line-height: 115%;font-family:'Times New Roman','serif';font-size:12;" >Meinungsaustausch</span></i></b><span style="font-family:'Times New Roman','serif';"><o:p></o:p></span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-family:'Times New Roman','serif';"><span style="font-size:100%;">Die Aufgaben und Anforderungen an einen Museumsbetrieb haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Mit dem grundlegenden Erneuerungsvorhaben „Museen neu“ bietet sich für das Montafon jetzt eine große Chance. „Deshalb wollen wir die neuen Möglichkeiten unter möglichst vielen Perspektiven angehen“, schildert Projektentwickler Bruno Winkler. So gab es bereits intensive Gespräche mit politisch Verantwortlichen, Touristikern und Bürgern. Bei einer internationalen Fachtagung haben sich jetzt unter anderem Experten aus Basel, Bern, Bozen, Innsbruck und Graz in Zusammenarbeit mit der Museumsakademie Joanneum Graz zu einer offenen Diskussion in Schruns getroffen. „Ziel war es, ein Zukunftskonzept für die Museen, basierend auf die bereits erarbeiteten Informationen, aufzubauen“, schildert Museumsdirektor Andreas Rudigier.<o:p></o:p></span></span></p> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><b style=""><i style=""><span style="line-height: 115%;font-family:'Times New Roman','serif';font-size:12;" >Zukunftsgestaltung</span></i></b><span style="font-family:'Times New Roman','serif';"><o:p></o:p></span></p> <span style="font-family:'Times New Roman','serif';"><span style="font-size:100%;">„Anhand der geplanten Umstrukturierung der Montafoner Museen können wir jetzt diskutieren, was wünschenswert wäre für ein Museum der Zukunft“, sagt auch Gottfried Fliedl, Leiter der Museumsakademie Joanneum. „Es wäre schön, wenn sich die Ergebnisse aus dem Montafon als Modell-Beispiel für andere Museen dieser Art heranziehen lassen würden“, so Fliedl weiter. Der Prozess zur Erneuerung der Montafoner Museen dauert jedenfalls auch trotz der vielen neuen Ideen der Expertentagung weiter an. „Wir werden sämtliche Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren und dann nochmals zur Debatte stellen“, freut sich Bruno Winkler abschließend auf ein breites Mitwirken von Interessierten an der Zukunftsgestaltung der Montafoner Museen.<br /><br /></span></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-6512667217626562645?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-46234734567550637652009-03-12T17:07:00.001+01:002009-03-12T17:09:28.841+01:00„Ein der Dichtung Ergebener“<h1><span style="font-size:100%;"></span></h1>Donnerstag, 19. März 2009, 19.15 Uhr <br />Montafoner Heimatmuseum Schruns<h2><span style="font-size:100%;"></span></h2> <div class="image"> </div> <div class="description"><span style="font-style: italic; font-weight: bold;">„Ein der Dichtung Ergebener“ – Richard Beitl als Lyriker und Romanautor </span>(Vortrag mit Dr. Ulrike Längle und Dr. Jürgen Thaler)</div> <p>Gedichte zu schreiben war für Richard Beitl von Jugend an eine Selbstverständlichkeit. Über das Gedichteschreiben während seiner Jahre im Jesuiteninternat Stella Matutina in Feldkirch berichtete er am 21. Oktober 1917 an seinen Vater in Schruns: „Meine Gedichte werde ich vielleicht in Bälde einem Pater zeigen, der selber auch Dichter ist: P. Isidor Hopfner, der auch die Sonntagsaufsätze im Landboten schreibt. Ich habe große Freude an dieser Beschäftigung.“ Beitl erhielt sich diese Freude ein Leben lang, mit den Romanen „Angelika“ und „Johringla“ übte sich Beitl schließlich sehr erfolgreich in der Kunst der Romanschreibens.</p> Ulrike Längle ist Schriftstellerin und Leiterin des Franz-Michael-Felder-Archivs in Bregenz; Jürgen Thaler arbeitet als Literaturarchivar beim Franz-Michael-Felder-Archiv. Beide ReferentInnen haben sich im Rahmen des Ausstellungs- und Buchprojekt zu Richard Beitl mit dem schriftstellerischen Werk Beitls auseinandergesetzt und werden an diesem Abend darüber berichten.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-4623473456755063765?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-88226125832532364352009-03-04T07:39:00.002+01:002009-03-04T07:46:18.252+01:00Heimat als Wunsch, Phantasie, Konstruktion. Ein Museum für das MontafonMontag, 9. März 2009, 10-21 Uhr<br />Dienstag 10. März 2009, 9.30-16 Uhr<br />Schruns, Montafoner Heimatmuseum <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Heimat als Wunsch, Phantasie, Konstruktion. Ein Museum für das Montafon</span><br /><span style="font-weight: bold;">(Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Museumsakademie Joanneum, Graz) </span><br /><br />Heimat- und Regionalmuseen sind hierzulande der am meisten verbreitete Museumstyp. Er kommt dem Begehren entgegen, der eigenen Vergangenheit und Herkunft, seinem ‚Ursprung’, wieder begegnen zu können. Dieser ‚unmögliche Wunsch’ ist so mächtig, dass er uns übersehen lässt, dass und wie solche Museen Bilder erzeugen, Imaginationen projizieren, Vergangenheit konstruieren. Vor allem aber lassen sie einen übersehen, was sie leisten könnten: behutsames Arbeiten des Erinnerns, an der Vergänglichkeit der Zeit, am Entwerfen von Zukunft.<br /><br />Die grundlegende Erneuerung der Montafoner Heimatmuseen bietet die Möglichkeit, über neue Modelle und Optionen für kleine regionale Museen nachzudenken: Welche neuen Inhalte braucht es, um ein Heimatmuseum an die Gegenwart anzuschließen? Wie kann das Potenzial vorhandener Sammlungen in neuem Kontext genutzt werden? Wie kann das Museum regionale Identitäten bearbeiten und interpretieren? Wie können neue geschichtstheoretische und museologische Ansätze berücksichtigt werden? Welche Schlüsse müssen aus den anhaltenden Diskussionen um Sinn und Zweck dieser Museen gezogen werden? Wie beziehen sich solche Museen auf ihre soziale Umwelt, auf freiwillige MitarbeiterInnen, Einheimische und Touristen, Experten und Sammler, Politiker und Förderer?<br /><br /><span style="font-style: italic;">mit Dr. Gottfried Fliedl, Leiter der Museumsakademie Joanneum, Graz, Beat Gugger, freier Ausstellungskurator, Schweiz, Dr. Gabriele Rath, Rath & Winkler, Projekte für Museum und Bildung, Innsbruck, Dr. Andreas Rudigier Leiter der Montafoner Museen, Bruno Winkler, Rath & Winkler, Projekte für Museum und Bildung, Innsbruck </span><br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Sa4iuhyYM5I/AAAAAAAAALs/uJoGiYYmg9U/s1600-h/Museumsakademie.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/Sa4iuhyYM5I/AAAAAAAAALs/uJoGiYYmg9U/s320/Museumsakademie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5309219193455391634" border="0" /></a><br /><span style="font-weight: bold;">Programm </span><br /><br /><span style="font-style: italic;">9. März </span><br />10 Begrüßung und Vorstellung des Programms beziehungsweise Zieles der Veranstaltung<br />10.30 Beat Gugger und Gottfried Fliedl: Ein kleines museologisches Passionsspiel. Das Heimatmuseum lieben, das Heimatmuseum hassen! Mit Kaffee, Snacks und Zwischenrufen<br />11.30 Andreas Rudigier, Bruno Winkler, Gabriele Rath, Gottfried Fliedl: Das Projekt „Heimatmuseum neu“. Rahmenbedingungen, Konzept, Ideen<br />13 Mittagspause<br />14.30 Andreas Rudigier: Führung durch das Heimatmuseum<br />16 Kaffeepause<br />16.30 „Nachdem wir alles gesehen haben“ – Reaktionen, Diskussion<br />18 Abendessen<br />19.30 Andreas Rudigier, Bruno Winkler, Gabriele Rath: Die Montafoner Museen und ihre „Community“<br />21 Uhr Ende des ersten Tages <br /><br /><span style="font-style: italic;">10. März </span><br />9.30 Kleiner Theorie-Praxis-Test. Was ist unbrauchbarer, die Theorie oder die Praxis? Morgendliche Lockerungsübung mit Gotthard Fliedl<br />10.15 Gruppenarbeit mit anschließenden Zusammenfassungen. Visionen eines künftigen Heimatmuseums<br />12.30 Mittagspause<br />14 Gottfried Fliedl: Input zur Schlussdiskussion. Das Heimatmuseum reformieren, umbenennen, aufgeben, in Ruhe lassen, anzünden, anpreisen, weiterentwickeln, verhindern, verlebendigen, auflösen, vergessen, modernisieren oder ...?<br />14.20 Schlussdiskussion mit Kaffee 16 Schluss der Veranstaltung <br /><br /><span style="font-style: italic;">Teilnahmegebühr (Joanneum): 140 Euro (Inklusivleistungen Vorträge, Seminarunterlagen, Kaffeepausen), 100 Euro für Studierende, Arbeitssuchende und MitarbeiterInnen von KooperationspartnerInnen</span><em><span><strong><em><span style="font-family:Arial;font-size:85%;"><p class="Zusatz1" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span lang="DE-AT" style="font-family:Arial;"><span style="font-size:85%;"><br /></span></span></p></span></em></strong></span></em><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-8822612583253236435?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-1388329100800774402009-02-16T20:14:00.003+01:002009-02-16T20:18:36.159+01:00Kuh-Handel. Malerei und Objekte über Tier und Mensch<span style="font-weight: bold;">Ausstellung von Theresa Beitl<br /><br /></span>Theresa Beitl ist die jüngste Tochter Richard Beitls - ihm ist derzeit im Heimatmuseum eine Ausstellung gewidmet - und lebt in Berlin. Unter dem Titel „Malerei und Objekte über Tier und Mensch“ beschäftigt sich Theresa Beitl hauptsächlich mit einem für das Montafon charakteristischen Tier, nämlich mit der Kuh. Bewusst oder unbewusst spannt sie einen Bogen, der jenem ihres Vaters nicht unähnlich ist – da ist auf der einen Seite die Künstlerin, die aus der Stadt kommt, und da ist auf der anderen Seite das Objekt ihrer Bilder, das typisch für das Land ist – der Spagat zwischen Alt und Neu, zwischen Heimisch und Fremd scheint sich auch hier aufzubauen.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SZm7rFBZ-EI/AAAAAAAAAKw/oTxYQfgdIr0/s1600-h/Portr%C3%A4tIMG_7841_TB.JPG"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 219px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SZm7rFBZ-EI/AAAAAAAAAKw/oTxYQfgdIr0/s320/Portr%C3%A4tIMG_7841_TB.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5303476384962312258" border="0" /></a><br />Theresa Beitl hat, durchaus in familiärer Tradition, Literatur und Volkskunde studiert, das anschließende Studium der Malerei in Paris und Berlin hat sie zur professionellen Künstlerin werden lassen. Mitgliedschaften in Künstlervereinigungen, Stipendien und Preise zeigen, dass sich Theresa Beitl etabliert hat und die Montafoner Museen freuen sich, dass sich diesmal Theresa Beitl mit ihren „kuh-len“ Werken zwar nicht mehr in die Höhle der Kühe begibt, sich aber doch der zwischen Turbo- und Milka-Kuh breit gefächerten Kompetenz der ländlichen Bevölkerung stellt.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SZm73MLCsYI/AAAAAAAAAK4/lR3ECbYwUmY/s1600-h/Philomena.JPG"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 256px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_lHYSzwYaGWg/SZm73MLCsYI/AAAAAAAAAK4/lR3ECbYwUmY/s320/Philomena.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5303476593040208258" border="0" /></a><br />Montafoner Heimatmuseum Schruns, bis 18. April (Öffnungszeiten Dienstag bis Samstag, jeweils 16-18 Uhr)<br /><br /><em><span style="font-family:Arial;font-size:85%;"><div><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style=";font-family:Arial;font-size:14;" ></span></p></div></span></em><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-138832910080077440?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-4346862861152982251.post-80407054722263681332009-01-23T16:08:00.001+01:002009-01-31T17:08:28.199+01:00Infoblatt Montafoner MuseenDer Obmann des Heimatschutzvereins Montafon berichtet im neuesten <a href="http://kurage.at/pdf/info_momu_1_09.pdf">Infoblatt</a>:<p><br />"Das Vereinsjahr 2009 hat begonnen und ich möchte Ihnen dazu die besten Wünsche vermitteln! 2008 stand neben dem Anspruch, die laufenden Projekte fortzusetzen, ganz im Zeichen der talweiten Ausdehnung der Aktivitäten. Der Verein bemühte sich 2008 um mehr Veranstaltungen außerhalb des Heimatmuseums, was sich auf die Besucherzahlen wie folgt niederschlug: Während das Montafoner Heimatmuseum diesmal etwa 10.200 Menschen besuchten (Vorjahr 12.000) konnten die Museen und der Verein insgesamt mehr als 18.000 Menschen erreichen (Vorjahr 17.500). Wie wichtig Veranstaltungen sind, zeigt der Umstand, dass mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher den Einladungen der rund 270 Veranstaltungen und Führungen folgten.</p><p><br />Im Mittelpunkt der Ausstellungstätigkeit stand das Thema „Grenzüberschreitungen“, das von Edith Hessenberger kuratiert und von einer umfangreichen Publikation begleitet wurde. Projekte zur Archäologie, Bergbaugeschichte, Via-Valtellina, Kulturlandschaft im Allgemeinen, Maisäßlandschaft im Besonderen, Montafonertracht, Archivierung (Fotos, ZeitzeugInnen, Kulturgüter), zu Themenwegen sowie zu weiteren Aspekten der Zeitgeschichte konnten teilweise sehr erfolgreich weiter geführt werden. Mehr als 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgten für die Umsetzung des Programms, alle Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und Projekte zusammengezählt waren etwa 130 Menschen für die Sache des Heimatschutzvereins Montafon und die Montafoner Museen im Einsatz! Ihnen allen gebührt ein großer Dank, so wie ich mich auch bei allen 750 Mitgliedern beziehungsweise jenem großen Teil, die ihren Mitgliedsbeitrag bezahlten, bedanken möchte.</p><p><br />2009 sollen die laufenden Projekte fortgesetzt werden. Im Mittelpunkt steht die Erweiterung der Montafoner Museen, die sich nicht nur auf den Standort Schruns, sondern auch auf die neue Außenstelle am Bartholomäberg sowie vor allem die Besetzung der für den Verein relevanten Themen im Tal konzentrieren wird. Die an fünf Orten zu sehende Ausstellung „Mensch & Berg. Die Geschichte einer leidenschaftlichen Beziehung“ wird ab Pfingsten nicht nur eines der zentralsten Themen im Leben der Montafonerinnen und Montafoner in den Mittelpunkt rücken, sondern die Ausstellungen wollen auch die Zusammenarbeit in der Region im Sinne des künftigen musealen Konzepts fördern.</p><p><br />Für kritische Anregungen und Ergänzungen sind wir dankbar und freuen uns schon jetzt auf die nächste Begegnung mit Ihnen in einem der Montafoner Museen oder bei einer Veranstaltung außerhalb der Museen.</p><p><br />Andreas Rudigier"</p><p><br /></p><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4346862861152982251-8040705472226368133?l=montafonergeschichte.blogspot.com'/></div>montihttp://www.blogger.com/profile/11517695232372513284noreply@blogger.com0