tag:blogger.com,1999:blog-27335792999926626442008-07-05T21:03:15.220+02:00Vita Brevisvitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comBlogger24125tag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-7768060506316588302008-05-27T20:32:00.001+02:002008-05-27T20:33:11.765+02:00Wie ist Gott?<span class="postbody">or ein paar Tagen hab ich mir mit meinem Mann 'Indiana Jones 1' auf DVD angesehen. In diesem Film geht es darum, dass den Nazis die Bundeslade in die Hände fällt. Sie öffnen diese, um zu sehen, ob die Gesetzestafeln noch drinne sind. Dabei entströmen Geistwesen der Lade, die erst schön anzusehen sind, dann jedoch zu Monstern werden und die Nazis grausam töten.<br />Ich habe nach dem Film gedacht "So ist Gott bestimmt nicht!" Solche Grausamkeiten hat Er nicht nötig. Dann hab ich weiter überlegt, wie Gott wohl ist und ich kam irgendwann zu dem Schluss, dass Gott immer anders ist, als wir Ihn uns denken. Niemand kann sich ein vollständiges Bild von Gott machen. Irgendwie finde ich das richtig gut, denn so kann mir auch niemand erzählen, dass er genau wisse wie Gott ist und wie ich jetzt demzufolge zu sein hätte.<br /><span style="color: rgb(51, 102, 255);"> Gott ist der, der immer ganz anders ist.</span></span>vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-2998134535782892972008-05-22T10:44:00.004+02:002008-05-22T10:52:40.814+02:00Gott ist gut!Ich habe grade ein Büchlein von Anselm Grün über 'Einreden' gelesen. Es geht dabei um negative Einreden, mit denen wir uns selbst das Leben schwer machen und wie man sie überwinden kann. Ich habe mich in den Beschreibungen in diesem Text sehr oft wiedergefunden und festgestellt, dass ich eine ganze Menge negativer Einreden mit mir rumschleppe. In letzter Zeit ging das oft in die Richtung 'Ich bin Gott egal, Er liebt mich nicht, Er schickt mir viele negative Erfahrungen, weil ich nicht demütig genug bin, Ich hab nix besseres verdient' u.s.w.. Damit kann man sich wunderbar den Tag verderben.<br />Na ja, der Text von Anselm Grün sagt nun, dass man negativen Einreden eine positive Einrede entgegen setzen soll. Das klingt wie ein billiger Psychotrick, ist vielleicht sogar einer ( in meiner Therapie hab ich nämlich ähnliches gelernt) aber es funktioniert ganz gut. Ich habe einen Tag lang gegrübelt, welchen positiven Satz ich denn nehmen könnte. Schließlich kam mir folgender Satz in den Sinn: <span style="font-weight: bold;">"Gott ist gut!"<br /></span>Nun mache ich das seit ca. drei Tagen, sobald mir ein negativer Gedanke durch den Kopf schiesst, sag ich mir sofort 'Gott ist gut'. Und da ich ja grad die ZahnOP hatte und die Nachwirkungen alles andere als angenehm sind, komme ich sehr oft am Tag dazu, mir diesen Satz zu sagen. Am Ende glaub ich es tatsächlich noch *gg*.<span style="font-weight: bold;"><br /></span>vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-51636877509898899732008-05-19T10:46:00.002+02:002008-05-19T10:48:01.662+02:00Morgen......steht dann die zweite Zahn OP an...falls jemand an mich denken mag....vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-14433441219792626672008-04-03T12:04:00.003+02:002008-04-03T12:12:10.639+02:00NachtragSo, noch ein Nachtrag zu meinem letzten Posting:<br />Das Wichtigste hab ich eigentlich unterschlagen, nämlich das Resultat aus all den vielen Kindheitserfahrungen (das waren noch längst nicht alle, aber ich zähl sie jetzt auch nicht alle auf).<br />Mein ganz großes Problem ist nämlich, dass ich Gott aufgrund all meiner Erfahrungen nicht vertrauen kann. Immer wieder, bei jedem Problem das sich auftut, habe ich das Gefühl, jetzt lässt Er mich wieder absichtlich ins Unglück laufen. Gut, wenn ich selbst Mist baue, könnte ich ja noch verstehen, dass Gott sagt, sieh zu, wie Du da wieder raus kommst. Aber bei so Dingen, wie jetzt die Zahnoperation, die mich endlos triggern und im Null komma nichts in die Vergangenheit reissen, da hab ich doch nix Falsches getan!? Trotzdem passiert sowas immer und immer wieder. Ich trau mich schon kaum noch für andere zu beten, weil ich denk, dann gehts eh schief...<br />Ich weiss nicht, wie ich dieses Mißtrauen, diese Angst jemals überwinden soll, ich laboriere da schon so lange mit rum. Ich kann gut Menschen zuhören, die mir erzählen, wie sehr Gott mich liebt und dass Er nur mein bestes will. Und in dem Moment glaube ich das auch. Aber dann geh ich nach Hause, seh die Problemberge, die sich auftürmen und alles ist sofort wie weggewaschen.<br />Ich will ja gar nicht, dass Gott alle Probleme für mich erledigt, aber kann Er mir nicht einmal ganz deutlich zeigen wie sehr Er mich liebt, so dass ich das auch wirklich fühlen und spüren kann?vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-6404938179369434682008-03-31T10:58:00.010+02:002008-03-31T11:36:35.847+02:00....Am <a href="http://kurzleben.blogspot.com/2008/03/ich-lebe-noch.html">9. März</a> habe ich ja einen etwas kryptischen Beitrag hinterlassen, der zwar deutlich machte, dass es mir grad nicht so dolle geht, aber so richtig drunter vorstellen kann sich wahrscheinlich kaum jemand was...<br />Seit dem überlege ich, ob ich das Ganze mal genauer erklären soll, oder nicht. Letzte Nacht, als ich nicht schlafen konnte, hab ich mir überlegt, ich mach das jetzt mal.<br /><br />Eines vorweg, ich schreibe das nicht, um Mitleid zu erheischen, sondern weil ich eher das Gefühl habe, dass man mich und meinen Blog dann teilweise besser verstehen kann.<br /><br /><span style="font-style: italic;">Ich erinner mich noch, als ich etwa sechs oder sieben Jahre alt war, da kamen meine Mutter, mein Bruder und ich von einem Besuch bei meiner Oma. Im Treppenhaus fasste meine Mutter sich an den Kiefer und meinte, der würde in letzter Zeit so oft weh tun, sie müsse unbedingt mal zum Zahnarzt.<br />Ich hab das Bild von dieser Situation noch genau vor Augen, es war sozusagen der Startschuss für eine Katastrophe.<br />Meine Mutter ging zum Zahnarzt, der nix finden konnte, eventuell auf die Weisheitszähne tippte und sie schliesslich an einen Kieferchirourgen verwies. Dieser rätselte auch lange rum und so verging ein Jahr, bis schliesslich entdeckt wurde, dass meine Mutter Krebs hatte. Damals war der Krebs wohl schon so weit fortgeschritten, dass man ihr sagte, sie habe noch max. ein Jahr zu leben!<br />Es folgen Operationen über Operationen. Das Gesicht meiner Mutter wurde mit jeder dieser Operationen mehr und mehr entstellt. Unter anderen zog man ihr auch einen Weisheitszahn mit dem Ergebnis, dass ihre Wange in sich zusammen fiel und permanent entzündet war. Das darüber liegende Auge war ständig geschwollen und tränte.<br />Durch den Krebs konnte meine Mutter den Mund kaum noch öffnen, geschweige den richtig kauen. So musste sie ihr Essen irgendwann pürieren und auf "Astronautenkost" ausweichen, um überhaupt noch genug Nährstoffe zu erhalten.<br />Trotzdem hat sie es geschafft noch sieben Jahre zu überleben. Kurz vor ihrem Tod wurde sie schon nur noch über eine Magensonde ernährt, sie fiel dann über Nacht ins Koma und verstarb in der nächsten Nacht im Krankenhaus.<br /><br /></span>All diese Ereignisse haben sich natürlich tief bei mir eingegraben, ich werde damit leben müssen. Aber nun zu dem Grund, wieso es mir grad nicht so gut geht:<br /><br />Ich bin jetzt etwa in dem Alter, in dem meine Mutter damals auch war. Vor einigen Wochen entzündete sich bei mir das Zahnfleisch rund um einen Weisheitszahn. Ich bin zum Zahnarzt und der meinte nach einem Blick aufs Röntgenbild, dass meine Weisheitszähne katastrophal im Gaumen rumliegen und dringend raus müssten. Er empfahl mir einen, wie er sagte 'guten Kieferchirourgen'. Ich setzte mich nichtsahnend in mein Auto und fuhr los. Erst als ich schon fast vor der Praxis stand, fuhr mir ein eiskalter Schreck in die Glieder. Ich war genau dort gelandet, wo schon vor über 25 Jahren meine Mutter in Behandlung war!<br />Von diesem Moment an, war es mit meinen Nerven vorbei. Ich habe dort im Wartezimmer gesessen und in jeder Zeitschrift, die ich aufschlug war mind. ein Bericht über Krebspatienten. Ich habe mich vom Arzt beraten lassen, einen Termin für das Entfernen der ersten zwei Zähne ausgemacht und bin wie im Traum nach Hause gefahren.<br />Seit dem habe ich mich fast ununterbrochen gefragt, was Gott da eigentlich mit mir vor hat? Ich habe erst vor einem halben Jahr eine sehr gute Therapie beendet und fühle mich für solche 'Überraschungsangriffe' so gar nicht gewappnet. Ich wollte eigentlich langsam wieder ins Leben zurückfinden. Und dann sowas!<br />In dieser katastrophalen Stimmung entstand besagtes Posting vom 9. März. Mittlerweile sind die ersten beiden Zähne raus und ich habe dem Arzt vorher noch meine Sorgen geschildert. Er war sehr betroffen und hat versprochen jede noch so kleine Anomalie in meinem Kiefer und Zahnfleisch zu untersuchen. Bisher hat er nix gefunden und ich hoffe und bete, dass das auch mit dem zweiten Eingriff so bleibt!<br /><br />So, das war es, was ich jetzt doch mal loswerden wollte. Hinzu kommt noch, dass ich ausgesprochen Schmerzempfindlich bin und überhaupt ein großer Angsthase was solche Eingriffe betrifft. Nachher muss ich zum Fäden ziehen, das regt mich auch schon wieder auf.........*grr*<br /><span style="font-style: italic;"></span>vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-21761369897387005202008-03-25T19:56:00.003+01:002008-03-25T20:01:23.760+01:00nur ein GedankeImmer wieder begegnen mir Menschen, die mich nerven, mir auf den Keks gehen und wo es mir wirklich schwer fällt mich in Nächstenliebe zu üben. Mir schiessen dann ziemlich viele unerfreuliche Gedanken durch den Kopf.<br />In der Osternacht war es mal wieder soweit. Vor mir saß eine Person, deren 'Gehabe' mich tierisch nervte. Ich wollte mich aber nun grad in dieser Nacht nicht über andere Menschen aufregen und überlegte, was ich machen könne, damit mein Ärger verschwinde.<br />Da schoß mir ein Bild durch den Kopf, wie Gott grade jetzt diese Frau umarmt, weil Er sich so freut, dass es sie gibt. Mein Ärger war mit einem Schlag verschwunden!<br />Vielleicht ist das eine Methode, die ich in Zukunft bewusst anwenden sollte, wenn mir mal wieder jemand dumm kommt. Ich stell mir einfach vor, wie Gott diese Person voller Liebe umarmt. Und dann stell ich mir vor, wie Er mich umarmt...........vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-74042018222528945872008-03-23T21:40:00.004+01:002008-03-23T21:43:07.143+01:00Gesegnete Ostern!<span style="color: rgb(51, 102, 255);"><br /><span style="font-weight: bold;">Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein gesegnetes Osterfest!</span><br /><br /><br /><br /></span>vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-48115363985221883802008-03-09T21:56:00.005+01:002008-03-09T21:59:36.631+01:00ich lebe nochEs gibt mich noch, aber viel zu schreiben hab ich nicht. Ich befinde mich momentan in einer Situation, wo ich mich frage, was Gott da schon wieder mit mir vor hat. Äußerst traumatische Kindheitserlebnisse <span style="font-style: italic;">scheinen </span>sich zu wiederholen und ich weiss nicht, wozu das grade jetzt gut sein soll. Aber vielleicht soll es ja zu gar nichts gut sein und ist nur so der alltägliche Müll, den man so erlebt.....vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-68654712514648014272008-02-18T10:30:00.003+01:002008-02-18T10:34:56.423+01:00Reingefallen!Ich falle immer wieder auf dieselbe Sache rein...<br />Irgendwo lese oder höre ich, was ein Christ so alles zu tun und zu lassen habe und schon bricht die große Panik aus und ich sehe mich bereits in der Hölle schmoren.<br />Das klingt so geschrieben vielleicht ganz lustig, ist aber todernst. Ich komme aus diesen Verstrickungen nicht raus, die sich in fast 30 Jahren falsch vermittelter Theologie in mir festgesetzt haben. Wieso kann ich nicht einfach glauben, dass ich für Gott keine Leistung erbringen muss? Zum Beispiel jetzt in der Fastenzeit hab ich schon wieder den Eindruck, gar nicht bewusst genug zu leben, nicht genug zu fasten u.s.w..<br />Manche Menschen haben so eine Ausstrahlung, da weiss man, die fühlen sich von Gott geliebt. Ich möcht das auch mal fühlen........<br /><br />Vielleicht sollte ich auch einfach zufrieden sein, dass ich es mittlerweile immerhin jedes mal schneller merke, wenn ich wieder in so eine Falle getappt bin....vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-87293830190718921242008-02-13T09:17:00.003+01:002008-02-13T09:20:49.338+01:00Der Heilige GeistÜber den Heiligen Geist hab ich mir bisher nie viel Gedanken gemacht. Er war für mich zu abstrakt. In den Exerzitien jetzt ist er aber ein Dauerthema bisher.<br />Ich habe bis jetzt verstanden, dass Gottes Geist überall wirkt und über uns allen ausgegossen ist. Er bringt mir Gott näher, ist ein Mittler sozusagen. Ich kann den Heiligen Geist nicht mehr von Gott trennen, wie ich es bisher getan habe. Er ist für mich zu einem Teil Gottes geworden. Ich hoffe, das ist eine gute Entwicklung!vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-58857474970700875692008-02-08T12:22:00.000+01:002008-02-08T12:27:35.599+01:00ExerzitienEndlich ist wieder Fastenzeit und ich kann zum zweiten Mal an den Alltagsexerzitien teilnehmen! Mir macht das viel Freude, weil ich jemand bin, der immer mal wieder Impulse und Gedankenanstösse braucht, um neue Dinge im und am Glauben zu entdecken.<br />Momentan beschäftigen die Exerzitien sich mit der Schöpfung, einem meiner Lieblingsthemen. Ich glaube, es ist wohl schon durch einige meiner vorherigen Postings deutlich geworden, dass ich Sonne, Licht und Natur als Lebenselexier brauche.<br />Gestern ist mir noch mal richtig deutlich geworden, dass Gott ja wirklich fast in allen Dingen vorhanden ist, natürlich ganz besonders in der Natur. Diese Natur ist überall um mich herum, Gott also auch! Das sich mal ganz konsequent vorzustellen ist schon fast überwältigend. Egal wohin ich gehe, wo ich sitze oder stehe, Gott ist immer schon da!vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-78743083399507435322008-01-29T10:50:00.000+01:002008-01-29T11:09:08.312+01:00FehlerNa sowas! Heute stelle ich erst fest, dass ich in meiner Blogadresse einen Rechtschreibfehler habe. Dort steht nämlich <span style="font-style: italic;">kuzesleben </span>und nicht <span style="font-style: italic;">kurzesleben</span>. Das ist mir bisher nie aufgefallen.<br />Kann man die Blogadresse nachträglich ändern? Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!<br /><br />Nachtrag: Ich habs selbst geändert bekommen! *freu* Ab sofort veröffentliche ich also unter <span style="font-style: italic;">http://kurzleben.blogspot.com<br /></span>Es wäre nett, wenn jeder, der auf meinen Blog verlinkt, das kurz ändern könnte. Danke!<span style="font-style: italic;"><br /></span>vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-9041878185318985902008-01-25T18:08:00.000+01:002008-01-25T18:22:22.950+01:00Himmel und HölleIch kann sagen, dass ich die letzten 10 Jahre fast durchweg depressiv war. Es gab Zeiten, in denen ich halbwegs damit zurecht kam und es gab Zeiten, die waren die Hölle.<br />Bei einer richtig schweren Depression geht fast gar nix mehr. Ich verdanke es nur einer wunderbaren, einfühlsamen Ärztin, dass ich nicht in der Psychiatrie gelandet bin.<br />Das Schlimmste an der Depression war die völlige Gottlosigkeit. Ich hatte den Eindruck diese Welt ganz klar und ohne Gott zu sehen. Eine größere Sinnlosigkeit kann ich mir nicht vorstellen. Ich konnte das Treiben der Menschen um mich rum beobachten und ich sah, dass es völlig sinnlos war. Irgendwann würden sie sterben und nix würde von ihnen bleiben, sie würden einfach nur zu Staub zerfallen.<br />Ich glaube, bei einer so schweren Depression wird einem der Zugang zu Gott gekappt. Für mich ist das das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann. Dagegen sind die Zeiten, wenn ich jetzt mal nicht mit dem Gebet klarkomme eigentlich lächerlich. Zu WISSEN, dass es keinen Gott gibt und dass das eigene Leben sinnlos ist, das ist die Hölle! Genau so stelle ich sie mir seit dem vor. Ein Ort, wo die absolute Gottesferne herrscht und wo alles sinnlos ist, leer, einsam, grau und verlassen. Und das auf ewig...........<br /><br />Umso erstaunter und glücklicher bin ich jetzt, dass es tatsächlich, nach zig gescheiterten Versuchen doch noch möglich ist, ohne Tabletten zu leben! Der Winter und die dunkle Jahreszeit sind zwar schwer für mich, da sie mich zu sehr an die Depressionen erinnern aber ich habe sie bisher gut überstanden. Und ich merke eine sehr starke Empfindsamkeit für alles Schöne in mir. Jeden Sonnenstrahl sauge ich in mir auf, ich freue mich, dass die ersten Schneeglöckchen aus der Erde gucken, ich höre begeistert den Vögeln zu, die jetzt schon zwitschern.<br />Unsere Natur ist einfach wunderbar geschaffen! Gott muss eine unendliche Fantasie besitzen, dass Er so herrliche Geschöpfe und Pflanzen ersonnen hat. Das ist für mich der Himmel auf Erden oder zumindest ein schwacher Abglanz davon. Ich glaube, im wahren Himmel wird es noch um ein zigfaches schöner sein. Ich freue mich darauf aber bis es soweit ist, freue ich mich an diesem Leben, das mir geschenkt ist!vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-53798279962917442832008-01-20T11:41:00.000+01:002008-01-20T11:50:28.959+01:00...immer an meiner Seite...?Georgs Kommentar gestern sprach einen Punkt an, mit dem ich manchmal Schwierigkeiten habe. 'Gott ist immer an meiner Seite', das klingt im ersten Moment ganz gut. Aber wenn ich länger darüber nachdenke, dann fühl ich mich auch unbehaglich. Es ist so, als ob mir ständig jemand über die Schulter schaut, was ich so treibe. Nun hasse ich aber das Gefühl beobachtet zu werden.<br />Andererseits möchte ich aber auf keinem Fall darauf verzichten, Gott immer bei mir zu wissen. Irgendwie muss ich diese beiden Punkte unter einen Hut kriegen.<br />Vielleicht ist es bei Gott anders als bei Menschen? Ich kenne dieses über die Schulter gucken nur so, dass jemand dabei gleich ein Urteil über mich fällt und wohlmöglich noch einen Kommentar abgibt: "Was machst Du denn da!?", "Das kann doch so nicht funktionieren!", "Wie kann man sich nur so blöd anstellen?", "Das ist ja peinlich!" u.s.w..<br /><div style="text-align: center;"><span style="font-size:130%;">SO ist Gott doch bestimmt nicht!?<br /></span><div style="text-align: left;"><span style="font-size:100%;">Ich glaube, Gott sieht mir immer erst mal wohlwollend bei meinem Treiben zu. Sicher findet Er vieles gar nicht in Ordnung, aber das hat nicht zur Folge, dass Er mich aburteilt und mir seine Liebe entzieht. Das ist ein ganz wesentlicher Punkt, den ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen muss. Gottes Liebe zu mir ist unendlich! Das ist eigentlich unvorstellbar....</span><br /></div></div>vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-52640671378131957362008-01-18T18:36:00.000+01:002008-01-18T18:39:22.920+01:00Gebet Teil 3Heute flutschte es mit dem Gebet nur so! Ich muss dieses Auf und Ab nicht verstehen, oder?vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-62668641501723293812008-01-10T11:38:00.000+01:002008-01-10T11:49:40.631+01:00Wo ist Gott?Vor noch gar nicht allzulanger Zeit habe ich eine tiefe Erfahrung machen können. In einem stillen Moment habe ich entdeckt, dass es tief in mir einen unzerstörbaren Ort gibt. An diesen Ort kann niemand außer mir kommen. Egal wie sehr ich als Mensch zerstört werde, dieser Ort wird immer weiter existieren.<br />Im Gespräch mit meiner geistigen Begleiterin meinte diese, an diesem Ort könnte ich Gott in mir begegnen. Ein schönes Bild, wie ich finde, da ich mir diesen Ort immer mit einer kleinen Kerzenflamme versehen vorgestellt habe.<br />Wenn ich gebetet hab, habe ich mir in letzter Zeit deshalb immer vorgestellt, dass ich diesen Ort aufsuche. Aber jetzt merke ich, dass mir das auf Dauer nicht gut tut, denn ich bin dabei immer nur in und mit mir selbst beschäftigt. Da ich aber die letzten ca. 10 Jahre sowieso mehr oder weniger in meinem inneren Gefängnis gefangen war und nur mit Hilfe hervorragender Ärzte und Therapeuten dort herausgefunden habe, ist es für mich nicht gut, jetzt wieder nur in mir selbst zu wühlen.<br />Ich werde mir diesen Ort also für besondere Momente und Notfälle aufheben, wo ich ihn wirklich nötig habe.<br /><br />Aber wo kann ich Gott sonst finden?<br /><br />Heute fiel es mir wieder ein. In der Natur kann ich Gott ganz hervorragend entdecken! Ich liebe die Natur, sie ist so prachtvoll und genial ausgedacht! Deshalb fotografiere ich sie auch so gerne.<br />In einem Haus eingesperrt, stoßen meine Gedanken schnell an irgendwelche Ecken aber in der Natur kann ich sie in die Ferne schweifen lassen. Und dann spüre ich auch etwas von Gottes Macht und Erhabenheit! Wer so etwas erschafft, muss einfach genial sein, oder?<br />In dem Buch "Das Weihnachtsgeheimnis" von Jostein Gaarder sagt ein Engel sinngemäß, dass Gott eine so übersprudelnde Fantasie hat, dass deshalb von der himmlischen Herrlichkeit immer wieder was auf die Erde tropft. Wir sehen das dann in einem Blumenmeer oder anderen Naturschönheiten. Ein schönes Bild, wie ich finde.vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-10711608146624717322008-01-08T10:58:00.000+01:002008-01-08T11:00:44.790+01:00Gebet Teil 2Ich habe beschlossen, vorläufig einfach keine Erwartungen mehr ans Gebet zu stellen. Vielleicht bin ich immer mit so großen Erwartungen da rein, dass ich schlichtweg enttäuscht werden musste. Jetzt erwarte ich erst mal gar nichts, bleibe aber offen für alles und lasse mich von Gott gegebenenfalls überraschen.vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-30248160393916926392008-01-07T11:09:00.000+01:002008-01-07T11:29:26.543+01:00GebetMein Gebetsleben ist eine Katastrophe....zumindest empfinde ich das so.<br />Ich muss mich jeden Morgen wieder aufraffen und hinquälen, um wenigstens die Laudes zu beten. Wieso eigentlich, ich müsste mich doch freuen, oder? Wenn ich Bücher übers Gebet lese, dann kann ich spüren, was die Autoren mir sagen wollen. Und dann habe ich den ganz starken Wunsch genau das Gleiche zu erleben.<br />Aber kaum sitze ich höchstpersönlich da, ruft alles in mir "weglaufen!!!". Ich rätsel schon lange, woran das liegen mag.<br />Gut, mein Gottesbild ist erheblich verzerrt, aber das weiss ich nun lange genug, nun müsste ich es doch schaffen, da mal was zu ändern! Ich kann Gott weder als Vater, noch als Mutter sehen. Da spielen dann so viele Gefühle und Erfahrungen rein, die mir alles verderben. Also versuche ich Ihn als meinen Schöpfer zu sehen, als jemand besonders Heiligen. Doch dann fühle ich mich so klein und verachtenswert, dass mir die Worte wegbleiben.<br />Ein weiteres, psychologisch bedingtes Problem: Menschen, die ich nicht sehe, verschwinden ganz schnell aus meinem Denken. Ich will das jetzt nicht weiter ausführen, es ist einfach so. Die Gründe kenn ich.<br />Nun kann ich Gott aber nie sehen oder fühlen oder sonstwas. Er ist soooooooooo weit weg.<br />Es ist zum verzweifeln, an Tagen wie heute würd ich am liebsten alles hinschmeissen.<br /><br />Psalm 130<br /><br /><div style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">1</span> Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir:<span style="text-decoration: underline;"></span><br /></div>2 Herr, höre meine Stimme! Wende dein Ohr mir zu, achte auf mein lautes Flehen! <br /><div style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">3</span> Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten, Herr, wer könnte bestehen? <br /></div><a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=19130004" class="content_text_versenum"></a>4 Doch bei dir ist Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient. <br /><span style="text-decoration: underline;">5</span> Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, ich warte voll Vertrauen auf sein Wort. <br /><a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=19130006" class="content_text_versenum"></a>6 Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen. Mehr als die Wächter auf den Morgen <br /><a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=19130007" class="content_text_versenum"></a>7 soll Israel harren auf den Herrn. Denn beim Herrn ist die Huld, bei ihm ist Erlösung in Fülle. <br /><a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=19130008" class="content_text_versenum"></a>8 Ja, er wird Israel erlösen von all seinen Sünden.vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-57156228121080621682008-01-02T12:10:00.000+01:002008-01-02T12:14:32.554+01:00KommentarfunktionIch habe die Kommentarfunktion so abgeändert, dass jetzt jeder Kommentare schreiben kann, nicht nur Google-User. Die Kommentare müssen allerdings von mir freigeschaltet werden. Ich denke mal, das ist die beste Variante. Ohne Freischaltung ist es mir zu riskant, weil dann unter Umständen alles vollgespammt werden kann.vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-65698404813081836372008-01-01T19:34:00.000+01:002008-01-05T19:53:42.354+01:00Zum neuen JahrUnd schon wieder ist ein Jahr rum. Ich habe das Gefühl, jedes Jahr vergeht ein bischen schneller als das vorherige. Die Zeit rast nur so an mir vorbei.<br />Trotzdem ist Silvester eines meiner Lieblingsfeste. Ich weiss, das sind jetzt rein psychologische Gründe, aber ich habe Neujahr wirklich immer das Gefühl, als ob die Last eines ganzen Jahres von mir abfällt. Ich fühle mich gestärkt für das kommende Jahr, welches vor mir liegt. Außerdem weiss ich, dass es jetzt langsam wieder länger hell bleibt und die ganz dunkle Phase hinter mir liegt.<br />Wahrscheinlich werden wir noch viele kalte, verschneite Tage vor uns haben, aber ich freu mich jetzt schon auf den Frühling und das erneute erwachen der Natur.<br /><br />In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gesegnetes neues Jahr!vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-81106458910574890852007-12-24T21:26:00.000+01:002008-01-02T12:16:18.688+01:00Gesegnte Weihnachten!!!<span style="color: rgb(255, 0, 0); font-weight: bold;"><br /><span style="font-size:130%;"><br /></span></span><div style="text-align: center;"><span style="color: rgb(255, 0, 0); font-weight: bold;"><span style="font-size:130%;">Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs eine gesegnete Weihnachtszeit!</span><br /><br /><br /><br /></span></div>vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-57211694403376672622007-12-23T18:23:00.000+01:002008-01-05T19:54:07.167+01:00was ich nicht verstehe...Ich habe schon verschiedene christliche Glaubensrichtungen kennen gelernt. Bei allen ist mir aufgefallen, dass jede Ausrichtung meint, ihre sei die einzig wahre und alle anderen liegen mehr oder weniger daneben. Ich will mich davon gar nicht selbst ausnehmen, ich stehe so manchen Freikirchen mehr als skeptisch gegenüber.<br />Aber eigentlich ist es doch traurig. Da lästert und stänkert jeder gegen jeden. Man kann sich überhaupt nicht vorstellen, dass der andere genauso von Gott geliebt und angenommen ist, wie man selbst. So wie der seinen Glauben lebt..............tztz.<br />Das ist etwas, was ich nicht verstehe. Warum müssen wir auch noch gegeneinander arbeiten, statt uns gegenseitig zu bereichern? Wir müssen ja nicht gleich in einer Einheitssuppe versinken. Aber vielleicht schieben wir unsere Vorurteile mal ein bischen beiseite und schauen genauer hin, was der andere da eigentlich treibt. Vieles, was auf den ersten Blick vielleicht fremd und unchristlich erscheint, ist es auf den zweiten dann gar nicht mehr. Ich glaube, da gibt es noch viel zu entdecken.vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-48803479854375363562007-12-20T20:05:00.000+01:002008-01-05T19:54:20.276+01:00noch vier TageIn vier Tagen ist schon Heilig Abend.<br />Ich kann es noch gar nicht fassen. Sonst bin ich jedes Jahr schon Ende November so depressiv gewesen, dass ich nur noch drauf gewartet habe, dass das Jahr vorbei geht. Doch dieses Jahr freue ich mich einfach nur auf die ganze Weihnachtszeit! Ich fühle mich kein bischen unter Druck gesetzt, etwas leisten zu müssen. Ich habe nicht mehr das Bedürfnis, die Weihnachtsstimmung meiner Kindheit zu imitieren. Ich bin einfach ich selbst!<br />Danke Gott, dass ich langsam lerne ohne Antidepressiva zu leben und dass ich dieses Jahr so gelassen in die Weihnachtszeit gehen kann! Das ist für mich diesmal das größte Weihnachtsgeschenk, was ich bekommen kann!vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-2733579299992662644.post-16755961136491562812007-12-18T12:49:00.000+01:002008-01-05T19:54:31.428+01:00StartHeute ist ein guter Tag, meinen Blog zu starten. Ich konnte in der Laudes heute morgen ganz stark Gott spüren, was sonst eher selten der Fall ist. Und genau darum soll es in diesem Blog gehen. Ich möchte über meine Erfahrungen und Gedanken in meinem Glaubensleben schreiben. Ich kann nicht versprechen, dass ich täglich posten werde. Es kommt darauf an, wie mir (meiner Meinung nach) interessante Gedanken und Eindrücke kommen. Ich lasse mich überraschen...vitahttp://www.blogger.com/profile/10386400102701460554noreply@blogger.com