<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss'><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019</id><updated>2009-11-10T11:55:14.891Z</updated><title type='text'>ugly dresden</title><subtitle type='html'>heimat, du alte scheisse</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://uglydresden.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>123</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-5467323241089463798</id><published>2009-09-29T19:47:00.010Z</published><updated>2009-09-29T20:24:33.619Z</updated><title type='text'>Die volle Bandbreite: verhindern!</title><content type='html'>&lt;p&gt;Zur Verhinderung einer Veranstaltung der "Arbeiterfotografie" mit der sattsam bekannten antisemitischen HipHop Combo "Die Bandbreite" im Frankfurter Club Voltaire rufen zur Zeit verschiedene Frankfurter Gruppen, unter anderem das Cafe Exzess, &lt;a href="http://faitesvotrejeu.blogsport.de/" target="_blank"&gt;faites votre jeu&lt;/a&gt; und das &lt;a href="http://ivi.copyriot.com/" target="_blank"&gt;IvI&lt;/a&gt; auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Dem vorausgegangen ist bereits ein &lt;a href="http://meta.copyriot.com/2009/09/antisemitische-veranstaltung-im-club-voltaire-verhindern/" target="_blank"&gt;Text des "1.Vorsitzenden"&lt;/a&gt; des Clubs Andreas Weibel. Den Aufruf, in dem es unter anderem ganz richtig heisst: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;"...was hier oberflächlich als die musikalische Spielart angeblich linker Inhalte verkauft werden soll, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als die Reproduktion antisemitischer und antiamerikanischer Sterotype und das Schüren homophober Ressentiments. Auch vor der Relativierung des Nationalsozialismus schreckt »Die Bandbreite« in ihren Liedern und bei Ihren Auftritten nicht zurück." (...) &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bis heute hat »Die Bandbreite« nicht einmal im Ansatz eine Auseinandersetzung mit den kritisierten Inhalten erkennen lassen. Die beschriebenen Ressentiments und Denkmuster nutzen sie ganz bewusst zur Vermittlung ihrer Botschaften. Damit stehen sie den Inhalten einer fortschrittlichen, emanzipatorischen Linken antagonistisch gegenüber. Veranstalter_innen und Veranstaltungsorte, die Antisemitismus, Antiamerikanismus, Homophbie und der Relativierung des Nationalsozialismus nicht tolerieren dürfen einer solchen Band kein Forum bieten.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;a href="http://meta.copyriot.com/wp-content/uploads/2009/09/bandbreite_kritik_cv_persoenlich.pdf" target="_blank"&gt;...gibt es hier als pdf. &lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mehr Infos gibt es unter anderem bei Reflexion: &lt;a href="http://reflexion.blogsport.de/2009/09/14/arbeiterfotographie-vs-israel/" target="_blank"&gt;Arbeiterfotographie vs. Israel&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 350px; height: 343px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SsJqxq5TBuI/AAAAAAAAAtY/q9jBiNz4Jig/s400/brussel.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386985505849280226" /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;(Bildmitte: "Bandbreite" Frontschwein Marcel "Wonja" Wojnarowicz, im Dienst der "Aufklärung".)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-5467323241089463798?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/5467323241089463798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/5467323241089463798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2009/09/die-volle-bandbreite-verhindern.html' title='Die volle Bandbreite: verhindern!'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SsJqxq5TBuI/AAAAAAAAAtY/q9jBiNz4Jig/s72-c/brussel.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-2943757565424188167</id><published>2009-07-18T21:37:00.012Z</published><updated>2009-07-18T21:56:52.403Z</updated><title type='text'>Ein Messer gegen den Islam</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Kommentar von Thomas von der Osten-Sacken, in &lt;a href="http://jungle-world.com/artikel/2009/29/35475.html" target="_blank"&gt;der aktuellen Jungle World&lt;/a&gt;, zum rassistischen Mord an einer Ägypterin in Dresden.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dieser&lt;/span&gt; Tage beantwortet sich die häufig gestellte Frage, was denn der Unterschied zwischen Islamophobie und Rassismus sei, selbst: Wird ein vermeintlicher Ausländer in Deutschland von Nazis oder anderen Rassisten ermordet, so stehen jene, die um ihn trauern und gegen die Mörder demonstrieren, alleine da.&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SmJB3IDro2I/AAAAAAAAAtA/zk6ggDrmHkc/s400/marwa.one.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5359918921835848546" /&gt;&lt;em&gt;Ist dagegen „Islamophobie“ im Spiel, wird die Tat im wahrsten Sinne des Wortes zur Chefsache. Dann nämlich nehmen sich ihrer so illustre Gestalten wie der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad, sein ägyptischer Kollege Hosni Mubarak, der Sprecher der Organisation islamischer Staaten und Ayyub Köhler vom Zentralrat der Muslime an; also Herren, denen die Tat kein Wort wert gewesen wäre, handelte es sich bei dem Opfer nicht um eine Kopftuch tragende Muslima.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfang der neunziger Jahre, als Nazis und andere stolze Deutsche noch äußerst erfolgreich Jagd auf Ausländer machten und Asylbewerberheime brannten, riefen Politiker und Medien zur Besonnenheit auf. Man müsse, so hieß es, die Täter verstehen und am besten das Asylrecht einschränken. Antirassisten war damals die Religionszugehörigkeit der Opfer noch herzlich egal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit nun in einem Dresdener Gericht ein Aussiedler aus Russland die 32jährige Marwa al-Sherbini mit einem Messer tötete, nachdem er sie zuvor als „Terroristin“ und „Islamistin“ beschimpft hatte, wird nun das  „erste Todesopfer eines islamfeindlichen Übergriffs in Deutschland“ (Taz) herbeigeschrieben und damit die Deutungshoheit für den Fall an „Islam-Experten“, die iranische Regierung und andere Vertreter der Ummah delegiert. Die nehmen den Auftrag nur allzu gerne an, bestellen den deutschen Botschafter in Teheran ein, organisieren Demonstrationen vor den deutschen Botschaften in Teheran und Kairo und erklären die Ermordete wahlweise zur „verschleierten Märtyrerin“ (Iran) oder zur „Märtyrerin im Hijab“ (Ägypten).&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Derweil beklagt der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Ayyub Köhler, die wachsende Islamfeindschaft in Deutschland, die sich vor allem gegen jene „Schwestern“ richte, die ein Kopftuch tragen. Stefan Widmann, seines Zeichens Islamophobie-Experte vom Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung, meint: „&lt;/em&gt;&lt;em&gt;Dieser Anschlag wurde möglicherweise atmosphärisch durch eine Hass-Szene im Internet vorbereitet und durch problematische Tendenzen unter bestimmten Intellektuellen, die bis in die Mitte der Gesellschaft reichen.&lt;/em&gt;&lt;em&gt;“ Entsprechend ermittelt nun auch Oberstaatsanwalt Christian Avenarius in Dresden, ob es sich um eine „islamfeindliche Tat“ gehandelt habe.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 290px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SmJCbzSqFOI/AAAAAAAAAtQ/4qoguPdpy00/s400/marwa.two.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5359919551916676322" /&gt;&lt;em&gt;Dabei entspricht der Messerstecher, soweit man etwas über ihn erfährt, fast perfekt jenem Sozialtypus, der immer dann entschuldigend ins Feld geführt wurde, als es noch darum ging, Motive bei rassistischen Gewalttaten zu erklären oder zu entschuldigen. Wenn aber das Opfer kein Asylbewerber aus Afrika, keine türkische Familie, die es nicht offensichtlich oder nur im Privaten mit der Religion hat, sondern eine offenbar gläubige Muslima ist, dann verwandelt der Tatverdächtige sich zum Vollstrecker einer angeblich herrschenden Islamophobie. Vor 15 Jahren dagegen hätte sich so mancher Politiker gefreut, einmal jene verwirrten Einzeltäter vor sich zu haben, die man nach den Morden in Mölln und Solingen eigens erfinden musste.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Hätte Marwa al-Sherbini kein Kopftuch getragen, wäre sie etwa eine säkular ausgerichtete Migrantin aus Ägypten gewesen – kein Mensch hätte den Vorwurf der Islamophobie erhoben. Weil sie ein Kopftuch trug, ist sie zur „Märtyrerin“ erhoben worden, und – zwischen Berlin und Teheran ist man sich einig – das Messer, das sie tödlich traf, galt dem Islam, nicht ihrer Person.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(&lt;strong&gt;Anm. zu den Bildern&lt;/strong&gt;: Bild 1 zeigt eine "Trauerkundgebung" für das Opfer in Pakistan, während das zweite Bild von der entsprechenden Kundgebung in Dresden am 11. Juli stammt, auf der offenbar auch eine augenscheinliche Flagge der Hamas akzeptiert wurde)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-2943757565424188167?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/2943757565424188167'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/2943757565424188167'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2009/07/ein-messer-gegen-den-islam.html' title='Ein Messer gegen den Islam'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SmJB3IDro2I/AAAAAAAAAtA/zk6ggDrmHkc/s72-c/marwa.one.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-4780518105067627381</id><published>2009-07-10T21:02:00.010Z</published><updated>2009-07-10T21:52:33.177Z</updated><title type='text'>Obama, der Affe...</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wer errinnert sich nicht noch an die dummen Vergleiche zwischen George W. Bush und allen Arten von Primaten die, vor allem zu Beginn seiner ersten Amtszeit kursierten. Diese Art von Hass-Propaganda war in den acht Jahren seiner Präsidentschaft unterschiedlich stark verbreitet, kam jedoch seit dem Auftritt Barack Obamas auf der politischen Bühne, trotz dem innewohnenden Anachronismus, nie ganz ausser Mode.   &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mit der Kandidatur und der Präsidentschaft Obamas drehte sich das um 180 Grad, wie nicht zu letzt die Begeisterungsstürme zu seinem letzten Besuch in Deutschland zeigten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die herrliche Dialektik des Affenvergleiches, dem Hass auf Bush und der deutschen Liebe zu Obama hat nunmehr der Dresdner Zoo dargestellt, wie unter anderem, der &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Barack-Obama-Dresdner-Zoo-Rassismus;art1117,2844605" target="_blank"&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt; bzw. das &lt;a href="http://www.thelocal.de/society/20090710-20513.html" target="_blank"&gt;englischsprachige Magazin "The Local"&lt;/a&gt; meldet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;"Der Dresdner Zoo hatte einem neugeborenen Mandrill den Namen "Obama" gegeben. Die Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) nahm Anstoß daran und forderte die Umbenennung des Äffchens. Eine solche Namensgebung sei rassistisch. "Es ist eine Katastrophe", sagte der ISD-Vorsitzende Tahir Della am Freitag zur englischsprachigen deutschen Internet-Seite "The Local". "Schwarze Menschen werden immer wieder mit Vergleichen aus dem Tierreich und der Primitivität konfrontiert."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Wahl sollte etwas Positives ausdrücken", sagte die Dresdner Tierpflegerin Manuela Collmar. Der Name solle den amerikanischen Präsidenten ehren auch anlässlich seines Besuchs in Dresden. Weder ihr noch ihren Kollegen sei klar gewesen, dass Affen in der Geschichte immer wieder als Karikatur und ethnisches Stereotyp für schwarze Menschen benutzt worden seien."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-4780518105067627381?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/4780518105067627381'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/4780518105067627381'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2009/07/obama-der-affe.html' title='Obama, der Affe...'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-1852534764671521787</id><published>2009-06-28T11:35:00.009Z</published><updated>2009-06-28T12:00:58.482Z</updated><title type='text'>Warum dieser Hass?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SkdVtqGOeeI/AAAAAAAAAs4/9o1tmiEf2dg/s1600-h/je.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 174px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SkdVtqGOeeI/AAAAAAAAAs4/9o1tmiEf2dg/s400/je.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5352340925036001762" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Prosecco-Taliban“ (Bozic) Jürgen Elsässer darf im Randgruppenmagazin „horizonte“, einer sozialdemokratischen Zeitschrift aus Mecklenburg-Vorpommern, seine Horizonte illustrieren.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;So lallt er über „seine Geschichte“ und die Antideutschen von „heute“:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Unsere antideutsche Haltung zu Beginn der 1990er Jahren unter der Parole „Nie wieder Deutschland!“ war ja nicht vordergründig antivölkisch, sondern kapitalismus- und imperialismuskritisch ausgerichtet. Es ging um die Verhinderung eines neuen Imperialismus oder positiv formuliert: um den Schutz der kleinen Leute. Und darum geht es uns noch heute. Wir wollen die Arbeiterklasse gegen den Angriff der finanzkapitalistischen Heuschrecken, gegen den Hyper-Imperialismus der Globalisierung verteidigen.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;(...)&lt;br /&gt;Horizonte: Für die realexistierenden Antideutschen heute sind Sie deshalb angeblich ein „Rechter“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elsässer: Frei nach dem Motto: Kaum sagt man ein kluges Wort, und schon gilt man als Nationalist? Das Problem daran ist nur, dass sich die realexistierende Linke von heute wenig für die Fakten interessiert. Was sich heute bei den „Antideutschen“ tummelt, ist ja auch eher eine postmoderne Krabbelgruppe. Da geht es nicht um theoretische Durchdringung der kapitalistischen Wirklichkeit, sondern um einen Lebensstil, um Partys und Happenings. Partypolitik statt Parteipolitik sozusagen. Während wir seinerzeit eine populäre, volksorientierte Politik betrieben haben und ich auch heute noch für einen solchen Ansatz stehe, dominiert im jetzigen antideutschen Spektrum &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;der Hass&lt;/span&gt; – ausgenommen sind nur Lesben aus dem Iran und Transsexuelle aus Tibet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...)&lt;br /&gt;Horizonte: Und warum haben Sie nun ausgerechnet die „Volksinitiative“ gegründet, mit der Sie nach eigenen Angaben eine antikapitalistische Brücke von „Gauweiler bis Lafontaine“ schlagen wollen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elsässer: (Elsässer blickt auf sein Glas Prosecco.) Das Glas ist leer. Ich glaube, jetzt rede ich mich langsam warm: Das Ganze hat vor allem mit einer Viruserkrankung zu tun, von der die politische Linke in Deutschland kollektiv befallen ist. Sie heißt political correctness (PC)."&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wann nimmt Elsässer eigentlich seine, 1995 veröffentlichten, &lt;a href="http://venceremos.antifa.net/13februar/onlinedoku/moretext.html#3" target="_blank"&gt;Enthüllungen zu den Dresden-Lügen&lt;/a&gt; offiziell zurück? Immerhin eine kaum noch ernst zu nehmende Referenz für die damalige "&lt;em&gt;populäre, volksorientierte Politik&lt;/em&gt;". Das ganze besoffene Zwiegespräch zum Sonntag gibt’s &lt;a href="http://www.horizonte-magazin.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=63&amp;amp;Itemid=39" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-1852534764671521787?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/1852534764671521787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/1852534764671521787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2009/06/warum-dieser-hass.html' title='Warum dieser Hass?'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SkdVtqGOeeI/AAAAAAAAAs4/9o1tmiEf2dg/s72-c/je.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-8308298066214252060</id><published>2009-06-15T21:48:00.005Z</published><updated>2009-06-15T21:57:01.327Z</updated><title type='text'>"glüglisch, och ma en schwarzen erläben zu dürfen"</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ein filmischer Nachruf von Spiegel TV, auf Obamas Stippvisite Anfang Juni in Dresden, der ein bißchen nachdenklich macht. Aber nur ein bißchen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="560" height="345"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Uh3ffNoYPzU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Uh3ffNoYPzU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="345"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-8308298066214252060?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/8308298066214252060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/8308298066214252060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2009/06/gluglisch-och-ma-en-schwarzen-erlaben.html' title='&quot;glüglisch, och ma en schwarzen erläben zu dürfen&quot;'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-7924944569744637907</id><published>2009-03-01T17:39:00.003Z</published><updated>2009-03-01T17:47:47.679Z</updated><title type='text'>DRESDEN CALLING the video...</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Eigentlich etwas zu spät in diesem Jahr, aber dafür mit besseren Samples ist nunmehr das (inoffizielle) &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=gAppuOTD6h8" target="_blank"&gt;music video zu "DRESDEN CALLING"&lt;/a&gt; von classless kulla und istaris lasterfahrer aus der &lt;a href="http://sozialistischer-plattenbau.org/catalog/product_info.php?products_id=1033" target="_blank"&gt;Platte "Nein, nein das ist nicht der Kommunismus"&lt;/a&gt; fertig geworden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Viel Spass beim sehen und hören;-)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="560" height="345"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gAppuOTD6h8&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/gAppuOTD6h8&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="345"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-7924944569744637907?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/7924944569744637907'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/7924944569744637907'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2009/03/dresden-calling-video.html' title='DRESDEN CALLING the video...'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-1122196784628914723</id><published>2009-02-21T22:01:00.024Z</published><updated>2009-02-21T22:17:47.445Z</updated><title type='text'>bullshiting krauts everywhere...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB89r6nHjI/AAAAAAAAAsI/C50KFFf7XM0/s1600-h/roses.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 282px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB89r6nHjI/AAAAAAAAAsI/C50KFFf7XM0/s400/roses.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305377760244866610" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;A randomized collection of horrible photos from the anniversary of the "Dresden bombing" this year. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8lPpfJpI/AAAAAAAAAr4/flMmHXf8qok/s1600-h/palinazis.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8lPpfJpI/AAAAAAAAAr4/flMmHXf8qok/s400/palinazis.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305377340339988114" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8hnXm6OI/AAAAAAAAArw/6mWGHhdxBHA/s1600-h/tomatoes.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8hnXm6OI/AAAAAAAAArw/6mWGHhdxBHA/s400/tomatoes.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305377277987973346" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8dO0iRsI/AAAAAAAAAro/J1xWecDhPtM/s1600-h/mahnen.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8dO0iRsI/AAAAAAAAAro/J1xWecDhPtM/s400/mahnen.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305377202678941378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8VG7688I/AAAAAAAAArg/10vmstiLjD0/s1600-h/kakao.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8VG7688I/AAAAAAAAArg/10vmstiLjD0/s400/kakao.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305377063123481538" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8QZo5dQI/AAAAAAAAArY/r2k7Uat8N1s/s1600-h/usaglück.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8QZo5dQI/AAAAAAAAArY/r2k7Uat8N1s/s400/usaglück.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305376982244619522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8LHB3GzI/AAAAAAAAArQ/RTwB0T85MnE/s1600-h/münte1.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8LHB3GzI/AAAAAAAAArQ/RTwB0T85MnE/s400/münte1.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305376891349703474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8HkvcP4I/AAAAAAAAArI/u7qfOJLXHNo/s1600-h/jesus.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8HkvcP4I/AAAAAAAAArI/u7qfOJLXHNo/s400/jesus.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305376830606032770" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8EDcRtXI/AAAAAAAAArA/Ai5fX-Wz6YU/s1600-h/hearts.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB8EDcRtXI/AAAAAAAAArA/Ai5fX-Wz6YU/s400/hearts.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305376770127672690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7-WTnIOI/AAAAAAAAAq4/YJBYZUP2Elo/s1600-h/israelhater.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 282px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7-WTnIOI/AAAAAAAAAq4/YJBYZUP2Elo/s400/israelhater.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305376672112386274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB71YM9AFI/AAAAAAAAAqw/6FMd1XKBkMU/s1600-h/gedenknazis.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB71YM9AFI/AAAAAAAAAqw/6FMd1XKBkMU/s400/gedenknazis.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305376518002507858" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7qyJ8WgI/AAAAAAAAAqo/tyqZv4A143U/s1600-h/gysi.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7qyJ8WgI/AAAAAAAAAqo/tyqZv4A143U/s400/gysi.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305376335990643202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7fp1cR9I/AAAAAAAAAqg/_D3yE-8aAeM/s1600-h/apple.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7fp1cR9I/AAAAAAAAAqg/_D3yE-8aAeM/s400/apple.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305376144778610642" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7cdSkPfI/AAAAAAAAAqY/tHxG1WyDMfE/s1600-h/faschkrieg.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7cdSkPfI/AAAAAAAAAqY/tHxG1WyDMfE/s400/faschkrieg.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305376089871498738" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7Yc23mxI/AAAAAAAAAqQ/9A5hLu-U2Mw/s1600-h/gazadd.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7Yc23mxI/AAAAAAAAAqQ/9A5hLu-U2Mw/s400/gazadd.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305376021035850514" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7TA2PZnI/AAAAAAAAAqI/8cSj7-_iO0Y/s1600-h/dabeisein.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7TA2PZnI/AAAAAAAAAqI/8cSj7-_iO0Y/s400/dabeisein.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305375927617676914" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7PCb4wFI/AAAAAAAAAqA/nmwhqQDZzTY/s1600-h/afa.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7PCb4wFI/AAAAAAAAAqA/nmwhqQDZzTY/s400/afa.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305375859324534866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 282px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB7B_EJa0I/AAAAAAAAAp4/7xgY0T2huts/s400/200hd.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305375635081358146" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-1122196784628914723?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/1122196784628914723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/1122196784628914723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2009/02/bullshiting-krauts-everywhere.html' title='bullshiting krauts everywhere...'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SaB89r6nHjI/AAAAAAAAAsI/C50KFFf7XM0/s72-c/roses.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-540558174799773266</id><published>2008-12-20T12:49:00.007Z</published><updated>2008-12-20T13:17:05.812Z</updated><title type='text'>Keine Versöhnung mit Deutschland!</title><content type='html'>&lt;span&gt;Pünktlich zum Jahresausklang ist der neue &lt;a href="http://venceremos.antifa.net/13februar/2009/index.htm" target="_blank"&gt;Aufruf zu den "13.Februar" Feierlichkeiten in Dresden&lt;/a&gt; erschienen. Same shit as every year, werden die ein oder anderen jetzt vielleicht denken, was nicht ganz falsch ist, schaut man sich die fast schon hysterische Debatte in Dresden um den "&lt;i&gt;richten und wahrhaften&lt;/i&gt;" Umgang mit dem "13.Februar" und der größten Gedenkveranstaltung, nämlich dem Naziaufmarsch, an.&lt;br /&gt;Einen durchweg lesenswerten Kontrapunkt zu den Aktivitäten der Nazis, der Dresdner "Zivilgesellschaft" und einem in diesem Jahr weiteren auftretenden "&lt;i&gt;linken Vorbereitungkreis "No Pasaran!&lt;/i&gt;" (siehe unter http://dresden1302.noblogs.org), der anläßlich des Jahrestages mit "&lt;i&gt;Nie wieder Krieg - nie wieder Faschismus&lt;/i&gt;" auf Dummenfang geht, ist der folgende Text.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SUzsqel32xI/AAAAAAAAAnU/8-CQ87jykD4/s400/harris.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5281856677509323538" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Aufruf zu antifaschistischen Aktionen am 13. und 14. Februar 2009 in Dresden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hätte es die Bombardierung Dresdens nicht gegeben – die Deutschen hätten sie erfunden. Der Bezug auf die Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 ist heute, über sechzig Jahre danach, aus dem deutschen Selbstbewusstsein nicht mehr wegzudenken. Das in der sächsischen Landeshauptstadt alljährlich zelebrierte Gedenken an die Toten der Bombardierung ist dabei weit mehr als die Erinnerung an ein historisches Ereignis. In der Woche um den 13. Februar herum trifft sich die kollektive Trauer deutscher Bürger_innen um sogenannte „deutsche Opfer“ mit dem zur Zeit größten Nazi-Aufmarsch Europas. Beide vereint die Suche nach kollektiver Identität, die nach 1945 in Deutschland jedoch nicht mehr umstandslos zu haben ist. Die einzige vernünftige Konsequenz aus der deutschen Geschichte bleibt der bedingungs- und kompromisslose Bruch mit ihr. Wer ihn nicht vollziehen will, kommt um eine umfassende Revision und Verfälschung dieser Geschichte nicht herum – ganz gleich ob als subtile Akzentverschiebung oder als raubeinige Lüge. Nicht nur in Dresden mündet daher die Rekonstruktion deutscher Identität in die Verdrängung der geschichtlichen Wirklichkeit durch einen Mythos. Die untereinander konkurrierenden Strömungen des Dresdner Gedenkens schreiben die deutsche Ideologie fort und stellen sich damit in die Tradition der deutschen Täter_innen. Der notwendige Bruch mit der deutschen Vergangenheit dagegen impliziert die unnachgiebige Kritik des Dresdner Trauerspektakels in allen seinen Gestalten. Dies kann nur bedeuten, die geschichtsrevisionistischen Manifestationen der deutschen Ideologie an den beiden Tagen des 13. und 14. Februars 2009 mit der bitter nötigen Kritik zu konfrontieren.&lt;br /&gt;Eine Versöhnung mit Deutschland ist unmöglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Die Inszenierung des Mythos&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die alliierten Luftstreitkräfte flogen von Oktober 1944 bis April 1945 insgesamt acht Angriffe auf Dresden. Doch nur die Angriffe vom 13. und 14. Februar 1945 durch die Royal Air Force prägen das kollektive Gedächtnis bis heute. Der in diesem Zusammenhang entstandene Mythos um Dresden ist dabei weniger auf die Bombardierung als solche zurück zu führen, als vielmehr auf die Propaganda der Nazis. Die NS-Führung entschied sich für eine Kampagne zur Stärkung des Volkssturms im Inneren und für die Diskreditierung der Alliierten im neutralen Ausland. So wurde Dresden bald international zum Symbol für eine sinnlose Zerstörung von Kunst- und Kulturschätzen kurz vor Ende des Krieges, der angeblich hunderttausende Menschen zum Opfer fielen. Das kollektive Gedächtnis, die Koordinaten der heutigen Erinnerungskultur in der Stadt und die Auseinandersetzung um das Gedenken an den 13. Februar sind über sechzig Jahre hinweg davon bestimmt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die Dresdner Bevölkerung ebenso zum Gelingen des mörderischen NS-Regimes beigetragen hatte und Dresden keine unschuldige Kunst- und Kulturstadt war, dass die Nazi-Propaganda die Totenzahlen verzehnfachte und die deutsche Bevölkerung sich im letzten Akt des Krieges im Volkssturm sammelte um Volksgemeinschaft und Vaterland zu verteidigen, wurde und wird in dieser Erzählung komplett außer Acht gelassen, ebenso z. B. dass Dresden die zweitgrößte Garnisonsstadt des Dritten Reiches und wichtiger Standort der Rüstungsproduktion war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zentrum der Mythenbildung um Dresden stand seit 1945 die Frage nach der Zahl der Toten. Angesichts dieses Jahrzehnte währenden Streits setzte die Stadt 2004 die „Historikerkommission“ ein, um die Totenzahl endgültig zu bestimmen. Nicht nur widerlegte die Kommission den beliebten Dresdner Mythos der Tieffliegerangriffe am Elbufer, sondern zeigte auch, dass die Zahl der Toten weit niedriger lag als offiziell verbreitet, nämlich bei höchstens 25 000. Aber nicht nur das. Es wurde aus Archivmaterial nachgewiesen, dass schon die Nazis sehr gut über diese Zahl informiert waren; verschiedene zeitnahe Abschätzungen der Totenzahlen wiesen bereits auf eine ähnliche Größenordnung hin.&lt;br /&gt;Die Einsetzung der Historikerkommission kann unter diesen Umständen durchaus als strategischer Coup gewertet werden, mit dem die Lüge über die Totenzahlen der letzten sechzig Jahre als bloße „Unwissenheit“ verschleiert wird. Nichtsdestotrotz zeigt sich die Konfrontation mit der historischen Realität für das Dresdner Gedenken als ein schwerer Schlag; denn nunmehr ist unbegründet, warum gerade Dresden diese Sonderstellung in der sogenannten deutschen Gedenkkultur besitzen soll. Die neue Rechtfertigung lautet nun, dass Dresden eine traditionsreiche und vielfältige „Erinnerungskultur“ besäße.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Gewandelter Geschichtsrevisionismus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der „Kontext“ der Bombardierungen.&lt;br /&gt;War das Gedenken an den 13. Februar in Dresden nach 1989 lange Zeit eine recht durchsichtige revisionistische und revanchistische Veranstaltung, so bezieht das aktuelle Gedenken sein Selbstbewusstsein perfiderweise gerade daraus, dass es behauptet, im eigenen Trauern den Nationalsozialismus abzulehnen und der deutschen Geschichte vollständig Rechnung zu tragen; eine Behauptung, die von den meisten Verteidiger_innen wie auch den Kritiker_innen des Gedenkens, gerade in der Linken, praktisch unbesehen übernommen wurde.&lt;br /&gt;Damit war für die bisherige Kritik in der Regel der Punkt erreicht, an dem sie kapitulierte; sei es als beschämter Friedensschluss mit der neuen (und damit auch der alten) deutschen Ideologie oder als Rückzug in die selbstgenügsame Wiederholung leerer Phrasen. Dafür gibt es jedoch keinen Anlass. Dem modernisierten 13. Februar-Gedenken gelingt es nur durch einen äußerst problematischen Umgang mit geschichtlicher Erfahrung, einerseits den deutschen Nationalsozialismus abzulehnen und zugleich der deutschen Täter_innen zu gedenken, die für ihn verantwortlich waren. Von der deutschen Geschichte bleibt dabei nur noch ein abstrakter Mythos übrig.&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Die Ablehnung des deutschen Nationalsozialismus im gewandelten Dresden-Gedenken erfolgt nicht durch die Konfrontation des eigenen Tuns mit der geschichtlichen Erfahrung, sondern allein dadurch, dass zum Gedenkritual die deutsche Geschichte hinzuaddiert wird. In der beliebten, und von vielen Linken unkritisch übernommenen, Sprache des Gedenkens verkommt die Geschichte des deutschen Nationalsozialismus zur „Vorgeschichte“ oder zum „Hintergrund“ der Bombardierung deutscher Städte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie bildet den „Kontext“, der an jeder passenden und unpassenden Stelle mitgenannt wird. Die Hierarchie ist von vornherein festgelegt: im Zentrum stehen die „deutschen Opfer“ und obendrauf oder untendrunter, davor oder dahinter muss zwanghaft der „Kontext“ beschworen werden. Ganz folgerichtig trägt der 2005 veröffentlichte fundamentale Text des modernisierten Gedenkens den Titel „Rahmen für das Erinnern“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einschneidende geschichtliche Erfahrung der deutschen Barbarei wird darauf reduziert, als „Kontext“ im Zuge des eigenen Gedenkens mit genannt oder „erinnert“ zu werden. Hierbei handelt es sich nicht allein um eine fragwürdige Prioritätensetzung, sondern um eine inhaltliche Verschiebung der Geschichte. Denn die geschichtliche Erfahrung des Nationalsozialismus lässt sich nicht bloß mit der Trauer um getötete Deutsche nicht vereinen, sie verbietet jeden solchen positiven Bezug auf die deutschen Täter_innen. Zur Legitimation des Gedenkens ist eine grundlegende Revision dieser Geschichte notwendig; damit um die getöteten Deutschen als abstrakte Individuen getrauert werden kann, muss ihre Verwicklung in die Geschichte des Nationalsozialismus geleugnet oder ausgeblendet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reduktion von Geschichte auf einen „Kontext“ zeigt sich als ein Manöver, um von der individuellen Ebene komplett zu abstrahieren. Die als „Kontext“ so leicht daher erzählbare Geschichte des Nationalsozialismus ist nicht mehr als eine schlechte Sammlung von Schulbuchfakten, in der menschliche Individuen überhaupt nicht mehr vorkommen. Der eigentliche Gehalt der geschichtlichen Erfahrung wird damit vollständig abgewehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Deutsche Schuld&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das jede Grenze übersteigende Ausmaß der nationalsozialistischen Barbarei lässt sich allein dadurch begreifen, dass diese Barbarei von den Individuen, den Deutschen, nicht nur mitgetragen wurde, sondern sie die Verwirklichung derselben als ihr ureigenstes Projekt betrachteten. Zwar wären die von den Deutschen begangenen Verbrechen ohne die Machtübernahme der NSDAP nicht denkbar gewesen; denn erst mit der Herstellung einer übergreifenden gesellschaftspolitischen Konstellation wurde die Mobilisierung und Koordinierung der antisemitischen Massen möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Verwirklichung von Judenmord, Volksgemeinschaft und „totalem Krieg“ war kein Geheimprojekt einer Clique von Parteinazis. Es war das öffentlich formulierte und unter allgemeiner Zustimmung und Beteiligung vorangetriebene Projekt einer ganzen Gesellschaft. Die Bereitschaft „ganz normaler Deutscher“ zur aktiven Beteiligung an Mord und Grausamkeit gegen Jüdinnen und Juden ist empirisch umfassend belegt; anders als durch ihre Mitwirkung wäre das deutsche Vernichtungsprojekt nicht in dem Ausmaß möglich gewesen.&lt;br /&gt;Die Deutschen haben nach 1945 fast einstimmig behauptet, von nichts gewusst zu haben und an nichts beteiligt gewesen zu sein. Die Frage der individuellen Schuld lässt sich nicht abstrakt beantworten, jedes derartige Denken dient bloß der Schuldabwehr. Die Grenzen zwischen aktiven Mörder_innen und an Gewalttaten nicht unmittelbar beteiligten Deutschen dürfen nicht verwischt werden. Die Behauptung jedoch, dass man 1945 in Deutschland unwissend, unschuldig und unbeteiligt hätte leben können, lässt sich empirisch widerlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um das Unbegreifbare zu begreifen ist die unnachgiebige „Wendung aufs Subjekt“ (Adorno) notwendig; d. h., es muss der Frage nachgegangen werden, wie es dazu kommen kann, dass das einzelne menschliche Individuum zur Teilnahme an einem ideologisch motivierten Mordprojekt unfassbaren Ausmaßes fähig wird. Die nationalsozialistische Ideologie wie auch die mörderische Praxis der Gewalt gegen Andere fanden in der deutschen Bevölkerung praktisch keinen Widerspruch, weil sie mit der Konstitution der Individuen in der modernen Gesellschaft korrespondierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wahrgenommene äußere Gesellschaftlichkeit stimmt nicht mit dem, was diese Gesellschaft selbst zu sein behauptet, überein. Doch das Resultat ist nicht die begriffliche Anstrengung und Reflexion, sondern die Ideologiebildung. Die Widersprüche der unbegriffenen kapitalistischen Vergesellschaftung werden von Individuen, die sich an die Anforderungen der Aufklärung nie gewagt haben, auf andere projiziert: die Juden sollen an allem schuld sein. Während man sich selbst als Opfer geriert, wird der Hass auf Jüdinnen und Juden zum integralen Bestandteil des falschen Bewusstseins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die, derer am 13. Februar gedacht wird, nachgewiesenermaßen Anhänger_innen eines „eliminatorischen Antisemitismus“ (Goldhagen) waren, kommt im handlichen „Kontext“ dieses Gedenkens selbstverständlich nicht vor. Schon die Erwähnung der ideologischen Motivation im Antisemitismus enthält den Verweis darauf, dass die Deutschen ihre Taten freiwillig und ohne äußeren Zwang begingen und stört das falsche Bedürfnis nach Trauer. Zur Rechtfertigung muss der Freispruch der Betrauerten erfolgen, und dies geschieht heute durch die Reduktion der Geschichte auf einen „Kontext“, in welchem die individuelle Beteiligung gar nicht mehr formulierbar ist; übrig bleibt Geschichte als leicht greifbarer Mythos, der so nie hätte Wirklichkeit sein können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geschichtliche Erfahrung konstruktiv ins eigene Handeln in der Gegenwart einzubringen, würde hier gerade bedeuten, die Identität derer, um die getrauert wird, zu beleuchten: wer sie waren und was sie taten. Dieses Wissen lässt nur eine Schlussfolgerung zu: jede Trauer um die zu „Opfern“ umgelogenen deutschen Täter_innen ist abzulehnen, da ein positiver Bezug auf sie nicht möglich ist. Die Trauer um getötete Deutsche, egal in welcher Form, wird unweigerlich zur politischen und geschichtsrevisionistischen Kundgebung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Deutsche Identität&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es gibt keinen vernünftigen Grund, am 13. Februar um getötete Deutsche zu trauern. Das, was am 13. Februar alljährlich geschieht, ist keine unpolitische „Erinnerungsarbeit“, sondern ein kollektives Ritual. Gedenken kann und muss man dem mit der Bombardierung verbundenen Tod und Leid der wirklichen Opfer: der Zwangsarbeiter_innen, der Jüdinnen und Juden, aber auch der Kinder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie alle werden zwar oft für die Rechtfertigung des Gedenkspektakels missbraucht, aber um sie geht es im Gedenken überhaupt nicht. Die Gemeinsamkeit aller bunten und abstrusen Geschichtsverzerrungen zeigt sich darin, dass für den 13. Februar 1945 eine im Kern unschuldige und unbeteiligte, wenn nicht gar widerständische deutsche (und natürlich erwachsene) Zivilbevölkerung konstruiert wird, mit der die eigene Identifikation möglich ist. Zentral für diese Identifikation ist die Ausschaltung aller Reflexion und Bewusstseinsanstrengung; die organisierte Gedenk-Show bewegt sich vollständig auf der Ebene von unmittelbaren Affekten. Abstrakt betrachtet wird der „Kontext“, bestehend aus den deutschen Verbrechen; doch gerade wie sie in einer mythologischen Ausdrucksweise einfach benennbar sind, entziehen sie sich der realen Vorstellungskraft der Zuhörer_innen, werden entwirklicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der obligatorische Absatz zur „Vorgeschichte“ erfüllt in der pathetischen Gedenkrede die Aufgabe des notwendigen Spannungsbogens für den eigentlichen Höhepunkt, der sich auf der rein emotionalen Ebene bewegt: die falsche Identifikation mit der individuellen Erlebnis- und Leidensgeschichte. Hier erst kommen die vorher ausgeblendeten Deutschen als Individuen ins Spiel: als individuelle „Opfer“. Ihre dramatischen Zeitzeugnisse sind für den „gesunden Menschenverstand“ der Trauerbürger_innen, die genau eine solche emotionale Show erwarten, leicht greifbar. In der Ausschaltung jeder geschichtlichen Reflexion wird das Gedenken zur billigen Propaganda-Kundgebung. Wollte man der tatsächlichen Opfer gedenken, so müsste mit jedem positiven Bezug, jeder Identifikation mit den für den Nationalsozialismus verantwortlichen Deutschen gebrochen werden.&lt;br /&gt;Gegen das eigene falsche Bedürfnis nach Empathie angesichts der nicht zu leugnenden Leiden der Deutschen ist die aus dem Begriff des geschichtlichen Zusammenhangs entspringende Kälte des Verstandes notwendig; nur sie kann die ungebrochene Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus bewahren. An keinem Punkt des Dresdner Gedenkspektakels und des zugehörigen Diskurses findet der Bruch mit dem falschen Bedürfnis nach Einfühlung und Identifikation statt. Jeder am 13. Februar verlesene dramatische Zeitzeug_innenbericht von „deutschen Opfern“ ist ein handfestes Stück Geschichtsrevisionismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verkehrung der deutschen Täter_innen zu Opfern ist ein nicht wegzudenkendes Moment in der Herstellung nationaler Identität. Wie alle solchen Identitäten ideologische Gebilde sind, müssen sie sich als ewig und unveränderlich darstellen, was hier allein dadurch gelingt, dass selbst in der dunklen Zeit des Nationalsozialismus ein positiver Anknüpfungspunkt ausgemacht wird, an dem sich das falsche Bewusstsein festhalten kann: die unschuldige deutsche „Zivilbevölkerung“ als eine Summe von individuellen „Opfern“, die nicht bloß das bessere, sondern schlechthin das gute Deutschland verkörpern soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die eigene Identität wird dabei nicht nur die historische Kontinuität hergestellt, sondern aus der mythologisierten Geschichte des Nationalsozialismus soll gerade die Abhebung der eigenen Identität von den Anderen, die eigene Besonderheit also bezogen werden. Die untilgbare deutsche Schuld wird in einen positiven „Auftrag“ umgedeutet, in „die eigene Verantwortung für die Gestaltung einer menschenwürdigen, demokratischen und friedlichen Gesellschaft“ (Rahmen für das Erinnern). In der Identifikation mit dieser aus der eigenen Geschichte angeblich entspringenden „Verantwortung“ liegt aber keine Belastung, sondern ein greifbarer Vorteil für die Individuen, nämlich die selbst erteilte Bescheinigung, die Vergangenheit aufgearbeitet zu haben und selbst geläutert zu sein, mit dieser also in keiner Verbindung mehr zu stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dementsprechend ungehalten reagiert man in Deutschland, wenn die Expert_innen in Sachen „Vergangenheitsbewältigung“ an deutsche Schuld erinnert oder mit den Forderungen von Zwangsarbeiter_innen nach Entschädigung konfrontiert werden. Die Verkehrung von Geschichte in Verantwortung ist lediglich eine weitere Variante des angeblich berechtigten Schlussstriches unter die deutsche Vergangenheit. Derartige Reden sind nicht neu, sie datieren in wandelnden Formen bis in die Jahre nach 1945 zurück, kommen aber ohne die Betonung des angeblich „Neuen“ gar nicht aus, gleichwohl sie nicht sagen können, worin dieses eigentlich liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nicht enden wollende Flut an leeren Phrasen und Beweisen der eigenen „Läuterung“ und angeblichen „Versöhnung“ verweist darauf, dass diese keinerlei realen Kern besitzen, eben wie die angestrebte Auslöschung des Geschehenen unmöglich ist. Die eigene falsche Identität kann überhaupt nicht verwirklicht werden, und ist gerade deshalb ein Ritual, welches unendlich wiederholt werden muss und nie zur Ruhe kommen kann. Es ist die Suche nach nationaler Identität, die am 13. Februar tausende deutsche Bürger_innen in Dresden zum geschichtsrevisionistischen Gedenken an „deutsche Opfer“ auf die Straße treibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Wie in den vergangenen Jahren wird es auch am Freitag, den 13. Februar 2009 in Dresden verschiedene „bürgerliche“ öffentliche Trauerveranstaltungen geben. Für den Abend des 13. Februars ruft das Nazi-Bündnis „Gegen das Vergessen“ zu einem Fackelumzug auf, zu dem über 1000 Nazis aus dem Spektrum der „Freien Kräfte“ zu erwarten sind. Am 14. Februar 2009 ist ein europaweiter Trauermarsch für die „deutschen Opfer“ der Bombardierung geplant. Im vergangenen Jahr war dieser „Trauermarsch“ mit über 5000 Teilnehmer_innen der größte Naziaufmarsch Europas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn man nach wie vor am gleichen Tag um die gleichen Opfer trauert: zum modernisierten Dresdner Gedenken gehört auch die Abgrenzung von den Nazis. Die Auseinandersetzung mit ihnen findet aber nicht als kritische Reflexion des eigenen Tuns am 13. Februar statt, sondern kommt im Gegenteil als verlogene Abwehr einer den „Rechtsextremisten“ vorgeworfenen „Vereinnahmung“ des Gedenkens daher. Durch diese „Vereinnahmung“, das Polizeiaufgebot und natürlich die linken Gegendemonstrant_innen sehen sich die Dresdner_innen um die Freude am Trauern gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Auseinandersetzung mit dem historischen deutschen Nationalsozialismus und den aktuellen Nazis scheitert, wenn diese verklärt werden. Die Ideologie der Nazis steht nicht nur in Kontinuität mit den Ressentiments praktisch aller Schichten der deutschen Gesellschaft, sondern auch ihre demokratisch-zivilgesellschaftlichen Gegner_innen im Geh-Denken-Bündnis – von der am rechten Rand fischenden CDU ganz zu schweigen – benutzen explizit Versatzstücke derselben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn zu den Unterstützer_innen des „Aufrufs aus Dresden“ ein Franz Müntefering zählt, der die antisemitische Heuschrecken-Metapher im deutschen Sprachraum wieder etablierte und auf der Website ein Peter Sodann mit dem Statement „der Bombenangriff auf Dresden war das Ergebnis einer langen Herrschaft von Menschen, die es nicht wert waren, das deutsche Volk zu regieren“ zitiert wird, ist die Auseinandersetzung mit den Nazis bereits verloren. Die Sammlung unter den Fahnen von Meinungsfreiheit und Demokratie wird zur Lüge, wenn sie nur dazu dient, die geläuterte eigene Nationalidentität gegen die Bedrohung von „rechts“ zu festigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rede von der notwendigen Verteidigung der Demokratie gegen die mit Diktatur identifizierten Nazis hat zwar noch immer die größten Mobilisierungserfolge im bürgerlichen Lager, doch sie verzerrt ihren Gegenstand; als ob der NS kein „Volksstaat“ (Götz Aly) gewesen wäre und die NPD in der Lage wäre, eine faschistische Diktatur zu installieren. Nein, der Nationalsozialismus lebt fort nicht nur gegen die Demokratie, sondern ebenso in derselben, als akzeptierte Meinungsäußerung. Wenn die fortlebenden und neu produzierten Ideologien und die falschen Identitäten in den Köpfen der Menschen nicht reflektiert und konfrontiert werden, nimmt die Auseinandersetzung mit „rechts“ selbst ideologische Züge an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Naziaufmärsche verhindern, Trauerritual stören!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Großaufmärsche der Nazis am 13. und 14. Februar 2009 und die geschichtsrevisionistische deutsche Trauershow am 13. Februar haben festen Anteil am Fortbestehen derselben deutschen Ideologie, die für den Nationalsozialismus verantwortlich war. Sie wird an diesen beiden Tagen öffentlich reproduziert und in den Köpfen der Menschen verfestigt.&lt;br /&gt;Diese deutsche Ideologie birgt in sich Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und den Hass auf „die Anderen“. Sie verwirklicht sich in Brandanschlägen, in Gewalt und Mord durch Nazis und durch „ganz normale Deutsche“ sowie im kollektiven oder individuellen Wegsehen und der Toleranz demgegenüber; in Hakenkreuzschmierereien an Synagogen, in rassistischen Gesetzgebungen und in Polizeiübergriffen. Sie ist eine Bedrohung für andere Menschen und uns selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist daher unser erklärtes Ziel, die Nazi-Aufmärsche am 13. und 14. Februar 2009 zu verhindern sowie das geschichtsrevisionistische Trauerspektakel am 13. Februar zu stören und durch kreative Aktionen mit unserer Kritik zu konfrontieren.&lt;br /&gt;2006 gelang es erstmals, durch eine Blockade der Dresdner Augustusbrücke den Nazi-Großaufmarsch zur Umkehr zu zwingen.&lt;br /&gt;Im Jahr darauf musste er aufgrund antifaschistischer Blockaden eine verkürzte Route wählen. Am 16. Februar 2008 versuchte die Stadt Dresden, antifaschistischen Protest in der Innenstadt durch ein Verbot der angemeldeten Demonstration zu verhindern und die Nazis ungestört marschieren zu lassen. Trotzdem gelang es den 1200 anwesenden Antifaschist_innen, von einer Kundgebung ausgehend eine Spontandemonstration durchzusetzen, und die ursprüngliche Naziroute zu blockieren.&lt;br /&gt;Dadurch konnte verhindert werden, dass die Nazis an der Dresdner Synagoge vorbeimarschierten. Nichtsdestotrotz konnten sie nach dieser Routenänderung ihren Aufmarsch unter Polizeischutz weitestgehend ungestört zu Ende führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Jahr wollen wir mehr. Wir rufen deshalb alle Menschen auf, an diesen beiden Tagen nach Dresden zu kommen und uns zu unterstützen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Deutsche Täter_innen sind keine Opfer. Naziaufmärsche verhindern. Geschichtsrevisionismus angreifen. Keine Versöhnung mit Deutschland.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-540558174799773266?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/540558174799773266'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/540558174799773266'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/12/keine-vershnung-mit-deutschland.html' title='Keine Versöhnung mit Deutschland!'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SUzsqel32xI/AAAAAAAAAnU/8-CQ87jykD4/s72-c/harris.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-5998005602075453895</id><published>2008-11-28T21:16:00.004Z</published><updated>2008-11-28T21:24:56.632Z</updated><title type='text'>Kommunismus als Stahlbad</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;„Warum ich für den Kommunismus bin? Damit Tiefkühltruhen wieder für Lebensmittel verwendet werden!“&lt;br /&gt;Wie war das noch mit dem Verhältnis von Produktivkräften im Kapitalismus?&lt;br /&gt;Und wie viele „Derrmosgannen“ Softeis kann man für einen Euro kaufen?"&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span&gt;Solche und andere Fragen bewegen die Dresdner Nationalbolschewisten der Gruppe „Veritas“ und ihren Protagonisten Hans-Jürgen Westphal.&lt;br /&gt;Der 57-jährige ist seit über zehn Jahren in der kommunistischen Propagandaarbeit beschäftigt wo er, mit roter Fahne bewaffnet, zunächst die Parteizeitung einer der, nach 1990 wiedergegründeten „KPD`s“ und eigene Literatur verkauft. Er selbst wurde später aus der eben jener „KPD“ ausgeschlossen, was ihn jedoch nicht davon abhielt weiter Werbung in eigener, aber vor allem für die „die Sache“ des Kommunismus, natürlich in den Farben der DDR, zu betreiben. Westphal schreibt eigene Geschichten und macht mit seinen GenossInnen „kommunistische Kunst“, das heißt vor allem Coversongs traditionellen, deutschen,  Arbeiterliedgutes und eigene Kompositionen über die Liebe zu Heimat, also der DDR, das Vaterland und den nie enden wollenden Kampf gegen die „Bourgeoisie“&lt;br /&gt;Westphal kann als „Dresdner Original“ mit Wiedererkennungseffekt bezeichnet werden, hat er doch mittlerweile einige Bekanntheit erreicht, so wie  etwa der „Drehorgelspieler“ Jochen Schalk, der Dresdner „Christstollen“ oder das „Brückenmännchen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichwohl steht Westphal, seine Gruppe und ihre Propaganda für die fürchterliche, ostdeutsche Symbiose aus Ablehnung der Moderne und des Westens, offensiven Liebesbekenntnissen zur Natur, Heimat und Vergangenheit, sowie dem damit verbundenen sozialem und geistigem Abstieg. &lt;br /&gt;Vor allem letzteres kann sehr schön im &lt;a href="http://www.youtube.com/user/veritasdresden" target="_blank"&gt;Youtube Channel „veritas dresden“&lt;/a&gt; betrachtet werden.&lt;br /&gt;Hier finden sich videographische Köstlichkeiten der Gruppe z.B. ein Lied über den „&lt;i&gt;Sieg des Kommunismus&lt;/i&gt;“ dargestellt vor der Dresdner Semperoper, „&lt;i&gt;junge Welt - Die beste Tageszeitung der BRD&lt;/i&gt;“, sowie die mehrteilige Gruppengesprächssimulation „&lt;i&gt;Warum für den Kommunismus&lt;/i&gt;“ aus der obige Zitate stammen.&lt;br /&gt;So nah waren sich Komik und Tragödie selten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Vaterland&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LUjPoEflQTE&amp;hl=en&amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/LUjPoEflQTE&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Warum für den Kommunismus? Teil1&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YLxcPrHO4gQ&amp;hl=en&amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/YLxcPrHO4gQ&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sieg des Kommunismus&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KlN7tfT2aE8&amp;hl=en&amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/KlN7tfT2aE8&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-5998005602075453895?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/5998005602075453895'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/5998005602075453895'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/11/kommunismus-als-stahlbad.html' title='Kommunismus als Stahlbad'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-5605642046492748103</id><published>2008-11-06T22:25:00.014Z</published><updated>2008-11-06T22:56:42.099Z</updated><title type='text'>Continuité  et  cassures</title><content type='html'>&lt;span&gt;In Dresden Orte zu finden die an die nationalsozialistische Vergangenheit der Stadt und die Verfolgung und Vertreibung der JüdInnen erinnern ist ein schwieriges Unterfangen.&lt;br /&gt;Bis auf wenige Ausnahmen gibt es keine Denkmäler oder bekannte und erkennbare „&lt;i&gt;Orte der Erinnerung&lt;/i&gt;“. Die wenige die es gibt sind oft erst nach 1989 auf Initiative Weniger entstanden.&lt;br /&gt;Zudem sind die Zeugnisse der nationalsozialistischen Herrschaft bzw. deren Entstehung und Herkunft in Dresden kaum im öffentlichen Bewusstsein bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allgegenwärtig sind dagegen  Reklametafeln für eine Vorführung des Filmes „&lt;i&gt;Dresden wie es einst war&lt;/i&gt;“. Dabei handelt es sich um historische Filmaufnahmen Dresdens vor der Bombardierung 1945 aus den 1930er Jahren, die jedoch die „schöne Vergangenheit“ Dresdens zeigen sollen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SRNw-tjcwbI/AAAAAAAAAnE/L19tM64nIsA/s320/dresden+einst+plakat.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5265676612008722866" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Dies ist exemplarisch für den Umgang mit der Vergangenheit in dieser Stadt und Ausdruck der postnazistischen Kontinuität die im wesentlichen durch die kaum veränderte Erzählung der Opfergeschichte des „13.Februar“ das öffentliche Bewusstsein prägt.&lt;br /&gt;Veränderung hat in dieser Beziehung in den letzten Jahren nur teilweise stattgefunden. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, sowie eine Kenntlichmachungvon Erinnerungsorten und Zeugnisstätten des Nationalsozialismus blieb dabei im wesentlichen einzelnen Initiativen (wie z.B. dem Verein  &lt;a href="http://www.hatikva.de/" target="_blank"&gt;Hatikva&lt;/a&gt;) und interessierten Einzelpersonen vorbehalten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Im September erschien etwa der „&lt;i&gt;Historische Reiseführer 1933-1945&lt;/i&gt;“ von Hartmut Ellrich der sehr umfassend die Orte nationalsozialistischer Verfolgung und Herrschaft benennt und beschreibt. Darin ist etwa zu erfahren, das ganze, nach nationalsozialistischem Vorbild gestaltete Plätze, wie das Königsufer heute noch erhalten sind.  &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span&gt;(Siehe hierzu auch die Beschreibung unter &lt;a href="http://www.das-neue-dresden.de/neugestaltung-elbufer-1933-36.html" target="_blank"&gt;diesem Link&lt;/a&gt; und den dazugehörigen Seiten.)&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Das dies kein „Tabu“ mehr darstellt hat auch damit zu tun, das es in Dresden nunmehr zum guten Ton gehört auf die „&lt;i&gt;Vorgeschichte&lt;/i&gt;“ des „13. Februar“ zu verweisen, um dann um so vehementer das Gedenken an die Bombardierung einzufordern.&lt;br /&gt;Gleichwohl ist den, aktiv an der Geschichte des Nationalsozialismus und der antisemitischen Verfolgung Interessierten, diese Rolle weitestgehend überlassen und sie finden kaum Beachtung, da der gute Ton eben die Musik macht, aber sonst kaum ernst gemeint ist.&lt;br /&gt;So darf 2008 im Lokalblatt „Sächsische Zeitung“ folgendes erscheinen, was früher höchstens von der Antifa formuliert wurde:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;„&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Es ist ein Band voller Überraschungen, selbst für Kenner der Stadthistorie. In die Kapitel „Innenstadt“, „Außenbezirke“ und „Umland“ unterteilt, führt der Führer mit zahllosen Bildern und Texten die Leser auf die teils heute noch sichtbaren Spuren der Stadtgeschichte zur NS-Zeit.&lt;br /&gt;An Orte mit hinlänglich bekannter Vergangenheit wie das Hygienemuseum, den früheren „Adolf-Hitler-“ und heutigen „Theaterplatz“, zum ehemaligen „Judenhaus“ an der Bautzener Straße. Aber auch an Stellen, deren einstige Nutzung heute kaum noch bekannt ist: zum Studentenwohnheim Güntzstraße, vormals Sammellager für Juden. Ans Königsufer, früher Massenaufmarschplatz. Zum Goehle-Werk, dessen Hochbunker noch stehen. Zum Schloss Hirschstein, wo Belgiens Königsfamilie interniert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine spannende und erhellende Lektüre, die neugierig macht, die Vergangenheit der Stadt neu zu entdecken. Ohne Schaum, aber auch ohne Blatt vorm Mund geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kapitel über die intensive rüstungsindustrielle und militärische Nutzung zahlloser Objekte wie Taschenbergpalais und Albertinum, das geplante Gauforum, die Frauenkirche als Dom der NS-hörigen Deutschen Christen; das alles trägt dazu bei, einen hier leider immer noch wirksamen Mythos zu zerstören.&lt;br /&gt;„Dresden war keine unschuldige Kunst- und Kulturstadt“, sagt Hartmut Ellrich. Und, mit einem Lächeln: „Ich hoffe, dass ich nun nicht aus der Stadt gejagt werde.“&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span&gt;Tatsächlich werden Autoren wie Ellrich nicht aus der Stadt gejagt was vor einigen Jahren wahrscheinlich eine berechtigte Sorge gewesen wäre. Stattdessen werden sie heute im wesentlichen ignoriert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SRNxIPQkhPI/AAAAAAAAAnM/uk-7Rpv7Zw0/s320/audioscript.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5265676775675167986" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;„&lt;i&gt;Es gibt in der Tat nur zwei Möglichkeiten: Eine endgültige Versöhnung mit dieser Vergangenheit oder aber der konstante, d.h. in fortwährender Auseinandersetzung zu vollziehende Bruch mit ihr.&lt;/i&gt;“&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Moshe Postone, 1985&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Anlässlich des 70. Jahrestages der Pogrome des 09. November 1938 ist ein vergleichbares,  sehr interessantes Projekt "audioscript" vorgestellt wurden.&lt;br /&gt;Dabei handelt es sich um ein dutzend Audiobeiträge, anhand derer Orte nationalsozialistischer Verfolgung in Dresden erkundet werden können. Das Konzept und die Beiträge sind in einjähriger Arbeit entstanden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Die Projektgruppe schreibt hierzu:&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;„&lt;i&gt;Das audioscript zur Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Dresden 1933-1945 ermöglicht in 13 Tracks eine Auseinandersetzung mit (stadt-)historischen, philosophischen und künstlerischen Diskursen zur Shoa. Die Hörenden erwartet ein Stadtrundgang zu exemplarischen Orten der antisemitischen Verfolgung in Nationalsozialismus und deren gegenwärtiger Rezeption. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wird die Geschichte des einzelnen Ortes und der dort stattgefundenen Verbrechen aufgezeigt. Über den konkreten Ort hinaus dienen zwei Koordinaten der Auseinandersetzung: Das individuelle Erleiden wird durch autobiographisches Material der Überlebenden entgegen des hiesigen hegemonialen Geschichtsdiskurses stark gemacht. Das Erlittene korrenspondiert mit Zitaten einer kritischen Theorie, die Auschwitz nicht historisiert, sondern als Zivilisationsbruch markiert und zum Ausgangspunkt jeder philosophischen Überlegung macht.&lt;/i&gt;"&lt;/blockquote&gt;&lt;span&gt;Die Reihenfolge und der Weg der Führung lassen sich individuell gestalten und führen von der neuen Synagoge, zu ehemaligen „Judenhäusern“, der „SS-Mullah Schule“ sowie an Orte von Zwangsarbeit, der Todesmärsche und zum „Judenlager Hellerberg“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tracks und ein Stadtplan lassen sich auf der website des &lt;a href="http://www.audioscript.net/" target="_blank"&gt;Projektes audioscript&lt;/a&gt; downloaden.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-5605642046492748103?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/5605642046492748103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/5605642046492748103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/11/continuit-et-cassures.html' title='Continuité  et  cassures'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SRNw-tjcwbI/AAAAAAAAAnE/L19tM64nIsA/s72-c/dresden+einst+plakat.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-8424727427876123616</id><published>2008-10-12T11:24:00.011Z</published><updated>2008-10-12T11:50:01.962Z</updated><title type='text'>Linke Lügen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die innerlinke Nabelschau rund um die Diskussionen zum Umgang der Linken mit dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 13./14. Februar 1945 geht weiter.&lt;br /&gt;Hierzu gibt es eine weitere Antwort eines Kritikers auf den, in der Zeitung des AZ Conni „ctrl_f“ erschienenen, Text &lt;strong&gt;„Linke Wahrheiten?“.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wer diese Texte lesen möchte sei auf die &lt;a href="http://blackmonday.blogsport.de/2008/07/09/die-boese-geschichte/" target="_blank"&gt;Seite der Gruppe Black Monday verwiesen. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dort findet sich der erste Text von &lt;strong&gt;„Ralf“: „Linke Wahrheiten?“&lt;/strong&gt;, sowie die Antwort der &lt;strong&gt;Gruppe Black Monday: „Die böse Geschichte“.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Fortsetzung der Debatte mit dem Titel &lt;strong&gt;„Linke Lügen“&lt;/strong&gt; ist hier vollständig dokumentiert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Linke Lügen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Antwort auf Ralf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem schon in der ersten Ausgabe dieser Zeitung dem Aufruf zum 13. Februar aus fadenscheinigen Gründen der Abdruck verweigert wurde, wird nun schon deutlicher welche Ansichten im Kreis der HerausgeberInnen vertreten werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Text von Ralf aus der 3. Ausgabe dieser Zeitung verschlägt einem glatt die Sprache. Er verspricht „&lt;i&gt;herrschaftskritische Anmerkungen zur linken Debatte um den 13. Februar&lt;/i&gt;“ &lt;span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Dieses und alle folgenden mit R. gekennzeichneten Zitate entstammen dem Text., „Linke Wahrheiten?“ von  Ralf aus der ctrl_f Nr.3).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;img src="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SPHfPLJFfRI/AAAAAAAAAes/GWzO76aYch8/s400/frauenkirche+mit+schafen.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256227691900009746" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Zum Thema 13.Februar von Herrschaftskritik zu schwafeln und „&lt;i&gt;eine eigenständige, linke Kritik auch am Verhalten der Alliierten&lt;/i&gt;“ (R.) zu fordern, ist nun in ungefähr so originell, wie wenn das Gespräch auf Israel kommt, auf eine Kritik von Staatlichkeit und Militärs zu insistieren. Darin und auch im weiteren Verlauf seiner „Anmerkungen“, offenbart sich die Unfähigkeit zwischen Besonderem und Allgemeinem zu unterscheiden und beides ins Verhältnis zu setzen – das nur am Rande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Originell ist seine Forderung auch deswegen nicht, weil die jüngere Geschichte des 13. Februar in Dresden sehr anschaulich zeigte wie es aussieht wenn Leute aus dieser Motivation heraus praktisch werden und zur Tat schreiten. Seit den 60ern gab es in Dresden  kein öffentliches „Gedenken“. Bis 1982 Personen aus der linken, oppositionellen Friedensbewegung aus der gleichen Motivation heraus auf die selbe Idee kamen wie Ralf  und meinten am 13. Februar Herrschafts-  und Militärkritik betreiben zu müssen und sich zu diesem Zweck vor der Ruine der Frauenkirche versammelten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Folgen sind bekannt: wenige Jahre später sprangen Kirche, Stadt und Bürger – also das was sich heute Zivilgesellschaft nennt -  mit ins Boot und übernahmen das Steuer dieser reaktionären Bewegung. Und bald schon konnte im Kulturpalast ein allseits bekannter Holocaustleugner, auf Einladung der Stadt, seine Thesen verbreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz und schlecht: Es wurde den Nazis ein Klima geschaffen, in dem sie sich wohlfühlen können und nicht mit Widerstand rechnen müssen.&lt;br /&gt;Das Ralf nun tatsächlich einen der Gründe, der zu diesem widerlichen Zuständen geführt hat, als Medizin dagegen preist, zeigt nur seine völlige Verkennung der Realität, speziell derer, die hier in  Dresden vorzufinden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;strong&gt;Absurdität Pazifismus&lt;/strong&gt; zu betreiben, was ja eine implizite Forderung von Ralf´s Text ist, wird in der Konfrontation mit dem Nationalsozialismus  nur allzu deutlich. (Aber auch mit dem Islamofaschismus, der ja meint: „&lt;i&gt;Ihr liebt das Leben – wir lieben den Tod!&lt;/i&gt;“.)&lt;br /&gt;Um die Wahrheit nun trotzdem umzulügen und die Lüge zur Wahrheit zu machen, empfiehlt sich natürlich das postmoderne, diskurstheoretische Geschwätz, in dessen Duktus er die Trennung zwischen den „&lt;i&gt;damaligen als Opfer betroffene Zeitgenossen&lt;/i&gt;“ (R.) einerseits, denen er gnädigerweise zugesteht sich über die Niederlagen der Deutschen zu freuen, und „&lt;i&gt;einer heutigen Linken&lt;/i&gt;“ (R.) andererseits, einführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese speziell &lt;strong&gt;linke Art der Schlussstrichpolitik&lt;/strong&gt; ignoriert, das die Verhältnisse fortleben die zu Auschwitz geführt haben. Also eine Ökonomie, die ihrem Wesen nach den Menschen zu ihren Anhängsel macht, deren Erscheinung sich allerdings im Bewusstsein des einzelnen fetischisiert, als Ideologie widerspiegelt. Sie ignoriert auch die Gefahren die diese Ideologien, besonders die in der islamischen Welt  äußerst virulente Antisemitische, aktuell darstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber weiter im Text: Da „&lt;i&gt;die Beteiligten (...) heute nicht unter dem Zwang der Abwehr eines auf Vernichtung gepolten politischen Systems (stehen)&lt;/i&gt;“ (R.) – als gäbe es keinen politischen Islam, als gäbe es nicht von diesem das ständige Versprechen, Israel zu vernichten und als würden seine Protagonisten nicht geflissentlich in die Tat umsetzten, was sie jedem erzählen der es hören will: durch den Bau von Atombomben, durch den Terror der Hisbollah und der Palästinenser – „&lt;i&gt;muss es möglich sein, eine eigenständige linke Kritik auch am Verhalten der Alliierten zu formulieren&lt;/i&gt;“ (R.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Statt Selbstkritik zu betreiben, das Versagen der Linken im Angesicht des Nationalsozialismus zu analysieren und die entsprechenden Schlüsse daraus zu ziehen,&lt;/strong&gt; zu denen auch gehören sollte, gerade am 13. Februar, und im Bewusstsein das gerade auch im Antiamerikanismus die Volksgemeinschaft (aber auch die Umma) zu sich selbst kommt, das die Bürger der Vereinigten Staaten sehr wohl Dank verdienen, dafür das sie betrieben haben und betreiben, was eigentlich Anspruch der Linken ist: nämlich Antifaschismus.  Jene also zu bekämpfen - wenn es sein muss auch militant - die noch hinter die Freiheiten und Zumutungen der bürgerlichen Gesellschaft zurückfallen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt - wenn es schon die marginale Linke nicht selber schafft der Barbarei etwas ernsthaftes entgegenzustellen und aktuell auch nicht schaffen will, da sie lieber mit den Feinden der Freiheit kollaboriert  - solidarisch mit denen zu sein die die Aufklärung noch gegen jene verteidigen die sie negativ aufheben wollen, ist für Ralf nur klar, das es keinen „&lt;i&gt;zivilisatorischen Krieg&lt;/i&gt;“ (R.) geben kann. Obwohl gerade die jüngere Geschichte Deutschlands das Gegenteil belegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Lehre der Deutschen aus Auschwitz ist deswegen falsch.&lt;/strong&gt; Denn diese lautet ja bekanntermaßen eben nicht: „&lt;i&gt;Nie wieder Faschismus, nie wieder Nationalsozialismus!&lt;/i&gt;“, sondern: „&lt;i&gt;Nie wieder Krieg!&lt;/i&gt;“, und in ihrer Konsequenz: „&lt;i&gt;Nie wieder Krieg gegen Faschismus!&lt;/i&gt;“. Die Katastrophe war für sie nicht die Ermordung ihrer jüdischen NachbarInnen, die sie durchführten, sondern die Umsiedlung der Deutschen („Vertreibung“); der Zivilisationsbruch nicht die rauchenden Schornsteine von Auschwitz, sondern die Bombardierung von Dresden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SPHg1d2mlQI/AAAAAAAAAfE/CVpZw3un7y0/s400/bad9.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256229449269417218" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Dieser, auf einen Opfermythos beruhende, Pazifismus macht zu einem wesentlichen Teil das Selbstverständnis des  postnazistischen Deutschlands aus. &lt;/strong&gt;Ein Pazifismus, der sich in  Gegensatz zu den USA und Israel stellt; denen er es zum  Vorwurf macht unilateral  und militärisch ihre Interessen durchzusetzen. Interessen politischer und ökonomischer Natur, die, im Rahmen des unvernünftigem Ganzen, vernünftig und der Aufklärung verpflichtet sind und im Gegensatz stehen zur Unvernunft und zum Wahn derer, denen die Friedensfreunde, unter Hinweis darauf das Israel und die USA auch welche haben, den Bau von Atomwaffen zugestehen. Diesen Pazifismus weltweit durchzusetzen, ist das ach so geläuterte Deutschland angetreten und versucht es über EU oder UNO nach Kräften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist heute die Appeasementpolitik der Europäer und im besonderen Deutschlands (Das nebenbei bemerkt größter Handelspartner des Irans ist.), ihr „kritischer Dialog“ – statt effektive Sanktionen zu verhängen und alle nichtmilitärischen Mittel zu nutzen um Druck auszuüben und denn Iran vom Atomwaffenbau abzubringen – der einen Angriff auf den Iran erst notwendig machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gilt sich klarzumachen: &lt;strong&gt;Islamismus und Pazifismus sind  deutsche Ideologie auf der Höhe der Zeit.&lt;/strong&gt; Während die einen den Krieg gegen die Juden und den Westen gewaltsam führen, halten die anderen ihnen aus Antiamerikanismus, Antisemitismus oder bestenfalls grenzenloser Ignoranz und Naivität den Rücken frei. Ihre Einigkeit in der Ablehnung und Dämonisierung  der USA und Israels, korresprondiert mit ihrer Ablehnung individueller Freiheit. Unter Freiheit verstehen sie nur die der autochthonen Kollektive vom „amerikanisierten“ Westen, der Aufklärung und Zivilisation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesen Gründen kann es nicht Aufgabe einer emanzipatorischen Linken sein, die Deutschen in ihren Glauben an ihr Opferdasein und ihrer daraus resultierenden Friedenssehnsucht – die nur den Frieden mit den schlechten Verhältnissen wie sie sind und Frieden mit denen, die noch furchtbarere erkämpfen wollen bedeutet -  zu bestärken, sondern es muss darum gehen, die gerade am 13. Februar sich in extremer Weise zeigenden Mythen und Ideologien anzugreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt also „&lt;i&gt;Militärkritik&lt;/i&gt;“ (R.) zu betreiben, gilt es &lt;strong&gt;Pazifismus, Apeasementpolitk und die antiamerikanische und antisemitische  Friedensbewegung, also die deutsche Ideologie in ihrer postnazistischen Form zu denunzieren.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Gilt es den Deutschen im allgemeinen und den Dresdnern im besonderen, immer wieder vorzuhalten was Eike Geisel schrieb: „&lt;i&gt;Mit dem beständigem Hinweis (...), daß Deutschland aufgrund seiner eigenen Geschichte eine besondere und weltweite Verantwortung für den Frieden habe, soll vor allem eine deutsche Errungenschaft der jüngeren Geschichte vergessen gemacht werden: das nämlich der einzige deutsche Beitrag zur Zivilisation im 20. Jahrhundert darin besteht, den Krieg als Mittel der Politik eben nicht abgeschafft, sondern im Gegenteil ihn als Sachverwalter der Humanität überhaupt erst möglich gemacht zu haben.&lt;/i&gt;“ &lt;span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Eike Geisel, Die Banalität des Guten, 1992, S. 121).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer zudem, wie Ralf in seinem Text, wiederholt auf „&lt;i&gt;Herrschaft&lt;/i&gt;“ und die dringende Notwendigkeit sie zu kritisieren verweist, ohne je zu konkretisieren was für Herrschaft gemeint ist - ohne also zu verdeutlichen das nicht persönliche Herrschaftsverhältnisse, sondern die apersonelle Herrschaft des Wertgesetzes, also ein ökonomische Verhältniss, die gesellschaftliche Realität formt, durchdringt und diese seiner Logik unterwirft, und die jeder reproduziert der eine Ware, und dazu gehört bekanntlich auch die Arbeitskraft, kauft oder verkauft - der muss sich den Vorwurf gefallen lassen, die Verhältnisse zu verschleiern statt aufzuklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der muss sich den Vorwurf gefallen lassen, in den antisemitischen Kanon einzustimmen der hierzulande von links bis rechts gesungen wird und der notwendig in die Barbarei führt. Denn unter welcher  Herrschaft die Deutschen sich und jene Völker und Banden, mit denen sie sich verbünden und solidarisieren, wähnen, ist offensichtlich: das gewissenlose  internationale Finanzkapital (die sogenannten Heuschrecken), die Wallstreet, Amerika, die Juden und ihr Staat – Israel.&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Zur Verbreitung des Antisemitismus in Deutschland und Europa vgl.: W. Heitmeyer (Hrsg): Deutsche Zustände, Folge 2 Frankfurt/M (Suhrkamp) 2003; Euro-barometer, http://europa.eu.int/comm/puplic-opinion/archives/flash-arch.htm 2008; EUMC – Studie „Manifestations of Anti-Semitism in the European Union – First Semester 2002 -Synthesis Report “ Wien 2003)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier gilt: wer nicht von der Kritik der politischen Ökonomie und der dieser Ökonomie adäquaten Ideologien reden will, soll zu Herrschaftskritik schweigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses ideologische Gebräu noch mit einem Zitat von Adorno abzuschließen, welches in seinem Zusammenhang, aus dem es gerissen wurde, das Gegenteil von dem meint was Ralf in seinem Text fordert und behauptet, ist dreist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adorno schrieb: „&lt;i&gt;Hitler hat den Menschen im Stande ihrer  Unfreiheit einen neuen kategorischen Imperativ aufgezwungen: ihr Denken und Handeln so einzurichten, dass Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts ähnliches geschehe.&lt;/i&gt;“ &lt;span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Negative Dialektik, Frankfurt a. Main 1966, S.358).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist kein Aufruf zur sozialen Revolution, um die befreite, selbstbewusste Gesellschaft zu erreichen, und erst recht ist er nicht geeignet Ralf´s Ausführungen zu stützen, sondern eine Aufforderung, im Bewusstsein der  momentanen Unmöglichkeit dieser Emanzipation der Menschen – die „im Stande ihrer Unfreiheit“ eben statt Emanzipation, lieber Reaktion  und Barbarei wählen  - das schlimmste – „Auschwitz“ – zu verhindern, um die Möglichkeit offen zu halten eine Gesellschaft „&lt;i&gt;in der man ohne Angst verschieden sein kann&lt;/i&gt;“ &lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span&gt;(Adorno, Minima Moralia, S.116, Frankfurt a. Main 1951)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  letztlich überhaupt noch erreichen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Gesellschaft steht im übrigen im Gegensatz zu der von Ralf hochgehaltenen „&lt;i&gt;unveräußerlichen Gleichheit aller Menschen&lt;/i&gt;“ (R.), die angeblich „&lt;i&gt;stets originäres Anliegen linker Politik&lt;/i&gt;“ (R.) war. Was sie von der bürgerliche Gleichheit, der Gleichheit im Tausch und im Recht unterscheidet, bleibt offen. Spiegelt sich doch in der Forderung nach Gleichheit, wenn auch ungewollt, der Wille zum Kollektiv und die Verneinung des Einzelnen wieder wie es typisch für die deutsche Ideologie ist.&lt;br /&gt;Und da Ralf schon Adorno in Spiel bringt, sei mir erlaubt, ihm mit Adorno zu entgegnen:  „&lt;i&gt;Eine emanzipierte Gesellschaft jedoch wäre (...) die Verwirklichung des Allgemeinen in der Versöhnung der Differenzen. Politik, der es darum im Ernst noch ginge, sollte deswegen die abstrakte Gleichheit der Menschen nicht einmal als Idee propagieren&lt;/i&gt;.“ &lt;span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Adorno, Minima Moralia, S.116).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SPHf3-YhjSI/AAAAAAAAAe8/Tu5SItIvZfo/s400/bad11.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5256228392849739042" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Statt wie versprochen Anmerkungen zu liefern bietet der Text „Linke Wahrheiten?“ bewusst nur Andeutungen und undeutliches Geraune.&lt;br /&gt;Es ist der Versuch sich nicht zu positionieren um sich einer Kritik zu entziehen. Ein sich aus der, ohne Frage, erbärmlichen Realität herausheben und heraushalten, um von dort aus „&lt;i&gt;ein eigenständiges Instrumentarium zu schaffen, ... eine eigene Sprache zu erfinden&lt;/i&gt;“ (R.), mit der die Verhältnisse so verschleiert werden können, dass das friedensbewegte Weltbild nicht ins wanken gerät, das nicht mit jenem Unsinn gebrochen werden muss, den Ralf für links  hält und der leider die Linke aktuell tatsächlich ausmacht. Dies lässt einen mehr oder weniger deutlichen Blick auf das dahinter liegende Denken bzw. Nichtdenken zu.&lt;br /&gt;Die von ihm geforderte „&lt;i&gt;Absage an staatliche Realpolitik&lt;/i&gt;“ (R.) ist in ihrer Konsequenz eine Absage an Israel und dessen Notwendigkeit.&lt;br /&gt;Sie zeigt, das Ralf weder vom Antisemitismus noch von der mörderischen Form der Krisenbewältigung, wie sie in Deutschland durchgeführt wurde, etwas verstanden hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt Kritik, die ihm ja vorgeblich am Herzen liegt, zu schärfen, statt dazu beizutragen sich einen Begriff von der Sache zu machen, offenbart sich die Verweigerung vor den Anstrengungen und Konsequenzen, die mit einen zuende denken seiner „Anmerkungen“ und Fragen verbunden wäre.&lt;br /&gt;Dann würde auch deutlich, dass das was Ralf als „&lt;i&gt;herrschaftskritische Anmerkungen&lt;/i&gt;“ bezeichnet, nichts anderes als eine Sammlung von Unterstellungen, Widersprüchen und Lügen – deutsche Ideologie par excellence – ist, die vollständig aufzuzählen und zu widerlegen erstens den Rahmen sprengen würde und zweitens bedeuten würde, Ralf´s  „Anmerkungen“  in den Status der Diskussionswürdigkeit zu erheben, sie also unnötig aufzuwerten.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-8424727427876123616?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/8424727427876123616'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/8424727427876123616'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/10/linke-lgen.html' title='Linke Lügen'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SPHfPLJFfRI/AAAAAAAAAes/GWzO76aYch8/s72-c/frauenkirche+mit+schafen.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-5677738670088205370</id><published>2008-09-14T17:55:00.005Z</published><updated>2008-09-14T18:04:19.351Z</updated><title type='text'>Über die Anti-Denglishs...</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;i&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Hi, Peter Jaensch und Dieter Kupsch vom Verein Deutsche Sprache!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich in der Sächsischen Zeitung lesen durfte, haben Sie sich in Dresden dem Kampf gegen die Überfremdung unserer schönen Muttersprache durch Anglizismen verschrieben. Da sehe ich Fotos von Ihnen, Dieter Kupsch (78, Rentner, DSU), wie sie mit gespielter Verzweiflung durch die Stadt irren und vor lauter englischen Beschilderungen gar nicht mehr wissen, wo Ihnen der Kopf steht. In der Schule hätten Sie nur Latein und Griechisch gelernt, klagen Sie, Englisch hingegen nicht. Mich durchrieselten Schauer des Mitleids. Aber es geht natürlich nicht nur um ihre eigenen Verständnisschwierigkeiten, nein, hier steht viel mehr auf dem Spiel: die deutsche Sprache. Ihr prophezeien Sie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;"einen einsamen Tod, eine Niederlage gegen die Übermacht englischer Worte."&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://www.saxroyal.de/2008/09/13/hi-peter-jaensch-und-dieter-kupsch-vom-verein-deutsche-sprache/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Read more via Saxroyal:&lt;/strong&gt; "Hi, Peter Jaensch und Dieter Kupsch vom Verein Deutsche Sprache!"&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-5677738670088205370?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/5677738670088205370'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/5677738670088205370'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/09/ber-die-anti-denglishs.html' title='Über die Anti-Denglishs...'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-6975674983742666198</id><published>2008-09-12T21:43:00.019Z</published><updated>2008-09-12T22:43:57.601Z</updated><title type='text'>Das Ende der Bescheidenheit</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SMrlaZDaNoI/AAAAAAAAAeM/JOiHhb50AU4/s1600-h/2657.jpg"&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SMrlaZDaNoI/AAAAAAAAAeM/JOiHhb50AU4/s400/2657.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5245256957590910594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Eine &lt;a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/1362381.html" target="_blank"&gt;bizzare Provinzposse&lt;/a&gt; treibt das Dresdner Lokalparlament und den anhängenden Politbetrieb anlässlich des Jahrestages des antisemitischen Massenmordes des 11. September 2001 um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Sitzung des Stadtrates am 11. September 2008 beantragte der Abgeordnete des „&lt;i&gt;Nationalen Bündnis`&lt;/i&gt;“ Wolfgang Schwarz eine Gedenkminute für die Opfer des „11.September“ abzuhalten und sorgte damit für den, wohl erhofften Skandal.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SMrklUdqqqI/AAAAAAAAAd8/OD0Ojr33pHI/s320/npd+stadtrat+dd.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5245256045825796770" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;i&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Die Abgeordneten des "Nationalen Bündnis`" zu Dresden, nebst Maskottchen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Den, eher tumben, Gestalten des NPD Ablegers im Dresdner Stadtrat kann kaum unterstellt werden besonders viel Emphatie für „&lt;i&gt;tote Amis&lt;/i&gt;“ zu empfinden. Vielmehr liegt diesen Leuten und ihren rot-braunen Kombattanten eher nahe gegen „&lt;i&gt;amerikanische Dominanz&lt;/i&gt;“ zu agitieren und die längst zur Mehrheitsmeinung avancierten Verschwörungstheorien um „9/11“ bei jeder Gelegenheit wiederzukäuen, um den grünen Faschismus im Zeichen des Koran als „&lt;i&gt;gerechten Widerstand&lt;/i&gt;“ zu verklären.&lt;br /&gt;Immerhin finden in Deutschland keine Gedenkveranstaltungen an den 11. September, weder durch deutsche, muslimische und schon gar nicht durch Nazi-Organisationen statt. Unter diesem Eindruck handelt auch die deutsche Presse die Gedenkveranstaltungen in den USA im wesentlichen teilnahmslos ab. Im Dresdner Stadtrat kam jedenfalls bislang niemand, auch nicht die „&lt;i&gt;demokratischen Fraktionen&lt;/i&gt;“, auf die Idee eine Gedenkminute anlässlich des 11. September zu beantragen, weil auch diese kein Interesse an „&lt;i&gt;toten Amis&lt;/i&gt;“ haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch bewegt sich das allseits zu vernehmende Geraune „&lt;i&gt;über die wahren Hintergründe des 11. September&lt;/i&gt;“ unter einem, dem deutschen Gemüt nach, gefühlten Tabu.&lt;br /&gt;Dieses Tabu, das keines ist, weil es dauernd gebrochen, und dies kaum skandalisiert wird darf als wesentlicher Grund angenommen werden, weshalb dem Antrag des „&lt;i&gt;Nationalen Bündnis`&lt;/i&gt;“ von einer Mehrheit der Dresdner StadträtInnen zugestimmt wurde.&lt;br /&gt;Immerhin hält man hier, in Dresden, wo das kollektive Bewusstsein wesentlich durch die Erzählungen über den „&lt;i&gt;13. Februar&lt;/i&gt;“ geprägt ist, etwas auf sich, wenn es darum geht „&lt;i&gt;Krieg und Gewaltherrschaft&lt;/i&gt;“ zu gedenken. Nach dieser Logik wurden schon vor einigen Jahren der Angriff auf die Zwillingstürme mit dem Bombenangriff der Alliierten auf das nationalsozialistische Dresden im zweiten Weltkrieg gleichgesetzt oder, dies wird allerdings eher vom, stets dreckigen, Volksmund vorgetragen, der „11.September“ als späte, aber gerechte Strafe dafür interpretiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gedenkminute wurde jedenfalls entsprechend dem, von einer Mehrheit des Stadtrates durchgewunkenen, weil substanzlosen, Antrages abgehalten, wobei die Fraktion der „&lt;i&gt;Grünen&lt;/i&gt;“ daraufhin den Saal verließ. Das „&lt;i&gt;Nationale Bündnis&lt;/i&gt;“ frohlockte, da zum ersten Mal  einem ihrer Anträge zugestimmt wurde, was für die Grünen Anlass zur Skandalisierung, um des Ansehens des &lt;i&gt;"demokratischen Konsens"&lt;/i&gt; willens, ist.&lt;br /&gt;Die Linkspartei droht nun dem Landtagsabgeordneten und Stadtrat Ronald Weckesser mit Ausschluss aus der Fraktion, während der lokale CDU Funktionär Michael Kretschmar darauf auf die „&lt;i&gt;Überrumplungstaktik&lt;/i&gt;“ der Nazis verwies, den Grünen „&lt;i&gt;parteipolitische Instrumentalisierung&lt;/i&gt;“ vorwarf und die Zustimmung zu diesem Antrag nunmehr für einen „&lt;i&gt;Fehler&lt;/i&gt;“ hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiterführende Links zum siebenten Jahrestag des 11. September 2001:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.lizaswelt.net/2008/09/die-logik-der-feinde.html" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Lizas Welt:&lt;/strong&gt; "Die Logik der Feinde"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://riotpropa.blogsport.de/2008/09/12/remember-911-2/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Riotpropaganda:&lt;/strong&gt; "Remember 9/11"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://nichtidentisches.wordpress.com/2008/09/11/michael-moores-farenheit-911-vs-flight-93/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Nichtidentisches&lt;/strong&gt; über die kulturindustrielle Verarbeitung: "Michael Moores Fahrenheit 9/11 vs. Flight93"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://comiteliberte.blogsport.de/2008/01/14/veranstaltungsreihe-in-frankfurt-am/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Comite liberte:&lt;/strong&gt; "Rembember 9-11 - Remember Ground zero"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=z1TVWvsiteQ" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;plus:&lt;/strong&gt; One tribute video&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-6975674983742666198?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/6975674983742666198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/6975674983742666198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/09/das-ende-der-bescheidenheit.html' title='Das Ende der Bescheidenheit'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SMrlaZDaNoI/AAAAAAAAAeM/JOiHhb50AU4/s72-c/2657.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-2547476274390976016</id><published>2008-09-03T21:24:00.015Z</published><updated>2008-09-03T21:53:30.042Z</updated><title type='text'>Es fährt ein Zug nach Nirgendwo...</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;span&gt;Seit mehreren Jahren lädt die Stadt Dresden ehemalige jüdische Bewohner, die während des Nationalsozialismus geflohen sind oder deportiert wurden und die Shoa überlebt haben zu einem mehrtägigen Besuch nach Dresden ein. Es soll damit ein „&lt;i&gt;Zeichen der Versöhnung&lt;/i&gt;“ gesetzt werden und den ehemaligen Verfolgten, wohl auch in Sachen Imagepflege, die Möglichkeit gegeben werden ihre alte „Heimat“ zu besuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SL8EQ25-szI/AAAAAAAAAdc/475tGk-Qeck/s320/bad124.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5241913178945663794" /&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ein paar alte JüdInnen in Dresden niemanden interessieren, ist die Zeitungsmeldung darüber für gewöhnlich eher kurz und taucht auf den hinteren Seiten des Lokalteiles auf.&lt;br /&gt;Darf man jedoch jemand als ahnungslos und blöde bezeichnen oder gar verdächtigen den Holocaust zu leugnen, der einen Bericht über den Besuch ehemaliger Dresdner JüdInnen wie den folgenden formuliert?&lt;br /&gt;Eine kleine Polemik...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1927134&lt;br /&gt;Erschienen am 02.09.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;strong&gt;Helma Orosz trifft eine Reisegruppe aus der Vergangenheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Oberbürgermeisterin begrüßte gestern jüdische Besucher, die nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder in Dresden waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu gern hätte Helma Orosz den Gästen ihre Amtskette vorgeführt, doch auf die muss die Oberbürgermeisterin noch warten. Sie vertröstet auf den nächsten Besuch. „Aber der kommt bestimmt“, sagt sie. Für die meisten Teilnehmer der zwölfköpfigen Gruppe ist es die erste Reise nach Dresden, seit sie Deutschland während des Zweiten Weltkrieges verlassen haben. Alle sind jüdischer Konfession, alle haben ihre familiären Wurzeln in der Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute sind ihre Adressen in der ganzen Welt verstreut: in Südamerika, Schweden, Israel oder Bayern. 1994 fand im Rathaus der erste Empfang jüdischer Exilanten statt, mittlerweile ist er Tradition geworden. Auch wenn die Gruppen jedes Jahr kleiner werden – und die Generation der Zeitzeugen älter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag ist die Delegation angekommen, hat mit der Oberbürgermeisterin gespeist und sich für den nächsten Tag erneut mit ihr verabredet, dieses Mal im offiziellen Rahmen. Es ist ein emotionales Treffen. Erinnerungen werden wach, an Schulen und Straßen, die heute nicht mehr existieren. Der Platz um die Synagoge sei ihm im Gedächtnis geblieben, erzählt Wolfgang Apt, der in Bolivien lebt. Sonst nichts. Dresden habe sich im Laufe der Jahre ein anderes Gesicht aufgesetzt. „Ein schönes“, versichern die Besucher. Bis Donnerstag wollen sie bleiben, durch die Stadt spazieren und ein Konzert in der Semperoper besuchen. Manch einer hat sich außerdem vorgenommen, die eigenen Spuren der Vergangenheit aufzunehmen. (doh)"&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Natürlich hat die neue Oberbürgermeisterin keine Reisegruppe aus der „&lt;i&gt;Vergangenheit&lt;/i&gt;“ getroffen. Wie hätte das denn ausgesehen? Bei uns! Hätten sie doch, nach der, den Deportationen in die Vernichtungslager vorausgegangenen Verfolgung und Demütigungen wohl kaum das Bild abgegeben was man sich im kleinen, hübschen Dresden von seinen Gästen wünscht. Vielleicht hätte Fr. Orosz auch der gelbe Stern auf der Kleidung irritiert, aber möglicherweise wäre auch das noch als Zeichen für die Bereichung des „&lt;i&gt;weltoffenen Dresdens&lt;/i&gt;“ interpretiert wurden.&lt;br /&gt;Aber das ist ja alles Geschichte, genauso wie diese Menschen, die deswegen schon mal extra aus der Vergangenheit anreisen, um Dresden zu besuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zudem konnte Fr. Orosz Ihre Amtskette* leider nicht vorführen, was natürlich ein absolut wichtiger Punkt ist, der „&lt;i&gt;beim nächsten Besuch&lt;/i&gt;“ bestimmt nachgeholt wird. Aber nur dann wenn die, die damals, unter anderem vom nationalsozialistischen Amtsvorgänger der Fr. Orosz, und seinen Kettenhunden aus der Stadt deportiert wurden, dann noch leben, denn die „&lt;i&gt;Zeitzeugen werden ja immer älter&lt;/i&gt;“, wobei der Artikel völlig verschweigt was diese denn bezeugen sollen. Entschuldigung, natürlich haben sie damals die Stadt „&lt;i&gt;verlassen&lt;/i&gt;“,  um nach „&lt;i&gt;Südamerika, Schweden, Israel oder Bayern&lt;/i&gt;“ zu gehen und dort vermutlich Urlaub zu machen.&lt;br /&gt;Allerdings scheinen diese Feinheiten des deutschen Geschwätzes über die „&lt;i&gt;Vergangenheit&lt;/i&gt;“ weder der Sächsischen Zeitung, noch der „&lt;i&gt;Amtsverweserin&lt;/i&gt;“ wichtig, um mit ein paar davon gekommenen Juden Politikfähigkeit in Sachen Geschichte zu demonstrieren.&lt;br /&gt;Wenn die „&lt;i&gt;jedes Jahr kleiner werdenden Gruppen&lt;/i&gt;“ der &lt;i&gt;"Besucher aus der Vergangenheit"&lt;/i&gt; irgendwann nicht mehr kommen hat Fr. Orosz bestimmt auch ihre Amtskette endlich gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;i&gt;*Da noch eine Klage gegen ihre Wahl zur Verhandlung steht, ist sie nicht Oberbürgermeisterin und darf deswegen die „Amtskette“ nicht tragen und wird als "Amtsverweserin" bezeichnet.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-2547476274390976016?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/2547476274390976016'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/2547476274390976016'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/09/es-fhrt-ein-zug-nach-nirgendwo.html' title='Es fährt ein Zug nach Nirgendwo...'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SL8EQ25-szI/AAAAAAAAAdc/475tGk-Qeck/s72-c/bad124.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-7347214536858752303</id><published>2008-08-22T22:02:00.002Z</published><updated>2008-08-22T22:07:41.307Z</updated><title type='text'>Strafverfahren gegen ehemalige jüdische PartisanInnen in Litauen</title><content type='html'>&lt;span&gt;Die &lt;a href="http://rotehilfegreifswald.blogsport.de/2008/08/22/litauen-strafverfahren-gegen-ehemalige-juedische-partisaninnen-eingeleitet/" target="_blank"&gt;Rote Hilfe hat einen offenen Protestbrief&lt;/a&gt; an die litauische Regierung veröffentlicht, da in Litauen offenbar ehemalige jüdische PartisanInnen antisemitisch motivierten Ermittlungsverfahren ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Brief sei an dieser Stelle dokumentiert:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;Wir fordern die Einstellung der Ermittlungen gegen ehemalige jüdische Partisanen in Litauen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Anfang dieses Jahres ermittelt die Staatsanwaltschaft in Litauen gegen ehemalige jüdische Partisaninnen und Partisanen, die während des Zweiten Weltkriegs gegen die deutsche Besatzungsmacht gekämpft haben. Die Behauptung der Staatsanwaltschaft, dass Hunderte Zeugen befragt wurden, täuscht über die Tatsache hinweg, dass ausschließlich jüdische Namen in den Medien auftauchen, vor allem die von Yitzhak Arad, Fania Brantsovsky und Rachel Margolis. Sie werden in Zusammenhang mit Partisanenaktionen genannt, bei denen litauische Zivilisten umgekommen sind und als deren Urheber die Justizbehörden Terroristen und Mörder ausgemacht haben. Dies legt die Vermutung nahe, dass die Ermittlungen darauf ausgerichtet sind, die öffentliche Meinung in Litauen dahingehend zu beeinflussen, dass primär Juden für die litauischen Opfer von Partisanenaktionen verantwortlich sind. Auf diese Weise soll die antisowjetische bzw. antirussische Stimmung in Litauen eine antijüdische Stoßrichtung erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sei daran erinnert, dass die jüdischen Anti-Nazi Partisanen zuvor Gefangene in den Ghettos waren, die von den deutschen Besatzern und ihren litauischen Kollaborateuren eingerichtet wurden; sie kämpften bewaffnet gegen die nationalsozialistische Herrschaft in autonomen jüdischen Gruppen oder sowjetischen Partisaneneinheiten und trugen damit zum Sieg der alliierten Streitkräfte gegen Nazi-Deutschland bei. Aktuell wird in den Massenmedien bewusst das negative Image jüdischer Partisanen konstruiert. Medien und Justiz bedienen sich dabei des gleichen Stereotyps, das in den Jahren der deutschen Besatzung der massenhaften Beteiligung von Litauern am Massenmord an der jüdischen Bevölkerung zugrunde lag: Juden werden mit Kommunismus, dem sowjetischen System und sowjetischen Partisanen identifiziert. Demgegenüber wird gegen die litauischen Kollaborateure der deutschen Besatzer, die für die Ermordung von 220.000 Juden in den Jahren 1941 bis 1944 mitverantwortlich sind, nicht ermittelt. In den 18 Jahren der Unabhängigkeit Litauens ist kein einziger Nazi-Kollaborateur belangt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die litauische Staatsanwaltschaft steht offenbar unter politischem Druck. So wurde Fania Brantsovsky aufgrund der Anfrage eines Abgeordneten der Vaterlands-Partei zur Ermittlungsbehörde vorgeladen. Die Tatsache, dass die vom Präsidenten der Republik Litauen gegründete “Internationale Kommission zur Ermittlung von Verbrechen des nationalsozialistischen und des sowjetischen Okkupationsregimes in Litauen” ihr eigenes Mitglied Yitzhak Arad und die anderen jüdischen Anti-Nazi-Partisanen nicht öffentlich verteidigte, ist äußerst befremdlich. Offensichtlich wird derzeit in Litauen in einer antisemitischen Stimmungsmache die Geschichte des Holocaust umgeschrieben und die ehemals Verfolgten werden als Täter verdächtigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fordern, die Verfolgung ehemaliger jüdischer Partisanen sofort einzustellen! Die Europäische Kommission sollte ihren Entschluss, Vilnius, die Hauptstadt Litauens, zur Kulturhauptstadt 2009 zur erklären, überdenken. Einem Land, in dem antisemitische Stimmungsmache in Politik, Justiz und Medien derart breiten Raum einnehmen kann, steht eine solche Auszeichnung nicht zu.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-7347214536858752303?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/7347214536858752303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/7347214536858752303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/08/strafverfahren-gegen-ehemalige-jdische.html' title='Strafverfahren gegen ehemalige jüdische PartisanInnen in Litauen'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-3133300583715111575</id><published>2008-08-14T15:20:00.005Z</published><updated>2008-08-14T15:35:37.475Z</updated><title type='text'>"Mügeln ist überall – Antifa"</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;span&gt;So steht es an seit einiger Zeit an eine Dresdner Hauswand geschrieben. Obwohl den AutorInnen sicherlich nichts Böses unterstellt werden kann, so lädt das Graffiti doch zu suggestiven Überlegungen ein.&lt;br /&gt;Ein Jahr nach der rassistischen Hetzjagd bemüht man sich in dem sächsischen Zonennest um Beruhigung und möchte am liebsten vergessen.&lt;br /&gt;Das jährliche Stadtfest wird natürlich wieder stattfinden und der immer noch im Amt befindliche Bürgermeister Deuse lässt folgendes verlauten:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;&lt;span&gt;„Wir haben uns Gedanken gemacht, dass für Sicherheit gesorgt wird“, sagte Bürgermeister Gotthard Deuse (FDP) im Vorfeld. Konkrete Angaben wollte er nicht machen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.lvz-online.de/aktuell/content/70587.html" target="_blank"&gt;Er sei sich „sicher“, dass es ein friedliches Fest gebe.“&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Dafür sind auch die damaligen Täter noch einmal ganz gut weggekommen. So wurde die Haftstrafe für einen der hauptsächlich beteiligten Schläger im Juli in eine Bewährungsstrafe umgewandelt. Vornehmlich wohl aus sozialen Gründen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wird aus dem &lt;a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1884389" target="_blank"&gt;Berufungsprozess die typische Loserkarriere ostdeutscher Racketangehöriger wiedergekäut:&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;„Frank D. erzählt mit tiefer, fester Stimme seinen Werdegang: Hauptschulabschluss, Bäckerlehre, Arbeit auf Montage, demnächst lässt er sich zum Lkw-Fahrer weiterbilden. Er hat eine Wohnung, ist nicht vorbestraft. „Mit der Geschichte finden sie keinen Job“, sagt er.“&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Doch ist Mügeln überall? Und ist Mügeln überall Antifa?&lt;br /&gt;Mügeln ist immerhin zum Synonym für die vornehmlich ostdeutsche rassistische Straßengewalt geworden, wie früher Rostock oder Hoyerswerda, wobei die Namen der Orte völlig austauschbar sind und die Symbolwerdung eher wohl vom medialen, aber sonst folgenlosen Interesse abhängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Dresden bewältigt man dies anders, damit auch ja keiner sagen kann „Dresden“ wäre wie „Mügeln“, denn wo Mügeln ist auch überall „Antifa“, jedenfalls deren bürgerliche Variante die sich um das Ansehen „Sachsens“ sorgt.&lt;br /&gt;Nach den Übergriffen auf Dönerläden nach dem EM-Halbfinale wurde nicht geleugnet und beschönigt, sondern öffentliche Personen bekannten und entschuldigen sich und forderten, wie so oft eine intensivere Auseinandersetzung mit dem „Rechtsextremismus“ in Sachsen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Doch selbst die örtliche Polizei musste einige Tage nach den Ereignissen eingestehen und dringlich fordern, das sich, von den damals gut gefüllten Strassen, mehr Zeugen melden sollten und setzte danach eine Sonderkommission zur Ermittlung der Täter ein.&lt;br /&gt;Der oberste Dienstherr der sächsischen Polizei, Innenminister Buttolo, wollte so was kaum glauben und hielt in der Landtagsdebatte zum Thema: „&lt;i&gt;Weltoffenes und tolerantes Sachsen - Gegen Hass und Gewalt&lt;/i&gt;“&lt;br /&gt;sein &lt;a href="http://www.dnn.de/aktuell/content/67664.html" target="_blank"&gt;Händchen über die braven sächsischen Bürger:&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;„Gewalt und Ausländerhass sind in Sachsen weder Kultur noch mehrheitsfähig.“ Allerdings gelinge es „Chaoten“ immer wieder, den Ruf des Freistaates zu beschmutzen. Die übergroße Mehrzahl der Sachsen haben nicht einmal im Ansatz etwas mit Gewalt und Fremdenfeindlichkeit zu tun.“&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;img src="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SKRPbxxoxnI/AAAAAAAAAYk/wTt3ulKP6HY/s320/asia+dd.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5234396005547951730" /&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie oft die „&lt;i&gt;übergroße Mehrzahl der Sachsen&lt;/i&gt;“ mittlerweile zuschlägt zeigte sich die letzten Tage in Dresden: &lt;a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1909784" target="_blank"&gt;Offenbar nach einem rassistischen Angriff&lt;/a&gt; auf ein Mädchen, mit vietnamesischen Eltern, zündeten, so wird bislang vermutet, die Täter wenig später das Geschäft der Eltern im Dresdner Stadtteil Strießen an. Zuvor drohten sie noch die Familie „&lt;i&gt;platt zu machen&lt;/i&gt;“. Das Geschäft der Familie ist damit komplett zerstört wurden.&lt;br /&gt;In der gleichen Nacht überfielen vier jugendliche Täter einen Syrer und einen Libanesen und schlugen diese brutal zusammen.&lt;br /&gt;Das Motiv der Täter ist laut Polizeimeldung unklar...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei sind wir doch in Sachsen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-3133300583715111575?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/3133300583715111575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/3133300583715111575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/08/mgeln-ist-berall-antifa.html' title='&quot;Mügeln ist überall – Antifa&quot;'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SKRPbxxoxnI/AAAAAAAAAYk/wTt3ulKP6HY/s72-c/asia+dd.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-5331767689424936233</id><published>2008-07-31T20:51:00.004Z</published><updated>2008-07-31T21:00:49.308Z</updated><title type='text'>Sprechen Sie Obama-Deutsch?</title><content type='html'>&lt;span&gt;Es ist zwar ein wenig schon her, aber soll dennoch Erwähnung finden.&lt;br /&gt;Hannes Stein hat für die &lt;a href="http://www.welt.de/wams_print/arti2254402/Obama_war_in_Berlin_Nie_davon_gehoert.html" target="_blank"&gt;„Welt“ in New York City ein paar Interviews&lt;/a&gt; zum Berlin-Besuch Barack Obamas geführt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Anhänger der Republikanischen Partei hat folgendes schönes Zitat zu Protokoll gegeben:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;blockquote&gt;„&lt;i&gt;Obama in Berlin: ein Arschlochkandidat hat in einer Arschlochstadt geredet, und 200 000 Arschlöcher haben ihm zugehört. Das ist mein Kommentar.&lt;/i&gt;“&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Was die Arschlochdeutschen anlässlich des Besuches zu sagen  hatten wurde in &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Haay-y4E6pA" target="_blank"&gt;folgendem Video&lt;/a&gt; festgehalten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Haay-y4E6pA&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;rel=0"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Haay-y4E6pA&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-5331767689424936233?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/5331767689424936233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/5331767689424936233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/07/sprechen-sie-obama-deutsch.html' title='Sprechen Sie Obama-Deutsch?'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-7705968418681641805</id><published>2008-07-09T18:02:00.004Z</published><updated>2008-07-09T18:06:04.025Z</updated><title type='text'>Die böse Geschichte</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die Dresdner Gruppe „Black Monday“ hat einen sehr lesenswerten, weil gelungenen Text unter dem Titel „Die böse Geschichte“ veröffentlicht, der sich mit der innerlinken Nabelschau rund um den „13. Februar“ in Dresden beschätigt.&lt;br /&gt;Dieser Text sei daher an dieser Stelle wärmstens empfohlen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;i&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Die böse Geschichte&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;In der Sackgasse der Ideologiebildung.&lt;br /&gt;Über einen Beitrag der Dresdner Zeitung „ctrl_f“ zur sogenannten 13. Februar-Diskussion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wenn der Bürger schon zugibt, dass der Antisemit im Unrecht ist,&lt;br /&gt;so will er wenigstens, dass auch das Opfer schuldig sei.“&lt;br /&gt;Horkheimer, Adorno: Dialektik der Aufklärung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Diskussion zum 13. Februar in Dresden bleibt langweilig.&lt;br /&gt;Nachdem die Dresdner Autonomenzeitung „ctrl_f“ in ihrer ersten Ausgabe ankündigte, sich diesem Thema anzunehmen, war es schon eine gewisse Überraschung, als unter dem Titel „Linke Wahrheiten? Einige herrschaftskritische Anmerkungen zur linken Debatte um den 13. Februar“ in der dritten, auf Juni datierten Ausgabe tatsächlich von Ralf ein Beitrag hierzu erschien.&lt;br /&gt;In Anbetracht dessen, dass in dieser von allen Seiten so inbrünstig gewünschten „Diskussion“ sich bizarrerweise bisher niemand, weder die „Kritiker_innen“ noch der diesjährige Vorbereitungskreis noch irgendwer sonst, dazu hergab, auch nur ein definitives schriftliches Statement zu publizieren, gehört schon ein gewisser Mut dazu, die intellektuelle Verantwortung für das eigene Denken und die darin natürlich liegende Entblößung auf sich zu nehmen, was dem Autor unbedingt zugute zu halten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch dem sind Grenzen gesetzt. Der „Schluss“ dieses Textes ist ganz der alte: eine Diskussion soll her, und den einzigen tatsächlichen Inhalt des Textes bilden – isolierte „Anmerkungen“, wie schon der Titel verspricht, einzelne „Kritikpunkte“ und „Fragen“, deren Beantwortung gefordert wird – eine Antwort, die der Autor selbstverständlich schuldig bleibt. Das allerdings hören wir nicht zum ersten Mal. Ralfs Beitrag steht nicht alleine; er drückt äußerst gut die Grauzone aus, in der sich ein gewisser Teil der Dresdner Antifa derzeit befindet: im Dilemma zwischen dem sich steigernden Unbehagen mit der bisherigen (eigenen) Position und der verdeckten oder offenen Ideologiebildung.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span&gt;Weiterlesen via &lt;a href="http://blackmonday.blogsport.de/2008/07/09/die-boese-geschichte/#more-6" target="_blank"&gt;&lt;i&gt;„Die böse Geschichte“&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-7705968418681641805?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/7705968418681641805'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/7705968418681641805'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/07/die-bse-geschichte.html' title='Die böse Geschichte'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-3875746213694687489</id><published>2008-07-06T11:46:00.004Z</published><updated>2008-07-06T11:56:54.671Z</updated><title type='text'>Nie wieder Krieg! (gegen uns)</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;span&gt;Wer weder Empörung, noch „Wut“ empfand, als vor der Fussball-EM eine polnische Zeitung   den Nationalspieler „Ballack“ und seinen Trainer "Löw" geköpft zeigte, dürfte bei der gestrigen Meldung über die posthume Köpfung Hitlers, d.h. seines wachsenen Ebenbildes ebenfalls geschmunzelt haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;img src="http://bp2.blogger.com/_LuVqQccYKw4/SHCw8Nbc8pI/AAAAAAAAAYc/BIC6TVa7kxk/s400/bollock.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219866516565848722" /&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Über die Hintergründe des letzten, aber erfolgreichen  Hitlerattentats schreibt Hendryk M. Broder im Spiegel:&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;„&lt;i&gt;Bezeichnend für die Verwirrung, für die der „Führer“ noch immer sorgt, ist der Kampfruf, mit dem sich der Berliner "Attentäter" auf die 200.000 Euro teure Wachsfigur stürzte: "Nie wieder Krieg!" Denn wären die Alliierten nicht in den Krieg gegen Nazi-Deutschland gezogen, würden die Erben der Firma Adolf &amp;amp; Söhne heute nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa beherrschen.&lt;br /&gt;Ein Krieg kann sehr wohl die ultima ratio sein, wenn es darum geht, die Freiheit zu verteidigen oder wiederzugewinnen. Der Mann hätte "Nie wieder Diktatur!" rufen müssen, aber diese Parole ist im Antifa-Milieu bei weitem nicht so beliebt wie das wohlfeile „Nie wieder Krieg!&lt;/i&gt;“&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Weiterlesen via &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,564119,00.html" target="_blank"&gt;"&lt;i&gt;Antifaschismus zum Nulltarif&lt;/i&gt;"&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-3875746213694687489?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/3875746213694687489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/3875746213694687489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/07/nie-wieder-krieg-gegen-uns.html' title='Nie wieder Krieg! (gegen uns)'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_LuVqQccYKw4/SHCw8Nbc8pI/AAAAAAAAAYc/BIC6TVa7kxk/s72-c/bollock.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-4320177201412687580</id><published>2008-06-05T20:59:00.007Z</published><updated>2008-06-06T22:05:26.116Z</updated><title type='text'>Make HISTORY to STORY</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;„&lt;i&gt;Das Problem, etwas zu malen, wird nicht dadurch gelöst, es möglichst naturalistisch oder abstrakt wiederzugeben, sondern das umzusetzen, was im Menschen das betreffende Gefühl erwecken kann. Kunst interpretiert Empfindungen und drückt sie aus!&lt;br /&gt;Das Medium Kunst zu beherrschen, setzt deshalb voraus, daß das, was künstlerisch wiedergegeben werden soll, als Emotion begriffen wird. In der Konsequenz heißt Kunst, Dinge und Zusammenhänge von innen zu begreifen, sich in sie hineinzuversetzen. Das bedeutet, daß ein/e Künstler/in nur Dinge im Medium Kunst darstellen kann, die er/sie (zumindest bis zu einem bestimmten Grad) selber ist.&lt;/i&gt;“&lt;/blockquote&gt;&lt;span&gt;Ein Überbleibsel der früheren Autonomen Antifa (M) ist die Gruppe &lt;a href="http://www.kunst-und-kampf.de/de/kuk/" target="_blank"&gt;„Kunst und Kampf“ (KuK)&lt;/a&gt; bzw. deren Protagonist Bernd Langer. Dieser tourt durch die Bundesrepublik und hält Vorträge zum „&lt;i&gt;revolutionären Antifaschismus&lt;/i&gt;“, oder bietet in Berlin alternative Stadtrundgänge zu Schauplätzen der Novemberrevolution an. Darüber hinaus ist wichtig zu betonen das sich „KuK“ als eine der wenigen politischen Organisationen aus der linksradikalen Bewegung versucht hat einen Begriff von „Kunst“ zu erarbeiten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Obige Erklärung findet sich im Grundsatztext der KuK und die Werke Langers und der Gruppe sprechen genau diese Sprache wie im folgenden, am letzen Gemälde Langers zu kritisieren sein wird. Hierbei ist zunächst festzuhalten, das KuK, als Ideologieproduzentin, irgendwann stehen geblieben ist, noch bevor sich die Antifa (M) aufgelöst hat und der Ansatz des „&lt;i&gt;revolutionären Antifaschismus&lt;/i&gt;“ in die Kritik gerat, zeigt sich doch das es sich um schlichten Antiimperialismus handelt, der sich im wesentlich an „historische“ Vorbilder, wie etwa die KPD etc der 20er/30er hält.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Tatsächlich produziert (in diesem Sinne) KuK nicht nur Antifa Plakate, sondern auch politische „Gemälde“, die teilweise reale Vorlagen haben oder für die es keine reale Vorlage gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres Zitat:&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;„Kunst heißt Bewußtsein schaffen, Widersprüche entwickeln, Probleme aufzeigen, Lösungen provozieren. Kunst heißt, in individuelle und gesamtgesellschaftliche Prozesse eingreifen und immer wieder den Versuch der Klärung zu unternehmen, also Stellung zu beziehen. Nur diese Inhalte heben Kunst von billiger Propaganda ab. Propaganda und Produktwerbung unternehmen das Entgegengesetzte: Keine Widersprüche, keine Entwicklung von Bewußtsein, nur der Versuch, Tatsachen zu vertuschen, einfache Lösungen zu bieten, zum Kaufrausch abzurichten, zur Gedankenlosigkeit zu verführen.“&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;span&gt;Kunst und Politik gehen nicht zusammen. Jedenfalls nicht im Sinne der KuK, heißt dies doch auch, das, was hier als „&lt;i&gt;gesellschaftlicher Prozess&lt;/i&gt;“ bezeichnet wird, zu reduzieren, zu vereinfachen, kurz begreifbar und darstellbar zu machen.&lt;br /&gt;Dabei greift gerade KuK auf Reduktionsmechanismen zurück und produziert objektiv Propaganda, die sie nicht machen wollen, und bewirbt ein Produkt welches „&lt;i&gt;revolutionärer Antifaschismus&lt;/i&gt;“ heißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders hässlich wird dieses Polit-Angebot natürlich dort, wo es praktisch wird, nämlich dann, wenn sich das Bedürfnis nach Vermittlung an der deutschen Geschichte abarbeitet.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Dabei verzichten die Propagandisten nicht einmal auf eine peinliche  Absage an das Denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen sei noch ein weiteres Zitat vorangestellt:&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;„Die revolutionäre Aktion bezieht gesamtgesellschaftliche Kritik, Fragestellungen und Perspektiven mit ein, auch wenn sie sich im konkreten Fall nur auf einen Schwerpunkt bezieht. Nichts wäre törichter, &lt;strong&gt;als sich in Theorie zu verlieren und eine Politik zu verfolgen, die mit den Menschen und ihren Lebensbedingungen nichts zu tun hat&lt;/strong&gt; und die von daher auch nicht verankert ist beziehungsweise um Verankerung und Verständlichkeit bemüht ist.“&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;span&gt;Seit nunmehr 20 Jahren findet an der &lt;a href="http://buchenwald-camp.antifa.de/" target="_blank"&gt;Gedenkstätte Buchenwald ein Antifa Camp&lt;/a&gt; statt, welches sich der Pflege der Anlage, aber vor allem der Auseinandersetzung mit den Nazis in der Region beschäftigt. Schaut man sich die Einlassungen der OrganisatorInnen hierzu an kann der Eindruck entstehen es handelt sich um eine Art linker Traditions- bzw. Friedhofspflege. Es gibt nicht nur ein ganz zackig-preussisches Ablauf-, sondern auch ein entsprechende ideologisches Begleitprogramm.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Jedenfalls hat Bernd Langer in diesem Jahr ein Gemälde produziert, welches als Vorlage für das Mobilisierungsplakat dient und in ganz bemerkenswerter Art und Weise Geschichtsrevisionismus der ganz anderen Art, aber im Sinne der KuK Ideologie, betreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundlage des Gemäldes ist ein Foto welches eine Szene, kurz nach der Befreiung des Lagers durch die Häftlinge und die US Army darstellt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SEhUmGpgIPI/AAAAAAAAAYE/_7djByO07LI/s400/buchenwald+bild.png" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208505982650425586" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Zu sehen ist ein Gruppe von Personen, die sich jedenfalls in der vorliegenden Qualität nur schwer unterscheiden lassen. Offensichtlich ist ein, an seiner gestreiften Hose, zu erkennender bewaffneter Häftling zu sehen, der umringt ist von Soldaten, wovon einer mutmaßlich der US Army angehört, da er bewaffnet ist, während die anderen Uniformierten unbewaffnet sind bzw. einer die Arme hinter dem Kopf hält, es sich also um Nazis handeln muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider hat Langer keine Erklärung zu diesem Bild abgegeben, aber seine Darstellung spricht für sich, denn er hat das Bild bewusst verändert, um wie wir uns erinnern „&lt;i&gt;das umzusetzen, was im Menschen das betreffende Gefühl erwecken kann&lt;/i&gt;.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SEhU2ka_wJI/AAAAAAAAAYM/XtRSaXbevIY/s400/buchenwald+gemälde.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208506265520554130" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Und so lügt das Gemälde an mehreren Stellen:&lt;br /&gt;Beim Originalbild ist zu vermuten, dass die Aufnahme bei Tag entstand, jedenfalls ist es nicht dämmerig oder morgenrot, wie es das Gemälde suggeriert.&lt;br /&gt;Obwohl die Personen auf dem Foto sich in Gestalt, Gesichtszügen und Ausdruck unterscheiden sehen sowohl die Nazis, als auch Häftling und US Soldat alle gleich aus und doch ist ihnen Emotion eingezeichnet.&lt;br /&gt;Der Nazi rechts im Foto ist dabei nur im Profil zu sehen, wirkt jedoch dort sehr jung, geradezu knabenhaft. Langer hat ihn jedoch bereits zum Mann gezeichnet, wobei unklar ist was damit bezweckt werden soll.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Interessant ist vielleicht das Fotos je nach dem welcher Ausschnitt verwendet wird, andere Szenen darstellen können und einen andere Wahrnehmung hervorrufen (sollen).&lt;br /&gt;Beispielsweise ist im Foto ist links ein weiterer Arm zu sehen, der auch einem Häftling gehören muss, da dieser die entsprechende Kleidung trägt. Im Gemälde ist dieser nicht zu sehen und es entsteht der Eindruck das der bewaffnete Häftling allein steht und die Anklage erhebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist insofern eigenartig, weil so der Eindruck entsteht, dass erstens hier das Individuum in der politischen Auseinandersetzung im Vordergrund steht zweites jedoch damit verwischt wird das eben keine Individualität in den Lagern gab. Darüber hinaus entsteht so der Eindruck das die Nazis jederzeit in der Lage wären doch wieder die physische Oberhand zu gewinnen, obwohl im Originalkontext deren Situation so nicht gewesen sein kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Zudem wird der Häftling explizit zum politischen Gefangenen umgelogen, in dem Langer ihm einen roten Winkel auf die Hose zeichnet, der im Original nicht erkennbar ist.&lt;br /&gt;Nicht nur das Langer bewusst ein Symbol verpasst, nein, ganz im Sinne des „revolutionären“ Kunstbegriffes kann es sich ausschließlich nur um einen Kommunisten handeln.&lt;br /&gt;Wir erinnern uns:&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;„Das bedeutet, daß ein/e Künstler/in nur Dinge im Medium Kunst darstellen kann, die er/sie (zumindest bis zu einem bestimmten Grad) selber ist.“&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;span&gt;Dabei ist bemerkenswert, das Kennzeichnungssystem der Nazis nicht vorsah den Winkel „irgendwo“ z.B. an der Hose zu tragen, sondern explizit auf der Brust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Nazis malt Langer zudem stilisierte Hakenkreuze an das Revers, um eben im Gegensatz zum „roten Winkel“ klarzustellen wo die Fronten verlaufen. Dabei ist jedoch deutlich das dies im Foto nicht so ist, es eben offen bleibt wer sich tatsächlich dort gerade in welcher Situation befindet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Ein weiteres interessantes Detail bildet die Darstellung des US-Soldaten.&lt;br /&gt;Dieser hat, im Gegensatz zu den anderen Abgebildeten, kein Symbol welches ihn eindeutig kennzeichnet.&lt;br /&gt;Nun ist bekannt das es die US- Army war die Buchenwald befreite und später die Weimarer Bürgerschaft mit ihren Verbrechen konfrontierte. Weil aber Langer Propaganda betreibt darf genau dies nicht erkennbar sein. Vielleicht hat es ja nicht nur mit billigem Antiamerikanismus zu tun, sondern eben auch mit dem Bedürfnis Politik zu machen die etwas mit den „Menschen“ und „Lebensbedingungen“ zu tun hat.&lt;br /&gt;Beides gehört in Deutschland und deutschen Köpfen jedoch zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soll heissen der GI darf als solcher nicht auftauchen, weil „&lt;i&gt;Verständlichkeit für die Lebensbedingungen der Menschen&lt;/i&gt;“ zum Primat der Politik erklärt wird und deshalb verleugnet wird, wer den Schwur von Buchenwald heute tatsächlich noch ernst nimmt: nämlich die US Army und die Israel Defence Forces.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Passend hierzu findet sich auf der Seite des Antifa Camps folgende Passage, die all jene, die sich ab und zu in Theorie verlieren und eine Politik verfolgen, die mit den Menschen und ihren Lebensbedingungen nichts zu tun hat, von vornherein eine Absage erteilen soll.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;„&lt;i&gt;Das Antifa Camp definiert sich nicht über Nationen, nationale Symboliken und Nationalstaaten. Dieser Grundsatz ist nicht als Negierung des entsprechenden Passus im Schwur von Buchenwald („Wir danken den verbündeten Armeen,…“) zu verstehen, sondern verdeutlicht für uns vielmehr, dass diese Passage des Schwures von Buchenwald nur in ihrem konkreten historischen Kontext Gültigkeit hat. Eine Ausweitung auf heutige Zustände und Staaten ist für uns nicht akzeptabel.&lt;/i&gt;“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://1.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SEhVCNQuFrI/AAAAAAAAAYU/ViRqVnyX8tI/s400/buchenwald+plakat.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208506465461868210" /&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Plakat zum Antifa-Lager setzt dann noch eins drauf und lässt über der beschriebenen Szene eine antifaschistische Sonne aufgehen, aus der das Buchenwald Denkmal aufsteigt und  sekundiert wird von dem Ausspruch „&lt;i&gt;Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg&lt;/i&gt;“, sowie „&lt;i&gt;Erinnern heisst handeln&lt;/i&gt;“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Treffender lässt sich wohl kaum der deutsche Konsens und welche Konsequenzen man  aus der deutschen Geschichte zu ziehen vermag, sowie, wie man sie „dargestellt“ wissen möchte, ausdrücken.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-4320177201412687580?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/4320177201412687580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/4320177201412687580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/06/make-history-to-story.html' title='Make HISTORY to STORY'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SEhUmGpgIPI/AAAAAAAAAYE/_7djByO07LI/s72-c/buchenwald+bild.png' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-4776906990941056613</id><published>2008-04-30T20:44:00.013Z</published><updated>2008-04-30T23:34:55.342Z</updated><title type='text'>Ein Herz für Kinder aus nationaler Verantwortung</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die Ortsgruppe der Jungsozialisten (von der SPD) ist stinkesauer, nachdem ihre kleine Protestaktion in Dresden gegen die Gebührenforderungen der Deutschen Bahn an den, sich selbst so nennenden „&lt;i&gt;gemeinnützigen Verein deutscher Bürgerinitiativen&lt;/i&gt;“ Zug der Erinnerung e.V. von der Bundespolizei abrupt beendet wurde, denn die Bahn hat&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; &lt;a href="http://jusos-dresden.sozi.info/index.php?nr=1430&amp;menu=1" target="_blank"&gt; „Aus der Geschichte nicht gelernt“.&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;„Wie dreist kann man eigentlich sein? Die Deutsche Bahn lässt sich die Aufarbeitung ihrer Geschichte auch noch bezahlen. Dies ist nicht hinnehmbar, verantwortungslos und einfach unanständig!“&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Und weiter:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;„Das Engagement des Zug der Erinnerung e.V ist beeindruckend, die Haltung der Deutschen Bahn hingegen beschämend. Es kann doch nicht sein, dass ein Projekt, welches sich mit einem Teil der Geschichte der Deutschen Bahn beschäftigt, auch noch Streckennutzungs- sowie Standgebühren bezahlen muss. Ist der Bahn ihre historische Verantwortung gar nichts wert?“&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SBjcbCnZ3AI/AAAAAAAAAWM/T6OBnyVU5qU/s400/jusos+zde.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5195144527288589314" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Welchen Wert die "&lt;i&gt;historische Verantwortung&lt;/i&gt;" für die Deutschen hat und was „&lt;i&gt;anständig&lt;/i&gt;“ ist erläutert auch Oliver Reinhard, Lohnschreiber der Dresdner Opferdeutschen in seinem &lt;a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1813998" target="_blank"&gt;Artikel „Endstation Massenmord“&lt;/a&gt; in der Sächsischen Zeitung  vom 29. April:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;„Manchmal schenkt die Geschichte in ihren tödlichsten Momenten Leben.“&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mal ganz abgesehen davon, das Geschichte gar nichts tut, was jetzt kommt kann sich der/die geneigte LeserIn vielleicht schon denken:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;„Wie am 13. und 14. Februar 1945, als alliierte Bomben in Dresden Zehntausende&lt;/i&gt; (sic!)&lt;i&gt; auslöschten. So bitter es klingt: Heinz- Joachim Aris verdankt dieser Katastrophe, dass es ihn überhaupt noch gibt. Der damals Elfjährige sollte mit seiner Familie in ein Vernichtungslager deportiert werden. „Doch der Zug der Reichsbahn Richtung Osten konnte die Stadt  am 16. Februar nicht verlassen; die Bomben hatten auch die Gleise zerstört“, sagt Aris, der heute Vorsitzender im Sächsischen Landesverband der Jüdischen Gemeinde Deutschlands ist.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Diese Erkenntnis ist so banal, und für all jene bekannt die sich ein wenig kritischer mit dem Dresdner Opferdiskurs auseinandergesetzt haben als Reinhard, der nicht mal merkt das es keine „&lt;i&gt;Jüdische Gemeinde Deutschlands&lt;/i&gt;“ gibt, sondern nur den Zentralrat der Juden in Deutschland. Das ist aber nicht besonders wichtig, wenn es darum geht ein bisschen  „13. Februar“ Gesäusel dort einzustreuen, wo es mal nicht vorrangig um „&lt;i&gt;Dresden&lt;/i&gt;“ geht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Darüber hinaus unterfüttert er die Beschreibung der Spurensuche Dresdner Schülergruppen mit Halbwahrheiten. So weiß der Geschichtsstudent Thomas Weidlich zu berichten:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;„Viele haben sich regelrecht in das Thema hineingestürzt. Auch wenn sie zunächst etwas enttäuscht darüber waren, dass heute kaum noch Informationen vorhanden sind – die Bomben haben 1945 das meiste Material vernichtet“.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Dabei wurde, im Rahmen der Spurensuche, festgestellt das die Zahl der deportierten Kinder aus Dresden nach oben korrigiert werden muss. &lt;a href="http://www.zug-der-erinnerung.eu/" target="_blank"&gt;(siehe hierzu die Veröffentlichung auf der Website der Ausstellung)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Dies jedoch mit bisher mangelnden Informationen aufgrund der Bombardierung zu begründen ist völlig vermessen. Die Geschichte der antisemitischen Verfolgung in Dresden war bislang höchstens Nischenthema in Dresden, weil das für die BekenntnisdresdnerInnen nie von Interesse war und es keine zusammenhängende Beschreibung über das nationalsozialistische Dresden gibt. Geschichte wurde erst ab 1945 erzählt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Genau diesen „&lt;i&gt;Ausdruck öffentliche Erinnerungskultur&lt;/i&gt;“, die die Dresdner Öffentlichkeit seit jeher zelebriert, meinte Kunst- und Wissenschaftsministerin Eva Stange, die sich im übrigen „&lt;i&gt;sehr zufrieden&lt;/i&gt;“ zeigte, wahrscheinlich nicht, auch wenn es damit auf den Punkt gebracht wäre.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Vielmehr möchte man aus der deutschen Schuld, deutsche Verantwortung ableiten und schöpft entsprechend Potential für die nationale Identität. Besonders schön und deutsch formuliert hat das die Landtagsabgeordnete der „Linkfraktion“ Julia Bonk, die zu einer Podiumsdiskussion, natürlich über die „Erinnerungskultur“, anlässlich der Ausstellung formulierte:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;“Die (...) Ausstellung erinnert anhand der Biographien von Kindern und Jugendlichen an Deportation und Vernichtung im Nationalsozialismus. Sie schafft so einen persönlichen Rahmen des Erinnerns, der die Tiefe der begangenen Verbrechen empfindbar &lt;/i&gt;(!)&lt;i&gt; werden lässt und gleichzeitig die Frage nach gesellschaftlicher Verantwortung heute aufwirft.“&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Natürlich hat man auch in Dresden ein Herz für Kinder, sind das doch diejenigen, die man auch als die unschuldigsten aller „Opfer“ der Bombennächte regelmäßig zitiert, um „Leid“ zu beschreiben, immerhin kann den HJ- Pimpfen kaum eine Mittäterschaft an den Verbrechen des Nationalsozialismus unterstellt werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Beim „Zug der Erinnerung“ verhält es sich ganz ähnlich und vermutlich wäre die Ausstellung kaum so erfolgreich, denn erst die unterstellte, kindliche Unschuld, lässt die nationalsozialistischen Verbrechen „&lt;i&gt;empfindbar&lt;/i&gt;“ werden, denn es wird auf Emotion gesetzt oder wie Reinhard schreibt:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;„Man sieht sie lachen, mit Gesichtern, in denen sich niemals die Geschichten eines langen Lebens haben einschreiben können. Es gibt keine Bilder, die die Unmenschlichkeit der nationalsozialistischen Politik schrecklicher vor Augen führen, ohne dass man deren Folgen selber sieht. (...) „Ich glaube, es war wichtig, dass wir uns nicht nur mit Büchern, sondern mit den Schicksalen der Kinder beschäftigt haben“, sagt Sara Taborek.“&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Dieser Umgang mit der Vergangenheit, der Täter mit Opfern gleichmacht, weil „Leid“ zur Kategorie erhoben wird und sowohl für die PDS als auch für den Redakteur der Sächsischen Zeitung immer mit dem „&lt;i&gt;Bekenntnis zur historischen Verantwortung&lt;/i&gt;“ (Reinhardt) endet und mit der daraus folgenden „&lt;i&gt;gesellschaftlichen Verantwortung heute&lt;/i&gt;“ (Bonk) weitergeht, ist dabei völlig instrumentell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vernichtung der Juden wird dabei nur noch zum Background für die Erzählung menschelnder Schicksale, aber man spricht eben nicht über die gesellschaftlichen, spezifisch deutschen Bedingungen die zum Verlust jeglicher Individualität der Opfer und zum Massenmord in den Gaskammern führten. Dabei veranstaltet man die Auseinandersetzung mit dem Unbegreiflichen als nationale Freizeittätigkeit und kann sich mit dem Meckern gegen das Bahn Management, noch einige politische Vorschusslorbeeren im „&lt;i&gt;Kampf gegen Rechts&lt;/i&gt;“ aus nationaler Verantwortung abholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ganz so schön formuliert, aber das Ganze noch mal auf den Punkt gebracht hat ein Besucher, als würde er ein Kind tadeln, nach einer kurzen Einführung durch einen Ausstellungsmitarbeiter, in breitem Sächsisch:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;„Wolle`mer ma hoffen das des nee weedär bassierd.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-4776906990941056613?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/4776906990941056613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/4776906990941056613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/04/ein-herz-fr-kinder-aus-nationaler.html' title='Ein Herz für Kinder aus nationaler Verantwortung'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/SBjcbCnZ3AI/AAAAAAAAAWM/T6OBnyVU5qU/s72-c/jusos+zde.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-7511314152871091118</id><published>2008-04-05T15:53:00.001Z</published><updated>2008-04-05T15:56:01.471Z</updated><title type='text'>Interventionen - Zur Kritik des Antisemitismus und Rassismus</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Eine lesenswerte Broschüre „&lt;i&gt;Zur Kritik des Antisemitismus und Rassismus&lt;/i&gt;“ ist vom Conne Island herausgegeben wurden. Die Sammlung enthält grundlegende kritische Texte zur Auseinandersetzung mit dem modernen Antisemitismus, dem historischen Antijudaismus, sowie dem Rassismus. Weiterhin wird der Text „&lt;i&gt;Antiamerikanismus ist kein Antikapitalismus&lt;/i&gt;“ des AFBL, sowie Mathhias Küntzels „&lt;i&gt;Islamismus, Faschismus und NS&lt;/i&gt;“ dokumentiert. Abgerundet wird die Broschüre durch eine Rezension des Filmes „&lt;i&gt;Shoah&lt;/i&gt;“ und das Flugblatt: „&lt;i&gt;Ist die kalt, oder hast du was gegen Juden&lt;/i&gt;“ der gruppe liberte tourjours.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://interventionen.conne-island.de/index.html"&gt;&lt;span&gt;Interventionen – Broschüre zur Kritik des Antisemitismus und Rassismus&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://interventionen.conne-island.de/index.html"&gt; &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-7511314152871091118?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/7511314152871091118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/7511314152871091118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/04/interventionen-zur-kritik-des.html' title='Interventionen - Zur Kritik des Antisemitismus und Rassismus'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-2933310797169563536</id><published>2008-03-26T13:55:00.006Z</published><updated>2008-03-26T16:26:31.595Z</updated><title type='text'>„Rebeccas“ Entnazifizierung</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;Ein Leser der Onlineausgabe der "Jungen Freiheit" glaubt an eine Inszenierung des Skandals in der TV Show "Big Brother" und wähnt eine Verschwörung derer, denen „&lt;i&gt;es nur darum&lt;/i&gt;“ (geht) „&lt;i&gt;der Allgemeinheit vorzuführen, wie man Leute medienwirksam ächtet, wenn man auch nur den geringsten Anschein erweckt, ein Wort mit Bezug auf die NS-Zeit zu erwähnen.&lt;/i&gt;“&lt;br /&gt;So sehr der Bauchredner der ewig „Verfolgten“ hier eine Verschwörung gegen die Deutschen in ihrer Gesamtheit vermutet, so falsch liegt er natürlich. Immerhin muss er sich die Gesellschaft als großes Big Brother Haus vorstellen, in der „Hintermänner“ und „Drahtzieher“ das Geschehen bestimmen und dann auch noch wegen eines gänzlich unverkrampften „Sieg Heils“ die Kollektivstrafe exekutieren.&lt;br /&gt;Dabei führte RTL 2 nur sehr schön vor, wie „&lt;i&gt;Erinnerungskultur&lt;/i&gt;“ und „&lt;i&gt;Auseinandersetzung mit der Geschichte&lt;/i&gt;“ auf deutsch gesprochen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Plot ist banal. Die Hausbewohnerin „Rebecca“ ruft an einem der unzähligen ätzend langweiligen Abende im Big Brother Haus „&lt;i&gt;Sieg Heil&lt;/i&gt;“ in die WG Küche und fliegt dafür, völlig zu Recht, kurz danach aus der Sendung.&lt;br /&gt;Doch statt es dabei zu belassen lädt der Sender in der folgenden Woche den Auschwitz Überlebenden Werner Bab und den Geschichtsdidakt und Medienwissenschaftler Siegfried Quandt ins Studio um „Rebecca“ und der TV Gemeinde eine Lehrstunde in deutscher Geschichte zu verpassen.&lt;br /&gt;Beide wurden bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Bab für sein Engagement für „&lt;i&gt;Toleranz, Demokratie und Völkerverständigung&lt;/i&gt;“, Quandt für seine Arbeit in „&lt;i&gt;Wissenschaft, Medien und Wirtschaft&lt;/i&gt;“, aber im besonderen für sein „&lt;i&gt;Engagement in der Journalistenausbildung&lt;/i&gt;“. Der eine erzählt, während der andere über „ihn“ schreibt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/443/durch_zufall_ueberlebt.html" target="_blank"&gt;Werner Bab überlebte Auschwitz und Mauthausen&lt;/a&gt; und, so wird kolportiert, kehrte er dennoch 1958 nach Deutschland zurück, fühlte er sich doch als „Deutscher“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quandt gehört zu dem Kreis der Geschichtenerzähler die, die Zeitgeschichte den Deutschen TV-gerecht nahe bringen. Unter anderem arbeitet Quandt als Berater für zeitgeschichtliche Sendungen für das ZDF und verantwortet damit, in seiner Zusammenarbeit mit Guido Knopp eine Reihe von dessen Sendungen über Hitlers „Helfer“, „Krieger“ und „Kinder“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz im Sinne Knopps und Quandts gestaltete RTL 2 den Abend als zeitgeschichtliches Infotainment gegen das Vergessen. Auch wenn es so nicht gemeint war, immerhin gibt „Rebecca“, stellvertretend für ihre Fans, die sich ihre Rückkehr ins Big Brother Haus wünschen, zu von all dem, gemeint sind die Verbrechen der Deutschen, „&lt;i&gt;nichts gewusst zu haben&lt;/i&gt;“.&lt;br /&gt;So ehrenwert die Bemühungen erscheinen karikieren sie doch die Auseinandersetzung. Ort des folgenden Gespräches ist das Holocaust Mahnmal in Berlin. „Rebecca“ schiebt Werner Bab durch die Ausstellung "Topographie des Terrors", er zeigt ihr seine Häftlingstätowierung und spricht von den erlebten Schrecken, wofür sie sich „&lt;i&gt;herzlich&lt;/i&gt;“ bei ihm bedankt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="350"&gt;&lt;param name="FlashVars" value="apiHost=api.sevenload.com"/&gt;&lt;param name="AllowScriptAccess" value="always"/&gt;&lt;param name="movie" value="http://en.sevenload.com/pl/or5QWUY/425x350/swf" /&gt;&lt;embed src="http://en.sevenload.com/pl/or5QWUY/425x350/swf" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" allowfullscreen="true" AllowScriptAccess="always" FlashVars="apiHost=api.sevenload.com"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Link: &lt;a href="http://en.sevenload.com/videos/or5QWUY/Miriam-Pielhau-begruesst-Rebecca-im-Studio"&gt;sevenload.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;Man erzählt die individuelle Geschichte, gerade  da wo es um den Verlust von Individualität geht. &lt;br /&gt;Die Geschichte der deutschen Verbrechen wird in leicht konsumierbare Bilder verwandelt, die keinen Gedanken mehr einfordern, sondern Emotionen auslösen sollen. Die reale Geschichte dient nur noch als Background für die Erzählung menschlicher und menschelnder Schicksale, aus denen „Rebecca“ lernen soll das „Sieg Heil“ rufen total uncool ist.&lt;br /&gt;Wenn Auschwitz, wir hier, jedoch als Schicksal, als Naturkatastrophe darstellt wird, verstellt sich der Blick auf die reale Hölle und vermeidet die Beschäftigung mit den Tätern, von denen in der Sendung tatsächlich auch nicht gesprochen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen beruft man sich auf die Lehren aus Auschwitz, für die Deutschen, und so empfiehlt der Big Brother Psychologe bei „&lt;i&gt;leichtfertigen Äußerungen über die NS-Zeit zur Not auch mal zu gehen&lt;/i&gt;“ oder „&lt;i&gt;den Mund auf zu machen&lt;/i&gt;“, schließlich geht es doch um eine „&lt;i&gt;friedvollere Zukunft&lt;/i&gt;“. &lt;br /&gt;Bleibt noch zu ergänzen, das die &lt;a href="http://www.tv-tipps.net/2957/tv-einschaltquote-big-brother-nazi-aufklaerung-floppt/" target="_blank"&gt;Sendung wenig Interesse in der Zielgruppe&lt;/a&gt; der 14- 49 Jährigen fand und die Einschaltquote gegenüber den Vorwochen um ca. 2% nach unten ging.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-2933310797169563536?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/2933310797169563536'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/2933310797169563536'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/03/rebeccas-entnazifizierung.html' title='„Rebeccas“ Entnazifizierung'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-3370254835867272506</id><published>2008-03-21T18:47:00.009Z</published><updated>2008-03-21T20:48:35.493Z</updated><title type='text'>From Dresden to Bagdad</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Ein herzliches „Thank You!“ richtet &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=MnVBw0EcXB0" target="_blank"&gt;folgendes Video&lt;/a&gt; an die SoldatInnen der  US Army, dem sich voll und ganz anzuschließen ist, immerhin widmet sich die deutsche Medienlandschaft, anlässlich des fünften Jahrestages der Irak Intervention ganz der pazifistischen und antiamerikanischen Propaganda.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="355"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MnVBw0EcXB0&amp;hl=en"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/MnVBw0EcXB0&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;Fünf Jahre nach Beginn der Operation Iraqi Freedom, in deren Folge das baathistische Regime und dessen Führungsclique um Saddam Hussein gestürzt wurde, ist man sich in den deutschen Redaktionsstuben einig. Der Spiegel nennt sein Feature hierzu z.B. &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/0,1518,k-7308,00.html" target="_blank"&gt;„Das Irak Fiasko“&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Die, sprachlich wie auch inhaltlich ganz nah am Bauchgefühl der deutschen Friedensvolksgemeinschaft befindliche, „Junge Welt“ hält unter der Überschrift: „&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Krieg bis zum Sieg&lt;/span&gt;“, fest das es den Irakis unter Saddam Hussein doch eigentlich ganz gut ging, jedenfalls „besser“ als heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unisono wird George W. Bush der Lüge und des Größenwahns geziehen, während man lieber hämisch über die Rückschläge nach dem Sturz Husseins oder über angebliche Repressalien gegen die „tausenden Friedensaktivisten“ in den USA schreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls wiederholen sich die Phrasen die man seit fünf Jahren tag ein, tag aus auswendig gelernt hat. Die us-amerikanische Intervention war auf freche „Lügen“ aufgebaut, um den Weg für die „Öl-Multis“ freizumachen, die auch noch in kolonialistischer Weise der islamischen Welt eine ihr fremde Kultur aufzwingen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umso mehr dient die Häme gegen die aktuelle Lage im Irak und über Bushs „Illusionen“ der Kompensation der Trauer darüber das es Saddam letztlich doch erwischt hat, wie weiland die Deutschen im Bombenhagel von Dresden. Darüber hinaus bedauert man das der Einmarsch in Bagdad nicht im Blutbad für die US Army endete, welches der „irakische Widerstand“ islamischer Terrorbanden erst in den Jahren danach hundertfach anrichtete, um den Aufbau einer neuen Gesellschaft zu torpedieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daran ergötzt man sich in Deutschland von NPD bis Linkspartei, von der Jungen Freiheit bis zur Jungen Welt immer noch all zu gern, ist doch jede Selbstmordbombe auf Bagdads Strassen der Beweis für die „unrechtmäßige Besatzung“ und die „Unrechtmäßigkeit“ des Krieges.&lt;br /&gt;Immerhin nimmt man für sich in Anspruch ebenfalls unter dem „Bombenterror“ der USA gelitten zu haben und deswegen gegen jegliche militärische Intervention, auch gegen die schlimmsten Diktatoren wie Hussein einer war, Stellung zu beziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sehr sich die deutsche Erfahrung der Niederlage der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft im Bewusstsein niedergeschlagen hat zeigt sich besonders am bedeutendsten Symbol des deutschen Pazifismus, nämlich Dresden. Wenn Mitleid mit der Bevölkerung Bagdads erklärt wird, meint man Dresden und sich selbst. Wenn wider jede Vernunft den Amerikanern unterstellt wird, sie würden Kabul vernichten, Bagdad niederbrennen, Völkermord anrichten, dann redet man von deutschen Bombennächten.&lt;br /&gt;So formulierte etwa Volker Braun in seiner Festrede zum 800-jährigen Stadtjubiläum unter der sinnigen Überschrift &lt;a href="http://www.zeit.de/2006/15/Rede_Volker_Braun" target="_blank"&gt;„Die dresdner Denkart“&lt;/a&gt;:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;"Im Frühjahr 2003 flogen die US-Bomber direkt über Dresden, man sah (es war traumhaft schönes Wetter) die Kondensstreifen in Formation am Himmel und wußte, auch wenn kein Geräusch zu hören war, auch kein Geräusch in den Medien: in fünf oder sechs Stunden, in der Nacht, werden sie über Bagdad sein – wenig entfernt, nicht weit von Dresden, nein, von Dresden nicht weit fallen die Bomben auf Bagdad."&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;In diesem Sinne führen alljährlich die rechten Friedensfreunde bei ihren Aufmärschen zum 13. Februar zahlreiche Transparente mit die, die Linie von Dresden nach Bagdad ziehen. Das hat ebenfalls die Stadt Dresden im Jahr 2005 geschafft, in dem sie Dresden 1945 mit Bagdad in eine Reihe stellte. Gemäß dem deutschen Gemüt sind es die gleichen skrupellosen Urheber der Bombardierung Bagdads wie die, die Zerstörung des nationalsozialistischen Dresdens zu verantworten haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum spricht man in Deutschland auch nur all zu ungern über die tatsächlichen Erfolge im Nachkriegsirak, denn nichts mehr wünscht man sich in als das die USA den Krieg verlieren mögen. Immerhin würde dies als gerechte Strafe für die Niederschlagung des Nationalsozialismus bewertet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Special Link: &lt;a href="http://www.whitehouse.gov/news/releases/2008/03/20080319-2.html" target="_blank"&gt;President Bush Discusses Global War on Terror&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-3370254835867272506?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/3370254835867272506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/3370254835867272506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/03/from-dresden-to-bagdad.html' title='From Dresden to Bagdad'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25906019.post-2161543369821052736</id><published>2008-03-05T21:51:00.004Z</published><updated>2008-03-05T22:03:13.433Z</updated><title type='text'>Dessau war Täterstadt</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;Der Export und die Dezentralisierung des Gedenkens an die deutschen "Opfer" der alliierten Bombenangriffe hat mittlerweile doch ein recht beachtliches Ausmaß erreicht, wie nicht nur die&lt;br /&gt;zahlreichen Nazi - "Mahnwachen" rund um den 13. Februar zeigten.&lt;br /&gt;Als nächstes ist die Stadt Dessau Ort der Auseinandersetzung.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/R88XdXej9KI/AAAAAAAAAWE/B3TwOzJw7Sg/s400/dessau.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174380290157835426" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hierzu ruft die AG Operation Taschentuch zur Partydemo am 8. März auf und bemerkt, unter anderem sehr richtig folgendes:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;Nach dem Aufpolieren des Images im Zuge der Fußball-WM ist man stinksauer, sich durch die Schmuddelkinder von Rechts die ureigenste deutsche Gedenk-Leit-Kultur versauen zu lassen. Da hat die Bürgergesellschaft es in Jahrzehnten fleißiger Wühlarbeit geschafft, die eigenen Mythen und Verdrängungsneurosen bei der Bewältigung des „dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte“ endlich in eine mehrheits- und anschlussfähige Form zu bringen, und dann so etwas. Wie lange hat man dafür gestritten und sich von den einstigen Siegermächten Watschen abgeholt, um endlich die „Opfer des Bombenkrieges“ betrauern und die „Schuld der Vertreibung“ lauthals anprangern zu dürfen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nazis hin oder her - trotz ein paar krakelender Rechtsextremisten hält man unbeirrt an dieser entwickelten Gedenkkultur fest. Das Konstrukt des deutschen Opfermythos wird weiterhin gepflegt. Unter dem Motto: „Nie wieder!“ werden auf den diversen Gedenkevents natürlich auch die Opfer des nationalsozialistischen Terrors erwähnt, ohne jedoch jene unter der deutschen Zivilbevölkerung zu vergessen. Nicht nur zum Volkstrauertag werden in Dresden, Dessau oder Klein Wülknitz zunächst Kränze am Ehrenmal für die sowjetischen Soldaten abgelegt und anschließend auf dem selben Friedhof der gefallenen Frontsoldaten und Kriegshelden zu gedenken. Mit unterschiedlicher Intention wird die Shoa aus geschichtsrevisionistischen Motiven thematisiert, sofern sich die Erwähnung deutscher Verbrechen als politisch nützlich erweist. Alles war im Krieg irgendwie schlimm, die historisch definierten Kategorien Opfer und Täter haben sich aufgelöst und fertig ist sie: die deutsche Kollektividentität ohne braune Flecke auf der Weste. Dieser vermeintliche Zuwachs an moralischer Kompetenz hilft dabei ungemein, die Erinnerung an die deutschen Opfer legitim erscheinen zu lassen. Denn die Protagonisten der neuen Gedenk-Leit-Kultur durften ihre Volksgenossen 63 Jahre lang nicht öffentlich betrauern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese pathologische Wahrnehmungsstörung lässt dabei völlig außer Acht, dass in der westdeutschen Gesellschaft bis in die 1970er Jahre hinein eine Auseinandersetzung mit dem Holocaust unzureichend stattfand und vielmehr breitenwirksam die eigenen Opfer im Vordergrund standen. Und auch in der DDR wurden – verstärkt v.a. in den 1980er Jahren – die Bombardements der Alliierten, hier vor allem der Amerikaner und Briten, ohne eine ernsthafte Einordnung in den historischen Kontext, als „Bombenterror der Alliierten“ verunglimpft. Übrigens ein Syntax, den die NPD schon vor Jahren für sich übernommen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die in diesem Zusammenhang erfolgte Stilisierung der deutschen Opfer als „Unschuldige“, als „Opfer unter Opfern“, klammert einen wesentlichen Punkt aus: Die deutsche Bevölkerung war keinesfalls unschuldig an der Entwicklung dieser Ereignisse, an der Machtergreifung der Nazis, an den Verbrechen der Wehrmacht, am Holocaust. Alles geschah im Wissen und mit Zustimmung der großen Mehrheit der Deutschen.&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;weiterlesen &lt;a href="http://dessauimmaerz.wordpress.com/aufruf/" target="_blank"&gt;via AG Operation Taschentuch&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Comments + news not only about Dresden &amp; Germany at it`s worst.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/25906019-2161543369821052736?l=uglydresden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/2161543369821052736'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25906019/posts/default/2161543369821052736'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uglydresden.blogspot.com/2008/03/dessau-war-tterstadt.html' title='Dessau war Täterstadt'/><author><name>admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10575674487831213552'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_LuVqQccYKw4/R88XdXej9KI/AAAAAAAAAWE/B3TwOzJw7Sg/s72-c/dessau.jpg' height='72' width='72'/></entry></feed>