<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss'><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710</id><updated>2009-03-02T11:29:59.761+09:00</updated><title type='text'>LuK-MUC@TYO</title><subtitle type='html'>Herzlich Willkommen!

Viel Spaß dabei, meine Eindrücke hier in Tokio mit mir zu teilen.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>42</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-169200055967290762</id><published>2007-08-15T23:44:00.000+09:00</published><updated>2007-08-16T00:11:26.989+09:00</updated><title type='text'>花火 (Hanabi)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm2.static.flickr.com/1124/1105289456_4c9d6c7fb1_b.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 487px; height: 231px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1124/1105289456_4c9d6c7fb1_b.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sommerzeit - Feuerwerkszeit!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergangenes Jahr habe ich leider nicht zuviel davon mitbekommen, da ich kurzfristig für zweieinhalb Wochen weg musste - leider zur Feuerwerkshauptsaison. Selbige finden hier überwiegend im hochsommerlichen August statt, also während der Schulferien und wenn die Leute sich ein wenig mehr Zeit nehmen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der sommerliche Termin erinnert ein wenig an die Feuerwerke, die in Deutschland im Rahmen von Sommerfesten oder zu Abschluss der Krichweih durchgeführt werden. Allerdings mit einem klitzekleinen Unterschied: Während bei uns ein Feuerwerk nach spätestens 15 Minuten abgehakt ist , zieht sich so eine Aktion hier über ein bis zwei Stunden hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles ist natürlich wohlorganisiert. Die Menschen strömen in Massen zu den Veranstaltungen und häufig sogar klassischer Tracht. Besonders kleine Mädels nutzen diese Gelegenheit gerne, um sich in Yukata zu präsentieren. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich kann man sich auf &lt;a href="http://www.walkerplus.com/hanabi/kanto/tokyo.html"&gt;Wetsites&lt;/a&gt; umfassend vorher informieren, wann, wie und wo was stattfindet. Wobei selbstverständlich auch peinlich genau gelistet steht, wie viele Raketen abgeschossen werden. Das große Feuerwerk in der Tokyoter Bucht, bei dem ich obiges Bild vom Dach meines Wohnhauses geschossen habe (da ungesichert raufzuklettern  ist vermutlich hochgradig illegal!) jagt ca. 12 000 Geschosse hoch. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier wieder der Link zu ein paar Bildern auf  &lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/JW4F22"&gt;Flickr.com&lt;/a&gt;. Für Donnerstag ist wieder eins angestzt,- diesmal noch ein wenig näher an meinem Haus. Ich hoffe, ich kann noch ein paar Bilder hinzufügen! ;-)
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-169200055967290762?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/169200055967290762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=169200055967290762' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/169200055967290762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/169200055967290762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/08/hanabi.html' title='花火 (Hanabi)'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-787838763934511104</id><published>2007-08-05T23:23:00.000+09:00</published><updated>2007-08-05T23:54:00.426+09:00</updated><title type='text'>Enoshima</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm2.static.flickr.com/1255/1007839362_fc627f579c.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1255/1007839362_fc627f579c.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;In meinem aktuellen Projekt geht der Wahnsimm langsam dem Ende zu, die schlimmste Phase ist überstanden. Mit ein wenig Glück, ist in 10 Tagen Schluss! Nach den kannp 220h Stunden im Juli, versuche ich, wieder ein wenig Normalität in mein Leben zu bekommen und sowas wie ein Privatleben zu führen. Unter anderem bemühe ich mich darum, meine noble, ebenmäßige Büroblässe der erbarmungslosen Sommersonne einauszusetzen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wirklich - es gibt kaum etwas erfrischenderes als einen Trip raus aus Tokyo in die Vororte oder an die Küste. Dieses Wochenende wollte ich es eigentlich mit Kitesurfing versuchen, bin aber leider am Mangel an Schulen gescheitert - eine andere Geschichte...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abfallprodukt ist mein Besuch in Enoshima (江ノ島). Das liegt ca. 2 S-Bahnstunden südwestlich von Tokyo, direkt neben &lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/824Ro3"&gt;Kamakura&lt;/a&gt;, was ich das letzte mal 2005 besuchte. Diesmal wollte ich aber nicht den großen Buddah sehen, sondern Strand und Meer hatten es mir angetan! Also ab in die Bimmelbahn und auf nach Enoshima.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Stadt selbst bezeichnet sich selbst als das Miami Beach Asiens... OK, voll ist es (aber voll ist so ziemlich alles in Japan). An der Weißheit des Strandes müssen sie aber noch ziemlich arbeiten und auch von Brandung habe ich auch nicht viel bemerkt. Dabei hatte ich mir davon mehr versprochen, weil der Ort angeblich von vielen Surfern frequentiert wird. 
&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Endgültig abegeturnt haben mich aber der J-Pop Krach aus diversen Lautsprechern, die vielen Ansagen und - vor allen Dingen - die drei ständig über dem Strand kreisenden Helikopter der Rettungswacht. Natürlich trägt das zur Sicherheit bei, aber ich fühlte mich eher in einen Kriegsfilm versetzt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So habe ich mich dann ehen auf die vorgelagerte Insel konzentriert. Mit ihrem Tempelberg, der (übertrieben teuren Grotte) und den netten Grünalagen, war es eine willkommene Abwechslung von Tokyo. Und durch die vielen Stufen wurde dem Autoverkehr auch weitgehend Einhalt geboten.  Schlussendlich konnte man ab und zu sogar etwas erleben, was in Tokyo selten und kostbar ist: Stille!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Falls Ihr  Lust auf Bildergucken habt, hier wieder mein Link zu &lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/DGE926"&gt;Flickr.com&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-787838763934511104?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=%E6%B1%9F%E3%83%8E%E5%B3%B6&amp;ie=UTF8&amp;ll=35.311693,139.492979&amp;spn=0.049238,0.07802&amp;t=h&amp;z=14&amp;om=1' title='Enoshima'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/787838763934511104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=787838763934511104' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/787838763934511104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/787838763934511104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/08/enoshima.html' title='Enoshima'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-6054466447135735475</id><published>2007-08-05T23:00:00.000+09:00</published><updated>2007-08-05T23:55:17.533+09:00</updated><title type='text'>Haarige Sache</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm2.static.flickr.com/1415/1007172487_320c427354.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 167px; height: 250px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1415/1007172487_320c427354.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;Wie wir alle wissen, sind Asiaten (bis auf wenige Ausnahmen) durch die Bank schwarzhaarig. Männlein wie Weiblein - braune Augen und scharze Haaren. So kennen wir das, so erwarten wir das, weil wir das so Tag für Tag in der (deutschen) Fußgängerzone sehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die japanische Realität sieht anders aus. Eigentlich ist es hier eher so, dass wirklich tiefschwarzes Haar die Ausnahme ist. Die typische Japanerin ist - derzeit - kastanienbraun. Im großen Ganzen hat man also nur die eine uniforme Farbe durch die andere ersetzt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
PS: In der letzten Zeit habe ich aber vermehrt platinblonde Exemplare gesichtet!
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-6054466447135735475?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/6054466447135735475/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=6054466447135735475' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/6054466447135735475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/6054466447135735475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/08/haarige-sache.html' title='Haarige Sache'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-4741177890747194394</id><published>2007-07-01T22:03:00.000+09:00</published><updated>2007-07-02T00:16:07.205+09:00</updated><title type='text'>Edo Tokyo Museum</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm2.static.flickr.com/1003/683632256_e10806aae3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1003/683632256_e10806aae3.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;p&gt;Die schwüle Wärme dieser Regenzeit macht mir dieses Jahr ziemlich zu schaffen, und irgendwie kommt es mir erheblich schlimmer vor als im Vorjahr. Schlapp, müde, Kopfschmerzen - so lässt sich die Lage subsummieren. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also muss man sich tunlichst Freizeitaktivitäten suchen, die möglichste wenig körperlichen Einsatz und möglichst viel klimatisierte Räume involvieren: Kino, Zeitunglesen im Starbucks, Musem. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute habe ich mich für "Museum" entschieden. Auf irgendwas exaltiertes hatte ich keinen Appetit. Es sollte was einfaches, übersichtliches sein und dennoch ein wenig Lokalkolorit vermitteln. Also habe ich mich für das Edo-Tokyo Museum entschieden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am besten beschreiben lässt sich das wohl als ein Museum der Tokyoter Stadtgeschichte beschreiben. Die diversen Schautafeln und Nachbauten beginnen in der Gründungszeit, als Tokyo noch "Edo" hieß und Sitz der Japanischen Shogune war. Und es endet in der Nachkriegszeit und mit dem wirtschaftlichen Boom Japans. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun gut - es ist wirklich nicht wahnsinnig spannend. Aber die Landkarten, die aus den verschiedenen Epochen gezeigt werden haben doch einen gewissen Reiz. Als in Tokyo schon hundertausende lebten, waren Paris und London verglichen damit noch Dörfer. Aber immer noch nichts im Hinblick auf die Entwicklung in der Meiji-Zeit und danach. Mein Stadteil (Ebisu) war Ackerland - jetzt ist es im Zentralbereich. Die vielen Kanäle und Wasserstraßen - Lebensadern der Stadt: Heute unsichtbar, zugeschüttet und zu Straßen konvertiert. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis vor einiger Zeit gab es von Yahoo Japan eine Website, in der man im Browser Kartenausschnitte von Edo und Tokyo unmittelbar vergleichen konnte, aber der Service wurde vor einiger Zeit eingestellt. Leider
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-4741177890747194394?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.edo-tokyo-museum.or.jp/english/index.html' title='Edo Tokyo Museum'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/4741177890747194394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=4741177890747194394' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/4741177890747194394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/4741177890747194394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/07/edo-tokyo-museum.html' title='Edo Tokyo Museum'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-4496352901314643899</id><published>2007-06-17T21:52:00.000+09:00</published><updated>2007-07-02T00:15:16.699+09:00</updated><title type='text'>Shanghai</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm2.static.flickr.com/1218/538311696_5331de2839.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 290px; height: 193px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1218/538311696_5331de2839.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Gerne hätte ich geschrieben "Shanghai im Mai" aber es war leider Juni.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angesichts überbordender Urlaubsrestbestände musste dringend und kurzfristig eine Lösung herbeigeführt werden. Außerdem ging mir mein Job extrem auf den Keks und ich wollte eine kleinen Reset herbeiführen.
&lt;/p&gt;
Nichts leichter als dass, liegen doch diverse unbekannte asiatische STädte in Flugweite! Und da ich noch einige Tage Restvisum für China vorweisen konnte, habe ich mich holterdiepolter für Shanghai entschiden.
&lt;p&gt;Nur knapp zweieinhalb Flugstunden entfernt haben sich die Ticketpreise gehörig gewaschen (schließlich sind wir ja in Japan). Für einen Flug, der im hart umkäpften europäschen Markt wahrscheinlich für 200EUR zu haben wäre, schlug man mir ohne mit der Wimper zu zucken, den schnuckeligen Preis von 1200EUR vor. Glücklicherweise hatte ich noch die eine oder andere Bonusmeile auf der hohen Kante, so dass ich es mit 150EUR für Steuern und Flughafengebühren bewenden lassen konnte.
&lt;/p&gt;

&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm2.static.flickr.com/1254/538299642_daf3e65cb9.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1254/538299642_daf3e65cb9.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Natürlich war es mir ein dringendes Anliegen, einen deutschen Exportschlager aus nächster Nähe zu bewundern. Schließlich will man wissen, wofür seit 30 Jahren Steuergelder verschleudert werden. Ja, doch. Fährt sich recht flott, der Transrapid. Auch wenn er bei meiner nächtlichen Ankuft auf nur ca. 200km/h limitiert war. (Bei der Rückfahrt wurde tagsüber wurde dann voll aufgedreht: 450 km/h). Im Wesentlichen tut er aber das selbe wie jeder S-Bahnzubringer. Etwas flotter allerdings.
&lt;/p&gt;

&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm2.static.flickr.com/1121/538444989_08aa09482e.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1121/538444989_08aa09482e.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Quartier habe ich dann im Hotel Yangtze gemacht, direkt am Platz des Volkes. Für Touris eigentlich eine prima Stelle: Kreuzungspunkt zweier U-Bahnen, Fußgängerzone um die Ecke, reichlich Shoppinggelegenheiten, der Bund  und French Concession in Laufnähe.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Gesamteindruck?&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die Luftqualität war erheblich besser als neulich in Beijing. Das mag zum einen an der Nähe zur See liegen, könnte seine Ursache aber auch darin haben, dass die Heizperiode vorbei war. Andererseits hatte ich aber - angefacht durch die Bauwut - immens viel Staub erwartet. Dem war aber nicht so&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Preise sind atemberaubend! Starbucks ist teurer als in Tokyo. Und Jean kann man in München billiger erstehen als in der Shanghaier Fußgängerzone. Mir ist völlig schleierhaft, wie die Leute das dort schaffen sollen. Vermutlich muss man aber nur ein wenig suchen, um die Shoppingparadiese zu finden. 
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Als Mann alleine unterwegs zu sein ist extrem nervtötend. Tagsüber wollte man mir permanent Anzüge, Hemden, Krawatten, Armbanduhren etc. andrehen. Beim nächtlichen Gang durch die Fußgängerzone wollte man es dann mit "Massagen" versuchen. Sehr appart.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sightseeing im klassischen Sinne geht hier eher nicht. Das ist nicht die Stadt der Tempel, Statuen, Museen. Klar, gibt es auch. Aber hier sollte man eher Zeit haben, um am Bund spazieren zu gehen, durch die French Concession zu schlendern. Ganz einfach mal irgendwo lang latschen. Zu sehen gibt es jedenfalls genug. 
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Zwar steht da noch viel Arbeit bevor aber alles in allem hat mich Shanghai stark an Hong Kong erinnert. Auch wenn es noch nicht so wohlhabend, bunt, farbenprächtig ist. Auf jeden Fall machte es auf mich einen erheblich lebendigeren Eindruck als Beijing. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und hier wieder der obligatorische Link zu den Bildern auf &lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/n059ah"&gt;Flickr.com&lt;/a&gt; (seit jüngster Zeit gibt es ja auch eine deutsche Version).&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-4496352901314643899?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/4496352901314643899/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=4496352901314643899' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/4496352901314643899'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/4496352901314643899'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/06/shanghai.html' title='Shanghai'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-8760482251973017400</id><published>2007-05-28T22:45:00.000+09:00</published><updated>2007-05-28T23:06:58.850+09:00</updated><title type='text'>BBQ</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/249/517812934_c89fa7bb6b.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 188px; height: 283px;" src="http://farm1.static.flickr.com/249/517812934_c89fa7bb6b.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;Der Frühling fast vorbei, die Alemannia abgestiegen (sie tanzten nur einen Sommer), und der letzte Heimaturlaub liegt auch schon wieder unendliche drei Wochen zurück. Was bleibt einem da noch anderes übrig als Trübsal zu blasen und auf die kommende Regenzeit zu warten (ab kommende Woche in diesem Theater!).
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beste Gelegenheit, Trübsal zu blasen? Nein! 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mich einem aufwändigen Forschungsprojekt aus dem Bereich der vergleichenden Gender-Studies verschrieben.  In akribischer Feldforschung konnte ich belegen, dass das sogenannte "Grillgen" auf dem Y-Chromosom zu verorten ist. Auch bei den Japanern!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie sonst könnte man es erklären, dass der männliche Homo Sapiens Japonensis, dessen bestürzende Küchenabneigung nur noch von wenigen Kollegen angezweifelt wird, bereits bei geringsten und kaum messbaren Anzeichen von Grillkohle in heftige Unruhe verfällt und das Auge nach Grillgut über die Gemarkung schweifen lässt (siehe auch "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Appetenzverhalten"&gt;Appetenzverhalten&lt;/a&gt;") . 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wird selbiges bei gutem Wetter gesichtet verfällt er in hektische Aktivitäten, pustet, wedelt, fächert und lässt bei letzlichem Erreichen der nötigen Schwärze des Grillguts seine bekannten markerschütternden Kampfschrei fahren (siehe auch "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kiai"&gt;Kiai&lt;/a&gt;"). 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wohl bekomm's, auf &lt;a href="http://www.flickr.com/search/?q=2007+summer+outside+food+luxtonnerre+Tokyo&amp;w=86265563%40N00&amp;amp;m=tags&amp;amp;z=t"&gt;Flickr.com&lt;/a&gt;.
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-8760482251973017400?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/8760482251973017400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=8760482251973017400' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/8760482251973017400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/8760482251973017400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/05/bbq.html' title='BBQ'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-7041967265372316171</id><published>2007-04-08T22:56:00.000+09:00</published><updated>2007-04-08T23:34:06.799+09:00</updated><title type='text'>Hanami</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/177/441936128_1e248a227f.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 241px; height: 160px;" src="http://farm1.static.flickr.com/177/441936128_1e248a227f.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;
Und da war sie wieder: Kirschblütenzeit!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wobei - eigentlich ist sie schon wieder vorbei. Für zwei Wochen verwandelt sich Tokio, zeigt seine herrliche Blütenpracht und die Leute leben in einem totalen Ausnahmezustand. So langsam ist aber nur noch wenig zu sehen, die Blüten nach und nach abgefallen und durch ein erstes zartes Grün abgelöst. Auch nicht schlecht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses mal war es ein Krischbaum im Yasukiuni-Schrein in Tokio, der die allerersten Krischblüten auf dem Japanischen Festland trug. Das Tokio zuerst fällig war, ist bisher wohl erst einige wenige vorgekommen. Das erstaunt vor allen Dingen wenn man bedenkt, das wir Ende März in Tokio einen kleine Kälteeinbruch mit Schnee in einigen Gegenden vermelden mussten!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber egal. Groß wurde geplant, mit wem man an welchem Tag des kostbaren Wochenendes in welchen Park geht. Das erste Wochenende war noch eine kleine Enttäuschung - deutlich waren noch die Nachwirkungen der Kälteperiode zu spüren. Doch am zweiten, dem Hauptwochenende, wurden wir von Petri Hand mit Sonne und Wärme verwöhnt,
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irgenwie hat man ja als Europäer eine recht naive Vorstellung von Krischblüten und Hanami (=Blütenbetrachten): Demnach lustwandeln ein paar JapanerInnen in ihren Kimonos und Holzpantoffeln in andächtiger Stille durch hübsche Parks. Das ganze wird allerhöchstens durchbrochen von ein paar andächtigen "Aaaaah" und "Ooooh". Fakt ist aber eher: "Und so zogen denn die himmlischen Heerscharen aus in die Parks, und es ward ein großes Frohlocken und Jauchzen." Ersteres wird typischerweise durch die Zuhilfenahme größerer Mengen von Alkoholika, letzters  durch portable Karaokamaschinen erreicht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Letztes Jahr war ich ja noch eher der &lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/2p4K0R"&gt;außenstehende Beobachter&lt;/a&gt;. Aber heuer war ich denn mitten drin. Und da ich mich mit einigen Profi-Hanamigehern (aka. Japaner) zusammengetan hatte, haben wir uns für den Shinjuku-Gyoen entschieden. Der ist nicht nur hübsch sonder hat auch den Vorteil, dass man Eintritt zahlen und sich recht rigiden Regeln unterwerfen muss: Kein Alkohol, keine Musikinstrumente oder Radios, geöffnet nur von 10~16:30h.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So konnten wir uns zwar nicht an Hanami bei Nacht erfreuen aber wenigstens hielten sich der Krach und die Besoffenen in Grenzen. Die himmlischen Heerscharen allerdings, die kamen. Ca. 30Min haben wir für die Karten angestanden.
&lt;/p&gt;
Macht nix. Schön war's. Hier wieder der Link zu den &lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/933g35"&gt;Flickr.com&lt;/a&gt; Bildern. Viel Spaß!
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/200/441940297_cf78ece5c5.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 582px; height: 242px;" src="http://farm1.static.flickr.com/200/441940297_cf78ece5c5.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-7041967265372316171?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/7041967265372316171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=7041967265372316171' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/7041967265372316171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/7041967265372316171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/04/hanami.html' title='Hanami'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-9081690044914884716</id><published>2007-03-17T22:59:00.000+09:00</published><updated>2007-03-27T23:44:06.215+09:00</updated><title type='text'>Ski Japan: Teil 2: Boarding in Niseko</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/161/432276546_1f3d2572a2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 208px; height: 312px;" src="http://farm1.static.flickr.com/161/432276546_1f3d2572a2.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
Willkommen in Australiens nördlichster Kolonie!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Australier durfte ich 2002 ja zur Genüge kennenlernen: Zumeist nette Leute, gastfreundlich und mit sich im Reinen. Vielleicht sogar - für den europäischen Geschmack - ein wenig zu entspannt aber ok. Nerven konnte höchstens ab und an ihr Verhältnis zu Bier und Alkoholika im Allgemeinen. Auch wenn sie mittlerweile in Down Under doch gut durchmischt sind, so offenbaren sich an dieser Stelle doch ihre starken britischen Wurzeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein wenig nerviger sind sie allerdings im Urlaub und in Horden in selbigen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zugegebenermaßen habe ich mich als europäischer Durchschnittsdepp noch immer nicht damit abgefunden, dass unser Winter deren Sommer ist. Und wenn die halt nach Japan in den Sommerurlaub fliegen ist damit eigentlich ein zünftiger Ski- oder Snowboardurlaub gemeint. Am ehesten lässt es sich vielleicht umschreiben als "mallemäßig Apres Ski".
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während ich im langen und irre schneereichen japanischen Winter des Vorjahres einen skitechnischen Totalausfall konstatieren musste, da sich mein Equipment zu diesem Zeitpunkt seinen Weg noch per Seefracht durch den Suezkanal bahnte, so bin ich diesen Winter so rege wie schon lange nicht mehr. Neben den Gala-Exkursen (wir berichteten) habe ich nun Kurtzentschlossen meinem Chef und dem Projekt zwei Tage aus dem Kreuz geleiert und die Gelegenheit zu einem langen Skiwochenende genutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dank eines zusätzlichen Feiertages war die Gelegenheit günstig und mein Ziel das sagenumtoste Niseko auf Hokkaido. Die &lt;a href="http://www.google.com/maps?ie=UTF8&amp;om=1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;z=13&amp;ll=42.857217,140.706196&amp;amp;spn=0.091231,0.173035"&gt;Google-Karte&lt;/a&gt; gibt hoffentlich eine kleine Lageorientierung.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kurztrip erfordert ein wenig Sitzfleisch. Zwar ist der Flug von Tokios Haneda-Flughafen nach Sapporo / Chitose in knapp 90 Minuten erledigt, allerdings verbringt man anschließend noch schnuckelige zwei Stunden im Bus. Selbstverständlich kann man alles mit Flug, Ticket, Hotel, Liftpass als Paket buchen, was sich in Japan eigentlich ohnehin stets empfiehlt. Allerdings nur unter der Voruassetzung, dass man lesen kann oder zumindest im Reisebüro ein Kommunikationsniveau jenseits von "Wieviel Uhr ist es?" und "Sprechen Sie vielleicht Englisch?" erklommen hat. Anderfalls schlägt - mal wieder - der berühmte Gaijin-Bonus zu... Als kleine Orientierung mag dienen, dass eine indigene Bürokollegin für eine vergleichbare Aktion nur knapp ein Drittel berappen muss.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber, kommen wir zum eigentlichen Thema: Endgeiler Pulverschnee!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn Hokkaido primär für seine landwirtschaftlichen Produkte und insbesondere seine Milch(über)produktion bekannt sein dürfte, so ist es touristisch doch nicht uninteressant. Anders als Tokio hat man hier einen richtigen Winter und eine richtigen Sommer, die beide eher mit den europäschen Pendants verglichen werden können: Der Sommer ist bei weitem nicht so feucht wie in Tokio. Daher war eigentlich Niseko (bzw. Hokkaido) bisher vielfach Sommerreiseziel für dahinschmelzende Tokioter.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/165/432275504_bd6af80373.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://farm1.static.flickr.com/165/432275504_bd6af80373.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und dann, vor einigen Jahren, kamen die Australier. Sie sind es, die den herausragenden Pulverschnee in Niseko entdeckt und erobert haben. In wenigen Jahren sind in dem verschlafenen Ort die Skiverleihe, Shops, Hotels, Restaurants, Luxusapparments wie Pilze aus dem Boden geschossen. Niseko wird von Australiern regelrecht kolonialisiert, fast alles läuft zweisprachig, Boden wird von Australischen Hotelgesellschaften im großen Stil aufgekauft und die Region boomt touristisch bis zum Platzen!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Schattenseite ist, dass sich Japaner anfangen als Fremde im eigenen Land zu fühlen und nicht wenige fürchten die Überfremdung. Alteingesessene haben Sorgen, dass im Winter der Ort brummt während sie im Sommer durch einen Geisterstadt wandeln. Andererseits gibt es aber auch etliche Japaner, die das als Umkehrbewegung zu den 80er und 90er Jahren verstehen. Damals haben wohlhabende Japaner die australische Gold Coase zu horrenden Preisen aufgekauft haben, so dass sich der gemeine Ozzies aus dem eigenen Land vertrieben fühlte. Außerdem ist sollte man erwähnen, dass der japanische Skitourismus tendenziell rückläufig ist und ohne die Aussies wäre hier vermutlich einfach tote Hose (aka "strukturschwache Region").
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber, wir wollen nicht abweichen: Der Schnee ist wirklich sagenhaft! Ende März und immer noch 3m hoch, weich, nachts fällt noch immer reichlich Neuschnee, Eisplatten scheinen ein Fremdwort und im Vergleich zu Europa sind die Pisten fast leer. Und das Ganze bei nur maximal 1300m Gipfelhöhe! Zu verdanken ist es, wieder mal, der sibirischen Kaltluft, die ihre Schneefracht in kleinen feinen Eiskristallen über den ersten Gipfeln Hokkaidos ablädt. Wer also ganz wild auf hüfthohen Tiefschnee ist, der sollte es unbedingt hier versuchen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So in Szene gesetzt habe ich mir vorgenommen, mal was Neues auszuprobieren und mich von den Brettern, die die Welt bedeuten, auf das eine Brett geschwungen. Endlich war ich mal wieder in einem experimentierfreudigen Setting, ohne Hast konnte ich den Hügel runtereiern und musste keine Rücksicht auf ein wartende Meute unten am Fuße des Berges nehmen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meinem Lernfortschritt entgegen kamen
&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
  &lt;li&gt;mehrfach gebrochenen Arme vom jugendlichen Skateboardfahren&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;präpubertäre Windsurferfahrungen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;fachkundige Erläuterungen durch einen Salzburger Snowboardinstrukteur (sic!)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Nichtsdestotrotz ist mir relativ schnell klar geworden, dass ich nur vermöge eines Helmes mein wichtigstes Betriebskapital meinem Projekt würde erhalten können. Entsprechnd habe ich mich  eingedeckt und mich die folgenden Tage mit reichlich Wumms UND Helm auf die Fresse gelegt. Aber Spaß gemacht hat es auf jeden Fall. Nächste Saison gerne wieder!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und hier wieder der obligate Link zu ein paar Bildchen auf &lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/eBkd45"&gt;Flickr.com&lt;/a&gt;. Die Qualität bitte ich zu entschuldigen - ich hatte aus nachvollziehbaren Gründen nur meine kleine Knipse dabei.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-9081690044914884716?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/9081690044914884716/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=9081690044914884716' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/9081690044914884716'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/9081690044914884716'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/03/ski-japan-teil-2-boarding-in-niseko.html' title='Ski Japan: Teil 2: Boarding in Niseko'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-5415856901236810002</id><published>2007-03-12T22:49:00.000+09:00</published><updated>2007-04-08T22:55:41.864+09:00</updated><title type='text'>Schlangestehen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/123/418839711_313775ddd4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://farm1.static.flickr.com/123/418839711_313775ddd4.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist das:
&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Michael Jackson hat kurzfristig ein Konzert angesetzt und die Leute wollen Tickets kaufen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Historische Aufnahme: Leipzig, kurz vor einer Montagsdemo stellen sich die Leute vor dem Konsum an, weil sie gehört haben, dass es frischen Bohnenkaffee gibt.
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hier gibt's was umsonst.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Nichts trifft zu.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Richtig ist: 4
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein schöner Moment, noch einmal inne zu halten, und sich darüber klar zu werden, dass man Japaner einfach nicht verstehen KANN!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Aufnahme habe ich vergangene Sonntagnacht, kurz nach einem Kinobesuch gegen 22h, bei ca. 5C gemacht. Drum herum war tote Hose, aber vor einigen Wochen hat diese neue Kette (Kripsy Kreme, Eingeweihten wahrscheinlich ein Name) einen Donut-Shop in Shinjuku aufgemacht. Und die Leute (70-80?) stehen sich allen Ernstes mehr als dreißig Minuten die Füße in den Bauch. Um ein paar Teigkringel käuflich zu erwerben!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, die sind nicht umsonst! Ja, es gibt einen Haufen Ketten und Einzelgeschäfte, wo man vergleichbare Produkte erstehen kann. Nein, ich mag diese Dinger nicht besonders. Und, ja, ich verstehe sie - mal wieder - nicht...
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-5415856901236810002?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/5415856901236810002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=5415856901236810002' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/5415856901236810002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/5415856901236810002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/03/schlangestehen.html' title='Schlangestehen'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-4380659830798207531</id><published>2007-03-10T15:52:00.001+09:00</published><updated>2007-03-24T22:46:15.659+09:00</updated><title type='text'>Ski Japan: Teil 1 - Gala</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;Wüsste ich nicht, dass "Convenience" eigentlich ein englisches Wort ist, wäre ich versucht anzunehmen, es sei ein japanisches!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch beim Thema Skifahren haben die Japaner besagte Convenience ganz tief verinnnerlicht und super umgesetzt. Vor ca. 20 Jahren war Skifahren ein ganz großes Ding. Angefeuert durch populäre Kinofilme wollten alle unbedingt auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Ausreichend Gebirge hat man ja und Schnee liegt auch reichlich - dazu noch in guter Qualität! Zu verdanken hat Japan das wohl der geographischen Lage, in der ausreichend feuchte Luft vom Pazifik zur Verfügung gestellt wird und auf die kalten Luft aus dem sibirischen Norden trifft. Über den Bergen Japans entlädt sich dann die Schneefracht. Erstaunlich ist dabei, dass der Schnee bereits auf geringen Höhenlagen fällt und auch liegen bleibt. In Österreich käme wohl niemand auf die Idee, auf nur 1100m einen Skilift bis in den März hinein zu betreiben!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/180/392919613_a0f5ea545a.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 179px; height: 269px;" src="http://farm1.static.flickr.com/180/392919613_a0f5ea545a.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Angetrieben durch den Skiboom, wollte man natürlich möglichst vielen Leuten einen  einfachen und schnellen Zugang zu den Skipisten verschaffen. Und wie macht man das am besten? Man klotzt eine Shinkansen-Verbindung direkt von Tokyo-Hauptbahnhof nebst hochmodernem Multifunktionsbahnhof (mit Spa, Fressbuden, Skiverleih, etc.) in die Landschaft, nennt das ganze "GALA" und verbindet das  mit einem Kombiticket Zug-Ski.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Resultat ist, dass man in 90&amp;nbsp;min die 190&amp;nbsp;km abspult und innerhalb von zwei Stunden am Lift stehen kann! Einen Überblick verschafft die Karte auf &lt;a href="http://www.google.com/maps?ie=UTF8&amp;z=13&amp;amp;ll=36.950029,138.79406&amp;spn=0.099459,0.173035&amp;amp;amp;amp;t=h&amp;amp;om=1"&gt;Google.com&lt;/a&gt;. Wenn man langsam rauszoomt kriegt man eine gute Idee für das Verhältnis Tokyo/GALA.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich gab es das Skirevier schon lägnere Zeit vorher. Besonders die Schweizer und Österreicher haben sich in Japan um die Entwicklung des Skisports verdient gemacht und viele Grundlagen gelegt. Nicht umsonst heißt Skipiste auch "Gelände". "Föhn" ist übrigens auch ein klassischer japanischer Bergbegriff ;-)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kennengelernt habe ich das Revier bei der Abschiedsfahrt von Cordu und Jean-Phi, aber mittlerweile habe ich den Trip schon etliche male mit anderen Freunden absolviert und weiß die wochenendliche Entspannung zu schätzen, wie der Link zu den &lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/k55ofN"&gt;Flickr.com&lt;/a&gt; Bildern beweißt. (Sorry, die allermeisten sind nur Freunden und Familie zugänglich.)
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-4380659830798207531?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/4380659830798207531/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=4380659830798207531' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/4380659830798207531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/4380659830798207531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/03/ski-japan-teil-1-gala.html' title='Ski Japan: Teil 1 - Gala'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-5173589012131466104</id><published>2007-02-28T22:09:00.000+09:00</published><updated>2007-03-24T21:54:14.757+09:00</updated><title type='text'>Edo Nagashibina</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;        
&lt;p&gt;
&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/152/432298474_566437f62f.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://farm1.static.flickr.com/152/432298474_566437f62f.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
Ein traditionelles kleines Fest im Vorfrühling, ein japanischen Brauch, der in der Edozeit wurzelt und bei dem um Gesundheit und insbesondere um die Abwendung von Unglück von Kindern gebeten wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Wünsche und Bitten werden auf einem Blatt Papier fixiert und dieses einem Floß mit kleinen Papierpuppen anvertraut. Und jetzt kommt der Clou: Diese Püppchen lässt man nun über kleine Rutschen ins Wasser gleiten und den Sumidagawa-Fluss hinabtreiben!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Primär ist das ein Fest für Großmütter und Enkel. Bei unserem Besuch in Asakusa zum Ende Februar waren diese jedenfalls zahlreich vertreten. Und natürlich ist das alles, wie üblich, perfekt organisiert: Man kommt, entrichtet eine Anmeldegebühr und erhält dafür ein Set mit Stiften, Papier und Püppchen - und schon kann's losgehen!
Schade bloß, dass nur wenige Meter unterhalb der Abwurfstelle bereits ein Boot der Stadtverwaltung steht, das die flussabtreibenden Papierflößchen wieder aus dem Wasser fischt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Den Vorfrühlingsgefühlen ist das natürlich ein wenig abträglich. Aber da hat kind ja seine Pflicht bereits erfüllt und seine Wünsche an welchen-auch-immer-Mann gebracht.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier wieder mein üblicher Link zur &lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/52Gmfn"&gt;Flickr.com&lt;/a&gt;-Bilderseite.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-5173589012131466104?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/5173589012131466104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=5173589012131466104' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/5173589012131466104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/5173589012131466104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/02/edo-nagashibina.html' title='Edo Nagashibina'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-3210767748171747277</id><published>2007-02-13T23:17:00.001+09:00</published><updated>2007-03-10T18:17:51.333+09:00</updated><title type='text'>Bye Bye C+JP</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/154/378971277_061a4f4839.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 211px; height: 324px;" src="http://farm1.static.flickr.com/154/378971277_061a4f4839.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
Schnüff. Zwei Jahre waren sie jetzt hier in Tokyo, davon ein Jahr mit mir zusammen. Und jetzt haben sie sich wieder aus dem Staub gemacht! Zurück ins "gelobte Land". Dahin, wo einen jeder versteht und man selbst versteht (außer man ist in Niederbayern), wo man alles lesen kann (außer meiner Handschrift) und wo man nicht automatsich auffällt, bloß weil man zufällig nicht mit schwarzem Haar und Mandelaugen geboren wurde.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für alle, die es noch nicht wissen, wie wir drei uns kennengelernt haben, hier nochmal die Geschichte: Alles begann mit einem Autounfall. Also eigentlich waren es sechs demolierte Autos. Und zwar nicht von uns verursacht sondern von irgendso einem Idioten. Selbiger hat, anscheinend promillebeschwingt, Samstagnacht in einer 30er Zone beim Abbiegen die Kontrolle über sein Automobil verloren und mit selbigem erst das Gefährt hinter mir touchiert, dann meines gerammt, ist davon abgeprallt und wurde auf die andere Seite geworfen. Dort hat er sein Geschoss dann einem Keile gleich zwischen zwei weitere Automobile gerammt, weshalb eines davon nach vorne hüpfte und ein fünftes beschädigte. Das war dann das von JP.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Krach muss infernalisch gewesen sein!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tags drauf bin ich dann zu meinem roten Geschoss hin und will gerade einsteigen, als mich ein Passant von der anderen Straßenseite freundlich auffordert, mir doch "mal die andere Fahrzeugseite zu bewundern". Totalschaden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum selben Zeitpunkt kamen C &amp;amp; JP gerade ebenfalls zu ihrer Kalesche und freuten sich gleichermaßen über die schöne Bescherung. OK - für mich war der Unfall nur der willkommene Abschluss eines Denkprozesses, ob ich denn das Auto wirklich brauche und ob es nicht ohne auch prima ginge. Für die beiden war die Freude aber umso größer, da sie gerade erst wenige Wochen die stolzen Besitzer ihres Gefährtes französischer Provenienz waren...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind dann gemeinsam zur Polizei gegangen und nach einger Zeit hat sich ein reger Kontakt entwickelt. (Die Polizei, Dein Freund und Helfer.) Daher war ich zunächst sehr enttäuscht, als die beiden nach einiger Zeit beschlossen,  ein Aufenthalt in Japan sei ein Muss und als sie schließlich Anfang 2005 aufbrachen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Umso erfreuter war ich dann allerdings, als sich nur 6 Monate später herausstellte, dass meine Firma es begrüßen würde, wenn ich meinen Wohnsitz auch für einige Zeit auf diese pazifische Inselgruppe verlegen würde. Jedenfalls hat ihr Hiersein meinen Einstieg enorm vereinfacht und mein erstes Jahr enorm erleichtert. Herzlichen Dank für die Starthilfe!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt sind sie weg. :-( Zum Abschluss haben wir noch rege und mit vielen Freunden gefeiert - einschließlich der obligaten Karoke-Session. Wenn Ihr Euch die Bilder von meinem Abschiedsgeschenk an die zwei ansehen wollt, dann findet Ihr die wie üblich auf meiner
&lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/AHzaNq"&gt;Flickr.com&lt;/a&gt; Seite.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und den zwei natürlich alles Gute zum Neustart in der alten Heimat!&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-3210767748171747277?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/3210767748171747277/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=3210767748171747277' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/3210767748171747277'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/3210767748171747277'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/02/bye-bye-cjp.html' title='Bye Bye C+JP'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-1239863042470933404</id><published>2007-02-13T23:16:00.000+09:00</published><updated>2007-03-10T17:27:02.578+09:00</updated><title type='text'>Beijing (ohne Chinesisches Neujahr)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/127/357035083_ba95dc9f42.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 287px; height: 191px;" src="http://farm1.static.flickr.com/127/357035083_ba95dc9f42.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
Ursprünglich hätte ich Wihnachten gerne im Familienkreis zu verbracht. Da die Eltern aber bereits im November in Peking waren und ich wie üblich unter chronischem Zeitmangel war noch ein Flug für sie einfach zuviel und für mich zeitlich nicht machbar. So haben wir dann den Alternativplan entwickelt, dass ich die Festtage in China verbringen. Das Projekt wollte es dann aber doch anders und der Flug erübrigte sich (wir berichteten).
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Glücklicherweise ist Neujahr auch in Japan ein ganz gorßes Ding. Die ersten drei Tage nach Neujahr sind frei und viele Firmen geben gleich die erste Woche komplett frei. Für Japaner also eine hervorragende Gelegenheit für Familienbesuche und eine der zwei klassischen Urlaubsgelegenheiten (neben der Golden Week).
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings orientieren sich Japaner beim Jahreswechsel ausschließlich am westlichen Kalender. Ursprünglich war auch hier der chinesische Mondkalender Trumpf. Gemäß diesem fällt Neujahr auf den zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende. Allerdings hat man sich zur Zeit der Meijiwende anders besonnen und das alte Kalendersystem durch das westliche ersetzt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber - kurz gesagt - mir doch egal. Hauptsache frei!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also ich auf nach Peking zur Neujahrsfeier!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Sprung war gewaltig. Und damit meine ich nicht nur die Temparaturen! Während der Tokioter  Winter 2006 eher Kölner Qualitäten hatte - genauso lau aber mit vieeeeel weniger Regen - ist Beijing sowas von kalt! Von +5 auf -8 klingt numerisch zwar nicht nach viel, der persönliche Wohlfühlindikator wird dadurch aber ziemlich massiv aus dem Tritt gebracht. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleich nach der Ankunft fühlte ich mich an Kindheitstage und spätere Besuche in Kattowice (Polen) erinnert: Der Ruß, Staub und Schmutz und vor allen dieser eigenartige Gestank, den die vielen LKW und die Kohleheizungen verbreiten. Eine ganz eigenartige Mischung, die viele Westler vielleicht noch von Besuchen in der ehemaligen DDR kennen, die sie in den ersten Jahren nach dem Anschluss gemacht haben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt sieht man noch sehr deutlich, dass China, verglichen mit Japan, noch einen verdammt weiten Weg gehen muss. So langsam beginne ich zu verstehen, warum Japaner die Frage verneinen, ob sie zu Asien gehören. Da liegen halt Welten zwischen der zweitstärksten Weltwirtschaftsmacht und China - immer noch und trotz des Hypes. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in einem weitern Punkt unterscheiden sich Chinesen massiv von Japanern: Zurückhaltung, Scheu und Reserviertheit scheinen als Wörter und Verhaltensweisen keine chinesische Entsprechung zu haben. Geh in eine Laden und jeder will Dir sofort alles verkaufen. Sie rennen Dir hinterher, sie fassen Dich notfalls an und geben keine Ruhe. Und wenn sie nur drei Worte kennen (meistens "cheap" oder "want to buy?"), dann benutzen sie diese auch bis zum Abwinken. Naja, es sind und waren schon immer erfolgreiche Kaufleute und Händler. Und jeder will und muss einfach erfolgreich sein. Das Ding mit dem Kommunismus steht nur auf irgendeinem Papier - hier will jeder ganz schnell mehrere Jahrzehnte nachholen.  
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das einzige, was mir persönlich dabei am meisten aufgestoßen ist, ist ein mit der Zeit aufkeimender Rassimus. De facto ist man in einem Dritte-Welt-Land und damit für die Einheimischen nichts anderes als eine herumlaufende Geldbörse. In Folge wird einem dauernd alles als superbillig angepriesen, ständig wird man mit Angeboten gegängelt, und man wird das ständige Gefühl nicht los, das man von vorne und hinten beschissen, verarscht und über den Tisch gezogen wird. Und alles mit Produkten, die sowieso nix taugen und bereits beim Kauf schrottreife Fakes sind. Schade.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem war der Trip lohnend. Nicht nur wegen des Familienbesuches. Trotz der winterlichen Kälte gab es doch noch das eine oder andere gesehen habe. Hier wieder der klassische Link zu meinen &lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/N9f7XD"&gt;Bildern auf Flickr.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br clear="all"&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-1239863042470933404?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/1239863042470933404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=1239863042470933404' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/1239863042470933404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/1239863042470933404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2007/02/beijing-ohne-chinesisches-neujahr.html' title='Beijing (ohne Chinesisches Neujahr)'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-116705715011934755</id><published>2006-12-25T23:32:00.000+09:00</published><updated>2007-02-28T23:50:29.600+09:00</updated><title type='text'>Bangkok</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;Die ursprüngliche Planung sah eigentlich vor, nach Okinawa zu fahren. Da wir (Cordu, Jean-Phi und ich) davon ausgingen, dass das die letzte gemeinsame Gelegenheit f&amp;uum;r einen gemeinsamen Urlaub hier in Japan w&amp;uunl;rde, wollten wir irgendwas exotisches machen. Halt etwas, um den zweijährigen Aufenthalt für die beiden abzuschließen. Zunächst ging uns noch Palau  im Kopf un, aber wir stellten bald fest, dass wir die meiste Zeit in Flugzeugen oder beim  Umsteigen verbringen würden. Also Okinawa: Exotisch und doch gleichzeitig extrem japanisch. Die perfekte Wahl.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bedauerlicherweise mussten wir aber schon bald feststellen, dass die perfekte Wahl einen Haken und der Flug wirklich teuer werden würde. Also doch nicht Okinawa. Nach einigem Hin und Her haben wir uns dann für Thailand und Bangkok entschieden. Nur vier Flugstunden von Tokyo entfernt, hinreichend exotisch sommerlich warm, und einschließlich Hotel so teuer wie der bloße Okinawaflug.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zugegebenermaßen war uns auf Grund des es kürzlich zuvor abgelaufenen Putsches doch ein wenig mulmig, als wir uns für das Novemberwochenende 24/26 einschifften. Allerdings war es ja bis dato ruhig zugegangen und so ein Putsch ja auch nicht gerade neu für das Land.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/134/319507700_ce4f54b73e.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 215px; height: 143px;" src="http://farm1.static.flickr.com/134/319507700_ce4f54b73e.jpg" alt="" align="left" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Der Sprung Tokyo / Bangkok ist gewaltig. Die meisten Europäer sehen es wohl vor allen Dingen als eine außerordentlich exotische Stadt. Fü viele ist es vermutlich auch der allererste Kontakt mit Asien überhaupt. In diesem Sinne waren wir ja hinreichend abgehärtet! ;-) Für uns war es daher vor allen Dingen der krasse Bruch zwischen durchtechnisierter erster und der dritten Welt: Krach, Staub, Straßenhändler, feilschen um jeden Preis... Und vor allen Dingen eine Höflichkeitslevel und persönliches Distanzgefühl, dass sich erheblich von dem Japans unterscheidet. Naja, aber das weicht wohl überall um Welten von japanischen Standards ab. ;-) Mir persönlich hat der infernalische Krach am meisten zugesetzt.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hat man sich daran erst mal gewöhnt, kann man aber auch die positiven Seiten entdecken:
&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Frauen die gehen können&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Farbenfrohe Kleidung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Endlich mal wirklich scharfes Essen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;frisches Obst (Ananas, Mango,...) von hervorragender Qualität an so ziemlich &lt;a href="http://farm1.static.flickr.com/144/319511556_f02e6ec1f8.jpg"&gt;jeder Ecke&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;mehr Grün in den Straßen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;(aber jetzt:) fremdartig anmutende schöne Bauten, Tempel und reichlich &lt;a href="http://farm1.static.flickr.com/141/319522646_7ccf91eed9.jpg"&gt;Mönche&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Menschen die weniger Angst vor Fremden haben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Man kann so ziemlich alles auf Englisch erledigen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir haben - natürlich - so ziemlich alles mitgenommen, was an interessanten Bauten besichtigt werden musste: den &lt;a href="http://farm1.static.flickr.com/128/319530600_b564603e3e.jpg"&gt;Grand Palace&lt;/a&gt; sowieso. Jede Menge "ich-war-wirklich-da"-Fotos findet Ihr wie üblich auf &lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/MfiiLL"&gt;Flickr.com&lt;/a&gt;. Am  meisten in Erinnerung sind uns Dreien aber wohl diese zwei, drei Dinge geblieben:
&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Zum einen haben wir uns im Wat Pho einer Thai-Massage hingegeben. Danach hatte man zwar für einige Zeit das Gefühl locker flockig durch die Gegend zu schweben (vor allem  nachdem wir schon stundenlang durch die Stadt getigert waren), der anschließende Muskelkater war allerdings nicht von schlechten Eltern.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;a href="http://farm1.static.flickr.com/136/319509074_370949e61a.jpg"&gt;Teetrinken im Hotel Oriental&lt;/a&gt;: Dabei habe ich mich mit einem sagenhaften Schokoladenkuchen abgeschossen wie nur was!&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;Eine &lt;a href="http://farm1.static.flickr.com/138/319522921_3b76f52139.jpg"&gt;Bootsfahrt&lt;/a&gt; mit einen dieser pfeilschnellen Lininebusse - sorry - Langboote. Die Jungs heizen mit so einem &lt;a href="http://farm1.static.flickr.com/142/319521766_b226f3292c.jpg"&gt;Affenzahn&lt;/a&gt; durch die Kanäle, dass einem Angst und Bange wird. Wer Achterbahnen nicht mag, wir dies vermutlich hassen!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;p align="center"&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/125/319503943_9d3c555d92_b.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 595px; height: 176px;" src="http://farm1.static.flickr.com/125/319503943_9d3c555d92_b.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-116705715011934755?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/116705715011934755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=116705715011934755' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116705715011934755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116705715011934755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2006/12/bangkok.html' title='Bangkok'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-116705562708682874</id><published>2006-12-25T22:28:00.001+09:00</published><updated>2006-12-25T23:07:07.100+09:00</updated><title type='text'>Weihnachten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Findet nicht statt.
&lt;p&gt;Womit man den Blog eigentlich schließen könnte. Allerdings wäre damit nur die halbe Wahrheit gesagt.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie alles Westliche ist Weihnachten natürlich hipp und modern und toll. Zumindest bei den jüngeren Leuten, auch wenn die langjährigen (christlichen) Traditionen dahinter vollkommen fehlen. Höchstens unter Freunden macht man sich kleinere Geschenke, aber vor allen Dingen ist Weihnachten ein Fest und eine hervorragende Gelegenheit, mal wieder eine Party zu besuchen und sich so volllaufen zu lassen.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tradition hin oder her, das Drumrum ist durchaus festlich: Nikoläuse laufen allerorten rum, selbt Lieferwagenfahrer versehen ihren Dienst rotbemützt und alles ist voller Lichterketten.  Derzeit sind übrigens die kleinen blauen Leuchtdioden extrem angesagt!

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/142/332721454_9c3cbd1c55.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://farm1.static.flickr.com/142/332721454_9c3cbd1c55.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Abgesehen davon, dass es hübsch ausschaut und die winterliche Dunkelheit und Tristesse verbtreibt, ist der Hintegrund aber vor allem ein kommerzieller: Die meisten Japaner erhalten das Jahr über ein recht flaches Gehalt. Umso wichtiger sind für sie die jährlichen Bonuszahlungen, die auch zwei, drei Monatsgehälter erreichen  können. Und die prasseln - trara - just zu Weihnachten / um die Jahreswende auf die Leute herunter (wahrscheinlich daher "Jahresbonus"). Entsprechend sind die Leute in Spendierlaune und kaufen alles, was bei drei noch nicht auf den Bäumen ist. Für den Einzelhandel also ein entsprechend wichtiges Datum und für die Firmen ein bedeutende Zeitraum, den es mit neuen Produkten zu beackern gilt.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freie Tage sind aber dementsprechend nicht angesagt. Unsereins muss dann gewillt sein, ein paar Urlaubstage springen zu lassen. Ich jedenfalls kann diesjahr aber leider wegen des Jobs nicht freinehmen: keine Vertretung verfügbar. Naja, so muss ich denn auf die freien Tage um Neujahr herum warten, um endlich mal wieder auf Familienbesuch gehen zu können.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-116705562708682874?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/116705562708682874/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=116705562708682874' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116705562708682874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116705562708682874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2006/12/weihnachten.html' title='Weihnachten'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-116705326830365187</id><published>2006-12-25T22:27:00.000+09:00</published><updated>2007-02-14T01:14:11.206+09:00</updated><title type='text'>Takao</title><content type='html'>Man mag es kaum glauben, aber es ist im vergangenen Jahr doch noch einiges passiert. Außer Arbeit. So sind wir, Cordula, Ai, Ayumi, Jean-Phi und ich, am Wochende (2006-11-12) nach &lt;a href="http://www.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;amp;amp;amp;amp;q=Japan+Tokyo&amp;ie=UTF8&amp;amp;om=1&amp;z=14&amp;amp;ll=35.626187,139.245529&amp;spn=0.05058,0.086517&amp;amp;t=h"&gt;Takao&lt;/a&gt; herausgefahren zm Bergwandern.
&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
Der Sinn war eigentlich, die Farbenpracht des Momiji zu genießen. Wie schon häufiger berichtet, schätzen die Japaner ihre vier Jahreszeiten sehr und sind deren  genaue Beobachter. Wenn der Winter mit der Pflaumenblüte ausklingt und das Frühjahr durch die Kirschblüte geprägt wird, so ist der Herbst die Zeit des Momiji. Das ist eine relativ kleinblättirige Japanische Ahornart, die im Herbst in einem sehr intensiven rot leuchtet. Grund genug, daraus ein touristisches Kapitalereignis zu machen: So ist gerade Kyoto für seinen Ahorn bekannt und die Stadt ist im Herbst pickepackevoll mit Touristen, die welkende Blätter begucken wollen!

&lt;p&gt;Typischerweise ist es beim Momiji so, dass ein früher und strenger Herbst mit einem kurzen aber sehr intensiven Baumleuchten einhergeht. Mildes Wetter dagegen lässt die Blätter zwar lange am Blatt, kann aber nicht die intensiven Farben hervorlocken. Heuer ist "milde" angesagt. Sehr lange (Ende November) war es praktisch kein Problem, nur im Pulli auf die Straße zu gehen. Erst zum Abend hin wurde es frisch. Momijitechnisch also eine eher maue Saison. Macht nix, dann halt nur ein wenig Bergwandern...

&lt;p&gt;Takao, ist mit der S-Bahn leicht erreichbar. Nur ca. eine Stunde vom "Stadtkern" entfernt, liegt es im Nordwester der Standt. Da wo die Berge angfangen und die Tokyoter Ebene mit der dichten Bebauung aufhört. Das "hohe Ende" halt eben, wie der Name auch sagt.

&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/122/295351031_8a2ab5cc42.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 143px; height: 95px;" src="http://farm1.static.flickr.com/122/295351031_8a2ab5cc42.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Glücklicherweise hatten Ai und Ayumi alles perfekt organisiert: Bahn- und Busverbindungen, Streckenführung und - als besonderer Clou - ein Besuch bei einer örtlichen Umweltschutzgruppe! Die macht sich stark gegen den Bau einer neuen Autobahntrasse nebst Tunnel, was den Verkehr in dieser Gegend und durch den Naturpark noch mehr anheizen würde. Als Deutscher ist man natürlich für Umweltschutzthemen extrem empfänglich. Und wenn dann noch einer "Wald in Gefahr" schreit, dann wallt es dermaßen Teutonisch in der Brust, dass das Spendengeld quasi reflexhaft  die Vereinskasse wandert. Als Gegenleistung wurden dafür alle Spender mit der Teilnahme an einer kleinen Teezeremonie belohnt, die im Übrigen wirklich nett gestaltet war. Und das Setting (im Baumhaus) bei strahlendem Sonnenschein tat ein Übriges&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/103/295355000_b1794bd3f6.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://farm1.static.flickr.com/103/295355000_b1794bd3f6.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;.

&lt;p&gt;Anschließend haben wir uns dann WIRKLICH auf den Weg gemacht. Als stressgeplagter Großstädter ist man  ja mittlerweile  extrem dankbar für das bißchen Stille und die bessere Luft. Auch wenn man sich am Anfang nicht mehr genau daran erinnern kann, wie diese großen, hölzernen Dinger heißen, die überall rumstehen und die mit diesen grünen Lappen an ihren Fortsätzen durch die Gegend im Wind rauschen.

&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm1.static.flickr.com/119/295349805_d6a153dda1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://farm1.static.flickr.com/119/295349805_d6a153dda1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Glücklicherweise  hatten Ai und Ayumi, eine etwas abseitige Streckenführung ausgesucht.  Dadurch konnten wir den Aufstieg in ziemlicher Ruhe genießen. Wider Erwarten sind wir nur wenigen Leuten begegnet, denn eigentlich ist Takao der Tokyoter Hausberg (klar, bei der Nähe!). Naja, die fehlenden 2-3 Millionen haben wir dann weiter oben, in Gipfelnähe wiedergefunden... Adventssamstag in der Haupteinkaufstraße ist nix dagegen!

&lt;p&gt;Aber egal. Die Aussicht auf den Fuji und der Spaziergang war allemal die nervige Menschenmassen wert! Hier findet Ihr den &lt;a href="http://www.flickr.com/gp/86265563@N00/hhZY78"&gt;Link zu den restlichen Bildern auf Flickr.com&lt;/a&gt;. (Freunde und Familie können natürlich auch die ansonsten gesperrten Bilder sehen.)
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-116705326830365187?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/116705326830365187/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=116705326830365187' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116705326830365187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116705326830365187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2006/12/takao.html' title='Takao'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-116359634773194518</id><published>2006-11-15T21:45:00.000+09:00</published><updated>2006-11-15T22:15:01.890+09:00</updated><title type='text'>Fast Food</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/116/297274534_fac6ef1c3e.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 274px;" src="http://static.flickr.com/116/297274534_fac6ef1c3e.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;Schaut lecker aus, gell? Zum Reinbeißen!

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man kann sich extrem schnell daran gewöhnen, dass Restaurantkarten bebildert sind. Insbesondere dann, wenn man als ausländischer Analphabet kaum reden und noch viel weniger schreiben kann. Japanern ist diese Idee so in Fleisch und Blut übergegangen, dass der typische Reiseführer zu einem guten Teil aus Essensbildern besteht. Wenn man bedenkt, dass Japaner Fremdsprachen kaum beherrschen und gleichzeitig mit Hingabe Kochesendungen schauen, viele Restaurants besuchen und das Ausland per Gaumen kennenlernen wollen, dann ist dieser Ansatz nur mehr als verständlich und sehr effizient.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neben den Bilderkarten ist es hier aber auch üblich, sein Angebot in 3D auf Tischen im Eingangsbereich oder im Schaufenster auszustellen. Leider setzen die Exponate recht schnell Staub an und werden häufig unter Neonröhren ausgestellt, aber dennoch ist der erste Eindruck täuschend echt.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was im Osten einfach als Plaste tituliert wird, hat der Japaner in kleine Kunstwerke verwandelt: Torten, Eiskrem, gefüllte Bierkrüge nebst Blume, gegrillte Spießchen, Sushi. Komplette Menüs sind in Kunststoff verfügbar. Und die Qualität, Farbe und Oberfläche ist zum Reinbeißen echt! Zumindest bei frisch gekauften Exemplaren.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei einem Spaziergang in Tokyo konnte ich bei einigen Fachhändlern vorbeischauen, die sich auf diese Produkte spezialisiert haben (hier gibt es Stadtteile, in denen sich zig Shops für professionellen Kochbedarf aneinanderreihen). Das Zeug ist nicht gerade billig (Sushi ca 1.500 Yen ~ 10 EUR) aber das Angebot ist berauschend. &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/86265563@N00/sets/72157594375968639/"&gt;Auf Flickr habe ich eine kleine Auswahl an Bildern bereitgestellt.&lt;/a&gt; Guten Appetit!

&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-116359634773194518?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/116359634773194518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=116359634773194518' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116359634773194518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116359634773194518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2006/11/fast-food.html' title='Fast Food'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-116256858624786339</id><published>2006-11-04T00:13:00.000+09:00</published><updated>2007-03-10T17:43:01.249+09:00</updated><title type='text'>Bunka no Hi</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/122/287698969_8c3d08f35f.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://static.flickr.com/122/287698969_8c3d08f35f.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
Tag der Kultur, am 03. November. Das ist der Geburtstag des ehemaligen Meji Tennos, der Japan nach der Zwangsöffnung durch die Amerikanischen schwarzen Schiffe begonnen hat zu reformieren. Damals hat er die Macht vom Shogun wieder an sich gezogen und Tokyo wurde auch offiziell die Hauptstadt Japans.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil sein Geburtstag, wird der Tag der Kultur am Meji-Schrein besonders gefeiert. Dazu bietet man beinahe alles auf, was der Ausländer so als "japanisch" versteht. Reiter, Karate und Schwertkampf, Sänger, Schauspieler, das volle Programm ist in und rund um den Meji-Schrein zu bewundern.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ich's ja mit Kultur nicht so habe, habe ich mich eher auf die Hottehüh und Schlagzuhaudrauf-Events konzentriert. Japanisches Theater oder Opernaufführungen kann man schließlich alle naslang zu sehen bekommen, anders als das Bogenschießen vom Pferd (Yabusame). Das wird übrigens als eine Frage der Konzentration gesehen und hat am heutigen Tag Beiklang des "Gebetes". Dabei ringen die Schützen um die Prosperität und Sicherheit des Landes! Klingt vielleicht ein wenig archaisch unzivilisiert und irgendwie komisch, aber so sind die Japaner halt (wo doch in Europa schließlich ein jeder weiß, wieviel besser eine zünftige Hexenverbrennung die Wohlfahrt des Staates ankurbeln kann).

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/99/287693344_db84e81474.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 307px; height: 204px;" src="http://static.flickr.com/99/287693344_db84e81474.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zum Yabusame holten sich die Reiter zunächst bei einem Gebet den Segen des Priesters ab, schwangen sich anschließend auf's Pferd und rasten anschließend nacheinander (in einigen Durchgängen) im Galopp an mehreren, in ca. 100m Abstand aufgestellten Schießscheiben vorbei. Bei jeder gilt es, den Pfeil frisch anzusetzen und abzufeuern. Gute Treffer werden mit lautem Geraune und Klatschen gebührend vom emthusiasmierten Publikum gefeiert. Das Ganze absolvieren die Reiter übrigens in einem derart irrwitzigen Tempo, dass man als Knipser kaum dazu kommt rechtzeitig den Kameraauslöser zu betätigen.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daneben ist der Kulturtag als nationaler Feiertag auch ein großer Familientag. Der Schrein brummt! Hochzeiten werden hier abgehalten gefeiert und ganze Familien kommen her, um sich den Segen abzuholen. Ganz wichtig: Vor allem die kleinen Mädels (aber auch die Jungs) paradieren unglaublich stolz mit ihren prächtigen kleinen Kimonos über das Gelände, und die Turis sind glücklich, weil sie endlich die gewünschten Fotomotive wie am Fließband geliefert bekommen! &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/86265563@N00/sets/72157594358796390/"&gt;Auf Flickr &lt;/a&gt;habe ich ein paar Bilder für Euch bereitgelegt.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-116256858624786339?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/116256858624786339/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=116256858624786339' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116256858624786339'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116256858624786339'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2006/11/bunka-no-hi.html' title='Bunka no Hi'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-116256665934045327</id><published>2006-11-03T23:17:00.000+09:00</published><updated>2007-03-10T17:40:54.953+09:00</updated><title type='text'>Bunkatsu</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/113/287719211_a1d6a7545f.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 233px; height: 350px;" src="http://static.flickr.com/113/287719211_a1d6a7545f.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Heißt soviel wie Trennung, (Ab-)Teilung. Und genau darum ging's vergangene Woche:
&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;Vor einiger Zeit hat meine (Mutter-) Firma entschieden, meinen Geschätsteil zu verselbständigen. Weltweit ist das  schon lange über die Bühne, nur in Japan hat man sich damit noch Zeit gelassen. Gut Ding will halt Weile haben. Vergangenen Montag wurde das ganze aber in einem weihevollen Rahmen endlich über die Bühne gebracht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist schon surreal: Ein ganzer Haufen Leute tritt in Deutschland aus Glaubens- oder vor allem Steuergründen aus der Kirche aus, aber hier lädt man sich erstmal einen Shintopriester ins Haus, damit dieser in einer kleinen Zeremonie vor der andächtig schweigenden Mannschaft das Glück auf die neue Firma herunterbetet. Während des Schabernacks gingen mir die ganze Zeit diese alten Filmschnipsel aus der Nazizeit im Kopf um: Würdevoll schwenken Priester ihr Weihrauchfässchen vor den brandneuen Panzern, die bald gen Russland rattern werden. Bestückt mit denselben Soldaten, die bei der Weihe so andächtig die Kappe gelüpft haben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/105/287716960_7993b61427_m.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 0px 5pt; float: right; cursor: pointer; width: 186px; height: 186px;" src="http://static.flickr.com/105/287716960_7993b61427_m.jpg" alt="" border="0"/&gt;&lt;/a&gt;
Wie dem auch sei, meine japanischen Kollegen fanden es jedenfalls große Klasse (und ich zumindest interessant). So eine Gelegenheit (neuer Firmenstart) bekommt man nicht so häufig und immerhin ist es auch ihre Kultur. Für mich wird es aber mit jedem mal schwerer das Konzept von Religion und Glauben zu verstehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gesagt sein soll aber auch, dass es schön war den Start der neuen Firma in einer kleinen Zeremonie zu vollziehen. Deren Abschluss war denn aber auch ganz und gar weltlich: Die Leitungsebene hat - ganz traditionell - gemeinsam ein Sakefass aufgebrochen und wir alle haben einsam im Rahmen einerdavon gekostet. Das Zeug hat's ziemlich in sich - so beschwingt habe ich schon lange nicht mehr programmiert ;-)
&lt;/p&gt;&lt;br clear=all&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-116256665934045327?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/116256665934045327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=116256665934045327' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116256665934045327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116256665934045327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2006/11/bunkatsu.html' title='Bunkatsu'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-116043409314226017</id><published>2006-10-10T07:01:00.000+09:00</published><updated>2007-02-13T23:10:28.426+09:00</updated><title type='text'>Oktoberfest</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In München gerade vorbei, hier immer noch aktuell. Jedenfals bis gestern:

&lt;p&gt;Freitags waren wir alle noch der festen Überzeugung, das jüngste Gericht stünde unmittelbar bevor und wir würden alle entweder elendiglich im Regen ersaufen oder in den nahen Pazifik  geweht - Taifun Nr. 16 und 17 waren unterwegs und waren dabei, die Regenstatistik des Monats deutlich nach Norden zu korrigieren.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Völlig überraschend - immerhin stand ein langes Wochenende bevor und eigentlich hätte man daher mindestens die wettertechnische Apokalypse erwarten dürfen - drehte das Wetter aber ab Samstag in Richtung hervorragend: Einen so klaren Himmel und herrlichen Sonnenschein hatten wir seit Monaten nicht zu vermelden! Das verdankten wir voraussichtlich den herzhaften Windböen, die die wenigen Wolken über den Himmel scheuchten.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/95/264828367_52ecc81161.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://static.flickr.com/95/264828367_52ecc81161.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Für dieses Wochenende waren allerdings keine Exzesse geplant; ausspannen und vielleicht ein Besuch in Yokohama. In einem Festzelt für einige hundert Leute hatte man in einem Ausgehbezirk in Hafennähe das örtliche Oktoberfest untergebracht. Das Innere war bei unserem Eintreffen zum Bersten gefüllt und zusätzliche Bänke hatte man im Außenbereich aufgestellt. Da ging es denn recht gesittet zu, während drinnen die Zenzi steppte: Spaten und Kirin Brew waren angerückt, Franziskaner Weißbier war zu haben, Bretzen, Schweinebraten, Bratwürstchen und Maultaschen dito. Obatzda und die ubiquitären Wiesnhendl fehlten allerdings, was vermutlich daran liegt, das man das Zeugs nicht mit Stäbchen essen kann (sic!).

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Richtig zünftig wurde es erst, als eine Blaskapelle aus dem Tölzer-Raum dem Gemenge zugeführt wurde. In Krachledernen und Dirndl gaben die Mädels und Jungs ihr bestes und begeisterten die zusehends enthemmter werdenden Massen. Alle Japaner gaben sich jedenfalls bei Polonaisen und auf den Bänken stehend (Schuhe aus!) redlich Mühe, das Bild vom stets kontrollierten Japaner zu zerstören. Jedenfalls hatten sie den Bogen mit dem "1,2, Gsuffa" sehr schnell raus.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/110/264827334_e76a6d79c0.jpg?v=0"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 231px; height: 154px;" src="http://static.flickr.com/110/264827334_e76a6d79c0.jpg?v=0" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wie uns nachher einer von den Tölzer Sängerknaben berichtete, war er nicht nur erstaunt, wie die Japaner gefeiert haben, sonder auch wie sie sich hier zielgerichtet abgeschossen haben. Während in Deutschland aber Bingedrinking eher der Altersgruppe 16+ zuzurechnen ist, scheinen bei der Yokohama Wiesn  gerade die jungen Frauen ziemlich abgestürzt zu sein. Zieht man allerdings das normalerweise geringe aktive Volumen der extrem dünnen Japanischen Frauen in Betracht, kann das nicht wirklich verwundern. &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/86265563@N00/sets/72157594319513686/"&gt;Hier der übliche Link zu den Wiesnbildern.&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-116043409314226017?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/116043409314226017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=116043409314226017' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116043409314226017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/116043409314226017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2006/10/oktoberfest.html' title='Oktoberfest'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-115974449478233498</id><published>2006-10-02T07:04:00.000+09:00</published><updated>2006-10-02T09:17:01.200+09:00</updated><title type='text'>Wochenend und Sonnenschein...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich wollte ich ja nur ein simples langes Wochenende verbringen. Ein Bonusurlaubstag war noch im Köcher und der würde gnadenlos am letzten Septembertag verfallen. Also habe ich Montags 2006-09-25 frei genommen und wollte nach Takayama in der Nähe von Nagano. Eine nette kleine Stadt mit Freilichtmuseum. Sie ist seit langem bekannt für ihre Kunsthandwerker und zählt zu den wenigen Städten in Japan, die nicht zerbombt, abgebrannt oder von einem Erdbeben plattgemacht wurden.

&lt;p&gt;Pustekuchen!

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;X Anfragen an Jugendherbergen, Pensionen und schließlich sogar teuerer Hotels habe ich gestellt und X habe ich als Absagen postwendend in der Mailbox gefunden. Dabei findet das große Herbstfestival in Takayama erst zwei Wochen später statt.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wohl dem Manne, der Freunde mit Plänen hat. Kurzerhand habe ich also am Donnerstag gebucht und mich Cordu und Jean-Phi angeschlossen, die einen Trip nach Hong-Kong geplant hatten. Zur Orientierung: Reisezeit und Kosten sind in der Größenordnung eines Mallorca-Trips. In dem Fall hängt allerdings noch eine Stunde Zeitverschiebung mit dran.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also sind wir Freitags am späten Nachmittag los und waren fünf Stunden später auf der Insel. Glücklicherweise meinte es der Wettergott meistens gut mit uns: Herrliches Sommerwetter am Samstag (ideal zum Erkunden der Stadt) und Sonntag war's immer noch gut genug, um auf die Insel Lamma zu fahren. Eigentlich hatten wir einen Badeausflug geplant, aber so ist es wenigstens ein netter Spaziergang geworden, bei dem sich das gestresste Tokyoter Auge mal wieder daran gewöhnen konnte, wie die Farbe "grün" eigentlich aussieht und was ein Baum ist.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/104/257893534_30dd8b9fc9.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://static.flickr.com/104/257893534_30dd8b9fc9.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Für mich war es nach 2001 der bereits zweite Ausflug nach Hong-Kong. Allerdings ist die Stadt so wuselig und interessant, dass sich auch wiederholte Besuche lohnen. Obwohl de facto kleiner als Tokyo wirkt die Stadt viel voller, dichter gepackt, höher bebaut, aktiver und auch lebensfroher als Tokyo! Bloß weil sie "irgendwo im Osten jenseits Dresden" liegen, sind die Asiaten noch lange nicht alle gleich. Es beginnt bei so banalen Sachen wie der problemlosen Verwendung des Englischen, setzt sich fort bei der Kleidung und Mode der Menschen und endet nicht zuletzt bei ihrer Art und dem Umgang mit Fremden: Die typisch japanische Zurückhaltung, bei der man sich eher einen Arm abhacken würde, als einen Fremden anzusprechen, scheint den Hong-Kongern eher fremd zu sein. Ich hab das Wochenende jedenfalls mal wieder in vollen Zügen genossen!

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ach ja, ein paar Photos konnte ich auch mal wieder machen. Wie üblich liegen die auf meiner &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/86265563@N00/sets/72157594308172026/"&gt;Flickr.com&lt;/a&gt; Seite.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-115974449478233498?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/115974449478233498/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=115974449478233498' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/115974449478233498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/115974449478233498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2006/10/wochenend-und-sonnenschein.html' title='Wochenend und Sonnenschein...'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-115867359635639896</id><published>2006-09-19T22:40:00.000+09:00</published><updated>2006-09-19T22:46:36.373+09:00</updated><title type='text'>Nachtrag zur WM</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier noch eine kleine Nachlese zur WM mit Zitaten aus dem japanischen Fernsehen:
&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Kiyoshi Inoue (japanischer Fußball-Kommentator während der WM): Auch ein paar Schwarze spielen für Deutschland. Auch Deutschland hatte ja viele Kolonien in Afrika.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kiyoshi Inoue (japanischer Fußball-Kommentator, beim Spiel Deutschland-Italien bei der WM 06): Der Mann, an den sich Angela Merkel da kuschelt, ist der italienische Präsident - Romano Berlusconi. Schon im Zweiten Weltkrieg arbeiteten Deutschland und Italien zusammen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kiyoshi Inoue (japanischer Fußball-Kommentator während der WM): Hier in Dortmund sieht man noch deutlich, dass hier früher das kommunistische Ostdeutschland war. (Daraufhin der Ko-Kommentator:) Ist das wirklich schon Ostdeutschland? (Inoue:) Ja, der Fluss Rhein war früher die Grenze. Wer da rüber wollte, wurde erschossen. Es gab nur eine Brücke, bei Remagen, die ist jetzt wieder aufgebaut.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kiyoshi Inoue (japanischer Fußball-Kommentator während der WM): Diesen deutschen Spieler kann kein Mensch aussprechen, ich muss mal auf meine Liste schauen: Shi-wai-nu-shi-tai-gari. (Schweinsteiger) Nennen wir ihn einfach "Das Lachsgesicht mit der Bürste auf dem Kopf".&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kiyoshi Inoue (japanischer Fußball-Kommentator während der WM): Viele Frauen haben uns angerufen und gefragt, wer denn dieser supergut aussehende Mann auf der deutschen Bank ist. Das ist Biru,  einer der drei Trainer der deutschen Mannschaft (gemeint war Oliver Bierhoff).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kiyoshi Inoue (japanischer Fußball-Kommentator während der WM): Auch er (gemeint war Klinsmann) wurde kritisiert, weil er nicht in Deutschland Steuern zahlt. Das machen viele deutsche Sportler, wie auch der Tennisspieler Beku (gemeint war wohl Boris Becker) und der Rennfahrer Schumi, denn nach der Wiedervereinigung wandern alle Leistungsträger aus Deutschland aus. Die Regierung kassiert alles Geld, um es den armen Ostdeutschen zu geben, die sich noch nicht an Arbeit gewöhnt haben.
&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-115867359635639896?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/115867359635639896/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=115867359635639896' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/115867359635639896'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/115867359635639896'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2006/09/nachtrag-zur-wm.html' title='Nachtrag zur WM'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-115857975704044684</id><published>2006-09-18T19:57:00.000+09:00</published><updated>2006-09-18T20:49:50.836+09:00</updated><title type='text'>Mito (Ibaraki)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;p&gt;
Da ich dieses Wochenende durch eine widerliche Erkältung schachmatt gesetzt worden bin (natürlich war es ein langes Wochenende :-( !) muss ich Euch mit Berichten über ältere Ereignisse erfreuen...

&lt;p&gt;Etwas ermüdet durch den Job habe ich mir vergangenen Montag einen freien Tag gegönnt, weil ich  unbedingt mal wieder raus aus Tokyo wollte: Nach was Grünem, nach weniger Hektik und weniger Krach - danach war mir der Sinn. Mehr durch Zufall bin ich dann in einem Reiseführer auf &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mito%2C_Ibaraki"&gt;Mito&lt;/a&gt; gestoßen. Etwa eineinhalb Stunden nordöstlich von Tokyo und Hauptstadt der Provinz Ibaraki gibt die Stadt selbst leider nicht viel her. Ca. 400 gegründet beherbergte Mito in seinem Schloss über lange Zeit verschiedene Samurai-Familien. Das Schloss ist aber leider nur als Wiederaufbau zu besichtigen. Das sowie die zumeist gesichtslose Neubauten sind Resultat amerikanischer Bombardements im Zweiten Weltkrieg, die die Stadt zu 3/4 platt machten.

&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/97/240481673_563c6214a0_d.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://static.flickr.com/97/240481673_563c6214a0_d.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Industriell ist Mito nicht bedeutend, wohl aber als Touristenmagnet mit einem der drei schönsten Gärten Japans (三名園 san mei en).  1841 wurde der Keiraku-En durch den lokalen Lord &lt;a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Tokugawa_Akinari&amp;amp;action=edit" class="new" title="Tokugawa Akinari"&gt;Tokugawa Akinari&lt;/a&gt; gegründet und war - sehr bemerkenswert - von Anfang an als öffentlicher Park konzipiert. 

&lt;p&gt;Neben Bambus, Azaleen und zahlreichen Nadelbäume beherbergt das ca. drei Hektar große Areal etwa 3000 Pflaumenbäume, die sich auf ca. 100 Arten verteilen. Die Pflaumenblüte Ende Februar / Anfang März  zieht dann die entsprechenden Menschenmassen an. Davon habe ich (zum Glück!) aber nichts mitbekommen, ging es mir doch hautpsächlich darum, mal wieder raus der Stadt zu kommen. Wenn Pflaumenblüte ist, werde ich sicher nochmal vorbeischauen; dann allerdings nur mit stahlkappenbewehrtem Schuhwerk und drängelfester Kleidung. (Wer möchte, kann sich die Fotos bei &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/86265563@N00/sets/72157594279330316/"&gt;Flickr.com&lt;/a&gt; ansehen.)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-115857975704044684?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/115857975704044684/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=115857975704044684' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/115857975704044684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/115857975704044684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2006/09/mito-ibaraki.html' title='Mito (Ibaraki)'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-115798766175105329</id><published>2006-09-11T23:36:00.000+09:00</published><updated>2006-09-12T00:14:21.820+09:00</updated><title type='text'>Sommerpause</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Salut! Der Sommer ist (fast) vorbei, die Temperturen bewegen sich wieder in erträglichen Grenzen und die Luftfeuchte hat zum Glück abgenommen.

&lt;p&gt;Ich habe mir für die vergangenen Wochen eine gepflegte Blog-Sommerpause gegönnt. Zum einen lag das an dem Wetter, das im Juni / Juli erbärmlich gewesen ist. Wochenlang hat es einfach nur geregnet, alles war grau in grau und Depressionen hielten fröhliche Urständ'. Beim Betrachten der Abendnachrichten hatte man eher den Eindruck, einem Wolfgang Petersen Katastrophenfilm beizuwohnen: Über die Ufer tretende Flüsse, Autos und  Häuser die einfach wegschwammen und die  Leute ihrer Güter beraubten. Ziemlich erbärmlich! Interesanterweise ist das anscheinend überhaupt nicht bis Europa durchgedrungen. Alle haben zwar irgendwas über Taifune in China gewusst, aber von  den japanischen Verhältnissen wusste keiner was!

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Naja und dann, als das Wetter endlich wieder besser wurde und ich mich schon mental darauf eingestellt hatte, die langen und prächtigen Feuerwerke Tokyos (Hana-bi) zu bewundern, dann kam doch das bereits tot-geglaubte Projekte. Innerhalb kürzester Zeit musste ich  zur Vorbereitung weg aus Tokyo und die  anschließende Umsetzung wieder hier vor Ort war auch nicht von schlechten Eltern. (Wäre ich doch Consultant geblieben - mehr Kohle und kürzere Arbeitszeiten!)

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt, wo's wieder einigermaßen normal läuft, kann man auch wieder ans Weggehen und Feiern denken: Nach über sechs Monaten in Tokyo habe ich es endlich geschafft, am Wochenende auszugehen! Zählt man die Monaten vorher in München hinzu, wo ich weder Zeit noch Lust hatte, dann werden daraus schon eher neun bis zehn Monate ohne den samstäglichen Clubbesuch!

Aber im Detail: Cordu &amp;amp; Jena-Phi hatten einen Restaurantbesuch mit zwei von Jean-Phis Arbeitskolleginnen vereinbart. Glücklicherweise sprechen die beiden seht gut Englisch (NICHT normal! Sehr gut schon gar nicht). Den ersten Teil des Abends haben wir dann zum Teil bei sehr leckeren, zum Teil glitschigen Japanischen Spezialitäten zugebracht. Enthusiasmiert (duch die eingelegten Tintenfische?) war Jean-Phi nicht mehr zu halten und wir mussten zum Karaoke. Wer weiß, wie ich singe, versteht meine Reserviertheit. Fazit:
&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Abba und Supertramp sind idiotensicher und gehen immer.
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weder was langsames noch was schnelles wählen.
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bei allem, was man nicht aus dem Effeff kennt: Finger weg!
&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;Leider, leider, leider kein Bilder :-( Mein Trumm von Spiegelreflex mag ich nicht immer herumschleppen... Allerdings hat mir der Abend den nötigen Antrieb verschafft, mir eine digitale Kleinknips zuzulegen. Also in Zukunft hoffentlich mehr.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach reichlich zwei Stunden waren dann sämtliche Stimmbänder überanstrengt und die Nerven durch. "Einige" haben dann beschlossen, den Abend mit einem klassischen deutschen Musiker ausklingen zu lassen. Gegen 04:20 sind wir schließlich aus der Performance von Sven Väth im "Womb" getorkelt und haben den Abend bei einem Burger ausklingen lassen (The corner stone of a nutritious breakfast, wie mein kleiner Bruder zu sagen pflegt). Mit der ersten U-Bahn bin ich gegen fünf dann Heim.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-115798766175105329?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/115798766175105329/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=115798766175105329' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/115798766175105329'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/115798766175105329'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2006/09/sommerpause.html' title='Sommerpause'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24301710.post-115245486968015520</id><published>2006-07-09T22:18:00.000+09:00</published><updated>2006-07-10T20:41:08.323+09:00</updated><title type='text'>Disneys Sea World</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/71/184803700_333691bc47.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://static.flickr.com/71/184803700_333691bc47.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div style="text-align: justify;"&gt;
&lt;p&gt;Als begeisterter Besucher von Themen-, Fantasie- oder Vergnügungsparks bin ich nicht gerade verschrieen. Wenn allerdings ein Geburtstag nur wenige Tage zurückliegt, oder wenn man mich mit dem Besuch loopingbewehrter Transportmittel locken kann, nun, dann bin ich gerne und großzügig bereit, über meinen Schatten zu springen. Also haben Jean-Phi, Cordula und ich uns einen Tag frei genommen und uns gemeinsam mit Kaori (einer Freundin und Nachbarin von Cordu und Jean-Phi) in den Disney-Seeweltpark aufgemacht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Seewelt ist  neben dem eigentlichen Disneypark ein Teil des &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tokyo_Disney_Resort"&gt;Toyko Disney Resort&lt;/a&gt; und war Disneys  erster Themenpark außerhalb der USA. Glücklicherweise ist die Seewelt nicht ganz so zuckerwattebunt wie der normaler Disneypark und bietet ein paar  Attraktionen mehr, die erwachsenentauglich sind. Neben einigen Amerikaeskapaden kann man in die Welt von Jules Verne eintauchen und einen Ausflug in ein italienisches Städtchen unternehmen. Ein Italien, dass noch italienischer ist als Italien selbst! Persönlich ist mir nicht klar, warum Japaner überhaupt nach Europa wollen: Disney ist näher, sauberer, freundlicher und alle sprechen Japanisch. Ganz zu schweigen davon, dass in diesem Italien niemals jemand streikt, alles immer pünktlich stattfindet, und dass Essstäbchen immer griffbereit liegen, so dass man sich nicht mit Messer und Gabel abquälen muss.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir taten gut daran, einen Freitag zu wählen. Während am Wochenende und speziell bei den bald anstehenden Sommerferien die Warteschlangen so lange dauern, dass man schlussendlich nur wenige Attraktionen abbarbeiten kann, konnten wir einfach durchmarschieren und alles mitnehmen, was geboten wurde. Bilder findet Ihrauf meiner &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/86265563@N00/sets/72157594191800890/"&gt;Flickr-Seite&lt;/a&gt;.

&lt;p&gt;PS: Einen kleinen Nachtrag hätte ich noch zum Thema "Japaner sind anders". Auf Wunsch von Cordula und Kaori haben wir uns eine Akrobatik- und Tanzshow angesehen. Wir kamen spät und hatten Glück, noch auf Stehplätzen eingelassen zu werden. Also standen wir hinter der letzten Sitzreihe, die  Rollifahrern, Behinderten und Gebrechlichen vorbehalten war. Die Türen wurden geschlossen, der Raum abgedunkelt und die Reihe blieb weiterhin verwaist. Auf meine Frage, ob man sich nicht einfach hinsetzen könnte, schaute die Aufsicht so entgeistert, als habe ich gerade steif und fest behauptet, Wale seien nicht zum Essen gedacht (oder etwas ähnlich absurdes). Auch meine Ergänzung, bei Bedarf die Plätze gerne wieder freizugeben, konnte sie nicht milder stimmen... Aber andererseits - irgendwie kennen wir das ja auch: Das haben wir schon immer so gemacht, wo kämen wir denn da hin, da könnte ja jeder kommen!
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24301710-115245486968015520?l=luk-muc.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://luk-muc.blogspot.com/feeds/115245486968015520/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=24301710&amp;postID=115245486968015520' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/115245486968015520'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24301710/posts/default/115245486968015520'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://luk-muc.blogspot.com/2006/07/disneys-sea-world.html' title='Disneys Sea World'/><author><name>LuxTonnerre</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14353121334259235882'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry></feed>