tag:blogger.com,1999:blog-20493623.post-74128580004199795752007-10-10T23:43:00.000+02:002007-10-10T23:55:45.129+02:00Lizenz zum Energiesparen<p align="justify"><a href="http://www.tierheim-freiberg.org/blogger/images/FB_101007_Energiepass.jpg" target="_blank" border="0"><img src="http://www.tierheim-freiberg.org/blogger/images/FB_101007_Energiepass_thumb.jpg" border="0" align="right" target=”_blank”></a>
Heute erschien nun der Bericht zu unserem Energiepass im Freiberger Blick, der von uns mit Spannung erwartet wurde. Am Freitag wurde ja noch das Foto gemacht, damit es auf der ersten Seite erscheinen konnte. Natürlich hat es uns gefreut, dass unser Engagement so eine Würdigung erfuhr und der Artikel so eine spannende Überschrift erhielt. Es kommen mir aber trotzdem einige Zweifel, weil ich nun etwas irritiert bin. Im Vorfeld habe ich mir einige Mühe gemacht, um die geplanten vier Artikel entsprechend zu recherchieren und in eine nachvollziehbare Geschichte zu packen. Dieser Text wurde von mehreren Energieberatern und Firmen gegen gelesen, korrigiert und sachlich abgestimmt.<br> Leider ist nun von diesem Text bis auf die Fakten nichts verwendet wurden. Deshalb bin ich ab morgen aufs Schlimmste gefasst, weil ich unseren Text den Anzeigeinteressenten für die nächsten drei Teile vorgelegt hatte und nun stimmt der nicht mehr mit der Veröffentlichung überein. Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als mich noch einmal komplett abzustimmen und mit welchen weiteren Veränderungen ich rechnen muss.<br><br>Im Ganzen möchte ich dies nicht kaputt kritisieren, aber für alle Interessenten an diesem Thema folgt nun der vorgelegte Text für diesen Artikel...
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Alles unterliegt einem stetigen Wandel, der um keinen einen Bogen macht. Die anhaltenden Veränderungen der Energiepreise haben auch beim Tierschutzverein Freiberg e.V. nachhaltige Auswirkungen gezeigt, die als Nebenkosten für Öl, Wasser und Strom zu einem wichtigen Faktor für die Nutzung des Tierheimgebäudes geworden sind. Deshalb haben sich die Kosten so erhöht, dass der Tierschutzverein Maßnahmen umsetzen wird, die Einsparungen bringen werden.<br><br> Insbesondere konnte schon 2001 bei der Eröffnung des neuen Tierheimes eine Regenwasserzisterne integriert werden, die Wasser zum Reinigen liefert. So werden jedes Jahr 100 m³ Regenwasser mit der Heizung erwärmt und dafür genutzt.
Zum Glück ist dieses Wasser kostenlos aber leider ist es das Öl für die Heizung nicht. So hat sich der Tierschutzverein eingehend mit den Nebenkosten befasst, die man an Hand von Daten der letzten fünf Jahre analysieren konnte. Deshalb hat sich der Verein u. a. einen Energiepass erstellen lassen, der Einsparungen und Auswirkungen für die Zukunft sichtbar macht. So kann im Tierheim der Energieverbrauch um 30 Prozent gesenkt werden und bringt damit eine jährliche Einsparung von ca. 2500 €. Im nächsten Teil lesen Sie, wo die Einsparung am Gebäude erzielt werden können.<br><br>Mit Nutzung einer 20 m² großen Solaranlage kann das Wasser rund 8 Monate im Jahr ohne die Ölheizung erwärmt werden. Mit einer Wärmedämmung des Gebäudes, Einbau neuer Fenster und der Wahl eines preisgünstigeren Stromanbieters wird der Verbrauch von fossilen Energieträgern verringert. Die Nebenkosten werden erheblich zurückgehen. Der Energiepass weißt hierfür eine Kosten- Nutzen- Rechnung aus und zeigt die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen auf. Somit kann man ersehen, wann sich die Einsparung von 2500 € in bare Münze für den Besitzer auszahlt. Die Verwendung der eingesparten Summe als gleich bleibende Finanzierungsrate bedeutet für die Modernisierung eine sinnvolle Ausgabe in die Zukunft, denn auf die eingesparte Energie muss man keine Preiserhöhungen bezahlen.<br><br>In Folge dieser Maßnahmen senkt das Tierheim den CO² Ausstoß um rund 10200 kg pro Jahr, dies entspricht in etwa dem CO² Ausstoß von 70000 gefahrenen Autokilometern mit einem Kleinwagen (140g/km – angestrebter der Wert der EU).
</p></span>Tierheimbloggerhttp://www.blogger.com/profile/04675713163704709560noreply@blogger.com