tag:blogger.com,1999:blog-167376792009-02-21T07:28:11.904+01:00A · P A R A L L A X · V I E WDie Web-Exklave des PANORAMA-Journals · Im Original auf www.michaelmarrak.deMichael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.comBlogger43125tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-23169926356207268672008-12-28T00:52:00.013+01:002008-12-28T01:40:01.496+01:00Hinter den sieben Bergen ...<br>Wohlan, 2008 ist (fast) Geschichte. Mir schmerzen immer noch die Arme davon, 30 m<sup><small>3</small></sup> mindestens zwanzig Jahre altes Heu und Stroh entsorgt zu haben, obwohl dies bereits fast eine Woche her ist (und ebenso lange gedauert hat). Mal sehen, welche Arten von schädlichen Mikroorganismen und Schimmelpilzsporen ich dabei inhaliert habe.<br><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SVbD7HtOp7I/AAAAAAAAAFM/9Xe8cURHJVk/s1600-h/mine1b.jpg"><img style="left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 127px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SVbD7HtOp7I/AAAAAAAAAFM/9Xe8cURHJVk/s400/mine1b.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5284626633214306226" /></a><br />Die letzten Tage des Jahres werde ich endlich ein wenig entspannen und mit Outdoor-Romanrecherche verbringen, bevor es Anfang 2009 wieder aktiv mit Black Prophecy weiter geht - zumindest bis Ende März. Im April kehre ich Hannover den Rücken und ziehe (mal wieder) um, und zwar nach <a href="http://www.marrak.de/luhne1.html">hierhin</a>. Statistisch gesehen heißt das: Statt knapp 600.000 Einwohner sind es zukünftig nur noch knapp 600. Stadtflucht nennt man das wohl. Einteils schade, da mir Hannover langsam begonnen hatte zu gefallen. Der Nachteil dieser Entscheidung: knapp eine halbe Million Menschen weniger um mich herum. Der Vorteil: meins! Zudem gibt es dort keine 24 Stunden lang Stadt- und Straßenlärm, und auch keine roten, grünen und weißen Fahrzeuge mit Martinshörnern, die in 20-Minuten-Intervallen Tag und Nacht die Straße rauf- und runter brettern. In Zukunft verlasse ich das Haus, laufe 50 Meter und bin im Grünen - und nach 200 Metern im Wald. Ein weiterer unschätzbarer Wert fürs Arbeitsklima und meinen etwas exaltierten Lebenswandel: Ich kann die gesamte Nacht über die Anlage aufdrehen und mich mit 100 dB beschallen lassen, und keine Sau stört's, da das nächste Nachbarhaus knapp 100 Meter entfernt steht.<br /><br /><i>No human sound can stand up to this, loud enough to knock you down!</i> [Ministry, <span style="font-variant:small-caps">Jesus Built My Hotrod</span>]<br /><br />Von meinem zukünftigen Domizil bis in den Oberharz sind es gerade mal 20 Kilometer mit dem Auto. Meine Romanrecherche wird also keine Recherche<i>reise,</i> sondern ein eher beschaulicher Ausflug (oder zwei) ins nahe Bergland, um mir ein paar stillgelegte Bergwerke anzusehen und mich über den Abbau von Blei- und Zinkerz vor 70 bis 80 Jahren schlau zu machen. Die Bildreihe oben vermittelt in etwa eine Vorstellung davon. Der Oberharz ist durchlöchert mit alten Bergwerksstollen wie ein Schweizer Käse. Auf meiner <i>To-do</i>-Liste stehen Pochwerke, Entwässerungsgräben, Kehrräder, Huntsläufe, Erzwäschen und Pumpstationen historischer Bleiminen in den Jahren 1920-1940 - und zwar sowohl ober- als auch unterirdisch. Die Digicam habe ich dabei, vielleicht gelingen mir ja ein paar Schnappschüsse von Goblins oder einem Balrog. Das Ergebnis in literarischer Form gibt's dann im Laufe des kommenden Jahres zu lesen.<br /><br />Insofern <b>allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!</b> Und wer's noch nicht wusste: 2009 ist das internationale Jahr der Astronomie.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-2316992635620726867?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-26944967887561963662008-11-27T20:19:00.005+01:002008-11-27T20:46:07.898+01:00News consolidated<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SS71-h-izBI/AAAAAAAAAEE/tdnfS6IdY8o/s1600-h/ffm08.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 248px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SS71-h-izBI/AAAAAAAAAEE/tdnfS6IdY8o/s400/ffm08.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5273422668318821394" /></a><br /><br />Seit Mitte Oktober war ich gerade mal 13 Tage zuhause, 9 davon unfreiwillig mit Grippe und Bronchitis, dem obligatorischen Buchmesse-Mitbringsel. Den Rest verbrachte ich zumeist im Haus meines Vaters, mit spaßigen Beschäftigungen wie Wohnung entrümpeln oder Bank- und Behördenkram erledigen. Oder ich musste nach Stuttgart, um Gerichtsverhandlungen beizuwohnen und noch mehr lästigen Behördenkram zu erledigen. Zeit ist ein Luxus, den ich irgendwann Ende 2006 während des Umzugs nach Hannover verloren haben muss. Daher nachfolgend alle relevanten News kurz und kompakt, denn ich befinde mich bereits wieder mit einem Bein auf dem Weg nach Berlin zu einer Gemeinschaftslesung mit Boris Koch ...<br /><br /><br /><span style="font-weight:bold;">All-Age-Lesung in der Berliner Otherland-Buchhandlung am 29. November</span><br /><br />Lieber spät als gar nicht, und das im doppelten Sinne: Am Samstag, den 29. November, lese ich der Berliner Otherland-Buchhandlung aus DAS AION - KINDER DER SONNE, und zwar gemeinsam mit Boris Koch, der sein Buch DER DRACHENFLÜSTERER vorstellen wird. Beginn der Lesung ist um 20.00 Uhr, der Eintritt ist frei.<br /><br />Ursprünglich war die AION-Premierelesung im Otherland bereits für Ende März 2008 geplant gewesen, fiel nach dem Ableben meines Vaters jedoch einer Lawine lästiger Verpflichtungen zum Opfer.<br /><br /><br /><span style="font-weight:bold;">AION-Hörbuch verschoben auf Sommer 2009</span><br /><br />Manch einem wird es aufgefallen sein: Die für Ende August angekündigte Audio-Ausgabe von KINDER DER SONNE ist nirgendwo zu finden. Der Grund dafür liegt einerseits im marketingtechnischen Bereich, andererseits in der generellen Verschiebung des zweiten AION-Teils um ein halbes Jahr. Jumbo bzw. GoyaLIT strebt nun eine Art "Doppelveröffentlichung" an. Soll heißen: Das Hörbuch von AION 1 erscheint kurz vor Veröffentlichung der AION 2-Buchausgabe oder sogar gemeinsam mit dem Hörbuch des zweiten Teils. So oder so verschiebt sich alles bis mindestens Sommer 2009.<br /><br /><br /><span style="font-weight:bold;">AION-Dilogie</span><br /><br />Da ich nachfolgende Info vor einigen Monaten nur in einem PANORAMA-Beitrag "versteckt" hatte, hier noch mal das ganze offiziell: DAS AION wird keine Trilogie, sondern "nur" ein Zweiteiler. Da ich die Entwicklung der privaten Situation derzeit absolut nicht abzuschätzen vermag und ebenso wie der Verlag vermeiden möchte, dass zwischen dem Erscheinen von Teil 2 und Teil 3 womöglich noch einmal anderthalb Jahre vergehen, sind wir übereingekommen, die Geschichte von Miras Weltenbaum-Suche mit Band 2 abzuschließen. Dabei werde ich mir jedoch ein oder zwei Hintertürchen offen lassen, so dass zu einem späteren Zeitpunkt ein in sich abgeschlossener dritter AION-Roman oder sogar ein weiterer Zweiteiler folgen könnte. Die Geschichte wird jedoch nicht darunter leiden. Es wird nichts verloren gehen oder gar im Schweinsgalopp zu Ende erzählt werden.<br /><br /><br /><span style="font-weight:bold;">Work in progress</span><br /><br />Abschließend noch ein kurzer Projektüberblick, damit ich während der nächsten vier, fünf Monate auf Mails nicht ständig separat antworten muss, sondern für die nachfolgenden Absätze einfach nur die <span style="font-style:italic;">Copy-Paste</span>-Funktion zu nutzen brauche ... ;-)<br /><br /><span style="font-weight:bold;">Zur Veröffentlichung von THE BLACK MIRROR:</span> Leider kenne ich kein genaues Erscheinungsdatum dieser in den USA veröffentlichten Anthologie deutscher und österreichischer Kurzgeschichten (siehe News vom 03.06.2008), in der meine immerhin schon zehn Jahre alte Story ASTROSAPIENS vertreten ist. Laut dem Herausgeber steht die Veröffentlichung zwar unmittelbar bevor (Stand 27. Oktober), doch die Zeitspanne des voraussichtlichen Erscheinens reicht auch bei den US-Internetbuchhändlern von Anfang Oktober 2008 bis Ende Februar 2009. <span style="font-style:italic;">Wait and see</span> ...<br /><br />Neben den AION-Romanen werden bis Mitte 2009 zudem noch drei neue Kurzgeschichten erscheinen:<br /><span style="font-weight:bold;"><br />Story Nummer 1</span> ist fertiggestellt und wird dem Herausgeber von mir kommendes Wochenende in Berlin quasi persönlich überbracht. Allerdings möchte ich vorerst nichts weiter über das Projekt erzählen - zumal dessen Vorstellung traditionsgemäß dem Herausgeber gebührt. Da die bei Beltz & Gelberg erscheinende Anthologie (soviel sei zumindest verraten) bereits im März erscheinen soll, wird die erste Verlagsmeldung allerdings auch nicht mehr so lange auf sich warten lassen.<br /><br />Auf das Schreiben von <span style="font-weight:bold;">Story Nummer 2</span> - meinen längst überfälligen Beitrag für den im Basilisk-Verlag erscheinenden DUNWICH-Reiseführer - freue ich mich derzeit am meisten. Das liegt einerseits daran, dass ich ihr Konzept und ein Dutzend Seiten mit Notizen bereits im Oktober vergangenen Jahres erarbeitet habe, aber aus terminlichen Gründen bisher nicht zum Schreiben kam. Zugleich ist sie ein weiteres Kapitel jenes Episodenromans, an dem ich bereits seit 1999 sporadisch arbeite und wird unmittelbar an die Ereignisse von ENDEMION anknüpfen. Vielleicht gelingt es mir, im Anschluss daran gleich noch die INNSMOUTH-Episode für den geplanten Abschluss der Reiseführer-Trilogie zu schreiben - dann würden bis zur Vollendung des Romans nur noch drei Kapitel fehlen ...<br /><br /><span style="font-weight:bold;">Story Nummer 3</span> wird ein Beitrag für die Jubiläumsausgabe Nr. 50 des Readers Digest-Jugendbuches. Dafür habe ich bisher zwar eine offizielle Einladung zur Mitarbeit, aber noch keine Idee, und die Deadline liegt auch noch in weiter Ferne - ganz im Gegensatz zu der des zweiten AION-Bandes, denn diese endet ... <span style="font-style:italic;">argh</span> ... übermorgen!<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-2694496788756196366?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-45284962640096512502008-09-21T11:58:00.007+02:002008-09-25T01:06:24.866+02:00Für alle, die ...<br>... den weiblichen Willen unterschätzen - oder etwa einem jüngst verblichenen Publisher mit Tintenfisch-Logo nachtrauern (warum auch immer): Hier ein großartiger kleiner Film zum Aufheitern, produziert von Studenten der <a href="http://www.gobelins.fr/galerie/animation/"target="_new">Pariser Filmschule <i>Gobelins</i></a>. Man betrachte ihn als amüsanten PANORAMA-Pausenfüller bis Anfang Oktober. Ich hänge zwar nicht mehr im Sommerloch, aber in den drei Final-Kapiteln des zweiten AION-Bandes - und da geht es ziemlich drunter und drüber, durch die Welten und durch die Zeit ...<br /><br /><span style="color: red;"><b>Nachtrag (24.09.):</b> Nachdem man auf allen offiziellen Digital Artist-Präsentationsplattformen wie <a href="http://www.cgsociety.org/"target="_new">CG Society </a>, <a href="http://www.digitaltutors.com/digital_tutors/index.php"target="_new">Digital Tutors</a> oder <a href="http://www.3dtotal.com/"target="_new">3D Total</a> (meine Quelle und Hauptinfoseite) das Video anschauen konnte, ist es seit gestern nur noch auf YouTube zu finden. Anderorts gibt es lediglich noch den Link zur <a href="http://www.oktapodi.com/"target="_new">Projektseite</a>.</span><br /><br /><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VaM9mrnOMJo&hl=de&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/VaM9mrnOMJo&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br /><br />Direkt auf <a href="http://de.youtube.com/watch?v=VaM9mrnOMJo">YouTube</a> kann man sich das Video alternativ auch in höherer Qualität ansehen. Besser gesagt: <span style="font-weight:bold;">noch</span> ansehen ...<br><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-4528496264009651250?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-91519448929628935992008-08-17T22:39:00.008+02:002008-08-17T22:48:37.567+02:00Schriftsonar 33 - DAS AION im SF-Podcast<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SKiNSs-WvlI/AAAAAAAAAD8/Cuc_dDPdEIc/s1600-h/schriftsonar_logo_blog.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SKiNSs-WvlI/AAAAAAAAAD8/Cuc_dDPdEIc/s400/schriftsonar_logo_blog.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5235589919268060754" /></a><br /><br>Seit mehr als vier Jahren sprechen die Moderatoren Michael Schneiberg und F.C. Stoffel über Neuerscheinungen und Klassiker der Science Fiction Literatur: parteiisch, kompetent, subjektiv und locker.<br /><br />In der aktuellen Sendung # 33 gibt es neben Buchbesprechungen von Tobias O. Meißner, Peter Watts und Scott Lynch auch einen Beitrag zu KINDER DER SONNE. Im Newsletter heißt es dazu: <i>Michael Marrak lotet (…) das Genre der Jugendliteratur aus und füllt einen bunten Kessel mit Phantastik, postapokalyptischer SF, Mythologien, Sagen und bizarren Ideen. Wir denken an die Rente, Heidi und Peter und fühlen uns angenehm unterhalten.</i><br /><br />Hmm … Heidi und Peter …?<br /><br />Eigentlich kann ich ja froh sein, dass keine Vergleiche zu Biene Maja und Willi gezogen werden. Oder zu Hänsel und Gretel, Hillary Clinton und Barack Obama oder Delling und Netzer …<br /><br /><a href="http://www.schriftsonar.de" target="_new">Hier geht's zum Podcast.</a><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-9151944892962893599?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-79557593841354534212008-08-07T23:57:00.003+02:002008-08-08T00:07:35.550+02:0010Tacle Studios insolvent - morituri te salutant!<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SJtwZvIVCvI/AAAAAAAAADs/oBAhMfu-Wfk/s1600-h/10t_sinking.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SJtwZvIVCvI/AAAAAAAAADs/oBAhMfu-Wfk/s320/10t_sinking.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5231898979571403506" /></a>Nun ist es amtlich: Die 10Tacle Studios AG (aka unser Publisher) haben den Antrag auf Insolvenz gestellt.<br /><br />In Foren und auf Game-Portalen wurde bereits im Vorfeld viel gemunkelt, spekuliert, kommentiert und orakelt, nachzulesen <a href="http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=64725" target="_new">hier</a>, <a href="http://www.pcgames.de/aid,636446/Elveon-Entwicklerstudio_geschlossen_-_Finanzielle_Schwierigkeiten_bei_10Tacle/" target="_new">hier</a> oder auch <a href="http://www.pcgames.de/aid,654893/News/10tacle_stellt_Insolvenzantrag_Was_geschieht_mit_Elveon_und_Black_Prophecy/" target="_new">hier</a>. In den kommenden Tagen und Wochen werden zweifellos diverse fundierte und weniger fundierte Artikel in Online- und Printmedien folgen, die das Platzen der 10Tacle-Blase inklusive aller Gründe, Vorzeichen und Nachwegen von oben/unten/hinten/vorne/rechts/links beleuchten, doch soviel darf gesagt sein: <b>die Insolvenz der 10Tacle AG bedeutet nicht das Ende von <span style="font-style:italic;">Black Prophecy</span></b> bzw. der Reakktor Media GmbH. Oder glaubt jemand ernsthaft, wir hätten voller Enthusiasmus einen E3-Teaser-Trailer von <span style="font-style:italic;">Black Prophecy</span> gebastelt, weil keiner von uns wusste, wie schief der Hahn (bzw. die Krake) auf dem Dach hängt?<br /><br />Dennoch ist in einer Wirtschaftsbranche, in der im Minutentakt mit Millionenbeträgen jongliert wird, alles möglich, und zwar jederzeit, in jeder nur denkbaren Form. Wie es weitergeht (und natürlich auch <i>ob,</i> denn es wäre vermessen, bereits heute alles in trockene Tücher zu wickeln), wird bis Mitte/Ende September entschieden sein. Bis dahin: <span style="font-style:italic;">Kelly, watch the Stars!</span> [Air]<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-7955759384135453421?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-15024864190799763242008-07-17T23:48:00.016+02:002008-07-22T20:19:45.794+02:00BLACK PROPHECY : Beta-Seite mit Teaser-Trailer und neuen Screenshots seit heute online<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SH-_InmRbdI/AAAAAAAAADM/3q8CPBwFWz0/s1600-h/bp_beta_blog.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SH-_InmRbdI/AAAAAAAAADM/3q8CPBwFWz0/s320/bp_beta_blog.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5224104247562431954" /></a> Statt einen blumigen oder euphorischen Text zu posten, möchte ich diesmal die (bewegten!) Bilder für sich sprechen lassen. Seit wenigen Stunden ist die <a href="http://www.blackprophecy.de" target="_new">BLACK PROPHECY Beta-Seite</a> online, und mit ihr ein rund anderthalb Minuten langer HD-Teaser-Trailer, der für die heute in Los Angeles zu Ende gegangene <a href="http://www.e3expo.com" target="_new">Entertainment-Messe E3</a> kreiert wurde. Zudem gibt es vier großartige neue Ingame-Screenshots zu bewundern, von Szenen, die bisher nicht einmal mir bekannt waren. Ein Beweis, das die Game Design-Abteilung mal wieder flotter arbeitet als der Autor. Nachdem ein erster kurzer Trailer auf der letztjährigen <a href="http://www.gc-germany.com" target="_new">Games Convention</a> in Leipzig nur der Fachpresse vorgeführt wurde, gibt es jetzt endlich auch für alle Normalsterblichen bewegte Bilder aus dem Spiel. Für alle, die BLACK PROPHECY interessiert sind, noch der Hinweis, dass man sich auf der Homepage seit heute auch als potentieller Beta-Tester registrieren kann. <i>Enjoy the Flight!</i><br /><br /><span style="color:red">Nachtrag: Ja ja, die Ingame-Screenscots ... Sollte natürlich "Shots" heißen und wurde korrigiert. Dank an Timo Kümmel für die Info - und sorry an alle Schotten. War nicht bös gemeint ... ;-))</span> <br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SH_A_ervnyI/AAAAAAAAADk/tDd3utsZ6ZI/s1600-h/BP_debut_screens_blog.jpg"><img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SH_A_ervnyI/AAAAAAAAADk/tDd3utsZ6ZI/s400/BP_debut_screens_blog.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5224106289573895970" /></a><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-1502486419079976324?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com2tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-86047828153834859402008-07-10T22:57:00.004+02:002008-07-10T23:08:57.204+02:00In der Kürze ...<br>Ende Juni habe ich die Hörbuch-Fassung von „Kinder der Sonne“ Korrektur gelesen und auf ihre Funktionalität geprüft. Eine Adaption für den Standart von 4 CDs bedeutet bei einem 400-Seiten-Roman, dass er um etwa die Hälfte gekürzt wird. Es ist eine Reduzierung auf das Wesentliche, mit der Kunst, das Resultat dennoch nicht wie Stückwerk klingen zu lassen und alle kausalen Zusammenhänge zu bewahren. Da fällt einiges der Schere zum Opfer, vor allem in den Nebenhandlungen. Aber es gibt auch zahlreiche Abschnitte, bei denen ich mir eingestehen muss: He, das ist wirklich gut geworden; kurz und knackig und ohne viele Schnörkel. Bei einer Szene ärgere ich mich schon fast, dass ich sie in dieser Form nicht selbst geschrieben habe, so witzig-pointiert liest sie sich in der gekürzten Version. Allerdings nimmt sie der Figur damit auch ein klein wenig von ihrer Autorität.<br /><br />Vergangene Woche ging ich mit der Redakteurin von Jumbo noch die Phonetik zahlreicher Begriffe und Eigenkreationen durch. Gestern schließlich endeten die Hörbuch-Aufnahmen, und sowohl die Redakteurin als auch ich sind gespannt, wie es sich nach der Endbearbeitung anhören wird. <br /><br />Inzwischen ist auch die Audio-Version von LORD GAMMA bei meinem Agenten eingetrudelt und müsste morgen oder übermorgen bei mir im Briefkasten liegen. <br /><br />Apropos Kürzungen: DAS AION wird keine Trilogie, sondern „nur“ ein Zweiteiler. Da ich die Entwicklung der privaten Situation (siehe Eintrag vom 25. Mai) derzeit absolut nicht abzuschätzen vermag und ebenso wie der Verlag vermeiden möchte, dass zwischen dem Erscheinen von Teil 2 und Teil 3 womöglich noch einmal anderthalb Jahre vergehen, sind wir übereingekommen, die Geschichte von Miras Weltenbaum-Suche mit Band 2 abzuschließen. Dabei werde ich mir jedoch ein oder zwei Hintertürchen offen lassen, so dass zu einem späteren Zeitpunkt ein in sich abgeschlossener dritter AION-Roman oder sogar ein weiterer Zweiteiler folgen könnte. Die Geschichte wird jedoch nicht darunter leiden. Es wird nichts verloren gehen oder gar im Schweinsgalopp zu Ende erzählt werden. <br /><br />Was die Schriftstellerei selbst betrifft, werde ich dieses Jahres ein wenig kürzer treten müssen, bis sich der ganze Trouble Mitte/Ende 2009 hoffentlich soweit beruhigt hat, dass ich es mit meinem Gewissen und meiner körperlichen und geistigen Gesundheit vereinbaren kann. Denn – bei allem guten Willen und den damit einhergehenden Bemühungen – ich kann mich nicht in drei Hamster gleichzeitig zerreißen, um täglich 18-20 Stunden lang drei verschiedene Laufräder anzutreiben. Zwei parallele laufende, auf Deadlines fixierte Vollzeit-Jobs <i>und</i> die aufgezwungene Verwaltung eines fast 6000 Quadratmeter großen, 100 Kilometer entfernten Grundstücks sind doch ein wenig zu viel des Guten. <br /><br />Unter dem Strich bedeutet „kürzer treten“: Ich werde ein paar Kurzgeschichten schreiben und eventuell in aller Ruhe den Episodenroman fertig stellen, an dem ich seit 1999 sporadisch arbeite. Bisher hatte ich mich bemüht, jedes Jahr eine Episode dafür zu schreiben. Thematisch angesiedelt ist der Roman irgendwo zwischen HP Lovecrafts in Neu-England spielenden Berg-, Wald- und Wiesen-Erzählungen und Iain Banks ebenso grandiosem wie verstörendem Debüt DIE WESPENFABRIK. <br /><br />Einige halbwegs in sich abgeschlossene Episoden des Romans haben das Licht der Welt bereits in diversen Anthologien erblickt. NUMINOS beispielsweise (in „Alte Götter sterben nicht“), RELICON (in „Der Atem Gottes“) oder ENDEMION (in „Arkham – ein Reiseführer“). Die Anthologietitel und die Namen der Geschichten lassen in etwa erahnen, worum es im Roman geht. Vor allem ENDEMION spiegelt wie kaum eine andere Episode die Stimmung und das Ambiente des Romans wieder.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-8604782815383485940?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-18246076293879307342008-06-05T20:04:00.006+02:002008-06-05T20:45:53.311+02:00Hörbuch zu AION – KINDER DER SONNE<br>Nach der überraschenden Entdeckung einer Audioversion von LORD GAMMA folgt im Sommer 2008 nun die erste offizielle <a href="http://www.jumboverlag.de/produktdetail.php?mainmenuid=produkte&submenu=labelmenu&hartikelkey=1244" target="_new">Hörbuch-Veröffentlichung:</a> DAS AION – KINDER DER SONNE, gesprochen von der Berliner Schauspielerin Julia Jäger. Erscheinen wird es im Jumbo-Verlag unter dem Label GoyaLIT, für das bereits Cornelia Funkes TINTENWELT-Trilogie oder Thomas Finns CHRONIKEN DER NEBELKRIEGE vertont wurden.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SEgun4rRZ2I/AAAAAAAAADE/2Nv0IK3mU_4/s1600-h/aion_audio_b.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SEgun4rRZ2I/AAAAAAAAADE/2Nv0IK3mU_4/s320/aion_audio_b.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208464231817635682" /></a>Die vorläufigen Audiobook-Daten:<br /><br /><span style="font-weight:bold;">DAS AION – KINDER DER SONNE</span><br />gesprochen von Julia Jäger<br />Hörbuch-Fassung: 4 CDs<br />Laufzeit ca. 300 Minuten<br />Verlag: Jumbo Neue Medien (GoyaLIT) <br />ISBN 978-3-8337-2165-6<br />Voraussichtliches Erscheinungsdatum: 29.08.2008<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-1824607629387930734?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-43998167405331096852008-06-03T01:05:00.004+02:002008-06-03T01:19:41.994+02:00THE BLACK MIRROR - das Cover<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SER9Rj7LpMI/AAAAAAAAAC0/GfCdEmyoja4/s1600-h/black_mirror_cover.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SER9Rj7LpMI/AAAAAAAAAC0/GfCdEmyoja4/s320/black_mirror_cover.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5207424809801852098" /></a>Auf Amazon.de kann man nun einen ersten <a href="http://www.amazon.de/Black-Mirror-Other-Stories-Anthology/dp/0819568317" target="_new">Blick auf das Cover</a> der amerikanischen SF-Anthologie THE BLACK MIRROR werfen, in der ich mit meiner Erzählung ASTROSAPIENS vertreten sein werde. Als Veröffentlichungsdatum wird vorläufig der 31. Dezember 2008 angegeben, da offenbar noch nicht fest steht, wann das Buch erscheinen wird. Ausführlichere Informationen und die Autorenliste kann man meinem NEWS-Eintrag vom 16.03.2008 entnehmen.<br /><br />Der Verlagstext zum Buch, übernommen von der US-Seite von Amazon, lautet:<br /><br /><I>This entertaining anthology delivers great reading and an overview of German-language science fiction, including works by the "German father of science fiction" Kurd Lasswitz, the Austrian writer Ludwig Hevesi (author of "Jules Verne in Hell"), the fantasist Paul Scheerbart (a scurrilous, idiosyncratic writer who was an outsider in both literature and science fiction), popular writers Otto Willi Gail and Hans Dominik, as well as the contemporary luminaries of the genre: Wolfgang Jeschke, Herbert W. Franke, Andreas Eschbach, and Carl Amery. The introduction by the editor gives a succinct history of German language science fiction, including its representation in Hugo Gernsback's popular magazines. With select bibliographies of German language science fiction and writings on German science fiction, this book will be appreciated by scholars and general readers alike.</I><br /><br />Eine Großansicht des Covers, das mir ausgesprochen gut gefällt, gibt es <a href="http://www.amazon.de/gp/product/images/0819568317/ref=dp_image_0?ie=UTF8&n=52044011&s=books-intl-de" target="_new">hier</a>. <br><br><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-4399816740533109685?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-8816743189239308232008-05-30T05:03:00.003+02:002008-05-30T05:09:31.527+02:00Die unsichtbaren Hörbücher<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SD9vlm_esnI/AAAAAAAAACs/pJKJsAGW67A/s1600-h/DZB.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/SD9vlm_esnI/AAAAAAAAACs/pJKJsAGW67A/s320/DZB.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206002386176225906" /></a> Vor drei Jahren erhielt ich eine Mitteilung der VG Wort, die mit folgendem in Amtsdeutsch verfassten Absatz eingeleitet wurde:<br /><br /><i>Gesetzlich zulässig ist seit 2003 ohne Genehmigung die nicht Erwerbszwecken dienende Vervielfältigung für und deren Verbreitung ausschließlich an Menschen, soweit diesen der Zugang zu dem Werk in einer bereits verfügbaren Art der sinnlichen Wahrnehmung auf Grund einer Behinderung nicht möglich oder erheblich erschwert ist, soweit es zur Ermöglichung des Zugangs erforderlich ist. </i><br /><br />Entschwurbelt und auf den Punkt gebracht bedeutet „ohne Genehmigung“ in etwa so viel wie: Kaum ein Autor kriegt mit, dass von seinen Romanen ungekürzte Hörbücher eingesprochen werden und in Blindenbibliotheken wie etwa der <a href=" http://www.dzb.de/" target="_new">Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB)</a> ausgeliehen werden können. Ursprünglich betraf die obige Genehmigungs-Klausel Werke in Braille-Schrift sowie gekürzte Hörbuchfassungen auf Kassette. Mit der CD hielt die digitalisierte Form Einzug, und mit <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/DAISY-H%C3%B6rbuch" target="_new">DAISY</a> ein weltweiter Standart für navigierbare, zugängliche Multimedia-Dokumente. Die Abkürzung DAISY steht für <i>Digital Accessible Information System</i> (Digitales Informationszugangssystem). Auf eine derartige CD passt ein Hörbuch mit mehr als 40 Stunden Laufzeit. <br /><br />Als damals das VG Wort-Schreiben eintrudelte, war noch von einer Hörbuchkassette die Rede gewesen. Da ich kein Tapedeck besitze, weil ich dem Medium Kassette (außer in frühester Jugendzeit) noch nie etwas abgewinnen konnte, interessierte mich der Inhalt kaum. Also heftete ich den Schrieb ab und vergaß ihn. Wieder an ihn erinnert hatte ich mich, als ich gestern <a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,556231,00.html "target="_new">diesen Artikel</a> bei Spiegel Online las. Mehr aus Langeweile recherchierte ich nach dem LORD GAMMA-Hörbuch – und war überrascht zu erfahren, dass es statt einer Kassette mit Roman-Kurzversion offenbar eine mehr als elf Stunden umfassende Hörbuch-CD gibt. <br /><br />Nun hätte es natürlich sein können, das ich der einzige bin, der von derartigen Hörbüchern bisher nichts mitbekommen hat. Daher rief ich zwei befreundete Autoren an, von denen ich sicher war, dass sie aufgrund ihrer Bestsellererfolge und Auflagen eigentlich etwas davon hätten wissen müssen: Kai Meyer und Thomas Thiemeyer. Doch Pustekuchen. Statt dessen große Verwunderung am anderen Ende der Leitung(en). <br /><br />Das Interessante an diesen Hörbüchern: Blinden und Sehbehinderten wird nicht nur Weltliteratur oder sogenannte „Hochliteratur“ zugänglich gemacht, sondern auch Krimis, Abenteuerromane und ein umfangreiches Sortiment an SF- und Fantasy-Literatur. So existieren neben LORD GAMMA beispielsweise auch Hörbücher von Thomas Thiemeyers REPTILIA, David Kenlocks DUNKLES FEUER, Marcus Hammerschmitts DER ZENSOR und POLYPLAY sowie die nahezu vollständigen Kataloge von Andreas Eschbach und Kai Meyer. Letzterer war ziemlich verblüfft, als ich ihm am Telefon erzählte, es gäbe Hörbücher von HEX und DIE GEISTERSEHER, zwei Romanen, die bisher noch nicht einmal als reguläre Hörbücher veröffentlicht wurden. Produziert werden diese Werke von den Bibliotheken selbst, laut Pressetext <i>„ausdrucksvoll und spannend aufgelesen durch Schauspieler, Radiomoderatoren und ausgebildete Sprecher in drei eigenen Aufnahmestudios“.</i><br /><br />Ich nehme nicht an, dass die DAISY-Hörbuch-CDs hübsche Titelbilder besitzen. Blinde Menschen können damit sowieso nichts anfangen. Doch allein die Tatsache, dass sie überhaupt existieren und die wenigsten Autoren davon wissen, ist bemerkenswert. Insofern hoffe ich, dass ich als Urheber des Werkes – wenn auch Gott sei Dank nicht blind oder stark sehbehindert – bei den Produzenten zumindest ein Belegexemplar erbeten kann. Manch ein Kritiker behauptet zwar, es gäbe mehr Autoren als Leser, aber in diesem Fall hält sich der Verlust wohl in Grenzen. Ein adäquates Titelbild kann sich ja jeder Autor anschließend selbst gestalten. <br /><br />Die ausschließlich für Blinde und Sehbehinderte produzierten Hörbücher sind aus lizenzrechtlichen Gründen nicht im Handel erhältlich, die betreffenden Büchereien dürfen sie nur an ihre Nutzer verleihen, wobei eine Kopie des Schwerbehindertenausweises oder ein formloses Schreiben des Augenarztes vorgelegt werden muss. Nun, zumindest die Rechte von LORD GAMMA liegen inzwischen wieder bei mir. Was spräche also dagegen, das Hörbuch der DZB zu einer offiziellen Produktion zu machen, sofern ich mein Einverständnis dazu gäbe? Ich kann mir kaum vorstellen, dass der von der DZB honorierte Sprecher einen schlechteren Job macht als ein von Lübbe Audio bezahlter. Warum auch sollte man Blinden oder Sehbehinderten ein miserabel gesprochenes Hörbuch präsentieren? <br /><br />Wer wissen will, ob seine Romane als Hörbücher existieren, sollte auf der Homepage von <a href="http://www.medibus.blista.de/" target="_new">MEDIBUS</a>, der Mediengemeinschaft für blinde und sehbehinderte Menschen, recherchieren – und auf Überraschungen gefasst sein. Ich zumindest hätte gerne eine CD von LORD GAMMA, denn ich möchte <a href=" http://www.charactors.de/schauspieler_detail_01.php?id_intern=1114422244&bild_start=true" target="_new">Michael Schrodt</a>, der den Roman für die DZB eingelesen hat, in der Sprecherrolle eines Morners unbedingt „Arr!“ sagen hören ...<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-881674318923930823?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-9985162441809962622008-05-25T18:01:00.005+02:002008-05-28T14:51:07.805+02:00Höhere Gewalten<br>Normalerweise ist man als Autor recht umtriebig, sobald ein neues Buch erschienen ist, und bemüht sich um eine gewisse Medienpräsenz. Wenn man sich jedoch das Panorama der vergangenen sechs Monate ansieht, könnte man glauben, jede Napfschnecke im Hamburger Hafen hätte ein ereignisreicheres Leben als ich. Mal davon abgesehen, dass ich mir zumindest während der vergangenen drei Monate hin und wieder gewünscht hatte, eine Napfschnecke zu sein, war jedoch genau das Gegenteil der Fall. Und als im Januar das Interview für die <i>Phantastik Couch</i> entstand, war die Welt auch noch in Ordnung.<br /><br />Ich hatte diesen Eintrag bereits mehrmals fertig formatiert im Editor - mal kürzer gefasst, mal länger, mal ernst oder sogar ironisch - und hätte nur noch auf „übermitteln“ drücken müssen. Statt dessen habe ich ihn immer wieder gelöscht und den Computer ausgeschaltet - mit dem Entschluss: das ist Privatsache. Ein paar Tage oder Wochen später begann ich ihn jedoch wieder neu zu schreiben, nur um anschließend das gleiche Spiel zu treiben wie zuvor. <br /><br />Nach dem recht erschöpfenden 2007 stand für mich fest: einen derartigen Raubbau an Leib und Seele betreibe ich ein Jahr lang, aber keine zwei. Also konzentrierte ich mich die ersten anderthalb Monate des Jahres ausschließlich auf die Story von <i>Black Prophecy,</i> um ab Mitte Februar drei Monate „Romanurlaub“ zu nehmen. Drei Monate, in denen ich in aller Ruhe den zweiten AION-Band und meine Story für den DUNWICH-Reiseführer vollenden wollte. <br /><br />Soweit die Pläne. <br /><br />Am Morgen des 19. Februar – mein sogenannter Romanurlaub war kaum 35 Stunden alt – verstarb völlig unerwartet mein Vater und hinterließ einen großen Haufen Probleme. Seither bin ich damit beschäftigt, das nicht gerade unkomplizierte (und leider auch sehr langwierige) Prozedere mit sechsstelliger Schuldentilgung, Gewerbeauflösung, Steuerberater, Bestatter, Erbscheinen, Notaren, Gutachtern, Banken, Rechtsanwälten, etc. zu managen, da mein Bruder und ich die ganze Sache allein aufdröseln müssen. Statt der letzten sechs Kapitel von AION II schrieb ich eine Rede für den Trauergottesdienst. Das machte nicht wirklich Spaß. Natürlich hätte die Möglichkeit bestanden, das Erbe abzulehnen – doch dann säße mein Bruder quasi auf der Straße, denn das ehemalige Elternhaus, in dem er mit seiner Familie wohnt, gehört ebenfalls zum Erbe. Also Augen zu und durch.<br /><br />Inzwischen hat sich die Angelegenheit für mich vom emotionalen in den nüchtern-sachlichen Bereich verlagert. Was bleibt ist ein Gefühl, als hätte man sich zwei Jahre lang auf ein neues Rennen vorbereitet – nur um kaum fünfzig Meter nach dem Start in der ersten Kurve unfreiwillig im Kiesbett zu landen. So gerne man das Rennen auch fortsetzen möchte: der Wagen steckt fest, weiter geht es nur noch zu Fuß. Dabei ist es keinesfalls der Verlust, der die Arbeit lähmt, sondern der Rattenschwanz an lästigen, aufgezwungenen Verpflichtungen, der uns seither auf Trab hält. Die anfängliche „Privatsache“ hatte somit immer offensichtlichere Konsequenzen für laufende Projekte.<br /><br />Während der vergangenen Monate erreichten mich zahlreiche E-Mails von Lesern, Buchhändlern und Herausgebern/Verlegern, von denen ich jedoch nur die wenigsten beantwortete - mit ein paar knappen Sätzen, die die augenblickliche Situation umrissen. Drei oder vier Einladungen zu Anthologien waren darunter, andere fragten nach Illustrationen oder einem Titelbild für ein Buch oder Magazin. Manche warten leider bis heute auf eine Antwort. Dabei spielte keinesfalls mangelnde Attraktivität oder Lukrativität der Projekte eine Rolle, sondern schlichtweg der Mangel an Zeit und die Tatsache, das ich kaum zu Hause war bzw. bin – sei es, um Behördenkram zu erledigen, ein riesiges Haus zu entrümpeln oder ein 80 mal 80 Meter großes Rasengrundstück zu mähen. Die wenigen ruhigen Tage, die ich zum Schreiben finde, nutze ich fast ausschließlich für AION II. <br /><br />An dieser Stelle daher ein großes SORRY für alle unbeantworteten Mails und Beitragsanfragen der vergangenen 100 Tage. Das Problem beim Schreiben von Büchern und Geschichten (sowie halbwegs ausführlichen Antwort-Mails) ist momentan leider nicht das nicht Wollen, sondern das nicht Können. Aus diesem Grund möchte ich augenblicklich auch keine Projektzusagen machen, denn sie wären auf äußerst wackeligen Beinen gebaut. <span style="color:red"><b>Bitte keine Anfragen mehr nach Storybeiträgen für Anthologien, Illustrationen zu Geschichten oder Titelbildern!</b></span> Ich würde liebend gerne zusagen, aber ich kann sie nicht wahrnehmen. Zwar hoffe ich, dass sich die Situation ab Anfang Juni etwas entspannt, aber Murphys Gesetz traue ich nicht über den Weg. <br /><br />Wie dem auch sei, die AION-Welt dreht sich weiter. Ursprünglich war für Band 2, der zu 3/4 fertig ist, der Februar 2009 als Veröffentlichungstermin angedacht. Angesichts der recht komplexen privaten Situation haben wir (Verlag, Agent & ich) uns jedoch entschlossen, die Deadline und das Erscheinen des zweiten Teils um ca. 6 Monate zu verschieben, da ich momentan größtenteils mit „Haus- und Hofverwaltung“ beschäftigt bin. Derzeit strebe ich eine Veröffentlichung bis Sommer 2009 an, aber das letzte Wort hat da natürlich der Verlag. Ich hoffe somit auf das Verständnis und die Geduld aller Leser des ersten Teils. Ein ungünstigeres Timing hätte es kaum geben können, aber nun ist es eben passiert und nicht mehr zu ändern. AION 2 wird zumindest um einiges phantastischer werden als Teil 1, soviel kann ich schon mal verraten, denn Miras Reise in (und durch) die AION-Welten hat erst begonnen ...<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-998516244180996262?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com1tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-64965169060626229432008-03-16T21:15:00.000+01:002008-03-16T21:16:40.584+01:00Aus dem Vortex # 3<br>Nach langer Zeit endlich auch hier wieder ein paar Einträge. Zwei (bzw. drei) davon sind tatsächlich aktuell, die vier nachfolgenden bis einschließlich 15. November 2007 zur Vollständigkeit eingefügt und zurückdatiert, um die große Lücke zum 10. November zu schließen. Offensichtlich beschränken sich viele Newsdienste und Internetnutzer tatsächlich nur noch auf Infos und Neuigkeiten in Autorenblogs und lassen die News-Seiten der offiziellen (Autoren)Homepages völlig außer Acht. Oder täusche ich mich? <span style="font-style:italic;">Is there somebody out there ...?</span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-6496516906062622943?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com1tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-45218421707982616052008-03-16T19:38:00.005+01:002008-05-25T18:12:54.067+02:00DIE AUSGESETZTEN auf Russisch?<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/R91pjrqYOuI/AAAAAAAAACk/2wEAHeG8jN0/s1600-h/ebpo_news.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/R91pjrqYOuI/AAAAAAAAACk/2wEAHeG8jN0/s320/ebpo_news.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178411208282749666" /></a>Zur Abwechslung mal wieder eine News aus der Wahrscheinlichkeits-Taverne:<br /><br />Offenbar erschien im Moskauer Zacharov-Verlag eine russische Übersetzung der von Andreas Eschbach herausgegebenen SF-Anthologie EINE TRILLION EURO - und zwar bereits im Herbst 2007, wie mein Literaturagent mir mitteilte, nachdem ich ihn gebeten hatte, mal nach Informationen zu recherchieren. Demnach wurde das Buch wohl im Doppelpack mit Andreas' Roman EINE BILLION DOLLAR veröffentlicht, also im "Paket", wie es ursprünglich auch im Zuge der Taschenbuch-Ausgabe in Deutschland geplant war. Scheinbar gab es bisher auch nur "eine sehr kleine Anzahl von Beleg-Exemplaren" der russischen Übersetzung. Ich vermute mal exakt <i>eines,</i> das dann irgendwo in der Lizenzabteilung des Lübbe-Verlages verschwunden sein muss. Selbst Andreas war bisher lediglich bekannt, dass die Übersetzungsrechte für die Anthologie verkauft wurden. <br /><br />Da ich in EINE TRILLION EURO mit meiner Kurzgeschichte DIE AUSGESETZTEN vertreten bin, warte ich natürlich gespannt auf ein "Beweisstück" für die Vitrine. Bis das aber von Moskau zu Lübbe, von Lübbe womöglich zu Andreas in die Bretagne und von dort aus irgendwann im Jahr 2023 zu mir gelangt, habe ich sicherheitshalber auch eine russische Bekannte gebeten zu versuchen, ein paar Exemplare zu beschaffen. Bis dahin gibt es zumindest mal das Cover der russischen Ausgabe, sozusagen als Indizienbeweisstück A.<br /><br /><span style="color:red"><b>Nachtrag:</b> Ende April habe ich endlich ein Belegexemplar der russischen EINE TRILLION EURO-Hardcoverausgabe aus dem Briefkasten fischen dürfen - zusammen mit einem Buchpaket aus den USA. Das nennt man dann wohl postalisches Gipfeltreffen.</span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-4521842170798261605?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-83807118081600271332008-03-16T19:34:00.001+01:002008-03-16T19:37:04.893+01:00Aus "Beyond Metropolis" wird "The Black Mirror"<br>Die von Franz Rottensteiner herausgegebene US-Anthologie deutscher und österreichischer SF-Erzählungen, in der meine Story ASTROSAPIENS vertreten sein wird, hat einen neuen (und wohl endgültigen) Namen erhalten: <b>THE BLACK MIRROR</b> AND OTHER STORIES OF GERMAN AND AUSTRIAN SCIENCE FICTION, so der vollständige Titel. Ins Amerikanische übersetzt wurden die Geschichten von Mike Mitchell, als Erscheinungsdatum wird der Herbst 2008 anvisiert. Mit $ 75,00 (Hardcover) und $ 28,00 (Paperback) gehört die in der <a href="http://www.wesleyan.edu/wespress/" target="_new">Wesleyan University Press</a> erscheinende Sammlung nicht unbedingt zu den Schnäppchen, aber vielleicht steht der US-Dollar im Herbst ja bereits bei 2,00 Euro …<br /><br />THE BLACK MIRROR vereint 25 Kurzgeschichten von 24 Autoren aus den Jahren 1871 bis heute. Vertreten sind Kurd Lasswitz, Ludwig Hevesi, Carl Grunert, Paul Scheerbart, Hans Dominik, Otto Willi Gail, Egon Friedell, H.W. Franke, Ernst Vlcek, J. und G. Braun, Erik Simon, K. and A. Steinmüller, Carl Amery, Horst Pukallus, Peter Schattschneider, Wolfgang Jeschke, Michael Marrak, Thorsten Küper, Michael K. Iwoleit, Oliver Henkel, Helmuth W. Mommers und Andreas Eschbach (geordnet nach dem Ersterscheinungsjahr der Texte).<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-8380711808160027133?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-2345879334053056332008-03-10T19:31:00.002+01:002008-03-16T19:33:50.371+01:00Neues Interview auf Phantastik-Couch.de<br>In der März-Ausgabe des Online-Magazins <a href="http://www.phantastik-couch.de" target="_new">Phantastik-Couch</a> findet sich ein wenig versteckt beim Runterscrollen der Hinweis auf ein <a href="http://www.phantastik-couch.de/interview-mit-michael-marrak.html" target="_new">neues, recht umfangreiches Interview</a> (das erste seit 3 Jahren, glaube ich), welches Carsten Kuhr im Januar 2008 anlässlich der Veröffentlichung von DAS AION - KINDER DER SONNE mit mir führte.<br /><br /><i>"Michael Marrak schreibt Synergy-SF, entwickelt Computerspiele und schimpft auf deutsche Genre-Preise. Wir haben ihn gefragt, warum",</i> ist im Verweis auf das Interview auf der Startseite zu lesen. Das ist zu einem Drittel richtig, zu einem Drittel falsch und zu einem Drittel einfach nur sinnverzerrt. Computerspiele habe ich noch nie entwickelt und ich werde es aufgrund ihrer geringen Halbwertzeit zweifellos auch nie tun. Und was die Genre-Preise betrifft, darf der Leser sich gerne im Kontext ein Bild davon machen, worum es wirklich geht. Es ist gleich die erste Frage des Interviews.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-234587933405305633?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-75121227003447836852008-02-02T19:22:00.001+01:002008-03-16T19:30:14.424+01:00Offizielle AION-Seite und Leseproben online<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/R91mj7qYOtI/AAAAAAAAACc/fVJWCQEhXVo/s1600-h/aioninfo_small.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/R91mj7qYOtI/AAAAAAAAACc/fVJWCQEhXVo/s320/aioninfo_small.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178407914042833618" /></a>Parallel zum neuen Roman DAS AION - KINDER DER SONNE, der seit Anfang Februar im Buchhandel erhältlich ist, wurde die <a href="http://www.marrak.de/aion_1/aion_index.html" target="_top">AION-Seite</a> mit umfangreichen Leseproben, Hintergrundinformationen, Rezensionen und dem <span style="font-style:italic;">Spin-of</span> AURORA freigeschaltet. Neben dem kompletten Prolog von KINDER DER SONNE gibt es das gesamte 1. Kapitel zu lesen. Auch die ersten Rezension sind eingetroffen. Einzig die „History“ fehlt noch, ist aber in Arbeit. Dass sie etwas länger dauert, hat seine Gründe, wie man beizeiten erfahren wird. Die Entstehungsgeschichte von DAS AION reicht sehr weit zurück ...<br /><br /><i>Don't forget Sun-Blocker 3000!</i><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-7512122700344783685?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-57190426961371732122007-11-16T19:16:00.002+01:002008-03-16T20:46:35.564+01:00AURORA & Die Natur des Verborgenen<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/R91lArqYOsI/AAAAAAAAACU/jVtlYC04emg/s1600-h/aurora_small.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/R91lArqYOsI/AAAAAAAAACU/jVtlYC04emg/s320/aurora_small.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178406208940817090" /></a>AURORA ist ein kurzes Prequel für die AION-Romane, deren erster Band "Kinder Der Sonne" im Februar 2008 im Ravensburger Buchverlag erscheinen wird. Die Geschichte ist im selben Universum angesiedelt und spielt ein paar Monate vor der Handlung des ersten AION-Bandes, also etwa im Jahr 2129. Allerdings trifft der Leser die AURORA-Protagonisten - falls überhaupt - erst in einem späteren Band wieder.<br /><br />Da AURORA im RD-Jugendbuch wie bei SF-Erzählungen üblich im Kapitel Forschung und Technik zu finden ist, entwickelte sich beim Schreiben der Geschichte die Idee, im Anschluss an die Erzählung noch einen kurzen Artikel über Kryptobotanik zu platzieren. Leider waren, wie ich bereits befürchtet hatte, alle Seiten seit Monaten verplant und vergeben. Daher blieb nur die Online-Präsentation und ein Verweis auf die Homepage im Autoren-Infokasten - was nicht wirklich schlechter ist, im Gegenteil. Das Ergebnis wurde weitaus umfangreicher als ich anfangs geplant hatte und trägt den Titel <a href="http://www.marrak.de/aurora/krypt_1.html" target="_top">"Die Natur des Verborgenen"</a>.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-5719042696137173212?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-59325212990128478852007-11-15T19:01:00.002+01:002008-03-16T19:15:36.481+01:00DAS AION · Kinder der Sonne<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/R91jp7qYOrI/AAAAAAAAACM/rPg0Xd8pyPk/s1600-h/aion_small.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/R91jp7qYOrI/AAAAAAAAACM/rPg0Xd8pyPk/s320/aion_small.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178404718587165362" /></a>Mittlerweile listen fast alle Online-Buchhändler den kommenden Roman, wobei er mit Titelcover seltsamerweise bisher nur in Japan und Großbritannien auftaucht. KINDER DER SONNE lautet der Titel des ersten AION-Bandes. Bevor nun alle hauptberuflichen Online-Rollenspieler kollektiv aufschreien: Der Roman hat nichts, aber auch <i>gar nichts</i> mit dem geplanten MMORPG aus Korea zu tun. Er hieß wahrscheinlich schon DAS AION, bevor die Koreaner überhaupt daran dachten, ein Online-Spiel selbigen Namens zu entwickeln. Über die asiatische Unart, die europäische Mythenwelt auszuschlachten, werde ich mich ein andermal auslassen. Ein Grund dafür könnte der koreanische Mangel an eigenen Mythen sein. Mein "Lexikon der Götter und Dämonen" listet für Europa rund 1200 himmlische und höllische Vertreter auf. Blättere ich im Register (geordnet nach Völkern und Religionen) bis zum Stichwort "Koreaner", gibt einem das wirklich zu denken: ganze fünf (5!) Götternamen stehen da einsam untereinander; Chesok, Hananim, Kud, Palk und Tan-Gun mit Namen. Tja, für ein <i>Massively Multiplayer Online Role-Playing Game</i> ist das wirklich etwas mager. Kein Wunder, dass man sich da auch ein wenig in der überregional tätigen Götterwelt umschaut …<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-5932521299012847885?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-1263887979164098942007-11-10T14:16:00.000+01:002007-11-10T14:41:19.708+01:00Alles neu macht der Mai November<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/RzW0IkElXmI/AAAAAAAAACE/mlBOuzOp-uE/s1600-h/aion_blog.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/RzW0IkElXmI/AAAAAAAAACE/mlBOuzOp-uE/s320/aion_blog.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131205409673404002" /></a>Aber lieber spät als gar nicht. Bevor mich die Vorankündigungswelle nun völlig überrollt, nutze ich das verregnete Wochenende, um endlich all das zu updaten, was bereits seit Wochen, teils sogar seit Monaten auf mehreren Rechnern verteilt quasi auf Abruf (bzw. auf Halde) bereit liegt, sonst verliere ich selbst noch den Überblick oder die Projekte ihren aktuellen Wert. Dann: nach mir die Sintflut. <br /><br />Aufgrund der schieren Menge an Texten und Grafiken (und den vom Tippen platten Zeigefingern) allerdings erstmal nur auf der eigenen Seite. Bitte kurz <a href="http://www.marrak.de">um die Ecke ...</a><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-126388797916409894?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com1tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-36241071319934522632007-10-28T23:44:00.000+01:002007-10-29T14:32:29.246+01:00Sonntag, 28. Oktober 2007, 23:44 Uhr ...<br> ... der Abend, an dem ich mein Passwort wiederfand!<br /><br />Sorry, Schriftstellerbude. Auf dem Schreibtisch und daneben (im Umkreis von gefühlten fünf Metern): 120.000 beidseitig vollgekritzelte Fresszettel, Briefumschläge, Post-it's und Notizblätter, aufgelockert durch volle und leere CD-Hüllen, Knäckebrotpackungen, leere Penny Markt-Plastikbierflaschen, halbvolle Frischeiwaffelpackungen, Tesafilm, Paprikastreuer, gelbe und grüne Marker, Rotstifte, Pizzaprospekte, Bücher (viele Bücher!), Weihwasserflaschen, Knoblauch und Pfähle (man kann ja nie wissen ...), eine Cornflakespackung, die Knobelfee, das Sandmännchen, Burger King-Rabattgutscheine, komisches Zeug, das über den Tisch krabbelt, bearbeitete Lektoratsfahnen, unbearbeitete Storyausdrucke, original NASA-Weltraumerkunder mit zwei Piloten – und mein Gehirn in Ruh-dich-aus-Lösung.<br /><br />Bald geht’s weiter mit Aurora ...<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-3624107131993452263?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com1tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-37580469505447112462007-05-16T08:26:00.000+02:002007-05-17T08:50:02.611+02:00Dem Buch gehts gut ...<br><a href="http://1.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/Rkqkn3K9HYI/AAAAAAAAABs/EjOnUvzhpLU/s1600-h/brain_b.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/Rkqkn3K9HYI/AAAAAAAAABs/EjOnUvzhpLU/s320/brain_b.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5065041735663295874" /></a>Der erste Band für Ravensburger ist fertig und seit gestern morgen beim Verlag abgeliefert. Inzwischen kann ich nach viel Geheimniskrämerei auch reinen Gewissens von einer SF-Trilogie sprechen, denn der Verlag selbst regte an, die Handlung viel weiter in die Zukunft zu verlegen als ich es ursprünglich geplant hatte. Der Zeitsprung macht diverse Entwicklungen und Gegebenheiten für den Leser nachvollziehbarer und gibt mir natürlich auch viel mehr kreativen Spielraum.<br /><br />Ein paar Zahlen: Die Ereignisse der Romane spielen um das Jahr 2130. Band 1 umfasst knapp 500 Manuskriptseiten (ca. 700.000 Anschläge) und ist damit ein wenig schlanker als LORD GAMMA (Lübbe-Version), dessen Manuskript damals bei ca. 550 Seiten lag. Da es sich wie gesagt um eine Trilogie handelt, dürften die gesamte Geschichte am Ende auf gut 1500 Seiten kommen - wobei ich nicht ausschließen möchte, dass es sogar vier Teile werden könnten. Von Band 2 existieren bereits knapp 80 Seiten. Geplanter Veröffentlichungstermin für Band 1 ist Januar 2008. Da wie bei den meisten Schwerpunkttiteln üblich zuvor ein Leseexemplar gedruckt wird, dürfte ich eine erste gebundene Ausgabe etwa im November in den Händen halten. Ob diese sogar schon zur Frankfurter Buchmesse erscheint, kann ich leider nicht sagen. Eventuell. <br /><br />Ebenfalls vollendet und abgeliefert habe ich dieser Tage eine relativ kurze SF-Story für Readers Digest, die im selben Universum angesiedelt ist wie die Jugendromane und ein paar Monate vor der Handlung selbiger spielt (also etwa im Jahr 2129 ... ;-)) Die Protagonisten, die in ihr auftreten, trifft der Leser jedoch frühestens in Band 3 wieder. <br /><br />Und weil es so "schön" war und die Idee dafür zur rechten Zeit kam, habe ich zudem bereits den 30-Seitigen Prolog für Band 3 geschrieben. Und jetzt setzte ich mein Gehirn in eine Rakete und schieße es in den Urlaub nach Proxima Centauri.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-3758046950544711246?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com3tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-22910135985154325002007-03-27T00:10:00.000+02:002007-03-27T00:31:20.886+02:00Liebe Hydra ...<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/RghFcfdKmUI/AAAAAAAAABg/dLlqzkuHZq0/s1600-h/Hydra_bl.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/RghFcfdKmUI/AAAAAAAAABg/dLlqzkuHZq0/s320/Hydra_bl.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5046359738251123010" /></a>Oben erwähnte Dame kennt wahrscheinlich jeder unter ihrem bürgerlichen Namen <span style="font-style:italic;">Lernäische Schlange</span>. Sie ist eine Meisterin der Mimikry, lauert in der Regel ständig hinter der nächsten Obliegenheits-Ecke und taucht immer dann auf, wenn man sie gerade <span style="font-style:italic;">nicht </span>braucht. Ihr bester Freund heißt Murphy, mit dem sie regelmäßig in Zufalls-Kneipen abhängt oder als Schachcomputer verkleidet die Gäste des Abu Dhabi Culture & Chessclub zur Verzweiflung bringt. Hydras größte Errungenschaft ist der T-3000, ein mit tiefgefrorenen gebutterten Katzen gefüllter Raumschiff-Antigravitationstank, kurz Tigerbutzentank genannt. In ihrer Freizeit genießt sie mit Vorliebe feuchtfröhlichen Badeurlaub im argolischen See bei Lerna. Herakles hat gegen sie gekämpft, Godzilla glaube ich auch, und beide wissen: Für jeden abgeschlagenen Kopf wachsen ihr zwei neue nach. <br /><br />Nicht, dass es mir keinen masochistischen Spaß bereiten würde, mich tagein, tagaus mit der Dame zu prügeln – aber nachdem ich ihretwegen nun (nach Nitzer Ebb 2006) auch noch das <span style="font-style:italic;">Nine Inch Nails</span>-Konzert letzten Samstag in Berlin absagen musste, für das ich seit Monaten eine Karte besaß, ist meine Opferbereitschaft an einem Punkt angelangt, an dem es heißt: bis hierhin und nicht weiter!<br /><br />Also, liebe Hydra, bitte ein fettes, leuchtendes <span style="font-style:italic;">Post-it</span> an den Kühlschrank kleben: deine Existenzberechtigung auf meinem Planeten endet am 31. März 2007! Dann mach ich dich Miststück platt! Und komm mir jetzt bloß nicht mit den Genfer Konventionen …<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-2291013598515432500?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-69318624779373568272007-03-07T20:45:00.000+01:002007-03-07T21:16:51.759+01:00UFO? Welches UFO?<br>Schon ein wenig älter, aber nach wie vor <span style="font-weight:bold;">der </span>Leitfaden bei allen Unsicherheiten während Begegnungen der 1. und 2. Art:<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/Re8UprBlN8I/AAAAAAAAABY/PiEp1nZ_Izo/s1600-h/ufochart_b.jpg"><img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/Re8UprBlN8I/AAAAAAAAABY/PiEp1nZ_Izo/s400/ufochart_b.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5039269214207424450" /></a><p style="line-height:0,8em; font-size:0.8em">Bild anklicken für Großansicht. Quelle: <a href="http://astroroach.blogspot.com">http://astroroach.blogspot.com</a><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-6931862477937356827?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-83263334085084244812007-03-02T15:40:00.000+01:002007-03-09T01:29:09.834+01:002022 – Year Zero<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/Reg6GdmEk6I/AAAAAAAAAAk/Q5d47RePJSs/s1600-h/yearzero_cover_bl.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/Reg6GdmEk6I/AAAAAAAAAAk/Q5d47RePJSs/s320/yearzero_cover_bl.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5037340065911837602" /></a>Seit Akte X wissen wir: Der Tag, an dem sich alles ändern wird, steht längst fest. Außerirdische operieren seit Jahrzehnten auf der Erde, und das Katalogisieren der gesamten Menschheit ist nur eine ihrer zahlreichen Umtriebigkeiten. Trent Reznor aka Nine Inch Nails ist sich zwar über den genauen Tag nicht ganz sicher, doch immerhin glaubt er das Jahr zu kennen, in dem sich alles verändern wird: 2022.<br /><br />Leser von MORPHOGENESIS und LORD GAMMA wissen, dass mich die Musik der Nine Inch Nails schon etwas länger begleitet * und ich in Texten gerne das eine oder andere Reznor-Zitat verstecke. Und es gab Leser-Feedback von NIN-Fans, die u.a. tatsächlich alle drei Zitate in LORD GAMMA gefunden haben ...<br /><br />SF-Leser und Cineasten werden die Jahreszahl 2022 in erster Linie natürlich nicht unbedingt mit Industrial-Rock und Hegemonie verbinden, sondern mit dem Film <span style="font-style:italic;">Soylent Green</span> (dt. Untertitel: <span style="font-style:italic;">Jahr 2022 ... die überleben wollen)</span>. In seiner Romanvorlage MAKE ROOM! MAKE ROOM! von 1966 hatte der Schriftsteller Harry Harrison das Szenario allerdings noch im Jahr 1999 angesiedelt.<br /><br />YEAR ZERO prangert jedoch keine Überbevölkerung oder gar Kannibalismus an, sondern markiert mit dem Jahr 2022 den Punkt einer neuen Zeitrechnung, an dem ein despotisches Regime in den USA die Macht übernimmt. Zugleich versorgt es die Bevölkerung mit dem vermeintlich immunstärkenden Mittel Perepin, um bioterroristischen Akten vorzubeugen – oder um die Menschen womöglich nur ruhig zu stellen?<br /><br />Über ein verschachteltes Netz von NIN-Minisites (die angeblich aus der Zukunft, dem besagtem Jahr Null, kommen sollen) erreicht man über diverse Links zu verstörenden Sound- und <a href="http://yearzero.nin.com/">Videofiles</a> (die natürlich ebenfalls aus der Zukunft stammen – John Carpenters <span style="font-style:italic;">Fürsten der Dunkelheit</span> lassen grüßen!) die <a href="http://symphonyofnoise.com/nails/yearzero/">Symphony of Noise</a>- Tracksite, wo man sich nach kürzlich erfolgtem Update inzwischen fünf Songs des neuen Albums als MP3-Files herunterladen kann (und darf, wohlgemerkt!). Unter den freigeschalteten Tracks befindet sich das grandiose „My violent heart“ sowie die kommende Single „Survivalism“. Doch auch die anderen drei Songs „Me, I’m not“, "The beginning of the end" und „In this twilight“ lassen erahnen, dass es nach der eher gemäßigten WITH TEETH wieder Noise-Ohrenfutter im Stil von THE DOWNWARD SPIRAL oder der überragenden THE FRAGILE geben wird. Am Ende der <span style="font-style:italic;">Symphony of Noise</span>-Site findet man zudem Links, die zu weiteren YEAR ZERO-Seiten führen – wie etwa <span style="font-style:italic;">iamtryingtobelieve.com, anotherversionofthetruth.com</span> oder <span style="font-style:italic;">105theairbornecrusaders.com</span> ... Ich wünsche viel Spaß beim Aufdecken zukünftiger Verschwörungen. Falls diverse Texte unkenntlich (gemacht) sein sollten, mein Tipp: markieren ...<br /><br />Das gesamte apokalyptisch-konspirative Was-wäre-wenn?- Zukunftsszenario von YEAR ZERO hier wiederzugeben, würde mich einen ganzen Tag kosten, daher verweise ich einfach mal auf einen relativ aktuellen <a href="http://www.laut.de/vorlaut/news/2007/02/20/14453/index.htm">NIN-Artikel</a> bei laut.de, der die gesamte Komplexität und Ideologie von YEAR ZERO zusammenfasst.<br /><br /><span style="font-style:italic;">Honni soit, qui mal y pense …</span><br />_____________________________________________________<br /><p style="line-height:0,8em; font-size:0.8em"><span style="font-weight:bold;">*</span> Im Wikipedia-Eintrag zu Nine Inch Nails wird Trent Reznor bezüglich der Bedeutung des Bandnamens mit den Worten zitiert: „Er hat keine wirkliche Bedeutung. Er schien irgendwie beängstigend.“ Daher eine kleine Anmerkung, die gerne als „gepflegte Legende“ aufgegriffen wird: Neun Inch lang (umgerechnet 22,86 cm) waren die Eisen-Nägel, mit denen die Römer auf dem Berg Golgotha vermeintliche Delinquenten (also nicht allein Jesus) an Kreuze geschlagen haben sollen. Die meisten Kreuzigungsnägel waren jedoch „nur“ zwischen 17,5 und 19,5 cm lang – also etwa sieben Inch bis knapp acht Inch. Zugegenben, Nine Inch Nails kling wesentlich cooler als Seven Inch Nails oder Nearly Eight Inch Nails ... ;-)</span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-8326333408508424481?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-16737679.post-1171590371861076062007-02-16T02:38:00.000+01:002007-02-17T13:59:28.771+01:00Back from the Vortex<br><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/RdUPPFZzPnI/AAAAAAAAAAU/4lo5xDh2wWs/s1600-h/parallax_jell.jpg"><img style="cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yGPxeGZc-x0/RdUPPFZzPnI/AAAAAAAAAAU/4lo5xDh2wWs/s320/parallax_jell.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5031944910479244914" /></a><br /><br />Als ich hier vergangenes Jahr knapp drei Monate lang nichts postete, hieß es danach, mein Blog wäre lange Zeit im Time-Vortex steckengeblieben. Jetzt waren es knapp sieben Monate … Als Ausrede ließe sich behaupten, ich hätte mich während dieser Zeit in diversen anderen Ecken des Universums herumgetrieben. Da das aber eh keiner glaubt, einigen wir uns einfach auf „war zu faul“, okay …?<br /><br />Na gut, es war von beidem etwas. Der Umzug ist bereits eine Weile her (August), aber die Wohnung immer noch nicht fertig eingerichtet, da ich zu kaum etwas anderem komme, als tagtäglich von morgens bis abends Buchstaben aneinander zu reihen. Seit über einem halben Jahr hatte ich so gut wie keine wirkliche Erholungspause, sondern sitze tagsüber in der Entwicklerfirma, um die Spielstory zu schreiben, und jeden Abend noch bis Mitternacht (oft auch länger) zuhause am Notebook und werkle am neuen Roman. Die Wochenenden und „Urlaube“ gingen dabei komplett für den Roman drauf, was langsam gewaltig an der Substanz zehrt. Der Monitor-Overkill hat mich zudem ziemlich elektrophob werden lassen, was sich in der brach liegenden Homepage (inkl. Blog) und vielen unbeantworteten Mails äußerte. Zudem musste/sollte alles, was hinsichtlich der Projekte aktuell war (und ist), zugleich <i>top sectret</i> bleiben – in Bezug auf Handlungen, Namen, Titel, usw. – frei nach der Maxime aller Area 51-Mitarbeiter: „Natürlich könnte ich Ihnen erzählen, woran wir arbeiten – aber danach müsste ich Sie erschießen!“<br /><br />Zumindest soviel sei verraten: Beide Projekte wachsen und gedeihen prächtig. Seit meinem letzten Eintrag ist viel Zeit vergangen, aber leider noch nicht genug, um den Kindern bereits Namen zu geben; keinesfalls aus Geheimniskrämerei, sondern weil es für beide Projekte schlicht und ergreifend einfach noch keine endgültigen Titel gibt. Und die alteingesessenen Arbeitstitel einzuführen, wie damals bei ABYDOS / MORPHOGENESIS, birgt die Gefahr, sich als Leser so sehr an diese zu gewöhnen, dass man den Bezug und die womöglich über Monate hinweg aufgebaute Bindung zum Produkt verliert, sobald man kurz vor Veröffentlichung die tatsächlichen Namen erfährt. Daher auch weiterhin keine Arbeitstitel, die Erwartungen verzerren, sondern nach wie vor einfach nur ›der neue Roman‹ und ›das Computerspiel‹ – bis die ersten offiziellen Prospekte und Pressemitteilungen auftauchen.<br /><br />Das einzige Mal, dass ich mich bisher zum kommenden Roman geäußert und ein wenig aus dem Inhalt verraten habe, war vor knapp sieben Monaten während eines kurzen Besuchs im sogenannten „Dienstagschat“ des SF-Netzwerks. Ein paar Tage später postete ich im Bezug darauf im Forum noch einen kurzen Kommentar mit weiteren Andeutungen und dem Vermerk der „versteckten Exklusivinfo“. Und – Kompliment! – dort blieb sie bis heute versteckt, ohne dass irgendjemand das Thema weiter aufgegriffen und an die große Glocke gehängt hat. Im damaligen Chat selbst ließ ich mich angesichts reichlich neugieriger Fragen zu drei scherzhaft-kryptischen Äußerungen zum Roman breitschlagen: 1) es geht um Sand, 2) es gibt einen Roboter, und 3) es taucht etwas auf, das durchaus die Kriterien eines Aliens erfüllt. Zumindest ist es etwa dreimal so groß wie meine Protagonistin und wiegt so viel wie ein durchschnittlicher Kleinwagen (weshalb es einen Großteil seiner Freizeit bevorzugt im Sitzen verbringt) …<br /><br />Zum Sand: nun, der spricht für sich. Zu finden ist er auf 17° 51’ 20’’ nördlicher Breite und 11° 21’ 46’’ östlicher Länge.<br /><br />Und der Roboter? Nach dem Chat befürchteten einige Leute, man habe mir diesen am Vorabend womöglich aufgeschwatzt. Aber dem war nicht so, er gehörte tatsächlich schon vorher zum Konzept. Zwar ist er etwas senil und altersschwach, aber ein wesentlicher Bestandteil der Story ...<br /><br />Die Frage, die mir im Verlauf der letzten zwölf Monate am häufigsten gestellt wurde, war: „Ist's ein SF-Roman?“ Ja, ist es zweifellos – aber ebenso auch ein Fantasy- und Abenteuerroman. Zudem wird es ein Jugendbuch (bzw. mehrere), falls das für den einen oder anderen ein Qualitätskriterium sein sollte. Am ehesten umschreiben könnte man den Stoff vielleicht als Mischung aus <i>Alice im Wunderland, The Hunting of the Snark, Gullivers Reisen </i>und … na ja, vielleicht <i>Dune.</i><br /><br />Raumschiffe werden darin auch diesmal nicht vorkommen – zumindest bis jetzt nicht, nachdem immerhin 95% von Band 1 und etwa 30% von Band 2 fertiggestellt sind. Mit Raumschiffen in inflationärer Stückzahl und Größe habe ich fünf Tage die Woche in Sachen <i>Space Opera</i>-Computerspiel zu tun, das ist Kontrastprogramm genug. Dafür gibts im Roman recht viele andersartige lebendige und künstliche, kleine, größere und <i>ziemlich</i> große fliegende Dinge und Konstrukte. Und auch Parallelwelten und mythologische Aspekte kommen mal wieder nicht zu kurz – letzteres wahrscheinlich sehr zum Leidwesen des einen oder anderen „Mythologiemuffels“. Doch <i>relax,</i> alles halb so schlimm.<br /><br />Soviel für den Augenblick. Mehr zum Buch gibt’s, sobald das Ravensburger-Prospekt für Winter/Frühjahr 2007/2008 erschienen ist – also in etwa vier bis fünf Monaten.<br /><br />Bunny ho!<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16737679-117159037186107606?l=aparallaxview.blogspot.com'/></div>Michael Marrakhttp://www.blogger.com/profile/05107053164468339591noreply@blogger.com1