tag:blogger.com,1999:blog-147933562009-07-13T17:25:17.087+02:00beyond the walls...Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.comBlogger86125tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-28262301351470656392009-07-13T16:56:00.009+02:002009-07-13T17:25:11.442+02:00Desertec<h3 style="font-weight: normal; font-family: verdana; text-align: justify;font-family:verdana;" class="UIIntentionalStory_Message" ft="{&quot;type&quot;:&quot;msg&quot;}"><span style="font-size:85%;"><span class="UIIntentionalStory_Names"> </span>It is high time that renewable energy goes "Big Business".<br /><br />I assume that the <a href="http://www.desertec.org/en/">Desertec project</a> (<a href="http://www.desertec.org/de/">German homepage</a>) will place the ball in the court of a many large corporations who - <span style="font-style: italic;">until now</span> - waved green energies aside as non-economical fantasy of green doo-gooders. No more. Desertec shows clearly that green energies are a big business, probably the biggest business possible.<br /></span></h3><h3 style="font-weight: normal; font-family: verdana; text-align: justify;font-family:verdana;" class="UIIntentionalStory_Message" ft="{&quot;type&quot;:&quot;msg&quot;}"><span style="font-size:85%;">This is the reason why I expect to see more mega-projects like Desertec announced in the near future. Don't believe me?<br /></span></h3><h3 style="font-weight: normal; font-family: verdana; text-align: justify;font-family:verdana;" class="UIIntentionalStory_Message" ft="{&quot;type&quot;:&quot;msg&quot;}"><span style="font-size:85%;">Then l</span><span style="font-size:85%;">ook at what China plans with wind power:<a href="http://www.chinadaily.com.cn/cndy/2009-07/07/content_8385497.htm">China's first of 7 mega wind farms ready to start rolling</a> (German version</span><span style="font-size:85%;">: <a href="http://www.greenpeace.de/themen/energie/nachrichten/artikel/china_baut_mega_windkraftpark/">China baut Mega-Windkraftpark</a></span><span style="font-size:85%;">) China plans the first of seven "mega-windparks", each generating as much energy as 8-10 nuclear powerplants. That's eight times more than what wind energy generates today in China.<br /></span></h3><h3 style="font-weight: normal; font-family: verdana; text-align: justify;font-family:verdana;" class="UIIntentionalStory_Message" ft="{&quot;type&quot;:&quot;msg&quot;}"><span style="font-size:85%;">I don't think that China announced their windy plans because of Desertec getting all the media attention, or because it felt under pressure from this mostly European project. Even so, managers around the world will read about both projects in the newspaper (and their successor, the net). Not a few of them will question their old beliefs about renewable energy and sustainability. Minds will change, one by one.<br /></span></h3><h3 style="font-weight: normal; font-family: verdana; text-align: justify;font-family:verdana;" class="UIIntentionalStory_Message" ft="{&quot;type&quot;:&quot;msg&quot;}"><span style="font-size:85%;">It's just as Buckminster Fuller said, and I like to quote every so often: </span></h3><h3 style="font-weight: normal; font-family: verdana; text-align: justify;font-family:verdana;" class="UIIntentionalStory_Message" ft="{&quot;type&quot;:&quot;msg&quot;}"><span style="font-size:85%;"><span style="font-weight: bold;">„You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete."</span></span></h3><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-2826230135147065639?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-31434297412041195962009-07-06T14:47:00.013+02:002009-07-06T15:43:15.305+02:00In memoriam Miezie<span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Wir haben heute vormittag unsere Katze Miezie einschläfern lassen. </span><br /><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Ich bin sehr dankbar, dass alles glatt lief. Wir haben ihr die Sedierungstablette gegeben und sie in den Halbschlaf gestreichelt. Eine halbe Stunde später haben wir sie dann in den Transportkorb gelegt, wo sie ruhig und ohne Aufregung weiterdöste. Weder im Auto noch beim Tierarzt das aufgeregte und ängstliche Miauen wie sonst. Selbst bei der Betäubungsspritze hat sie nicht einmal gezuckt, sondern ist ganz friedlich und schnurrend eingeschlafen.</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Nach 19 Jahren und mit Krebs im fortgeschrittenen Stadium kann man sich kein besseres Ende wünschen.</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">In memoriam Miezie </span><br /><span style="font-family:verdana;">(1990 - 6.Juli 2009)</span><br /><br /><a href="http://www.flickr.com/photos/23109322@N00/sets/72157621036067944/detail/">Erinnerungen aus dem Fotoalbum (Flickr)</a><br /><span style="font-size:78%;"><br /></span><br /></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-3143429741204119596?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-45727542832786992322009-06-09T11:29:00.012+02:002009-06-09T12:18:33.593+02:00Freie Waehler im Aufwind: Gedanken zur Kommunalwahl 2009<span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Zumindest in Sachsen haben die Freien Wähler aufällig stark abgeschnitten. Hier ein paar Gedanken dazu...</span><br /><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Freie Wähler im Aufwind, aus: SACHSENSPIEGEL Sendung vom: 08.06.09 | 19:00 Uhr</span><br /><span style="font-family:verdana;">http://ardmediathek.de/ard/servlet/content/2524750</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Zwei sinngemäße Zitate aus diesem Beitrag:</span><br /></span><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">„<span style="font-style: italic;">Wir brauchen Macher! Meckerer bringen nichts weiter.</span>“ (Joachim Rolle)</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">"<span style="font-style: italic;">Die Parteipolitische Frage ist zweitrangig. Die Sachfragen stehen im Vordergrund und die Bürger messen uns an den erreichten Ergebnissen.</span>“ (Jürgen Kästner)</span><br /><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Das Wahlergebnis der Freien Wähler in den sächsischen Gemeinden ist beeindruckend: Hier sind die Parteilosen auf Anhieb zweitstärkste Kraft hinter der CDU 32,7 %) geworden und hat mit 24,4 % exakt soviele Stimmen bekommen wie eine „Ampel“ aus SPD (10,9 %), FD</span></span><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">P (8,3 %) und den Grünen (5,1 %).<br /><br /><br /></span></span><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.mdr.de/I/6424212.gif"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 405px; height: 473px;" src="http://www.mdr.de/I/6424212.gif" alt="" border="0" /></a><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">http://www.mdr.de/I/6424212.gif</span><br /><span style="font-family:verdana;"><br />Quelle: http://www.mdr.de/sachsen/6424007.html</span><br /><br /><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Freie Wähler gibt es schon lange, aber diese Wahl scheint mir trotzdem etwas besonderes zu sein. Ich denke, dass sie eng mit dem Phänomen „Politikverdrossenheit“ zusammenhängen, aber im Gegensatz zu dem, was sich an den rechten und linken Rändern tummelt, sind die Freien Wähler nicht von Protestwählern im klassischen Sinne groß geworden. Vielleicht hat der Eine oder Andere „FW“ gewählt, weil er von den parteigebundenen „Volksvertretern“ die Nase voll hat, aber wieder(!)gewählt werden sie oft, weil sie gezeigt haben, dass sie tatsächlich die bessere Alternative sind.</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Zugegeben, die sächsische NPD hat die Zahl ihrer Sitze verdreifachen können. Ich interpretiere das ebenfalls als Ausdruck von Politikverdrossenheit. Aber im Gegensatz zu den Freien Wählern glaube ich nicht, dass die ganz Rechten (oder die ganz Linken) auch in Zukunft nachhaltig gute Wahlergebnisse haben werden. Ich vermute, dass ihre Wählerbasis Stück für Stück bröckeln wird und sich ebenfalls Richtung „FW“ bewegen wird. Warum?</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Weil Freie Wähler nicht auftreten, um „Schnauze voll!“ zu rufen, sondern um konkrete Probleme zu lösen. Die meisten dieser Gruppen haben ein oder mehrere ganz spezifische Sachthemen, die sie in den Mittelpunkt stellen und wo sie etwas erreichen wollen. Die Menschen bemerken dann recht schnell, ob die gewählten FW’s tatsächlich „Macher“ sind oder nicht – und eine Wahlperiode später wird dann ganz pragmatisch ausgesiebt. Die Guten werden wiedergewählt, die Schlechten treten entweder gar nicht wieder an oder fliegen raus. </span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Eine der interessantesten Fragen ist, wie Freie Wähler mit Problemen umgehen, die außerhalb ihres Interessengebietes (und damit Wahlprogramms) liegen: Versagt eine Wählervereinigung, die vorrangig Spielplätze, Kitas und Schulen modernisieren möchte, genauso (oder schlimmer) als die parteigebundenen Abgeordneten, wenn es z.B. um Steuerfragen oer Umweltauflagen geht? Gut möglich, aber zumindest sind Freie Wähler nicht durch parteipolitische Ränkespiele gebunden und können sich den auf kommunaler Ebene dringend benötigten Pragmatismus leisten, der notwendig ist, um Probleme effizient zu lösen. </span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Meine Vermutung: Die Wähler werden das honorieren und die FW’s werden in Zukunft weiter wachsen. Was vielerorts „auf dem Dorf“ beginnt, wird sich nach und nach auch in den Städten bemerkbar machen. Gut so! Vielleicht sehen wir hier den Beginn einer neuen Politik-Ära: Pragmatische Lösungen statt Parteipolitischer Querelen. Wenn das auf kommunaler Ebene funktioniert, dann sicher auch weiter oben.<br /><br />Denn letztlich gilt auch hier der kluge Satz von Buckminster Fuller:<span style="font-family:verdana;"> </span></span></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" ><span style="font-weight: bold;">„You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete“</span> (siehe Postings vom<span style="text-decoration: underline;"> </span><a href="http://adelsberg.nomadlife.org/2008/07/verndern-statt-kmpfen-so-gehts.html">22.07.2008</a> und <a href="http://adelsberg.nomadlife.org/2008/07/vernderung-durch-kmpfen.html">19.07.2008</a>). Es setzt sich langfristig eben das durch, was besser funktioniert. Und da man mit Protest allein keine Probleme löst, sehe ich langfristig auch eher weniger die Gefahr, dass die rechten und/oder linken Ränder nachhaltigen Zulauf bekommen - es sei denn, sie lernen vom Erfolg der Parteilosen und eignen sich eine ähnliche Problemlösungskompetenz an.</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Natürlich sind Freie Wähler keine Heiligen. Auch hier gibt es, wie überall, Probleme. Aber wie es aussieht, funktionieren die Selbstheilungskräfte bei ihnen besser als in den alten Parteien, deren „Parteifilz“ bisher jeder Reform widerstanden hat. Ein Beispiel dafür ist der Ausschluss von ehemaligen Schill-Parteimitgliedern (siehe hier: „Nachgehakt: Freie Wähler ziehen Konsequenzen“: report MÜNCHEN, Sendung vom 20.04.09 http://ardmediathek.de/ard/servlet/content/2224418 )</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Wer weiß? Vielleicht sind Parteipolitiker in ein paar Jahren auch in Bundestag und –rat in der Minderheit? Umgeben von Fachleuten, die sich nicht nur auf ihrem jeweiligen Gebiet auskennen, sondern auch noch flexibel, weil ungehindert von parteipolitischen Einschränkungen, handeln können. „Macher“ eben.</span><br /><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Mehr Artikel zu den Freien Wählern in der ARD Mediathek: </span><br /><span style="font-family:verdana;">http://ardmediathek.de/ard/servlet/content/2572?tagId=9546</span><br /><br /></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-4572754283278699232?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-69041121167075066482009-02-05T17:34:00.010+01:002009-02-06T21:24:17.543+01:00Elektroautos und Strompreise<div style="text-align: justify; font-family: verdana;"><meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"><meta name="ProgId" content="Word.Document"><meta name="Generator" content="Microsoft Word 9"><meta name="Originator" content="Microsoft Word 9"><link rel="File-List" href="file:///C:/DOKUME%7E1/HUMMER%7E1.HUM/LOKALE%7E1/Temp/msoclip1/01/clip_filelist.xml"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:worddocument> <w:view>Normal</w:View> <w:zoom>0</w:Zoom> <w:hyphenationzone>21</w:HyphenationZone> <w:donotoptimizeforbrowser/> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><style> <!-- /* Font Definitions */ @font-face {font-family:Verdana; panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:swiss; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:536871559 0 0 0 415 0;} @font-face {font-family:"Arial Unicode MS"; panose-1:2 11 6 4 2 2 2 2 2 4; mso-font-charset:128; mso-generic-font-family:swiss; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:-1 -369098753 63 0 4129279 0;} @font-face {font-family:"Lucida Sans Unicode"; panose-1:2 11 6 2 3 5 4 2 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:swiss; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:-2147476737 14699 0 0 63 0;} @font-face {font-family:Tahoma; panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:swiss; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:1627421319 -2147483648 8 0 66047 0;} @font-face {font-family:"\@Arial Unicode MS"; panose-1:2 11 6 4 2 2 2 2 2 4; mso-font-charset:128; mso-generic-font-family:swiss; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:-1 -369098753 63 0 4129279 0;} /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-parent:""; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; font-size:9.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} h1 {mso-style-next:Standard; margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom:3.0pt; margin-left:0cm; text-align:left; mso-pagination:widow-orphan; page-break-after:avoid; mso-outline-level:1; font-size:16.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:Arial; mso-font-kerning:16.0pt; font-weight:bold;} h2 {mso-style-next:Standard; margin-top:15.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom:3.0pt; margin-left:0cm; text-align:left; mso-pagination:widow-orphan; page-break-after:avoid; mso-outline-level:2; font-size:14.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:Arial; font-weight:bold; font-style:italic;} h3 {mso-style-next:Standard; margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom:3.0pt; margin-left:0cm; text-align:left; mso-pagination:widow-orphan; page-break-after:avoid; mso-outline-level:3; font-size:13.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:Arial; font-weight:bold;} h4 {mso-style-next:Standard; margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom:3.0pt; margin-left:0cm; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; page-break-after:avoid; mso-outline-level:4; font-size:9.0pt; mso-bidi-font-size:14.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; font-weight:bold;} h5 {mso-style-next:Standard; margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom:3.0pt; margin-left:0cm; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; mso-outline-level:5; font-size:11.0pt; mso-bidi-font-size:13.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; font-weight:bold; font-style:italic;} h6 {mso-style-next:Standard; margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom:3.0pt; margin-left:0cm; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; mso-outline-level:6; font-size:9.0pt; mso-bidi-font-size:11.0pt; font-family:Arial; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; font-weight:bold;} p.MsoHeading7, li.MsoHeading7, div.MsoHeading7 {mso-style-next:Standard; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; page-break-after:avoid; mso-outline-level:7; font-size:9.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; color:red; font-weight:bold;} p.MsoFootnoteText, li.MsoFootnoteText, div.MsoFootnoteText {margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; color:black; mso-bidi-font-weight:bold;} p.MsoFooter, li.MsoFooter, div.MsoFooter {margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; tab-stops:center 8.0cm right 16.0cm; font-size:10.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} p.MsoTof, li.MsoTof, div.MsoTof {mso-style-next:Standard; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; tab-stops:right dotted 438.85pt; font-size:10.0pt; mso-bidi-font-size:9.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} p.MsoTitle, li.MsoTitle, div.MsoTitle {margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom:3.0pt; margin-left:0cm; text-align:center; mso-pagination:widow-orphan; mso-outline-level:1; font-size:16.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:Arial; mso-font-kerning:14.0pt; font-weight:bold;} p.MsoSignature, li.MsoSignature, div.MsoSignature {margin-top:0cm; margin-right:0cm; margin-bottom:0cm; margin-left:212.6pt; margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; font-size:9.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} p.MsoBodyText, li.MsoBodyText, div.MsoBodyText {margin-top:0cm; margin-right:0cm; margin-bottom:6.0pt; margin-left:0cm; text-align:justify; line-height:16.0pt; mso-line-height-rule:exactly; mso-pagination:none; font-size:10.5pt; mso-bidi-font-size:12.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Lucida Sans Unicode"; mso-bidi-font-family:Tahoma; mso-font-kerning:.5pt;} p.MsoSubtitle, li.MsoSubtitle, div.MsoSubtitle {margin-top:0cm; margin-right:0cm; margin-bottom:3.0pt; margin-left:0cm; text-align:center; mso-pagination:widow-orphan; mso-outline-level:2; font-size:16.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:Arial;} a:link, span.MsoHyperlink {color:black; text-decoration:underline; text-underline:single;} a:visited, span.MsoHyperlinkFollowed {color:purple; text-decoration:underline; text-underline:single;} p {margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; font-size:8.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Arial Unicode MS"; mso-bidi-font-family:"Arial Unicode MS";} pre {margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; tab-stops:35.4pt; font-size:10.0pt; font-family:"Courier New"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p.Tabellenverzeichnis, li.Tabellenverzeichnis, div.Tabellenverzeichnis {mso-style-name:Tabellenverzeichnis; mso-style-parent:Abbildungsverzeichnis; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; tab-stops:right dotted 438.85pt; font-size:10.0pt; mso-bidi-font-size:9.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} p.AbbildungsverzeichnisohneTabellen, li.AbbildungsverzeichnisohneTabellen, div.AbbildungsverzeichnisohneTabellen {mso-style-name:"Abbildungsverzeichnis ohne Tabellen"; mso-style-parent:Abbildungsverzeichnis; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; tab-stops:right dotted 438.85pt; font-size:10.0pt; mso-bidi-font-size:9.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} p.Abb-VerzohneTabellen, li.Abb-VerzohneTabellen, div.Abb-VerzohneTabellen {mso-style-name:"Abb\.-Verz\. ohne Tabellen"; mso-style-parent:Abbildungsverzeichnis; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; mso-pagination:widow-orphan; tab-stops:right dotted 438.85pt; font-size:10.0pt; mso-bidi-font-size:9.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} p.Titel1, li.Titel1, div.Titel1 {mso-style-name:Titel1; mso-style-parent:Titel; margin-top:12.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom:3.0pt; margin-left:0cm; text-align:center; mso-pagination:widow-orphan; mso-outline-level:1; font-size:20.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt; font-family:Verdana; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-font-kerning:14.0pt; font-weight:bold;} p.Inhaltsverzeichnis, li.Inhaltsverzeichnis, div.Inhaltsverzeichnis {mso-style-name:Inhaltsverzeichnis; mso-style-parent:"HTML Vorformatiert"; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align:center; mso-pagination:widow-orphan; tab-stops:45.8pt 91.6pt 137.4pt 183.2pt 229.0pt 274.8pt 320.6pt 366.4pt 412.2pt 458.0pt 503.8pt 549.6pt 595.4pt 641.2pt 687.0pt 732.8pt; font-size:9.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt; font-family:Arial; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:EN-GB;} @page Section1 {size:595.3pt 841.9pt; margin:44.95pt 46.3pt 27.0pt 45.0pt; mso-header-margin:35.4pt; mso-footer-margin:35.4pt; mso-paper-source:0;} div.Section1 {page:Section1;} --> </style> </div><p style="font-weight: bold; text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Vorwort zum Vorwort</span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Den folgenden Text habe ich für diverse Gruppen des Internetportals XING geschrieben mit der Bitte an die Leser, ihn Bekannten zu empfehlen, die sich für das Thema interessieren könnten. Da aber nun nicht jeder potenziell Interessierte dort Mitglied ist und auf diese Gruppen zugreifen kann, veröffentliche ich den Artikel zusätzlich noch einmal hier. Damit sind auch die Verweise auf XING erklärt, die in einem Blog-Posting deplatziert wirken.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="font-weight: bold; text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Vorwort, oder: Ein paar Worte über mich</span></p><p style="font-weight: bold; text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Ich habe 2008 mein VWL-Studium mit einer Diplomarbeit abgeschlossen, deren Thema für diese Gruppe interessant ist. Daher möchte ich den Inhalt im Folgenden kurz umreißen. Sie werden diesem Text vermutlich in anderen Foren wieder begegnen. Es gibt eine ganze Reihe von Gruppen, in denen „Elektroautos und Strompreise“ gut aufgehoben sind: prinzipiell alles, was sich mit erneuerbaren Energien, Energiewandel, Verkehrsfragen und ähnlich gelagerten Themen beschäftigt. Solange mir niemand sagt, dass es gegen die „guten Sitten“ von XING verstößt, möchte ich den Artikel so weit wie möglich streuen. Ich hoffe, dass mich diese Strategie nicht zum Spammer macht. Falls doch, bitte ich um Ihr Feedback.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="font-weight: bold; text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Worum geht es?</span></p><p style="font-weight: bold; text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Elektroautos sind in aller Munde. Gegenüber den herkömmlichen Benzin- und Dieselschluckern haben sie eine ganze Reihe von Vorteilen: Sie sind zum Beispiel energieeffizienter und damit um­welt­freundlicher, wartungsärmer und nicht zuletzt leiser. Manchmal so leise, dass die Tüftler darüber nachdenken, sie mit Lautsprechern auszustatten, die ein künstliches Motoren­ge­räusch von sich geben. Nicht wegen des „satten Sounds“, sondern um andere Verkehrsteil­nehmer zu warnen.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Als größter Nachteil stellt sich derzeit die im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotor ge­rin­gere Reichweite dar. Das ist hauptsächlich der Batterie (genau genommen: dem Akku) geschuldet. Elektro­autos stellen nunmal Anforderungen an den Energiespeicher, die sich von Laptops, Handys und MP3-Playern deutlich unterscheiden. Doch in diesem Bereich wird intensiv geforscht, sodass man getrost davon ausgehen kann, dass dieses Problem in Kürze gelöst und in Bälde in praxistaugliche und bezahlbare Anwendungen umgesetzt werden wird.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Im Vordergrund dieses Artikels soll aber weder der Geräuschpegel noch der Energiespeicher stehen, auch nicht der wegfallende Ölwechsel, sondern ein Aspekt der notwendigen Infrastruktur, ohne die Elektroautos nicht leben – Verzeihung – fahren können: Die Versorgung mit Elektro­ener­gie. Genauer gesagt: die Strompreise. <br /></span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Hinter dem etwas abstrakt klingenden Titel „Auswirkungen ‚flexibler Verbraucher’ auf tages­abhän­gige Preise von Elektroenergie“ verbirgt sich eine auf den ersten Blick einfache Frage: Was kann mit den Strompreisen passieren, wenn sich Elektroautos im großen Maßstab durchsetzen? Daraus können dann auch Antworten auf eine ganze Reihe weiterführender Fragen abgeleitet werden:</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Was geschieht in einer mittelgroßen Stadt, wenn die Bewohner beschließen, im großen Stil „auf elek­trisch“ umzustellen? Welche Herausforderungen kommen dann auf Energieversorgungsunter­nehmen (EVU) zu? Wie viel zusätzliche Stromnachfrage generieren Elektroautos – und ist die heutige Ver­tei­lungsinfrastruktur überhaupt in der Lage, diesen Bedarf zu decken? Kann man das Ladeverhalten der Besitzer zeitlich beeinflussen (z. B. mit maßgeschneiderten Stromtarifen) und damit im Sinne des EVU optimieren? Lassen sich diese neuen Kunden „überreden“, ihre Elektroautos (die im Fol­gen­den mit „EV“ für „Electrical Vehicle“ abgekürzt werden) überwiegend in Phasen der Lasttäler, d. h. in den Nebenzeiten zu laden? <br /></span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">In dieser Studie wird angenommen, dass die letzten beiden Fragen mit „Ja“ beantwortet werden können: Eine der Modellannahmen ist daher, dass EVs ausschließlich während der Lasttalphasen aufgeladen werden. Natürlich ist das NICHT realistisch; in der Praxis wird ein Teil der EVs immer auch zu anderen Zeiten „am Netz hängen“. Aber darum geht es auch gar nicht. Ziel ist es vielmehr, das erreichbare Potenzial aufzuzeigen: Was ist maximal drin, wenn…?</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Die Studie berücksichtigt dabei mehrere Szenarien mit unterschiedlichen Marktanteilen: Aus­gangs­­­punkt ist der aktuelle Stand ohne EVs. Anschließend werden Szenarien untersucht, in denen EVs 10%, 30%, 50% und schließlich 100% der Pkw-Fahrzeugflotte ausmachen. Dabei ist klar, dass eine vollständige Umstellung auf Elektroautos Jahre bis Jahrzehnte dauern wird. Es geht, wie gesagt, um das maximal mögliche Potenzial.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Nicht alle der oben gestellten Fragen können erschöpfend beantwortet werden, da sich die Arbeit wie im Titel angekündigt auf die Strompreise konzentriert. Die Antworten lassen sich danach aber zumindest in ihrer Tendenz abschätzen. Weitere Studien sind daher auf jeden Fall notwendig. <br /></span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="font-weight: bold; text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Apropos weitere Studien <br /></span></p><p style="font-weight: bold; text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Noch ein paar Worte speziell an Studenten, die auf der Suche nach einem spannenden Thema für ihre Abschlussarbeit sind: Hier sind welche, und zwar massenhaft! Wer keine theorielastige Literaturarbeit schreiben, sondern Fragen beantworten will, die unmittelbaren Praxisbezug haben, wird rund um das Elektroauto auf jeden Fall fündig werden. Und das gilt nicht nur für Ingenieure, sondern betrifft genauso Betriebs- und Volkswirte, Soziologen, Stadtplaner, Informatiker etc.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Ich habe nach einem Thema für eine volkswirtschaftliche Diplomarbeit gesucht, in der es nicht um Keynes, Krugman und Co. geht (selbst wenn es auch hier durchaus spannende Fragestellungen gibt). Während der BWL-Abschlussarbeit über Marktpotenziale der oberflächen­nahen Geothermie ist mir bewusst geworden, dass ich für die VWL-Arbeit ebenfalls eine praxisrelevante Frage untersuchen will, die auch wieder etwas mit Energie und Nachhaltigkeit zu tun haben soll. Mir war klar, dass ich damit im Kernbereich der Volkswirt­schaftslehre nicht fündig werden würde. Also hatte ich mich, inspiriert von Ideen, die sich während der Internetrecherche der BWL-Arbeit angesammelt hatten, an meiner Uni umgesehen. Da Chemnitz eine Technische Universität ist, mangelt es hier nicht an Lehrstühlen, die in Frage kamen. Gelandet bin ich schließlich bei der <a href="http://www.tu-chemnitz.de/etit/eneho/">Professur für Energie- und Hochspannungs­technik</a>, wo ich der erste Volkswirt war, der hier seine Diplomarbeit schrieb. Ich habe es nicht bereut. Immerhin kenne ich jetzt z. B. den Unterschied zwischen Grund- und Spitzenlast – für einen Volkswirt nicht unbedingt selbst­verständlich.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Was ich damit sagen will: Seht euch an euer Uni um und schaut dabei über den Tellerrand eures Studiengangs hinaus – es lohnt sich.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="font-weight: bold; text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Ergebnisse &amp; Ausblick(e)</span></p><p style="font-weight: bold; text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Eine ausführlichere Zusammenfassung (10 Seiten) steht <a href="http://adelsberg.nomadlife.org//Brumme2008_-_Elektroautos_und_Strompreise_-_Kurzdarstellung.pdf">hier (click)</a> als pdf bereit. Wem das zu lang ist, für den habe ich im Folgenden die wichtigsten Ergebnisse und einige Ausblicke zusammen­gefasst.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Elektroautos bewirken einen Anstieg der Stromnachfrage. Diese Aussage allein ist trivial. Interessanter – und eine der Fragen, die in der Arbeit beantwortet werden konnten – ist das Ausmaß des Anstiegs. Ergebnis: Je nach Marktanteil der Elektroautos an der gesamten Pkw-Flotte wird zwischen ca. 2% und 16% mehr Elektro­energie benötigt:</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Grafik: <a href="http://farm4.static.flickr.com/3480/3257228699_6c69b40c33_b.jpg">Energienachfrage durch Elektroautos</a></span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3480/3257228699_6c69b40c33_b.jpg"> <br /></a></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Bei steigender Nachfrage denken die meisten Ökonomen reflexartig an höhere Preise. Doch trotz höherer Stromnachfrage durch Elektroautos könn(t)en die Strompreise* gesenkt werden. Grund dafür ist die bessere Auslastung des Stromnetzes, da mehr (preiswertere) Grundlast benötigt wird und dadurch der Anteil der (teureren) Spitzenlast sinkt. <br /></span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">* Genau genommen können die StromKOSTEN sinken. Ob ein EVU das über Preissenkungen an seine Kunden weitergeben wird, ist eine andere Frage.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3517/3257228265_c8e3ea7948_o.jpg">Hier eine Grafik, die das Prinzip der Lastverschiebung verdeutlicht</a></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3517/3257228265_c8e3ea7948_o.jpg"> <br /></a></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3382/3258058294_cf19fed9d4_o.png">Die Preisänderungen in Zahlen</a></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3382/3258058294_cf19fed9d4_o.png"> <br /></a></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3128/3257228777_1308926be3_o.png">Grafische Darstellung der Preisänderungen</a></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3128/3257228777_1308926be3_o.png"> <br /></a></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Eine kurze Erklärung zur Berechnung der Preise: Die prozentualen Anteile am Gesamtpreis von „Steuern und Abgaben“ sowie „Bereitstellung, Messung und Abrechnung“ wurden konstant gehalten. Im Kostenbestandteil „Erzeugung, Bezug und Vertrieb“ (und hier speziell bei der Erzeugung) kommt die erwähnte Lastverschiebung zum Tragen. Das Netzentgelt wurde von der Netzgesellschaft Chemnitz auf Grundlage der von mir ermittelten Daten neu berechnet. Hier noch einmal vielen Dank für die freundliche Unterstützung!</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Eines der überraschendsten Ergebnisse der Arbeit war das Ausmaß dieser Lastverschiebung: Im Maximal­sze­na­rio, d. h. bei einer vollständigen Umstellung auf Elektroautos, sinkt die Nachfrage nach Spitzenlast um 86%, während sich der Grundlastanteil mit plus 90% fast verdoppelt. <br /></span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3039/3257228729_9b783ee064_o.png">Grafik: Energienachfrage, aufgeschlüsselt in Grund- und Spitzenlast</a></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3039/3257228729_9b783ee064_o.png"> <br /></a></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3399/3257228657_b7cbcc5458_o.png">Grafik: Neue und alte Lastkurve</a></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3399/3257228657_b7cbcc5458_o.png"> <br /></a></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf den deutschen Kraftwerkspark: Grundlast wird heute hauptsächlich von Kohle- und Atomkraftwerken bereitgestellt, die stets nahe am Betriebs­optimum arbeiten sollten, um möglichst effizient zu laufen. Spitzenlast kommt aus flexiblen, d. h. regelbaren Kraftwerken wie Pumpspeicher- und Gaskraftwerken, die bei Bedarf schnell hoch- und wieder heruntergefahren werden können. Kohle und Atomkraft sollen in den kommenden Jahren zurückgefahren werden – auch wenn gerade die von ihnen bereitgestellte Grundlast verstärkt nachgefragt werden wird.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Windkraft und Photovoltaik liefern keinen bedarfsgerechten Strom, d. h. ihr Output richtet sich nach Windstär­ke und Sonneneinstrahlung, nicht aber nach der tatsächlichen Nachfrage. Damit sind sie nicht grundlastfähig. Geothermiekraftwerke könnten diese Nachfragelücke schließen. Das tiefengeothermische Potenzial ist nach menschlichem Ermessen unerschöpflich. Die erforderliche Technologie steckt zwar nicht mehr in den Kinder­schuhen, ist aber immer noch nicht ganz marktreif. In Deutschland wird derzeit an zahlreichen Erdwärmepro­jek­ten gearbeitet, was einen schnellen technischen Fortschritt erwarten lässt. <br /></span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Ein paar Worte noch zur grundlegenden Modellannahme der Arbeit: Es wurde davon ausgegangen, dass alle Elektroautos ausschließlich in den Lasttälern geladen werden. Dabei war von Beginn an klar, dass diese Annahme realitätsfern ist. (Wir Ökonomen nennen so etwas „Abstraktion von der Realität“. Das bedeutet dasselbe, klingt aber besser.) Jede anders lautende Vermutung über die Steuerbarkeit des Verhaltens der EV-Besitzer wäre eine willkürliche Entscheidung gewesen, genauso gut oder schlecht begründbar. Fest steht: In der Realität wird nur ein Teil der Elektroautos ausschließlich zu Nebenzeiten geladen werden. Gerade während der Arbeitszeiten bietet es sich an, den Akku wieder zu füllen – was aber gerade mit der so genannten Koch- oder Mittagsspitze zusammenfällt. </span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Daraus ergibt sich ein weiteres interessantes Thema für eine Abschlussarbeit: Wie gut und mit welchen Mitteln lässt sich das Verhalten von EV-Besitzern beeinflussen? Hier könnten sich Psychologen, Soziologen oder Marketingspezialisten austoben.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="font-weight: bold; text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Fazit, oder: <span style="font-style: italic;">Noch </span>ein paar Worte über mich</span></p><p style="font-weight: bold; text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Warum mache ich mir die Mühe, das alles noch einmal hier „aufzuwärmen“? Schließlich ist die Arbeit fertig, abgegeben, bewertet und damit abgehakt. <br /></span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Aus zwei Gründen: Weil ich zum einen möchte, dass die Ergebnisse auch in irgendeiner Form verwertet werden und nicht im Uni-Archiv verstauben und vergessen werden. Wem der Praxisbezug wichtig ist, der muss auch mit der Praxis in Berührung kommen. XING ist dafür ein idealer Ort, weil hier tausende Menschen aus ebendieser Praxis aufeinander treffen. <br /></span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Der zweite Grund: Ich bin derzeit auf Stellensuche und sehe diesen Artikel als eine Möglichkeit, mich bei mehr potenziellen Arbeitgebern vorzustellen, als ich es mit Initiativbewerbungen je könnte. Wenn Ihnen also noch ein Kaufmann und/oder Volkswirt mit einer Neigung zu erneuerbaren Energien, Nachhaltigkeit und dem generellen Drang zum Weltverbessern fehlt: Hier bin ich! Mehr über mich können Sie in meinem Profil herausfinden, demnächst auf meiner „Über Mich“-Seite sowie in meinem Blog (also hier). Und natürlich im Gespräch, ob nun modern per XING-Message, E-Mail oder ganz klassisch – neudeutsch: face-to-face, in real life.</span></p><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;"> <br /></span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:100%;">Daher würde ich mich freuen, wenn sich meine Arbeit herumsprechen würde. Sollten Sie also jemanden kennen, für den das Thema relevant sein könnte, verweisen Sie bitte auf diesen Beitrag.</span></p><div style="text-align: justify; font-family: verdana;"> </div><p style="text-align: justify; font-family: verdana;" class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><span style="font-size:100%;"> <o:p></o:p></span><!--[endif]--></p> <div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-6904112116707506648?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-56951005024953330572009-01-07T19:18:00.012+01:002009-02-06T21:21:36.786+01:00Kurzvorstellung: Elektroautos und Strompreise<div style="text-align: justify;"><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Hier die angekündigte Kurzfassung der Diplomarbeit. Die Betonung liegt auf "<span style="font-style: italic;">kurz</span>" (1 Seite). Wenn sich das Blog als geeignet herausstellt, folgt eine ca. 12-seitige Zusammenfassung. Schließlich möchte ich die Arbeit in der hiesigen Uniblbliothek unterbringen, von wo aus man online darauf zugreifen kann. ...nützt ja nix, wenn die *räusper* <span style="font-style: italic;">revolutionären Erkenntnisse</span> im Regal des Uni-Archives verstauben! (c:</span> </span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Titel der Diplomarbeit:</span></span><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" >Auswirkungen „flexibler Verbraucher“ auf tagesabhängige Preise von Elektroenergie</span> </span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Gegenstand der vorliegenden Arbeit mit wirtschaftswissenschaftlichem Fokus sind die Auswirkungen der zusätz­lichen Energienachfrage von Elektroautos auf den Strompreis. Dabei wird von der Annahme ausge­gangen, dass diese neuen Verbraucher ihre Batterien ausschließlich in „Nebenzeiten“, also in den Tälern der Lastkurve, aufladen würden.</span> </span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Mit Hilfe unterschiedlicher Rechenwege wurde die zusätzliche Energienachfrage von Elektroautos abgeschätzt, wobei zwischen vier verschiedenen Marktanteilsszenarien (10%, 30%, 50% und 100%) differenziert wurde. Diese Nachfrage wurde zur Lastkurve einer mittleren deutschen Großstadt hinzugefügt, wobei mit Lastdaten der Stadtwerke Chemnitz AG gearbeitet wurde. Im Anschluss erfolgte eine Neukalkulation der Komponenten des Strompreises.</span> </span><br /><br /><br /><div style="text-align: center;"><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm4.static.flickr.com/3100/3176812897_9e089ace34_o.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 440px; height: 415px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3100/3176812897_9e089ace34_o.jpg" alt="" border="0" /></a></div><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Es konnte gezeigt werden, dass durch die Einführung von Elektroautos die Strompreise je nach Marktanteils­szenario zwischen 3% und 17% sinken könnten, während die Energienachfrage zwischen 2% und 16% steigen würde. Die Nachfrage nach Grundlastenergie steigt dabei um 21% bis 86%, während die Spitzenlast­nach­frage deutlich zurückgeht (um 18% bis 90%). In keinem der angenommenen Szenarien übersteigt die zusätzliche Energie­nachfrage die Lasttäler: Die Lastspitze blieb stets unverändert. Dies lässt darauf schließen, dass selbst eine vollständige Umstellung der Chemnitzer Fahrzeugflotte auf Elektroautos die Spitzenlast nicht ansteigen lassen würde, falls der Verbrauch tatsächlich nur in den Lasttälern anfällt.</span> </span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Abschließend wurde eine Reihe von weiterführenden Fragen im Hinblick auf die praktische Umsetzung aufge­zeigt, die sich im Laufe der Arbeit offenbart hatten. Hierzu gehörten u.a. eine kritische Auseinander­setzung mit der Grundannahme der zeitlichen Optimierbarkeit des Ladeverhaltens von Elektro­auto­besitzern, volkswirt­schaft­liche Fragen und Umweltaspekte sowie Herausforderungen beim Aufbau der erforderlichen Infrastruktur.</span> </span></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-5695100502495333057?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-78078364606013211902008-09-17T18:44:00.019+02:002008-09-17T19:50:52.771+02:00Diplomarbeit Nr. 2 ist fertig<span style="font-family:verdana;"><span style="font-family:courier new;">Chemnitz, 17.September 2008, 18:15 Ortszeit.<br /><br /></span><span style="font-family:courier new;">Status der Diplomarbeit:<br />- Inhaltlich fertig<br />- erste eigene Korrekturlesung abgeschlossen<br /><br />Ende der Meldung.<br /><br /></span><br /></span><div style="text-align: center;"><span style="font-size:130%;"><span style="font-family:verdana;">HURRA! </span></span><br /><span style="font-family:verdana;"></span></div><span style="font-family:verdana;"><br />...so, das musste mal raus. (c:<br /><br /></span><span style="font-family:verdana;">Ich habe theoretisch noch bis 29.September Zeit, aber die kommenden zwei Wochen werden wohl trotzdem wenig freie Zeit bringen. Jetzt müssen erstmal meine beiden Korrekturleser-Engel ans Werk, dann muss ich deren Arbeit umsetzen. Montag früh möchte mein betreuender Professor die Arbeit in der Mailbox haben. Dienstag abend sprechen wir dann nochmal kurz darüber. Die restliche Zeit bis Montag, den 29.9. habe ich Zeit, um seine Änderungsvorschläge zu realisieren und die Arbeit drucken zu lassen. Das könnte eng werden, falls der Prof. viele Anregungen hat. Oder aber wenige, die trotzdem viel Arbeit machen...<br /><br />Aber eigentlich glaube ich nicht, dass ich jetzt noch Zeitdruck bekomme.Wenn man schonmal eine Diplomarbeit geschrieben hat, fällt einem die Zweite deutlich leichter, zumindest was Organisatorisches wie Formsachen und Arbeitseinteilung angeht. Inhaltlich war die Zweite Arbeit meiner Meinung nach anspruchsvoller als die Erste. ...wobei das "unfair" ist, da sich beide Themen nur schwer vergleichen lassen:<br /><br />Die BWL-Arbeit war eine Markteinschätzung für den Bereich der oberflächennahen Geothermie. Die Schwierigkeiten lagen vor allem darin, dass es kaum verlässliche Daten gab und erstmal eine Methode gefunden werden musste, um überhaupt belastbare Aussagen treffen zu können.<br /><br />Die VWL-Arbeit hatte Elektroautos, deren Energieverbrauch und den daraus resultierenden Einfluss auf die Strompreise zum Thema. Auch hier musste </span><span style="font-family:verdana;">erst ein Ansatz gefunden werden, wie das Problem anzugehen ist. Aber es gab wenigstens für einige Teile eine solide Datenbasis. Ich musste mir zwar immer noch eine ganze Reihe Daten selbst er-recherchieren, aber Recherchen mag ich, darin bin ich ganz gut.<br /><br />Außerdem war sowohl die Betreuung durch die Mitarbeiter der <a href="http://www.tu-chemnitz.de/etit/eneho/">Professur für Energie- und Hochspannungstechnik</a> als auch die Zusammenarbeit mit den <a href="http://www.stadtwerke-chemnitz.de/">Stadtwerken Chemnitz</a> und der <a href="http://www.ng-chemnitz.de/">Netzgesellschaft Chemnitz</a> fantastisch. Selbst Anfragen bei den Chemnitzer Ämtern stießen nur auf wohlwollende und vor allem kompetente Hilfsbereitschaft. Der Unterschied zur Geothermie-Arbeit war riesig: Die hatte ich mehr oder weniger im Alleingang gemacht. Eher mehr als weniger... Aber hier konnte ich jederzeit jemanden vom Lehrstuhl fragen, auch wenn ich das nicht aller paar Tage gemacht habe - ich <span style="font-style: italic;">hätte können</span>.<br /><br />Ich werde die Arbeit - nicht ganz uneigennützig - nach der Benotung </span><span style="font-family:verdana;">noch ein bisschen </span><span style="font-family:verdana;">detaillierter vorstellen. Vielleicht fühlt sich ja jemand inspiriert, mich nach meinen Bewerbungsunterlagen zu fragen. (c:<br /><br /><br /></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-7807836460601321190?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-3644845200568703842008-07-22T15:41:00.008+02:002008-07-22T16:19:14.715+02:00Verändern statt Kämpfen - so gehts!<div style="text-align: justify; font-family: verdana;"><span style=";font-size:100%;" >...sowas passiert mir öfter mal: Eben erst denke ich an irgendetwas oder lerne etwas Neues kennen - und kurz darauf läuft es mir zum zweiten Mal im Leben über den Weg. Das geht bestimmt nicht nur mir so, das kennt sicher jeder. Keine Ahnung, wie man dieses Phänomen nennt... Dejavu's fühlen sich jedenfalls ähnlich an. (c:<br /><br /></span><span style=";font-size:100%;" >Aktuelles Beispiel:<br /></span><span style=";font-size:100%;" >Eben erst <a href="http://adelsberg.nomadlife.org/2008/07/vernderung-durch-kmpfen.html">schreibe ich darüber</a>, dass man Veränderungen nur dann erreichen kann, wenn man eine bessere Alternative anbietet und nicht dadurch, dass man etwas "bekämpft". Drei Tage später läuft mir das perfekte Beispiel über den Weg, wie man so etwas umsetzen kann!<br /><br /></span><span style=";font-size:100%;" ><a href="http://www.worldchanging.com/">Worldchanging.com</a> beschäftigt sich mit der Zukunft, unser aller Zukunft - aber ohne dabei den (leider!) üblichen Pessimismus. Im Gegenteil: Die Seite ist optimistisch und zeigt alle möglichen Neuerungen, Erfindungen und Ideen, die unser Morgen besser machen - bzw. es überhaupt erst ermöglichen werden, dass es für uns ein Morgen gibt. Und dabei setzt die Seite genau Buckminster Fuller's Erkenntnis um: <span style="font-weight: bold;">„You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete“</span>.<br /></span><span style=";font-size:100%;" ><br /></span><span style=";font-size:100%;" >Wie? Indem sie ihre Leser anregt, <span style="font-weight: bold;">sich eine bessere Zukunft vorzustellen</span>, an ganz konkreten Beispielen: Keine Mülltonnen, Schornsteine mehr, keine Angst vor giftigem Kinderspielzeug, nie mehr Rezession, keine Staus wegen intelligenten Nahverkehrskonzepten, lebendige Stadtviertel, in denen Menschen Vorfahrt haben und nicht Autos, etc. Die Liste ist lang und wird durch ca. 70 Leserkommentare ergänzt. Jeder dieser Punkte illustriert die Auswirkungen einer Idee, die gerade irgendwo umgesetzt wird und die heute noch revolutionär erscheinen mag, aber hoffentlich schon bald zum Alltag gehören wird.<br /><span style=""><br /><span style="">Oder mit einem Zitat aus dem Artikel: "</span></span></span><span style=";font-size:100%;" ><b>The idea is simple: share, in words, images or sounds, your idea for the end of some outdated aspect of contemporary society and its replacement with a better way of doing things. Start with the phrase, <i>"Imagine no..."</i></b></span> <p style="font-family:verdana;"><span style="font-size:100%;"><b>Then put a link to your entry (or the text itself) in the comments below.</b>"<br /></span></p><span style=";font-size:100%;" ><br /></span><span style=";font-size:100%;" >Hier der Artikel: Lest selbst - und empfehlt die Seite weiter!<br /><br /></span><span style=";font-size:100%;" ><a href="http://www.worldchanging.com/archives/008207.html?t=51039">Imagine What Comes After Green</a><br /></span><span style=";font-size:100%;" ><br />Meine Hoffnung ist, dass wir rechtzeitig den "Tipping Point" erreichen, an dem Nachhaltigkeit nicht mehr "<span style="font-style: italic;">Anstrengung</span>" bedeutet, sondern zum Selbstläufer wird. Wenn all diese Maßnahmen, die einzeln und isoliert betrachtet nie und nimmer ausreichen, um "die Welt zu retten", zusammenkommen und mehr als die Summe ihrer Teile bilden.</span><span style="font-size:100%;"><br /></span></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-364484520056870384?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-91478046420776864942008-07-20T11:28:00.005+02:002008-07-20T12:29:54.808+02:00Shoppen für den Weltfrieden<div style="text-align: justify;"><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, ist mir noch etwas zum Politikerposting eingefallen: Man kann das Wort "Politiker" durch "Unternehmen" ersetzen, </span></span><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">mit nur wenigen Umformulierungen</span></span><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">. Auch Unternehmen folgen mit ihren Produkten "der Masse" (der Kunden), auch wenn man einschränken muss, dass sie durch den massiven Einsatz von Marketing und Medien (beides sind selbst Unternehmen, nebenbei...) mehr Möglichkeiten haben, auf die Masse ihrer Kunden zu wirken, als Politiker auf ihre Wähler.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Aber das Prinzip bleibt dasselbe: Unternehmen werden erst dann umweltfreundlich produzieren und nachhaltige Produkte anbieten, wenn sie merken, dass eine genügend große Käufergruppe da ist. Dem könnte man das Henne-Ei-Argument entgegenhalten, dass <span style="font-style: italic;">erst das Produkt</span> existieren muss, um <span style="font-style: italic;">dann</span> das Käuferbegehren auszulösen. Aber letztendlich ist es wohl eher das Marketing, das erst per Marktforschung die Lage sondiert - und wenn man merkt, dass die Interessnlage nicht zum neuen Produkt passt, wird es in den meisten Fällen eben kein Produkt geben. Solange, bis jemand den Verdacht hegt, die Interessenlage könnte sich geändert haben - und einen neuen Marktforschungsauftrag vergibt. Vermute ich jedenfalls.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Um zurück zum Kernthema zu kommen: Aus der Erkenntnis, dass Unternehmen den selben Prinzip wie Politiker unterworfen sind, ergeben sich wichtige <span style="font-weight: bold;">Konsequenzen für uns als Verbraucher: Macht und Verantwortung</span>.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;"><span style="font-weight: bold;">Macht</span>, weil wir mit unserem Geldbeutel unmittelbar entscheiden können, in welche Richtung sich Unternehmen entwickeln werden. Natürlich wird der Einzelne Käufer wenig bewegen, aber das ist bei politischen Wahlen ja genauso. Trotzdem trägt jeder von uns diese <span style="font-weight: bold;">Verantwortung</span>, weil unsere Kaufentscheidungen der Auslöser einer unüberschaubar langen Kette von Prozessen sind, von der Förderung der Rohstoffe über deren Verarbeitung und Transport, vom Produktdesign über die Herstellung bis zur Entsorgung, mit oder ohne Recycling.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Wer das jetzt als Ansicht eines idealistischen Träumers ansieht, dem sei das folgende Beispiel gewidmet.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Wenn mir heute die Waschmaschine kaputt geht, dann werde ich mir innerhalb recht kurzer Zeit eine neue kaufen (müssen). Wie die meisten Menschen kaufe auch ich mir erst dann eine neue Waschmaschine, wenn es unbedingt sein muss - also habe ich mich bisher nie intensiv mit diesen Geräten auseinandergesetzt und von Tuten und Blasen keine Ahnung. </span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Ich habe jetzt also eine Kaufentscheidung unter Zeitdruck zu treffen: Entweder ich gehe in einen großen Markt und kaufe mir das aktuelle Schnäppchen - Geiz ist geil - oder ich gehe in ein Fachgeschäft, lasse mich ein oder zwei Stunden beraten und mache meine Absicht bekannt, nicht nur ein wasser- und energiesparendes Gerät haben zu wollen, sondern auch eins, das besonders gut zu recyceln ist und vielleicht sogar ausgewiesenermaßen umweltfreundlich hergestellt wurde. Außerdem soll das Gerät deutlich länger als die heute üblichen 5-8 Jahre halten!</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Höchstwahrscheinlich werde ich für ein solches Teil deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen als für das geizgeile Schnäppchen (...ich werde aber zumindest einen Teil über die Sparsamkeit der Maschine über die Lebensdauer wieder hereinbekommen - das vergessen oder unterschätzen die allermeisten!), und ich muss vermutlich damit leben, dass der Händler mich für einen Umweltfanatiker hält. Einer dieser wohlhabenden Ökofreaks, bestenfalls eine Randgruppen-Erscheinung...<br /><br />Wenn er aber über einen auch nur minimal ausgeprägten Unternehmerverstand verfügt (gehen wir mal davon aus), dann werde ich ihm als Kunde im Gedächtnis bleiben - und so Einfluß auf seinen kleinen Fachhandel haben: Mit ein wenig Glück wird er demnächst eines dieser teuren, aber umweltfreundlichen Geräte ins Schaufenster stellen, auf das Titelbild seiner nächsten kleinen Flyeraktion platzieren oder seine Kunden vermehrt auf die Ökowaschmaschine hinweisen. Gleichzeitig werde ich, der Öko-Kunde, meinen Bekannten von meinem Kauf erzählen und damit hoffentlich den einen oder anderen zu "meinem" Händler lotsen können.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Das Prinzip funktioniert genauso mit Nahrungsmitteln vom Biohof oder aus dem Bioladen. S</span></span><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">ogar noch besser, weil man langfristig mehr Geld für Essen &amp; Trinken ausgibt als für Waschmaschinen. Letztendlich kann ich das auf jede Kaufentscheidung anwenden. Natürlich ist nichts von alledem neu. Es gibt Internetseiten und ganze buchregale über das Thema. Aber wenn man sich solche Erkenntnisse "selbst erarbeitet" im Gegensatz zum einfachen "Anlesen", bleibt das Gelernte viel besser hängen.<br /></span></span><br /></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-9147804642077686494?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-48012046124642061172008-07-19T19:46:00.011+02:002009-06-09T12:21:00.687+02:00Veränderung durch Kämpfen?<div style="text-align: justify;"><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Inspiriert von: “</span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >If They Give You Lined Paper, Write Sideways</span><span style="font-family:verdana;">”, Seiten 92-95</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Kämpfen gehört zu den Grundsäulen unserer Gesellschaft. Fast alles, was wir verändern wollen, wird </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >erkämpft</span><span style="font-family:verdana;">: Wir bekämpfen die Armut, den Hunger, den Analphabetismus, die Ungerechtigkeit. Im Sozialismus gab es keine Arbeiter, sondern <span style="font-style: italic;">Soldaten der Arbeit</span>. Das aktuellste Beispiel ist der „</span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >war on terror</span><span style="font-family:verdana;">“.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Warum ist das so? Liegt uns das Kämpfen </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >im Blut</span><span style="font-family:verdana;">, in unseren Genen? Sind wir Menschen </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >von Natur aus</span><span style="font-family:verdana;"> eine kriegerische Rasse? Oder kann es sein, dass es nur </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >unsere Gesellschaft (a.k.a. „Zivilisation“)</span><span style="font-family:verdana;"> ist, die uns so kriegerisch macht? Zugegeben: Die letzte Frage war nur rhetorisch… und führt von der zentralen Frage weg. Die Frage nach dem „Warum“ hat ein eigenes Posting verdient, später. Daher zurück zu „Veränderung durch Kämpfen“.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Buckminster Fuller bringt es auf den Punkt: </span><span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" >„You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete“</span><span style="font-family:verdana;">. </span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Man kann die Einstellung anderer (der Gesellschaft) nicht ändern, indem man sie (die Einstellung) bekämpft. Veränderung erreicht nur, wer eine Alternative anbietet, die besser ist als die aktuelle Denkweise. </span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Victor Hugo’s meinte: "</span><span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" >Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.</span><span style="font-family:verdana;">" Eine bessere Alternative </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >muss</span><span style="font-family:verdana;"> sich ganz einfach durchsetzen, weil die Menschen sie als solche erkennen und die alte Einstellung zugunsten der neuen aufgeben. Um Fullers Metapher zu verwenden: Sobald ein neues Modell im Umlauf ist, das ein altes obsolet macht, kann keine Macht der Welt diesen Wandel mehr aufhalten.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Das ist beinahe ein Naturgesetz. Man kann eine solche Idee genauso schwer bekämpfen, wie man verhindern kann, dass Wasser von oben nach unten fließt: Man kann es eine Weile lang stauen und aufhalten, aber letztendlich wird es den Damm sprengen oder ihn ganz einfach überfluten, darüber hinweg fließen und sich einen Weg nach unten suchen. </span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Diese Denkweise muss sich zu eigen machen, wer einen nachhaltigen Weg finden will, wie wir leben können, ohne uns selbst die Lebensgrundlage zu entziehen. Die jetzige Lebensart ist langfristig nicht aufrecht zu erhalten und würd dazu führen, dass wir uns unsere eigene Lebensgrundlage zerstören. Wir sägen den Ast ab, auf dem wir sitzen. "<span style="font-style: italic;">Mit Feuereifer</span>", könnte man ergänzen - und damit </span></span><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">rhetorisch gewitzt </span></span><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">auf die Rodung der Regenwälder verweisen...</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Diese Erkenntnis ist inzwischen bei Vielen angekommen. Aber noch sind die allermeisten Mitglieder unserer Gesellschaft nicht bereit, dementsprechend zu handeln und Konsequenzen daraus zu ziehen. Der Umstieg von fossiler auf erneuerbere Energien ist keine Frage der Machbarkeit mehr, sondern nur noch eine des Geldes. Billige Energie ist die Grundlage unserer jetzigen Lebensweise, und eine nachhaltige Lebensweise ist nur möglich, wenn wir unsere jetzige aufgeben. Dazu ist die Mehrheit der Mitglieder unserer Gesellschaft nicht bereit – noch nicht.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Die Mehrheit hält an der jetzigen Lebensart fest. Aber sie zu </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >bekämpfen</span><span style="font-family:verdana;"> führt nicht zum Ziel. Wandel hin zu Nachhaltigkeit erreicht nur, wer überzeugend darstellen kann, </span><span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" >dass eine nachhaltige Lebensart besser als unsere jetzige Lebensart ist.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Hier ein Beispiel, das von meiner Diplomarbeit inspiriert ist, an der ich gerade schreibe: Elektroautos werden sich erst durchsetzen, wenn sie als die </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >besseren Autos</span><span style="font-family:verdana;"> angesehen werden – und nicht, weil es Demonstrationen gegen Verbrennungsmotoren gibt oder Fahrverbote gegen hoher Feinstaubbelastung. Wenn die erste Firma eine erfolgreiche Markteinführung eines Elektroautos vorgemacht hat, hat die letzte Stunde für alles geschlagen, was Benzin oder Diesel schluckt. Die etablierten Autohersteller werden entweder selbst auf Elektroautos umstellen müssen – oder über kurz oder lang von der Bildfläche verschwinden. </span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Niemand würde erwarten dass eine neue Firma erfolgreich ist, die Verbrennungsmotoren </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >bekämpft</span><span style="font-family:verdana;"> oder die auf Politiker wartet, die Verbrennungsmotoren verbieten werden. Erfolgreich kann nur sein, wer ein </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >besseres Auto</span><span style="font-family:verdana;"> anbietet. Victor Hugo und Buckminster Fuller würden sich heute nicht für Feinstaub-Fahrverbote einsetzen, sondern an Elektroautos bauen.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Dasselbe trifft auf uns und unsere jetzige, nicht nachhaltige Lebensart zu. Daniel Quinn formuliert es in seinem Aufsatz „</span><a style="font-family: verdana;" href="http://www.ishmael.org/Education/Writings/The_New_Renaissance.shtml"><span style="font-weight: bold;">The New Renaissance</span></a><span style="font-family:verdana;">“ sinngemäß so: </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >Wenn es in 200 Jahren noch Menschen gibt, haben sie gelernt, nachhaltig zu leben – oder es gibt keine Menschen mehr.</span><span style="font-family:verdana;"> Wir haben dieselbe Wahl wie die heutigen, etablierten Autofirmen: Entweder wir ändern uns – oder wir werden verschwinden. </span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Und da eigentlich </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >alles</span><span style="font-family:verdana;"> besser ist als auszusterben, sollte es doch leicht sein, unsere Lebensart zu ändern, oder? Dieser Gedanke macht Mut und ist der Grund dafür, warum ich Optimist bin: Das ist die Idee, deren Zeit gekommen ist – jetzt muss sie sich nur noch schnell genug durchsetzen! Fast hätte ich jetzt geschrieben „Dafür </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >kämpfe</span><span style="font-family:verdana;"> ich“… (c:</span></span><br /><br /><br /></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-4801204612464206117?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-80364930265743482152008-07-19T19:41:00.007+02:002008-07-20T11:32:55.773+02:00Warum Politiker immer die Letzten sein werden<div style="text-align: justify;"><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Inspiriert von: “If They Give You Lined Paper, Write Sideways”, Seiten 95-97</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Warum werden Politiker die Letzten sein, die einen Wandel hin zu Nachhaltigkeit anstreben bzw. folgen werden?</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Umformuliert und verallgemeinert: Warum sind Politiker die Letzten, die von Wandel erfasst werden?</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Wir sehen Politiker als unsere Führer. Führer sind per definitionem die </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >Ersten</span><span style="font-family:verdana;"> einer Gruppe. Aber damit vermittelt uns unser Verständnis von Politikern ein falsches Bild von ihnen. Politiker sind im Allgemeinen die </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >Letzten</span><span style="font-family:verdana;">, die sich einem Wandel anschließen! Wer wartet, dass unsere Politiker uns in eine „bessere Zukunft“ führen (was auch immer mit „besser“ gemeint ist), der wird enttäuscht werden – immer. Wer so argumentiert, verhindert effektiv jede Art Veränderung.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Es liegt in der Natur der Politiker, dass sie Letzten und nie die Ersten in einer Bewegung sind. Das liegt in der Art und Weise begründet, wie sie gewählt werden, das heisst wie sie zu Führern werden. Ein Politiker kann nur dann eine Wahl gewinnen, wenn die Mehrheit der Wähler ihn wählt – mit anderen Worten: wenn die Mehrheit der Gesellschaft seine Einstellung teilt.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Mathematiker werden jetzt entgegne (bzw. ergänzen oder verbessern), dass Politiker dieser Logik nach nicht die </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >Letzten</span><span style="font-family:verdana;"> sind, die von einer Bewegung erfasst werden, sondern irgendwo dann auftreten, wenn </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >mehr als die Hälfte</span><span style="font-family:verdana;"> der Wähler einer Meinung ist. Das ist natürlich richtig, lenkt aber vom Wesentlichen ab:</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Politiker ändern sich erst dann, wenn sie es </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >müssen</span><span style="font-family:verdana;">. Sie </span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >müssen</span><span style="font-family:verdana;"> also erst dann, wenn die Gesellschaft den Wandel bereits vollzogen hat. Kurz: </span><span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" >Politiker führen nicht die Wähler – Wähler führen die Politiker.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Sklaverei wurde (von den Politikern) erst abgeschafft, als es von der Mehrheit der Gesellschaft als falsch angesehen wurde. Naturschutz in seiner heutigen Form wurde erst dann (von Politikern) in Gesetzen verankert, als die Mehrheit der Gesellschaft erkannt hatte, dass er notwendig ist. </span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Wer sich hundert Jahre vor diesem Wandel für das Ende der Sklaverei einsetzte, konnte nur dann effektiv etwas erreichen, wenn er die vorherrschende Ansicht änderte, die die Gesellschaft um ihn herum über Sklaverei hatte. Hätte er darauf gewartet, dass die Politiker seiner Zeit die Sklaverei verbieten, hätte sich gar nichts geändert.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Dasselbe Prinzip trifft auf jede Art Veränderung zu. Wer etwas verändern will, muss erkennen, dass Politiker keine Führer sind, auf deren Führung wir warten sollen. Politiker vertreten immer die vorherrschende Meinung. </span><span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" >Wer etwas verändern will, muss also die vorherrschende Meinung ändern</span><span style="font-family:verdana;">. Jeder wirkliche Veränderer hat demnach die Mehrheit „gegen sich“, bzw. weicht von der Mehrheit ab. Jeder Wandel geht damit von unten aus und kann als „grasroot movement“ bezeichnet werden.<br /></span></span><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;"><br /></span></span></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-8036493026574348215?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com1tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-80884102316336386692008-07-19T19:33:00.008+02:002008-07-20T10:52:29.274+02:00Back to Beyond the Walls...<div style="text-align: justify;"><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Ich lese wieder einmal ein Buch von Daniel Quinn: „<span style="font-weight: bold;">If They Give You Lined Paper, Write Sideways</span>“.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Wie bei bisher jedem Quinn-Buch habe ich aller paar Seiten einen Augenöffner und verspüre den Drang, das auch nach außen weiterzutragen. Der Name meins Blogs wurde von Quinns Titel „<span style="font-weight: bold;">Beyond Zivilisation</span>“ inspiriert: Ich wollte (und will) weitergeben, was Quinn für mich bedeutet, was ich gelernt habe, was mir klar geworden ist.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Inzwischen umfasst „<span style="font-style: italic;">beyond the walls…</span>“ </span></span><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">76 Postings </span></span><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">, und die meisten davon haben nichts mit der ursprünglichen Absicht zu tun. Ich hoffe, dass sich der „quinnsche Anteil“ in Zukunft wieder erhöht – was viel mit Disziplin und Commitment zu tun hat.</span></span><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Deshalb folgen gleich zwei Postings - in der Hoffnung, dass es nicht die Einzigen ihrer Art bleiben. Dazu noch eine Vorbemerkung: Wer bisher noch nicht mit "Quinn'schem Gedankengut" in Berührung gekommen ist, dem wird eventuell einiges seltsam vorkommen. Es folgt meine persönliche Lese-Empfehlung. Man muss aber nicht alle dieser Bücher gelesen haben, um mein Geschreibsel zu verstehen, keine Sorge. ;o) Und wer gerade keine Zeit für ein Buch hat, der findet mit "<a href="http://www.ishmael.org/Education/Writings/The_New_Renaissance.shtml">The New Renaissance</a>" ein </span></span><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Essay mit einer guten, "konzentrierten" Zusammenfassung von </span></span><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;">Daniel Quinns Ansichten.<br /><br />Ansonsten werde ich vermutlich ungeordnet von Thema zu Thema springen - also gar nicht erst versuchen, einen roten Faden zu entdecken! ;o)<br /></span></span><span style="font-size:100%;"><span style="font-family:verdana;"><br /></span></span></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-8088410231633638669?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-73957269722521189682008-07-03T12:00:00.006+02:002008-07-03T12:48:26.170+02:00Datenschutz ade, oder: Orwell, wir kommen!<span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >Letzte Formulierung ist eigentlich falsch. Wir haben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_%28Roman%29">Orwells Vision eines totalitären Überwachungsstaates</a> längst erreicht, sind nach Kräften dabei, ihn zu überholen und beschleunigen dabei immer noch. Wer das für übertrieben hält und meint, das sei verschwörungstheoretischer Unsinn, der lese sich bitte diesen Artikel durch:<br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" ><br /><span style=";font-family:georgia;font-size:130%;" ><a href="http://www.gulli.com/news/usa-senat-verschiebt-2008-06-27/">Senat verschiebt Abstimmung über Abhörprogramm</a></span></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" > (27.06.06)<br /><br />...und wer jetzt denkt, sowas passiert nur im Land der unmöglichen Begrenztheiten und nicht bei uns, den muss ich enttäuschen:<br /><br /></span><h2 style="font-weight: normal;font-family:georgia;"><span style="font-size:100%;"><a href="http://www.heise.de/newsticker/EU-Konservative-wollen-Internet-Nutzung-lueckenlos-ueberwachen--/meldung/110319">EU: Konservative wollen Internet-Nutzung lückenlos überwachen</a></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" > (02.07.06)</span><br /></h2><span style="font-family:verdana;">Hier ein paar Ausschnitte aus dem Text. Sollten die Änderungsvorschläge so durchgewunken werden, verstoße ich damit in Zukunft vielleicht schon gegen das Urheberrecht. Jedes Zitat ein Verstoß - und zack, bin ich meinen Zugang zum Internet los. Orwell wird bald nur noch unsere Staubfahne zu sehen bekommen, während wir auf ein Überwachungs-Dystopia zurasen...</span><br /><br /><span style="font-family:georgia;">Die Bürgerrechtler zeigen sich vor allem beunruhigt von einer Reihe von Änderungsanträgen seitens britischer Konservativer, die in jüngster Zeit in Umlauf gebracht wurden. Diese wollen die Nutzung "illegaler Inhalte" über ein <span style="font-weight: bold;">staatlich lizenziertes Überwachungssystem</span> verhindern. </span><br /><br /><span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" ><br /></span><span style="font-family:georgia;">Die Franzosen etwa wollen ihre so genannten "</span><a style="font-family: georgia;" href="http://www.heise.de/newsticker/Modell-quot-abgestufte-Erwiderung-quot-gegen-Internet-Piraten--/meldung/109638" title="Modell &quot;abgestufte Erwiderung&quot; gegen Internet-Piraten">Graduated Response</a><span style="font-family:georgia;">"-Pläne über die europäische Schiene </span><a style="font-family: georgia;" target="_blank" href="http://netzpolitik.org/2008/enditorial-wird-frankreich-die-digitale-guillotine-in-europa-einfuehren/" rel="external">doch noch durchsetzen</a><span style="font-family:georgia;">. Die französische Unterhaltungsindustrie wirbt derzeit massiv </span><a style="font-family: georgia;" href="http://www.heise.de/newsticker/Franzoesische-Musikindustrie-macht-Druck-bei-Internetsperren--/meldung/107767" title="Französische Musikindustrie macht Druck bei Internetsperren">für ein Strafsystem</a><span style="font-family:georgia;"> unter dem Namen "flexible Rückmeldung" bzw. unter dem Motto "</span><span style="font-weight: bold;font-family:georgia;" >drei Treffer und du bist tot</span><span style="font-family:georgia;">": </span><span style="font-weight: bold;font-family:georgia;" >Wiederholte Verstöße gegen das Urheberrecht sollen dafür sorgen, dass ein Provider die Internetverbindung des Kunden unterbrechen kann.</span><span style="font-family:georgia;"> Voraussetzung hierfür ist jedoch eine a</span><span style="font-weight: bold;font-family:georgia;" >utomatische Filterung des Internetverkehrs</span><span style="font-family:georgia;"> seitens des Providers durch eine </span><span style="font-weight: bold;font-family:georgia;" >staatlich autorisierte Software</span><span style="font-family:georgia;">. Eine Behörde soll koordinierend sicherstellen, dass Internetnutzer für einen bestimmten Zeitraum auch nicht auf einen anderen Internetprovider ausweichen können.</span><br /><span style=";font-family:georgia;font-size:100%;" ><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Dass die Franzosen und Briten (Lobbyisten) nicht die Einzigen sind, die das vorantreiben, zeigt dieses Zitat:</span><br /><br /></span><span style="font-family:georgia;">Von <span style="font-weight: bold;">deutscher Seite </span>sind es mutmaßlich die <span style="font-weight: bold;">Lobbyisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks</span>, die die "Gesetzmäßigkeit" von Inhalten vor allem in Hinblick auf Videoplattformen über eine europäische Richtlinie gewahrt wissen wollen.</span><br /><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Besonders pervers ist das hier: Unter dem mehr als fadenscheinigen Vorwand, sicherstellen zu wollen, "</span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >dass die Möglichkeit der Nutzer, auf legale Inhalte zuzugreifen oder diese verteilen zu können oder legale Anwendungen und Dienste ihrer Wahl verwenden zu können, nicht unangemessen beschränkt" wird</span><span style="font-family:verdana;">", soll der Zugang zu und die Verbreitung von freier Software beschränkt werden! Da kann man doch nur noch mit dem Kopf schütteln!</span><br /><br /><br /><span style="font-family:georgia;">Der britische Konservative Malcolm Harbour hat nun im Binnemarkt-Ausschuss </span><a style="font-family: georgia;" target="_blank" href="http://www.laquadrature.net/wiki/Paquet_Telecom_amendements" rel="external">drei Vorschläge</a><span style="font-family:georgia;"> in den IMCO-Ausschuss eingebracht, die in diese Richtung gehen. Sein Erweiterungsvorschlag für Artikel 22 der Richtlinie 2002/22/EC sieht vor, dass "eine nationale Regulierungsbehörde über Richtlinien oder Maßnahmen sicherstellen" soll, "dass die Möglichkeit der Nutzer, auf legale Inhalte zuzugreifen oder diese verteilen zu können oder legale Anwendungen und Dienste ihrer Wahl verwenden zu können, nicht unangemessen beschränkt" wird. <span style="font-weight: bold;">Die Netzaktivisten befürchten nun, dass insbesondere freie Software möglicherweise als nicht gesetzeskonform eingestuft wird, da diese von den Nutzern modifiziert werden darf. Technologien, die die "Gesetzmäßigkeit" einer Software überprüfen, würden veränderte Software jedoch als "nicht-gesetzlich" einstufen.</span></span><br /><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Der hier ist auch nicht schlecht. Wir lassen uns überwachen und bezahlen das selbst: Das Geld fließt von den Steuerzahlern zur REgierungsbehörde und von dort zu den Unternehmen - die selbstverständlich keine überhöhten Kosten angeben, ach wo...</span><br /><br /><span style="font-family:georgia;">Schließlich sieht Harbours Erweiterungsvorschlag für Artikel 21 derselben Richtlinie Regelungen vor, die auch das französische "drei Treffer und du bist tot"-Modell enthalten: So sollen die nationalen Regulierungsbehörden <span style="font-weight: bold;">Unternehmen verpflichten, Informationen zu bestehenden und neuen Kunden zur Verfügung zu stellen</span>. Zu diesen Informationen gehören <span style="font-weight: bold;">Angaben über "illegale Nutzungen elektronischer Kommunikationsdienste", insbesondere "Urheberrechtsverstöße</span>" sowie Angaben zu "Schutzmittel gegen Risiken persönlicher Sicherheit, Privatsphäre und persönlicher Daten". Darunter seien, so die Bürgerrechtler, Sicherheitsverfahren zu verstehen, die ohne Genehmigung der Behörden eingesetzt würden. Dies könnte bedeuten, <span style="font-weight: bold;">dass die nationalen Regierungen auch den Einsatz von Verschlüsselungssoftware überwachen können sollen</span>. Durch die umfassenden Informationspflichten <span style="font-weight: bold;">entstehende Mehrkosten</span> sollen den Unternehmen <span style="font-weight: bold;">durch die Regulierungsbehörde erstattet werden</span>.</span><br /><br /><br /><span style="font-family:verdana;">In manchen Fällen ist es schon zu spät, siehe hier:</span><br /><br /><span style="font-family:georgia;">Ein anderer vom britischen Konservativen Sayed Kamal im LIBE-Ausschuss eingebrachter Erweiterungsvorschlag für Artikel 6 der Richtlinie 2002/58/EC sieht vor, dass die "<span style="font-weight: bold;">Telekommunikationsverbindungsdaten von jeder natürlichen oder juristischen Person verarbeitet werden dürfen, um technische Maßnahmen implementieren zu können, welche die Sicherheit eines öffentlichen oder privaten elektronischen Kommunikationsdienstes" garantieren können</span>. Dieser Vorschlag wurde letzte Woche im Ausschuss <span style="font-weight: bold;">bereits verabschiedet</span> und gilt als notwendiger Baustein für die Harbour-Vorschläge.</span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-7395726972252118968?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-14553075825629491952008-07-01T20:19:00.011+02:002008-07-01T20:58:34.806+02:00ready, steady, ...GO!<span style="font-family:verdana;">Seit der Anmeldung des Diplomarbeitsthemas ist mittlerweile ein Monat vergangen. Einer von nur vier, in denen ich mich wieder in ein komplett neues Thema einarbeiten muss, von dem ich während des Studiums rein gar nichts gehört habe. Woher soll man es als BWLer auch mit oberflächennaher Geothermie oder Volkswirt mit Elektroautos und Tageslastkurven zu tun bekommen?<br /><br />Die meisten Studenten gehen zu einem ihrer Lehrstühle, suchen sich am Anschlag eins der angebotenen Diplomarbeitsthemen aus und haben so quasi garantiert, dass sie davon irgendwann im Studium damit schon mal zu tun hatten. Hätte ich ja auch so haben können. Leider hab ich nix gefunden, das meinem "Weltverbesserer-Drang" befriedigt hätte. Klar, ich hab nicht an wirklich <span style="font-style: italic;">allen</span> wirtschaftswissenschaftlichen Lehrstühlen geguckt oder gefragt. Es hätte bestimmt auch im Controlling was Passendes gegeben, vielleicht sogar im Investmentbanking. In der Volkswirtschaft garantiert - die wimmelt nur so von Ideen zur Weltverbesserung. Nur bleiben gerade dort die meisten Ansätze graue Theorie, die es bestenfalls in die Vorlesungen und Lehrbücher schaffen, aber in der Praxis so relevant sind wie der Einfluss des Jupiters auf das Paarungsverhalten von Meerschweinchen.<br /><br />Und weil ich in der ersten Diplomarbeit Wert auf Praxisibezug gelegt habe, wollte ich das in der zweiten genauso. Letztendlich bin ich an der </span><a style="font-family: verdana;" class="adresskopf" href="http://www.tu-chemnitz.de/etit/index.php">Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik</a><span style="font-family:verdana;">, genauer gesagt bei </span><a style="font-family: verdana;" class="adresskopf" href="http://www.tu-chemnitz.de/etit/eneho/index.php">Professur Energie- und Hochspannungstechnik</a><span style="font-family:verdana;"> von Professor Schufft gelandet. Ein WiWi bei den Technikern - der Erste, der dort seine Diplomarbeit schreibt...</span> <span style="font-family:verdana;">und von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, was E-Technik betrifft!<br /><br />Also habe ich erstmal einen Monat verbracht, mir ein paar Grundlagen anzulesen. Von den erneuerbaren Energien hab ich ja schon ein bisschen Ahnung, aber Energiewirtschaft im Allgemeinen und Elektroautos im Spezielle weiß ich soviel wie der durchschnittliche Ingenieur von Strukturierten Finanzmarktprodukten, der Balanced Score Card und dem Bruttonationaleinkommen. <a href="http://www.nandakisystems.com/">Nandaki Systems</a> sei Dank, bin ich inzwischen ganz gut in der Internetrecherche und kann mich schnell in neue Themen einarbeiten. Schön, dass das Praktikum in Indien mehr gebracht hat als die Fähigkeit, mich nicht mehr von Rikshawfahrern übers Ohr hauen zu lassen. (c:<br /><br />Wie schon bei der ersten Arbeit hat sich diese "Einführungsphase" länger hingezogen als gedacht. Aber heute habe ich endlich <span style="font-style: italic;">richtig</span> mit dem Schreiben begonnen. Titelblatt, das Konzept des Grobaufbaus (damit auch das Inhaltsverzeichnis) und ein Teil des Einleitungskapitels sind fertig. Sechzehn Seiten insgesamt, davon reichlich zwei Seiten effektiver Text.<br /><br />Das war heute der Startschuss. Ich brauche halt manchmal etwas länger, bis ich anfange - wenn ich dann aber einmal dabei bin, komme ich nur selten wieder aus dem Tritt und arbeite konstant und ausdauernd. Dieser Rhythmus wiederholt sich interessanterweise täglich: Früh kann ich nicht sofort losarbeiten, sondern muss erstmal Mails checken und einige private Seiten "abarbeiten": Blogs von Freunden, ebay, zwei oder drei meiner "Stamm-Foren". Erst danach habe ich den Kopf frei genug, um mich aufs Schreiben zu konzentrieren und nicht ständig mit den Gedanken abzuschweifen. Sozusagen als Ausgleich finde ich abends dann kein Ende und muss von meiner besseren Hälfte vor lauter Arbeitseifer und Schreibwut regelrecht von der Tastatur gezogen werden.<br /><br />Wie jetzt gerade... (c:<br /></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-1455307582562949195?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-69575957235416824222008-06-29T13:04:00.005+02:002008-06-29T13:19:16.383+02:00No ice at the North Pole anymore?<span style="font-family: verdana;">This year might be the first in human history where </span><a style="font-family: verdana;" href="http://www.independent.co.uk/environment/climate-change/exclusive-no-ice-at-the-north-pole-855406.html">the North Pole will be ice-free</a><span style="font-family: verdana;">. Imagine that...</span><br /><br /><span style="font-family: verdana;">Even if it doesn't happen this year, the problem doesn't go away. On the contrary, chances are high (near 100%, I'd say) that it's getting worse, and getting worse </span><span style="font-style: italic; font-family: verdana;">ever faster</span><span style="font-family: verdana;">. Just one example: If the permafrost in the northern regions of Canada and Russia thaws, it will release huge amounts of methane, which is a strong greenhouse gas that will accelerate global warming even more, releasing more methane, etc.</span><br /><br /><span style="font-family: verdana;">I'm not sure anymore we (as humans) can do enough to stop this developement anymore. I have the bad feeling its too late, and everything we'll do should have been done one generateion earlier, at least.</span><br /><br /><span style="font-family: verdana;">But I have to fight against these moments of feeling powerless. I'll find a job in renewable energies, period. This way, when my children one day ask me about how the world came to be as it is then, I won't have a bad conscience and can honestly tell them what I do to save what will be left.</span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-6957595723541682422?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-54174192051618307202008-06-26T16:14:00.003+02:002008-06-26T16:17:07.651+02:00350 - A number worth knowing<span style="font-size:100%;"><span style="font-family: verdana;">Ohne große Vorrede:</span><br /><br /><span style="font-family: verdana;"><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/s5kg1oOq9tY&amp;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/s5kg1oOq9tY&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="344"></embed></object></span><br /><br /><span style="font-family: verdana;">Wer's gelesen hat: </span><span style="font-weight: bold; font-family: verdana;">WEITERSAGEN und -BLOGGEN!</span><br /></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-5417419205161830720?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-37054300537239026732008-06-12T17:43:00.004+02:002008-06-12T18:11:26.170+02:00Call me Diplom-Kaufmann (Univ.) ! :o)<span style="font-size:100%;"><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >Eintrag ins Logbuch, Sternenzeit 110011062006:<br /><br />Ich will, jetzt da ich meine BWL-Diplomarbeit bewertet bekommen habe, gleich mit den Bewerbungen anfangen. Sonst schiebe ich das ewig vor mir her und stehe Ende September mit leeren Händen da oder habe nur etwas Suboptimales gefunden.<br /><br />Dafür wäre die endgültige Abschlussnote ganz interessant, die sollte im Bewerbungssschreiben nicht fehlen. Also habe ich mir gerade die Nummer vom Prüfungsamt rausgesucht, um wenigstens schonmal die Note zu erfragen... als es klingelt und der Postbote ein Einschreiben bringt. Von der TU Chemnitz. An mich. Mit Zeugnis und Diplom-Urkunde drin. Manchmal ist das Universum eben großzügig. (c:<br /><br />Ab heute darf ich mich also <span style="font-weight: bold;">Diplom-Kaufmann (Univ.)</span> nennen! Und mit der Abschlussnote von 2,2 brauche ich mich, denke ich, auch nicht zu verstecken.<br /><br />Nach einigem Freuen entdecke ich zwar, dass es einen Schreibfehler im Zeugnis gibt (im Titel der Diplomarbeit wurde ein Wort verwechselt) und ich nochmal ins Prüfungsamt muss, aber das kann meine Laune heute nicht trüben. Inzwischen ist das auch geklärt und ich habe gleich noch meinen letzten, allerletzten Schein dort vorbeigebracht, der eine VWL-Teilnote von 2,0 auf 1,9 hebt (hurra).<br /><br />Die erste Bewerbung ist inzwischen ausformuliert und unterwegs. Ich versuche, nicht ganz so optimistisch zu sein. Mal sehn...<br /><br />Irgendwie ist das ein komisches Gefühl: Ich bin zwar noch Student, aber irgendwie auch schon nicht mehr ganz. Wenn ich die anderen auf dem Campus zur Vorlesung, Seminaren oder Planspielen hetzen sehe, fühlt sich das irgendwie "ganz weit weg" an. Am ehesten kann ich noch mit denen mitleiden, die von einer mündlichen Prüfung erzählen, entweder kurz davor sind und bibbern oder sie gerade hinter sich haben. Davor hatte ich immer den größten Schiss, auch wenn ich meistens ne ganz gute Figur gemacht habe. Trotzdem war die Angst vor mündlichen Prüfungen immer größer als vor schriftlichen Tests.<br /><br />...na gut, nach 8 Jahren Doppelstudium möchte man aber auch endlich mal fertig werden! Ich werde den letzten Sommer als Student genießen.<br /><br /></span></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-3705430053723902673?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-12842943576947395682008-06-11T22:43:00.003+02:002008-06-11T23:25:35.490+02:00Blog gerettet!<span style="font-family: verdana;font-size:100%;" >Eintrag ins Logbuch, Sternenzeit 231811062006:<br /><br />Ich bin maximal-möglich erleichtert! Ich habe heute nämlich beinahe mein Blog abgeschossen.<br /><br />Wie das? Ganz einfach: Ich wollte schon lange mal in der linken "Sidebar" ein Label-Fenster haben, um diese Funktion leichter &amp; besser nutzen zu können. Dummerweise geht das scheinbar nur, wenn der (oder das?¿?) Blog bei blogspot liegt, also wechselte ich "<span style="font-style: italic;">mal eben versuchsweise</span>" von <span style="font-style: italic;">adelsberg.nomadlife.org</span> auf eine adresse, die auf "<span style="font-style: italic;">.blogspot.com</span>" endet. "<span style="font-style: italic;">adelsberg</span>" war nicht mehr frei, also versuchte ich einige andere, mit denen ich aber nicht ganz glücklich war.<br /><br />Richtig <span style="font-style: italic;">unglücklich</span> wurde ich dann aber erst, als ich merkte, dass es nicht nur das Design meiner höchst persönlich angepassten Vorlage zerschossen hatte, sondern der Umzug zurück zu nomadlife.org nicht funktionieren wollte! :-O<br /><br />Das Ende vom Lied: Ich habe den gesamten Abend damit zugebracht, erst das alte Design halbwegs wieder zurecht zu basteln und anschließend doch noch den Rück-Umzug hinbekommen. Inzwischen scheint (...) alles wieder beim Alten zu sein, und ich verzichte liebend gern auf den Label-Widget.<br /><br /><br /></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-1284294357694739568?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-54810164928861124912008-06-09T20:10:00.009+02:002008-06-11T20:22:50.469+02:00Juni: Wrap-Up zur Monatsmitte<span style="font-family:verdana;">So, zwei Juniwochen sind rum, und ich bin ganz zufrieden mit den beiden. (c:</span><br /><br /><span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" >Diplomarbeit(en)</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Ich habe inzwischen meine endgültige Note für Diplomarbeit numero uno bekommen:<br />*trommelwirbel*<br />EINSKOMMADREI!<br />*jubel* (c:<br /><br />Wie man sehen (lesen) kann, bin ich stolz wie Oskar. </span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Arbeit numero due hat inzwischen einen Titel: "</span><span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" >Auswirkungen flexibler Verbraucher auf tagesabhängige Preise von Elektroenergie</span><span style="font-family:verdana;">". Wie es sich für eine wissenschaftliche Abhandlung gehört, kan man nur schwer vom Titel auf den Inhalt schließen. Im Klartext geht's um Folgendes: </span><br /><br /><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >Den Elektroautos gehört die Zukunft.</span><br /><span style="font-family:verdana;">Der Verbrennungsmotor unter der Haube ist ein Auslaufmodell. Zwar sind die Modelle über Jahrzehnte optimiert und technisch inzwischen im höchsten Maße anspruchsvoll, aber das ändert nichts daran, dass sie Benzin oder Diesel und damit letztendlich Erdöl brauchen. Und dort liegt der Hase im Pfeffer, wie inzwischen jeder weiss: Das Zeug geht langsam zur Neige. Ein paar Jahrzehnte wird es zwar noch dauern, bevor die letzte Ölquelle versiegt, aber die Probleme gehen schon lange vorher los. </span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Nämlich dann, wenn mehr Öl nachgefragt wird, als gefördert werden kann. Ob die aktuellen Ölpreise (deutlich über 135 $ pro Barrel, Stand vom vergangenen Freitag, dem 6. Juni 2008) kurzfristig so hoch bleiben, weiss natürlich keiner. Ich persönlich gehe davon aus, dass wir erst einmal eine deutliche Korrektur bekommen werden. Preise unter 100 $ würden mich nicht wundern. Mittel- und langfristig kennt der Trend aber definitiv nur eine Richtung: weiter hoch.</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Und damit wird das geschehen, was immer passiert, wenn irgendetwas mit mehreren Anwendungsmöglichkeiten teurer wird: Diejenigen Verbraucher mit der geringsten Konsumentenrente werden sich zuerst nach Substituten umsehen. ...oh Verzeihung, das war Deutsch für Volkswirte! Klartext: Als Erstes werden Ölheizungen unrentabel, und irgendwann danach eben auch der Ottomotor. Tendenziell wird sich auch die Chemische Industrie nach Ersatzstoffen und neuen Herstellungsprozessen umschauen, und irgendwann auch die Pharmakonzerne, weil Öl dort zwar benötigt wird, aber keinen soooo großen Einfluss auf die Kosten hat - im Gegensatz zu Heizungen und Autos, wo das Zeug einfach nur verbrannt wird. Dafür wird es bald ganz einfach zu schade sein.</span><br /><br /><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >"Steckdose statt Tankstelle" ...und die Probleme</span><br /><span style="font-family:verdana;">Aus diesem Grund will (und muss) die Autoindustrie umsteigen. Dabei gibt es mehr als nur eine Möglichkeit: Elektromotoren, Brennstoffzelle (BSZ), Hybride Modelle (also Kombinationen aus Akku und BSZ) und vielleicht auch noch anderes. Diejenigen Varianten mit Akkus haben eines gemeinsam: Sie müssen irgendwann aufgeladen werden. Dabei wird es für die Betreiber der Stromnetze extrem interessant, WANN das passiert. Warum? Weil nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit gleich viel Strom vebraucht wird. Die Kraftwerkskapazitäten müssen aber so ausgelegt werden, dass sie den maximal vorkommenden Spitzenbedarf abdecken - sonst gehen früh, mittags und abends regelmäßig die Lichter aus. Erschwerend kommt dazu, dass Strom kaum im großen Maßstab gespeichert werden kann (das geht nur in Pumpspeicherkraftwerken, und von denen gibt's nur wenige). Also muss zu jeder Zeit genau so viel Strom "hergestellt" werden, wie benötigt wird. Andernfalls schwankt die Frequenz (in Dtl sind das 50 Hz) und unsere Geräte gingen kaputt.</span><br /><br /><br /><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >Die Tageslastkurve</span><br /><span style="font-family:verdana;">Hier mal ein </span><a style="font-family: verdana;" href="http://pics.computerbase.de/lexikon/97902/300px-Stromnetz_Lastkurve.jpg">Tagesdiagramm der Stromnachfrage</a><span style="font-family:verdana;">. Die Spitzen sind deutlich erkennbar. Wenn jetzt auch noch jeder sein Elektroauto um diese Zeit laden würde, haben wir auch in Deutschland regelmäßig indische Verhältnisse - und ich meine damit nicht die 10% Wirtschaftswachstum. Am cleversten wäre es daher, wenn die Autos nachts an die Dose kämen. Damit könnte man die Tageslastkurve glätten, was den Durchschnittsstrompreis deutlich senken würde. Warum? Weil die Netzbetreiber dann größere "Energieblöcke" von den Kraftwerksbetreibern kaufen könnten - und große Blöcke sind eben billiger als kleine, weil... okok, ich höre ja schon auf! ;o)</span><br /><br /><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >Stand der Dinge</span><br /><span style="font-family:verdana;">Zur Zeit lese ich mich in die Thematik des Stromhandels ein, nachdem ich mir ein paar Grundlagen der Energiewirtschaft angeeignet habe. Spannendes Thema, auch wenn es vielleicht erstmal trocken klingen mag! Als Nächstes werde ich eine grobe Gliederung erarbeiten, die dann in Zusammenarbeit mit meinen Betreuern verfeinert und konkretisiert wird. Diesmal werde ich wohl nur 60 statt 80-100 Seiten zur Verfügung haben. Ich bin gespannt, ob ich halbwegs eine Punktlandung hinbekomme oder Überzeugungsarbeit leisten muss (a.k.a. "um mehr Seiten betteln"). </span><br /><br /><br /><span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" >Was sonst noch?</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Anja ist wieder da. Die erste gemeinsame Woche war einfach toll, und inzwischen kommt es uns so vor als wäre sie gar nicht weg gewesen. :o)(c:</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Maja hat uns zum Beachball verführt. Fazit des ersten Spiels/Trainings heute: blaue Flecken an Handgelenken und Daumen, vom Sand gepeelte Schienbeine (ich renne viel und hechte gern), aber keine ernsthaften Verletzungen. Bin mal auf den morgigen Muskelkater gespannt. Memo an mich selbst: Beim anschließenden Baden daran denken, rechtzeitig raus zu gehen! Das Wasser ist nämlich deutlich kälter als im Stadtbad. Und wenn man so ein Hänfling wie ich ist (</span><span style="font-style: italic;font-family:verdana;" >"Ein Mann wie ein Schrank: Sie nannten ihn "Spint"</span><span style="font-family:verdana;">), dann bibbert man danach noch lange rum. SEHR lange. Sollte ich eigentlich an der irischen Atlantikküste gelernt haben.<br /><br />Abschied von AIESEC: Nachdem das Chemnitzer LC (Lokalkomittee) zum Jahresanfang aufgelöst wurde, bin ich bisher trotzdem noch auf dem Emailverteiler von AIESEC Deutschland geblieben. Irgendwie hängt man eben nach mehreren Jahren Mitarbeit daran... und man will ja auch wissen, was "im Verein" alles so passiert. Aber nachdem kaum noch (für mich) Lesenswertes oder wenigstens Interessantes über die Liste kam (de.members meine ich) und in den letzten Tagen fast ausschließlich Mails mit Fehlermeldungen oder diese unsäglichen automatisierten "Ich bin verreist und antworte später"-Mails reinflatterten, habe ich heute nicht mehr ganz so schweren Herzens einen Schlussstrich gezogen. *schnief*<br /><br />Ich werde es vermissen, aber sobald es zeitlich besser aussieht, suche ich mir eine Ersatzdroge. Wer einmal mit anderen gemeinsam die Welt verbessern wollte, der kommt davon nicht so schnell los. (c:<br /><br /><br /></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-5481016492886112491?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-61711182616630211292008-05-28T12:57:00.005+02:002008-06-11T20:22:00.042+02:00Lebenszeichen<p style="font-family: verdana;font-family:verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:85%;">Wer dachte, ich wäre von rachsüchtigen <a href="http://adelsberg.nomadlife.org/2008/04/vergewaltigung-in-leipzig.html">Leipzigern aus dem Drogenmilieu</a> zum Schweigen gebracht worden, den kann ich beruhigen. Unkraut vergeht nicht, und ich gedeihe derzeit ganz prächtig. Hier ein paar aktuelle Highlights der letzten Wochen meines Daseins:<o:p></o:p></span></p> <p style="font-family: verdana;font-family:verdana;" class="MsoNormal"><span style="font-size:85%;"><span style="font-weight: bold;">Diplomarbeit beendet</span><o:p></o:p><br />Ich bin nun ausgewiesener Experte zum Thema "<span style="font-style: italic;">Mittelfristige Perspektiven der Erdwärmenutzung in Deutschland am Beispiel der oberflächennahen Geothermie, insbesondere im Lichte geo- und energiepolitischer Entwicklungen</span>".<br /></span></p><span style="font-family: verdana;font-size:85%;" >...nunja, das mit dem Experten ist vielleicht etwas weit hergeholt. Aber ich traue mir zumindest Fachgespräche zu, ohne Angst vor Blamagen haben zu müssen. Und auf die Note (1,3) bin ich stolz wie Oskar.<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Diplomarbeit begonnen</span><br />Déjà-vu? Keineswegs, sondern die Freuden des Doppelstudiums! Wer zwei Studiengänge parallel absolviert, der darf nicht nur acht Jahre an der Uni verbringen, sondern am Ende auch zwei Diplomarbeiten schreiben. Ich hoffe, dass die zweite genauso gut wird wie die erste.<br /><br />Zugegeben, auf die 16 Semester für BWL und 14 für VWL bin ich nicht unbedingt stolz. Das hätte ich trotz Auslandsaufenthalt in Indien und ehrenamtlicher Mitarbeit bei AIESEC sicher ein wenig kürzen können. Trotzdem bereuhe ich es nicht, mittlerweile zu den dienstältesten Studenten zu gehören: Das war (bzw. ist, noch...) eine sehr schöne Zeit gewesen. Aber irgendwann will man dann auch mal fertig sein, klar. Vorher kommt aber Abschlussarbeit Numero zwo.<br /><br />Mehrere meiner Freunde haben shcon an meiner geistigen Verfassung gezweifelt: "Was, zwei Diplomarbeiten?!¿? Du bist ja irre!" Aber wenn einem das Schreiben Spaß macht, ist das keine große Belastung. Ich würde später gern irgendwo arbeiten, wo ich viel mit Recherche, Forschung und, am wichtigsten: dem Schreiben von Artikeln und/oder Studien beschäftigt bin.<br /><br />Das Thema ist auch hier wieder "Energie". Diesmal steht aber keine erneuerbare Energieart im Vordergrund. Der Schwerpunkt liegt statt dessen auf der Energieversorgung selbst, und im Zentrum der Arbeit werden Elektro-Autos stehen. Genauer gesagt: Ihr Einfluss auf die Tageslastkurve. Kurze Erklärung: Der Akku eines E-Autos muss öfters nachgeladen werden. Der Zeitpunkt dafür kann dabei so gewählt werden, dass der Ladevorgang zu Zeiten stattfindet, an denen der allgemeine Energiebedarf eher gering ist - nachts zum Beispiel. Mit einem schlauen "Lade-Management" könnte man die Tageslastkurve (also den täglichen Energiebedarf mit seinen Wellengipfeln und Tälern) "flacher" machen, was zu mehr oder weniger deutlich sinkenden Energiepreisen führen sollte. Welche Umstände das sind und wie groß der Einfluss auf die Preise sein wird... tja, das werde ich hoffentlich bald herausfinden.<br /><br />Ausführlichere Einblicke wird es voraussichtlich in den nächsten Wochen geben. Diesmal habe ich zum Glück keinen <span style="font-style: italic;">NDA </span>(<span style="font-style: italic;">Non-Disclosure-Agreement</span>, auf deutsch: Geheimhaltungsvereinbarung, also ein "Maulkorb") unterschrieben und darf frei darüber reden. Gestern habe ich einige Mitarbeiter von <a href="http://www.tu-chemnitz.de/etit/eneho/index.php">Prof. Schufft</a> (meinem Betreuer und Erstgutachter) kennengelernt. Ich werde einen eigenen Arbeitsplatz am Lehrstuhl bekommen und mein erster Eindruck ist, dass es deutlich familiärer und lockerer zugeht als bei "uns" Wirtschaftswissenschaftlern. ...passt ja irgendwie auch ins Klischeebild von Technikern und Wirtschaftlern, oder? :o)<br /><br />Ich bin jedenfalls gespannt darauf, wie ich mich dort einlebe, auch wenn es nur für einen Sommer ist. Nach den Erfahrungen der letzten Diplomarbeit wäre ein bisschen Unterstützung mal ne nette Abwechslung. Ich hatte zwar keine Probleme damit, die Arbeit im Alleingang zu schreiben, hätte mir aber öfters schon etwas mehr Support gewünscht - und wenn es nur eine zuverlässige Kommunikation gewesen wäre. ...aber ich will mich mal nicht beschweren, es ging ja auch so - und ich weiss jetzt immerhin, dass ich sehr gute Leistungen auch allein hinbekomme. Das ist gut fürs Selbstvertrauen, obwohl ich lieber im Team arbeite.<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Anjas Rückkehr</span><br />Am Samstag - in nur DREI TAGEN - kommt mein Sonnenschein aus dem <a href="http://360.yahoo.com/profile-pyb6bn0idamxBYn_wH5zjmBpnw--?cq=1">Auslandspraktikum </a>in Poznan (Polen) wieder. Jubel! :o) Zwei Monate Strohwitwertum können verdammt lang sein, aber zum Glück gibt es Email, Skype und ICQ. Trotzdem kann ich den Samstag Abend kaum erwarten.<br /><br /></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-6171118261663021129?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-32305163255231639742008-04-11T16:17:00.008+02:002008-04-11T21:46:10.800+02:00Vergewaltigung in Leipzig<span style="font-family:verdana;">Kein schöner Titel, oder? Mir gefällt er auch nicht. Aber er passt. Leider.</span> <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-family:verdana;"> Aber der Reihe nach, und selbige fängt ganz spaßig an.</span> <span style="font-family:verdana;"> Vergangenen Mittwoch (9.4.08) hatte ich einen Termin in Leipzig. Ich komme am Hauptbahnhof an und muss in die Brandenburger Straße. Keine fünf Minuten zu Fuß. Hin- und Rückzu komme ich an einem Hinterhof-Tor vorbei. Ein Messingschild daneben verkündet, dass hier ein Psychiater residiert. Ich griene in mich hinein. Soviel Klischee passt in kleinen Hinterhof eigentlich nicht gar nicht rein, selbst wenn man es hochkant legen würde - und hochkant geht in den Hinterhof eine Menge rein, siehe </span><a style="font-family: verdana;" href="http://www.flickr.com/photos/23109322@N00/2405344884/in/set-72157604478806942/">Bild</a><span style="font-family:verdana;">.</span><br /></p><p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal; font-family: verdana;"><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm3.static.flickr.com/2128/2405344884_84b361514e_o.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2128/2405344884_84b361514e_o.jpg" alt="" border="0" /></a><br /><br />Zwei Zettel kleben an der Tür, eine "Ich bin im Urlaub"-Meldung und <a href="http://www.flickr.com/photos/23109322@N00/2404513821/sizes/l/in/set-72157604478806942/">einer</a>, der etwas bockig klingt:<br /><br /><span style="font-style: italic;font-family:georgia;" >"Aufgrund von Medikamentenmissbrauch, Rezeptfälschungen sowie Diebstählen im Zusammenhang mit Flunitrazepamverordnungen werde ich in Zukunft nur noch in Ausnahmefällen Rezepte ausstellen."</span><br /><br />Ich muss unweigerlich grinsen, und beschließe dieses Stilleben zu dokumentieren. Genau für solche Gelegenheiten hatte ich mir extra meine Kamera eingepackt. Wer reisen tut, der erlebt eben was!<br /><br />"<i>Der Zettel hängt schon zwei Wochen da, und noch kein wütender FluniIrgendwasLeerAusgegangener hat ihn abgerissen. Erstaunlich!</i>", denke ich mir.<br /></p><p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-family:verdana;">Zwischen den Zeilen springt einen die Frustration förmlich an. Trotzdem finde ich das Ganze irgendwie komisch, stelle mir einen frustrierten Hinterhofpsychiater vor, der von seinen Patienten andauernd wegen Fluni-Irgendwas übers Ohr gehauen wird, bis er schließlich kapituliert und öffentlich verkündet, dass er da nicht mehr mitmacht. Ich knipse dreimal, gehe weiter Richtung Bahnhof und beschließe, zuhause nachzuschauen, was die Leipziger dazu bringt, einem Psychiater das Leben derart schwer zu machen.</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;">Zuhause behühe ich dann </span><a style="font-family: verdana;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flunitrazepam">wikipedia</a><span style="font-family:verdana;">:</span><br /><br /><br /><b style="font-family: trebuchet ms;"><i>Flunitrazepam</i></b><i style="font-family: trebuchet ms;"> (</i><a style="font-family: trebuchet ms;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handelsname" title="Handelsname"><i>Handelsnamen</i></a><i style="font-family: trebuchet ms;"> u.a. Rohypnol<sup>®</sup>, Somnubene<sup>®</sup>, Somnibel<sup>®</sup>) gehört chemisch gesehen zu den </i><a style="font-family: trebuchet ms;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benzodiazepin" title="Benzodiazepin"><i>Benzodiazepinen</i></a><i style="font-family: trebuchet ms;"> und ist mit </i><a style="font-family: trebuchet ms;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diazepam" title="Diazepam"><i>Diazepam</i></a><i style="font-family: trebuchet ms;"> (Handelsname Valium<sup>®</sup>) verwandt. Es wird vorwiegend als Schlafmittel verschrieben und vor chirurgischen oder diagnostischen Eingriffen und gelegentlich auch noch anschließend kurzfristig zur Beruhigung des Patienten angewendet. Das Präparat kam 1975 auf den europäischen Markt, die Vorläufer sind aber schon älter.<br /></i><br /><span style="font-family:verdana;">"Aha," denke ich mir, "ein Betäubungsmittel".</span><br /><span style="font-family:verdana;">Die Erklärungen der Wirkungen und Nebenwirkungen überfliege ich, spannend wird's erst beim Missbrauch. Ich will endlich wissen, was die Klauschweine dazu treibt, ihren Psychiater zu ärgern.</span></p><p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-family:verdana;"></span><br /><br /><i style="font-family: trebuchet ms;">In Kombination mit </i><a style="font-family: trebuchet ms;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alkohol" title="Alkohol"><i>Alkohol</i></a><i style="font-family: trebuchet ms;"> oder </i><a style="font-family: trebuchet ms;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Opioid" title="Opioid"><i>Opioiden</i></a><i style="font-family: trebuchet ms;"> kann es zu einer </i><a style="font-family: trebuchet ms;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amnesie" title="Amnesie"><i>Amnesie</i></a><i style="font-family: trebuchet ms;"> (Gedächtnislücke) kommen, daher hat Flunitrazepam den Ruf einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K.-o.-Tropfen" title="K.-o.-Tropfen">Date-Rape-Droge</a>: Opfer von </i><a style="font-family: trebuchet ms;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vergewaltigung" title="Vergewaltigung"><i>Vergewaltigungen</i></a><i style="font-family: trebuchet ms;"> oder anderen Straftaten können sich oft an keine Details zum Hergang erinnern. Besonders in den 90er Jahren wurden die damals farb- und geschmacklosen Tabletten für diesen Zweck missbraucht, meist indem sie Getränken beigemischt wurden.</i><br /></p><p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"> <span style="font-family:Verdana;"><br /></span></p><p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal; font-family: verdana;"> Das Lächeln gefriert mir und gerinnt zu etwas, für das ich jetzt eigentlich ein neues Wort basteln müsste. Wer mir dabei helfen will, ein passendes Wort zu finden: Es sollte die folgende Dinge rüberbringen:</p><p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal; font-family: verdana;">- Stirnrunzeln und Erstaunen, das in<br />- eine gute Portion Abscheu übergeht, außerdem<br />- eine Prise Verlust des Glaubens an das Gute im Menschen,<br />- Kopfschütteln,<br />- Mitleid mit dem Psychiater sowie<br />- der vergebliche Versuch, sich vorzustellen, was in solchen Menschen (ich meine nicht die Psychiater!) vorgeht.<br /><br />Schwierig, oder? Wer ein passendes Wort findet, sage mir bitte Bescheid.<br /><br />Auf der Rückfahrt war ich damit beschäftigt, mein Bild von Leipzig zu kitten. Sicher, die Stadt ist bestimmt nicht voller Vergewaltiger. Aber es muss genug Irre geben - und damit meine ich jetzt <b>nicht</b> verunglimpfend die regulären Patienten eines Psychiaters - genug geistige und moralische Irrläufer, damit sich ein Arzt zu so einer Mitteilung gezwungen sieht, die öffentlich am Hoftor hängt.<br /><br />Sicher, irgendwo "kondensieren" oder konzentrieren sich nunmal die unangenehmen Dinge des Lebens. Bestimmt kann man auch noch Spaß auf Parties in Leipzig haben, ohne am nächsten Morgen mit Filmriss und... nein, an dieser Stelle kann ich nicht weiterschreiben. Ich kann mich nicht in die Lage eines Flunitrazepam-Opfers hineinversetzen. Ich WILL es auch gar nicht.<br /></p><br /><p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal; font-family: verdana;">Ich frage mich, wieviele solche Schicksale hier begonnen haben, hinter diesem Hoftor. Die Leute, wegen denen der Zettel dort hängt, sind vorsätzliche Vergewaltiger. Niemand behummst spontan seinen Psychiater, nimmt abends die Tabletten mit auf ne Party, lässt sie heimlich in ein Glas fallen und... Stop, nicht weiterdenken.<br /><br />Ich weiss nicht, ob ich jetzt noch in Leipzig auf Parties gehen will. Doch, eigentlich weiss ich es. Nein! Der Gedanke, der Kundschaft eines Hinterhof- Psychiaters über den Weg zu laufen, verdirbt einem jegliche Lust an Parties.<br /></p> <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal; font-family: verdana;">Weiter unten lese ich dann noch:</p> <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal; font-family: trebuchet ms;"><i>Flunitrazepam wird auch in bestimmten Umfeldern von Konsumenten </i><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Droge" title="Droge"><i>illegaler Drogen</i></a> missbraucht. Die Tabletten sind am Schwarzmarkt als „Ruppies“, „Ruffies“ oder „R2“, im deutschsprachigen Raum aber vor allem als „Flunies“ (nach dem Inhaltsstoff Flunitrazepam), „Ropse“, „Ro(s)chies“ (nach der Hersteller-Firma <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hoffmann-La_Roche" title="Hoffmann-La Roche"><i>Roche</i></a><i>) oder „Ropys“ bekannt. Speziell in Österreich werden häufig die Namen "Roiperl" oder "Ro" gebraucht. In Amerika sind sie vor allem als "Roaches" bekannt. Stark verbreitet ist das Mittel insbesondere in "</i><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Junkie" title="Junkie"><i>Junkie</i></a><i>"-Szenen, in denen Flunitrazepam - alternativ oder ergänzend zu Opiaten - zumeist gespritzt wird. Aber auch unter </i><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Partydroge" title="Partydroge"><i>Partydrogen</i></a><i>-Konsumenten ist das Mittel teilweise geläufig, u.a. zum "Runterkommen" beim Konsum halluzinogener Drogen.</i></p><br /><span style="font-family:Verdana;">Ich fasse es nicht, das Zeug hat auch noch Spitznamen. Gut, neben den Vergewaltigern wird es auch noch ven den Leuten benutzt, die "runterkommen" wollen. Irgendwie ein schwacher Trost. Jedenfalls ist mir die Lust auf Leipzig erstmal gründlich vergangen.<br /><br /><br />[Nachtrag]<br />Ich hab mich noch ein bisschen weiter schlau gemacht: Das Flunitrazepam-Problem ist vielschichtiger und läßt sich nicht auf Partydroge und date-raping reduzieren. Hier ein <a href="http://www.slaek.de/50aebl/2007/05/pdf/0507_224.pdf">Lesetip</a>.Arme Schweine! :o(<br /></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-3230516325523163974?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com3tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-42495092107023702882008-03-27T20:35:00.016+01:002008-03-27T22:08:29.957+01:00Update, Language Swap and other shtuff<div style="text-align: justify;"><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >Almost half a year of blog-silence...</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" ><span style="font-weight: bold;">Update (or lack of an update)</span></span><span style="font-size:100%;"><br /><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >Much happened since October, some of it might be worth writing about, but most of it is just stuff that happens to other people all the time. Stuff that is important to the people themselves but perfectly boring to those who don't know them. I could try to write about it, try to do a few articles and polish them up until they have a shiny, entertaining style. I chose not to.</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >Why?<br />Because I don't have the time right now.<br />Because there are much more interesting things that <span style="font-style: italic;">you</span> can do with your time.<br />Because it make me mysterious.<br /><br />...ok, cancel the last one. (c;</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >I'll try to blog a bit more in the future. I can't promise I will </span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >indeed</span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" > for a number of reasons: First, I am still in the process of writing my diploma thesis. Much is already done but there is still a goodly amount of work to be done, and time is running fast. Second, there are a lot of other things I deem more important. More important for me to write about and for <span style="font-style: italic;">you</span> to read and think about and to pass on to others. These topics will be featured in my postings more often than in the past, instead of news about my private life (which I think is not so important for those who don't know me anyway).</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" ><span style="font-style: italic;">What kind of topics</span>, you ask?</span><span style="font-size:100%;"><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >Things that are not only important but <span style="font-style: italic;">vital</span> to each and everyone of us. How we live now and how we intend to live in the future. What's going wrong with the way we live, why we should change and why we <span style="font-style: italic;">will have to</span> change it if we want to survive as humans. Stuff about our culture and how it affects the things we got wrong.</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >These had been the topics I originally wanted to write about when I chose the title of my blog. More on that later, when I find time. Until then I give you a couple of websites to visit. Stuff that is important. Stuff that might change your mind, if you allow it.</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /></span><a href="http://www.storyofstuff.com/"><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" ><span style="font-weight: bold;">Story of Stuff</span></span></a><span style="font-size:100%;"><br /></span><span style="font-size:100%;"><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" ><span style="font-weight: bold;">Daniel Quinn</span></span><span style="font-size:100%;"><br /><a href="http://www.ishmael.com/Education/Writings/The_New_Renaissance.shtml"><span style="font-family: verdana;">The second Renaissance</span></a></span><span style="font-size:100%;"><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >and</span><span style="font-size:100%;"><br /><a href="http://www.ishmael.com/ToDo/WhatToDo.cfm"><span style="font-family: verdana;">The Ishmael community</span></a></span><span style="font-size:100%;"><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" ><br />Daniel Quinn's "My Ishmael" was the one book that completely and irrevocably changed my worldview. This might sound scary or over the top, but it was the best thing that ever happened to me. If I remembered the day I bought it (which was totally by chance: I found it on a rummage table in a hardware store), I would see this day as something like my second birthday. "The New Renaissance" is a quick summary of Quinn's message, a good start for reading.</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /></span><a style="font-weight: bold;" href="http://www.wearewhatwedo.de/"><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" ><span>We are what we do</span></span></a><br /><br /><span style="font-size:100%;"><span style="font-family: verdana;">If you believe that "we have to do something about it" but don't know how: Start with "We are what we do" and "Pay it forward". They might give you some ideas...</span><br /><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" ><span style="font-weight: bold;">Pay it forward<br /><br /></span></span><a href="http://www.payitforwardmovement.org/">The Pay it forward movement</a><span style="font-size:100%;"><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >and<br />the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pay_it_forward">English</a> and <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Gl%C3%BCcksprinzip">German</a> Wikipedia entry<br /></span><span style="font-size:100%;"><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >See the "external links" / "Weblinks" section at the bottom for further information.</span><span style="font-size:100%;"><br /></span><span style="font-size:100%;"><br /><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >Some of the links have been in my blog's link-list for years. I might comment on them in the future (especially Quinn) , but they can speak for themselves and don't really need me writing about them. The only reason I will do anyway is because more people should learn and think about them.</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >Other topics will come from my new chosen profession: <span style="font-weight: bold;">Green Energy</span>. As I repeatedly wrote in the past, I studied Management and Economics. My focus was in financial management, controlling and investment banking and later on political economy. This might sound like a confession, as people occupied with these things are neither exactly popular nor, in too many cases, are they they paragons to model yourself on. It's <span style="font-style: italic;">not</span> a confession however, because it is what I liked and what interested me.</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >Note the past tense in the last sentence. While I still find charts, trading and investing interesting and follow the news from the largest circus on this planet (a.k.a. "Wallstreet") on a daily basis, I have changed my studie's focus since last spring - in the nick of time, as I was near the end of my time at the university. A lecture called "Energy Politicy" got me hooked on Renewable Energies, and I decided that this does not only interest me but seems to be a business where I can work while staying true to my inner values (yep, I know how clichéd that sounds!). I wouldn't have had that luxury in the financial industry. That Green Energy is a fast-growing market made it even more enticing. Nothing wrong with saving the world and getting a bit rich in the process! :o)</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >Long story short, after a few weeks of research I decided that <span style="font-weight: bold;">Geothermal Energy</span> is what seems to have a large potential at the moment <span style="font-style: italic;">and </span>is <span style="font-style: italic;">really</span> interesting. I contacted a few companies, did a market study for one of them and since January, I am writing my first diploma thesis about... *<span style="font-style: italic;">drumroll</span>*</span><span style="font-size:100%;"><br /></span></div><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" ><br /></span> <p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: center;font-family:verdana;"><span style="font-size:100%;"><span style="" lang="EN-GB"><span style="font-style: italic;">„Medium-term perspectives of utilization of geothermal power in Germany on the example of Shallow Geothermal Power, particularly in light of geopolitical and energy-political developments”</span><o:p></o:p></span></span></p><div style="text-align: center;"> </div><p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: center;font-family:verdana;"><span style="font-size:100%;"><span style="" lang="EN-GB"><br /></span></span></p><p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: center;font-family:verdana;"><span style="font-size:100%;"><span style="" lang="EN-GB">…or in German:</span></span></p><p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: center;font-family:verdana;"><span style="font-size:100%;"><br /></span><span style="font-size:100%;"><span style="" lang="EN-GB"><o:p></o:p></span></span></p><div style="text-align: center;"> </div><p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-style: italic; text-align: center;font-family:verdana;"><span style="font-size:100%;">“Mittelfristige Perspektiven der Erdwärmenutzung in Deutschland am Beispiel der oberflächennahen Geothermie, insbesondere im Lichte geo- und energiepolitischer Entwicklungen“</span></p> <span style="font-size:100%;"><br /></span><div style="text-align: justify;"><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >I won't be able to write much about the content thanks to the Non-Disclosure Agreement I signed (which is only legitimate, mind you - not that I complain about it) but I can write about this or similar topic, and stuff that I found during my research.</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" ><span style="font-weight: bold;">Language swap</span></span><span style="font-size:100%;"><br /></span><span style=";font-family:verdana;font-size:100%;" >I think I'll change the blog's language back to German. Why? Because I am not in India anymore and more important, because I as much as I like having a global audience (however small it may be), I want to reach people nearby, people I can contact in real life - which for me is happening in Germany. :o) So unless there is an international outcry for continuing in English, I'll re-swap to my mother tongue. A sufficiently large outcry (i.e. one or two comments ;o) ) might convince me to write each articls in bilingually, but that's unlikely I guess.</span><span style="font-size:100%;"><br /><br /><br /><br /><span style="font-family: verdana;">...so that's all for the moment. If your ears (or eyes) are not bleeding by now, come back in a few days or weeks. I am always happy about comments, so don't hesitate. :o)</span><br /></span></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-4249509210702370288?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-8867453869741976872007-10-18T16:31:00.000+02:002007-10-18T17:15:55.611+02:00Fall 2007 update<span style="font-family:verdana;font-size:85%;">Not much worth telling the world happened since last post. That doesn't mean that not much happened - mind you- its only that the stuff important to me isn't necessarily important to the rest of the (online-) world. Anyway, here's a quick update.</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><strong><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">Progress on the study-front</span></strong><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">I had successful interviews at two companies where I will work as diplomate. Due to me studying management and economics and getting double diploma in the end, I'll have to write two diploma theses. Most people groan when hearing "<em>have to write two theses</em>" but I see it as an opportunity to research my chosen topic in more detail and from different angles. </span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">What the topic is? Geothermal Power, or to be more precise: economic and/or managerial aspects of Geothermal Power. Both theses will complement each other, so afterwards I hopefully am somewhat of an expert in a growing market, much sought-after and wooed by scores of companies... ;o)</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">But until that moment comes, I'll first have to do a lot of research, a lot of writing and re-writing and other <em>lot-of's</em> I can't think off right now. I usually enjoy writing, even if it's 'only' for university works and nothing creative, so I am not too scared about the prospect.</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><strong><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">October, 3rd</span></strong><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">National holiday, my father's birthday, and the first anniversary of Anja and my </span><a href="http://www.flickr.com/photos/23109322@N00/205531551/in/set-72157594222525763/"><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">betrothal in Hampi, India</span></a><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">. Fond memories of a that day, starting with exchanging rings on the water front, continuing with walking-tour through the ancient ruins, ending with dinner in the Mango Tree, the best restaurant on planet earth. See my flickr account for more pictures of Hampi (</span><a href="http://www.flickr.com/photos/23109322@N00/sets/72157594222525763/"><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">my pics</span></a><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">, </span><a href="http://www.flickr.com/photos/23109322@N00/sets/72157594222402513/"><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">Natasha's pics</span></a><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">, </span><a href="http://www.flickr.com/photos/23109322@N00/sets/72157594222378411/"><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">best of</span></a><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">).</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><strong><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">Got a used notebook</span></strong><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">Writing a diploma thesis in collaboration with a company means I'll have to travel to Leipzig at least once a week for the first thesis, and moving to Hannover in March 2008 for four months for the second one. Which in turn means I'll need a notebook. I finally bought a used but upgraded (more memory, larger hdd) Gericom Hummer Advance and right now try to install all the stuff I have on my desktop. I think I'll need three days to complete all and everything, and today being day two with all major obstacles cleared, I am optimistic to have a nice, mobile computer by the weekend.</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><strong><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">AIESEC in Chemnitz</span></strong><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">More than the usual amount of work. Granted, I am by far not the most hard-working LC member, but count myself to the hard core of members. Early October always means freshmen, and we do several events to advertise being an AIESECer: speeches in the lecture rooms, information booths sticking bills all over the campus, two info-evenings, etc. Being a member of the External Relations team means I get to meet people like PR officer of the university who gave us advice in PR things and was immensely helpful.</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">And thats it mostly. More to come in soon as I (again) try to write more frequently. Provided there is something to tell.</span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-886745386974197687?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com1tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-73659997818551615942007-08-02T17:39:00.000+02:002007-09-09T12:48:43.225+02:00The end of Robertson House<span style="font-family:verdana;font-size:85%;">All good things come to an end, and sadly, Robertson house is no exception.</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">Here's a mail from Cesar, my former roommate, ipod-fetishist and craziest mexican motorbiker in all India <span style="font-size:78%;">(1)</span>, written on July 2nd 2007:</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><em><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">Hello people, </span></em><br /><em><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">Well, the time has come to close down Robertson House......yes!!, its as simple as that. The news came 2 weeks ago but myself just got to know two days ago.(and maybe deniz who just arrived as well) I dont know what ideas the landlord might have (too many complains from the neighbours, cops coming in the middle of parties etc etc), the point is, we have one month left! The purpose of this email is to find a place (a roof with four walls that will protect me from the rain and the "pinches" mosquitoes will work for me. </span></em><br /><em><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">(...)</span></em><br /><em><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span></em><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">That's how I learned of the tragedy, and though I'm quite happy that I am not there anymore, being in the same situation Cesar is (<em>was</em>, hopefully - since he send the mail on July 2nd and should have a roof over his sombrero by now), I still feel mightily sad! Robertson House was a unique experience for me and countless other trainees. </span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">We hoped that the (mostly muslim) neigbours will gradually get used to the internationality of "our" house over time. It's not that we were Gomorrah incarnate or something like that. Heck, we weren't even louder than them! Try to imagine five year old kids firing crackers for days on end, starting around 6:00 a.m. - even on weekends, or drunken teens (yep, we're talking about a <em>muslim</em> neighbourhood here!) screaming their voices raw until some cops come by and end the "music", or... well, let's just say there were some other sources of loudness as well. </span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">The thing that disturbed them most and which was the real reason for rejecting us was that "children" (in their eyes, being in your twenties doesn't make you an adult) lived there without their parents and - gasp! - sometimes even boys and girls together! That's why the landlord had taken no new girls in when female trainees left, and after a few months Robertson House became a "boys only" house. Which, of course, didn't stop us to invite female trainees from the neighbouring trainee houses (where "mixed gender" was absolutely no issue, even though it was in the same muslim part of Bangalore) to parties from time to time. But those Parties ended up being a new reason for our neighbours to complain: noise after dark in the street, etc... </span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">The landlord banned parties, we obeyed, but still... from time to time, females were seen entering our houses. It didn't matter that it was during day (or early evening) and that they were only here to plan a weekend trip (which was done regularly by whoever wanted to join, male or female). I guess rumors were stronger than "intercultural tolerance", and in the end, the landlord seemed to have given in. I can't blame him: estate prices are exploding, so he'll make some bucks I guess.</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">I only hope that there will be a new "Robertson House" somewhere in Bangalore!</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">For all who were there together with me, visit my blog (adelsberg.nomadlife.org), where you'll find some shared memories of the great times we had there. </span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">Closing </span><a href="http://robertson-house.blogspot.com/"><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">Robertson blog</span></a><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"> herewith.</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:78%;">(1) I guess some Indians are even worse, but definitely there's no other biker from Mexico who's THAT crazy!</span><br /><span style="font-family:Verdana;font-size:78%;"></span><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-7365999781855161594?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-76768810877001167512007-07-05T15:12:00.000+02:002007-07-05T15:46:10.337+02:00Tests and Dentists<span style="font-family:verdana;font-size:85%;">What both have in common? Nothing, really. I just needed something to start a post with.</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">Well, lest you think I'm writing complete rubbish, I'll tell you: Yesterday I passed (at least I <em>think </em>I passed) my last exam for this semester, and possibly my very last exam in my two courses of study (business management and political economy) - leaving me with only two degree dissertations between me and the job market. </span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;"></span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">OK, after 7 years at the university it's about time to do something productive ...and earn some money. I decided to use my dissertations to research aspects of renewable energy, mainly Biomass Energy for the management thesis and probably a topic in the field of Emission Trading for the Political Economy thesis. Let's see how this turns out. If you happen to know companies in the Biomass sector, please contact me. You would be fostering the progression of a great mind: me. *ahem*</span><br /><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">...and the Dentist-part? Nothing exciting, really.</span><br /><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">I had to get a doctors appointment at short notice because part of a back tooth broke away while I was munching my breakfast this morning. I don't complain about it, because I knew I had a hole in that thooth and was delaying visiting the dentist for a few weeks already. Anyway, I was lucky, got an appointment for early afternoon, got my tooth repaired and two more appointments for complete tooth-cleaning and treating two more (very small) holes. </span><br /><p><span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"></span></p><p><span style="font-family:Verdana;font-size:85%;">As an afterthought: </span><span style="font-family:Verdana;font-size:85%;">I belong to the small part of the world's population who can afford Dentist appointments at short notice. When I imagine what a broken back tooth might mean for someone who cannot afford that dentistal luxury... having to live with a sharp-edged ruin in your mouth, scratching your tongue bloody, getting infections... or even having to go to a quack-doctor... I am not sure why I "deserve" belonging to that lucky few millions, but I'm very grateful for it.</span></p><p><span style="font-family:verdana;font-size:85%;">And that's it. Nothing to write home about. Especially since I <em>am</em> at home...</span></p><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-7676881087700116751?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com0tag:blogger.com,1999:blog-14793356.post-33253600123853433842007-06-18T11:11:00.000+02:002007-07-05T15:43:30.357+02:00Hampi is online! :o)<div align="justify"><span style="font-size:85%;"><span style="font-family:verdana;">Whoooha! *ahem*...</span><br /><span style="font-family:Verdana;"></span><br /><span style="font-family:Verdana;">I like it when the day begins with a pleasant surprise. </span></span></div><div align="justify"><span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"></span></div><div align="justify"><span style="font-size:85%;"><span style="font-family:Verdana;">Though I left India almost eight months ago, I'm on the Bangalore trainee's mailing list. Most of the posts are about organizing parties, weekend trips, people returning home and trying to sell the stuff they can't take with them like their motorbikes or furniture, ...or just people fooling around. Even though it's not <em>that much</em> relevant to me and I know fewer and fewer people there with each month, I still like to read it because it gives me a feeling of still being connected to that crazy bunch of guys. :o)</span><br /><span style="font-family:Verdana;"></span><br /><span style="font-family:Verdana;">Anyway, this morning had such a surprice up it's sleeve: There will be another weekend-trip going to Hampi. That in itself is not special. Hampi is one of the best - no: <em>THE</em> best place in southern or probably even whole India. I never, ever saw (better: <em>experienced</em>) a spot on earth that's more beautiful and breathtaking. Hampi is serene with it's many ancient ruins and vibrant with it's people at the same time. There are places where you think the movie producers just left and forgot to take the ar</span><span style="font-family:Verdana;">tificial film scenery with them.</span><br /><span style="font-family:Verdana;"></span><br /><span style="font-family:Verdana;">But it's not that alone. Hampi is special for me and will always on of "<em>my places</em>" because in the morning of October 3rd, 2006, <a href="http://blog.360.yahoo.com/blog-pyb6bn0idamxBYn_wH5zjmBpnw--?cq=1">Anja</a> and I got engaged there at the <a href="http://www.flickr.com/photos/23109322@N00/203598475/in/set-72157594222378411/">water front of the river</a>. </span></span></div><div align="justify"><span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"></span></div><div align="justify"><span style="font-size:85%;"><span style="font-family:Verdana;">I still get some shivers when I think back to this morning. Everything was just perfect, and in hindsight the das there seem like a dream. Still, when I look at my hand, there's a slender band of silver that reminds me that it was real.</span><br /><span style="font-family:Verdana;"></span><br /><span style="font-family:Verdana;">But I digress... The surprise I spoke of wasn't the trip to Hampi. It was the website included in that posting: </span></span></div><div align="justify"><span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"></span></div><div align="justify"><span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"></span></div><div align="justify"><span style="font-family:Verdana;"><a href="http://www.hampi.in/"><span style="font-size:85%;">http://www.hampi.in/</span></a><span style="font-size:85%;">. </span></span></div><div align="justify"><span style="font-size:85%;"></span></div><div align="justify"><span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"></span></div><div align="justify"><span style="font-size:85%;"><span style="font-family:Verdana;">I hadn't known that "<em>my place</em>" is online now! Almost every picture there shows something we had seen there, some place we passed by, or even people we know by sight. Just browsing there immediately leaves me with itchy feet (and it's not because of bedbugs!). </span><br /><span style="font-family:Verdana;"></span><br /><span style="font-family:Verdana;">I think when I get a decent job, the first major holiday will be back to India. And wherever we go there, whatever places we'll visit, Hampi <em>will</em> be one of them. </span></span></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14793356-3325360012385343384?l=adelsberg.nomadlife.org%2Fdefault.aspx'/></div>Danielhttp://www.blogger.com/profile/17518004921653147799noreply@blogger.com1