<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss'><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392</id><updated>2009-12-23T20:40:51.890+01:00</updated><title type='text'>Gedanken eines Fliegenden</title><subtitle type='html'>was man halt so erlebt als Copilot auf Reisen.......</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>391</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-8006472445918683545</id><published>2009-12-23T13:15:00.009+01:00</published><updated>2009-12-23T13:33:08.374+01:00</updated><title type='text'>Nein, dies ist kein Coming-Out</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzIKYiliTdI/AAAAAAAAAt0/8eppM-h6tQA/s1600-h/img_0683.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzIKYiliTdI/AAAAAAAAAt0/8eppM-h6tQA/s400/img_0683.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5418404718397509074" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während in der Schweiz noch die Mittagsnachrichten auf DRS1 laufen, neigt sich der Tag hier in Tokio schon dem Ende zu. Es war ein langer Tag, er hat früh begonnen. Genau genommen um 02:00 Uhr.&lt;br /&gt;Es ist halt so eine Sache hier in Japan mit der Schlaferei. Es gibt Momente, da fällt der Körper in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Ist dann gerade ein Bett in der Nähe, ist die Versuchung gross, sich unabhängig der Tageszeit unter der Decke zu verkriechen. So geschehen bei mir gestern Abend. Ich habe tief und gut geschlafen, leider aber auch kurz.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Zwei Uhr in der Früh wach sein gehört nicht gerade zum Standardprogramm in Japan, doch ein Weltreisender weiss sich auch in dieser Situation zu helfen. Mit Turnschuhen und Lesematerial bewaffnet, schrieb ich mich Mitten in der Nacht im Fitness-Center ein und lief zum Film Ocean Eleven eine gute Stunde an Ort. Als dann Julia Robert im roten Kleid die Kasinotreppe herunter schwebte, schaltete ich den Fernseher aus. Ich hatte die beste Szene des Streifens soeben gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Verlassen des Fitnesstempels warf ich neuerlich einen Blick auf die Liste. Zuoberst stand da der Name eines Freundes, der mir während der Pilotenschule einmal auf mein Kopfkissen gekotzt hat und mit dem ich in Florida gemeinsam gegen einen Fluglehrer ankämpfte. Er war zwei Stunden vor mir auf dem Laufband. Ob er auch Schlafstörungen hat?&lt;br /&gt;Ein SMS versprach Klärung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Wach? Gruss aus Zimmer 1104»&lt;br /&gt;«Bin am Suppe essen – wanna eat?»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzIKHmf3YPI/AAAAAAAAAtU/dh3mRpMH0G0/s1600-h/img_0673.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzIKHmf3YPI/AAAAAAAAAtU/dh3mRpMH0G0/s400/img_0673.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5418404427389690098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Jahre und mindestens zwei Arbeitgeber her, seit ich das letzte Mal mitten in der Nacht an die Zimmertüre eines anderen Besatzungsmitglieds klopfte. Heute war er das erste Mal, dass hinter der Tür behaarte Männerbeine warteten. Einmal ist das erste Mal...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Suppe schmeckte übrigens ausgezeichnet und ich habe mich danach auch nicht aus Revanche auf seinem Kissen übergeben. Männer können so etwas vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um sechs Uhr verliess ich das Zimmer wieder. Gesehen hat mich zum Glück niemand. Man weiss ja aus Erfahrung, wie schnell der Klatsch in Zürich ankommt. Eine halbe Stunde später machte ich mich Richtung Nikko auf, er im laufe des Morgens nach Zürich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzIKYHzmOkI/AAAAAAAAAts/MBuaQDfaqmY/s1600-h/img_0680.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzIKYHzmOkI/AAAAAAAAAts/MBuaQDfaqmY/s400/img_0680.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5418404711208729154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es folgten lange Zugfahrten, schöne Wanderungen, tolle Eindrücke, deftige Krisen, warme Bäder, eine stündige (nicht eine sündige!) Massage, leckeres Essen und Weihnachtsbeleuchtung so kitschig, wie wir es von zu Hause kennen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzIKIorCyEI/AAAAAAAAAtk/Mrz3TMdIpwM/s1600-h/img_0678.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzIKIorCyEI/AAAAAAAAAtk/Mrz3TMdIpwM/s400/img_0678.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5418404445153314882" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzIKIN0mqFI/AAAAAAAAAtc/mFEZYnB-YsU/s1600-h/img_0675.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzIKIN0mqFI/AAAAAAAAAtc/mFEZYnB-YsU/s400/img_0675.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5418404437945657426" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer letzten Suppe und einem Notkaffee sitze ich jetzt kaputt vor dem Computer und bin froh, dass ich den kurzen Text mit vielen Fotos schmücken kann. Die Augen fallen zu und ich hoffe auf eine stille und lange Nacht. Mein Suppenkollege von letzter Nacht hat es auch bald geschafft, er landet in etwa zwei Stunden in Kloten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wünsche allen schöne Feiertage aus Japan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzILBy4z8vI/AAAAAAAAAuE/18jBuIxZihA/s1600-h/img_0686.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzILBy4z8vI/AAAAAAAAAuE/18jBuIxZihA/s400/img_0686.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5418405427147961074" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-8006472445918683545?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/8006472445918683545/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=8006472445918683545' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8006472445918683545'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8006472445918683545'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/12/nein-dies-ist-kein-coming-out.html' title='Nein, dies ist kein Coming-Out'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SzIKYiliTdI/AAAAAAAAAt0/8eppM-h6tQA/s72-c/img_0683.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-3367626192347241664</id><published>2009-12-14T18:00:00.002+01:00</published><updated>2009-12-14T18:04:01.800+01:00</updated><title type='text'>Room 1827 – Service Please</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Überall auf der Welt leiden Hotelzimmer unter drei unheilbaren Krankheiten: Zwanzig-Watt-Birnen, ab Mitte April wird nicht mehr geheizt und die Kissen sind mit irgend etwas zwischen Holz und Rohgummi gefüllt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ephraim Kishon&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich nach einem langen Flug im Hotel ankomme, dann läuft das immer nach dem gleichen Muster ab. Nach Erhalt des Zimmerschlüssels reisse ich dem Pagen meinen Koffer aus den Händen und eile zum Fahrstuhl. Nicht, dass ich den Service des Angestellten nicht schätzen würde, aber bei einer Besatzung von 13 Personen dauert die Auslieferung seine Zeit. Zeit, die ich nach einem Flug nicht habe, die mir zu wertvoll ist.&lt;br /&gt;Im Zimmer angekommen, wird der Koffer an seinen Platz gestellt, wobei dieser Platz je nach Destination nicht so einfach zu finden ist. Manchmal ist das Zimmer zu klein, manchmal zu verwinkelt und manchmal – wie hier in Shanghai – viel zu gross.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hause hier in einer Turnhalle, die trotz guter Belüftung leicht nach Chemikalien riecht, gegen die in Europa in Fussgängerzonen Unterschriften gesammelt werden. Zehn Lichtschalter zähle ich, die an den Stehlampen nicht eingerechnet. Es braucht mehrere Versuche, bis es im Badezimmer hell wird, und ins Badezimmer muss ich jetzt dringend, denn die Fahrt vom Flughafen war lang und mühsam. Das Necessaire – oh Verzeihung, den Kulturbeutel –, stelle ich auf eine elegante Box, die mit Kosmetika bis oben gefüllt ist. Im Sitzen lasse ich meinem Urin freien Lauf und wie von Geisterhand gesteuert, entweicht meinem Arsch ein kleines Lüftchen, das Dank der guten Akustik der Keramikschale klingt, wie manch ein Nachwuchsstar bei den Singwettbewerben im Fernsehen. Ich muss mich dafür nicht schämen, denn im Hintergrund träumt Bill Crosby von weissen Weihnachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt bin ich angekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich pflege keine übertriebene Ordnung, halte aber auch nichts von einem Chaos. Das frische Uniformhemd wird noch vor dem Entledigen der Uniform mit den Rangabzeichen versehen und sorgfältig im Schrank verstaut. Die zu kurze Uniformhose hänge ich genauso auf, wie die zu grosse Jacke mit dem rauhen Stoff.&lt;br /&gt;Mit der schmutzigen Wäsche halte ich es weitaus unkomplizierter. Neben dem Koffer häufe ich bis zur Abreise einen Turm aus übel riechenden Socken, lampigen Unterhosen, verkleckerten Uniformhemden, zerknitterten Leibchen und verschwitzter Funktionswäsche an. Gerade letztere verbreiten nicht selten nach einigen Stunden einen scharfen Geruch im Zimmer, dem keine Klimaanlage gewachsen ist. Damit es nicht soweit kommt, wickle ich eben diese Teile in solche aus Baumwolle ein. Das führt zu einem unstabilen Wäscheturm, was mir aber wiederum egal ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Nacht in einem Bett, in dem vor mir schon Tausende geschlafen haben, verlasse ich mein Lager für einige Augenblicke und hänge das Schild «Service Please» an die Türfalle. Es ist die Stunde des Zimmermädchens.&lt;br /&gt;Ich mag die Zimmermädchen, obwohl ich sie nie sehe. Ich mag die Zimmermädchen so sehr, dass ich in der Regel einen Geldschein unter dem Kissen verstecke. Das ist dann der Moment, wo ich mir sehr weltmännisch vorkomme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus Respekt vor der Raumpflegerin räume ich den Schreibtisch frei, verstaue den Abfall im dafür vorgesehenen Behälter und lege die feuchten Badetücher auf den Boden im Badezimmer. Mein Koffer ist zu, nur den ekligen Turm aus Schmutzwäsche lasse ich dort, wo er die ganze Nacht vor sich hingemottet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Stunden und vier Kaffee später halte ich die Magnetkarte ans Schloss und stelle mit Freude fest, dass mein Zimmer in der Zwischenzeit generalüberholt wurde. Gestärkte Tücher hängen im Bad und das Bett sieht aus, als ob es jemand mit dem Bügeleisen traktiert hätte. Trotzdem stört mich etwas beim Rundumblick – richtig, der Schmutzwäscheturm ist weg! Man hat mir meine Wäsche geklaut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich, der Platz neben dem Koffer ist leer, der Koffer selber auch. Auf dem Stuhl finde ich nichts und unter dem Bett auch nicht. Im Bad hängen frische Lumpen und auf der Chaiselongue wartet nur ein einsames Kissen darauf, zerknüllt zu werden. Beim Gang zur Tür nimmt meine Nase eine Spur auf. Es riecht – es riecht aus der Garderobe. Neben dem frischen Hemd und der brandneuen Uniform liegt ein Stapel Wäsche, der dreinschaut wie aus der Fabrik. Meine Schmutzwäsche! Zwei paar Unterhosen mit Spuren von drei anstrengenden Tagen, Socken mit Airbus-Duftnoten und nicht zu vergessen das Sporthemd, das vom gestrigen Spurt auf dem Laufband noch feucht ist und dementsprechend riecht. Sie hat tatsächlich alles fein säuberlich gefaltet und gestapelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe dem Zimmermädchen diesmal wohl zu viel zugesteckt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-3367626192347241664?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/3367626192347241664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=3367626192347241664' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3367626192347241664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3367626192347241664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/12/room-1827-service-please.html' title='Room 1827 – Service Please'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-5700977074051101885</id><published>2009-12-04T01:49:00.001+01:00</published><updated>2009-12-04T01:49:56.181+01:00</updated><title type='text'>Englischtest für Piloten</title><content type='html'>It‘s now soweit. I have to proof, that I speak enough English to fly a flugzüüg. The Bundesamt and the Europäische government means, that it was unsafe, that I flew the last 17 years to the Staaten and all the other English speaking destinations without passing the language test. Holy cow, they have not all cups in the locker!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I mean my English is not the best – I know – but when I listen to some members of the Bundesrat, I‘m quite zfridä with my oral knowledge – yep! Also the Swiss parliament have a funny approach to the language of Shakespeare. No native English speaking politician would name the capital of a country «Wankdorf». That is first of all politically incorrect and secondly a bit strange (maybe also a bit true…). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I believe they spider.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;But anyway, I can‘t do anything. I have to pass this test – *gopferdammisiech*! It doesn‘t matter how I fly, it matters how I speak. We‘re coming closer and closer to the banking business. Schnurre is more important than liferä. So lets start to practice.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I go now out of my Zimmer and have some fun with locals and expats here in Hongkong. Maybe a learn some new words, maybe I drink my beer alone. Let‘s hope for the best. Push me the thumb!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-5700977074051101885?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/5700977074051101885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=5700977074051101885' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5700977074051101885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5700977074051101885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/12/englischtest-fur-piloten.html' title='Englischtest für Piloten'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-6963047393722344582</id><published>2009-12-03T09:06:00.003+01:00</published><updated>2009-12-04T01:52:30.260+01:00</updated><title type='text'>Coors light Girl</title><content type='html'>Sie ist vielleicht 23, trägt ein enges Kleid und versucht vergeblich, uns durchsichtiges Bier aus einer amerikanischen Brauerei zu verkaufen. Trotzdem finden Gläser mit anderem Inhalt den Weg auf unseren Tisch und werden von der kitschigen Weihnachtsbeleuchtung im Sekundentakt farbig beleuchtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Platz hier in Kowloon ist gut frequentiert. Geschäftsleute gönnen sich ein Bier nach Feierabend und eine müde Airline-Crew pflegt ihre Blessuren nach dem langen Flug von der Schweiz nach Hongkong.&lt;br /&gt;Und Blessuren gibt es viele nach so einer Schlacht, das können sie mir glauben. Piloten klagen über schmerzende Rücken und geschwollene Beine. Flight-Attendants über furzende Passagiere und heisse Suppen. Geteiltes Leid ist halbes Leid, darum wird auch kräftigt geklagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leichter Wind kommt auf und es kühlt merklich ab. Der Reissverschluss meiner Outdoor-Jacke wird an den oberen Anschlag gezogen und das unrasierte Kinn verschwindet unter dem flauschigen Kragen. Die Damen kramen in ihren Handtaschen und ziehen wärmende Stoffe aus ihren Schatztruhen, die sie auf Märkten rund um die Welt ersteigert haben. Nur das «Coors light Girl» steht regungslos in ihrem kurzen Rock neben den Tischen und hofft auf Kundschaft. Ihre nackten Beine sind in der Zwischenzeit so kalt wie der von ihr angebotene Gerstensaft. Ich würde an ihrer Stelle erfrieren. Sie hält sich tapfer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade als es so gemütlich wurde, passiert das, was in gemütlichen Situationen leider immer wieder passiert – jemand erzählt einen Witz.&lt;br /&gt;«Was trennt einen Alkoholiker von einer Nymphomanin?» Der Witzerzähler schaut erwartungsvoll in die Runde und hofft auf viele Lacher. Stattdessen blickt er in Gesichter, die sich peinlich berührt von ihm abwenden. Keiner am Tisch, der diesen schlechten Witz nicht schon hundertmal gehört hätte. Keiner? Nein, ein junges Ding grinst und erkundigt sich nach dem Unterschied. Das Unglück nimmt seinen Lauf. Versuche, das Thema zu wechseln oder den selbsternannten Spassvogel zu bremsen, scheitern allesamt. Erst als dieser die Gruppe der Flugingenieure ins Fadenkreuz nimmt, wendet sich auch die letzte Zuhörerin von ihm ab. Wie sollte sie die Witze auch verstehen? Als die Bordtechniker abgeschafft wurden, lag sie noch in den Windeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grad für Grad nähert sich die Aussentemperatur der 15° Grenze. Gut sichtbar für alle Gäste bildet sich am Oberarm des «Coors light Girls» Hühnerhaut. Wir wundern uns, warum sich das Mädchen nicht ins Innere des Lokals flüchtet und so einer drohenden Grippe entgeht. Ist es Unvernunft oder übertriebene Loyalität? Ist es Unwissenheit oder jugendlicher Leichtsinn? Fragen, die wegen des akuten Kälteeinbruchs nicht beantwortet werden können. Die Paschminas – oder wie die Dinger auch heissen, schützen unsere Damen zu wenig und wir flüchten uns vor dem Frost ins Restaurant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Fehler, wie sich bald herausstellt. Im Innern läuft die Airconditioning mit einer Geschwindigkeit, als ob sie das Problem der Klimaerwärmung in Eigenregie lösen müsste. Das «Coors light Girl» grinst mich an, jetzt bekomme ich Hühnerhaut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-6963047393722344582?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/6963047393722344582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=6963047393722344582' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6963047393722344582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6963047393722344582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/12/coors-light-girl.html' title='Coors light Girl'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-4892128368628490720</id><published>2009-11-30T10:08:00.001+01:00</published><updated>2009-11-30T10:10:03.808+01:00</updated><title type='text'>kopfschüttelnde Kängerus</title><content type='html'>Paula ist auf Besuch. Vor fünf Jahren stand sie mit der ganzen Familie vor unserer Tür und bat um Asyl. Drei Wochen teilten wir unsere Wohnung. Wir, das waren ich und meine Frau, zwei Kinder im Windelalter, ein Ehemann mit Ducati und eben Paula. &lt;br /&gt;Vier Jahre blieben sie. Zuerst zogen sie nach Spreitenbach, dann nach Meilen. Der Ehemann pendelte regelmässig nach London und flog dann für Qantas mit der 747 nach Hongkong, Bangkok und Singapore. Paula blieb mit den Kindern in der Schweiz und beglückte uns mit ihrer gewinenden Art. Die vier lieben die Schweiz, ja sie verehren unser Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann reisten sie wieder nach Brisbane zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist Paula wieder da, für drei Wochen. Ohne Kinder, ohne Mann und mit viel Appetit auf Raclette und Fondue. Und genau das hatte wir gestern – viel, ja sehr viel Raclettekäse.&lt;br /&gt;Weisswein floss, es wurde gelacht, diskutiert und mit dem Ehemann in Brisbane telefoniert. Über Skype geht das wunderbar. Mit Bild, Ton und ganz gratis.&lt;br /&gt;Er sah verschlafen aus, wir übernächtigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Graham – so heisst Paulas Ehemann – las nebenbei die Brisbane Times. Höflich ist das nicht, aber ich gebe zu, dass auch ich während eines Telefongesprächs schon mal durch das Netz gesurft bin. Plötzlich verengten sich seine Augen. «What‘s wrong with Switzerland?», fragte er aufgeschreckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er meinte die Minarett-Initiative, sie hatte es auch in die Brisbane-Times geschafft. Eine plausible Antwort auf dieses Abstimmungsresultat konnte ich ihm nicht geben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-4892128368628490720?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/4892128368628490720/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=4892128368628490720' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4892128368628490720'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4892128368628490720'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/11/kopfschuttelnde-kangerus.html' title='kopfschüttelnde Kängerus'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-6891283012993377858</id><published>2009-11-25T22:42:00.003+01:00</published><updated>2009-11-25T23:07:43.990+01:00</updated><title type='text'>Checklisten</title><content type='html'>Auf meinem Arbeitsgerät hat es Checklisten für alle Eventualitäten, Banalitäten und Absurditäten. Punkt für Punkt ist da geregelt, was zu tun, zu sagen und zu quittieren ist. Nicht selten gibt das im Cockpit Grund zum Schmunzeln. Meistens dann, wenn eine neue Checkliste eingeführt, oder uralte Abläufe abgeändert werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt muss man wissen, dass die meisten der Checklisten vom Hersteller aus Frankreich kommen. Ich habe viele schöne Tage in und um die Bäckereien Frankreichs verbracht und die Einwohner nie als pedantisch oder überaus kompliziert empfunden. Eher das Gegenteil war der Fall. Unkompliziert standen sie Schlange, kauften das lange Baguette beim Bäckermeister und klemmten das frische Broterzeugnis für den Heimweg unter die verschwitzten Achselhöhlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas Wale (1701 -1796) beschreibt die Franzosen in der Gewohnheit als wechselhaft und in der Ehe als frei. Also doch! Die Deutschen seien in der Gewohnheit Nachahmer und in der Ehe Gebieter, meint der Gelehrte. Da die Briten und die Spanier auch im Airbus Konsortium mitmischen, dürfen ihre Merkmale laut Wale hier nicht fehlen. Beim Briten weiss der längst Verstorbene zu wissen, dass sie im Gemüt wandelbar und in der Ehe bescheidene Diener seien. Spanier sind angeblich in der Partnerschaft Tyrannen und im Geschäft wie Elefanten. Um mich zu schützen möchte ich noch einmal betonen, dass diese Aufzählung nicht von mir stammt, sondern vom oben genannten Gentleman. Für einmal habe ich diese Weisheiten nicht von Wikipedia, sondern vom absolut unentbehrlichen &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/19860.html"&gt;Sammelsurium aus Ben Schotts Feder&lt;/a&gt;. Ein Buch, das in jede Bibliothek gehört. Doch dazu ein anderes Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, jetzt stelle man sich einmal vor, was passiert, wenn so verschiedene Charakteren zusammenkommen. Da braucht es Regeln, Vorschriften und eine Sprache, die alle verstehen. Das war die Geburtsstunde der Airbus Checklisten. Man kann mit Hilfe dieser weder ein Baguette kaufen, noch mit einer charmanten Spanierin flirten, dafür den Redefluss im Cockpit kanalisieren und standardisieren. Ich liebe das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch leider gibt es in einem Flugzeug nicht für alles ein Rezept, das auf ein plastikverstärktes Papier passt. So gibt es meines Wissens keine Vorschrift, die das Zubereiten des Nespresso regelt. Ich weiss auch nichts über Vorschriften zum Gebrauch der Kleiderbügel. Warum auch? Sinn würde das kaum machen. Dafür hat es in den Toiletten kleine Schlitze, wo man die Rasierklingen verstauen kann, obwohl niemand mehr Rasierklingen benutzt und diese eh verboten sind. Apropos Toiletten, wie würde wohl eine Checkliste (und das zugehörende Wording!) bei partnerschaftlicher Benutzung des stillen Örtchen aussehen? Zum Akt käme es mit Bestimmtheit nie!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe ich sie gelangweilt? Macht nichts. Checklisten haben das so an sich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-6891283012993377858?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/6891283012993377858/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=6891283012993377858' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6891283012993377858'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6891283012993377858'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/11/checklisten.html' title='Checklisten'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7678485477430822552</id><published>2009-11-23T20:15:00.005+01:00</published><updated>2009-11-23T20:28:45.889+01:00</updated><title type='text'>Streichkäse</title><content type='html'>Wenn die Motoren abgestellt, die schweren Koffer der Hostessen entladen, das Schengentor passiert und die Rangabzeichen abgelegt sind, dann beginnt der Feierabend. Feierabend ist vielleicht das falsche Wort, denn die Zeiger der Bahnhofsuhr zeigen 06:30 Uhr – am Morgen versteht sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muffig kommen mir die Arbeitsameisen entgegen. Sie sind dem Zug entstiegen, den ich gleich besteigen werde. Sie schauen mich an, als hätte ich Hochverrat begangen. Wer um diese Zeit mit einem Koffer und einem leicht zerknitterten Hemd den Heimweg antritt, gehört mit bösen Blicken überhäuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Montagmorgen. Die Bundesbahnen haben Rollmaterial aus den 50er Jahren aus dem Museum geholt, eine heisere Stimme wünscht einen schönen Tag und eine erlebnisreiche Fahrt. Ob wohl meine Ansagen im Flugzeug auch so nerven?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Blick geht ins Leere. Ich schaue in beleuchtete Büros und sehe nichts, ich Blicke in fremde Gesichter und erkenne nichts. Die junge Dame schräg gegenüber trägt Rock und bunte Strümpfe. Ich sollte nicht so starren. Das ist unhöflich. Auch ich trage übrigens Strümpfe – Stützstrümpfe, die mich vor gesundheitlichen Schäden durch das lange Sitzen schützen. Unter diesen Dingern juckt es mich. Kunststück, sie liegen auch schon seit über 16 Stunden satt um meine Unterschenkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Zielbahnhof steige ich aus. Mit meinem Koffer im Schlepptau störe ich den Fluss der Passanten. Mürrisch werde ich überholt. In der linken Hand die Gratiszeitung, in der rechten ein Energiedrink und im Ohr Zivilisationslärm, laufen sie Richtung Arbeitsstätte. Ich bin ihnen im Weg, ich laufe zu langsam. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann endlich im Bett – Komaschlaf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Erwachen fühlt sich der Körper wie ein Streichkäse, der zu lange an der Sonne lag. Morgen geht es dann wieder besser.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7678485477430822552?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7678485477430822552/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7678485477430822552' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7678485477430822552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7678485477430822552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/11/streichkase.html' title='Streichkäse'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-5329340414868739778</id><published>2009-11-22T05:34:00.002+01:00</published><updated>2009-11-22T06:06:40.037+01:00</updated><title type='text'>Reisen mit Partner</title><content type='html'>Am Donnerstag war es wieder einmal soweit. Nicht alleine zog ich in die weite Welt hinaus, sondern in Begleitung. Der Nachbar, Mann meiner Cousine und Bikekollege begleitete mich zum Bahnhof - , dann zum Flughafen - und dann nach Hongkong.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reisen mit Begleitung stellt besondere Anforderungen an die Organisation. Der Begleiter moechte etwas sehen, sich amuesieren, gut essen, auch trinken und in die fremde Kultur eintauchen. Nichts ist einfacher als das in dieser pulsierenden Metropole.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wie ich oben schon beschrieben habe, liegt der Teufel manchmal im Detail. Wenn mit dem Flug alles geklappt hat und die Einreiseformalitaeten hinter einem liegen, vergisst das Hotel zwei Betten ins Zimmer zu stellen. Nicht dass ich meinen Nachbar nicht mag, aber Arsch an Arsch zwei Naechte in einem King-Size Bett zu liegen, ist Kuschelfaktor zuviel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch auch dieses Hindernis haben wir umschifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 48 Stunden sind bald um. Noch ein letztes Mal ins Gewuehl stuerzen, ein paar Sushi verspeisen und dann geht es wieder Richtung Heimat. Geschrieben habe ich nicht viel, aber ich komme ja naechste Woche wieder.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-5329340414868739778?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/5329340414868739778/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=5329340414868739778' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5329340414868739778'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5329340414868739778'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/11/reisen-mit-partner.html' title='Reisen mit Partner'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7009175241631111214</id><published>2009-11-19T13:07:00.004+01:00</published><updated>2009-11-19T13:39:28.050+01:00</updated><title type='text'>Massanzug</title><content type='html'>Vor ein paar Monaten griff mir ein älterer Herr in den Schritt, bestimmte die Distanz zwischen Ellenbogen und Handgelenk und wickelte mir das Massband um den Kopf. Das alles mit dem Ziel, mir eine perfekt sitzende Uniform zu schneidern.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Ergebnis flatterte gestern per A-Post frei Haus. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mein Frau krümmte sich vor Lachen...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich finde es legitim, dass arg gebeutelte KMU in diesen schweren Zeiten etwas mehr Stoff verkaufen möchten, was ich aber da in der Kartonschachtel vorfand, war des Guten zuviel.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die neue Uniform erinnerte mich an das "Tenue Blau" der Schweizer Armee, das es zu meiner Rekrutenschulzeit 1986 in den Grössen "viel zu klein", "zu klein" und "viel zu gross" gab. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SwU6sT6QoGI/AAAAAAAAAs8/YWNBIQLzkTc/s1600/CCI00001.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 340px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SwU6sT6QoGI/AAAAAAAAAs8/YWNBIQLzkTc/s400/CCI00001.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5405791460661436514" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Damit ich beim ersten Flug mit der neuen Uniform am 7. Dezember nicht das Gefühl habe, dass ich am Flammwerfer "Innernen Dienst" machen muss, brachte ich die Teile gestern zu einem tapferen Schneiderlein. Jetzt drücke ich die Daumen, dass der Stoff an den richtigen Stellen gestutzt wird..... &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zur neuen Uniform gesellt sich auch ein neues Reglement, das die Farbe der Koffer regelt. Dunkel dürfen sie in Zukunft sein, oder auch Alufarben. Da habe ich noch einmal Schwein gehabt, dass ich vor Monatsfrist zwei Samsonite in weisser Farbe gekauft habe. Da in unserer Firma das Aluminium vorwiegend in Weiss gehalten ist, muss ich mich vor den bösen Blicken der Uniform-Kontrolleure kaum fürchten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7009175241631111214?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7009175241631111214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7009175241631111214' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7009175241631111214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7009175241631111214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/11/massanzug.html' title='Massanzug'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SwU6sT6QoGI/AAAAAAAAAs8/YWNBIQLzkTc/s72-c/CCI00001.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-861228455100566416</id><published>2009-11-15T20:45:00.002+01:00</published><updated>2009-11-15T20:49:27.520+01:00</updated><title type='text'>jingle bells</title><content type='html'>Ein Flachbildschirm, zwei Betten, ein Durcheinander und durchschwitzte Sportwäsche am Boden – so kann man mein Hotelzimmer hier in New York in wenigen Worten beschreiben. Die dicken Vorhänge sind gezogen und halten das Licht so gut ab, wie es mit den Plastikdingern halt geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald lösche ich die Leselampe, schalte den Computer aus und hoffe, dass ich vor dem langen Flug die Augen noch ein bisschen schliessen kann. Müde wäre ich – müde vom Joggen im Central Park, müde von Spaziergang in Soho und müde vom Kampf gegen die Massen. Draussen wimmelt es an diesem Sonntag von Leuten. In der Regel halten sie in beiden Händen grosse Plastiktaschen, die nicht selten den Schriftzug von «Macy‘s» tragen. Dieses grossen Warenhaus liegt gleich um die Ecke des Hotels und scheint Shoppingwillige anzuziehen, wie der Speck die Maden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die deutsche Sprache ist gut vertreten, der Schweizer Dialekt auch. Französische Brocken schnappe ich auf und italienische Flüche erklingen. Holländer beweisen ihre Sparsamkeit und Dänen ihren Charme. Es wird eingekauft, als ob es Morgen verboten würde. Die paar einheimischen New Yorker agieren als Zuschauer. Sie, die erst nach Thanksgiving ihre Weihnachtseinkäufe erledigen, wundern sich ab dem offensichtlichen Mangel an Gütern im fernen Europa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es hat auch ein paar normale Touristen in der Stadt. Als ich heute auf meinem Heimweg an einem Sexkino vorbei kam, verliessen zwei jugendliche Besucher das Lichtspieltheater. Beide hatten die Hemdkragen hochgeschlagen und schauten verlegen nach links und rechts. Über der Schulter baumelte bei einem ein Rucksack der Schweizerischen Bundesbahnen, was ihn zweifelsfrei als Landsmann identifizierte. Ein Gruss meinerseits im schönsten Züridütsch veränderte seine Gesichtsfarbe schlagartig, die fortan röter als das SBB Logo leuchtete. Das war gemein, ich weiss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, Schluss mit dem Texten. Ich sollte schlafen, die Kraft brauche ich noch heute Nacht. Es ist nicht nur der Flug, der viel abverlangt, es ist auch das Beladen des Busses. Denn auch unsere Mädels werden viel eingekauft haben, das steht fest. Koffer mit dreissig Kilogramm und mehr warten auf meine Oberarme und werden die Rückenmuskulatur stärken.  Viel Schlaues weiss ich nicht mehr zu berichten. Darum beende ich den Text mit einem Zitat (Danke Mäse!), das so gut in die vorweihnachtliche Zeit passt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Heutzutage kaufen viele Leute mit dem Geld, &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;das sie nicht haben, Sachen, &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;die sie nicht brauchen,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;um damit Leuten zu imponieren, &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;die sie nicht mögen...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:x-small;"&gt;Ernst Bloch, dt. Philosoph, 1885-1977&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-861228455100566416?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/861228455100566416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=861228455100566416' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/861228455100566416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/861228455100566416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/11/jingle-bells.html' title='jingle bells'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-4583272505549072112</id><published>2009-11-11T21:16:00.002+01:00</published><updated>2009-11-11T21:20:12.341+01:00</updated><title type='text'>das Image der Piloten</title><content type='html'>Sie fliegen zu weit, sie verdienen zu viel, sie arbeiten nichts, sie machen mit den Frauen rum, sie ....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Podcast räumt endlich mit all den Vorurteilen auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die fünf Episoden lohnen sich. Hier ein Müsterchen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed src="http://blip.tv/play/AaaiKAI" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"&gt;&lt;/embed&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... weitere Geschichten auf:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://cockpit.blip.tv/"&gt;http://cockpit.blip.tv/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;oder einfach im iTunes Store nach COCKPIT suchen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-4583272505549072112?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/4583272505549072112/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=4583272505549072112' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4583272505549072112'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4583272505549072112'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/11/das-image-der-piloten.html' title='das Image der Piloten'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-4798018467768932729</id><published>2009-11-05T13:17:00.003+01:00</published><updated>2009-11-11T17:43:35.503+01:00</updated><title type='text'>Closed Loo Principle</title><content type='html'>Wichtige Handgriffe pflegen wir im Cockpit gemeinsam zu erledigen. Wir überwachen uns gegenseitig und nennen das respektvoll «Closed Loop Principle». Diese Überwachung ist wichtig und verhindert Fehler. Trotzdem gibt es Handlungen, bei denen man ab und zu selber Hand anlegen muss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spätestens nach einer Stunde im Crewbunk sollte in die Seitenlage gewechselt werden. Der Rücken schmerzt, der Nacken ist blockiert und die Blase droht zu platzen. Natürlich würde der Gang auf die Toilette Erleichterung bringen, doch dann wäre die wunderbare Schwere im Körper wie weggeflogen. Also vorsichtig die Beine anziehen, das Schienbein unter dem praktischen Tablar hindurchzwängen und weiter träumen.  Was der Blase Entspannung bringt, belastet den linken Arm. Er findet auf der schmalen Unterlage keinen Platz und hängt regungslos über dem schmutzigen Teppich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine weitere Stunde später schläft nur noch der linke Arm. Durch den Druck auf die Gefässe wurde die Blutzufuhr unterbrochen und nur ein leichtes Kribbeln bestätigt, dass dieses schlaffe Teil zum eigenen Körper gehört. Die Extremität ist nicht nur taub, sondern dank der Zugluft auch unterkühlt. Dies wirkt sich wiederum negativ auf die Stimmung der Blase aus. Die Entleerung duldet keinen Aufschub mehr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist der Kopf hart am oberen Bett aufgeschlagen, das Hemd zugeknöpft, die Hose geschlossen und die Frisur im Lot –, kann die Crewbunktür guter Hoffnung geöffnet werden. Nur zwei Schritte trennen den schlaftrunkenen Copiloten vom Ort der Erleichterung. Zwei Schritte nur, um eine drohende Katastrophe abzuwenden. Doch die Chancen auf eine freie Toilette stehen vor der Landung etwa ähnlich schlecht, wie die auf den Hauptgewinn bei der «Euro Millions» Ziehung. Kein Wunder, möchten sich doch acht Gäste aus der ersten Klasse nach dem langen Aufenthalt unter der Daunendecke etwas frisch machen, ihren Schlafanzug ausziehen und allerlei Duftstoffe verteilen. Mit Schminkkoffer in der einen und dem «Deux Pièces» in der anderen Hand, verschwindet die Dame von 1A einen winzigkleinen Moment vor mir im engen Raum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein «Ratsch» quittierte meine schmerzliche Niederlage. Mit diesem «Ratsch» wechselt der Schieber von Grün nach Rot. Grün, die Farbe der Hoffnung – Gelb, die meiner Augen! Minuten später ein erster Hoffnungsschimmer: die Spülung wird betätigt. Ein Mann würde sich jetzt noch kurz die Hände waschen, einen letzten Kontrollblick tätigen und das Klo schnellstmöglich verlassen. Nicht so die Dame von 1A. Mit zwei gut hörbaren «Klonk» wird der Schminkkoffer aus edler Manufaktur geöffnet. Als Zuhörer kann man nur ahnen, wie lange die sanfte Renovation der Aussenfassade von 1A dauern könnte. Zur Ablenkung hüpft der geplagte Copilot von einem Bein auf das andere und lenkt sich ab. Den angebotenen Espresso hätte er gerne getrunken, muss ihn aber aus Kapazitätsgründen ins Holding schicken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Ewigkeit später die Erlösung. Ein «Ratsch» und aus Rot wird Grün – endlich! Aus dem Nichts kommend schiesst der Kapitän an mit vorbei und bittet um Entschuldigung. Schliesslich sei man bald im Anflug, schliesslich warte anspruchsvolle Arbeit im Cockpit. &lt;br /&gt;Wieder «Ratsch». &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brutal, es wäre so schön gewesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Geschäft hat er schnell erledigt. Eine Minute später steht er vor mir. In meinen Augen kann er die nackte Panik ablesen. Denn auf 2A erhebt sich ein Mann und läuft zielstrebig Richtung Toilette. Ich will am Kapitän vorbei, kann aber nicht. Dieser steht im Weg und schlürft genüsslich den Espresso, der eigentlich für mich vorgesehen war. Dabei verstellt er den Durchgang für den wartenden Copiloten, was Passagier 2A geschickt ausnutzt. «Ratsch» und der Schieber steht wieder auf Rot. Aus Verzweiflung beisse ich in ein fettiges Croissant und schaue mich nach Alternativen wie leeren Champagnerkübeln oder Pet-Flaschen um. Aus Sekunden werden Minuten, aus Minuten Stunden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lange nachdem ein leuchtendes Symbol die Passagiere an den Sitz fesselte, verlässt 2A das Klo. Die Erleichterung lässt sich nicht in Worte fassen. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer. Schon beim nächsten Flug wird sich das Theater wiederholen. Darum reden Copiloten, die in der zweiten Schicht schlafen müssen, auch vom «Closed Loo Principle».&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-4798018467768932729?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/4798018467768932729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=4798018467768932729' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4798018467768932729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4798018467768932729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/11/closed-loo-principle.html' title='Closed Loo Principle'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2569773378343799143</id><published>2009-11-05T12:29:00.002+01:00</published><updated>2009-11-05T12:32:27.477+01:00</updated><title type='text'>umgezogen, enttäuscht und zurück</title><content type='html'>Liebe Leser&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die alte neue Seite hat mich enttäuscht. Weder Geschwindigkeit, noch Layout haben mich befriedigt. Vielleicht erklärt sich damit auch meine Schreibfaulheit in den letzten Wochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter neuer (und alter) Adresse findet man ab subito wieder das vertraute Layout und den hoffentlich lesenswerten Artikeln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2569773378343799143?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2569773378343799143/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2569773378343799143' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2569773378343799143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2569773378343799143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/11/umgezogen-enttauscht-und-zuruck.html' title='umgezogen, enttäuscht und zurück'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7056824582640306785</id><published>2009-09-15T21:05:00.003+02:00</published><updated>2009-09-15T21:17:15.250+02:00</updated><title type='text'>von Baustellen und Umzügen</title><content type='html'>Gerne wettern Autofahrer in den Sommermonaten über die vielen Löcher und Absperrungen auf dem Belag, der ihnen das Leben bedeutet. Zu allem Elend wird jetzt an dieser Stelle auch alles aufgerissen und umgebaut. Flexibilität heisst das Zauberwort, Anpassung und Angewöhnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich leite sie, liebe Leser, jetzt mit Geschickt um all die Hindernisse herum und führe sie direkt auf meine neue Seite. Wer subito zum noch fast leeren Blog gelangen möchte, klickt &lt;a href="http://www.flugschreiber.ch/Gedanken_eines_Fliegenden/Blog/Blog.html"&gt;hier&lt;/a&gt;. Wer zuerst über die Haupt- auf die Neben- und dann auf die Blogseite navigieren möchte, klickt &lt;a href="http://www.flugschreiber.ch/"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich verstehe ich all die treuen Leser, die ab heute auf einer halbfertigen Seite lesen müssen. Das ist so wie im richtigen Leben, fertig werden die Baustellen nämlich nie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss möchte ich mich mit allen Ehren von splitduty.blogspot.com verabschieden. 381 Geschichten habe ich aus aller Welt auf dieser Plattform gepostet. Begrüssen wir das neue Kind, es heisst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-large;"&gt;&lt;a href="http://www.flugschreiber.ch"&gt;f&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-large;"&gt;&lt;a href="http://www.flugschreiber.ch"&gt;lugschreiber.ch&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7056824582640306785?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7056824582640306785/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7056824582640306785' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7056824582640306785'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7056824582640306785'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/09/von-baustellen-und-umzugen.html' title='von Baustellen und Umzügen'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7358107842936849085</id><published>2009-09-05T21:52:00.005+02:00</published><updated>2009-09-07T07:56:46.346+02:00</updated><title type='text'>JJ</title><content type='html'>Als «JJ» werden in den Bündner Bergen die wieder zugewanderten Bären bezeichnet. Meine Frau nennt mich auch schon JJ. Drei Wochen Ferien sind hinter mir und der wohlverdiente Winterschlaf hat mir gut getan. Meine Abneigung gegen Rasuren zeigt sich am Pelz im Gesicht und die rigorose Beeren- und Gemüsediät meiner Frau bescheren mir erste Erfolge beim Besteigen der Waage. Zum Glück haben wir in unserer kleinen Wohnung eine Dusche, sonst würde ich auch wie JJ riechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefahr droht mir im Moment nur von der Bündner Hochjagd und meinem irrationalen Ehrgeiz bei der Abfahrt auf Serpentinen mit dem Mountainbike aus edlem Material. «Carbon statt Kondition» haben neulich zwei Steinböcke in einem Werbevideo einem alternden Sportler nachgerufen. Ich passe ziemlich genau in dieses Bild.&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HsOIX6MIvNM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/HsOIX6MIvNM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit man mit Hilfe dem iPhone die gefahrene Strecke, die Geschwindigkeit und das Höhenprofil nach der Fahrt analysieren kann, mache ich mir auch keine Illusionen mehr über meinen Fitnesszustand. Auf zwei Stellen genau sehe ich meine gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit. Mit der Marke, die ich vor zwanzig Jahren beim Joggen erreichen musste, bin ich heute auf dem Rad zufrieden. Die Zeiten ändern sich, aber das ist auch gut so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf meiner Joggingrunde über Stock und Stein hat mich letzte Woche eine Läuferin überholt, die zur Musik im Ohr summte und roch, als wäre die Parfümabteilung vom Jelmoli gleich um die Ecke. Da bevorzuge ich die Duftnote von «JJ».&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch zwei Wochen bleibe ich in den Bergen. Zwei Wochen mit viel Bewegung, ohne Rasur und mit ordentlich Bärennahrung. Mögen mich die Jäger verschonen und mein Bike auch. Ohne Carbon komme ich gar nicht mehr die Berge hoch!&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SqSghlDq2vI/AAAAAAAAAsg/MN6UHjGKUos/s1600-h/IMG_0545.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SqSghlDq2vI/AAAAAAAAAsg/MN6UHjGKUos/s400/IMG_0545.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378600353730845426" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7358107842936849085?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7358107842936849085/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7358107842936849085' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7358107842936849085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7358107842936849085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/09/jj.html' title='JJ'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SqSghlDq2vI/AAAAAAAAAsg/MN6UHjGKUos/s72-c/IMG_0545.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7464650036586128898</id><published>2009-08-25T13:35:00.002+02:00</published><updated>2009-08-25T13:41:36.161+02:00</updated><title type='text'>schlaf, Copi schlaf</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Schlaf, Copi, schlaf. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der Captain hüt' die Schaf,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;die Cockpittür wird zugeknallt, &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;im Galley wird ganz laut gelallt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Schlaf, Copi, schlaf.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Schlaf, Copi, schlaf, &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;jetzt schnarcht auch der Chef ganz brav&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;der Autopilot ist das Lämmerlein, &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;der ATHR das Schäferlein.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Schlaf, Copi, schlaf.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Schlaf, Copi, schlaf. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;diese FDRs sind eine Straf&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;der Crewbunk der ist unbequem&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;und laut wie Mozarts Requiem&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Schlaf, Copi schlaf.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Schlaf, Copi, schlaf. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;auch wenn du bist jetzt schlaff&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;musst du machen die Landung&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Punktgenau und mit viel Schwung&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Brav, Copi brav.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Eine Woche meiner langen Ferien sind jetzt um. Jeden Abend ging ich knapp nach dem Eindunkeln ins Bett und schlief zehn Stunden durch. Dazu gesellte sich über die Mittagszeit eine Siesta von mindestens 90 Minuten. Und wissen sie was? Ich bin immer noch müde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Körper braucht die Ruhe. Er schreit förmlich nach Schlaf und lässt mich das auch spüren. An Anlässen nicke ich ein und nicht mal ein Spielfilm am Fernsehen kann ich geniessen, ohne dass meine Augen sich schliessen und der Kopf zur Seite kippt. Normal finde ich das nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Luftfahrtsicherheitsbehörde der Europäischen Union, die EASA, findet das nicht normal und hat eine Wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben. Diese so genannte &lt;a href="http://www.easa.europa.eu/ws_prod/r/doc/research/FTL%20Study%20Final%20Report.pdf"&gt;«Moebius-Studie»&lt;/a&gt; hat sich kritisch mit den geltenden Flugdienstvorschriften auseinandergesetzt.  Die Wissenschaftler haben 18 Punkte kritisiert, die sicherheitsrelevant sind und zur Übermüdung der Flugbesatzungen führen. Natürlich kritisierten die Airlines die Ergebnisse der Studie. Der Ball liegt jetzt bei der Politik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich dürfen die Pilotenverbände zu diesem Thema nicht schweigen. Unter dem Titel «Flying drunk … or too tired to care?» veröffentlichte die IFALPA im Oktober 2007 einen &lt;a href="http://www.ifalpa.org/downloads/Level1/Interpilot/2007/08NWS05%20-%20October%202007.pdf"&gt;lesenswerten Artikel&lt;/a&gt; zum Thema Müdigkeit. Im Text wird darauf hingewiesen, dass die Reaktionszeit bei Wachperioden von grösser 16 Stunden ähnlich der nach starkem Alkoholkonsum sei. Laut einem Artikel im &lt;a href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1009765,00.html"&gt;TIME Magazin&lt;/a&gt; entspricht eine Wachperiode von zwanzig Stunden 0.8 Promille Alkohol im Blut. Nicht von ungefähr raten uns mitfliegende Polizisten immer wieder, dass wir nach Nachtflügen besser nicht mit dem Auto nach Hause fahren sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor nicht langer Zeit habe ich einen Piloten interviewt, der 1994 mit etwas über 12‘500 Flugstunden pensioniert wurde. Kolleginnen und Kollegen, die heute in die Linienfliegerei eintreten, werden voraussichtlich mit 25‘000 Flugstunden in den Ruhestand geschickt – also mit genau dem Doppelten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Körper rebellieren bereits dagegen, unser Geist noch nicht. Das müssen wir ändern!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7464650036586128898?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7464650036586128898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7464650036586128898' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7464650036586128898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7464650036586128898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/08/schlaf-copi-schlaf.html' title='schlaf, Copi schlaf'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-209653746457680684</id><published>2009-08-21T13:00:00.001+02:00</published><updated>2009-08-21T13:02:27.981+02:00</updated><title type='text'>mein Flug mit Griess-Air</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Würden ausgewählte Handwerksbetriebe eine Airline führen, dann blieben die Sitze wegen des zu erwartenden Chaos mit Bestimmtheit leer. Trotzdem buchte ich einen Sitz auf der renommierten Griess-Air, die gemäss eigener Internetseite behauptet, dass sich der Kunde um nichts mehr zu kümmern braucht. Der Name Griess-Air ist übrigens erfunden und Ähnlichkeiten mit existierenden Firmen sind nicht beabsichtigt.&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Guten Tag, leider sind alle unsere Speziallisten im Moment besetzt. Bitte haben sie einen Moment Geduld.» Für 25 Rappen die Minute singt mir Michael Jackson einen Thriller vor. Nach 75 Rappen hört das Kreischen auf. Immerhin – hätte ich den Song im iTunes Store gekauft, er wäre doppelt so teuer gekommen. Draussen schneit es, wir schreiben den 3. März.&lt;br /&gt;«Grüezi, wie kann ich ihnen helfen?» &lt;br /&gt;«Ich würde gerne einen Flug nach New York buchen» &lt;br /&gt;«Wann soll die Reise dann stattfinden?» &lt;br /&gt;«So bald als möglich.» &lt;br /&gt;«Reisen sie allein?» &lt;br /&gt;«Nein, meine Frau und der Hund begleiten mich.» &lt;br /&gt;«Oh, das wird kompliziert.» &lt;br /&gt;«Warum?» &lt;br /&gt;«Für Männer ist eine andere Abteilung zuständig als für Frauen. Hundetransporte haben wir ausgelagert.» &lt;br /&gt;«Mir ist eigentlich Wurst, wie sie ihre Firma organisieren. Geht es oder geht es nicht.» &lt;br /&gt;«Ich schicke einen Berater vor Ort. Wann passt es ihnen?» &lt;br /&gt;«Nächsten Dienstag.» &lt;br /&gt;«Dienstag ist gut. Er kommt zwischen 7.30 Uhr und 12.30 Uhr.» &lt;br /&gt;«Geht es nicht ein bisschen genauer?» &lt;br /&gt;«Was stellen sie sich vor? Wir haben noch andere Kunden!» &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sass ich am folgenden Dienstag erwartungsvoll in der Küche und wartete auf den Kundenberater. Er kam um 14 Uhr, mass mich, meine Frau und den Hund aus und versprach, sich bald wieder zu melden. Drei Wochen später traf der Kostenvoranschlag ein. Der Fachmann riet mir aufgrund meiner Grösse in der Businessklasse zu reisen und meine Frau als Verwöhnprogramm in der First zu buchen. Es sei zwar etwas teurer, dafür luxuriöser.  Den Hund würde er vom hinteren ins vordere Compartement upgraden, und das ganz ohne Zusatzkosten. Wir akzeptierten das Angebot und freuten uns den Flug. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Reisetag klebten wir wie kleine Kinder an der Scheibe des Flughafens und schauten, wie breitschultrige Männer unser erstaunlich kleines Flugzeug mit Hund und Koffern beluden. Minuten später liefen wir die Passagierbrücke hinunter und nahmen Platz. So geräumig war die Businessklasse auch nicht, doch «who cares», schliesslich ging es endlich los. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man schrieb Mitte Mai, als wir Richtung Startpiste rollten. Ich fragte den Piloten noch, ob wir mit dieser kleinen Klapperkiste denn wirklich nach Übersee kämmen? Er bejahte und wir stiegen langsam gegen den Himmel. Schon über Basel begann der Propeller zu stottern. Das Benzin sei ihm ausgegangen, sagte der schwitzende Flugzeugführer. Er hätte die Tankkapazität der Cessna 152 scheinbar doch überschätzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am gleichen Abend hörte ich wieder Michael Jackson zu, der damals übrigens noch lebte. Drei Minuten später war klar, dass ich den Song gescheiter bei iTunes gekauft hätte – es wäre billiger gewesen. Neuer Termin: Ein Tag im Juni, irgendwann zwischen 7.30 Uhr und 12.30 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Juni ein weiterer Versuch. Die Maschine war grösser und der Sitzabstand auch. Alles klappte prima bis über der Stadt Paris. Sie hätten ein Flugzeug ohne Druckkabine erwischt, entschuldigte sich die Hostess. Dass wir neuerlich nach Zürich zurückkehren müssen sei sicherlich auch in unserem Sinn. Der Hund stehe noch auf dem Vorfeld – jemand vergass ihn einzuladen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aerosmith krähten mir «Crying» ins rechte Ohr und ich wartete neuerlich vier Minuten am Telefon. Wir seinen schwierige Kunden, informierte mich die Telefonfee, aber sie versuche alles menschenmögliche, dass wir einen neuen Termin ohne übliche Wartefrist bekämen. Schliesslich stehen die Sommerferien vor der Tür und man sei mit Personal eher knapp bestückt. Ich wiederholte, dass mich die Organisation ihrer Firma nicht interessiere. Das überhörte sie höflich. Nächster Termin: Ein Tag im September zwischen 7.30 Uhr und 12.30 Uhr. Dass wir im September in den Ferien seinen, nahm sie mit einem Stöhnen zur Kenntnis. Definitiver Termin: Ein Tag im Oktober zwischen 7.30 Uhr und 12.30 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Oktober fiel das erste Laub von den Bäumen. Die Triebwerke heulten auf und ein lauter Knall ertönte. Startabbruch und zurück an den Standplatz. Ein Mechaniker schlug mit einem grossen Vorschlaghammer auf das rechte Triebwerk, worauf der Pilot mit rotem Kopf das Fenster öffnete: «Es ist das Linke du Idiot!» Der Mechaniker zuckte mit den Achseln und schlug mit doppelter Wucht auf eben das Linke. Den Piloten schien das zu befriedigen und er rollte zur Piste. Ohne Probleme hob die Röhre ab und ohne Verspätung erreichten wir New York. Hund war da, Koffer war da und die Frau auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Einchecken für den Rückflug standen wir vor dem Schalter, wo uns eine Dame anwies, die 0848 Nummer der Griess-Air zu wählen. Ich ahnte nichts Gutes, Reinhard Mey schon. Er sang von der Freiheit über den Wolken, nicht ohne 25 Rappen pro Minute dafür zu kassieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie müsse mir sagen, dass der Flieger mit beiden Triebwerken Probleme hätte. Irgend ein Volltrottel hätte vor Jahresfrist mit einem grossen Hammer auf die Motoren geschlagen und sie irreparabel beschädigt. Das sei die schlechte Nachricht, aber es gäbe auch eine gute. Ein Team von Speziallisten sei unterwegs nach New York, hätten neue Motoren dabei und werden die defekten Teile so schnell wie möglich auswechseln. Wir warteten.&lt;br /&gt;Ein kompetenter Chefmechaniker trat eine Stunde später in die Lounge und informierte die Fluggäste über die Reparatur. Und zwar so freundlich, wie er es am Kundenbindungsseminar lernte. Schliesslich agiere Griess-Air so, dass sich die Kunden um gar nichts zu kümmern hätten, betonte er lässig an der Theke stehend. Von hinten schlich sich ein bleicher Lehrling heran und flüsterte gut hörbar für alle Beteiligten genau den Satz ins Ohr, den wir alle irgendwie erwartet hatten: «Chef, wir haben die Motoren in Zürich vergessen.» &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächster Termin: Tag unbekannt, aber bestimmt zwischen 7.30 Uhr und 12.30 Uhr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Dm4266h5IxE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Dm4266h5IxE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-209653746457680684?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/209653746457680684/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=209653746457680684' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/209653746457680684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/209653746457680684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/08/mein-flug-mit-griess-air.html' title='mein Flug mit Griess-Air'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-6744683886927433238</id><published>2009-08-18T14:57:00.001+02:00</published><updated>2009-08-18T15:00:07.896+02:00</updated><title type='text'>von der Leichtigkeit des Fliegens</title><content type='html'>Oft werde ich gefragt, ob das Fliegen eines Airbus schwer sei. Ist es nicht, was dieser Beitrag beweist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Studium der SWC schauen wir kurz auf das TAF und das METAR, bevor wir das TOI begutachten. Es lohnt sich auch das SIGMET genau zu studieren, denn MOD TURB sind nicht wirklich angenehm. Hurtig die DIST und den GCI überprüfen und dann das FOB bestimmen. Schon ist die Planung abgeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derweil sitzt die Kabinenbesatzung im Kreis herum und die F/A‘s bekommen vom M/C Informationen über HONs und SENs. Weiter muss das FCG wissen, wie viele KSML geladen sind und ob PAX 1A wirklich ein VLML und nicht ein VGML will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kolleginnen in der YCL freuen sich über Flugnachwuchs und die 5 geladenen CHML. Ein WHCR sitzt in der CCL und ein VIP auf 2A. Die Küchenchefs werden darauf hingewiesen, dass die HSG durch CSG ersetzt wurden. Kein Wunder bei dieser Hitze!&lt;br /&gt;Ich sitze wenige Minuten später im Cockpit und füttere die MCDU mit dem FLP. Das FOB stimmt und die MEL muss aufgrund des guten Zustandes der HB-JMA nicht kontaktiert werden. Nach dem Abspulen der Checkliste höre ich das ATIS und rufe die DLV auf. Gottseidank, wir kriegen das DEGES 1H und nicht das DEGES 2F!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;APN gibt und die CLR zum zurückstossen und wir lassen die ENG1 an. ENG2, 3 und 4 folgen. ECHO sollen wir nehmen und short of 28 stoppen. Es muss der GND gerufen werden, bevor wird den RWY crossen dürfen. Ach, diese Funkerei! Zum Glück gibt es an vielen Orten der Welt CPDLC und PDC!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der TWR gibt uns die Freigabe. Der CMD setzt T/O PWR, den wir mit FLEX 32 künstlich reduziert haben. Es rollt – V1, VR und V2 – das Flugzeug steigt mit einem ROC von ein paar Hundert FT in den Himmel und CLB THR wird gesetzt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soll mal einer sagen Fliegen sei schwer!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-6744683886927433238?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/6744683886927433238/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=6744683886927433238' title='16 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6744683886927433238'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6744683886927433238'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/08/von-der-leichtigkeit-des-fliegens.html' title='von der Leichtigkeit des Fliegens'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>16</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-1254557610105119234</id><published>2009-08-16T11:06:00.003+02:00</published><updated>2009-08-16T11:11:24.060+02:00</updated><title type='text'>Schweinegerippe</title><content type='html'>Es ist Samstagabend hier in Montréal. Die Sonne wärmt die Stadt auf über 30° Celsius auf und die ausgehfreudigen Québécoises flanieren leicht gekleidet durch die Gassen. Mit viel Glück finden sieben durstige Crewmitglieder einen freien Platz mit Blick auf die Flaniermeile und lassen kühlen Gerstensaft durch ihre trockenen Kehlen laufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lange geht es nicht, bis sich die Diskussionen um das Thema Schweinegerippe drehen. Man ist sich einig, dass Hygiene im Umgang mit Schweinegerippe von immenser Wichtigkeit ist. Regelmässige Reinigung der Hände mit Feuchttüchern und respektvolle Distanz zum Nachbarn sind wohl die wichtigsten Regeln, die es zu beachten gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das beliebte Küssen als Begrüssung ist tunlichst zu unterlassen. Unangenehm könnten die Folgen beim zärtlichem Berühren der Wangen sein, wenn eine davon vorher mit Schweinegerippe in Kontakt kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein fachmännischer Blick nach links und rechts bestätigt mir, dass dieses Lokal die Regeln im Umgang mit Schweinegerippe einhält. Feuchttücher liegen im Dutzend herum und frisch gewaschene Servietten werden gleich doppelt abgegeben. Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Kapitän wage ich es und bestelle eine grosse Portion «Spare Rips». Herrlich dieses grillierte Schweinegerippe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SofM6rQrAXI/AAAAAAAAAr8/RbO6KaTti4M/s1600-h/ishot-1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 318px; height: 164px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SofM6rQrAXI/AAAAAAAAAr8/RbO6KaTti4M/s400/ishot-1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370486389079736690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-1254557610105119234?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/1254557610105119234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=1254557610105119234' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1254557610105119234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1254557610105119234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/08/schweinegerippe.html' title='Schweinegerippe'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SofM6rQrAXI/AAAAAAAAAr8/RbO6KaTti4M/s72-c/ishot-1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-3048229733525528771</id><published>2009-08-12T08:54:00.002+02:00</published><updated>2009-08-12T09:17:57.704+02:00</updated><title type='text'>Die grossen Mythen der Fliegerei</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Mythos 1: Piloten fliegen gerne&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, ich wollte als kleiner Junge nicht Pilot werden. Fussballer wollte ich sein, und zwar so wild wie Botteron und nicht so geleckt wie Cruyff. In Tat und Wahrheit hatte ich Angst vor den fliegenden Kisten. Wackelig sahen sie aus und laut waren sie auch. Gross war die Freude meines Vaters, als er mit meiner Schwester und mir an sonnigen Sonntagen ins Birrfeld fuhr. Oft fragte er mich, ob ich einen Schnupperflug machen wolle. Ich wollte nie – ich hatte Schiss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und glauben sie mir, ich habe noch heute zittrige Knie, wenn ich ein Flugzeug besteigen muss. Es ist nicht die Höhe, die mir Angst macht, auch nicht das Element Luft oder die vielen Schalter. Ich habe weder Platzangst noch schlaflose Nächte wegen all den möglichen Sachen, die schiefgehen könnten – nein, es sind die Sitzabstände in der Touristenklasse, die mir den Angstschweiss auf die Schläfen zaubert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn mein Kreuz satt am Sitzkissen liegt, dann passen die Beine genau in den Leerraum zwischen Rückenpolster und Vordersitz. Leider aber nur, wenn ich verbotenerweise die Katastropheninstruktionen aus dem Zeitschriftenfach vor mir herausklaube und den Duty-Free Prospekt mitsamt Bordmagazin auf dem Nachbarsitz entsorge. Richtig schlimm wird es, wenn vor mir ein Vielflieger sitzt, der seinen Platznachbarn schon vor dem Start beweisen will, dass man die Sitzlehne am besten mit Schwung in die maximale Neigung bringt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach fünf Minuten beginnt sich das Blut in den Kniekehlen zu stauen. Ein leichtes Kribbeln schleicht über die Zehen und dem Oberschenkel entlang zur Hüfte. Dem Hirn wird im Sekundentakt eine gesundheitsschädigende Position gemeldet. Die Ellenbogen liegen auf dem Schoss und würden gerne einen kurzen Moment auf der Armlehne links oder rechts pausieren. Leider sind diese schon besetzt. Eingenommen von den «Super-Dupper-Meilenkönigen», die mich ins Sandwich genommen haben. Nachbar rechts möchte Zeitung lesen und der links quatschen. Ich habe einmal gelernt, dass man aus Höflichkeit seinem Gesprächspartner in die Augen schaut. Nur leider geht das nicht. Die Rückenmuskulatur hat sich derart versteift, dass sich der Nacken mit der Lendenwirbelsäule solidarisierte und nun streikt. Also quatsche ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Körper ist vom Unterleib hinunter taub. Die Blase liegt leicht oberhalb und meldet Überlaufgefahr. Obwohl ich noch keinen Tropfen intus habe und vor wenigen Minuten am Flughafen zollfrei meine Notdurft verrichtete, will die blöde Blase Wasser lassen. Bis ich meinen Nachbarn zu meiner rechten davon überzeugt habe, dass er bitte seine Zeitung verstauen und mich gnädigerweise vorbei lassen soll, steht eine junge Frau im Gang und schiebt einen Blechwagen vor sich her. Der Weg ist versperrt und die Blase muss warten. Ich muss den Sitz des Vordermannes leicht nach vorne drücken, damit ich wieder Platz nehmen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum im Sitz eingepasst, hat sich die junge Hostess neben unserer Sitzreihe aufgebaut. Ihr Wagen stinkt, sie nicht. Resolut versucht sie, mein Klapptischen in die Waagrechte zu bringen. Es geht nicht, und zwar wegen meiner Beine. Sie vermutet einen Defekt im Scharnier und versucht es mit Gewalt. Autsch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch bevor ich mir die Schmerztränen abwischen kann, fragt sie mich nach meinen Lüsten – den kulinarischen versteht sich. Ich hätte besser nicht geantwortet. Eine heisse Aluminiumfolie wird von irgend einer kochenden Packung entfernt und gibt den Blick auf etwas frei, was sich ganz offensichtlich nicht zum Aufwärmen eignet. Wild durcheinander schwimmen Lebensmittel in einer Sauce, deren Farbe mich stark an – nein, das darf ich jetzt nicht schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Platz ist so knapp, dass wenn ich trinken will, ich mich mit meinem Nachbarn absprechen muss. Zusammen saufen geht nicht, vom Zuprosten wollen wir gar nicht reden.&lt;br /&gt;Mittlerweile scheint auch meine Blase eingeschlafen zu sein. Die Taubheit erreicht langsam den Kopf und die Augenlider schliessen sich zaghaft. Ich beginne zu träumen und sehne mich nach dem Crewbunk. Ja, genau dieser Crewbunk, den ich sonst so verfluche, erscheint mir in meiner jetzigen Situation wie das Paradies auf zwölf Kilometer über Weissgottnichtwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geweckt werde ich in drei Sprachen. «Friede-Freue-Eierkuchen» in drei Sprachen, Flugzeit in drei Sprachen, Route in drei Sprachen, Wolken in drei Sprachen, Temperatur in drei Sprachen, Rogers Siege in drei Sprachen, «Super-Dupper-Meilenprogramm» in drei Sprachen, Ortszeit in drei Sprachen, Flughöhe in drei Sprachen, Gegenwind in drei Sprachen, Unicef Spende in drei Sprachen, Danke in drei Sprachen, einen guten Appetit in drei Sprachen und die Hoffnung, dass wir einen schönen Flug hatten auch in drei Sprachen. Wofür habe ich eigentlich den doofen Bildschirm auf Bauchhöhe, der mir wertvolle Millimeter raubt und all die Angaben mehrfarbig präsentiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, Piloten fliegen nicht gerne, zumindest nicht als Passagiere!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZsXJEHI8BVY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/ZsXJEHI8BVY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-3048229733525528771?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/3048229733525528771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=3048229733525528771' title='16 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3048229733525528771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3048229733525528771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/08/die-grossen-mythen-der-fliegerei.html' title='Die grossen Mythen der Fliegerei'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>16</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-8179915467415209924</id><published>2009-08-07T12:46:00.002+02:00</published><updated>2009-08-09T07:53:12.397+02:00</updated><title type='text'>von Bünzlis</title><content type='html'>In der Schweiz heissen die Spiessbürger Bünzlis. Nicht von ungefähr klingt das Wort im Dialekt lieblicher als in der Hochsprache. Wir Schweizer haben keine schwierige Beziehung zum Bünzli, denn alle Schweizer sind irgendwie von diesem Schlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich würde sogar sagen, dass unser kleines Land die Wirtschaftskrise dank den Bünzlis besser übersteht. Schweizer lassen sich grob in drei Gruppen einteilen. Die die leidenschaftlich Bünzlis sind, die die alles machen um nicht Bünzlis zu sein und die Jungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Jungen opponieren, wollen sich abheben und versammeln sich biertrinkend auf öffentlichen Plätzen. Die Bünzlis haben am Samstagnachmittag das Auto gewaschen, gönnen sich einen gespritzten Weissen und flüchten danach ins Freie. Die die um keinen Preis Bünzlis sein wollen, stehen sich an einem hippen Ort die Beine in den durchtrainierten Arsch, nippen an Alkoholischem und reden mitten im Sommer vom Pulver-Schnee. Da unser Land ja so klein ist, kommen die drei Gruppen zwangsläufig am gleichen Ort zusammen und man redet dann von der Streetparade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ein ganz kleines Grüppchen Helvetier hat sich dem Rummel entzogen. Sie fliegen um den halben Erdball und landen in einer Stadt, die Verkehrschaos, grauen Himmel und heisse Temperaturen kennt. Selbst diese kleine Gruppe lässt sich wiederum einteilen. Es gibt solche die viel shoppen und solche die extrem viel shoppen. Die die viel shoppen, rennen in das MBK. Das MBK ist ein Shopping Center hier in Bangkok, das es gelinde gesagt mit den Markenschutzgesetzen nicht so genau nimmt. Die Bünzlis kaufen Stoffkrokodile auf Stoffshirts mit Kragen, die die um keinen Preis Bünzlis sein wollen, erstehen Altkleider mit dem Aufdruck «Abercrombie &amp; Fitch».&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber einer sticht aus dem Grüppchen heraus. Er kauft nichts, gar nichts. Lieber packt er sein Mac Book in eine alte Lastwagenplache und läuft ganz cool ins nächste Starbucks, wo er Texte wie diese verfasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was habe ich zu Beginn des Aufsatzes behauptet? Richtig: Wir Schweizer sind alles Bünzlis – und zwar restlos!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-8179915467415209924?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/8179915467415209924/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=8179915467415209924' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8179915467415209924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8179915467415209924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/08/von-bunzlis.html' title='von Bünzlis'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-3617215153722913332</id><published>2009-08-04T08:26:00.002+02:00</published><updated>2009-08-04T08:31:53.622+02:00</updated><title type='text'>politische Werbung</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SnfVMmcUZtI/AAAAAAAAArs/SGCfMlqfsXg/s1600-h/DSC02575.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SnfVMmcUZtI/AAAAAAAAArs/SGCfMlqfsXg/s400/DSC02575.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365991893489706706" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;.... darf Pelli das?&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-3617215153722913332?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/3617215153722913332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=3617215153722913332' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3617215153722913332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3617215153722913332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/08/politische-werbung.html' title='politische Werbung'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SnfVMmcUZtI/AAAAAAAAArs/SGCfMlqfsXg/s72-c/DSC02575.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2530553238753644055</id><published>2009-08-01T17:13:00.002+02:00</published><updated>2009-08-01T17:19:23.915+02:00</updated><title type='text'>Geschätzte....</title><content type='html'>.... Frau Bundesrätin, geschätzte Bundesräte, liebe Ständerätinnen und Ständeräte, verehrte Nationalrätinnen und Nationalräte, lieber Herr Regierungsrat, geschätzte Volksvertreterinnen und Volksvertreter, Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ich möchte sie, geschätzte Frau Bundesrätin, geschätzte Bundesräte, liebe Ständerätinnen und Ständeräte, verehrte Nationalrätinnen und Nationalräte, lieber Herr Regierungsrat, geschätzte Volksvertreterinnen und Volksvertreter, Mitbürgerinnen und Mitbürger ganz herzlich zur diesjährigen 1. Augustfeier begrüssen. Bevor ich meine Rede beginne, möchte ich sie, liebe Frau Bundesrätin, geschätzte Bundesräte, liebe Ständerätinnen und Ständeräte, verehrte Nationalrätinnen und Nationalräte, lieber Herr Regierungsrat, geschätzte Volksvertreterinnen und Volksvertreter, Mitbürgerinnen und Mitbürger, darauf hinweisen, dass mitgebrachtes Feuerwerk nur hinter dem Festzelt abgebrannt werden darf. Bitte achten sie darauf, liebe Frau Bundesrätin, geschätzte Bundesräte, liebe Ständerätinnen und Ständeräte, verehrte Nationalrätinnen und Nationalräte, lieber Herr Regierungsrat, geschätzte Volksvertreterinnen und Volksvertreter, Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass auch ihre Kinder diese Regelung beachten.&lt;br /&gt;1291 haben unsere Vorfahren für sie, geschätzte Frau Bundesrätin, geschätzte Bundesräte, liebe Ständerätinnen und Ständeräte, verehrte Nationalrätinnen und Nationalräte, lieber Herr Regierungsrat, geschätzte Volksvertreterinnen und Volksvertreter, Mitbürgerinnen und Mitbürger ... – oh, jetzt habe ich den Text vergessen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2530553238753644055?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2530553238753644055/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2530553238753644055' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2530553238753644055'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2530553238753644055'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/08/geschatzte.html' title='Geschätzte....'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-6684734708298898363</id><published>2009-07-30T12:40:00.004+02:00</published><updated>2009-07-30T12:59:44.377+02:00</updated><title type='text'>TRAFFIC! TRAFFIC!</title><content type='html'>Wenn unsere Warngeräte im Cockpit so aufheulen, dann steht eine Kollision in der Luft unmittelbar bevor. Autopilot ausschalten und den Kommandos des Computers folgen, auf das sind wir bestens vorbereitet und trainieren es regelmässig im Simulator.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unbequemer ist es, wenn Personen wie Piloten, die gewohnt sind alles zu kontrollieren, nicht aktiv ins Geschehen eingreifen können. Man(n) kennt das, wenn Frau einmal das Steuer am eigenen Wagen übernimmt – Piloten kennen das, wenn sie ihr Leben im Ausland einem Taxifahrer anvertrauen. Scheinbar zur gleichen Zeit haben sich zwei Copiloten auf zwei verschiedenen Kontinenten in die gleich lebensgefährliche Lage begeben. Während sich Kollege &lt;a href="http://skypointer.swissblog.ch/2009/07/30/welt-und-andere-wunder/"&gt;Skypointer&lt;/a&gt; ins indische Verkehrschaos stürzte, erkundete ich das Johannesburger Hinterland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Ausflüge scheinen einiges gemeinsam zu haben: Frühe Tagwacht, Stau in der Stadt, Rasen über die Nebenstrasse, Tiere auf der Fahrbahn, Angstschweiss und viel Alkohol am Abend nach dem Ausflug. Dankbar bin ich aber, dass unsere Fahrt nur 5 Stunden dauerte, der Wagen in ausgezeichnetem Zustand war, tadellose Sicherheitsgurten hatte und der Fahrer durch die Anwesenheit von zwei Sicherheitsbeamten aus dem Land der Reduitfestungen in seinen Rasergelüsten zurückgebunden wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;a href="http://www.eyesonafrica.net/south-african-safari/pilanesberg.htm"&gt;Pilanesberg&lt;/a&gt; angekommen legten wir die Gurten ab und konzentrierten uns auf das Leben hinter den Autoscheiben. Schon nach zehn Minuten fuhren wir über ein stinkendes Häufchen, das angeblich den Löwen zuzuordnen war. Mangels Robidog darf die Tierkacke hier in Afrika noch getrost und ungestraft liegen gelassen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Hunger nach Wildtieren wurde bald gestillt. Impalas, Springbocks, Giraffen, Flusspferde (heissen die fern vom Nil auch Nilpferde?) und Wildsauen kreuzten unseren Weg. Elefanten soll es auch gehabt haben, aber die hat meine Wenigkeit angeblich verpennt. Die Löwen haben wir nicht mehr gesehen, dafür haben sich zwei Tiger in unserem Wagen verirrt – aber das ist eine andere Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SnF48EkPgbI/AAAAAAAAArM/-xF0lu8bFtU/s1600-h/dsc02570.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SnF48EkPgbI/AAAAAAAAArM/-xF0lu8bFtU/s400/dsc02570.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364201604588208562" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir vom staubigen Land genug hatten und der Magen knurrte, stand plötzlich dieser unsympathische Zeitgenosse vor uns. Brav machte unser Fahrer Platz, denn keiner von uns verspürte Lust, sich mit dem Einheimischen um den Vortritt zu streiten. Die Fotoapparate wurden gezückt und der Moment verewigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SnF5O5YWBII/AAAAAAAAArU/u5zwewFDAeY/s1600-h/dsc02571.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SnF5O5YWBII/AAAAAAAAArU/u5zwewFDAeY/s400/dsc02571.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364201928003028098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schutzengel haben dafür gesorgt, dass wir am Abend wie die Löwen unser 500g T-Bone Steak «medium-rare» geniessen konnten. Zurück bleibt die Erinnerung an einen schönen Ausflug und die Hoffnung, dass sich mir heute Nacht im Luftraum über Afrika nicht wieder ein Springbock* in den Weg stellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SnF8gGwMdvI/AAAAAAAAArk/a5UwItJyfrI/s1600-h/dsc02569.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SnF8gGwMdvI/AAAAAAAAArk/a5UwItJyfrI/s400/dsc02569.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364205522185385714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SnF8f8C-x_I/AAAAAAAAArc/W0OSyfW0rMM/s1600-h/dsc02555.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SnF8f8C-x_I/AAAAAAAAArc/W0OSyfW0rMM/s400/dsc02555.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364205519311390706" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* die «South African Airlines» benutzt das Rufzeichen «Springbock» im Funkverkehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-6684734708298898363?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/6684734708298898363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=6684734708298898363' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6684734708298898363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6684734708298898363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/07/traffic-traffic.html' title='TRAFFIC! TRAFFIC!'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SnF48EkPgbI/AAAAAAAAArM/-xF0lu8bFtU/s72-c/dsc02570.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-1583704741714130444</id><published>2009-07-27T13:01:00.002+02:00</published><updated>2009-07-27T13:09:41.513+02:00</updated><title type='text'>Nacktwandern</title><content type='html'>Soll mal einer sagen, dass das Limmattal ein verschlafener Ort ist. In akrobatischer Schräglage meisterte ich die Kurve in der Abfahrt vom Egelsee und erblickte Sekundenbruchteile später das Wesen im Adamskostüm. Braun gebrannt – nahtlos versteht sich – erklomm er seelenruhig die Steigung auf der Naturstrasse. Sein wippender Kollege verdeckte er gekonnt mit einem Büschel Grünzeug und mit besten Manieren grüsste er den verdutzten Radfahrer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Nachhinein muss ich sagen, dass die Begegnung nach Appenzeller Art nur positive Seiten hatte. Nacktwanderer sind höflich, machen Platz, respektieren die Rasergene von "Fully-Bikern" und zaubern dem ausgepowerten Radler ein Lächeln auf die Lippen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fordere mehr Nacktwanderer und weniger Nordic Walkerinnen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-1583704741714130444?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/1583704741714130444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=1583704741714130444' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1583704741714130444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1583704741714130444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2009/07/nacktwandern.html' title='Nacktwandern'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>nff@me.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='10239767409095312389'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry></feed>