tag:blogger.com,1999:blog-143086632008-03-19T17:33:34.949+01:00Turris eburneaStentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comBlogger71125tag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-62092429837879249082008-03-19T17:31:00.002+01:002008-03-19T17:33:34.975+01:00Beim ...... Lesen meiner vergangenen Blogeinträge kommt mir immer wieder das Urteil Ciceros über blinden Asianismus in den Sinn. Was war ich damals nicht für ein Depp.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-15067584787513786702007-11-10T11:08:00.001+01:002007-11-10T11:14:28.541+01:00Metrik.Zuletzt in der Straßenbahn (oder, wie ich sagen hörte, "Trambahn") der in jammervollen Trochäen bettelnde Klumpfuß. "Warum nicht besser Hinkjamben?"Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-37358554670989716932007-09-20T20:47:00.000+02:002007-09-20T20:50:10.453+02:00Wie gerne ...... würde ich nicht Cicero sein Haupt, das sich gezwungenermaßen nicht mehr der Rettung des Vaterlandes hinwenden kann, für diese eindrucksvolle Satzperiode tätscheln: <blockquote></blockquote><em>Sed quoniam plura sunt orationum genera eaque diversa neque in unam formam cadunt omnia, laudationum [scriptionum] et historiarum et talium suasionum, qualem Isocrates fecit Panegyricum multique alii qui sunt nominati sophistae, reliquarumque scriptionum [rerum] formam, quae absunt a forensi contentione eiusque totius generis quod Graece epideiktikon nominatur, quia quasi ad inspiciendum delectationis causa comparatum est, non complectar hoc tempore; non quo neglegenda sit; est enim ilia quasi nutrix eius oratoris quem informare volumus et de quo molimur aliquid exquisitius dicere.</em> (Or. 36).Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-2779262566031163642007-08-16T22:18:00.000+02:002007-08-16T22:20:20.671+02:00Vita philologorum:Drei Seiten übersetzen und danach am liebsten alles wieder zerfetzen wollen.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-43234339948992969952007-08-05T14:29:00.000+02:002007-08-05T15:32:17.015+02:00Nach wie vor ...... meine Unfähigkeit, die "Erfordernisse der Alltags" zu bewältigen.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1172487022438634632007-02-26T11:40:00.000+01:002007-02-26T11:50:22.446+01:00Ein erneutes Anheben.Nach mehrmonatiger Blog-Abstinenz kam es endlich doch wieder, das Bedürfnis, seine Gedankenfetzen in digitales Schriftbild zu pressen und zwängen, Gedankenfetzen nicht bl0ß, streiflichtartige Satzgebilde vielmehr: Der bezechte, weinseelige, nach eigener gelallt-gegrunzter Aussage "Schriftsteller", wirr im Haupthaar - bei einer Jazz-Session in der Rolle des Einzelgängers, von Tisch zu Tisch wandernd ein Einzelgänger, der torkelnd und rauchend um Aufmerksamkeit heischte: Er hielt mir unbarmherzig den sprichwörtlichen Spiegel vor Augen und angeekelt wandte ich mich ab.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1164665994458155202006-11-27T23:19:00.000+01:002006-11-27T23:19:54.470+01:00Rammstein.Nach ein paar Bieren machen sogar Rammstein-Texte Sinn - irgendwie.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1161722680236671882006-10-24T22:43:00.000+02:002006-10-24T22:44:46.146+02:00Und noch einmal für Schubert.(Respektive für Wilhelm Müller):<br /><br /><blockquote><em>Ich kann zu meiner Reisen<br />Nicht wählen mit der Zeit:<br />Muß selbst den Weg mir weisen<br />In dieser Dunkelheit.<br />Es zieht ein Mondenschatten<br />Als mein Gefährte mit,<br />Und auf den weißen Matten<br />Such ich des Wildes Tritt.<br /></em></blockquote>Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1161594819171234482006-10-23T10:54:00.000+02:002006-10-23T11:13:39.183+02:00Kino.Unter den wohlwollenden Blicken ehrwürdiger Häuser des Barock nach längerer, verworrener Suche durch die Labyrinth-Gassen der Wiener Innenstadt wurde man schließlich von dem gesuchten Kino, einem jener gewesenen kleinen Lichtspiel-Theater, Erdgeschoß einnehmend und Keller, aufgenommen. Kaum größer als ein Klassenzimmer der Vorführ-Saal, in den eine Handvoll Menschen fand. <a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/The%20Science%20Of%20Sleep.html">Der Film</a> ein seltsames Gemisch aus Liebesgeschichte und gestörter Realitätswahrnehmung, zuweilen dermaßen "alternativ", daß es weh tat. "Wenigstens besser als der Kommerz-Scheiß aus Hollywood.", spricht der Kartoffelsack, wendet sich ab, auf die Votivkirche und das "Jonas-Reindl" zu, die Straßenbahn zu erreichen.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1160251118852405062006-10-07T21:56:00.000+02:002006-10-07T21:58:46.213+02:00Tobsucht.Selten der Tobsucht so nahe wie heute. Regen, ohne eine Jacke zu tragen; nicht funktionierendes Mobiltelephon, dessen "PIN" ich mir nach einem Monat noch immer nicht merken konnte/wollte; falsch verstandener Treffpunkt. Mittwochs den PIN für diese Geldabhebe-Karte vergessen, der mir wieder eingefallen ist. Die Bedeutungen von "stringere" merke ich mir zumindest (vorerst) noch.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1159993934233904982006-10-04T22:28:00.000+02:002006-10-04T22:32:14.253+02:00Am Institut.Um mich wieder weltlicheren Dingen zuzuwenden: Das Institut für Klassische Philologie an der Universität Wien bietet doch manch interessante Persönlichkeit. Der Professor, der während des Proseminars besorgniserregend mit dem linken Bein wackelt, der untersetzte Professor, kurz vor der Pensionierung, einfach eine seltsame Erscheinung mit seinem Achtel-Sodawasser(?)-Glas und seiner aggressiven Aussprache des Wortes "Metrik". Irgendwann werde ich wohl auch ähnlich enden (hoffentlich? leider?).Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1159521111885876862006-09-29T11:08:00.000+02:002006-09-29T11:11:51.886+02:00Bischof und Bürgermeister.Der betrunkene Tscheche, einem, möchte man meinen, jener geigegenschmalztriefend-walzerhopsenden Filme der 50er-Jahre entsprungen, in der Straßenbahn skandierend: "Der Bürgermeister braucht nämlich den Bischof!". Sprach's, lachte, wiederholte, variierte, verließ mit einem "Küß' die Hand" die Straßenbahn gen Burgtheater.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1158874776783603752006-09-21T23:27:00.000+02:002006-09-29T11:16:22.423+02:00Maria foricae.Sooft ich zu meinem Vater fahre, strahlt mir, dem auf der Rolltreppe Himmelfahrenden, die Gottestmutter, gnädig inmitten einiger kunststoffnen Blumen, aus der öffentlichen Damentoilette auf ihrem Wachstuch entgegen. Die "Wartefrau" müsse, denke ich, in ihrem Nietzscheanischen Ressentiment Trost finden. Im Himmelreich, wünsche ich ihr diabolisch, -- das Himmelreich wird Dir, Sklavin, paupera spiritu, sein, und die, welche Dich mitleidslos in Deiner Marien-Hühle belächelten, denen der Weg gen Himmel leuchtete, so alltäglich, auf die also wirst Du dereinst, gnädig wie die Unbefleckte, herablächeln, dieweil jene ewige Qual leiden werden. Dein wird, Du Treue, Redliche, in's donnernde Erdreich - was sind Dir die Tage in der Erden Jammerthal, Dir, der ewiges Leben leuchtet - Verbannte, der jüngste Tag sein, magst den Sonnenaufgang, den, verzeih!, Helios, anschirrend sein Roß, brachte, Du auch noch nie geschaut haben, Du Erdverbannte, der Gott und die - wir bitten Dich, erhöre uns - Himmelmutter sich erbarmen werden.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1158873485754196112006-09-21T23:08:00.000+02:002006-09-21T23:25:26.056+02:00Diogenes.Den Diogenes sah ich samstags, auf einer Bank vor einer U-Bahn-Station, im Schmucke seines Haupthaares. Diogenes lebe weiter, nur die Zeit der Holzfässer sei vorüber.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1158442546521873202006-09-16T23:20:00.000+02:002006-09-16T23:35:46.530+02:00Heute.Heute im spätabendlichen U-Bahn-Zug wieder der, jener, Mann slawischen Blutes, in seiner Uniform einer Reinigungs-Firma, diesmal wohl ein Lied aus seiner Heimat in eigentümlichem Tremolo, wehmütig, bezecht wahrscheinlich, singend. Erleuchtete Fenster rasten an mir vorbei, jedoch der Moment verharrte. Ich würde, dachte ich, den Balkan irgendwann einmal aufsuchen.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1156711232704012252006-08-27T22:38:00.000+02:002006-08-27T22:41:53.290+02:00Wieder für Schubert.Der "Lindenbaum", unzählige Male gehört, ist anziehend. Vielleicht stimmt es doch, daß Schubert-Lieder in ihrer dämonisch-latenten Todessehnsucht einen Nerv der deutschen Mentalität treffen (man verschone mich bitte mit unzutreffenden Deutschtümelei-Unterstellungen).Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1155763909929961472006-08-16T23:26:00.000+02:002006-08-16T23:37:50.856+02:00Sprachlos.Das Gefühl der Sprachlosigkeit, des Sprachverlustes (q.e.d.) ist das grausamste. Zuviele Phrasen gedroschen, ohne daß ihnen nährendes Korn entsprungen wäre. Seltsame Beobachtungen und pseudo-orakelige Sprüche wie "Wenn schon kein olympischer Aar, so doch die sommerlichen, azurunterlegten Saatkrähen" im, fast scheint es so, olympiadenhaft beschriebenen Notizbuch. Die Schriftzeichen, mit Kugelschreiber geschrieben, machen den Eindruck des Gekünstelten und Epigonalen. Zu guter letzt, wieder eine so verhaßte Phrase, die zu ersetzen mir nicht möglich, ein Hörtip: "Deamon Painter" von Arcturus. Adrian Leverkühn (dessen dialogischer Monolog mit dem Teufel noch immer in mir hallt) hätte seine Freude daran.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1155477820500851152006-08-13T16:00:00.000+02:002006-08-13T16:03:47.810+02:00Dicke Wälzer und ich.Genügend Zeit, zu lesen (das Gefühl des Zeit-Habens, sofern diese sinnvoll verbracht wird, ist beruhigend), und in diesem Sinne "Schuld und Sühne" (diese Übersetzung des Titels gefällt mir eindeutig besser als "Verbrechen und Strafe") beendet, davor zum zweiten Male die "Wahlverwandtschaften", "Die Hornissen" gelesen, die "Römische Geschichte" jedoch beiseite gelegt. Caesar zu übersetzen reicht vorerst (Bell. Gall. VII., 12-21).Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1155243740062325932006-08-10T23:01:00.000+02:002006-08-10T23:02:20.076+02:00Einfach, aber wahr.<div align="center"><em>Nil si dicendum, tacendum est.</em></div>Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1154789910945899352006-08-05T16:58:00.000+02:002006-08-05T16:58:30.960+02:00Selbsterkenntnis II.<a href="http://www.personaldna.com/report.php?k=ARCdCSOADumByUs-BF-CBCDA-2cef"> My Personal Dna Report</a>Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1154170462088727352006-07-29T12:50:00.000+02:002006-08-02T22:34:10.126+02:00In nova fert animus ... ?Es zieht mich in die Ferne, es treibt mich in mich hinein. Die schwelende, schweißende und schwülende Stadt, das Zusammengepfercht-Sein, die Raumlosigkeit, vertreiben mich. Die mir entgegentorkelnden, entgegentrottenden Ruinexistenzen, in ihren schmatzenden Sandalen und Hausschuhen, mit ihren langgezogenen Zungen, überrollen, mir die Fernsicht verstellend, mich. Die Einsamkeit suchend, halte ich es mit mir selbst nicht aus. Den weiten Raum suchend, verharre ich auf dem Lese-Sessel. Ich trete den Schatten, und er weicht, auch unter Schlägen und wutblinderen Tritten, nicht. Die Zeit sitzt auf meinem Schoß, jedoch ich zeitige nichts. Zeitalter des Verzeitigens, Aera der Schattenboxer, Du raumlose Weite.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1153386668010139812006-07-20T10:59:00.000+02:002006-07-20T11:11:08.020+02:00Karthago und Notebook.Einmal mehr ein EDV-Problem, das mir - es handle sich um ein Problem mit einer "Lizenzierung" - regelmäßigen Internetzugang verwehrt. Ich füge mich darein, sehe sogar das Positivum, daß mir so mehr Zeit zum Lesen bliebe (in der Tat, Virginia Woolfs "Orlando" für meine Verhältnisse und dafür, daß es ein englischer Text war, schnell gelesen; A. Heuß' "Römische Geschichte" auch in relativ schnellem Tempo gelesen und schon bei den Ostkriegen des 2. vorchristlichen Jahrhunderts, und auch bei der Zerstörung Karthagos). Ganz abgesehen, daß ich mir Cato maior mit seinem kategorischen "<em>ceterum censeo</em> ...", das er, so die Überlieferung, an jede seiner Wortmeldungen, gleich zu welchem Thema, anschloß, ziemlich lästig und lächerlich vorstelle (nach dem Motto:" [...] deshalb bin ich dafür, daß öffentliche Toiletten zweimal wöchentlich gereinigt werden ... ähm, und bevor ich's vergesse: Karthago sollten wir auch 'mal zerstören! [daß die Übersetzung so nicht ganz stimmt, weiß ich]). Immerhin eine interessante Parallele zur Gegenwart: Einerseits panische Angst, die fast schon in's Lächerliche mündet, vor etwas, das ohnehin schon zu Boden liegt oder sich langsam wieder sammelt, andererseits (im Falle Karthagos: Vertrags-)Bestimmungen, die den Gegner knebeln und ohnehin schon völlig dem Gegenüber und seiner Willkür ausliefern. Daß die Römer zur endlichen Zerstörung der nordafrikanischen Handelsstadt die og. <em>iusta causa </em>abwarteten, ist Détail am Rande.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1152272979475800122006-07-07T13:44:00.000+02:002006-07-12T22:52:15.893+02:00Abrüsten.Heute war es also so weit: Den ausstehenden Sold für diesen Monat erhalten, Verluste (3 "Zeltpflöcke", 1 "Feldeßbesteck") eingezahlt, Händedruck, Wehrdienstmedaille in Bronze (das Lachen über die Inschrift "Stets bereit für die Republik Österreich" gerade mir gerade noch verbissen), Händedruck, Entlassungsbescheinigung. Das erwartete Euphoriegefühl ist ausgeblieben, eingestellt hat sich viel mehr ein Gemütszustand, ähnlich dem nach Absolvieren der Matura: Schlußstrich-Ziehen, Sich-Nicht-Umdrehen, Weiter-Gehen/Stehen.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1151833758480576002006-07-02T11:46:00.000+02:002006-07-02T12:10:26.533+02:00Resumé.Das Oliv-Feldgrün wird mich morgen zum letzten Mal zieren und mich in seinen martialischen Mantel hüllen. Es ist also an der Zeit (erst beim Schreiben dieser Standardphrase beginnt sich mir deren Bedeutung schwammig zu erschließen), eine Art Schlußstrich zu ziehen, einen Schlußstrich unter dieses halbe Jahr, ereignisreich und zugleich himmelschreiend ereignislos, sich Rechenschaft abzulegen darüber, was man unterlassen und was man getan:<br /><br />Ich ließ nicht alles an mir unbemerkt vorbeiziehen.<br />Ich ließ zuvieles an mir unbemerkt vorbeiziehen.<br />Ich verschloß die Augen.<br />Ich öffnete die Augen.<br />Ich verschloß oder öffnete die Augen zu oft im falschen Moment ("Moment" zu deuten in seiner urspünglichen Wortbedeutung).<br />Ich wurde eins mit einem Bild, und ent-zweite mich damit mit der Welt.`<br />Ich zählte die Tage, und unsere Zeit, ungezählt neigte sich dem Ende zu.<br />Ich ließ mich treiben.<br />Ich ließ mich vertreiben.<br />Ich kämpfte auf verlorenem Posten.<br />Ich werde weitergegangen sein.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-14308663.post-1151430938784752212006-06-27T19:50:00.000+02:002006-06-27T19:55:38.793+02:00Noch ...... 10 Tage, bis die Freiheit ruft. Höhepunkt des Tages: Schlafen in der Kanzlei, Rauchpausen, an die 10 Gelsen erschlagen. Fünf Dienste rufen noch, und die Zeit vergeht.Stentorhttp://www.blogger.com/profile/02859193896203964657noreply@blogger.com