tag:blogger.com,1999:blog-129653062008-10-06T22:39:11.774+02:00lux aeternitatisAd cognoscendum Christum et virtutem resurrectionis eius et communionem passionum illius. (Phil 3,10)Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comBlogger254125tag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-91568823452139919122008-10-06T11:05:00.005+02:002008-10-06T22:39:11.964+02:00SteineAls ich mich neulich zu einem Besuch in dem neueröffneten Elektronikkaufhaus bei uns um die Ecke habe hinreißen lassen, war es wie immer: Die Erwartung, sich vielleicht etwas Schönes kaufen zu können, ist viel prickelnder als das tatsächliche Erstehen von irgendwelchen Belanglosigkeiten, die zwar die Aufermerksam kurz auf sich ziehen, in der Folge aber nur als ein nutzloser Ballast an meinem Leben hängen. Beim Schlendern durch die Küchengeräte und DVDs wurde mir klar: Ich brauche nichts von alledem. Rein gar nichts. Gut - um nicht ganz mir leeren Händen nach Hause zu gehen, habe ich eine Packung Batterien mitgenommen. Warum ist das Erwerben von Besitz für uns so verheißungsvoll? Gibt es uns das Gefühl, über uns und unser Leben die Verfügungsgewalt zu behalten?<br />Etwas, das man nicht kaufen kann, habe ich dann doch noch geschenkt bekommen. In dem Kaufhaus spielte die ganze Zeit irgendeine Musik; von einem Lied konnte ich bruchstückhaft den Text mitverfolgen. Wie ich jetzt herausgefunden habe, handelte es sich um Peter Fox' "Ich Steine, du Steine". Ich kenne weder den Typen, der das singt, noch den, von dem der Text stammt, halte das Lied aber für ganz und gar <span style="color: rgb(255, 0, 0);">bemerkenswert:</span><br /><blockquote>Ich kletter hoch, es rollen Steine.<br />Und sie fallen auf dich drauf.<br />Du siehst sie kommen,<br />gehst nicht zur Seite,<br />du dachtest du fängst sie auf.</blockquote><span style="color: rgb(255, 0, 0);">Zwei befinden sich auf einem Weg, der sich als ein bedrohlicher zeigt. Die Gefahr wird zunächst offenbar unterschätzt. Die ins Rollen gekommenen Steine meint man zunächst noch auffangen zu können. Aber es ist in dieser Beziehung etwas Fremdartiges in Bewegung gekommen, das seine zerstörerische Kraft zu entfalten beginnt. Die Hoffnung auf ein gemeinsames Glück läßt auch vor Schwierigkeiten nicht zurückschrecken.</span><br /><blockquote>Du greifst nach meiner Hand.<br />Wir sinken in den Sand.<br />Ich halt dich fest so gut ich kann,<br />doch wir kommen nicht voran.<br />Du siehst mir ins Gesicht,<br />ich seh alles nur dich nicht.<br />Zusammen allein,<br />denn wir haben kein Alphabet das wir beide teilen.<br />Die Spur hinter uns hält uns zusammen,<br />doch auch sie zerfällt irgendwann,<br />ich weiß, dass unter uns beiden der Boden bricht.</blockquote><span style="color: rgb(255, 0, 0);">Doch schon hier wird klar: die Beziehung der beiden kann der Größe der Glückserwartung nicht gerecht werden. Die Zweisamkeit hat sich irgendwie totgelaufen und endet in der Bewegungsunfähigkeit, und das bedeutet Stillstand und Entfremdung. Davon sind jetzt schon beide betroffen. Es gibt kein individuelles und kein gemeinsames Fortkommen mehr. Das Gesicht, das eigentlich Ausdruck des Wesens eines Menschen sein soll - sein Antlitz -, gibt den Weg nicht mehr frei zum Selbst des anderen. Äußerlich zwar noch zusammen, nimmt die Einsamkeit inmitten des Beisammenseins aber überhand. Sprachlosigkeit und Sich-nicht-Verstehen-Können sind die Folge. Was an Verbindendem bleibt, sind die zusammen gemachten Erfahrungen. Man beschwört die Vergangenheit, die ihre Wirkmächtigkeit auch in der verstörenden Gegenwart erweisen soll. Schließlich droht schon das völlige Zusammenbrechen jeder Gemeisamkeit, indem beiden der Boden unter den Füßen weggezogen wird.</span><br /><blockquote>Ich kann nicht mit und nicht ohne dich,<br />vielleicht besser ohne dich. <span style="color: rgb(255, 0, 0);">(Die grammtikalische Härte in diesem Satz scheint irgendwie unter "Berliner Schnauze" zu laufen, oder?)</span><br /><br />Du hast gekocht, es gab Steine,<br />die liegen jetzt in meinem Bauch.<br />Sie sind schwer, ich bin alleine,<br />Bitte wer schneidet mich auf?</blockquote><span style="color: rgb(255, 0, 0);">Auch die menschlichen Rituale der Gemeinschaft greifen nicht mehr. Das Essen, das nicht nur das Leben erhält, sondern zwischen den zusammen Essenden auch eine innige Gemeinschaft herstellt, versagt den beiden seine heilsame Wirkung. Kein Hunger, keine Sehnsucht kann mehr gestillt werden. Stattdessen wird der gegenseitig zugefügte Schaden, ungewollt und trotz bester Absicht, immer größer. Die Notwendigkeit, aus "Selbstschutz" sein eigenes Leben zu erhalten und zu schützen, läßt den anderen geradezu zu einer Bedrohung werden.</span><br /><blockquote>Das Spiel ist neu:<br />Du bist kalt und ich betäubt,<br />mein Herz voll, mein Kopf leer,<br />gestern war es umgekehrt.<br />Du bist haushoch am Horizont.<br />Ich seh dich an, werd' näher kommen,<br />seh wie du bist und wie wir sind,<br />dass wir nicht zufrieden sind.<br />Wir gehen ein Stück weg, kommen zurück<br />und wir erkennen, das perfekte Glück<br />war, ist und bleibt ein Fiebertraum<br />und wir sind echt.<br /><br />Ich kann nicht mit und nicht ohne dich,<br />aber vor allem nicht ohne dich.</blockquote><span style="color: rgb(255, 0, 0);">Pötzlich treten nie dagewesene Formen der Entfremdung auf. Nichts paßt mehr zusammen und die Erfahrungen werden widersprüchlich. Der Leidensdruck möchte sich in der Betäubung, in Flucht und Rausch, Erleichterung verschaffen. Die Entfernung voneinander wächst ins Maßlose. Die ernüchternde Erkenntnis, "daß wir nicht zufrieden sind", ist auf dem Hintergrund des erwarteten Lebensglücks eigentlich das Ende. Erfüllung und Ergänzung in der gegenseitigen Liebe sind ausgeblieben. Das "perfekte Glück" ist im Leben nicht zu finden. Es ist nur die Illusion in einem Fiebertraum. Der Mensch mit seiner Sehnsucht nach ebendiesem Glück ist letztlich ein Betrogener. Er kommt mit einem Verlangen auf die Welt, für das es keine Erfüllung gibt. Das ist die pessimistische Quintessenz unzähliger Beziehungsdramen.<br />Andererseit verweist die ekstatische Dimension der (jungen?) Liebe doch auf eine aus Einsamkeit und Enge erlösende Kraft, oder? Ekstase bedeutet "außer sich sein". Sucht der Mensch nicht unbewußt diese Entäußerung in der Liebe? Nach christlichem Verständnis gibt es nur eine Liebe. Die Liebe zwischen Mann und Frau kann die reine, große, unendliche Liebe Gottes darstellen. Sie kann wohl geradezu an ihr teilnehmen. Aber nur wenn sie geläutert wurde von allen egoistischen Verunreinigungen. Wenn sie sich selbst übersteigt, wenn sie nicht stehenbleibt bei der dumpfen, instinktiven Sehnsucht nach dem Geliebt-Werden. Und genau das kann scheinbar der Mensch nicht, der Gott nicht begegnet ist. Aus sich selbst heraus ist Fortschritt in der Liebe eine maßlose Überforderung und endet letztlich in einem Teufelskreis: Liebend nicht lieben können und geliebt nicht geliebt werden. Liebe kann man nur beim Original lernen. "Echt" ist der Mensch eben nur als Geschöpf. Aber bis wir das wieder gelernt haben werden, werden sich wohl noch unzählige Paare Steine statt Brot zu essen geben.</span><br /><br /><object height="344" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XjJ_gE5oNHg&amp;hl=de&amp;fs=1"><param name="allowFullScreen" value="true"><embed src="http://www.youtube.com/v/XjJ_gE5oNHg&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" height="344" width="425"></embed></object>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-80863698663328515672008-10-02T08:57:00.005+02:002008-10-02T19:05:37.727+02:00Neulich im ClubDie Erfurter Pastoraltheologin Maria Widl findet passende Worte zur gegenwärtigen Verfassung der Gemeindetheologie und -pastoral. Ich teile ihre weitsichtige Einschätzung und erlaube mir, den Bericht von <a href="http://www.kath.net/">kath.net</a> über ihren Vortrag a la <a href="http://wdtprs.com/blog/">Father Z.</a> <span style="color: rgb(255, 0, 0);">zu kommentieren</span>:<br /><blockquote> kath.net:<br />Glauben und Verkündigung stünden heute in einer „doppelten Umbruchssituation“, wie die Prof. Dr. Maria Widl von der Universität Erfurt bei einem Vortrag im Rahmen der Priesterfortbildung der Diözese St. Pölten erklärte. Einerseits gehe die Volkskirche „schrittweise zu Ende“, so die aus Österreich stammende Pastoraltheologin. Andererseits werde die nach dem Konzil entstandene Gemeindekirche „nicht ausreichend tradiert“. Die Kirche werde nicht mehr aus Christenpflicht oder Gemeinschaftssinn aufgesucht, „sondern nur, wenn sie etwas spezifisch Gutes zu bieten hat“.<br /></blockquote> <span style="color: rgb(255, 0, 0);">Die Erkenntnis vom Ende der Volkskirche ist nicht neu und bleibt dennoch in der Praxis der Kirchenleitung in Deutschland völlig ohne Konsequenzen. Anstatt die gesamte bisherige Praxis auf den Prüfstand zu stellen, versuchen die meisten deutschen Ordinariate den gegenwärtigen Einbruch mit Aufbruchsrhetorik zu verschleiern (z.B. Berlin: "Mut zum gemeinsamen Aufbrechen" - Eine Satz der an Floskelhaftigkeit nicht zu überbieten ist und dessen Autor man im Nachhinein das Deutschabitur aberkennen sollte.) Wir haben es sowohl mit einer mangelnden Wahrnehmung der Realität wie auch einer völligen Ratlosigkeit in bezug auf die Zukunft zu tun. Allein aus der Not der gegenwärtigen finanziellen Krise wird nun plötzlich das über Jahrzehnte favorisierte Modell der Ortsgemeinde als der relevanten ekklesiologischen Größe aufgegeben. Das spricht natürlich Bände über die Grundlage, auf der die kirchliche Organisation in Deutschland beruhte: dem Geld nämlich.</span><br /><blockquote>kath.net:<br />Die Volkskirche, in die alle Lebensvollzüge „von der Wiege bis zur Bahre“ eingebettet sind, sei selbst in ländlichen Gebieten kaum noch vorhanden, analysierte Prof. Widl. <span style="font-weight: bold;">Das Gemeindemodell, das nach dem Konzil entstanden war, habe nur eine Generation lang funktioniert. Die Konzilsgeneration habe es sich in den von ihr geschaffenen Gemeindestrukturen „wie in einem Hobbyclub gemütlich gemacht“ ohne darauf zu achten, die Angebote auch für nachkommende Generationen offen und ansprechend zu gestalten.</span> Durch diese „Tradierungskrise“, so Widl, befinde sich die Gemeindekirchlichkeit seit den 90er-Jahren im Niedergang. Außerdem sei die Gemeindeidee „nicht katholisch“, betonte die Pastoraltheologin: „Ortskirche ist nicht die Pfarre sondern die Diözese.“</blockquote><span style="color: rgb(255, 0, 0);">Das nun kennen wir zur Genüge: die Gemeinde als Hobbyclub der Eitelkeiten. Ein ganzes theologisches Gemeindemodell wurde im Laufe der Zeit von höchst partikulären Interessen usurpiert. Meine Frage wäre natürlich, ob es nicht eher an den Angeboten selbst liegt, die für die nachfolgende Generation uninteressant sind, als an deren fehlender Tradierung. Fußballübertragungen auf Großleinwand und üppige Seniorenfrühstücke nach der Roratemesse mögen ja für eine bestimmte Klientel eine identitätsstiftende Funktion haben, ob sie (jüngeren) Menschen (in Krisensituationen), eine Brücke zum Glauben bauen, möchte ich bezweifeln. Besonders kritisch wird es, wenn die "Hobby-Katholiken" in einer Gemeinde eine Art Alleinvertretungsanspruch reklamieren. Da ist der Weg in die innerkichliche Isolation nicht nur vorprogrammiert, sondern konsequent beschritten.</span><br /><blockquote>kath.net:<br />Die postmoderne Kultur suche das <span style="font-weight: bold;">Christsein nicht in der Kirche, sondern im Leben</span>, was dem kirchlichen Selbstverständnis des Konzils durchaus entspreche, wie Prof. Widl betonte: „Das Wesen der Kirche ist ihre Sorge um die Menschen, und das Wesen des Volkes Gottes ist es, als Laien die Welt zu heiligen.“</blockquote><span style="color: rgb(255, 0, 0);">Einen ernsthaft missionarischen Impuls über die sehr engen Grenzen des gemeindlich strukturierten Katholizismus hinaus gibt es de facto nicht. Wer sollte das auch leisten? Und vor allem: Nachwuchs bräuchte man höchstens für seine Clubaktivitäten. Das selbstlose Zeugnis auf die größere Wirklichkeit hin, die die ganze katholische Weite der Kirche ist, wird durch die Beschränkung des Horizonts auf den geliebten "Hobby-Keller" verunmöglicht.</span><br /><blockquote>kath.net:<br />Die „zentrale Konsequenz“ für heute sei die „Qualitätserwartung“ der Menschen. Diese würden sich sowohl auf den Inhalt als auch auf den Stil von Pastoral und Verkündigung beziehen, erklärte Widl. Dabei müsse sich die Kirche keineswegs beliebig anpassen, sondern „das ihr Eigene der Zeit entsprechend gestalten“.</blockquote><span style="color: rgb(255, 0, 0);">Was heute den Gläubigen teilweise in Gottesdiensten angeboten wird, ist so sehr aus der Mottenkiste, das mancher halbwegs liturgisch empfindsame Christ oder auch nur ästethisch veranlagte Mensch sich enttäuscht abwenden wird. </span><br /><blockquote>So sollten sich Pastoral und Verkündigung „respektvoll“ über die Lebensthemen und ihre gesellschaftliche Bearbeitung informieren und „wirksame Hilfe erschließen“, wo sie nötig sei, führte die Pastoraltheologin aus. Weitere Schlüsselthemen seien die Förderung der Charismen für den „Aufbau des Reiches Gottes im Alltag“, die Entwicklung der prophetischen Seite der Kirche sowie die Erschließung christlicher Glaubensthemen als „relevant und bedeutsam inmitten einer säkular denkenden Welt“. [<a href="http://kath.net/detail.php?id=20930">Quelle</a>]</blockquote>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-61951795210522503572008-09-04T10:19:00.002+02:002008-09-04T10:27:09.918+02:005. September - Selige Teresa von KalkuttaVor elf Jahren starb Mutter Teresa. Bereits 2003 erfolgte die Seligsprechung. An dieser Frau kann man sehen, daß die Wahrheit immer einfach ist. Was sie sagt, kommt aus der direkten Begegnung mit Gott. An Menschen wie Mutter Teresa wird die ganze bittere Armut von uns selbst und der westlichen Gesellschaft sichtbar.<br /><br /><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/cwMbf6SzB24&color1=0xb1b1b1&color2=0xcfcfcf&hl=en&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/cwMbf6SzB24&color1=0xb1b1b1&color2=0xcfcfcf&hl=en&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br /><br />[<a href="http://the-hermeneutic-of-continuity.blogspot.com/2008/09/wisdom-from-blessed-teresa-of-calcutta.html">via Fr. Finagan</a>]Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-85656492294146366832008-08-28T20:56:00.006+02:002008-08-29T00:09:32.844+02:00Hochwürden spricht Latein<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_2Cix-UAfldk/SLb0_FXuI_I/AAAAAAAAAPo/YmSDS0GWYzo/s1600-h/berlin-hochburg.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 384px; height: 59px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_2Cix-UAfldk/SLb0_FXuI_I/AAAAAAAAAPo/YmSDS0GWYzo/s320/berlin-hochburg.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5239644581102756850" border="0" /></a><br />Liegt es am Sommerloch? Ist es eine Verschwörung? In den letzten Tagen sind mehrere Artikel (<a href="http://www.welt.de/welt_print/article2351405/Hochwuerden-spricht-wieder-Latein.html">Die Welt</a>) zum neuen alten Berliner Katholizismus erschienen. Ist die Hauptstadt jetzt eine "Hochburg der Erzkatholiken", wie die <a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article863642/Hochwuerden_spricht_wieder_Latein.html">Berliner Morgenpost</a> am vergangenen Montag titelt? Was ist los? Gleich vier "Standorte" findet man in der Stadt, an denen die alte Messe gefeiert wird - die wöchentliche Liturgie in Potsdam nicht mitgerechnet (<a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11289936/60709/In_der_St_Josefskapelle_koennen_Katholiken_die_Sonntagsmesse.html">Märkische Allgemeine</a>). Grund zur Beunruhigung? Als der Hl. Vater im vergangenen Jahr allen Gläubigen die Feier des älteren Ritus anbot, war das ein kleiner Geniestreich. Gerade war die liturgische Entwicklung der sog. erneuerten Liturgie dabei, sich totzulaufen. Nichts, das es nicht schon in einem katholischen Gottesdienst gegeben hätte. Die Weiten der reinen Horizontalität waren abgeschritten. Den Priestern ist es mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen: die Qualität des Gottesdienstes hätte irgendetwas mit ihrer Kreativität zu tun. Und warum auch nicht? Wenn schon die völlig fehlgeleitete liturgische Erneuerung nach dem Konzil die Hl. Messe als Experimentierfeld entdeckt hatte und die drolligsten Früchte trug, wollte man sich als Pfarrer nicht lumpen lassen und beim Fortschrittstaumel daneben stehen.<br />Ein Jahr nach dem Motu proprio steht meiner Meinung nach langsam die Frage an, welchen Bezugspunkt die erneuerte Liturgie haben soll. In ihrem heutigen Erscheinungsbild kann sie sich nicht auf das Konzil berufen. Bleibt die Frage, ob es möglich ist, eine reines Phantasieprodukt als den Kult der Kirche zu feiern oder aber, ob die neue Messe wieder Maß nimmt an der ununterbrochenen liturgischen Tradition der Kirche. Der Schalter ist umgelegt. Alles, was jetzt kommt, ist so etwas wie natürliches Wachsen und Reifen.<br /><br />Ein bißchen mehr Begeisterung darf es ja schon sein, angesichts dieses Paradigmenwechsels, oder?<br /><br /><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OoBPOVQSV9o&amp;hl=en&amp;fs=1"><param name="allowFullScreen" value="true"><embed src="http://www.youtube.com/v/OoBPOVQSV9o&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-30454908432290320192008-08-24T22:30:00.003+02:002008-08-26T17:09:37.496+02:00Prinz KaspianEigentlich war es <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clive_Staples_Lewis">C.S. Lewis</a>, der mit seinen <a href="http://www.amazon.de/Chroniken-Narnia-Farbig-illustrierte-Gesamtausgabe/dp/3800051869/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1219763087&amp;sr=8-2">"Chroniken von Narnia"</a> die Fantasyliteratur mitbegründet hatte. In der heutigen Wahrnehmung wird diese Leistung eher Tolkiens "Herr der Ringe" zugeschrieben. Das liegt daran, daß das Ringepos zuerst in die Kinos kam und Maßstäbe setzte. Die Verfilmung von Lewis' "Chroniken von Narnia", die seit einigen Jahren im Gange ist und jetzt mit dem zweiten Film <a href="http://www.disney.de/DisneyKinofilme/narnia/">"Prinz Kaspian"</a> in die Kinos kam, erweckt den Eindruck, die bekannten Fantasyverfilmungen zu imitieren.<br />Leider bleibt der neue Streifen in der Erzählung der Geschichte und den gewählten Bildern wieder hinter der Buchvorlage zurück. Ich weiß nicht, warum man dem Breitenerfolg des Films gerade die subtilsten Stellen des Buches, die seinen Reiz ausmachen, zu opfern bereit ist? Stattdessen legt man einen starken Akzent auf Nebensächlichkeiten, die im Buch höchstens angedeutet werden, etwa eine Romanze von Susan und Prinz Kaspian oder die ausufernden Schlachtszenen, die allzudeutlich an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/300_%28Film%29">"300"</a> erinnern. Schade. Das Werk von C.S. Lewis hätte mehr Einfühlungsvermögen verdient gehabt.<br />Wenigstens gibt es schöne Musik:<br /><br /><object height="344" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AJyNMSJxHeA&amp;hl=en&amp;fs=1"><param name="allowFullScreen" value="true"><embed src="http://www.youtube.com/v/AJyNMSJxHeA&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" height="344" width="425"></embed></object>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-42208020259189117052008-08-24T11:13:00.002+02:002008-08-24T11:30:42.203+02:00"Der Geist der Liturgie ist entführt worden"<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.papanews.it/Public/patege.bmp"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 235px; height: 309px;" src="http://www.papanews.it/Public/patege.bmp" alt="" border="0" /></a>Mut zur Kurskorrektur bei der nachkonziliaren Liturgiereform fordert der Sekretär der Gottesdienstkongregagtion Erzbischof Malcolm Ranjith in einem Interview. Neben den Errungenschaften der erneuerten Messe benennt er klar deren Kehrseite. Ganz deutlich: die praktische Wiederbelebung der lateinischen Messe durch den Hl. Vater kann man nicht als eine Art Zugeständnis an unverbesserliche Nostalgiker verstehen, sondern als ein erster Schritt in Richtung Kurskorrektur.<br /><span style="font-weight: bold;"></span><blockquote><span style="font-weight: bold;">Inwiefern hat die nachkonziliare Liturgiereform zur geistlichen Erneuerung beigetragen?</span><br /><br />Der Gebrauch der Volkssprache hat viele Menschen das Geheimnis der Eucharistie tiefer verstehen lassen und eine intensivere Beziehung zu den Schrifttexten vermittelt. Auch die tätige Teilnahme der Gläubigen ist gefördert worden. Das darf allerdings nicht heißen, dass die Messe ganz auf Dialog ausgerichtet sein soll. Die Messe muss Momente der Stille, der Innerlichkeit und des persönlichen Gebets beinhalten. Wo pausenlos gesprochen wird, kann der Mensch nicht tief vom Mysterium durchdrungen werden. Wir sollen vor Gott nicht ununterbrochen reden, sondern ihn auch zu Wort kommen lassen. Die liturgische Erneuerung ist allerdings beeinträchtigt worden durch die experimentelle Beliebigkeit, mit der die Messe heute als „do-it-yourself-Liturgie“ frei gestaltet wird.<br /><br />Der Geist der Liturgie ist sozusagen entführt worden. Was geschehen ist, lässt sich nun nicht mehr rückgängig machen. Fakt ist, dass unsere Kirchen leerer geworden sind. Natürlich gibt es dafür auch andere Faktoren: Das ungezügelte Konsumverhalten, den Säkularismus, ein übersteigertes Bild vom Menschen. Wir müssen den Mut zur Kurskorrektur aufbringen, denn nicht alles, was nach der Liturgiereform geschehen ist, war im Sinne des Konzils. Warum sollten wir Ballast mitschleppen, den das Konzil gar nicht wollte?</blockquote>Das vollständige Interview gibt es <a href="http://www.zenit.org/article-15723?l=german">ZENIT</a>.Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-1863396353860421062008-08-02T11:18:00.006+02:002008-10-06T22:19:48.960+02:00Weltjugentag in AustralienNach drei Wochen down under bin ich zusammen mit den verbliebenden 14 Reisegefährten aus Australien vom Weltjugendtag zurückgekehrt. Zwei aus unserer Gruppe sind in Australien beblieben, um dort an einem Schüleraustausch teilzunehmen, bzw. eine längere Rundreise zu unternehmen. Noch ganz erfüllt von den vielen Erlebnissen der zurückliegenden Wochen, stellt sich bei mir erst ganz allmählich ein bleibender Eindruck von diesem Weltjugendtag ein. Es war bewegend, berührend, ermutigend und aufregend. Vielleicht ist im Moment der vorherrschende Eindruck bei mir, daß das diesjährige Treffen frömmer, geistlich selbstbewußter, tiefgehender war als die Weltjugendtage, die ich zuvor erlebt hatte. In der Welt des englischsprachigen Katholizismus gibt es diese herrliche Unmittelbarkeit in Glaubensdingen. Daß die Beziehung zu Gott ein wesentlicher Aspekt des Menschseins ist, braucht man Amerikanern nicht zu erläutern. Neben der rein säkularen Welt mit ihrem Hedonismus und ihrem Desinteresse an der Wahrheit des Menschseins wächst ein junge Generation von Christen heran, die sich nicht länger um die Werte des Lebens betrügen lassen möchte. Sicher, die Schnittmenge, in der sich beide Welten überlappen, mag für einen Teil der jungen Menschen relativ groß sein - und das ohne größere innere Konflikte. Daß aber das gelebte Christentum eine echte Alternative für viele desillusionierte Wohlstandskinder ist, kann man mit Händen greifen in den Gesängen, den Lebenszeugnissen und Bekehrungsgeschichten. Als deutscher Durchschnittskatholik kommt man da nicht recht mit, zu schwer wiegt der Rucksack aus Bedenken, Einwänden und Zweifeln. Das Korsett des durchstrukturierten Katholizismus in Deutschland hat bisher fast jede Bewegung hin auf einen gestlichen Neuaufbruch verunmöglicht. Fast. Bei einer unserer Katechesen wurde Erzbischof Marx von einem Jugendlichen gefragt, was man als junger Christ denn machen solle, wenn man in der eigenen Pfarrei keine geistliche Heimat finden könne, weil es dort entweder kein geistliches Angebot gäbe oder entsprechende Ansätze von den organisierten Bedenkenträgern blockiert würden. Seine Antwort (vereinfacht): Dann muß man manchmal eben gehen. Weiterhin berichtete der Bischof, daß er hin und wieder von Pfarrgemeinderäten gefragt werde, wie denn die Jugendlichen für die Gemeinden zurückzugewinnen seien. Nicht ohne Verärgerung würde er dann zurückfragen: Wozu um alles in der Welt sollen die Jugendlichen denn gewonnen werden? Um etwa den Bratwurststand beim Gemeindefest zu betreuen? Überhaupt waren die drei Katechesen mit den Bischöfen Hauke (Erfurt), Marx und Meisner echte Höhepunkte des Treffens, was nicht unbedingt an den geistlichen Herren lag, sondern vor allem an den anwesenden Jugendlichen, deren geistliche Wachheit und Aufnahmebereitschaft bemerkenswert waren.<br />Die Großveranstaltungen wie Eröffnungsmesse, Kreuzweg, Vigil und Abschlußmesse waren von einer großen geistlichen Dichte. Kardinal Pell von Sydney war ein äußerst herzlicher Gastgeber bei allen seinen Auftritten. Erstaunt waren wir über die offenen Worte des australischen Premierministers, der von der großen Bereicherung sprach, die Australien durch das Christentum und die katholische Kirche erfahren habe. Der Papst war gewohnt zurückhaltend, auch wenn seine Ansprachen von einer großen Liebe zu den jungen Menschen geprägt waren, wie ich bei nochmaligem Nachlesen feststellen kann (Sein Englisch zu verstehen, fand ich eher schwierig, was an mir liegen muß, denn die Australier lobten ihn dafür alle sehr.)<br />Für mich persönlich noch ein absolutes Highlight: Christopher West mit "Sex, church an the meaning of life". Fast zufällig kamen wir zu dieser Veranstaltung im Konferenzzentrum von Sydney, an der 3000 Jugenliche teilnahmen. Unter der Beteiligung des Musikers Mike Mangione und seiner Band, zog der Buchautor und große Promotor der "theology of the body" eine show vom feinsten ab. Wir, die wir sicher nicht alle Pointen und Feinheiten des englischen Votrags verstanden haben, waren doch tief bewegt und geradezu mitgerissen vom Thema und der Art der Vermittlung. Im wesentlichen ging es um die von Johannes Paul II. begründete sog. Theologie des Leibes. Der Katholizismus habe als einziger fast immer der Versuchung widerstanden, die menschliche Leiblichkeit als eine Ordnung zweiter Klasse zu betrachten. Schließlich ist Gott selbst Mensch, Leib, Fleisch geworden. Die moderne Welt habe die Sexualität aber von Gott getrennt und damit zu einer Karrikatur ihrer selbst gemacht. Die tiefe Sehnsucht, mit der jeder Mensch durch das Leben geht und die sich in so vielen Rock- und Popsongs äußert, werde durch freizügigen Sex nicht befriedigt, sondern immer mehr zerstört. Der Mensch, der Sex als etwas von Gott getrenntes betrachtet und praktiziert, sei dabei seine Mitmenschen durch seinen Egoismus tief zu verwunden - und das sogar in gegenseitigem Einverständnis. Eine der größten Bedrohungen der gegenwärtigen Kultur sei die Empfängnisverhütung. Wie nirgendwo anders werde hier die Sexualität ihres Sinnes beraubt und der Mensch zum reinen Lustobjekt degradiert. Das aber ziehe schwerwiegende Konsequenzen nach sich in fast allen Bereichen des menschlichen Lebens: z.B. Ehebruch, Scheidung, alleinerziehende Eltern, weitgehender Ausfall der Vaterrolle, Kriminalität, Lebensangst, Unsicherheit, Depression, Homosexualität usw. Allein die katholische Kirche mit dem weitsichtigen Papst Paul VI. und der Enzyklika "Humanae Vitae" habe das Problem frühzeitig gesehen und ein Zeichen des Widerspruchs gesetzt. Hier liege die Aufgabe schlechthin für die Kirche der Zukunft. Begeisterter Applaus von 3000 Jugendlichen. Immer mehr junge Menschen haben es satt, in ihrer Sexualität von allem möglichen Interessen manipuliert zu werden, und sei es nur von der Ideologie der sexuellen Revolution ihrer Eltern. Ich hatte zwar schon von Christopher West und der Theologie des Leibes gehört, aber diese unverschämt offene Art, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und die katholische Position in ihrer ganzes Klarheit vor jungen Menschen unmißverständlich auszusprechen, halte ich für eine evangelisatorische Meisterleistung und frage mich, wann wer wie in Deutschland den Mut haben wird, den Menschen die Wahrheit über Sex zu sagen. Von seiten der Jugendlichen jedenfalls muß nicht mit Widerstand gerechnet werden.<br />Bei der ganzen Unterhehmung unser Australienreise ging es im Vorfeld vor allen Dingen immer wieder ums Geld. Durch einen besonders harten Schlag des Schicksals wurden wir auf unserer Reise auf die göttliche Vorsehung und seine Großzügigkeit mit uns verwiesen. Während der ersten Nacht in Australien wurden wir in unserer Backpackerunterkunft um über 700 € bestohlen, dazu die Kreditkarte. Als wir am nächsten Tag den Verlust bemerkten, brach bei mir eine Welt zusammen. So viele Leute in Deutschland hatte für die Reise gespendet und wir lassen uns in der ersten Nacht - nach einer endlosen Reise todmüde schlafend - von Dieben um die Gruppenkasse erleichtern. Die Stimmung war im Eimer: Wut und Resignation wechselten sich ab angesichts der maßlosen Frechheit, harmlose Pilger im Schlaf zu bestehlen. Anzeige bei der Polizei, Kreditkarte sperren (die Diebe hatten schon für weitere 600 € mit der Karte eingkauft), Überwachungsvideo des Hotels anschauen: damit verbrachten wir unseren zweiten Tag in Sydney. Daß wir während unser ganzen Reise sehr aufs Geld achten müßten, war von Anfang klar, aber nach diesem Rückschlag, war nicht einmal sicher, ob wir genügend Geld für Verpflegung und Unterkunft zur Verfügung haben würden. Hafenrundfahrt und Tierparkbesuch wurden ersteinmal gestrichen.<br />Aber Gott ist groß und er hat uns auf unserer Reise seine Größe erfahren lassen. Für die Woche des eigentlichen Weltjugentages waren wir in einer Pfarrei im Norden von Sydney in Gastfamilien untergebracht. Zusammen mit Diakon Thomas wurde ich Margaret zugeteil, einer Dame von über 70 Jahren und irischer Abstammung. Natürlich erzählten wir auch hier von unserem Mißgeschick. Am nächsten Morgen kam Margaret und überreichte uns einen Umschlag mit 1.000 AUD. In der Folge unterrichteten sich noch weitere Familien von dem Diebstahl und spendeten Geld in unsere Gruppenkasse. Am Ende standen wir finanziell sogar besser da, als vor dem Diebstahl.<br />Vor allem wegen dieses letzten Zeugnisses von christlicher Vergebung und Nächstenliebe waren alle Teilnehmer tief bewegt und auch etwas beschämt wegen der eigenen Herzenshärte und Engstirnigkeit. Der Weltjugendtag war ein Werk des Hl. Geistes, den wir in seinem vielfältigen Wirken erleben durften. Nun wollen wir unsererseits Zeugen für ihn sein.Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-10292374733317630572008-07-08T23:26:00.004+02:002008-07-08T23:30:20.861+02:00Gesunde Kost<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh3.ggpht.com/Arch167/SHFJ5Zi08vI/AAAAAAAAApU/X3Vo7zRTuoc/s800/papabens.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://lh3.ggpht.com/Arch167/SHFJ5Zi08vI/AAAAAAAAApU/X3Vo7zRTuoc/s800/papabens.jpg" alt="" border="0" /></a>Die ernährungsbewußten Amerikaner haben den durch Papa Ratzinger erneuerten novus ordo schon mal auf seinen Gehalt geprüft. Das Resultat ist alles andere als Junk-Food.Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-74356640241480535922008-05-10T01:25:00.002+02:002008-05-10T01:29:55.330+02:00May feelings<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YxjjyXhO9EA&hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YxjjyXhO9EA&hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br /><br />Eines der meistgesehenen Videos in Spanien in der letzten Woche. Ein Projekt von katholischen Studenten, das nur ein Ziel verfolgt: Werbung für den Rosenkranz. Respeto! [<a href="http://www.aciprensa.com/noticia.php?n=21066">via</a>]Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-92214244499123269772008-05-09T11:56:00.003+02:002008-05-09T12:16:47.728+02:00Casual catholic streetwareDie <a href="http://www.marymediatrix.com/">Franziskaner von der Immaculata</a> haben nicht nur eine coole Homepage und professionelle Filmchen, sondern sind auch in ihrem Apostolat authentisch katholisch. Vielleicht auch ein Grund, warum ihnen kürzlich eine der ältesten Marienkirchen der Welt anvertraut wurde: <a href="http://www.vatican.va/various/basiliche/sm_maggiore/index_ge.html">Santa Maria Maggiore in Rom</a>. Seit Dezember feiern sie den usus antiquior und bieten in den USA Ausbildungskurse im alten Ritus für interessierte, junge, coole Priester an. Something is happening...<br /><br /><object style="width: 426px; height: 340px; z-index: 100;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=7,0,0,0" height="340" width="426"><param name="movie" value="http://www.gloria.tv/flvplayer.swf?file=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2F%3Fembed%26video%3Dstfo28fvqg9origumcdo%26width%3D426%26height%3D320&amp;type=flv&amp;image=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2F%3Fembed%26image%3Dstfo28fvqg9origumcdo%26width%3D426%26height%3D320&amp;autostart=false&amp;showdigits=true&amp;usefullscreen=false&amp;logo=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2Fimage%2Flogo_embed.png&amp;link=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2F%3Fvideo%3Dstfo28fvqg9origumcdo%26amp%3Bview%3Dflash&amp;linktarget=_blank&amp;volume=100&amp;backcolor=0xe0e0e0&amp;frontcolor=0x000000&amp;lightcolor=0xf00000"><param name="bgcolor" value="#000000"><param name="menu" value="false"><param name="quality" value="high"><param name="scale" value="noborder"><param name="wmode" value="opaque"><embed src="http://www.gloria.tv/flvplayer.swf?file=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2F%3Fembed%26video%3Dstfo28fvqg9origumcdo%26width%3D426%26height%3D320&amp;type=flv&amp;image=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2F%3Fembed%26image%3Dstfo28fvqg9origumcdo%26width%3D426%26height%3D320&amp;autostart=false&amp;showdigits=true&amp;usefullscreen=false&amp;logo=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2Fimage%2Flogo_embed.png&amp;link=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2F%3Fvideo%3Dstfo28fvqg9origumcdo%26amp%3Bview%3Dflash&amp;linktarget=_blank&amp;volume=100&amp;backcolor=0xe0e0e0&amp;frontcolor=0x000000&amp;lightcolor=0xf00000" bgcolor="#000000" menu="false" quality="high" scale="noborder" wmode="opaque" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" height="340" width="426"></embed></object><br /><br />Wer diese jungen Herren sind, ist indes unbekannt. Auf jeden Fall wiederlegen sie die Auffassung, daß die priesterliche Soutane für den Alltagsgebrauch unpraktisch sei!<br /><br /><object style="width: 426px; height: 340px; z-index: 100;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=7,0,0,0" height="340" width="426"><param name="movie" value="http://www.gloria.tv/flvplayer.swf?file=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2F%3Fembed%26video%3Dzuya8e0ccbyy3zdzadlh%26width%3D426%26height%3D320&amp;type=flv&amp;image=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2F%3Fembed%26image%3Dzuya8e0ccbyy3zdzadlh%26width%3D426%26height%3D320&amp;autostart=false&amp;showdigits=true&amp;usefullscreen=false&amp;logo=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2Fimage%2Flogo_embed.png&amp;link=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2F%3Fvideo%3Dzuya8e0ccbyy3zdzadlh%26amp%3Bview%3Dflash&amp;linktarget=_blank&amp;volume=100&amp;backcolor=0xe0e0e0&amp;frontcolor=0x000000&amp;lightcolor=0xf00000"><param name="bgcolor" value="#000000"><param name="menu" value="false"><param name="quality" value="high"><param name="scale" value="noborder"><param name="wmode" value="opaque"><embed src="http://www.gloria.tv/flvplayer.swf?file=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2F%3Fembed%26video%3Dzuya8e0ccbyy3zdzadlh%26width%3D426%26height%3D320&amp;type=flv&amp;image=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2F%3Fembed%26image%3Dzuya8e0ccbyy3zdzadlh%26width%3D426%26height%3D320&amp;autostart=false&amp;showdigits=true&amp;usefullscreen=false&amp;logo=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2Fimage%2Flogo_embed.png&amp;link=http%3A%2F%2Fwww.gloria.tv%2F%3Fvideo%3Dzuya8e0ccbyy3zdzadlh%26amp%3Bview%3Dflash&amp;linktarget=_blank&amp;volume=100&amp;backcolor=0xe0e0e0&amp;frontcolor=0x000000&amp;lightcolor=0xf00000" bgcolor="#000000" menu="false" quality="high" scale="noborder" wmode="opaque" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" height="340" width="426"></embed></object>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-5648231992705766502008-04-30T23:00:00.002+02:002008-04-30T23:06:15.412+02:00Franziskaner entdecken die Messe ihres Gründers<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4frzb-mre2Y&amp;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4frzb-mre2Y&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br /><br />(via <a href="http://intelligam.blogspot.com/2008/04/bassgeigen-und-sandalen.html">Scipio</a>, <a target="_blank" href="http://thenewliturgicalmovement.blogspot.com/2008/04/sandals-and-fiddlebacks.html">NLM </a>von <a target="_blank" href="http://www.airmaria.com/2008/04/29/video-sandals-fiddlebacks-franciscan-traditional-latin-mass/">Air Maria</a>)Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-60785166296560610122008-04-10T13:39:00.003+02:002008-04-10T13:57:16.988+02:00Bonanza von und mit Zolli ZollitzschAuch wenn man <a href="http://schafstall.blogspot.com/2008/04/hoss-little-joe-und-benedikt-xvi.html">im Schafstall</a> darüber die Nase rümpft: Dieses Video vom <a href="http://de.youtube.com/user/schnittlauch10">schnittlauch</a> kann doch fast schon den Anspruch auf Vollständigkeit erheben, was das überlieferte katholische Lebensgefühl angeht (eigentlich fehlen nur die Wallfahrten, oder?). Zudem besitzt es die von Erzbischof Zollitzsch so schmerzlich vermißte Freude am Glauben: <blockquote>„Uns Deutschen fehlt etwas Wichtiges“, meinte Zollitsch: „Wir sprechen zu wenig über unseren Glauben, und wir tun uns schwer, die Freude an der Frohen Botschaft Jesu zu zeigen.“</blockquote> R I S C H T I S C H, Herr Erzbischof und Einsicht ist ja der erste Schritt zur Besserung.<br />Aus Berlin gibt es für <a href="http://de.youtube.com/user/schnittlauch10">den schnittlauch</a> 10 von 10 möglichen Punkten für das beste deutsche Werbevideo für die katholische Kirche und für den Erzbischof ein kleines Lob für die gemachten Hausaufgaben. Weiter so!<br /><br /><object height="355" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kMOGtk3RpZQ&amp;hl=de"><param name="wmode" value="transparent"><embed src="http://www.youtube.com/v/kMOGtk3RpZQ&amp;hl=de" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="355" width="425"></embed></object>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-12027638291520565832008-04-09T21:09:00.004+02:002008-04-14T11:32:14.473+02:00Neue, alte Messe im Altenberger DomWie wir alle wissen, erklärte das II. Vatikanische Konzil, „daß die heilige Mutter Kirche allen rechtlich anerkannten Riten gleiches Recht und gleiche Ehre zuerkennt." <span style="font-style: italic;">(Conc. Oecum. Vaticanum II, Const. Sacrosanctum Concilium, n. 4). </span>Übersetzt in eine normale (west-)deutsche Pfarrgemeinde hört sich das dann so an:<br /><blockquote>"25 Gläubige haben schriftlich darum gebeten, dass im Altenberger Dom die Hl. Messe im alten Ritus ("außerordentlicher Ritus") gefeiert werden kann. Da zur Zelebration in diesem Ritus auch ein jüngerer Priester zur Verfügung steht, ist der Pfarrer verpflichtet, die Hl. Messe im alten Ritus zu ermöglichen." </blockquote>Wie schade, daß auch noch gerade ein jüngerer Proester zur Zelebration zur Verfügung steht! Die Verfasser sind fassungslos: Das ist dann wohl wirklich eine Hl. Messe unserer Pfarrgemeinde! Aber wenigstens sind sie in Lage, ökonomisch aus der Not eine Tugend zu machen:<br /><blockquote>"Zukünftig soll diese Hl. Messe regelmäßig freitags um 18.00 Uhr in der Marienkapelle des Altenberger Domes stattfinden. Das ist dann eine Hl. Messe unserer Pfarrgemeinde; Sie können also dafür Messintentionen in unserem Pfarrbüro bestellen." [<a href="http://www.altenberger-dom.de/aktuell/aktuell2.htm#b03">Quelle</a>] [<a href="http://introibo.net/gruppenbildung.htm#altenberg">via</a>]<br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"></a></blockquote><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"></a><blockquote></blockquote><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://www.andrewcusack.com/downsidelm1.jpg" alt="" border="0" /></a>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-28698806614653146672008-04-02T21:17:00.002+02:002008-04-02T21:58:29.661+02:00Over-CaffeinatedUnd das abends um halb zehn, ohne auch nur einen Schluck Café getrunken zu haben: beim Koffein-Click-Test schneide ich (unfreiwillig) ziemlich gut ab.<br /><br /><div style="text-align: center;"><a href="http://www.oneplusyou.com/q/v/caffeine"><img src="http://www.oneplusyou.com/q/img/badges/caffeine_very_high__productive_worker_jittery.jpg" alt="The Caffeine Click Test - How Caffeinated Are You?" border="0" /></a><br /></div><br />Vielleicht liegt es an Erzbischof Zollitsch, der gestern ganz geschickt seinen Rücktritt bei "Kirche von unten" - als Aprilscherz verpackt - bekanntgegeben hat. Das war wirklich ein Glanzstück medialer Ausgebufftheit! Nein, mal ganz im Ernst: was der gute Mann aus Freiburg so zum besten gibt, kommt einem abgestandenem, kaltem Kaffee auf nüchternen Magen gleich. Offenbar ist er einfach nicht gewillt oder in der Lage, etwas Positives über den priesterlichen Zölibat zu sagen! Selbst seine ungelenken Korrekturversuche nach dem Spiegel-Interview lassen nur einen Schluß zu: der Mann wäre wahnsinnig gerne verheiratet, er bereut offensichtlich jeden einzelnen Tag, den er in dieser völlig sinnlosen, von den Vätern ererbten Lebensweise verbracht hat. Ich weiß, daß das nicht stimmt, aber wer um alles in der Welt hindert Erzbischof Zollitsch daran, ein Wort der Wertschätzung über den Zölibat zu sagen?!Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-28724149040440945762008-03-17T18:12:00.005+01:002008-03-17T18:54:31.066+01:00Christentum in EuropaManchmal frage ich mich, wie zukünftige Generationen auf unserer gegenwärtiges Saeculum zurückblicken werden. Ein Zeitalter des nie dagewesenen Wohlstands und Fortschritts, der Gesundheit und Langlebigkeit, teuer bezahlt allerdings mit dem einhergehenden Verlust des Gespürs für alles Lebendige.<br />Gut 46 Millionen Kinder im Jahr - vor allem in der westlichen Welt - überleben als ungewollte Kinder die Schwangerschaft nicht. Initiativen, die diesen Umstand wenigstens wirkunsvoll zur Sprache brächten, gibt es zumindest in Europa nicht.<br />Die meisten Menschen haben die Entwicklung ihrer spirituellen Begabung völlig vernachlässigt (inklusive der Priester). Der Katholiken etwa hat sich eine völlige Sprachlosigkeit in Glaubensdingen bemächtigt. Die Bezugsgrößen für innerkirchliche Entscheidungen sind die Ökonomie und die Soziologie. Ich kann mir gut vorstellen, daß unsere Nachfahren, wenn sie ihre Tränen über unsere unglaubliche Gottlosigkeit getrocknet haben, sich über unsere putzigen Versuche, als Christen weltlich zu denken, vor Lachen die Bäuche halten werden.<br /><br />Hier wieder ein Schmankerl aus der Kategorie "Ich spare, also bin ich.":<br /><blockquote>In fünf Jahren, so prophezeite die Unternehmensberatung McKinsey 2003, sollte das Bistum Berlin wieder schuldenfrei sein. Damals saß das Erzbistum auf einem Schuldenberg von 114 Millionen Euro, und war zuversichtlich, seine Finanzen mit einem strengen Sparkurs wieder in den Griff zu bekommen.<br />Erfüllt hat sich die Prognose von McKinsey jedoch nicht. Die Schulden wurden um den Preis von 440 Vollzeitstellen und der Zusammenlegung zahlreicher Gemeinden zwar gesenkt und auch der Haushalt des Bistums ist wieder ausgeglichen. Doch nun wurde bekannt, dass all diese Sparmaßnahmen noch nicht ausreichen. Es fehlt Geld für die Pensionsfonds, erklärt Georg Kardinal Sterzinsky, daher müssten nun noch mehr Stellen gestrichen werden. [<a href="http://www.inforadio.de/static/dyn2sta_article/964/238964_article.shtml">Quelle</a>]<br /></blockquote><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/">Politisches Feuilleton Deutschlandradio Kultur:</a><br /><br /><embed src="http://www.odeo.com/flash/audio_player_standard_gray.swf" quality="high" allowscriptaccess="always" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="valid_sample_rate=true&amp;external_url=http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2008/03/17/drk_20080317_0720_55a4fcc7.mp3" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" height="52" width="300"></embed>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-39385219078440485742008-03-14T17:47:00.002+01:002008-03-14T18:07:28.858+01:00+ Christopher Genz<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_2Cix-UAfldk/R9qsiXEOeoI/AAAAAAAAANQ/hd6c6gNjixg/s1600-h/DSC01385.JPG"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_2Cix-UAfldk/R9qsiXEOeoI/AAAAAAAAANQ/hd6c6gNjixg/s320/DSC01385.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177640427923077762" border="0" /></a>Am Dienstag, den 11. März 2008 um 13.10 Uhr verstarb Christopher Genz im Alter von 56 Jahren. Ich lernte ihn vor einigen Jahren in der Brandenburger Gemeinde kennen. Er hatte fast sein ganzes Leben in Kanada verbracht und war vor einigen Jahren seiner Mutter gefolgt, die sich in der Nähe ihrer alten Heimat in Päwesin niedergelassen hatte. Sie verstarb vor anderthalb Jahren ihrerseits an Krebs.<br />Christopher war seit einigen Wochen im Klinikum Benjamin Franklin und wußte, daß man von seiten der Medizin nichts mehr für ihn tun konnte. Auf dem Photo sieht man ihn am Abend vor seinem Tod unmittelbar nach dem Empfang der Krankensalbung und der Heiligen Wegzehrung. Seine größte Befürchtung war, daß er in seiner Todesangst allein sein würde. Gott sei Dank trat das zu keinem Zeitpunkt ein. Dank seines Cousins Burkhard, seiner Freunde Richard und Martin, sowie Waltraut war er in diesen schweren Stunden niemals allein. Auch Alfons ein Freiwilliger vom Hospizdienst war eine große Hilfe. Selbst die Ärzte und Schwestern von der Station zeigten sich angenehm überrascht über die intensive Betreuung. Christopher hat kein leichtes Leben gehabt, aber zumindest hat er es irgendwie geschafft, daß an seinem Sterbebett zwei Priester und etliche seiner Freunde gesungen, gebetet und einfach gewacht haben.<br />Für mich war das Sterben von Christopher ein äußerst bewegendes Erlebnis. Wie gut ist Gott, der seinen Kindern alles zum besten gereichen läßt.Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-75354796547854373282008-03-13T23:42:00.005+01:002008-03-13T23:59:42.243+01:00Und der Laden läuft wieder...... dank B16-Power. Acht Monate nach der Veröffentlichung von Summorum Pontificum hält ein frischer Wind Einzug in die liturgische Einöde der nachkonziliaren Wüste. Immer mehr junge Priester beginnen sich für den klassischen Ritus zu interessieren. Immer mehr Gläubige entdecken völlig unideologisch die Vorzüge des mit Ehfurcht gefeierten Meßritus. Der Papst hat am kirchlichen Apparat vorbei den Nerv der Zeit getroffen und im Juli letzten Jahres die Entscheidung getroffen, mit der für immer in die Kirchengeschichte eingehen wird.<br /><br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_2Cix-UAfldk/R9mt9XEOenI/AAAAAAAAANI/JST-Rp_81ok/s1600-h/cartoon724.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 336px; height: 214px;" src="http://bp2.blogger.com/_2Cix-UAfldk/R9mt9XEOenI/AAAAAAAAANI/JST-Rp_81ok/s320/cartoon724.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177360516314462834" border="0" /></a>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-36830097945796520972008-03-12T23:21:00.005+01:002008-03-13T23:41:44.764+01:00Berlin blogtGleich zwei neue Blogs aus Berlin machen von sich reden: Zum einen der <a href="http://www.vierzigtage.de/neuigkeiten/">bloggende Domvikar</a> auf der Homepage der bischöflichen Gebetsinitiative <a href="http://www.vierzigtage.de/">vierzigtage.de</a>. Außerdem verstärkt ein <a href="http://zelatus.blogspot.com/">junger katholischer Mann "kurz vor dem Abitur"</a> das katholisch bloggende Berlin. Na, dann mal ran ans Werk: es gibt viel zu tun! Angesichts der von der "Amtskirche" bezahlten trostlosen Internetaktivitäten aus Berlin wird es Zelatus sicher nicht schwer fallen einen etwas geistreicheren Auftritt hinzulegen. Die Berliner Verantwortlichen in der Jugendarbeit scheinen sich jetzt ganz auf absurde Onlineumfragen kaprizieren zu wollen. Die <a href="http://www.jugendkirche-berlin.de/Neue_Dateien/umfrage/index.html">Jugendkirche St. Michael</a>, deren Umfragen vor allem humoristischen Wert haben, fragt z.B., weshalb sich jemand das Sakrament der Firmung spenden lassen wolle. Die möglichen Antworten geben einen Eindruck von der geistigen Verfassung der Autoren (die fehlerhafte Syntax habe ich übernommen):<br /><ol><li>...das für mich selbstverständlich ist.</li><li>...ich dachte, dass ich sonst nicht katholisch heiraten könne.</li><li>...weil Omi das wollte (oder sonst wer).</li><li>...weil ich das bei meinen Freunden klasse fand.</li><li>...weil dann auch geschenkemäßig was bei rausspringt.</li><li>Ich lasse mich auf überhaupt gar keinen Fall firmen!</li></ol>Daß auch Jugendliche eine geistliche Motivation zum Empfang der Firmung haben könnten, scheint nicht zur Debatte zu stehen. Da habe ich dann doch lieber die Omi vorgeschoben und fand mich - siehe da - bei der Mehrheit wieder.<br /><br />Richtig skuril wird es allerdings, wenn der <a href="http://www.bdkj-berlin.de/">bdkj Berlin</a> Jugendliche zum Thema Sex befragt. Da werden dann "völlig normal" die Grenzen der Diskretion überschritten. Zu den Fragen zur eigenen Person, die verpflichtend beantwortet werden müssen, gehört auch die Nachfrage, ob die betreffenden Personen bereits Geschlechtsverkehr hatten. Wer diese Frage nicht beantworten möchte, kann an dem Test gar nicht erst teilnehmen. Wer sie bejaht, sieht sich weiteren Indiskretionen ausgesetzt. Dann ist die Rede von Homosexualität, wobei eine Beantwortung der Frage ausgewogen schon gar nicht mehr möglich ist:<br /><br />Welche Reaktionen hast du in der katholischen Jugendarbeit / Kirche gegenüber Homosexualität erlebt?<br /><ol><li>positive (z.B. Toleranz, Wertschätzung, sonstige)</li><li>negative (z.B. Intoleranz, Beleidigungen, Kontaktabbruch, sonstige)</li><li>keine</li></ol>Zu mehr Differenzierung sind die Autoren leider nicht in der Lage. Eine positive Reaktion auf die Tatsache der Homosexualität (oder auf deren Praxis?) ist also allein die Wertschätzung. Daß eine positive Reaktion auch die kritische, d.h. unterscheidende Sicht der Bibel sein könnte, wird gar nicht erst in betracht gezogen.<br />Das Ergebnis der Umfrage ist durch die tendenzielle Fragestellung vorsorglich schon mal sichergestellt. Allein die katholische Sicht auf die Sexualität wird den Teilnehmern unkommentiert aus dem Katechismus um die Ohren gehauen - ohne jede Erläuterung. Schade, daß weder die Jugendlichen noch die Sexualität noch der liebe Gott ernst genommen werden. Wichtig nimmt man vor allem sich selber - und das bei einer Meinungsumfrage!Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-51321614108512772902008-02-16T20:19:00.000+01:002008-02-16T20:21:04.859+01:00Finanznot?<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" width="420" height="300" id="player" align="middle"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="movie" value="http://www.kathtube.com/flvplayer.swf?mediaid=1095&hosturl=http://www.kathtube.com/&themecolor=696969&symbolcolor=0xb22222&backgroundcolor=0x000000&autostart=false&loop=false&overlay=http://www.kathtube.com//media/custom/player_emb.png&&" /> <param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="width" value="420" /><param name="height" value="300" /><param name="scale" value="noscale" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed src="http://www.kathtube.com/flvplayer.swf?mediaid=1095&hosturl=http://www.kathtube.com/&themecolor=0x696969&symbolcolor=0xb22222&backgroundcolor=0x000000&autostart=false&loop=false&overlay=http://www.kathtube.com//media/custom/player_emb.png&&" quality="high" bgcolor="#000000" height="300" width="420" name="player" align="middle" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" scale="noscale" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></object>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-34268421420807390312008-02-01T09:11:00.000+01:002008-02-01T12:03:04.553+01:00Zum Tod von P. Marcial Maciel Degollado<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" width="420" height="300" id="player" align="middle"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="movie" value="http://www.kathtube.com/flvplayer.swf?mediaid=1605&hosturl=http://www.kathtube.com/&themecolor=696969&symbolcolor=0xb22222&backgroundcolor=0x000000&autostart=false&loop=false&overlay=http://www.kathtube.com//media/custom/player_emb.png&&" /> <param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="width" value="420" /><param name="height" value="300" /><param name="scale" value="noscale" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed src="http://www.kathtube.com/flvplayer.swf?mediaid=1605&hosturl=http://www.kathtube.com/&themecolor=0x696969&symbolcolor=0xb22222&backgroundcolor=0x000000&autostart=false&loop=false&overlay=http://www.kathtube.com//media/custom/player_emb.png&&" quality="high" bgcolor="#000000" height="300" width="420" name="player" align="middle" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" scale="noscale" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></object>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-42521448584187638042008-01-23T22:00:00.000+01:002008-01-23T22:03:30.070+01:00Mucho más que la mitadEl 2 de noviembre he cumplido los 35 años. Mucho más que la mitad. Queda poco tiempo para tanto que hacer. Gracias a todos que me acompañaron. Rezad por mí, que pueda llegar hasta donde Dios me necesita.<br /><br /><div><embed src="http://www.imageloop.com/looopSlider2.swf?id=1e6721ff-e59c-1457-8d81-0015c5fcf618&test=&c=01,01,02,01" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" scale="noscale" salign="l" wmode="transparent" name="looopSlider2" width="425" height="325" style=a"width:425px;height:325px;" align="middle"></embed><div style="width:425px;text-align:left;padding-top:3px;"> <a href="http://www.imageloop.com/setuplooop.htm" target="_blank" title="Eigene Slideshow erstellen"><img src="http://www.imageloop.com/_img/bt_myo_mk.gif" border="0" style="display:inline;" alt="Make your own slideshow"></a> <a href="http://slideshow.pugnus.imageloop.com" target="_blank" title="Alle Fotos ansehen"><img src="http://www.imageloop.com/_img/bt_de_vap.gif" border="0" style="display:inline;" alt="View all photos"></a></div></div>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-54837479698988692992008-01-10T22:54:00.000+01:002008-01-23T22:56:54.558+01:00FirmwochenendeBereits im Dezember waren die Jugendlichen des diesjährigen Firmkurses zu ihrem gemeinsamen Wochenende unterwegs. Hier sind die Fotos:<br /><br /><div><embed src="http://www.imageloop.com/looopSlider2.swf?id=937ab057-eb6d-18d1-a769-0015c5fcf618&test=&c=01,01,02,01" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" scale="noscale" salign="l" wmode="transparent" name="looopSlider2" width="425" height="325" style=a"width:425px;height:325px;" align="middle"></embed><div style="width:425px;text-align:left;padding-top:3px;"> <a href="http://www.imageloop.com/setuplooop.htm" target="_blank" title="Eigene Slideshow erstellen"><img src="http://www.imageloop.com/_img/bt_myo_mk.gif" border="0" style="display:inline;" alt="Make your own slideshow"></a> <a href="http://slideshow-1.pugnus.imageloop.com" target="_blank" title="Alle Fotos ansehen"><img src="http://www.imageloop.com/_img/bt_de_vap.gif" border="0" style="display:inline;" alt="View all photos"></a></div></div>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-85211153028538443002007-12-22T22:42:00.000+01:002007-12-22T23:11:48.957+01:00Welcome home, Tony!<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.faz.net/m/%7BF8567303-FDC2-4069-B25D-62F71E88E42C%7DPicture.jpg"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://www.faz.net/m/%7BF8567303-FDC2-4069-B25D-62F71E88E42C%7DPicture.jpg" alt="" border="0" /></a>Tony Blair, ehemaliger britischer Premierminister ist zur katholischen Kirche übergetreten, wie seit Monaten spekuliert worden ist.<br /><br />Presseecho:<br /><a href="http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc%7EE429AD8DE672841C5B6A9DD72D54D4F5B%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"></a><blockquote><a href="http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc%7EE429AD8DE672841C5B6A9DD72D54D4F5B%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"> FAZ.NET: Tony Blair ist jetzt katholisch</a><br /><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/grossbritannien_aid_230588.html">FOCUS: Blair wechselt zu Weihnachten Konfession</a><br /><a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/faith/article3086753.ece">TIMESONLINE: Tony Blair converts to Catholicism</a><br /><a href="http://www.guardian.co.uk/uk_news/story/0,,2231559,00.html#article_continue">GUARDIAN: Blair converts to Catholicism</a><br /><embed src="http://services.brightcove.com/services/viewer/federated_f8/1137883380" bgcolor="#FFFFFF" flashvars="videoId=1166648842&amp;playerId=1137883380&amp;viewerSecureGatewayURL=https://services.brightcove.com/services/amfgateway&amp;servicesURL=http://services.brightcove.com/services&amp;cdnURL=http://admin.brightcove.com&amp;domain=embed&amp;autoStart=false&amp;" base="http://admin.brightcove.com" name="flashObj" seamlesstabbing="false" type="application/x-shockwave-flash" swliveconnect="true" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash" height="290" width="350"></embed></blockquote>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-15164213514507609772007-12-20T08:16:00.000+01:002007-12-20T08:23:09.942+01:00MilitärseelsorgeLesenswerter <a href="http://www.faz.net/s/RubF7D6D66436EC44DAB26EC963C1988FCC/Doc%7EEC4B3584F2B4E4B1781E626A6B67C91BC%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html?rss_aktuell">Beitrag aus der FAZ</a> über Geistliche bei den amerikanischen Soldaten in Bagdad. Interessant dabei auch die zitierten Umfrageergebnisse über Religiösität in der westlichen Welt:<br /><blockquote>Die Vereinigten Staaten sind ihrerseits das mit Abstand am stärksten religiös geprägte Land der westlichen Hemisphäre, auch und gerade weil die amerikanische Verfassung die strikte Trennung von Kirche und Staat vorschreibt. Die im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführte Umfrage „Religionsmonitor 2008“ hat jüngst ergeben, dass in den Vereinigten Staaten 89 Prozent der Bevölkerung religiös sind. 62 Prozent können nach den Kriterien der Studie sogar als tief religiös gelten, da sie regelmäßig den Gottesdienst besuchen, häufig beten und sich intensiv mit Fragen des Glaubens und der Religion beschäftigen.<br /><br />In keinem westlichen Land liegen diese Werte höher. In Deutschland, wo inzwischen 29 Prozent der Bevölkerung keiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft mehr angehören, wurden dagegen nur knapp 20 Prozent der Befragten als besonders religiös eingestuft.<br /></blockquote>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-12965306.post-63584129220942033422007-12-18T23:11:00.000+01:002007-12-18T23:41:37.799+01:00"Wir haben genauso viele echte Priester, wie wir echte Gläubige haben"<a href="http://www.mscperu.org/archivdeutsch/2007/12/wir-haben-jedenfalls-genau-so-viele.html">Klare Ansage aus Perú</a>: die folgenden Zeilen:<br /><blockquote><br />"Wir haben zu viel von dem, was man nicht braucht. Wahrscheinlich haben wir zu wenig Gläubige. <span style="font-weight: bold;">Wir haben jedenfalls genau so viele echte Priester, wie wir echte Gläubige haben. (<span style="color: rgb(204, 0, 0);">Das ist eine der am meisten wohltuend realistischen Einschätzungen, die ich in den letzten Jahren gehört habe!</span>)<br /></span><br />Das ist ein mystisches Gesetz in der Kirche. Gott lässt seine Kinder nicht alleine, niemals! Mit überreicher Hand sät er Berufungen über uns aus. Sie sind da, in ausreichender Menge. Er berührt die Herzen von Menschen, die auf einem ganz anderen Trip sind. Er zieht an sich. Er ruft. Wir meinen bloß, wir müssten mehr Priester haben, weil wir an der Fiktion einer machtvollen Kirche festhalten, die es längst nicht mehr gibt. Es ist so viel Kirche in der Welt, so viel Kirche in den Herzen ist.<br /><br />Wir irren, wenn wir das, was die Kirche ist, zuerst an einer Jahrtausende alten Geschichte, an der Menge ihres Grundbesitzes, an den riesigen Bauten, an den Kristallisationen der Kunst, am mächtigen Kirchensteueraufkommen und den weit reichenden Verbindungen festmachen. In Wahrheit sind wir ganz klein. Wir sind ein paar Leute, die sich für das Evangelium frikassieren lassen. Das genügt. Wir sind ganz und gar nicht ohne Hoffnung; im lebendigen Glauben an Gott ist man niemals ohne Hoffnung.<br /><br />Venceremos! Wir werden siegen! Nicht weil wir so gut sind. Wenn uns etwas gelingt gegen den mainstream der Gottesvergessenheit, so ist es Gott selbst, der durch uns seine Sache betreibt … Wenn wir nur leer genug sind, dass er sein Leben in uns führen kann, wenn wir nur fein genug sind, dass er uns als seine Werkzeuge gebrauchen kann."</blockquote>Eben habe ich auf <a href="http://www.phoenix.de/startseite/1.1.htm">Phoenix</a> die Reportage <a href="http://www.jesuscampthemovie.com/">Jesus Camp</a> gesehen. Wenn man auch nicht alle amerikanischen Simplifizierungen teilen mag, sehr nachdenklich wird man schon, wenn man dagegen die saturierten Christen Westeuropas anschaut...<br /><br />Der Trailer zum Film:<br /><br /><embed style="width: 400px; height: 326px;" id="VideoPlayback" type="application/x-shockwave-flash" src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=1686869996332081185&amp;hl=de" flashvars=""></embed>Kaplanhttp://www.blogger.com/profile/16258286666771309574noreply@blogger.com